Schlagwort: Leben

  • Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete oder auch Rote Rübe wird schon seit Jahrhunderten als Gemüse kultiviert und gegessen. Schon die alten Römer wussten um die gesunde Wirkung der Roten Beete und haben sie auch in West- und Osteuropa bekannt gemacht. Da die Rote Beete jedoch nicht in wilder Form vorkommt, muss sie angebaut werden. Sie gehört heute zu den beliebtesten Gemüsearten, die in vielen Gärten angebaut wird, auch weil sie sehr gesund ist. Rote Beete zeichnet sich aber auch durch ihre Vielseitigkeit aus, denn sie schmeckt als Zutat im Heringssalat ebenso lecker wie auch als Beilage zu Königsberger Klopsen.

    Ideal bei Eisenmangel

    In früheren Zeiten ging man davon aus, dass der blutrote Saft der Roten Beete blutbildend ist. Aber es ist nicht der intensiv rote Farbstoff Betanin, der die Rote Beete so gesund macht, es sind vielmehr das Vitamin-B, die Folsäure und das für den menschlichen Körper so wichtige Spurenelement Eisen, das für die Blutbildung zuständig ist. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte viel Rote Beete essen und auch schwangere Frauen, die häufig zu wenig Eisen haben, sollten die Rote Beete in ihren Speiseplan aufnehmen. Alle, die vegetarisch oder vegan leben, bekommen durch Rote Beete viel Vitamin-C, und daher sollte die Rote Rübe fester Bestandteil der Nahrung sein. Rote Beete entfaltet aber nur dann ihre positiven Eigenschaften, wenn sie roh gegessen wird, denn wenn Rote Beete gekocht wird, dann verliert sie einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe.

    Rote Beete senkt den Blutdruck

    In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Rote Beete schnell und auch dauerhaft den Blutdruck senken kann. Diese Wirkung verdankt die Rübe mit der dunkelroten Farbe dem Inhaltsstoff Nitrat. Menschen, die unter einem zu hohen Bluthochdruck leiden, sollten täglich einen halben Liter Rote-Beete-Saft trinken, denn schon nach einer Stunde ist eine Besserung feststellbar. Nach drei bis vier Stunden pendelt sich der Blutdruck ein und dieser positive Effekt hält bis zu 23 Stunden an. Wer unter arterieller Hypertonie leidet, der kann mit nur zwei Gläsern Roter Beete am Tag seinen Blutdruck auf Dauer senken.

    Wann ist Rote Beete schädlich?

    Bekanntlich hat alles, was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung und die Rote Beete macht da leider keine Ausnahme. Da Rote Beete viel Oxalsäure enthält, können sich schmerzhafte Nierensteine bilden. Wer also zu Nierensteinen neigt, der ist gut beraten, nicht allzu viel Rote Beete zu essen oder den Saft zu trinken.

    Mit Roter Beete vielseitig kochen

    Rote Beete ist kein klassisches Gemüse, das zu Kartoffeln und Fleisch gegessen wird, Rote Beete ist perfekt, wenn es zum Beispiel um leichte, leckere und gesunde Sommersalate geht. Wie wäre es mit einem Salat aus Ziegenkäse, Feldsalat oder Rucola und geraspelten Äpfeln, der mit Rote Beete verfeinert wird und so ein unwiderstehlich leicht säuerliches Aroma bekommt? Für kalte Tage ist diese Suppe mit Roter Beete ein ganz heißer Tipp:

    • Ein Glas Rote Beete
    • Zwei Teelöffel großblättrige Petersilie
    • Zwei Esslöffel Sahne
    • Salz, Pfeffer und nach Geschmack auch ein Gemüsebrühwürfel
    • Etwas Zucker

    Die Rote Beete wird im eigenen Saft nur kurz aufgekocht und mit den Gewürzen nach Geschmack abgeschmeckt. Anschließend das Gemüse durch ein feines Sieb pürieren, in tiefe Teller füllen, die Sahne dazugeben und das Ganze dann mit der klein gehackten Petersilie bestreuen. Exotisch wird die Suppe, wenn zur Suppe eine Messerspitze mit Ingwer und ein halber Liter Orangensaft gegeben werden. Wer ein feineres Aroma möchte, der sollte ein Glas Sherry dazugeben. Auch Crème fraîche statt Sahne und Schnittlauch statt Petersilie, sind perfekt für eine wohlschmeckende Suppe. Als Carpaccio ist Rote Beete übrigens eine tolle Vorspeise.

