Schlagwort: Krankheiten

  • Selbstheilung – wie geht das

    Selbstheilung – wie geht das

    Der Glaube versetzt Berge. Ein sehr schönes Sprichwort, das perfekt zum Thema Selbstheilung passt. Jeder Mensch erkrankt irgendwann einmal in seinem Leben. Egal, ob es sich um eine Grippe handelt oder um eine tödliche Krankheit, wie etwa Krebs. Spätestens dann denken die Betroffenen über die unterschiedlichsten Heilmethoden nach.

     

     

    Selbstheilung – die Sprache der Gefühle deuten

     

    Menschen besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Hierfür müssen einzig die psychoemotionalen Ursachen ihrer Krankheit erkannt und beseitigt werden. Der menschliche Organismus sagt uns genauestens, an welchen Stellen im menschlichen Handeln oder dessen Umfeld etwas nicht ganz okay ist.

     

    Sehr oft kämpfen wir gegen uns selbst und unseren Körper, gegen Krankheiten, Schmerzen, Gefühle. Da wir die Sprache unserer Gefühle verlernt haben, sind die wenigstens der Menschen heute noch in der Lage, die Rufe des eigenen Körpers, der eigenen Seele nach

     

    • Ausgleich
    • Harmonie
    • Heilung
    • Ruhe

     

    wahrzunehmen. Dabei sind die menschlichen Gefühle und Gedanken der Wegweiser zu Orten tief im Menschen, an denen all jene alten Wunden und Verletzungen aus der Vergangenheit wohnen. Auf denen unsere Verhaltensmuster der heutigen Zeit beruhen.

     

    Personen, die sich intensiv mit ihren Gedanken, wie beispielsweise

     

    • Ärger
    • Enttäuschung
    • Hass
    • Selbstzweifel
    • Traurigkeit
    • Wut

     

    beschäftigen, belasten nicht nur sich selbst, sondern zusätzlich ihren Körper. Nicht selten sind derartige Gefühle zwar berechtigt und gehören zum Leben des Menschen dazu. Dennoch wirkt sich ein Zuviel dieser Gefühle und Gedanken dauerhaft auf der physischen Ebene negativ aus.

     

    Dies sind dann die ersten Hilfeschreie der menschlichen Seele. Da diese nicht sprechen kann, unternimmt die Seele den Versuch, mit dem Organismus des Menschen in Kontakt zu treten. Das menschliche Nervensystem reagiert hierauf mit der Produktion unterschiedlichster Hormone und Botenstoffe, um einen emotionalen Ausgleich herzustellen.

     

    Selbstheilung – wenn der Organismus sich selbst hilft

     

    Krankheiten werden in der gegenwärtigen Zeit nicht ausschließlich durch Bakterien und Viren verursacht. Eine Vielzahl an Erkrankungen beruhen insbesondere auch auf

     

    • einer ungesunden Ernährungsweise
    • unseren Lebensstil
    • bestimmte Umwelteinflüsse

     

    Dabei spielt nicht selten die Kooperation von Geist, Seele und Körper eine entscheidende Rolle. Auch in vielen Fällen, bei denen dies auf den ersten Blick kaum denkbar wäre. So ist beispielsweise eine Erkrankung an einer Arthrose vererbbar, kann jedoch zusätzlich durch eine ungesunde Ernährung und Übergewicht herbeigeführt werden. Gleichzeitig werden der Geist und die Seele durch diese Krankheit in Mitleidenschaft gezogen.

     

    Die Selbstheilung, die vom menschlichen Körper aktiviert werden kann, sollte nicht durch eine zu hohe Gabe an Medikamenten unterdrückt werden. Eine dauerhafte Linderung von Beschwerden oder gar Gesundung ist erst dann möglich, wenn sich die betroffene Person ganz auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers einlässt. Sogar bei Krebserkrankungen kann die Selbstheilung Erfolg bringen.

     

    Die Gedanken spielen eine wesentliche Rolle

     

    Die Gedanken des Menschen können den Körper positiv beeinflussen. Viele Menschen versuchen, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Eine ausgewogene Ernährung, ein wöchentliches Sportprogramm, Entgiftung für den Körper und täglich acht Stunden Schlaf – und dennoch werden sie krank. Das liegt daran, dass sie das Allerwichtigste schlichtweg vergessen: das Seelenleben und ihre Gedanken.

