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  • Rückenprobleme und ihre Behandlungsmöglichkeiten

    Rückenprobleme und ihre Behandlungsmöglichkeiten

    Durch Physiotherapie und verschiedene andere Maßnahmen (Rückenschule, Kuren, Rehasport usw.) lassen sich verschiedene Rückenprobleme beseitigen oder zumindest eine Zeit lang ruhigstellen. Denn da die belastenden Ursachen sich oft nicht abstellen lassen, kehren die Beschwerden über kurz oder lang zurück. Hinzu kommt, dass die Ärzte – vor allem zum Quartalsende hin – mit Verordnungen geizen. So werden statt den notwendigen zehn oder zwölf Massagen lediglich vier bis sechs verordnet. Bei leichten Beschwerden werden teilweise Massagen als Behandlungsmöglichkeit kaum in Erwägung gezogen.

    Auch bei verschiedenen anderen Behandlungen, wie dem Schröpfen, Reizstrombehandlungen, Schlingentisch und craniosacraler Therapie sieht es leider nicht besser aus. Deshalb ist es günstig, am Quartalsanfang nach speziellen Behandlungen bei Rückenproblemen zu fragen. Einige Anwendungen können auch privat bezahlt werden, dazu zählen Kinesio Taping, Massage (häufig alternative Varianten, wie Hawaiianische Ganzkörpermassage oder Hot-Stone-Massage). Inwieweit die sogenannten Wellnessbehandlungen aber erfolgreich gegen die Beschwerden wirken, das ist von Rücken zu Rücken verschieden.

    Wenn die Lendenwirbelsäule verspannt ist und eine Entlastung benötigt, dann verschreiben Ärzte Fangopackung, Unterwassermassage und Schlingentisch. An letzterem werden die betroffenen Regionen entlastet. Mithilfe der Schlingen werden bestimmte Bereiche in Richtung Decke gezogen, beispielsweise ein Bein. Durch das Hängen entspannt sich die Wirbelsäule, sie wird gedehnt. Fangopackung und Unterwassermassage tragen durch angenehme Temperaturen dazu bei, dass der betroffene Bereich besser durchblutet wird und sich so Verspannungen lösen.

    Rückenprobleme mit Massage lindern

    Für die Halswirbelsäule und den gesamten Schulter-Nacken-Bereich werden häufig Massagen verordnet. Dies ist von Nachteil, sobald der Patient zu instabil ist. Die Massagen würden Bindegewebe und muskuläre Strukturen noch weiter auflockern, so dass sich Wirbelkörper oder Bandscheiben möglicherweise verschieben können. Hier ist eine Stabilisierung nötig, die mit speziellen gymnastischen Übungen und manueller Therapie erreicht werden kann. Natürlich gibt es noch weitere Behandlungsmöglichkeiten, die der Therapeut individuell nach seinen Fähig- und Fertigkeiten anwendet und natürlich je nach Krankheitsbild.

    Wenn die Bandscheiben oder Wirbelkörper in der Halswirbelsäule ihre Position verlassen, es also zu einem Vorfall (leicht: Protrusion, schwer: Prolaps) kommt, dann müssen die Physiotherapeuten äußerst vorsichtig agieren. Es kann durch eine falsche Bewegung, einem Einrenkversuch und dergleichen zu einer Lähmung kommen unter anderem aber auch zu schweren Rückenproblemen die auf Dauer nicht mehr wegzudenken sind. Außerdem müssen erst die Halsschlagadern überprüft werden. Liegt hier eine Durchblutungsstörung vor oder ist bekannt, dass die Adern Erweiterungen oder Verengungen aufweisen, dann darf der Behandler nicht an der Halswirbelsäule manipulieren. Es könnte sonst zu einem Zerreißen der Gefäße kommen, was einen lebensbedrohlichen Zustand darstellt. Immerhin ist die Hirnversorgung dadurch nicht mehr gewährleistet!

