Schlagwort: Krankheit

  • Hodenkrebs – immer mehr junge Männer sind betroffen

    Hodenkrebs – immer mehr junge Männer sind betroffen

    Hodenkrebs gehört zu den eher selten auftretenden Krebsarten, trotzdem erkranken in Deutschland jedes Jahr 4.700 Männer an dieser Krebsart. Auch wenn die Zahl der Erkrankungen auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Krebsarten niedrig erscheint, es sind hauptsächlich junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren, die an Hodenkrebs erkranken. Wird Hodenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, dann bestehen sehr gute Heilungschancen, aber viele Männer ignorieren die Symptome und scheuen sich, zu einem Arzt zu gehen.

    Hodenkrebs tritt meist nur einseitig auf

    Die Hoden setzen sich aus mehreren unterschiedlichen Zelltypen zusammen und in einem dieser Zelltypen können sich bösartige Tumore entwickeln. In rund 90 % der Fälle bilden sich diese Tumore auf dem Keimzellgewebe, das in zwei Arten unterschieden wird. Zum einen gibt es die eigentlichen Keimzellen, die sogenannten Seminome und zum anderen gibt es die Nichtseminome, die aus mehreren Gewebearten bestehen. Mutieren diese Zellen, dann bilden sich bösartige Tumore, aber in den meisten Fällen sind nicht beide Hoden, sondern es ist nur einer der Hoden davon betroffen.

    Wie entsteht Hodenkrebs?

    Seit den 1980er Jahren hat sich die Zahl der Hodenkrebs Erkrankungen mehr als verdoppelt. Mediziner machen unter anderem eine Umstellung der Ernährung für diesen Anstieg verantwortlich, die eigentliche Ursache, warum es zu Hodenkrebs kommt, wurde bislang jedoch noch nicht gefunden. Es gibt allerdings einige Risikofaktoren, die den Ausbruch der Krankheit begünstigen können. Zu diesen Risiken gehört eine genetische Veranlagung und auch angeborene Fehlstellungen der Hoden, wie zum Beispiel der Hodenhochstand, wenn sich einer der Hoden nicht im Hodensack befindet.

    Symptome selbst erkennen

    Ob mit den Hoden alles in Ordnung ist, das kann jeder Mann selbst relativ einfach feststellen. Wenn die Hoden abgetastet werden und sich Schwellungen oder Verhärtungen ertasten lassen, dann kann das ein erstes Alarmsignal für Hodenkrebs sein. Auch wenn die Hoden beim Abtasten schmerzen, dann ist das ein Symptom, dass Etwas nicht in Ordnung ist. Das Gleiche gilt, wenn sich die Hoden schwer anfühlen oder wenn sich ein ziehender Schmerz einstellt, der bis in die Leiste ausstrahlt, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Im späteren Verlauf kommen dann nicht selten Schmerzen im Rücken und in den Brustdrüsen dazu.

    Heilbar bei Früherkennung

    Hodenkrebs hat nur dann eine sehr gute Chance komplett auszuheilen, wenn er so früh wie möglich erkannt wird. Ärzte raten deshalb allen Männern ab dem 27. Lebensjahr dazu, sich jedes halbe Jahr von einem Urologen untersuchen zu lassen. Männer, die bereits Hodenkrebs in der Familie hatten, sollen ihre Hoden zudem in regelmäßigen Abständen abtasten. Wenn sich Hodenkrebs ausbreitet, dann befällt er sehr schnell andere Organe und die Symptome, besonders die Schmerzen im unteren Bauchbereich, nehmen zu. Wird Hodenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, dann ist er in den meisten Fällen heilbar, selbst im fortgeschrittenen Stadium sind die Heilungschancen nicht schlecht, aber die Behandlung ist deutlich aufwendiger.

    Keine Gefahr für die Potenz

    Der Arzt tastet bei einer Untersuchung zuerst die Hoden ab und verschafft sich dann durch eine Ultraschall- und eine Blutuntersuchung ein genaueres Bild. Besteht der Verdacht, dass es sich um Hodenkrebs handeln könnte, dann wird im Rahmen einer Biopsie eine Gewebeuntersuchung gemacht. Handelt es sich tatsächlich um einen Tumor, dann folgen in der Regel entweder eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie. Viele Männer haben Angst, dass der befallene Hoden operativ entfernt werden muss und sie in der Folge ihre Potenz verlieren oder unfruchtbar werden. In dem meisten Fällen ist diese Angst aber unbegründet, denn eine vorübergehende Impotenz tritt nur während der akuten Therapie auf. Wenn die Therapie beendet ist, dann können die betroffenen Männer wieder ein ganz normales Sexualleben führen und sie sind auch in der Lage, Vater zu werden.