    Rote Beete im heimischen Gemüsegarten anzupflanzen, ist immer eine sehr gute Idee, denn Rote Beete lässt sich auch wunderbar einkochen.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Schützt Nervennahrung wirklich vor Stress?

    Schützt Nervennahrung wirklich vor Stress?

    Sahne, Zucker und Butter sind das beste Nervenfutter, sagt der Volksmund, aber stimmt das tatsächlich oder gehören solche Weisheiten eher in das Reich der Mythen? Gibt es Nahrungsmittel, die den Kopf auf Trab bringen und die uns besser denken lassen? Ist eine Tafel Schokolade wirklich Balsam für die Nerven? Viele Fragen, die nach einer Antwort verlangen, ob und wie Nervennahrung in stressigen Lebenslagen helfen kann.

    Fisch – ein wahrer Alleskönner

    Fisch ist eine hervorragende Nervennahrung, denn Fisch enthält viel Eiweiß und vor allem die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. Wer viel Fisch isst, der behält lange ein gutes Gedächtnis und stärkt sein Immunsystem. Zudem ist Fisch gut für Herz und Kreislauf, und auch für die Stimmung kann frischer Fisch Wunder bewirken, und Depressionen sind kein Thema mehr.

    Nervennahrung – Gemüse hält den Kopf fit

    Gemüse ist bekanntlich gesund, aber wer drei Portionen Gemüse wie Spinat, Mangold oder auch Salat zu sich nimmt, der kann seine Gedächtnisleistung um 40 % erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie mit 3000 älteren Probanden am Rush University Media Center in Chicago.

    Erdbeeren und Blaubeeren – perfekt gegen Alzheimer

    Erdbeeren und Blaubeeren gehören ebenfalls zur Nervennahrung und das völlig zu Recht. Erdbeeren sind reich an Fistein, einem effektiven Antioxidans, das die Nervenzellen vor dem Absterben bewahrt. Erdbeeren haben außerdem viel Jod, das die Bildung von Schilddrüsenhormonen anregt. Auch Blaubeeren sind ideal für alle, die viel Nervennahrung brauchen, denn die blauen Beeren schützen das Gehirn vor Alterung, sie sind gut für die Feinmotorik und sie steigern die Leistungsfähigkeit.

    Walnüsse und Kürbiskerne – klein, aber wirksam

    Bei vielen Menschen sinkt am Nachmittag die Leistungskurve steil nach unten. Um wieder fit zu werden, hilft es ein paar Walnüsse oder Kürbiskerne zu knabbern. Walnüsse haben viel B-Lecithin, Cholin, Magnesium und auch Omega-3-Fettsäuren. Allerdings haben Nüsse auch viel Fett, und wer auf seine Figur achtet, der sollte nicht mehr als eine Handvoll am Tag essen. Kürbiskerne enthalten vor allem viel Zink, was sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Die kleinen Kerne steigern das Kurzzeitgedächtnis und wer unter Stress steht und sich konzentrieren muss, der sollte Kürbiskerne als Nervennahrung naschen.