    HWS-Probleme und Rückenprobleme

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    Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule sind eher selten. Zum einen verfügt die Halswirbelsäule über vergleichsweise wenig Wirbel und damit wenig Zwischenwirbelscheiben. Darüber hinaus sind die beiden oberen Halswirbelkörper als Kopfgelenke ausgebildet, die völlig ohne Bandscheiben auskommen. Allerdings kann ein Verkehrsunfall mit einem Schleudertrauma in diesem Bereich erheblichste Beeinträchtigungen auslösen. Das gilt auch für eine Wirbelkörperfraktur. Durch Fragmente können Teile der knöchernen Wirbelsäule in den Spinalkanal eindringen und dort das Rückenmark bedrängen. Dies führt zu recht starken Schmerzen und dazu, dass Nervenreize nicht richtig oder gar nicht mehr weitergeleitet werden. Die Hirnversorgung mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Stoffen ist nicht mehr gewährleistet. Es kann zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen!

    Häufig ist die Verspannung der Nackenmuskulatur (Nuralmuskulatur). Vor allem in sitzenden Berufen werden unbewusst die Schultern hochgezogen, so dass sich die Muskulatur im Schulter- und Nackenbereich verkürzt. Durch eine ständige Reizung ist der Muskeltonus (die Spannung) erhöht und es kommt zu verspannten Schulter- und Nackenmuskeln. Diese wiederum lösen Kopfschmerzen und Migräne aus, aber auch Schwindelgefühle.

    Immer, wenn die Halswirbelsäule bei Rückenproblemen  in irgendeiner Form beeinträchtigt ist, müssen wir davon ausgehen, dass auch in den weiter unten gelegenen Wirbelsäulenabschnitten Probleme auftreten. Fehlhaltungen führen zu Verdrehungen und Verschiebungen. Ausweichhaltungen, sogenannte Schonhaltungen, beeinträchtigen die Muskelanspannung zusätzlich negativ und führen wiederum zu Verspannungen. Die Linderung ist nur vorübergehend. Bewegungsmangel lässt weitere Muskeln schrumpfen.

    Bild: © Depositphotos.com / karelnoppe

  • Pilotprojekt startet am 1. September 2015: TK und Dermatologen erproben Online-Video-Sprechstunde im Praxisalltag

    Hamburg (ots) – Abends, viertel nach sieben in einem Wohnzimmer in Mönchengladbach: Im virtuellen Wartezimmer zählt ein Countdown von zehn auf null herunter und auf dem Bildschirm erscheint der Hautarzt, um mit seinem Patienten zu sprechen – darüber, ob die verordnete Salbe wirkt und die Hautschwellung zurückgegangen ist oder ob die OP-Wunde richtig heilt. Eine Szene, die demnächst in Deutschland nicht nur bei Hautärzten zum Alltag gehören wird: Den ersten Schritt in diese Richtung macht jetzt die Techniker Krankenkasse (TK) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) und dem Lübecker Startup-Unternehmen Patientus GmbH.

    Das TK-Pilotprojekt Online-Video-Sprechstunde soll die Tür zu echter Telemedizin im ambulanten ärztlichen Bereich öffnen. Möglich macht das die Software Patientus, die einen leicht zu bedienenden und sicheren Dialog zwischen Arzt und Patient ermöglicht. Die TK ist bei dieser hautärztlichen Zusatzleistung Vorreiter.

    Patienten ersparen sich Wege und Wartezeiten, Ärzte volle Wartezimmer. Mit der Online-Sprechstunde wird es für Mediziner einfacher, einen Patienten zu betreuen, nachdem Diagnose und Therapie einmal persönlich besprochen worden sind. „Das neue Angebot bietet für Wiederholungstermine eine Alternative zur normalen Sprechstunde“, sagt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Für Ärzte bedeute dies den Einstieg in eine neue Form vergüteter Arbeit. Und für Patienten böte die Online-Video-Sprechstunde perspektivisch ein medizinisches Angebot auch dort, wo keine Strukturen vorhanden sind – zum Beispiel in ländlichen Gebieten.