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  • Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Der Lebensmittelmarkt bietet eine reichhaltige Auswahl tausender unterschiedlicher Nahrungsmittel, die für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas bieten. Beliebt sind jedoch ausgerechnet Lebensmittel mit einem Kaloriengehalt, Fettgehalt und Zuckergehalt. Jedoch sind es gerade diese Lebensmittel, die für Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich sind. Das Übergewicht kann durch eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung abgebaut werden. Die Fatburner unter den Lebensmitteln können die Pfunde so richtig zum schmelzen bringen und verhelfen zu einem besseren seelischen wie körperlichen Befinden.

    Fatburner verbrennen Kalorien

    Wer sein Gewicht reduzieren möchte dem können Fatburner sehr behilflich sein, um das Zielgewicht mittelfristig bis langfristig zu erreichen. Eine kurzfristige Lebensmittelumstellung und nur zeitweise Bewegung bringen nur eine Zeit lang den gewünschten Erfolg, weshalb die Gewichtsreduzierung auf Langfristigkeit ausgelegt sein sollte.

    Folgende Nahrungsmittel haben sich als Fatburner bewährt:

    Vollkorn-Knäckebrot und Tomaten

    Das Vollkorn-Knäckebrot ist ein echter Knüller für Ballaststoffe. Der Ballaststoffanteil des trocknen Brots ist sehr hoch und sorgt für eine Bindung des Cholesterins. Die Verdauung wird positiv beeinflusst und der Blutzuckerspiegel auf ein gesundes Level gesenkt.

    Die Tomaten haben einen hohen Kaliumgehalt und dienen der Förderung der Blutregulation. Vor allem in getrockneter Form sind sie ein Genuss, weil der Anteil an Fett und Kohlenhydraten gering ausfällt und die zweitrangigen Pflanzenstoffe dem Zellschutz dienen.

    Sellerie und Fisch

    Der Sellerie ist ein sehr gesundes Gemüse, welches den Körper lange beschäftigt und zu einem höheren Kalorienverbrauch führt als der Sellerie enthält. Die Verdauung des Sellerie dauert lange, weil der Fatburner sättigend ist und dem Hungergefühl entgegenwirkt.

    Der Fisch ist ein wertvoller Eiweißlieferant, da bereits eine kleine Menge für eine Abdeckung des Eiweißbedarfs bei uns Menschen sorgt. Der Gehalt an Vitalstoffen ist ebenso zu erwähnen wie der geringe Fettgehalt. Egal ob gedünstet, gegrillt oder gebraten. Eine Forelle schmeckt immer.

    Äpfel und Beeren

    Der Apfel enthält eine reiche Anzahl an Vitaminen und verfügt über Pektine. Die Pektine sorgen für eine Sättigung und bremsen das Appetitgefühl rapide. Je Mahlzeit werden bis zu 200 Kalorien weniger eingenommen, wenn vorher ein Apfel gegessen wird. Der Volksmund sagt, dass ein Apfel am Tag den Arzt ersetzt und dies stimmt. Der Vitamingehalt und die Pektine sind echte Gesundheitsförderer. Ein echter Fatburner!

    Die Beeren unabhängig davon ob Erdbeere, Himbeere oder Brombeere sind Quellfrüchte, die eine gute Sättigung gewährleisten. Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind Beeren stets ein genussvoller Fatburner.

    Zitronen und rote Chili

    Die Zitrone und andere Zitrusfrüchte beinhalten unverdauliche Inhaltsstoffe. Zusammen mit den Zitrusfasern bieten diese sauren Fatburner eine erstklassige Sättigung. Der hohe Gehalt an Vitamin C lässt das Fett schmelzen. Ein Fruchtsalat oder Fruchtquark sind sehr lecker und lassen sich mit Chia-Samen bzw. Leinsamen ergänzen, um die Sättigung zu verstärken. Die Chia-Samen quellen im Körper auf und halten ihn für bis zu fünf Stunden satt.

    Die rote Chili ist ein scharfer natürlicher Fatburner und beinhaltet Capsaicin. Das Capsaicin sorgt für eine rapide Anregung des Stoffwechsels. Das Fett wird besser abgebaut und dies führt zu einer Gewichtsreduzierung.

    Ernährungsumstellung, Fatburner und Bewegung

    Eine Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung und Fatburner bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht. Jeder hat Sportarten, die er liebt und diese sollten regelmäßig durchgeführt werden. Im Zusammenspiel mit einer gesunden Ernährung kann das Gewicht langfristig gesenkt und die Gesundheit auf diese Weise gestärkt werden. Vor allem Gerichte, die aus den genannten Fatburnern als Zutaten bestehen sind eine Wohltat für den Körper. Je gesünder die Ernährung ist desto positiver sind die Effekte für jeden Einzelnen. Die genannten und weitere Fatburner sind eine sinnvolle Hilfe für alle Menschen, die abnehmen und gesünder leben möchten.