    Olivenöl und Kakao – lecker und wirksam

    Wirklich gutes Olivenöl sollte als Nervennahrung immer in den Speiseplan eingebaut werden, denn auch Olivenöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, wirkt gegen Depressionen, unterstützt die Nerven und hilft dabei, die Zellmembranen wieder aufzubauen. Auch Schokolade ist Nervennahrung pur, aber noch besser ist Kakao. Echter Kakao enthält Flavonoide, die bei der Durchblutung der Zellen im Gehirn behilflich sind. Kakao wie auch Schokolade kurbeln das Glücksgefühl an, sie spenden mentale Kraft und sie wirken ebenfalls Depressionen entgegen. Besonders wirksam ist dunkle bittere Schokolade, weiße Schokolade und Vollmilch schmecken zwar lecker, aber sie machen dick. Wer Kakao als Nervennahrung einsetzen möchte, der sollte deshalb echten Bio-Kakao kaufen.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Kommt bald die Zuckersteuer?

    Kommt bald die Zuckersteuer?

    Die Deutschen werden immer dicker und die Zahl derjenigen, die aufgrund ihres Übergewichts an Diabetes erkranken, steigt sprunghaft an. Um diesen Trend auszubremsen, gibt es jetzt wieder eine heftige Diskussion, eine Zuckersteuer und eine Fettsteuer einzuführen. Vor allem Mediziner drängen darauf, in Zukunft für Chips, Fast Food, Softgetränke und auch für Schokolade die Preise anzuheben. Mit der Zuckersteuer und der Fettsteuer soll das Verhalten der Verbraucher geändert werden, und so zu einem Trend zur gesünderen Ernährung werden.

    Zuckersteuer – Schuld sind die niedrigen Preise

    Chips, Schokolade und auch Fertiggerichte werden gerne gekauft, denn diese Lebensmittel sind günstig und in einer großen Auswahl immer verfügbar. Auch Fast Food kostet wenig Geld, ein Burger oder auch eine Tüte Pommes frites sind schon für einen Euro zu bekommen. Diese fragwürdige Preispolitik ist einer der Gründe, warum die Menschen immer dicker werden. Viele machen sich nicht mehr die Mühe, selbst zu kochen, sondern schieben eine tiefgekühlte Pizza in den Backofen oder ein Fertiggericht in die Mikrowelle. In vielen Familien fehlt auch das Geld für eine gesunde Ernährung und das hat zur Folge, dass immer mehr Kinder unter Übergewicht leiden.

    Ungesundes soll teurer werden

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert zum einen, sowohl Zucker, Salz und auch Fett in Lebensmitteln zu reduzieren und zum anderen die ungesunden Lebensmittel durch eine Zuckersteuer und eine Fettsteuer auch teurer zu machen. In anderen Ländern gibt es die Zuckersteuer bereits, so müssen zum Beispiel die Dänen seit 2009 25 % mehr für Süßwaren bezahlen und auch in Ungarn gibt es seit 2011 eine Sondersteuer auf alle Lebensmittel, die zu viel Salz, Fett und Zucker enthalten. Ebenfalls 2011 hat Finnland die Zuckersteuer auf Eiscreme, Softgetränke und Süßigkeiten eingeführt und in Frankreich muss schon seit 2012 mehr für süße Erfrischungsgetränke wie Coca-Cola bezahlt werden.

    Welche Lebensmittel sollen besteuert werden?

    In Italien, Rumänien und auch in Belgien und England wird darüber nachgedacht, für bestimmte Lebensmittel eine Zuckersteuer einzuführen. Diese Steuer soll immer dann erhoben werden, wenn ein Produkt mehr als zwölf Prozent Zucker hat, die Fettsteuer betrifft alle Lebensmittel, die einen Anteil von 20 % Fett haben. Auch Nahrungsmittel, die mehr als 1,5 % Salz enthalten, sollen besteuert werden.

    Gesunde Lebensmittel werden günstiger

    Wenn eine Zuckersteuer und eine Fettsteuer eingeführt werden, dann sollen im Gegenzug gesunde Nahrungsmittel günstiger werden. So sollen Gemüse und Obst, aber auch Milch und alle Vollkornprodukte günstiger angeboten werden, um auch denjenigen, die wenig Geld haben, die Möglichkeit zu geben, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Die Idee einer Fett- und Zuckersteuer ist nicht neu, denn schon seit einigen Jahren warnen Ärzte davor, dass die Menschen in Deutschland immer dicker werden. Aktuell sind zwei Drittel der Männer und jede zweite Frau in Deutschland übergewichtig und dieses Übergewicht fördert Diabetes und Herzerkrankungen.