    „Wenn der Patient einmal in meiner Praxis war, reichen zur Nachkontrolle oft ein kurzer Blick und ein kurzes Gespräch – dafür muss sich künftig kein Patient mehr auf den Weg in meine Praxis machen“, sagt Dr. Klaus Strömer. Der Hautarzt ist zugleich Präsident des BVDD und setzt als einer der ersten Ärzte die Patientus-Software in seiner Praxis in Mönchengladbach ein. Selbstverständlich eigne sich das Gespräch via Bildschirm nicht in jedem Fall: „Besonders geeignet erscheint die Videokonsultation etwa, um eine Änderung in der Medikation zu besprechen. Oder zur Abklärung des Krankheitsverlaufs – beispielsweise der Wundheilung nach einer OP – wie überhaupt zur Überprüfung des therapeutischen Erfolgs oder für die Patientenschulung im Verlauf einer längeren Behandlung“, so Strömer. In solchen Fällen verordnet er jetzt die Video-Sprechstunde auf einem ausgedruckten Flyer und trägt dort den persönlichen Zugangscode und den Termin ein.

    Und so funktioniert das System: Zum vereinbarten Online-Termin loggt sich der Patient mit seinem Laptop oder PC über die Webseite www.patientus.de/login mit seiner sechsstelligen Termin-TAN ein und gelangt in das virtuelle Wartezimmer. Auf der anderen Seite sitzt der Arzt an seinem Bildschirm und ruft nacheinander die Patienten in seine virtuelle Praxis. Damit niemand überrascht wird, zeigt ein Zähler die letzten zehn Sekunden an, bevor es losgeht. Nach dem Gespräch trennt der Patient die Verbindung, und der Arzt wendet sich dem nächsten Patienten zu. „Ärzte und Patienten benötigen keine zusätzliche Hard- oder Software. Ein PC oder Laptop mit Internetverbindung und einer handelsüblichen Webcam genügen“, sagt Patientus-Geschäftsführer Nicolas Schulwitz. „Die Video-Sprechstunde funktioniert direkt im Browser.“ Installationen oder besondere PC-Kenntnisse seien nicht notwendig.

    Nachdem das System bereits alle notwendigen technischen Tests bestanden hat, erfolgt jetzt ein Pre-Test mit ausgewählten Arztpraxen bundesweit. Anschließend folgt ein größer angelegtes Pilotprojekt, bevor die Online-Sprechstunde in allen Praxen Einzug halten kann. Die TK vergütet jede Online-Sprechstunde ihrer Versicherten außerbudgetär mit einem Festbetrag.

    Live zu sehen und zu testen ist die Online-Video-Sprechstunde auf dem TK-Zukunftskongress „Gesund in der digitalen Welt“ am 2. September in Berlin (Informationen und Anmeldung unter www.tk.de/zukunftskongress). Die Teilnehmer bekommen dort auf dem digitalen Versorgungspfad den Aufbau und Ablauf von Patientus gezeigt und können auch selbst eine Probesitzung testen.

    Weitere Informationen zum Thema digitale Gesundheit gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode 723220).

    Für Rückfragen: Hermann Bärenfänger, TK-Pressestelle Tel. 040 – 6909 – 1783 E-Mail: pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3103838
  • Schwangerschaftsstreifen – Ursache und Behandlung

    Schwangerschaftsstreifen – Ursache und Behandlung

    Schwangerschaftsstreifen – Wie sie entstehen und was Sie dagegen tun können

    Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine wundervolle Erfahrung, die mit vielen schönen Momenten und Erlebnissen verbunden ist. Trotzdem kann nicht davon gesprochen werden, dass die neun Monate ausschließlich positiv verlaufen. Einer dieser negativen Aspekte sind Dehnungsstreifen, die in der Fachsprache auch Striae gravidarum genannt werden. Rund 70 bis 90 % aller schwangeren Frauen sind von den unliebsamen Streifen an Bauch, Schenkeln und Hüften betroffen. Interessanterweise sind junge Mütter mehr von Schwangerschaftsstreifen betroffen als ältere. Das liegt unter anderem an dem unterschiedlichen Hormonspiegel. Außerdem haben junge Frauen einen instabileren Kollagenspiegel als ältere.

