Schlagwort: Leben

  • Diabetiker auf Samtpfoten

    Wollen Katzen nicht mehr fressen, kann Diabetes die Ursache sein

    Baierbrunn (ots) – Schätzungsweise ein bis zwei Prozent der in Deutschland lebenden 11,5 Millionen Katzen erkranken an Diabetes. Die Halter bemerken meistens zuerst einen Appetitverlust. Dann ist die Krankheit aber schon fortgeschritten, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Denn anfangs fressen betroffene Tiere eher mehr als weniger, und sie trinken und urinieren weit mehr als früher. Bei frei laufenden Katzen bemerken die Besitzer dies aber oft nicht. Behandelt wird meistens mit Insulin. Geschieht dies früh genug, können die Katzen sich oft so weit erholen, dass sie keine Behandlung mehr benötigen. Samtpfoten mit Diabetes können behandelt ein normales Katzenalter erreichen.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3102185
  • Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Light-Produkte – die Lügen der Lebensmittelindustrie

    Die Deutschen werden immer dicker, aktuell hat über die Hälfte der Bürger Übergewicht. Schuld an diesem Dilemma sind auch die sogenannten Light-Produkte, denn sie versprechen etwas, das sie nicht halten können. Weniger Zucker, weniger Fett und damit auch weniger Kalorien sollen Light-Produkte enthalten, aber in den meisten Fällen handelt es sich um Mogelpackungen. Es sind vor allen die Ersatzstoffe, die den Zucker und das Fett ersetzen sollen, die massiv dafür sorgen, dass die Zeiger auf der Waage steigen, anstatt zu sinken.

    Wie light sind Light-Produkte?

    Vor allem die vermeintlichen Dickmacher wie zum Beispiel Butter, Mayonnaise oder auch Getränke, stehen bei den Light-Produkten im Fokus. Die Hersteller gaukeln den Verbrauchern vor, dass sie auf nichts verzichten müssen, denn es gibt schließlich alles auch in Light. Voller Geschmack, aber weniger Kalorien, das verspricht die Lebensmittelindustrie und lügt dabei, dass sich die Balken biegen. Am Beispiel der Leichtmargarine lassen sich diese Light-Versprechen schnell als Lüge entlarven, denn wer meint, mit einer leichten Margarine abzunehmen, der wird enttäuscht werden. Die Hersteller ersetzen bei der vermeintlich schlanken Margarine das Fett einfach durch Wasser, da aber Wasser nicht bissfest ist, muss es mit Bindemittel vermischt werden. Das wäre nicht weiter schlimm, nur dass die Bindemittel aus dem Chemielabor stammen, und auf der Basis von reinen Kohlehydraten hergestellt werden, die bekanntlich dick machen.

    Die Zuckerlüge der Light-Produkte

    Neben Fett spielt der Zucker bei den meisten Light-Produkten eine wichtige Rolle. Wer abnehmen will, der darf nicht zu süß essen. Die Lebensmittelindustrie reagiert auch hier nach Wunsch und bringt Light-Produkte auf den Markt, in denen jede Menge Zusatzstoffe zu finden sind. So findet sich Stevia anstatt Zucker im Erfrischungsgetränk, denn Stevia hat keine Kalorien, ist aber schädlich für die Gesundheit, wenn es überdosiert wird. Mediziner raten dazu, nicht mehr als vier Milligramm Stevia pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen, alles, was darüber hinaus geht, ist bedenklich. Für die Gesundheit schädlich sind aber auch Zuckeralkohole wie Xylit, Lactit oder Maltit. Diese sind ebenfalls in großen Mengen vor allem in Getränken, Eis oder Süßspeisen zu finden, die als Light-Produkte angeboten werden. Zuckeralkohole können zu massiven Magen- und Darmproblemen führen und die Hersteller müssten eigentlich Warnhinweise auf diesen Light-Produkten anbringen.

    Das Problem mit den Gutachten

    Es gibt zahlreiche Gutachten zu vielen Light-Produkten, die meist den Tenor haben, dass diese Produkte dabei helfen, abzunehmen und dass sie in keinem Fall schädlich für die Gesundheit sind. Viele Verbraucher orientieren sich an diesen Gutachten und kaufen mit ruhigem Gewissen Light-Produkte und sind überzeugt, sich auf diese Weise gesund zu ernähren. Oftmals ist jedoch das Gegenteil der Fall, denn was die meisten Verbraucher nicht wissen, ist, dass nur wenige Gutachten wirklich neutral sind, die Mehrzahl wird von den jeweiligen Herstellern in Auftrag gegeben. Ein Gutachter, der von einem Lebensmittelhersteller beauftragt und auch bezahlt wird, kann also kaum objektiv sein und wird immer so bewerten, wie der Auftraggeber es gerne haben möchte.

