Schlagwort: Krankheiten

  • Scharlach Symptome, Behandlung und Prophylaxe

    Scharlach Symptome, Behandlung und Prophylaxe

    Die Kindheit. Sie ist bunt, schön, unbelastet, aber dennoch mit Sorgen behaftet. Denn zwischen Kindergartenzeit, Schule und der Pubertät schleichen sich lästige Störenfriede ein, welche unser unbekümmertes Temperament zügeln und uns notgedrungen ans Bett fesseln.

    Diese unliebsamen Begleiter unserer Kindheitstage – auch Kinderkrankheiten genannt – sind leider (fast) unumgänglich und zudem auch manchmal notwendig. Sie stärken unser kindliches Immunsystem und machen uns insgesamt widerstandsfähiger. Eine der bekanntesten Kinderkrankheiten ist Scharlach, auch Scarlatina genannt. Hierbei handelt es sich um eine Infektionskrankheit, welche hauptsächlich Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren befällt. Anders als bei anderen in der Kindheit auftretenden typischen Erkrankungen, ist Scharlach durchaus in der Lage mehrmals auszubrechen. Umso wichtiger ist es rechtzeitig die ersten auftretenden Scharlach Symptome zu erkennen und die Krankheit als solche, richtig, als auch nachhaltig zu behandeln.

    Zu spätes Erkennen der typischen Scharlach Symptome kann zu schlimmen Komplikationen, als auch zu gravierenden Spätfolgen führen.

    Scharlach Symptome – Ansteckung und Verlauf

    Bricht im Kindergarten oder in der Schule Scharlach aus, werden in der Regel alle Eltern darüber in Kenntnis gesetzt. Selbst, wenn vorerst nur ein Kind davon betroffen ist, kann dies sich dramatisch schnell ändern. Scharlach besitzt die unangenehme Eigenschaft sich zum Teil rasend schnell auszubreiten und alsbald ganze Schulklassen lahm zu legen. Schuld am Ausbruch der Viruserkrankung Scharlach sind „heimtückische“ β-hämolysierende Streptokokken. Übertragen wird die Kinderkrankheit Scharlach durch Tröpfchen- und Kontaktinfektion. Sie bahnen sich ihren Weg sozusagen über die Schleimhäute von Mund und Rachen. Danach siedeln sich die „Angreifer“ im Körper des Kindes an, vermehren sich, schwächen das kindliche Immunsystem und befördern die ersten Scharlach Symptome ans Tageslicht. Scharlach bricht aus und ist in diesem Stadium höchst infektiös!

    Aufgepasst: auch kleine oder größere, offene Wunden sind Übertragungshelfer der Scharlach-Erkrankung! Teilweise tragen Menschen den Scharlach-Überträger Wochen, gar Monate in sich, ohne, dass dieser ausbricht. Trotzdem können diese „ geheimen Träger“ Scharlach auf ihre Mitmenschen übertragen, so dass wir auch ohne scheinbaren Anlass eigentlich immer dazu aufgerufen sind, auf plötzlich auftauchende Beschwerden vorsorglich zu achten!

    Eigentlich ist Scharlach eine doppelte Infektion. Viren im Bakterium (so genannte Bakteriophagen), welche das Scharlach-Toxin produzieren, verursachen letztlich den bekannten Scharlach-Ausschlag. Fehlen die Bakteriophagen in der Szenerie, bleibt es „nur“ bei einer schmerzhaften Mandelvereiterung, welche die Bakterien alleine verursachen können.

    Eine vorschriftsmäßige Behandlung mit Antibiotika ist bei einer bereits ausgebrochenen Erkrankung anzuraten. Eine gut überstandene Infektion gewährt dennoch keinen lebenslangen Schutz gegen Scharlach. Denn Scharlach verfügt über drei verschiedene Toxine (SPE-A, -B und -C), welche einen Mehrfachausbruch dieser Viruserkrankung ermöglichen. Scharlach ist alles andere als harmlos, aber zum Glück verläuft  die Scharlacherkrankung bei sonst gesunden Kindern und Erwachsenen nur in sehr seltenen Fällen lebensbedrohlich.

