Schlagwort: Krankheiten

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Deutsche haben kein optimales Gesundheitswissen

    Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der Berliner Charite und des Pharmakonzerns Phizer wurde ermittelt wie der Wissensstand der Deutschen beim Thema Gesundheit ist. Die Studie diente dazu Wissenslücken gesunder und chronisch kranker Menschen aufzudecken verbunden mit dem Ziel eine Informationsbasis für die Politik, Fachleute und Öffentlichkeit zu bilden.

    Gesundheitswissen der Deutschen nicht optimal

    Das Ergebnis der großen Umfragen förderte erhebliche Lücken im Gesundheitswissen bei 25 Prozent der Bevölkerung zu Tage. Einen moderaten Wissenslevel bezogen auf Gesundheit haben hingegen über 50 Prozent der Bürger in Deutschland. Die Politik, Experten und Öffentlichkeit müssen auf Grund der Ergebnisse der Studie handeln, um das Gesundheitswissen der Bevölkerung zu verbessern.

    In den neuen Bundesländern herrscht ein besseres Gesundheitswissen. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommerm belegt im Bundesländer-Vergleich den ersten Platz, weil dort 70 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet worden waren. Die Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt beantworteten jeweils mit deutlich über 60 Prozent die Fragen zur Gesundheit richtig und landeten im Mittelfeld. Auf den mittleren Plätzen mit einer korrekten Beantwortungsquote von je 67 Prozent landeten Rheinland-Pfalz und Berlin. In Bremen und Brandenburg wurden nur jeweils 63 Prozent der Gesundheitsfragen richtig beantwortet. Die Sachsen beantworteten 62 Prozent richtig.

    Bei jungen Menschen wurde eine stärkere Gesundheitskompetenz festgestellt, aber die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen konnte Fragen zu generellen Gesundheitsthemen und chronischen Erkrankungen besser beantworten. Den höchsten Level an Gesundheitswissen bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten Menschen zwischen 35 und 44 Jahren. Der Wissensstand über Gesundheit ist bei gesunden und chronisch kranken Menschen gleich, wie die Umfrage feststellte. Das Gesundheitswissen bei Menschen ohne Migrationshintergrund fällt der Studie zufolge höher aus als bei Personen mit Migrationshintergrund.

    Gesundheitswissen verbessern

    Das eigene Gesundheitswissen kann auf unterschiedliche Weise verbessert werden und dabei kann vor allem das Internet hilfreich sein. Wir befinden uns im Informationszeitalter, wo jeder mindestens ein Smartphone oder Tablet besitzt oder zuhause über einen Internetzugang verfügt. In den App-Stores für Google Android, Apple iOS und Windows Phone gibt es zahlreiche Gesundheits-Apps, die den Wissenslevel über die eigene Gesundheit erhöhen.

    Basierend auf den Bewertungen der Nutzer können die richtigen Apps ausgewählt werden. Unterwegs kann man sich dann zum Beispiel über die Kalorien von Lebensmitteln informieren oder welche Ursachen schwere Krankheiten wie Diabetes Typ-2 auslösen können. Auf Youtube haben sich einige User auf Gesundheitsthemen spezialisiert und vermitteln ihre Kenntnisse gerne weiter, vor allem Themen wie gesunde Ernährung, Smoothies, Sport und die Zubereitung veganer Lebensmittel sind sehr beliebt. Die Wissensdatenbank Wikipedia ist als Informationsquelle für Gesundheitsthemen ebenfalls empfehlenswert.

    Die Krankenkassen, Ärzte, Gesundheitsbehörden, Büchereien und Verbraucherzentralen haben Broschüren, Magazine oder Informationsblätter rund um das Thema Gesundheit. Je besser das Gesundheitswissen ist, desto leichter kann es fallen sich gesund zu ernähren und zu leben. Der Besuch von Fachseminaren, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen und zum Beispiel von Volkshochschulen angeboten werden, kann eine sinnvolle Ergänzung zu den kostenlosen Informationsquellen sein.