    Alle, die erfolgreich abnehmen wollen, sollten mit einem Ernährungsberater sprechen und einen gezielten und individuellen Ernährungsplan aufstellen lassen. Abnehmen mit Light-Produkten funktioniert leider nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / Taden1

  • Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch die Gefahr, dass es zu einem Oberschenkelhalsbruch kommt, und Gesundheitsexperten schätzen, dass die sogenannte Schenkelhalsfraktur oder Femurhalsfraktur in Zukunft die am häufigsten vorkommende Fraktur sein wird. Es sind besonders ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, bei denen der Hals des Oberschenkels bricht, und selbst wenn diese Fraktur heute sehr gut behandelt werden kann, leiden viele Betroffene nicht selten für den Rest ihres Lebens unter dieser Verletzung.

    Wie kommt es zu einem Oberschenkelhalsbruch?

    Jedes Jahr kommt es in Deutschland bei 600 bis 900 von 100.000 Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, wobei besonders Frauen häufig betroffen sind. Bei den Senioren über 65 ist die Schenkelhalsfraktur sogar der häufigste Grund für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus. Die meisten Oberschenkelhalsbrüche entstehen bei Stürzen im häuslichen Bereich. Die Betroffenen fallen entweder auf die Hüfte oder direkt auf den Oberschenkel und da viele ältere Menschen eine zu geringe Knochendichte haben, bricht der Oberschenkelhals besonders leicht. Oft reicht aber auch schon ein Stolpern, zum Beispiel über den Teppichrand oder ein Stoß gegen die Tischkante aus und der Oberschenkelhals wird so verdreht, bis er bricht. Unter Ärzten wird der Oberschenkelhalsbruch auch der „Viertel-vor-Drei-Bruch“ genannt, denn viele Senioren sind schlaftrunken, wenn sie nachts zur Toilette müssen, und damit steigt die Gefahr, zu stürzen.

    Wie werden Oberschenkelhalsbrüche behandelt?

    Kommt es bei älteren Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, dann ist Eile geboten, denn der Bruch muss so schnell wie möglich stabilisiert werden. Welche Therapie infrage kommt, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Art des Bruchs spielt in diesem Zusammenhang eine ebenso wichtige Rolle wie auch der gesundheitliche Zustand der Patienten. Während früher eine Ruhigstellung die einzige Therapie war, werden die Frakturen heute in der Regel operiert. Die Ärzte können sich dabei für eine hüfterhaltende oder eine hüftkopfersetzende Operation entscheiden. Auch hier spielen der gesundheitliche Zustand, die Form des Bruchs und das Alter des Patienten eine wichtige Rolle. Fällt die Entscheidung für ein hüfterhaltendes Verfahren, dann wird der Oberschenkelhalsbruch mithilfe von Platten und Schrauben fixiert, kommt es zu einer hüftkopfersetzenden Operation, dann bekommt der Patient eine Hüftprothese.

    Die Therapie nach der Operation

    Mit einem operativen Eingriff alleine ist es leider nicht getan, denn die Patienten müssen danach wieder für den Alltag fit gemacht werden. In den meisten Fällen beginnt schon wenige Tage nach der Operation eine gezielte Krankengymnastik, die auch nach dem Aufenthalt im Krankenhaus ambulant fortgesetzt werden muss. Die Anschlussbehandlungen dienen vor allem dazu, dass die Patienten wieder zu Kräften kommen, ihre Beweglichkeit trainieren und besser koordinieren können. Neben der Arbeit mit einem Physiotherapeuten sollten die Senioren die Übungen dann auch zu Hause machen.

    Welche Risiken birgt ein Oberschenkelhalsbruch?