    Scharlach – Symptome und Behandlung

    Nach der Infektion mit den erwähnten β-hämolysierende Streptokokken vergehen zunächst einmal zwei bis vier „gesunde Tage“ (Inkubationszeitraum). Haben sich die Erreger ausreichend fortgepflanzt, steht der endgültige Ausbruch bevor und folgende Scharlach Symptome treten auf:

    • Fieber
    • Schüttelfrost
    • Mattigkeit
    • Schluckbeschwerden
    • Bauch-, als auch Kopfschmerzen
    • Erbrechen
    • Rachenentzündung (Pharyngitis)

    Auffallend hierbei ist die tiefrote (scharlachrote) Verfärbung der Gaumenmandeln (Scharlach-Angina). Weiterhin werden Weißfleckenbeläge beobachtet. Ein Anschwellen der Schleimhäute, Drüsen und des umliegenden Gewebes erschweren zunehmend das Schlucken. Selbst leichte Flüssigkeiten werden anfangs als recht unangenehm empfunden. Der Weißbelag befällt im weiteren Verlauf der Erkrankung auch die Zunge. Diese schneeähnlichen Beläge lösen sich nach einer gewissen Zeit. Zurück bleibt eine rot schimmernde Zunge und die Geschmacksknospen treten hervor. Während der Ausbruchsphase werden Teile des menschlichen Körpers von einem dicht besiedelten Ausschlag heimgesucht. Diese krankhafte Fleckenbildung hebt sich etwas von der normalen Hautoberfläche ab. Achseln, Leisten – der ganze Körper kann davon befallen sein – sind vorwiegend von diesem dunkelroten Ausschlag betroffen und stellen somit ein wesentliches Scharlach-Symptom dar. Ausgespart bleibt nur das Mund-Kinn-Dreieck (Milchbart). Nach ca. 14 Tagen klingen die Scharlach Symptome allmählich mit erkennbaren Hautschuppungen leicht ab.

    Die Abschuppung ist aber auch im Nachhinein noch kein wirkliches Indiz für eine zurückliegende Scharlach-Erkrankung, da viele allergische Reaktionen zum Beispiel auf Medikamente und einige andere Virus-Erkrankungen nahezu identisch verlaufen können. Es bedarf einer genauen ärztlichen Untersuchung. Ein Arzt wird nach eingehender Untersuchung ermessen können, ob es sich bei den vorliegenden Beschwerden um Scharlach handelt oder nicht!

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  • Entschlackungskur macht wieder fit

    Entschlackungskur macht wieder fit

    Eine Entschlackungskur hat nicht nur den Vorteil einer Gewichtsabnahme, nein man bringt seinen Körper auch einfach wieder auf Vordermann. Schon bei der ersten Entschlackung spüren die meisten eine deutliche Verbesserung des eigenen Körper Gefühls. Natürlich spielen bei vielen Menschen auch die Pölsterchen eine große Rolle, die endlich verschwinden sollen. Aber bei einer Entschlackungskur werden vor allem die Organe entlastet und die zahlreichen Gifte werden aus dem Körper transportiert. Zahlreiche Vitalstoffe und Antioxidantien tun ihrem Körper einfach gut, Natürlich sollte niemand denken, dass man mit einer Entschlackungskur die Traumfigur erlangt und diese auch ein Leben lang hält. Aber als Einstieg in ein besseres Leben ist dies sicher der beste Weg. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können sie durchaus sehr schnell zur Traum Figur finden.

    Pudelwohl fühlen kann so einfach sein!

    Fühlt man sich täglich träge und müde wird es höchste Zeit, endlich etwas zu ändern. Natürlich wirkt sich eine Entschlackungskur sehr positiv auf ihren Körper und ihr Wohlbefinden aus.
    Was sind eigentlich Schlacken?

    Das Wort Entschlackungskur kennt wahrscheinlich jeder. Aber was sind eigentlich Schlacken? Ganz unterschiedliche Stoffe im Körper werden allgemein als Schlacken bezeichnet. Und diese müssen endlich wieder ausgeschieden werden. Eingelagerte Säuren sollten endlich wieder aus dem Gewebe verschwinden. Nur so können sie sich wirklich gesund fühlen. Gerade bei einer meist ungesunden Ernährung haben die Schlacken ein leichtes Spiel. Der eigene Organismus kann diese Schlacken nicht selbstständig ausscheiden und braucht in Form einer Entschlackungskur einfach mal etwas Hilfe.

