Schlagwort: Krankheiten

  • Warum Gesundheit ansteckend ist

    Warum Gesundheit ansteckend ist

    Gesundheit und wie entsteht diese denn eigentlich und warum Gesundheit ansteckend ist. Mit dieser Frage hat sich Aaron Antonovsky, ein israelisch-amerikanischer Medizinsoziologe beschäftigt und ist zu erstaunlichen Antworten gekommen. Salutogenese ist der Begriff für seine Auslegungen der Gesundheit, er stammt aus dem lateinischen und bedeutet übersetzt Gesundheit, Heil, Glück, Entstehung und Entwicklung. Bei Salutogenese wird eine Frage abgehandelt, wie es der Organismus schaffen kann, auch entgegen es Entropiesatzes, gesund wachsen zu können.

    Die Salutogenese

    Grundsätzlich also handelt es sich um die Wissenschaft von der Entstehung und der Erhaltung der der Gesundheit. Und vor allem sollte dabei geklärt werden warum Gesundheit ansteckend ist. Die Untersuchungen wurden mit einer Gruppe von Frauen durchgeführt, die während des 2. Weltkrieges in Konzentrationslagern gesessen haben. Die Ergebnisse waren erstaunlich, denn die Frauen waren körperlich und geistig bei bester Gesundheit. Diese wurde daraufhin zurückgeführt, dass sie sehr gute Gene besitzen und auch vererbt bekamen, aber auch gewisse Ressourcen besessen haben.

    Schnell wurde also klar, dass es auch Unterschiede zwischen den Ansichten der Erkrankungen gab, entweder eben aus der salutogenetischer oder auch aus der pathogenetischer Sicht heraus. Die Pathogenese wird immer versuchen Krankheiten zu vermeiden, bei Salutogenese hingegen, wird immer das Ziel sein, ein akzeptables Gesundheitsideal zu erreichen. Klappt die bei Personen überzeugend, dann werden andere Menschen sich ganz sicherlich davon anstecken lassen und dem Ideal wird nachgeeifert. Was kurzum gesagt bedeutet, nicht eine Diabetes soll erfolgreich behandelt werden, sondern durch entsprechendes Verhalten, schon gar nicht erst entstehen können. Also mit entsprechendem Verhalten, wird Gesundheit sicherlich immer ansteckend sein.

    Ansteckende Gesundheit

    Die Grundlagen des eigenen Lebens sind für die Gesundheit verantwortlich. Werden positive Einstellungen vorgelebt und diese dann auch verinnerlicht, dann ist diese Einstellung zu Leben ansteckend und die beste Chance gegeben, ein gesundes Leben zu führen. Es darf niemals eine Zweiteilung stattfinden, gemeint ist die Dichotomie, die Teilung in gesund und krank. Wird die salutogenische Betrachtungsweise angeschaut, dann wird von einer gesunden Entwicklung ausgegangen, was heißt, die Entstehung einer Krankheit, rückt in ein anderes Licht, wenn automatisch an Vermeidung und Bekämpfung gedacht wird.

    Wird nur pathogenisch gedacht und die normale Entwicklung der Menschen nicht beachtet, wie das in der Schulmedizin oft der Fall ist, dann kommt leider die Gefahr auf, dass auftretende Krankheiten selbst produziert werden. Schnell werden Ängste aufgebaut und diese hemmen wiederum das positive Denken und die Ansteckung mit Gesundheit. Und schon kann der Teufelskreis beginnen. Dabei handelt es sich um stressbedingte Erkrankungen bis hin zu Depressionen. Daher tendiert die Lehre der Salutogenese dahin, dass die Grundlagen der gesunden menschlichen Entwicklung, wieder mehr Beachtung geschenkt wird. Wenn dies verstanden ist, wird Gesundheit auch wieder ansteckend sein. Die Nebenwirkung dessen ist das perfekte Verständnis für die Vorbeugung, die Entstehung und die Behandlung vieler Krankheiten.