    Die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen

    Dehnungsstreifen entstehen durch die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft. Wenn der Körper innerhalb kurzer Zeit zunimmt – wie es nun einmal in der Schwangerschaft der Fall ist – dehnt sich die Haut und bildet dabei die meist vertikal verlaufenden Streifen, die auch als Dehnungsstreifen bezeichnet werden. Schwangerschaftsstreifen heben sich deutlich von der restlichen Haut ab, da sie zum Teil intensiv rosa oder auch rot sein können. Das kommt daher, dass die Haut im Bereich der Schwangerschaftsstreifen dünner geworden ist und nun die Blutgefäße durchschimmern können. Das Problem: Wer einmal Schwangerschaftsstreifen hatte, bekommt diese nie wieder los. Auch wenn die Farbe die Schwangerschaftsstreifen mit der Zeit verblassen, werden sie immer als schmale weiße Streifen zu sehen sein.

    Hautpartien, die besonders von Dehnungsstreifen betroffen sind:

    • Bauch (Unterbauch)
    • Oberschenkel
    • Unterschenkel
    • Po
    • Hüften
    • Brüste
    • Oberarme

    Generell gilt: Je mehr Sie während der Schwangerschaft zunehmen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie Schwangerschaftsstreifen bekommen. Auch bei Müttern, die mehr als nur ein Kind erwarten, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass sie Schwangerschaftsstreifen bekommen. Ebenfalls problematisch ist ein schwaches Bindegewebe.

    Wie kann man Schwangerschaftsstreifen verhindern?

    Vorweg gleich die schlechte Nachricht: Wer für Schwangerschaftsstreifen prädestiniert ist, wird es schwer haben, die Streifen zu verhindern. Cremes und Öle, die häufig in der Werbung angepriesen werden, können daran auch nichts ändern, da sie nur auf der oberen Hautschicht wirken. Schwangerschaftsstreifen bilden sich jedoch in der Schicht darunter. Trotzdem gibt es einige Tipps, die Sie befolgen können, um das Risiko der Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden.

    Die effektivste Methode gegen Schwangerschaftsstreifen ist es, auf seine Ernährung zu achten. Wenn Sie während der Schwangerschaft nicht wie ein Hefekloß aufgehen, besteht auch die Chance, keine Schwangerschaftsstreifen zu bekommen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Sie neun Monate lang hungern soll. Das wäre nicht nur für Sie, sondern auch Ihr Baby lebensgefährlich. Viel sinnvoller ist es, auf seine Ernährung zu achten und ausreichend Obst und Gemüse zu essen. Auf diese Weise verhindern Sie die zusätzliche Ablagerung von Fett und können die Dehnung der Haut zumindest ein Stück weit beeinflussen.

    Darüber hinaus sollten Sie auch immer darauf achten, Ihrem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Wasser sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig und elastisch bleibt. Auch das kann dabei helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, sollten Sie daher täglich mindestens acht Gläser Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

    Neben der Ernährung können auch andere Anwendungen mitunter geringe Erfolge versprechen. Eine Erfolgs-Garantie kann jedoch nicht ausgesprochen werden. Viele werdende Mütter schwören dennoch auf unterschiedliche Methoden, um Ihre Haut elastisch zu halten und die Durchblutung zu fördern.

    Eine der gängigsten Anwendungen ist die sogenannte Zupf-Massage, bei der kleine Hautpartien zupfartig massiert werden. Diese Anwendung ist jedoch in der letzten Phase der Schwangerschaft – dann wenn die Schwangerschaftsstreifen am meisten entstehen – eher ungeeignet. Eine andere Methode ist das Bürsten der betroffenen Hautpartien. Hierzu können unter anderem ein Massagenhandschuh oder ein Luffaschwamm verwendet werden. Auch Peelings können kleine Erfolge mit sich bringen.