    Aber auch oxidiertes Cholesterin wird als Schlacken bezeichnet. Krankheiten wie Arterissklerose können dadurch hervorgerufen werden. Aber auch verschiedene Herz und Gefäß Krankheiten können so hervorgerufen werden. Auch die bekannten Nierensteine, Gallensteine und Blasensteine gehören zu den Schlacken. Gicht und Nierensteine sind heutzutage keine Seltenheit mehr in der Bevölkerung. Und das allseits unbeliebte Übergewicht ist allgemein auch bei den Schlacken einzuordnen.

    Die eigene Ernährung überdenken

    Das wohl sehr unbeliebte Thema Ernährung wird gerne mal weggeschoben. Wir alle wissen wohl am besten, dass wir es mit der eigenen Ernährung nicht so genau nehmen. Eine ungesunde Ernährung sorgt nicht nur für Übergewicht, sondern auch für die Schlacken, die der eigene Körper nicht mehr selbstständig ausscheiden kann. Mit einer gesunden Ernährung kann man natürlich die Schlacken reduzieren.

    Fastenkur oder doch lieber eine Entschlackungskur?

    Wahrscheinlich hat jeder schon mal über eine Fastenkur nachgedacht. Aber welche Kur ist nun vorteilhafter? Natürlich sollten vor einer Fastenkur oder auch Entschlackungskur genau getestet werden, ob ihr Körper dafür gemacht ist. Menschen, die gravierende Gesundheits Probleme haben, können vielleicht vom Kreislauf her eine Entschlackungskur nicht machen. Dazu befragen sie bitte ihren Arzt. Gerade die Fastenkur, wo sie komplett auf Nahrung verzichten müssen kann schnell auf das komplette Organ System negativ wirken. Natürlich können sie eine spezielle Fasten Kur auswählen, die ihre Ausscheidungsorgane nicht überfordert.

    Dauer einer Entschlackungskur

    Es gibt verschiede Entschlackungskuren und jeder sollte selbst entscheiden, welche am besten in das eigene Leben passt. Möchten sie direkt über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen entschlacken oder lieber klein anfangen mit einer kürzeren Entschlackungskur? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um zu entschlacken. Aber jeder sollte selbst entscheiden, welche Form der Entschlackung am besten geeignet ist.

    Wichtig bei einer Entschlackung

    Das wichtigste bei einer Entschlackung ist natürlich, dass sie die säurebildenden Lebensmittel komplett streichen sollten. Nur so können sie ihre überschüssigen Schlacken aus dem Körper leiten.

    Positive Eigenschaften von einer Entschlackungskur

    Sehr positiv bei einer Entschlackungskur ist natürlich, dass man selbst kein Hungergefühl erlebt. Durch eine sehr hohe Trinkmenge, ist der Magen immer gut gefüllt und es ist kein Platz für Hunger. So verliert man auch gleich die überschüssigen Pfunde. Der eigene Säure-Basenhaushalt ist wieder im totalen Gleichgewicht und man bemerkt schon in den ersten Tagen ein viel besseres Körper Gefühl.

    Bild: © Depositphotos.com / MilanMarkovic

  • Die Symptome von Darmkrebs

    Die Symptome von Darmkrebs

    Darmkrebs wird sehr häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Das liegt daran, dass ein Tumor im Dick- oder Enddarm sehr lange Zeit keinerlei Symptome mit sich bringt. Um Darmkrebs dennoch frühzeitig zu erkennen, können sich Menschen über 50 regelmäßig untersuchen lassen. Auf diese Weise werden die Behandlungschancen von Darmkrebs stark erhöht.

    Eine spät einsetzende Symptomatik bei Darmkrebs

    Darmkrebs gilt vor allem unter Männern als sehr gefürchtete Form der Tumor-Erkrankung. Vor allem der Fakt, dass der Krebsbefall im Darm häufig erst sehr spät festgestellt wird, sorgt für Verunsicherung und Furcht. Dass der Tumor so lange Zeit unbemerkt bleibt, liegt vor allem daran, dass er sehr lange Zeit keine Symptome mit sich bringt.