    Wie die OECD im Report »Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014« zum Übergewicht berichtet, kletterte der Anteil der Fettleibigen in Deutschland von 13 Prozent im Jahr 2003 um 3 Prozent auf 16 Prozent im Jahr 2013. Jeder sechste Europäer ist dem Bericht zufolge zu dick und leidet an Übergewicht oder Fettleibigkeit. Im Jahr 2002 war es nur jeder Achte. Die Fettleibigkeit beginnt ab einem BMI von 30 und je mehr ein Mensch wiegt desto höher steigt das Risiko ein Diabetes Typ-2, Herzkrankheit oder chronischen Krankheit zu erleiden. Die Gesundheit ist das höchste Gut von uns Menschen und dementsprechend sollte man so gesund wie möglich bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

    Bild: © Depositphotos.com / plaquon

  • Schlafmangel nur ein Märchen?

    Schlafmangel nur ein Märchen?

    Einer Studie der University of New Mexico zufolge schläft der moderne Mensch nicht länger als die Naturvölker. Der Schlafmangel der heutigen Gesellschaft scheint den Studienergebnissen zufolge offenbar stellenweise ein Märchen zu sein. Die Studienautoren um den Forscher Gandhi Yetish analysierten das Schlafverhalten dreier Volksgruppen, die wie ihre Vorfahren leben. Untersucht wurden 94 Mitglieder der Naturvölker in einem Zeitraum von rund 1200 Tagen.

    Jäger und Sammler schlafen wenig

    Die Forscher ermittelten bei den drei untersuchten Naturvölkern Hazda (Tansania), San (Namibia) und Tsimanen (Bolivien) eine durchschnittliche Schlafzeit von 6,5 Stunden pro Nacht. Der moderne Schlaf scheint demnach in den Industrieländern eine Verkürzung erfahren zu haben, wie die Wissenschaftler vermuten. Die Wissenschaft war bisher der Ansicht, dass vor allem der Fernseher, das Internet und das elektrische Licht für die verkürzte Schlafzeit des modernen Menschen verantwortlich sei. Vor allem das künstliche Licht wurde als Ursache festgestellt, weil es eine Nacht in einen Tag verwandeln und zu Schlafmangel führen kann.

    Die drei Urvölker richten ihren Tag den Studienergebnissen zufolge nicht nach dem Sonnenuntergang aus. Sie bleiben nach dem Sonnenuntergang durchschnittlich noch drei Stunden auf, bevor sie einschlafen und stehen schon beim ersten Sonnenlicht wieder auf. Die Temperatur hat offenbar einen entscheidenden Einfluss auf ihre Entscheidung, wann sie zu Bett gehen. Bei Hitze legen sie sich schlafen. Wie hoch der Erholungswert des Schlafs der Naturvölker ist, konnte die Studie nicht feststellen und ist ein klarer Schwachpunkt. Leider haben die Studienautoren nicht untersucht, ob die drei Naturvölker weniger Schlaf auf Grund ihrer Lebensweise benötigen im Vergleich zu Menschen, die lange im Büro sitzen oder oft mit dem Auto unterwegs sind.

    Seltene Nickerchen

    Ein Nickerchen hielten die Jäger und Sammler nur wenig. Im Winter schliefen sie nur durchschnittlich an vier Prozent der Tage und in der Sommerzeit hielten sie nur an 22 Prozent der Tage ein Nickerchen. Chronische Schlafstörungen wurden selten festgestellt, da nur sehr wenige Menschen unter den drei Naturvölkern schlecht geschlafen haben. In den Industrieländern leiden Schätzungen nach bis zu zehn Prozent aller Erwachsenen an Schlafstörungen.

    Die Mitglieder der Hazda, San und Tsimanen leben in einer natürlichen Umgebung, die dazu beitragen könnte, dass sie trotz nur 6,5 Stunden Schlaf pro Nacht dennoch gesund leben. Diese Erkenntnis könnte den Forschern zufolge helfen Therapien zu entwickeln mit denen Schlafmangel oder Schlafstörungen behandelt werden könnte. Die Vermeidung störender Einflüsse wie elektrisches Licht, nächtliches Computerspielen und Surfen im Netz habe positive Auswirkungen auf den Schlaf, weil dadurch einem Schlafmangel vorgebeugt werden könnte.