    Warum Gesundheit ansteckend ist und wie man Gesund bleibt

    In der Theorie ist es immer sehr einfach, Pathogenese und Salutogenese zu beschreiben. Doch wie lässt sich das in der Realität umsetzen, Gesundheit die ansteckend ist. Ganz entscheidend sind die eigenen Ressourcen des Widerstandes. Die Intelligenz, die Weitsichtigkeit, die Flexibilität oder auch der Wohlstand spielen eine große Rolle. Wer viele Freunde, eine gute Bildung und einen hohen Lebensstandard besitzt, dessen Voraussetzungen für eine gesundes Leben, sind damit perfekt.

    Wie sich ganz leicht erkennen lässt, ist Gesundheit mit vielen Umständen in Verbindung zu bringen. So viele Faktoren spielen also eine entscheidende und wichtige Rolle. Ebenso gehört dazu eine gesunde Einstellung zu sich und seinem Tun. Wer mit sich zufrieden ist, kann auch auf Dauer gesund bleiben. Jeder von uns muss wissen, die Gesundheit ist immer ein Prozess und zu keiner Zeit ein Zustand. Es wird immer wieder vorkommen, dass die Krankheit für eine Phase lang, stärker ist als die Gesundheit.

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  • Was bedeutet ein kalter Magen

    Was bedeutet ein kalter Magen

    Kalter Magen, ein wichtiger Begriff in der traditionellen chinesischen Medizin. Die Energie der Mitte, ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Lehre der fünf Elemente ist neben der Yin und Yan Theorie, ein wichtiger Diagnosefinder. Die TCM sagt, dass die Mitte und deren Stärke entscheidend für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden sind. Ist die Mitte stark, strotzen wir also vor Gesundheit, Energie und Kraft. In der TCM heißt es: ist die Mitte stark, können 1000 Krankheiten geheilt werden. Wenn die Mitte aber geschwächt ist, bleibt nicht mehr viel an Hoffnung. Die Aufgabe der Mitte ist es, die Nahrung aufzunehmen, diese in Säfte, Blut und Qi zu verwandeln und den Körper damit zu nähren. Was aber bedeutet ein kalter Magen, kann er die Aufgaben die ihm angedacht sind gar nicht übernehmen?

    Die Mitte und das Konzept

    Wie bereits gesagt, fünf Elemente spielen eine entscheidende Rolle. Unsere Mitte entspricht dieser Lehre der Erde. Die Organe die dazugehören sind der Magen und die Milz. Sie sind grundsätzlich die Erwärmer und sollten daher niemals kalt sein. Eine starke und warme Mitte ist gleichgestellt mit einer perfekt funktionierenden Verdauung, samt den Organen Magen, Darm und der Bauchspeicheldrüse. Funktioniert die Mitte, ist der Magen warm, dann wird dafür gesorgt, dass die Organe ordentlich arbeiten und versorgt den Körper mit Blut, Wärme und viel Energie.

    Die schwache Mitte

    Wird die Körpermitte aus welchen Gründen auch immer geschwächt, wird es schnell zu einem Mangel an Wärme und Energie kommen. Was zur Folge haben wird, dass eine Unterversorgung der Organe entsteht. Gerade die Organe werden darunter sehr leiden, denn sie harmonisieren nicht mehr zusammen, was sich als sehr negativ auf die Körperfunktionen auswirken wird. Ist der Magen kalt, hat das leider noch weitere negative Auswirkungen, denn nun kann es leider zu Feuchtigkeit kommen, was zur Folge haben kann, dass man anfälliger für Viren und Bakterien ist. Im Westen leiden sehr viel Menschen unter einem kalten Magen, viele aber wissen nichts davon oder können die Symptome nicht zuordnen. Symptome die sein können sind, Kälte, Mangel an Konzentration, Müdigkeit und eine unerklärliche Schwäche. Und dabei ist es so einfach, einen kalten Magen zu verhindern. Es müssen nur wenige Tipps eingehalten werden und das Problem wird erst gar nicht entstehen. Die Lehre des  TCM geht davon aus, dass kaltes Essen und zu viel Milchprodukte die Mitte schwächt und den Magen kalt werden lässt. Gute Essgewohnheiten helfen also dabei, die Mitte zu stärken und somit auch dafür zu sorgen, dass alle lebenswichtigen Organe auch reibungslos funktionieren können.