    Symptome, die im Zusammenhang mit Darmkrebs häufig auftreten, sind:

    • Veränderungen des Stuhlgangs: Ein Anzeichen für Darmkrebs ist der häufige Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung. Auch ein vermehrter Stuhldran kann als Hinweis auf Darmkrebs gedeutet werden.
    • Auffälligkeiten des Stuhlgangs: Vor allem Blut im Stuhl kann ein Symptom von Darmkrebs sein. Wichtig zu wissen ist, dass der Stuhl nicht zwangsweise immer rot gefärbt sein muss. Ist das Blut im Stuhl schon älter, färbt es diesen eher schwarz. Auch Schleim im Stuhl und besonders übelriechender Stuhl können Anzeichen für einen Tumor sein. Ist dieser schon weit entwickelt, kann er den Enddarm stark verengen. Das führt wiederum dazu, dass der Stuhl oft sehr dünn geformt austritt.
    • Verdauungsbeschwerden: Hierbei ist ausdrücklich zwischen natürlichen Beschwerden und Beschwerden im Zusammenhang mit Darmkrebs zu unterscheiden. Es ist vollkommen normal, gelegentlich unter Blähungen, Durchfall und Darmgeräuschen zu leiden. Treten diese Beschwerden jedoch vermehrt oder durchgängig aus, kann dies unter Umständen ein Hinweis auf Darmkrebs sein.
    • Schmerzen: Tumore lösen sehr lange Zeit keine Schmerzen aus. Auch das ist einer der Gründe, warum Krebs häufig erst spät entdeckt wird. Wenn Sie beim Stuhlgang heftige Schmerzen verspüren, könnte dies ein Anzeichen für Darmkrebs sein.

    Im fortgeschrittenen Stadium kann der Tumor auch zu einer Blutarmut führen, weil er dann häufig blutet. Patienten sehen dann sehr blass und ausgemergelt aus. Ein besonders großer Tumor kann außerdem mit den Händen ertastet werden und einen gefährliche Darmverschluss hervorrufen.

    Andere Symptome, die ganz allgemein auf einen Tumor hinweisen können, sind Kraftlosigkeit, Fieber und Schweißausbrüche in der Nacht.

    An dieser Stelle soll noch einmal ausdrücklich betont werden, dass all die aufgezählten Symptome Anzeichen von Darmkrebs sein könnten – aber nicht sein müssen. Sie können auch Boten von ganz anderen Krankheiten und Beschwerden sein.

    Gute Behandlungschancen dank Darmkrebs Früherkennung

    Wenn Sie eine oder mehrere dieser Auffälligkeiten feststellen, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dieser wird eine Stuhlprobe untersuchen lassen und gegebenenfalls eine Darmspieglung anordnen. Auf diese Weise erhalten Sie schnell Gewissheit darüber, was mit Ihrem Körper nicht stimmt.

    Dadurch, dass Darmkrebs, wie bereits erwähnt, lange Zeit gar keine Symptome mit sich bringt, spielt die Früherkennung hierbei eine besonders große Rolle. Wie bei allen Krebsarten gilt auch beim Darm: Je eher der Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Einige Patienten haben Glück, dass der Tumor gefunden wird, noch bevor es zu den oben genannten Symptomen kommt. Meist sind ganz andere Untersuchungen der Grund für die Entdeckung von Darmkrebs.

    Aus diesem Grund gibt es seit einigen Jahren ein spezielles Früherkennungsprogramm für alle Menschen ab einem Alter von 50 Jahren. Sowohl Privat- als auch Kassenpatienten können sich beim Arzt untersuchen lassen, um eine Darmkrebserkrankung ausschließen zu können.

    Patienten mit einer Vorbelastung oder einem erhöhten Risiko an Darmkrebs zu erkranken haben auch schon früher die Möglichkeit, sich regelmäßig untersuchen zu lassen.