     

    Versucht ein Mensch das Beste aus seinem Leben zu machen, aber ist tief im Inneren unglücklich, so wird er immer wieder von Krankheiten heimgesucht werden. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, muss das Seelenleben im Gleichgewicht sein.

     

    Tatsächlich ist es so, dass alleine der Glaube an etwas die Selbstheilung positiv beeinflussen kann. Ist ein kranker Mensch davon überzeugt, dass dieses eine Medikament ihm helfen kann, dann wird dies auch so sein. Ganz typisch hierfür sind die so genannten Placebos. Tabletten, ohne jeglichen Wirkstoff, werden gegen unzählige Krankheiten eingesetzt und helfen auch. Das liegt alleine an dem Glauben des Patienten. Die Gedanken des Menschen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Bekommt ein Mensch eine tödliche Diagnose gestellt, so hat er zwei Möglichkeiten. Denkt er nun negativ und versinkt in Selbstmitleid, so wird die Krankheit bestimmt auch bald zum Tod führen. Nimmt der Mensch aber all seinen Mut zusammen und glaubt fest daran, wieder gesund zu werden, so wird die Selbstheilung positiv beeinflusst.

     

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  • Flussblindheit – Insektenstich mit großer Wirkung

    Flussblindheit – Insektenstich mit großer Wirkung

    Die Flussblindheit ist eine der gefährlichsten Krankheiten in den Tropen. Vor allem in Zentralafrika, Jemen und Saudi-Arabien erkranken viele Menschen an der Flussblindheit. Aber nicht nur die Bewohner dieser Länder sind betroffen, auch zahlreiche Touristen werden angesteckt. Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum in diesen Gebieten aufhalten, erkranken eher, da die Chance größer ist, dass sie mit der infizierten Mücke in Kontakt kommen.

     

    Was ist die Flussblindheit?

     

    Die Flussblindheit ist eine Infektionskrankheit, die durch Fadenwürmer hervorgerufen wird. Der Erreger ist ein fadenförmiger Wurm, der sich Onchocerca volvulus nennt. Dieser wird durch die Kriebelmücke auf den Menschen übertragen.

     

    Die Mücke verursacht einen Insektenstich und so gelangen die Würmer in den menschlichen Organismus. Diese leben dann im Unterhautfettgewebe und entwickeln sich weiter zu erwachsenen Würmern.

     

    Der Onchocerca volvulus kann bis zu 15 Jahre alt werden, und auch solange im menschlichen Körper überleben. In dieser Zeit produziert er Millionen winziger Würmer, die sich Mikrofilarien nennen. Diese wandern unter der Haut durch den gesamten Körper und nisten sich in den Augen der Menschen ein. Je höher die Zahl der Würmer im Körper ist, umso schwerer verläuft die Erkrankung. Den Namen Flussblindheit verdankt die Krankheit der Kriebelmücke, da diese entlang von schnell fließenden Flüssen lebt.

     

    Die Flussblindheit und ihre Symptome

     

    Bis sich die ersten Symptome zeigen, vergeht einige Zeit. Nach sieben Monaten etwa bilden sich an der Stelle, wo der Insektenstich war, feste Knoten. Diese sind schmerzlos und werden über einen Zentimeter groß, denn dort leben die Würmer und produzieren Mikrofilarien.

     

    Später bemerken die Betroffenen einen starken Juckreiz in einer Körperregion, wie beispielsweise in einem Bein. Ausgelöst wird der Juckreiz durch einen Hautausschlag, der sich gebildet hat, da die Mikrofilarien durch den Körper wandern. Die Mikrofilarien zerstören aber auch das elastische Bindegewebe, was zu einer sehr dünnen Haut führt und zu einer Veränderung der Pigmentflecken. Besonders schlimm betroffen sind die Augen. Hier treten Schädigungen der Hornhaut und Netzhaut auf, was zunächst zu einer Sehstörung führt und später zur Erblindung.

     

    Die Flussblindheit – Diagnose und Behandlung

     

    Wie stellt der Arzt nun die Krankheit fest? Haben Betroffene bereits Symptome, wie feste Knoten unter der Haut, ist es für einen Mediziner sehr einfach die Krankheit zu diagnostizieren. Es wird ein Stück der betroffenen Hautstelle entnommen und die so genannte Stanzbiopsie durchgeführt. Dieses Hautstück sieht sich der Mediziner unter dem Mikroskop an und kann in den meisten Fällen die Würmer sehr gut erkennen.