    Methoden, um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern:

    • Ausgewogene Ernährung
    • Viel trinken
    • Zupf-Massage
    • Bürsten mit Massagehandschuh oder Luffaschwamm
    • Peelings

    Bild: © Depositphotos.com / photographyMK

  • Massage ohne Rezept / Streit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten um eine geplante Reform

    Baierbrunn (ots) – Patienten sollen künftig bei bestimmten Beschwerden ohne Rezept zum Physiotherapeuten gehen können, oder vom Arzt ein Blanko-Rezept bekommen, so dass der Physiotherapeut die Behandlung festlegt. Das sieht ein Positionspapier der Unionsfraktion im Bundestag vor. Die Krankenkassen sind interessiert, Fachärzte aber wehren sich. „Ein Arzt braucht ein sechsjähriges Studium, um eine gefährliche Erkrankung zu erkennen. Dieses Wissen können sich Fachfremde nicht einfach mit ein paar Zusatzkursen aneignen“, erklärt Professor Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, in der „Apotheken Umschau“. Erfahrungen aus den Niederlanden und erste Ergebnisse einer noch laufenden Studie der Krankenkasse BIG und des Berufsverbandes selbstständiger Physiotherapeuten sprechen eher für positive Effekte. Bis aus der Idee ein Gesetz wird, ist noch viel Streit zu erwarten.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3102186
  • Der Patient in seinem sozialen Umfeld / Eine Aufnahmestation vor allem für ältere Notfallpatienten in Hamburg macht Schule

    Baierbrunn (ots) – Seit 2010 gibt es Hamburger Albertinen-Krankenhaus die „Interdisziplinäre Notfall- und Kurzlieger-Aufnahmestation“, kurz INKA. Damit reagierte die Klinik darauf, dass vor allem ältere Patienten nicht gleich den Spezialisten, sondern den in allen Fachgebieten versierten Allgemeinarzt benötigen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Neben der medizinischen Akutversorgung nehmen Ärzte und Pflegepersonal sich auch des sozialen Umfelds des Patienten an. Warum ist der Notfall eingetreten und kann eine Wiederholung vermieden werden? Bei Bedarf wird noch von der Klinik aus eine ambulante Pflege organisiert. INKA erhielt 2012 den Deutschen Innovationspreis im Gesundheitswesen und hat bereits erste Nachahmer gefunden.

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  • Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Wenn die Reinigung mit einer üblichen Handzahnbürste nicht mehr ausreichend ist, sollte stets auch Zahnseide zum Standard der Zahnpflege gehören. Eine noch bessere Handhabung bietet jedoch eine zusätzliche Munddusche. Diese sollte allerdings nicht als Ersatz für die Zahnbürste gesehen werden.

    Vorteile einer Munddusche im Rahmen der Zahnpflege

    Personen, die zum Reinigen der Zahnzwischenräume keine Zahnseide verwenden, können wahlweise auf eine Munddusche zurückgreifen. Eine vollwertige Alternativlösung zur täglichen Zahnreinigung stellt eine Munddusche jedoch nicht dar. Sie kann als Ergänzung zum täglichen Zähneputzen zum Einsatz kommen. Im besten Fall werden Munddusche und Zahnseide abwechselnd benutzt, um so eine effektive Reinigung der Zahnzwischenräume erreichen zu können. Einzig Personen, welche meinen, sich nun ausschließlich auf eine Munddusche verlassen und völlig auf ihre Zahnbürste verzichten zu können, sind im Irrtum.

    Hauptsächlich für die Entfernung von Plaque und Speiseresten aus den Zahnzwischenräumen und weiteren schwer erreichbaren Stellen im Mundraum, die mit einer handelsüblichen Handzahnbürste meist nicht erreicht werden können, macht eine Munddusche durchaus Sinn. Basierend auf deren rotierendem Wasserstrahl und der daraus resultierenden hohen Säuberungswirkung ist eine perfekte Pflege des kompletten Mundraums gegeben. Aber auch für Personen, welche unter Parodontose zu leiden haben, ist die Anschaffung einer elektrischen Munddusche sinnvoll. Die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen sind mit Bakterien besiedelt. Hieraus können sich bei ungenügender Pflege und Reinigung schnell Eiterablagerungen und schwerwiegende Entzündungen bilden. Mithilfe einer Munddusche kann diesen Problemen effektiv entgegen gewirkt werden.