    Darmkrebs ist wie jede Tumorerkrankung eine äußerst ernstzunehmende Erkrankung. Wenn Sie Auffälligkeiten Ihres Stuhlgangs feststellen oder anhaltende Probleme mit der Verdauung haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie zur Risikogruppe über 50 gehören, sollten Sie unbedingt auch die Möglichkeiten der Früherkennung in Anspruch nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / tanatat

  • Lungenentzündung: Symptome der Erkrankung

    Lungenentzündung: Symptome der Erkrankung

    Eine Lungenentzündung klingt für viele Menschen eher harmlos und wird nicht selten von Patienten verschleppt, weil diese denken, unter einem einfachen Husten oder einer Grippe zu leiden. Tatsächlich aber ist die Lungenentzündung in vielen Industrieländern die Infektionskrankheit, die am häufigsten zum Tode führt. Die Symptome der Krankheit sind oft unterschiedlich und davon abhängig, welcher Erreger die Krankheit verursacht hat. Man spricht in diesem Zusammenhang von typischen und atypischen Krankheits-Symptomen.

    Eine klassische Lungenentzündung, von Medizinern auch als Pneumonie oder Bronchopneumonie bezeichnet, hat im Anfangsstadium meist grippeähnliche Symptome und wird deswegen nicht immer sofort als Infektion des Lungengewebes diagnostiziert.

    Die Anzeichen einer typischen Lungenentzündung, die meist durch Bakterien wie Pneumokokken und Streptokokken hervorgerufen wird, kommen in der Regel sehr plötzlich und treffen den Patienten mit voller Wucht.

    Die Symptome, die am häufigsten auftreten, sind:

    • Starkes Fieber bis zu 40°
    • Schüttelfrost
    • Husten
    • Pulsrasen
    • Eitriger, gelb-grünlicher Auswurf, der auch mit Blut vermischt sein kann
    • Atemnot
    • Schnelles, flaches Atmen
    • Schmerzen beim Atmen, die bis in den Unterbauch strahlen können

    Diese Symptome erinnern stark an eine Grippe. Aus diesem Grund wird eine Lungenentzündung häufig nicht erkannt. Das kann schwere Folgen haben, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wenden Sie sich daher unbedingt an einen Arzt, wenn Sie die Vermutung haben, an einer Lungenentzündung zu leiden.

    Neben der typischen Lungenentzündung gibt es auch eine atypische, die durch ganz bestimmte Bakterien und Viren hervorgerufen wird. Diese Form der Lungenentzündung kann sogar noch gefährlicher sein, weil die Symptome noch schwieriger auf die Erkrankung hinweisen. Diese sind:

    • Leichte Erhöhung der Körpertemperatur
    • Trockener Husten

    Man spricht in diesem Fall häufig auch von einer „kalten“ Pneumonie, die nicht selten übersehen und nicht richtig auskuriert wird. Auch hier können sich schwere Folgeerscheinungen und Beschwerden einstellen. Im Falle dieses atypischen Krankheitsverlaufs, der häufig für eine harmlose Erkältung gehalten wird, ist es wichtig, dass sie darauf achten, wie lang Symptome wie Husten, Rückenschmerzen, Atemnot, Schmerzen im Brustkorb und Schlappheitsgefühl anhalten. Erstrecken sich diese über einen längeren Zeitraum und lassen sich nicht mit herkömmlichen Erkältungsmedikamenten behandeln, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen.

    Lungenentzündung Symptome bei Kindern

    Bei Kindern entwickelt eine Lungenentzündung noch ganz andere Symptome als bei Erwachsenen. Die Kleinsten leiden häufig an einem stark aufgeblähtem Bauch sowie Kopf- und Gliederschmerzen, die das Krankheitsbild nochmals verschlimmern. Auch Trink- und Sprechunlust sind typische Anzeichen einer Lungenentzündung bei Kindern. Im Falle einer „kalten“ Pneumonie haben Kinder sehr häufig kalte Hände. Eltern müssen in diesem Fall besonders aufmerksam sein, da die Symptome nicht sofort auf eine Erkrankung der Atmungsorgane hinweisen.