    Gute Essgewohnheiten – kalten Magen vertreiben

    Mit gutem Essen einem kalten Magen vorbeugen und die Mitte entsprechend stärken. Wer die Regeln einhalten wird, der trägt einen großen Teil dazu bei, Krankheiten fernzuhalten. Zudem können vorhandene Probleme des Verdauungstraktes behoben werden. Was aber sieht die TCM denn als gutes Essen an? Es wird in der TCM immer darauf geachtet, dass der Tagesrhythmus in etwa immer gleich ist und zwar mit geregelten Mahlzeiten. Das Essen sollte im besten Fall immer warm sein, mindestens aber 2 – 3 warme Mahlzeiten pro Tag sind Pflicht. Alles was an Nahrung aufgenommen wird, ist langsam zu essen und wird vor allem gründlich gekaut. Während des Essens werden keine kalten Getränke getrunken, besser sind warmes Wasser oder Tee. Hatte man Ärger oder extremen Stress ist es besser diesen erst setzen zu lassen und nicht gleich etwas zu essen. Ebenso sollten ernsthafte oder schwierige Diskussionen, zum Essen vermieden werden. Gegessen wird immer vor 19:00 Uhr und aufgehört zu essen wird, dann wenn man noch nicht völlig satt ist.

    Was verursacht einen kalten Magen

    Kalte Mahlzeiten sind die Hauptursache für einen kalten Magen, aber auch fast Food ist alles andere als gut und sorgt für einen überhitzen Magen. Zu viel an Milchprodukte und Fleisch sorgt ebenso dafür, dass es zu einem kalten Magen kommen kann. Auch Alkohol im Übermaß, wird besser gemieden, um keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen.

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  • Sondersteuern für zuckerhaltige Getränke?

    Sondersteuern für zuckerhaltige Getränke?

    Übergewicht ist nicht mehr nur in Amerika eine weit verbreitete Krankheit. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Adipositas. Allein in 2015 seien laut der WHO weltweit 42 Millionen Kinder unter 5 Jahren an Übergewicht erkrankt. Somit sei das Krankheitsbild innerhalb von 15 Jahren um 11 % gestiegen. Aus diesem Grund schlägt die WHO neuerdings eine Sondersteuer für zuckerhaltige Getränke vor. Der Aufpreis soll mindestens 20 % betragen, um die Menschen von dem Konsum der gesundheitsgefährdenden Getränke abzuhalten.

     

    Auswirkungen der Sondersteuer auf zuckerhaltige Getränke

    Das Ziel der vorgeschlagenen Sondersteuer besteht darin, den Zuckerkonsum zu reduzieren. Mit dem reduzierten Konsum sollen Erkrankungen wie Übergewicht, Fettleibigkeit sowie Adipositas und Diabetes eingeschränkt werden. Gerade an Diabetes sei die Anzahl der Patienten von 1980 bis 2014 um 422 Millionen gestiegen. Der Direktor der WHO-Abteilung, Douglas Bettcher, zur Vorbeugung von nichtansteckenden Krankheiten äußert dazu: „Wenn Regierungen Produkte wie zuckerhaltige Getränke stärker besteuern, können sie Leiden reduzieren und Leben retten“. Weiterhin könne die Regierung mit einer solchen Steuer die Kosten für das Gesundheitswesen senken und somit anderweitig investieren.

     

    Reaktionen des Verbraucherschutzes

    Oliver Huizinga, welcher in der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch tätig ist, äußert zu dem Vorschlag der WHO: „Bundesernährungsminister Schmidt sollte endlich auf die WHO hören, anstatt der Lebensmittel-Lobby auf den Leim zu gehen.“ Er fügt außerdem hinzu: „Sonderabgaben auf Zuckergetränke wirken und sind unabdingbar im Kampf gegen Fettleibigkeit und chronische Krankheiten.“ Kritik gab es allerdings von der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke. Es handele sich dabei lediglich um eine Symbolpolitik und sei keine ausreichende Lösung, um das Gesellschaftsproblem Übergewicht zu bekämpfen.

     

    Folgen von Adipositas

    Übergewicht bzw. Adipositas stellt nicht einfach nur eine Krankheit dar. Mit dieser Erkrankung folgen Risiken wie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall zu erleiden. Ebenso besteht die Gefahr, an Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken. Auch Herzinfarkte können durch Fettleibigkeit ausgelöst werden. Leiden Menschen an Übergewicht in Kombination mit Diabetes sowie Hypertonie und einer Fettstoffwechselstörung, spricht man auch von einem tödlichen Quartett. Somit ist es also nicht verwunderlich, dass die WHO sowie der Verbraucherschutz vor einem zu hohen Zuckerkonsum warnen und diesen einschränken wollen.