    Welche Hersteller von Mundduschen sind für eine perfekte Zahnpflege geeignet?

    Am bekanntesten sind Mundduschen namhafter Hersteller unter den Bezeichnungen

    • Braun Oral-B Professional Care Oxy Jet
    • Panasonic EW1211
    • Philips Sonicare Air Floss
    • Waterpick

    Diese und ähnliche gute Mundduschen für die perfekte Zahnpflege können guten Gewissens als ergänzende Maßnahme zum alltäglichen Zähneputzen empfohlen werden.

    Beachtenswerte Eigenschaften einer guten Munddusche

    Menschen, die sich für eine gute Munddusche zur ergänzenden Zahnpflege interessieren, sollten darauf achten, dass diese über nachfolgende Eigenschaften verfügen:

    • Akku sollte unbedingt austauschbar sein und für mehrere Verwendungen ausreichen
    • Beim stärksten Wasserstrahl muss der Wassertank wenigstens eine halbe Minute halten
    • Wasserdruck sollte verstellbar sein, um auch sensibles Zahnfleisch nicht zu schädigen

    Tipp: Wer auf die lange Sicht eine gute Munddusche besitzen möchte, sollte auf eine sehr gute Verarbeitung des Produktes beim Kauf achten.

    Lohnt sich die Anschaffung einer Munddusche zur Zahnpflege?

    Wie der Verbrauch von etwa 2 cm Zahnseide im Jahr innerhalb Deutschland offenlegt, ist der Einsatz von Mundduschen durchaus lohnenswert. Eine Munddusche muss auf jeden Fall eine hohe Qualität im Rahmen der Zahnreinigung gewährleisten. Eine Vielzahl der getesteten Mundduschen weisen keinen ausreichend starken Druck beim Wasserstrahl auf, so dass dieser eher als Erfrischung als zur Reinigung des Zahnraumes geeignet ist. Hierbei ist den Geräten der Vorzug zu geben, deren Wasserstrahl stufenlos verstellt werden kann.

    Entscheidend für eine gute Munddusche ist auch ein Akku von guter Qualität. Dieser sollte eine gewisse Weile halten. Des Weiteren spielt der Wassertank keine unwesentliche Rolle. Für eine intensive Verwendung der Munddusche sollte der Wassertank nicht zu schnell entleerbar sein. Empfehlenswert sind Mundduschen, deren Wassertank eine halbe bis im besten Fall eine ganze Minute lang durchhalten.

    Wie bei Ultraschallgeräten oder anderen Schallzahnbürsten macht es sich auch bei einer Munddusche erforderlich, nach einer bestimmten Zeit den Bürstenkopf auszutauschen. Empfohlen wird dieser Wechsel spätestens nach einem halben Jahr.

    Fernerhin spielt eine hervorragende Verarbeitung und Qualität eine maßgebliche Rolle bei einer Munddusche. In aller Regel besteht zwar eine Gewährleistungsgarantie von zwei Jahren. Dennoch ist es unschön, sich mit eventuellen Reklamationen ärgern zu müssen. Noch mehr Probleme und Ärger verursachen Mundduschen, die kurz vor dem Ablauf der Garantieansprüche kaputt gehen.

    Wer seine Zahnreinigung maximieren will, dem kann durchaus der Kauf einer qualitativ hochwertigen Munddusche empfohlen werden. Allerdings sollte stets bedacht werden: eine Munddusche stellt niemals einen Ersatz für die Zahnbürste dar! Eine ausschließlich Zahnpflege nur anhand einer Munddusche lässt sich auf keinen Fall effektiv durchführen. Wer Probleme beim Umgang mit einer herkömmlichen Handzahnbürste hat, der kann gegebenenfalls auf eine elektrische Zahnbürste zur Säuberung von Zahnfleisch und der Zähne zurückgreifen. Des Weiteren wird eine Nutzung von Zahnseide von wenigstens zweimal in der Woche zur Kontrolle der Leistung der Munddusche empfohlen. Gröbere Verunreinigungen lassen sich mittels Zahnseide am besten beseitigen.

    Bild: © Depositphotos.com / Garry518