    Risiko-Gruppen und die Gefahren einer verschleppten Lungenentzündung

    Einige Personen-Gruppen sind besonders stark von Lungenentzündungen und ihren Auswirkungen betroffen. Dazu gehören unter anderem:

    • Rentner
    • Menschen mit einer chronischen Lungen-Erkrankung
    • Menschen mit einer Immun-Abwehrschwäche

    Die Betroffenen leiden nicht nur noch mehr unter den Symptomen, sondern sind auch allgemein anfälliger für eine Lungenentzündung. Aus diesem Grund bezahlen die Krankenkassen in der Regel eine Impfung gegen die Infektionskrankheit, die für gesunde Menschen kostenpflichtig ist.

    Die Behandlung einer Lungenentzündung erfolgt in aller Regel durch Antibiotika, die Sie vom Haus- oder Lungenarzt verschrieben kriegen. Wir die Entzündung des Lungengewebes nicht behandelt, können sich andere Komplikationen und Krankheiten einstellen, da sich die Bakterien, die für die Infektion verantwortlich sind, ungestört im Körper ausbreiten können. Zu diesen gehören unter anderem:

    • Mittelohrentzündung
    • Hirnhautentzündung
    • Entzündung des Lungenfells
    • Entzündung des Herzmuskels -> lebensbedrohlich!
    • Wasseransammlung in der Lunge
    • Blutvergiftung
    • Lungenabszess

    Um den Folgen einer verschleppten Lungenentzündung zu entgehen, ist es besonders wichtig, dass Sie sich und Ihrem Körper ausreichend Ruhe gönnen. Der größte Fehler ist, zu früh wieder zur Arbeit zu gehen.

    Die Symptome einer Lungenentzündung sind oft schwer zu deuten. Besonders die atypische „kalte“ Pneumonie wird oft sehr spät erkannt und kann dann nur schwer behandelt werden. Achten Sie daher immer auf die Anzeichen – besonders, wenn Sie zu einer der Risiko-Gruppen gehören.

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  • Nierenschmerzen – Ursachen und Behandlung

    Nierenschmerzen – Ursachen und Behandlung

    Die Niere ist ein sehr wichtiges Organ im menschlichen Körper.  Es agiert als Filtrieranlage des Blutes und sorgt dafür, dass überschüssige Stoffe über den Urin ausgeschieden werden. Außerdem sind die Nieren die Produktions- und Aktivierungsstätten verschiedener Hormone, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unseren Körper haben. Sind die Nieren gesund und funktionstüchtig, bemerken wir sie nicht. Dies ändert sich jedoch schnell, wenn die Organe im oberen Bauchraum krank werden. Eines der ersten Symptome sind dann dumpfe Schmerzen, die meist krampfartig auftreten.

    Viele Menschen sind sich häufig nicht bewusst, dass es ihre Nieren sind, die wehtun. Da sich diese in Höhe der unteren Rippen und in der Nähe der Wirbelsäule befinden und die Schmerzen meist nach unten ausgestrahlt werden, gehen viele davon aus, dass es sich um Rückenschmerzen handelt. Im Gegensatz zu diesen sind Nierenschmerzen jedoch bewegungsunabhängig und treten oft schub- oder krampfartig auf.

    Die Ursachen von Nierenschmerzen

    Die Ursachen für Schmerzen in den Nieren sind vielfältig und beschränken sich längst nicht nur auf eine herkömmliche Entzündung. Zu den häufigsten Gründen für Nierenschmerzen gehören:

    • Nierenbeckenentzündung: Diese tritt meist als Folge einer Blasenentzündung auf, wenn die Bakterien aus der Blase in die Nieren wandern. Neben starken Schmerzen sind Fieber, Schüttelfrost, Blut im Urin und häufiger Harndrang die Symptome. Besonders Frauen sind aufgrund der verkürzten Harnwege von Nierenbecken- und Blasenentzündungen betroffen.
    • Nierensteine: Die Schmerzen durch Nierensteine entstehen, weil diese den Weg zur Blase blockieren. Nierensteine sind das Produkt kristalliner Ablagerungen, zu denen unter anderem Salz gehört. Männer sind häufiger von dieser Krankheit betroffen als Frauen.
    • Nierentumore: Natürlich kann auch ein Tumor zu starken Schmerzen in den Nieren führen. Wichtig zu wissen ist, dass Sie einen Tumor meist erst bemerken, wenn dieser im fortgeschrittenen Stadium ist. Am Anfang strahlt er keine Schmerzen aus.
    • Zysten-Nieren: Diese Erkrankung der Nieren, die ebenfalls mit Schmerzen einhergeht, ist meist erblich bedingt und kann im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen.
    • Glomerulonephritis: Autoimmunkrankheiten, aber auch verschiedene Medikamente können dazu führen, dass sich die Nierenkörperchen, auch Glomeruli genannt, entzünden. Auch in diesem Fall treten teils starke Nierenschmerzen auf.
    • Chronisches Nierenversagen: Diese Form des Nierenversagens wird vor allem durch Diabetes oder Bluthochdruck ausgelöst. Doch auch langanhaltende Nierenbeckenentzündungen und Medikamente können zu einem chronischen Nierenversagen führen. Neben Schmerzen können auch schäumender oder blutiger Urin und Wassereinlagerungen in den Beinen Symptome für ein chronisches Nierenversagen sein. Oftmals bleibt die Erkrankung jedoch auch gänzlich unbemerkt.
    • Akutes Nierenversagen: Die Gründe für ein akutes Nierenversagen sind Nierensteine, hoher Blutverlust, Medikamente oder auch Gefäßverschlüsse. Innerhalb kürzester Zeit stellen die Nieren ihre Arbeit ein, was drastische Folgen für den Körper haben kann. Er reagiert dann nicht nur mit Nierenschmerzen, sondern auch mit anderen Symptomen, die leider nicht immer eindeutig sind. Der sichere Hinweis, dass ein akutes Nierenversagen vorliegt, ist die Einstellung der Urinproduktion. In diesem Fall besteht Lebensgefahr
    • Menstruationsbeschwerden: Einige Frauen, die über starke Menstruationsbeschwerden leiden, klagen häufig auch über Schmerzen in den Nieren. Diese sind jedoch harmlos und vergehen mit dem Abklingen der Periode.

    Bei Nierenschmerzen ist der Gang zum Arzt ist unverzichtbar

    Abgesehen von Nierenbeschwerden, die als Menstruationsbeschwerden auftreten und meist eindeutig kategorisiert werden können, sollten Sie das Wehtun der Organe immer zum Anlass nehmen, einen Arzt aufzusuchen. Sowohl Entzündungen und Nierensteine als auch chronisches und besonders akutes Nierenversagen sind ernstzunehmende Krankheiten, die zum Teil schwere Folgen mit sich bringen können.

    Um Beschwerden und Erkrankungen der Nieren, die meist mit starken Schmerzen einhergehen, zu vermeiden, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

    • Halten Sie die Nieren immer warm
    • Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßten Tee
    • Verzichten Sie auf zu viel Salz in Ihren Speisen

    Wenn Sie die Signale Ihres Körpers ernstnehmen und sich rechtzeitig in ärztliche Behandlung begeben, können Beschwerden der Nieren meist problemlos behandelt werden. Wichtig ist, dass die Schmerzen, die von den Organen ausgehen, als solche erkennen und nicht für herkömmliche Rückenschmerzen halten.

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  • Was sind Mikroorganismen?

    Was sind Mikroorganismen?

    Wenn wir über Mikroorganismen sprechen, meinen wir eine Gruppe von nicht immer gleichartigen kleinen Lebewesen, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind. Zu den Gruppen dieser kleinsten Organismen gehören, Bakterien (zum Beispiel Milchsäurebakterien); Archaea; Pilze (beispielsweise Backhefe); Mikroalgen (zum Beispiel Chlorellen); Protozoen (wie Pantoffeltierchenund und auch der Malaria Erreger) sowie die Viren gehören ebenfalls hinzu.

    Doch welche Bedeutung haben diese Kleinen Lebewesen?

    Mikroorganismen sind die allerersten und auch die ältesten Lebewesen auf unserer Erde. Sie traten etwa vor rund 3,8 Millionen Jahren auf. Die kleinen Lebewesen beeinflussen das Klima der Globalisierung. Der mikroelle Stoffwechsel sorgt mit seinen chemischen Elementen wie Kohlenstoff und auch den Stickstoff die Erde für alle Lebewesen bewohnbarer zu machen und zu erhalten. Denn Mikroorganismen erzeugen circa die Hälfte des notwendigen Sauerstoffes für alle Lebewesen, ohne Sie wäre ein Leben auf der Erde also um einiges komplexer. Mikroorganismen können an Orten leben, wo niemand sonst leben oder gar existieren kann. Durch das gemeinschaftliche Zusammenleben dieser Kleinen Organismen kann sogar vorhergesagt werden, ob eine Veränderung in einem Ökosystem bevorsteht.