     

    Ist die Krankheit nun diagnostiziert, muss schnell gehandelt werden. Hauptsächlich wird versucht, den Parasiten durch ein Antibiotikum zu töten. Dieses Antibiotikum muss so lange verabreicht werden, bis keine Würmer mehr in der Haut sichtbar sind.

     

    Alle sechs Monate wird dieses Medikament verschrieben. Zuerst werden die Mikrofilarien abgetötet. Das Sterben der ausgewachsenen Würmer dauert in der Regel länger, daher auch die lange Therapiezeit. Hautknoten im Gesicht werden sofort chirurgisch entfernt, um ein Eindringen der Mikrofilarien in die Augen zu verhindern.

     

    Vorbeugung und Prognose der Flussblindheit

     

    Um der Flussblindheit vorzubeugen, sollten Touristen ein paar Dinge beachten. An erster Stelle steht das Insektenschutzmittel, mit dem sich Urlauber am besten den ganzen Körper einreiben.

     

    Halten sich die Menschen in der Nähe der Flüsse auf, beispielsweise bei einem Ausflug, empfiehlt es sich darauf zu achten, lange Kleidung zu tragen. Der beste Schutz gegen die Stiche der Kriebelmücke ist das Moskitonetz. Vor allem nachts sollte in den betroffenen Ländern immer unter einem Moskitonetz geschlafen werden.

     

    Die Prognose für die Erkrankten ist gut. Je schneller eine Therapie gestartet wird, umso eher sind Folgeschäden zu vermeiden. Kommt es jedoch zur Erblindung und damit zur Zerstörung der Hornhaut und Netzhaut, kann das Auge auch nicht mehr operativ gerettet werden. Mit weitreichenden Programmen der Insektenbekämpfung wird weltweit versucht, die Kriebelmücke auszurotten.

     

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  • Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Wann besteht eine mögliche Ansteckungsgefahr?

    Ansteckungsgefahr besteht immer dann, wenn an einer ansteckenden Krankheit erkrankte Personen mit gesunden Menschen zusammentreffen. Ein bekanntes Beispiel sind die grippalen Infekte in der kalten Jahreszeit.

     

    Man unterscheidet zwischen Tröpfchen- und Schmierinfektionen, wobei die Erkältung zum Beispiel zu den Infektionen gehört, die per Händedruck und Anniesen, also auf beiden Wegen übertragen werden kann. Dies zählt zu den direkten Ansteckungsmöglichkeiten.

     

    Bei der indirekten Ansteckung ist ein Überträger erforderlich, wobei die Infektion von einem erkrankten Tier über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wird, zum Beispiel der Fuchsbandwurm, der den Fuchs als Überträger nutzt.

     

    Ansteckungsgefahr besteht bei Übertragung eines Erregers über die Haut, die Schleimhäute, die Atemwege, den Harn- oder Genitaltrakt sowie während der Schwangerschaft im Rahmen einer Ansteckung des ungeborenen Kindes. Die entstehenden Infektionen können viraler, bakterieller oder anderer Ursache sein. Bei den Erregern, von denen eine Ansteckungsgefahr ausgeht, kann es sich auch um Prionen, Protozoen, Würmer, Parasiten, Pilze oder Algen handeln.

     

    Viele Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte oder Akne inversa sehen zwar unschön aus, sind aber nicht ansteckend.

     

     

    Was versteht man unter Akne inversa?

    Bei der Akne inversa handelt es sich um eine Talgdrüsenentzündung. Sie findet sich an der äußeren Wurzelscheide von Haarfolikeln. Zumeist findet man diese Erkrankung in der Achselregion, im Bereich des unteren Rückens oberhalb des Hinterns, im Schamhaarbereich oder in der Leistengegend, jedoch kann auch das Kopfhaar betroffen sein.

     

    An Akne inversa können sowohl Frauen als auch Männer erkranken, wobei Männer häufiger im Bereich des unteren Rückens mit der Erkrankung zu kämpfen haben. Die Krankheit kann erstmals in der Pubertät auftreten, jedoch können Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten, sogar bis ins hohe Alter hinein.

     

    An den Ursachen für Akne inversa wird noch geforscht. Bis jetzt wurde eine Reihe von Einflüssen festgestellt, welche zum Auftreten der Krankheit führen oder ihren Verlauf fördern. Dazu zählen Rauchen, Übergewicht, Zuckerkrankheit, zu enge Kleidung, ein gestörter Hormonhaushalt bei Männern, erblich bedingte Faktoren, eine geschwächte Immunabwehr und vorhandene bestimmte Bakterien.