    Bild: © Depositphotos.com / eduardolopezcoronado

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der Berliner Charite und des Pharmakonzerns Phizer wurde ermittelt wie der Wissensstand der Deutschen beim Thema Gesundheit ist. Die Studie diente dazu Wissenslücken gesunder und chronisch kranker Menschen aufzudecken verbunden mit dem Ziel eine Informationsbasis für die Politik, Fachleute und Öffentlichkeit zu bilden.

    Gesundheitswissen der Deutschen nicht optimal

    Das Ergebnis der großen Umfragen förderte erhebliche Lücken im Gesundheitswissen bei 25 Prozent der Bevölkerung zu Tage. Einen moderaten Wissenslevel bezogen auf Gesundheit haben hingegen über 50 Prozent der Bürger in Deutschland. Die Politik, Experten und Öffentlichkeit müssen auf Grund der Ergebnisse der Studie handeln, um das Gesundheitswissen der Bevölkerung zu verbessern.

    In den neuen Bundesländern herrscht ein besseres Gesundheitswissen. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommerm belegt im Bundesländer-Vergleich den ersten Platz, weil dort 70 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet worden waren. Die Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beantworteten jeweils mit deutlich über 60 Prozent die Fragen zur Gesundheit richtig und landeten im Mittelfeld. Auf den mittleren Plätzen mit einer korrekten Beantwortungsquote von je 67 Prozent landeten Rheinland-Pfalz und Berlin. In Bremen und Brandenburg wurden nur jeweils 63 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet. Die Sachsen beantworteten 62 Prozent richtig.

    Bei jungen Menschen wurde eine stärkere Gesundheitskompetenz festgestellt, aber die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen konnte Fragen zu generellen Gesundheitsthemen und chronischen Erkrankungen besser beantworten. Den höchsten Level an Gesundheitswissen bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten Menschen zwischen 35 und 44 Jahren. Der Wissensstand über Gesundheit ist bei gesunden und chronisch kranken Menschen gleich, wie die Umfrage feststellte. Das Gesundheitswissen bei Menschen ohne Migrationshintergrund fällt der Studie zufolge höher aus als bei Personen mit Migrationshintergrund.

    Gesundheitswissen verbessern

    Das eigene Gesundheitswissen kann auf unterschiedliche Weise verbessert werden und dabei kann vor allem das Internet hilfreich sein. Wir befinden uns im Informationszeitalter, wo jeder mindestens ein Smartphone oder Tablet besitzt oder zuhause über einen Internetzugang verfügt. In den App-Stores für Google Android, Apple iOS und Windows Phone gibt es zahlreiche Gesundheits-Apps, die den Wissenslevel über die eigene Gesundheit erhöhen.

    Basierend auf den Bewertungen der Nutzer können die richtigen Apps ausgewählt werden. Unterwegs kann man sich dann zum Beispiel über die Kalorien von Lebensmitteln informieren oder welche Ursachen schwere Krankheiten wie Diabetes Typ-2 auslösen können. Auf Youtube haben sich einige User auf Gesundheitsthemen spezialisiert und vermitteln ihre Kenntnisse gerne weiter, vor allem Themen wie gesunde Ernährung, Smoothies, Sport und die Zubereitung veganer Lebensmittel sind sehr beliebt. Die Wissensdatenbank Wikipedia ist als Informationsquelle für Gesundheitsthemen ebenfalls empfehlenswert.

    Die Krankenkassen, Ärzte, Gesundheitsbehörden, Büchereien und Verbraucherzentralen haben Broschüren, Magazine oder Informationsblätter rund um das Thema Gesundheit. Je besser das Gesundheitswissen ist, desto leichter kann es fallen sich gesund zu ernähren und zu leben. Der Besuch von Fachseminaren, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen und zum Beispiel von Volkshochschulen angeboten werden, kann eine sinnvolle Ergänzung zu den kostenlosen Informationsquellen sein.

    Wie die OECD im Report »Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014« zum Übergewicht berichtet, kletterte der Anteil der Fettleibigen in Deutschland von 13 Prozent im Jahr 2003 um 3 Prozent auf 16 Prozent im Jahr 2013. Jeder sechste Europäer ist dem Bericht zufolge zu dick und leidet an Übergewicht oder Fettleibigkeit. Im Jahr 2002 war es nur jeder Achte. Die Fettleibigkeit beginnt ab einem BMI von 30 und je mehr ein Mensch wiegt desto höher steigt das Risiko ein Diabetes Typ-2, Herzkrankheit oder chronischen Krankheit zu erleiden. Die Gesundheit ist das höchste Gut von uns Menschen und dementsprechend sollte man so gesund wie möglich bleiben.