    Bild: © Depositphotos.com / ra3rn_

  • Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Nicht nur für erwachsene Menschen ist ein erholsamer Schlaf sehr wichtig, auch Kinder sollten immer gesund schlafen, um ausgeruht am Morgen in den Tag starten zu können. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die richtige Kindermatratze. Wenn Kinder auf der passenden Matratze schlafen, dann kann sich der Körper nach den Anstrengungen des Tages regenerieren. Je nach Alter und Schlafgewohnheiten, verbringen Kinder zwischen neun und 13 Stunden im Bett, Säuglinge schlafen sogar bis zu 16 Stunden. Für alle ist wichtig, dass sie auf einer passenden Matratze schlafen.

    Kindermatratze – Auf die Größe kommt es an

    Kindermatratzen werden in vielen verschiedenen Größen angeboten. Für Babys ist eine 70 x 140 cm große Matratze zu empfehlen, und da sich die meisten Babybettchen zum komfortablen Jugendbett umbauen lassen, können Kinder in der Regel bis zum vierten Lebensjahr auf dieser Kindermatratze bequem und sicher schlafen. Die nächst größere Kindermatratze sollte 1,40 x 2,00 m messen, und diese Matratze kann die Kinder dann ins jugendliche Alter begleiten. Eine Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, aber sie sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern nicht zu groß sein, denn dann fühlt sich das Kind schnell verloren. Auf der anderen Seite sollte die Kindermatratze aber auch nicht zu klein sein, denn das kann schnell zu Haltungsschäden führen.

    Eine Unterstützung für die Muskulatur

    Eine Kindermatratze sollte immer die Muskulatur des kindlichen Rückens unterstützen. Zwar bringen Kinder nicht das Gewicht auf die Matratze wie ein Erwachsener, aber wenn die Kindermatratze ungeeignet ist, dann kann sie dem Rücken schaden und dafür sorgen, dass schon kleine Kinder Rückenschmerzen bekommen. Ist die Kindermatratze zu hart, dann stellt sich das Schlafgefühl nicht richtig ein, ist die Matratze aber zu weich, dann sinkt der Körper ein und die Wirbelsäule findet keinen Halt mehr. Wichtig ist aber auch, dass die Ränder der Kindermatratze fest und am besten noch extra verstärkt sein, denn Kinder nutzen die Matratze nicht nur zum Schlafen, sie toben auch gerne mal darauf herum.

    Welche Arten von Kindermatratze gibt es?

    Wie bei den Größen, so gibt es auch was das Material angeht, bei Kindermatratzen eine mehr als große Auswahl. Im Fachhandel werden Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen, Naturmatratzen und Latexmatratzen für Kinderbetten angeboten. Die Auswahl reicht von der preiswerten Kindermatratze vom Discounter bis zu qualitativ hochwertigen Matratzen, die sehr viel Geld kosten. Worauf die Eltern beim Kauf einer Kindermatratze besonders achten sollten, ist, dass der Kern der Matratze atmungsaktiv ist. Auch Kinder schwitzen nachts und bei einer Matratze, die nicht atmungsaktiv ist, staut sich der Schweiß und das kann zur Folge haben, dass die Matratze schnell unangenehm feucht wird. Beliebt sind Kindermatratzen aus Kokosfasern, aber auch aus Naturlatex. Besonders für Babys und Kleinkinder sind Matratzen aus natürlichem Latex eine gute Empfehlung, denn diese Matratzen sind, was die Pflege angeht, sehr einfach zu handhaben. Einen guten Schlafkomfort bieten moderne Kaltschaummatratzen, denn sie unterstützen die nächtliche Regenration.

    Worauf müssen Eltern beim Kauf achten?