     

    Die Verhornungsfunktion der Talgdrüse ist dabei gestört und die Drüsen sowie die Haarwurzeln sammeln das Hornmaterial, weil der Ausführungskanal verschlossen ist. Eine bakterielle Infektion löst dann Akne inversa aus. Mögliche Komplikationen sind Vereiterungen und Zystenbildungen, eine Ausbreitung der Entzündung auf die Schweißdrüsen sowie die Bildung von Abszessen, Geschwüren und Fisteln.

     

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  • Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Studie entschlüsselt Geheimnisse eines langen Lebens

    Die meisten Menschen hegen den Wunsch nach einem langen, sorgenfreien Leben. Jedoch tragen Umwelteinflüsse und diverse Krankheiten dazu bei, dass sich die menschliche Lebenserwartung nicht immer den Wünschen entsprechend hoch erhält. In Italien existiert ein Dorf, in dem Menschen älter als 100 Jahre werden. Forscher haben das Geheimnis des langen Lebens nun entschlüsselt.

     

    Spezielle gesunde Ernährung sorgt für langes Leben

     

    Im Rahmen einer durchgeführten Untersuchung konnten Wissenschaftler der San Diego School of Medicine und der Rome’s Sapienza University feststellen, dass das Geheimnis eines langen Lebens auf einer ganz spezifischen gesunden Ernährung beruht. Darüber hinaus sind die Bewohner des italienischen Dorfes ganz besonders aktiv und selbst im hohen Alter noch sexuell aktiv.

     

    Zahlreiche Bewohner offenbar besonders gegen Demenz und Herzerkrankungen immun

     

    Viele ältere Menschen des Dorfs in Italien ernähren sich überaus gesund. In der dort beliebten mediterranen Ernährung haben sich verschiedene Fette als gesund erwiesen. Zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit tragen außerdem der Verzehr von frischen Kräutern und hohe Mengen an Fisch bei.

     

    Forscher bemerkten ein nahezu zügelloses Sexualleben im hohen Alter. Das Resultat dieses Lebensstils brachte eine offensichtliche Immunität gegen Demenz, Herzerkrankungen und weiteren Krankheiten an den Tag.

     

    Die meisten Dorfbewohner setzen bei ihrer Ernährung zum überwiegenden Teil auf Obst und Gemüse aus der Region. Darin würde sich ein Erreichen eines Alters von 100 Jahren und mehr widerspiegeln.

     

    Viele dort Ansässige schwören auch auf die so genannte Mittelmeer-Diät. Diese besteht in der Hauptsache aus großen Mengen Fisch, Gemüse, Olivenöl und frischem Obst. Hühner und Kaninchen werden von den Bewohnern selbst gezüchtet. Die komplette Nahrung, die konsumiert wird und für eine hohe Lebenserwartung garantiert, besteht einzig aus viel Olivenöl und lokalen Produkten. In der Ernährung sind nur recht wenig gesättigte Fette enthalten. Gesättigte Fette schlagen sich negativ auf die allgemeine Lebenserwartung nieder.

     

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  • Immer mehr Chinesen sind zu dick

    Immer mehr Chinesen sind zu dick

    Menschen mit Übergewicht und die daraus resultierenden Krankheiten wie Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte und Herzinfarkte, das kennt man aus den westlichen Industrienationen wie den USA, aber nicht aus China. Eine neue Studie sagt jetzt etwas anderes, denn die Gesundheit der Chinesen hat sich in den letzten zehn Jahren dramatisch verschlechtert. Bei rund der Hälfte der 6,8 Millionen Todesfälle bei Chinesen über 30 war eine Herz-Kreislauf-Erkrankung die Ursache, bedingt durch Übergewicht.

    Schuld ist der Westen

    Normalerweise hat asiatisches Essen einen sehr guten Ruf, wenn es um die Gesundheit geht. Viele Nährstoffe, wenig Fett und eine schonende Zubereitung machen die Gerichte der asiatischen Küche so bekömmlich und es heißt nicht umsonst: Wer chinesisch isst, länger lebt. Das gilt für die Chinesen selbst nicht mehr, denn seit sich das Land dem Westen geöffnet hat, wird der Alltag vieler Menschen im Reich der Mitte auch von westlichen Essgewohnheiten geprägt. Vor allem die jungen Menschen in China sind immer bequemer geworden, sie bewegen sich viel zu wenig, sie sind träge und sie essen zu viel.