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  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

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  • WHO verzeichnet zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

    WHO verzeichnet zwei neue Ebola-Fälle in Guinea

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO stellte in Guinea zwei neue Fälle fest, wo Menschen mit dem hochgefährlichen Virus Ebola angesteckt wurden. Die beiden Ebola-Infektionen wurden in der Hauptstadt Conakry und einer Nachbarstadt festgestellt.

    Eine Woche lang keine Ebola-Infektion

    Die WHO berichtete am 8.Oktober 2015 dass es seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie in Guinea, Sierra Leone und Liberia im März 2014 für sieben Tage zu keinem erneuten Ausbruch der Krankheit kam. Jedoch hatte die Organisation eine Warnung herausgegeben nach der es in Zukunft zu weiteren Ausbrüchen von Ebola in den drei Ländern kommen könnte. In Guinea befinden sich zahlreiche Menschen noch immer unter Beobachtung, die in Verbindung mit Ebola-Erkrankten standen. Wie die WHO berichtet, seien in Westafrika insgesamt über 28.000 Ebola-Fälle registriert worden und davon seien rund 11.300 Menschen gestorben.

    Eine beunruhigende Entdeckung stellten Forscher des Gesundministeriums von Sierra Leone zusammen mit der US-Gesundheitsbehörde CDC fest. Nach ihrer Kenntnis können Ebola-Viren bis zu einem Jahr in Sperma überleben. Bisher konnte allerdings nicht geklärt werden, ob eine Ansteckung mit Ebola beim Geschlechtsverkehr möglich ist. Auf Grund dieser Ergebnisse sei eine ärztliche Betreuung von Überlebenden einer Ebola-Erkrankung für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten erforderlich. Vor sieben Monaten registrierten die Forscher den Fall einer Frau aus Liberia, die sich durch einen Geschlechtsakt mit dem gefährlichen Virus angesteckt hatte. Bei ihrem Sexpartner war ein halbes Jahr zuvor das Ebola-Virus festgestellt worden. An der Studie nahmen 93 Männer aus Sierra Leone teil.

    Was ist Ebola?

    Bei Ebola handelt es sich um ein hochansteckendes gefährliches Virus, dessen Ursprung bis heute nicht vollständig geklärt werden konnte. Nach bisheriger Forschung könnten Fledermäuse, Affenfleisch oder Insekten die Quelle von Ebola sein. Als Herkunftsort konnten vor allem Zentralafrika und Südostasien ermittelt werden. Im Jahr 1976 wurde in Yambuku (Zaire) der erste Ebola-Fall festgestellt. Damals gab es 318 Ebola-Erkrankte von denen 280 Menschen starben und einer Sterbequote von fast 90 Prozent entsprach. Wie sich Menschen mit dem Virus genau anstecken, ist unklar, da die Übertragungswege noch nicht exakt festgestellt werden konnten. Bislang gelten das Buschfleisch von Wildtieren wie Affen und Mensch-zu-Mensch-Kontakte als Übertragungswege für das Ebola-Virus. Die Inkubationszeit beläuft sich bis zum Ausbruch einer Ebola-Erkrankung auf 2 bis 21 Tage. Die Wissenschaft stellte bislang die Ebola-Virentypen Zaire-Ebola und Reston-Ebolavirus fest.

    Die Ebolaviren lösen das Ebolafieber aus, in deren Folge ein mit dem Virus infizierter Mensch innerhalb weniger Tage sterben kann. Die inneren Organe lösen sich dabei langsam auf und es kommt zu dramatischen Blutungen. Bei der Ebola-Epidemie in Westafrika im Jahr 2014 kam der experimentelle Impfstoff VSV-EBOV zur Behandlung an Ebola erkrankter Menschen zum Einsatz. In Guinea wurde der Impfstoff erfolgreich getestet und konnte die Ebola-Fälle in einem erheblichen Umfang reduzieren. Jedoch gilt der Impfstoff als umstritten, weil er zu Nebenwirkungen wie Gliederschmerzen und anderen wenig erfreulichen gesundheitlichen Negativfolgen für einen Betroffenen führt.

    Outbreak – Lautlose Killer mit Ebola als Thema

    Der Film »Outbreak – Lautlose Killer « von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1994 mit Donald Sutherland, Morgan Freeman, Rene Russo und Dustin Hoffmann behandelt das Ebola-Virus als Thema. In der Filmhandlung wurde ein mutiertes Ebola-Virus entdeckt, welches in einer US-Kleinstadt durch ein kleines Äffchen verbreitete und schließlich zur hermetischen Abriegelung führte. Das Äffchen kann eingefangen und aus dessen Blut eine Impfstoff erzeugt werden. Das Ebola-Virus stellt sich in den Film als biologische Waffe des US-Militärs heraus. An den Kinokassen war der Thriller ein internationaler Erfolg. Der US-Sender ABC kündigte 2013 eine Fernsehserie basierend auf den Kinofilm an.

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