    Folgen von Schlafmangel

    In unserer modernen Gesellschaft kann sich Schlafmangel trotz den Ergebnissen, der hier vorgestellten Studie, dennoch negativ auf die Gesundheit auswirken. Bei einem anhaltenden Schlafmangel kann ein Schlaganfall die Folge sein oder es können Krankheiten wie Alzheimer, Demenz und Herzkrankheiten früher auftreten. Vor allem Jugendliche sind verstärkt vom Schlafmangel betroffen und dies führt zu erheblichen Konsequenzen, die Auswirkungen auf ihr Leben haben. Als Ursache für den Schlafmangel bei Teenagern sind besonders Computerspiele, die nächtliche Aktivität in sozialen Netzwerken und Partys verantwortlich.

    Bild: © Depositphotos.com / SIphotography

  • Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Der Zucker gilt als einer der Hauptverursacher von Krankheiten unserer modernen Welt. Vor allem für Diabetes Typ-2, Herzkrankheiten, Krebs, AHDS, Karies, Bluthochdruck, Übergewicht und Fettleibigkeit zeichnet sich der süße Stoff verantwortlich. Besonders Krebszellen nutzen Zucker als Energiequelle, weshalb mit einem Verzicht auf die süßen Kristalle das Risiko an Krebs zu erkranken minimiert werden kann.

    In Deutschland erzielt die Süßwarenindustrie einen Jahresumsatz von 13 Milliarden Euro und verkauft jedes Jahr rund 3,6 Millionen Tonnen Süßigkeiten, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind.

    Nach dem Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beläuft sich der Zuckerkonsum bei Kindern mit Stand 2008 auf durchschnittlich 25 Kilogramm pro Jahr und sind 8 Kilogramm mehr als 1985. Der Zuckerkonsum von uns Deutschen beläuft sich nach den Daten der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker auf 35 Kilogramm jährlich und entspricht einer Zuckeraufnahme von 100 Gramm am Tag. Die Empfehlungen liegen bei maximal 50 Gramm täglich. Ein überhöhter Zuckerkonsum ist mitverantwortlich für Fettleibigkeit und Insulinversagen. Selbst Depressionen können durch Zucker ausgelöst werden, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft schwanken sollte.

    Auf Zucker verzichten und ungesunde Ernährung abstellen

    Der Verzicht auf Zucker ist der erste Schritt hin zu einer gesunden Ernährung, die jedoch nicht so leicht fällt. Denn die leckeren Kristalle können eine starke Abhängigkeit auslösen und es kann bis zu drei Monate dauern bis der Körper sich darauf eingestellt hat nicht mehr regelmäßig mit Zucker versorgt zu werden. Eine Zuckersucht zu besiegen, bedeutet vor allem dann eine Herausforderung, wenn die Ernährung bislang aus zuckerhaltigen hochverarbeiteten Lebensmitteln bestand.

    Die Streichung des Zuckers vom Speiseplan hat unmittelbare Konsequenzen auf die persönliche Ernährung. Das süße Mittel befindet sich in zahlreichen Lebensmitteln, weshalb eine Verbannung für so manchen schmerzhaft sein kann, wenn er zum Beispiel auf seine Lieblingskekse oder Nutella verzichten muss. In Ketchup, Joghurt, Brot, Gebäck, Schokolade, Kaffeepulver, Pudding und vielen weiteren Lebensmittel ist Zucker enthalten. Das Lesen der Zutatenliste auf der Verpackung gibt Auskunft über den Zuckergehalt des Lebensmittels.

    Wer beginnt gezielt auf Zucker zu verzichten, sollte mit vier Wochen anfangen, um den Körper an die neue Lebensweise zu gewöhnen. Ein Niederländer mit Namen Sacha Harland zeigte in einem Experiment welche Folgen der einmonatige Zuckerverzicht auf sein Leben hatte. Wie er berichtete, fühlte er sich durch den Verzicht auf Zucker besser und Ärzte stellten eine deutliche Verbesserung seiner vitalen Werte fest. Sein Körpergewicht konnte er reduzieren, der Fettanteil fiel geringer aus und der Blutdruck war deutlich niedriger als vor der Ernährungsumstellung.

    Im Rahmen einer zuckerfreien Ernährungsumstellung sollte komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet werden. Vor dem Zuckerverzicht ist es empfehlenswert einen Ernährungsberater zu konsultieren, der eine Liste von zuckerfreien Lebensmitteln erstellen und einen gesunden Ernährungsplan aufstellen kann. Erste spürbare positive Effekte des Zuckerverzichts sind wie der Niederländer beweist schon nach vier Wochen zu sehen. Der Körper und das Gehirn benötigen Zucker als Treibstoff, jedoch kann die erforderliche Energie auch aus Lebensmitteln bezogen werden, die kein Zucker beinhalten.