    Ein Opfer des Wohlstands

    Es sind aber nicht nur die Folgen von zu fettem Essen und zu wenig Bewegung, die die Chinesen krank machen, auch die enorme Luftverschmutzung und das zum Teil stark verschmutzte Wasser sind schuld an vielen Krankheiten. Der eigentliche Grund für die vielen Todesfälle bei jungen Menschen ist jedoch der Wohlstand, denn er hat die Lebensbedingungen vieler Menschen komplett verändert. In den vergangenen fünf Jahren ist der ungesunde Lebenswandel kontinuierlich angestiegen, wie die Studie der Universität von Washington belegt. Mittlerweile sind rund 28 % der chinesischen Frauen und 27 % der Männer viel zu dick. Die Erwachsenen übertragen ihren Lebenswandel auch auf die Kinder, denn in den ländlichen Regionen hatten vor 20 Jahren nur 0,5 % der Kinder ein Problem mit Übergewicht, heute sind es 30,7 %.

     

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  • Cannabis in der Medizin

    Cannabis in der Medizin

    Cannabis wird heute in der Medizin bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern eingesetzt. Die Pflanze weckt den Appetit, hebt die Stimmung, lindert Schmerzen, hilft bei Übelkeit, löst Krämpfe und ist aus Gründen wie diesen in Einzelfällen zu medizinischen Zwecken legal. Als wirkungsvoll gelten die zwei Inhaltsstoffe Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBC). Dabei hat das THC eine eher berauschende Wirkung und das CBD eine schmerzlindernde. Doch welche Krankheiten lassen sich mit Cannabis behandeln?

    Bei diesen Krankheiten kann es helfen

    Da Marihuana eine appetitanregende Wirkung hat, kann dieses Patienten, die an Krebs erkrankt sind, helfen. Durch die Chemotherapie magern Patienten nämlich in den meisten Fällen enorm ab, denn neben dem Verlust des Appetits, gehören auch Übelkeit und Erbrechen zu den Nebenwirkungen der Behandlung. Da Cannabis nicht nur den Appetit anregt, sondern zudem auch bei Übelkeit hilft, kann es Krebspatienten helfen, da diese dazu tendieren, abzumagern und unter ständiger Übelkeit leiden. Das gleiche gilt für Personen, die an Aids erkrankt sind. Durch die beruhigende Wirkung, können auch die spontanen Ticks bei Tourette-Patienten gemindert werden. Zudem können die Inhaltsstoffe beim Glaukom (Grüner Star) helfen, da sie den Augeninnendruck senken, der nach und nach durch diese Krankheit den Sehnerv zerstört. Weil Cannabis für eine Weitung der Bronchien sorgt, kann es auch für Asthmatiker hilfreich sein. In diesem Fall natürlich nur dann, wenn es nicht als Joint geraucht wird. Natürlich sollte trotz allem bedacht werden, dass Cannabis nicht allen Patienten hilft und eine ärztlich begleitete Anwendung erfolgen sollte.

    Cannabis aus der Apotheke

    Das einzige Medikament auf Cannabis-Basis, welches in Deutschland zugelassen ist, nennt sich Sativex. Wenn schwer kranke Menschen ausnahmsweise getrocknete Blüten oder Blätter aus der Apotheke erhalten möchten, ist dafür ein spezielles Rezept erforderlich. Für den eigenen Anbau von Cannabis wird eine Genehmigung des Bonner Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gebraucht. In ganz Deutschland gibt es nur rund 280 Patienten, die eine solche Erlaubnis haben. Im Frühjahr 2017 soll jedoch eine Regelung in Kraft treten, die es erkrankten Patienten ermöglicht, Cannabis aus der Apotheke auf Kosten der Krankenkasse zu erhalten. Dies gilt allerdings nur für diejenigen, die keine andere Therapiemöglichkeit haben.

    Nebenwirkung einer Cannabis-Therapie

    Durch orale Applikation oder Vaporisieren wirkt medizinisches Cannabis heilsamer, da es so keine schädlichen Verbrennungsprodukte gibt und die Wirkstoffkombination besser aufgenommen werden kann. Vaporizer finden sich heutzutage vor allem in zahlreichen Onlineshops im Internet, wie zum Beispiel bei vapstore.de. Eine Cannabistherapie kann allerdings auch einige Nebenwirkungen mit sich bringen. So können Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen oder gerötete Augen auftreten. Diese Nebenwirkungen sind allerdings unter anderem immer abhängig von der Dosis, der Therapiedauer und der Art der Verabreichung.