  • Wie sich saunieren auf das Immunsystem auswirkt

    Wie sich saunieren auf das Immunsystem auswirkt

    Die Menschen in den nordischen Ländern machen sich schon lange die positiven Auswirkungen des regelmäßigen Saunierens zunutze. Auch hierzulande ist der Siegeszug des gesunden Schwitzens nicht mehr aufzuhalten. Doch warum ist dem eigentlich so? Die positiven Auswirkungen die ein regelmäßiger Saunagang, gerade im Winter, verspricht, sind verlockend. Und tatsächlich profitiert von dem Mix aus Kälte und Hitze nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Haut und das allgemeine Wohlbefinden.

     

    Saunieren wirkt auf unterschiedlichen Ebenen

    Wer mindestens einmal in der Woche eine Sauna besucht beugt nicht nur weitestgehend effektiv vor Erkältungskrankheiten vor, sondern:

    • regt auch seine Endorphinproduktion an
    • kann sich über ein glatteres und gesünderes Hautbild freuen
    • bereitet sich optimal auf den Winter vor
    • reinigt seine Poren.

    Durch den Wechsel zwischen Warm und Kalt werden die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt. Sollten Sie dennoch von Viren und Bakterien übermannt werden, sind Sie dennoch in der Regel vergleichsweise schneller wieder fit als jemand, der sich gegen das Saunieren entschieden hat.

    Auch wenn die Finnen die heiße Sauna ab 90 Grad Celsius bevorzugen, bedeutet dies nicht, dass Sie direkt „voll einsteigen“ müssen. Dampfbäder oder Saunen, die die 60 Grad-Marke nicht überschreiten, eignen sich als klassische Einsteigermodelle. Auch hier sind die positiven Auswirkungen auf den Körper schnell sichtbar.

    Achtung: Falls Sie schon erkältet sein sollten, ist es wiederrum keine gute Idee, im angeschlagenen Zustand eine Sauna zu besuchen. Durch die zusätzliche Belastung könnte sich Ihre Erkältung noch verschlimmern.

     

    Saunieren im Detail – das passiert in Ihrem Körper

     

    Durch die warme Umgebung steigt auch Ihre Körpertemperatur an. Das bedeutet, dass Ihr Immunsystem damit beginnt, Bakterien anzugreifen. Parallel dazu erweitern sich die Blutgefäße, so dass das Blut im Körper besser zirkulieren kann. Außerdem verlieren Sie selbstverständlich überdurchschnittlich viel Körperflüssigkeit in Form von Schweiß.

    Dies gilt es, mit regelmäßigem Trinken wieder aufzuholen. Am besten eignen sich hierzu ungesüßte Tees und Wasser in Zimmertemperatur, bevor Sie sich auf den Weg zum nächsten Gang machen.

     

     

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  • Matcha für die Haut?

    Matcha für die Haut?

    Vor allem Matcha Tee ist seit geraumer Zeit als Superfood bekannt. Häufig zur Förderung der Konzentration verwendet, hat sich das Grünteepulver als Ersatz für Kaffee am Markt etabliert. Bekannt ist Matcha aber auch aufgrund seiner Antioxidantien. Das Heißgetränk wurde bisweilen nicht nur als Tee getrunken, sondern auch zur Zubereitung von Smoothies verwendet. Nun erschließt sich Matcha einen neuen Verwendungszweck, nämlich als Beauty-Produkt.

     

    Drei Effekte von Matcha als Beauty-Produkt

    Kosho Cosmetics, ein bekanntes Kosmetiklabel, hat die positive Wirkung Matchas auf die Haut erkannt und nutzt die Anti-Aging-Wirkung des Grüntees nun als Bereicherung der Kosmetikbranche. Holger Hampel, welcher das Label gegründet hat, äußert sich zu den in Matcha befindlichen Nährstoffen: „Diese sind essenziell in der Wirkung als Antioxidantien gegen die Hautalterung.“ Zudem würden die Nährstoffe dafür sorgen, dass vermehrt Kollagen und Elastin gebildet werden.