    Die kleinen Lebewesen ergänzen ihre Ansprüche des Stoffwechsels gegenseitig. Das heiß so viel wie, die Einen benötigen nur die Ausscheidungsprodukte der Anderen Organismen für ihre Vermehrung und ihr Wachstum; dasselbe gilt für die anderen Mikroorganismen ebenfalls.

    Mikroorganismen können nützlich für den Menschen sein

    Es werden sehr viele dieser kleinen Organismen als nützlich angesehen, da sie eine sehr große Rolle in dem Kreislauf von chemischen Elementen spielen. Beispiele hierfür sind: der Stickstoffkreislauf; die Abwasserreinigung und die Fixierung des Stickstoffes – auch N2-Fixierung genannt –. Selbst in der Lebensmittel Branche können Mikroorganismen verwendet werden, denn sie helfen uns bestimmte Lebensmittel anzufertigen. Oder in der „Biotechnologie“ dienen sie als Erzeuger um verschiedene Arzneimittel anzufertigen, dazu zählen zum Beispiel Antibiotika oder auch das Insulin. Selbst zur Bekämpfung von Schädlingen können uns diese kleinen Lebewesen behilflich sein. Und wer weiß wie sich das Wissen und die Technologie in der Zukunft weiterentwickeln wird, vielleicht können Mikroorganismen sogar irgendwann bei der Gewinnung von Energie, oder dem biologischen Abbau des Abfalles sowie auch den Abbau von Schadstoffen behilflich sein.

    Der menschliche Körper beherbergt Mikroorganismen

    Die Anzahl der Mikroorganismen die auf dem menschlichen Körper existieren ist sehr hoch, allem vor ran der Anteil der Bakterien. Sie leben auf der Haut; in der Nase; im Mund eines Jeden Lebewesen; sowie auch im Darm. Doch die Anzahl der Bakterien ist etwa 10 bis 100 Mal höher als die Menge der Zellen, die der Mensch zum Leben braucht. Man kann es sich in etwa so vorstellen, circa 1 Billiarde Mikroorganismen stehen einer Anzahl von etwa 10-100 Billionen den menschlichen Körper Zellen gegenüber.
    Auf einen Quadratzentimeter der Haut werden rein theoretisch 200 Millionen Bakterien ihren Platz geboten. Allerdings leben nur 100 bis 10.000 Bakterien tatsächlich pro Quadratzentimeter der Hautfläche auf ihr, unsere Haut ist also den Umständen entsprechen Keim arm.
    In einem einzigen Gramm des menschlichen Kots befinden sich circa 100 Milliarden der Mikroorganismen. Sogenannte Milchsäurebakterien sorgen in der Scheide der Frau dafür, dass eine bakterielle Infektion vorgebeugt und somit verhindert wird.

    Mikroorganismen können auch als Krankheitserreger dienen

    Zur Beruhigung, viele der kleinsten Organismen die sich in und auf unseren Körper befinden verursachen keine Krankheiten. Nur ein kleiner Teil dieser Lebewesen besitzt die Fähigkeit Erkrankungen zu verbreiten, egal ob bei Mensch oder den Tieren.
    Alle Infektionskrankheiten lassen sich in eine Gruppe einordnen, es gibt beispielsweise die bakterielle Infektion; eine Pilzinfektion oder die Protozoeninfektion.

    Mikroorganismen die der Nutzung des Menschen dienen

    Effektive Mikroorganismen für Menschen sind hauptsächlich die Milchsäurebakterien (Hemmung der Krankheitserregenden Keimen, Herstellung von Jogurt), Hefen (Herstellung von Brot, Bier und Wein), Photosynthese-Bakterien, Aktinomyzeten und Ferment-aktive Pilzarten (Herstellung von Alkohol, Unterdrückung von schlechten Gerüchen).

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