    Wenn eine Kindermatratze gekauft wird, dann sollten Eltern immer darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen und in der Maschine bei 60° Grad waschen lässt. Es kann in der Nacht immer mal ein kleines „Missgeschick“ passieren oder eine Trinkflasche auslaufen, mit einem abnehmbaren Bezug sind diese kleinen Probleme aber immer schnell wieder behoben. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich zudem, eine wasserabweisende Einlage zu kaufen, die zwischen die Kindermatratze und das Betttuch gelegt wird. Wenn es im Winter kalt wird, dann ist ein Matratzenbezug aus Schurwolle eine gute Sache, denn so liegen die Kinder immer mollig warm. Gebrauchte Kindermatratzen sind übrigens keine allzu gute Wahl, denn auch eine Kindermatratze hat eine begrenzte Haltbarkeit, zudem sollte jedes Kind schon aus hygienischen Gründen immer eine neue Matratze bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / VaLiza

  • Wiederbelebung – es kommt auf jede Minute an

    Wiederbelebung – es kommt auf jede Minute an

    Am 19. September beginnt die bundesweite Woche der Wiederbelebung, die noch bis zum 26. September dauern wird. In dieser Aktionswoche möchte die Deutsche Herzstiftung die Menschen darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich mit der Wiederbelebung nach einem Herzstillstand auszukennen. Die Deutsche Herzstiftung möchte aber auch erreichen, dass jeder weiß, wie man sich richtig verhält, wenn es darum geht, ein Menschenleben zu retten und Erste Hilfe zu leisten. Was ist zu tun, wenn es zu einem Kollaps kommt und eine Wiederbelebung notwendig wird?

    Wiederbelebung – Schnell handeln

    Nur die Wenigsten können sich noch an den Erste-Hilfe-Kurs erinnern, der anlässlich der Führerscheinprüfung gemacht werden musste. Kommt es aber zum Herzstillstand, dann bleibt keine Zeit mehr, sich die richtige Wiederbelebung ins Gedächtnis zu rufen, dann ist schnelles Handeln gefragt. Die Wiederbelebung ist die einzige Maßnahme, um ein Leben zu retten, und deshalb muss jeder Handgriff sitzen. Kommt es zum Kollaps, dann sollte zunächst überprüft werden, ob der Betroffene überhaupt ansprechbar ist. Lautes Rufen und auch kräftiges Schütteln an den Schultern gibt darüber Auskunft, ob es zur Bewusstlosigkeit gekommen ist. Wenn der Betroffene nicht reagiert, dann muss so schnell wie möglich der Notarzt alarmiert werden.

    Sofortmaßnahmen einleiten

    Bis der Notarztwagen eintrifft, vergeht wertvolle Zeit und wer vor Ort ist, der kann mit einer Wiederbelebung den Betroffenen stabilisieren, bis die Rettung eintrifft. So muss die Atmung überprüft werden und dazu sollte der Patient auf den Rücken gelegt werden. Der Kopf wird überstreckt und das Kinn muss angehoben werden. Wenn der Betroffene nach Luft schnappt oder röchelt, dann ist das keine normale Atmung und es muss mit der Wiederbelebung begonnen werden. Um eine Herzdruckmassage richtig durchführen zu können, kniet der Helfer seitlich neben dem Bewusstlosen und legt dann beide Handballen übereinander genau auf die Stelle, wo sich die Brustwarzen und das Brustbein kreuzen. Anschließend wird der Brustkorb mindestens einhundertmal pro Minute fünf Zentimeter tief in Richtung der Wirbelsäule gedrückt. Diese Wiederbelebung muss so lange praktiziert werden, bis die Rettung eintrifft. Sind mehrere Helfer vor Ort, dann sollte man sich abwechseln, denn eine Herzdruckmassage ist anstrengend und erfordert viel Kraft.