    Diese beiden Proteine seien essentiell für eine straffe Haut. Neben einer Anti-Aging-Wirkung könne Matcha die Haut sogar vor UV-Strahlen schützen. Dazu erklärt der Gründer: „Die enthaltenen Nährstoffe, vor allem das Katechin EGCG und Polyphenole, halten hautschädigende Effekte auf, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden.“ Dennoch sollte keineswegs auf eine Sonnencreme während des Sonnens verzichtet werden. Matcha diene vielmehr als sekundärer Sonnenschutz.

    Neben diesen beiden Wirkungen sei Matcha zudem hilfreich, um unreine Haut zu bekämpfen. Aufgrund der zellschützenden und antibakteriellen Wirkung sei das Produkt super zur externen Anwendung geeignet. Hempel ist der Meinung, dass die Kombination zwischen der äußeren Anwendung und der Verwendung als Getränk die Wirkung sogar noch verstärken könne.

     

    Weitere Wirkungen von Matcha

    Matcha lässt sich nicht in der Kosmetik zur Verjüngung der Haut nutzen. Auch der Konsum des Grüntees hat gesundheitsfördernde Wirkungen. So zum Beispiel sind die natürlichen Inhaltsstoffe dafür bekannt, krebsvorbeugend zu wirken. Bei einem gesunden Lebensstil eignen sich die Wirkstoffe in Form von Tee oder Smoothies auch, um eine Diät zu unterstützen. Darüber hinaus haben Studien aus 2008 gezeigt, dass der Fortschritt der Krankheiten Alzheimer sowie Parkinson verzögert werden kann.

     

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  • Häufigste Krankheit: Rücken

    Häufigste Krankheit: Rücken

    Die deutsche Bevölkerung zeichnet sich durch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Mit einer Anzahl von fast 40 Millionen Patienten litt im letzten Jahr fast die Hälfte der Bürger an Beschwerden im Rücken. Von den Patienten, die wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Beschwerden von Bindegewebe den Arzt aufsuchten, seien rund 22 Millionen mit Erkrankungen an der Wirbelsäule und des Rückens zu verzeichnen gewesen.

     

    Statistik zur Volkskrankheit Rücken

    Die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat gezeigt, dass die Deutschen an der Volkskrankheit Rücken leiden. Während Rückenbeschwerden mit einem Besuch von fast 40 Millionen Patienten im vergangenen Jahr auf Platz 1 der Rangliste zu finden war, folgte auf Platz 2 Erkrankungen der Atemwege. Insgesamt suchten 35,1 Millionen Patienten Hilfe beim Arzt.

    Davon litten mehr als 20 Millionen an akuten Infektionen der oberen Atemwege. Dicht gefolgt standen Drüsen-, Ernährungs- sowie Stoffwechselkrankheiten. Auch an der Spitze zu finden waren Erkrankungen des Kreislaufsystems sowie Auffälligkeiten der Psyche.

     

    Krankheit mit dem meisten Anstieg

    Die KBV betont, dass seit 2010 vor allem ein Anstieg von Belastungs- und körperlichen Störungen, die durch psychische Krankheiten ausgelöst wurden, zu erkennen sei. Mit einem Anstieg von 19,6 % seien im Jahr 2015 13,6 Millionen Patienten aufgrund eines solchen Krankheitsbildes behandelt worden.

     

    Maßnahmen gegen Rückenschmerzen

    Um Rückenproblemen entgegenzuwirken, eignen sich Massagen, die der Entspannung dienen. Zur Vorbeugung ist es jedoch ratsam, regelmäßig Rückenübungen zu machen. Dazu bieten viele Vereine Rückenschulen an. In diesen bekommen Sie Übungen gezeigt, die Sie täglich zehn bis 20 Minuten ausführen sollen. Weiterhin eignen sich Schwimmübungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, diese in regelmäßigen Abständen auszuführen.

    Andernfalls kann sich die Muskulatur nicht verstärken. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Falsche Übungen können noch mehr Rückenprobleme auslösen. Für jene, die den ganzen Tag am Computer sitzen, ist zu empfehlen, einfache Übungen im Sitzen zwischendrin durchzuführen. Diese führen bei einer angespannten Haltung zur nötigen Entspannung.

     

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