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  • Sterberisiko steigt durch Stehen und Sitzen

    Sterberisiko steigt durch Stehen und Sitzen

    Nach einer umfassenden Studie der University of Exeter kann Stehen wie Sitzen zu einer Erhöhung des Sterberisikos und Krankheitsrisikos führen. Im Rahmen der Studie wurden 1412 Frauen und 3720 Männer untersucht. Die Daten der Studienteilnehmer entstammten der Kohortenstudie Whitehall II, die über 16 Jahre lief und insgesamt 5100 Teilnehmer zählte. Die Studie endete am 31.Juli 2014.

    Sitzzeit erfasst

    Die Männer und Frauen mussten ihre wöchentliche Sitzzeit aufschreiben und angeben wie viel Zeit sie in der Woche einer mittelschweren bis kräftigen Aktivität nachgingen. Die Probanden waren 35 bis 55 Jahre alt und mussten auch ihre tägliche Gehzeit in einem Fragebogen niederschreiben. Die Lebensgewohnheiten und der Gesundheitszustand wurden seit dem Jahr 1985 aufgezeichnet. In der Zeit der Studie verstarben 450 Teilnehmer, deren Todesursache aber weder mit Sitzen noch Stehen in Verbindung gebracht werden konnte. Zahlreiche Studienteilnehmer standen durchschnittlich 43 Minuten länger auf ihren Beinen als der Durchschnitt der Briten.

    Basierend auf dem Studienergebnis kann Bewegung die Gesundheit davor schützen durch zuviel Sitzen Schaden zu nehmen. Wie der Mediziner Dr. Hillsdon berichtete, der die Studie begleitete, seien alle ruhenden Positionen mit einem zu niedrigen Energieverbrauch negativ für die Gesundheit.

    Sitzen beeinflusst Stoffwechsel

    Wie die Forscher herausfanden, kann sich der Stoffwechsel des Menschen ändern je nachdem ob er geht, sitzt oder steht. Das Studienergebnis konnte nicht genau feststellen wie stark sich ein zu langes Stehen oder Sitzen auf den Stoffwechselprozess des Körpers auswirken kann. Eine weitere Forschung soll ergründen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen einem zu langen Sitzen oder Stehen und Diabetes Typ-2 bzw. Herzkrankheiten besteht.

    Bewegung positiv für die Gesundheit

    Die Studienautoren empfehlen auf Grund ihrer Erkenntnisse aus der Studie eine regelmäßige Bewegung, um das Risiko eine Herzkrankheit oder Diabetes Typ-2 zu erleiden zu vermindern. Das Sterberisiko könne durch körperliche Aktivität ebenfalls auf ein Minimum begrenzt werden. Als Beispiele für Bewegungen wurde das Treppensteigen, Spaziergänge, Gehen und Aufstehen genannt.

    Vor allem Büroberufe sind von einer zu langen Sitzzeit betroffen. Je länger jemand sitzt desto höher kann das Krankheitsrisiko sein oder im schlimmsten Fall ein früher Tod die Folge sein. Wer sich zu wenig bewegt, kann übergewichtig oder fettleibig werden und als Folge an Diabetes Typ-2 oder einer Herzkrankheit erkranken. Ein zu langes Sitzen kann zu Fehlhaltungen führen und auf Dauer ungesund für den Körper sein. In der Mittagspause empfiehlt sich nach einem stundenlangen Sitzen oder Stehen ein Spaziergang an der frischen Luft. Alternativ können kleine Fitnessübungen am Schreibtisch helfen die Folgen von zu langem Sitzen abzumildern. Kleine Fitnessübungen können Kniebeugen, Streckübungen oder der Hampelmann sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine körperliche Aktivität von mindestens einer Stunde täglich und ist auch ratsam, weil bei zu wenig Bewegung das Krankheitsrisiko steigen kann.

    Die Teilnahme an Fitnesskursen wird von Krankenkassen auf Antrag bezuschusst und kann hilft dabei in Bewegung zu bleiben. Jeder Mensch hat Freude an einer bestimmten Sportart und diese sollte regelmäßig ausgeführt werden.

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