    Keine Mund-zu-Mund-Beatmung machen

    In Filmen wird immer wieder gezeigt, wie Menschen mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung ins Leben zurückgeholt werden, in der Realität ist diese Form der Wiederbelebung aber nicht zu empfehlen. Sind die Helfer jedoch geschult und kennen sich mit der Wiederbelebung aus, dann sollten im Wechsel nach 30 Herzdruckmassagen immer zwei Beatmungen von Mund zu Mund durchgeführt werden. Ist ein Defibrillator in der Nähe, wie das zum Beispiel in vielen öffentlichen Gebäuden oder auch in vielen Banken der Fall ist, dann kann die Wiederbelebung damit durchgeführt werden, denn wenn das Herz geschockt wird, dann steigen die Überlebenschancen um ein Vielfaches.

    Bild: © Depositphotos.com / sudok1

  • Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Lange stressige Arbeitsstunden im Büro und eine ausgewogene Ernährung – das passt irgendwie nicht zusammen. Büroarbeit bedeutet Stress und Hektik pur und in den Pausen muss es meistens schnell gehen, denn der Schreibtisch und die Arbeit rufen. Dazu kommt noch, dass das Essen in der Kantine nicht immer besonders figurfreundlich ist und oft gibt es in großen Unternehmen auch noch eine Kollegin, die gerne backt. Wer abnehmen will, der muss im Arbeitsleben stark sein, aber man sollte nicht gleich alle guten Vorsätze vergessen, es gibt einige Tricks, mit denen das Abnehmen auch im Berufsalltag gelingen kann.

    Nicht in der Routine verharren

    Wer um 12:00 Uhr Mittagspause hat, der wird wahrscheinlich mit dem Glockenschlag die Arbeit fallen lassen und in die Kantine gehen. Aber wer hat schon Punkt 12:00 Uhr jeden Mittag auch Hunger? Menschen neigen dazu, in Routine zu verfallen, ohne dabei auf die innere Stimme zu hören. Abnehmen im Büro fängt damit an, dass man die Routine durchbricht und nicht um 12:00 Uhr zum Essen geht. Wenn sich die Pause nicht verlegen lässt, dann sollte immer nur so viel gegessen werden, bis der Hunger gestillt ist.

    Abnehmen im Büro – Bitte kein Fast Food

    Wenn die Mittagspause nur kurz ist, dann ist Fast Food ein beliebtes Mittel, um den Magen zu füllen. Im Burger Restaurant geht es schnell, es kostet kein Vermögen, aber die Kalorien können sich sehen lassen. Wer im Büro abnehmen will, der ist besser beraten, einen Joghurt oder einen gemischten Salat zu essen und das warme Essen auf den Abend zu verlegen.

    Heißhungerattacken vermeiden

    Wenn es im Büro richtig stressig wird, dann kann das schnell zu einer Heißhungerattacke führen. Die meisten reagieren mit Schokolade, Salzgebäck oder Kuchen auf diese Attacken, was einer Diät nicht besonders zuträglich ist. Eine Handvoll Nüsse kann eine Heißhungerattacke stoppen, aber auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Apfelringe sind eine gute Idee, um den Hunger zu stillen.

    Bewegung in den Tag einbauen

    Beim Abnehmen im Büro ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung wichtig, auch Bewegung sollte nicht fehlen. Statt des Aufzuges einfach mal die Treppe nehmen, denn die Kollegin eine Etage tiefer muss nicht per Mail informiert werden, man kann auch selbst vorbeischauen. In der Mittagspause ist nach dem Essen ein kleiner Spaziergang die bessere Wahl als die Tasse Kaffee und das Geplauder mit Kollegen, und wer schnell abnehmen will, der sollte für den Weg von und zur Arbeit das Auto einfach mal stehen lassen und stattdessen das Rad nehmen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch gesund und sorgt dafür, dass die Kilos nur so purzeln.

    Büroalltag und Abnehmen müssen sich nicht ausschließen, alles, was zum Abnehmen im Büro gebraucht wird, das sind Geduld, Disziplin und der feste Wille, es zu schaffen.

    Bild: © Depositphotos.com / tjakusz26