    Das größte Risiko bei einem Oberschenkelhalsbruch ist das oftmals hohe Alter der Patienten. Auch der oft schlechte Gesundheitszustand macht es nicht immer einfach einen Oberschenkelhalsbruch so zu therapieren, wie es eigentlich notwendig wäre. Wird der Patient mit einer konservativen Therapie, also ohne OP behandelt, dann besteht die große Gefahr, dass das Knochenende verrutscht und letztendlich doch eine Operation durchgeführt werden muss. Ein anderes Risiko ist, dass der Hüftkopf abstirbt und im Rahmen einer OP durch eine Prothese ersetzt werden muss. Wird der Hüftkopf ersetzt, dann besteht die Gefahr, dass es zu einem Riss oder zu einem Bruch des Oberschenkel-Knochenschafts kommt, wenn die Prothese verrutscht oder sich lockern sollte, dann kann das für ältere Patienten schmerzhaft werden und zu einer langen Bettlägerigkeit führen. Dazu kommen Risiken wie Blutergüsse, Verletzungen der Nerven, Infektionen und Nachblutungen oder auch gefährliche Thrombosen. Diese Risiken gibt es zwar bei jedem operativen Eingriff, aber bei älteren Patienten können sie besonders gravierend sein.

    Bild: © Depositphotos.com / stockdevil_666

  • Depressionen begegnen

    Depressionen begegnen

    Hunderttausende Menschen in Deutschland verlieren jedes Jahr einen geliebten Menschen. Urplötzlich ist nichts mehr so, wie es einst war. Der gesamte Alltag gerät aus den Fugen. Zahlreiche Hinterbliebene werden von Angst und Verzweiflung überwältigt. Wer nicht gut mit dieser Situation zurechtkommt, läuft Gefahr, in eine Depression zu verfallen. Aus dieser führt in der Regel allein und ohne fremde Hilfe kaum ein Weg heraus.

    Diese Hilfe sollte also bewusst in Anspruch genommen werden. Dazu zählen ärztliche Behandlungen genauso wie Lebenshilfegruppen. In diesen Gruppengesprächen machen Betroffene die Erfahrung, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind, tauschen sich über ihre Probleme aus und machen sich gegenseitig Mut. Gemeinsam lässt sich ein Weg aus der Krise finden.

    Bevor hier mögliche Gesprächspartner genannt werden, sollte zuerst geklärt werden, wie Depressionen erkannt werden können, denn die Erkenntnis und Akzeptanz der Erkrankung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Hilfe und Heilung.

    Wie kann eine Depression erkannt werden?

    Depressionen gehen in der Regel mit bestimmten Symptomen einher, die sich relativ klar von einer einfachen Niedergeschlagenheit abgrenzen lassen. Im Allgemeinen klagen Patienten bei einem Arztbesuch nicht über depressive Verstimmungen, sondern über körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Schlaf- und Appetitlosigkeit. Daher wünschen sich die Patienten von ihrem Arzt des Öfteren auch Schmerz- oder Schlafmittel.

    Neben körperlicher Veränderungen können bei Personen mit einer Depression auch Verhaltensveränderungen festgestellt werden. Nicht selten nehmen diese Menschen Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere, Schuldgefühle und Verzweiflung wahr. Negative Denkmuster und eine pessimistische Lebenseinstellung beherrschen den Alltag.

    Bedingt durch das veränderte Verhalten werden Hobbys eingestellt und soziale Kontakte vernachlässigt. Einer beruflichen Tätigkeit kann im Allgemeinen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgegangen werden. In den meisten Fällen ziehen sich von Depressionen betroffene Menschen in ihr Bett zurück. Beim Sprechen ist eine leise, monotone Stimmlage auffällig. Mimik und Gestik wirken wie erstarrt.

    Die Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen

    In der Schulmedizin werden Depressionen mithilfe von Medikamenten durch die Gabe von Antidepressiva und einer ergänzenden Psychotherapie behandelt. Hier wird insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie mit Erfolg eingesetzt. Nicht selten werden beide Therapieformen auch miteinander kombiniert.

    Ein weiteres erfolgsversprechendes Verfahren in der Behandlung von Depressionen besteht in der Lichttherapie. Diese Therapieform kommt überwiegend bei so genannten Winterdepressionen zum Einsatz. Durch eine starke Lichtquelle soll der Melatoninhaushalt ausgeglichen werden.

    Mit Glück gegen negative Gedanken

    Was viele Menschen nicht wissen: Glück kann man sich antrainieren. Es sind die vielen kleinen Dinge im Leben, die einander Freude bereiten und in der Summe jeden Tag mit Farbe füllen. Eines der Hauptgesetze, das sich in beinahe allen Weltreligionen findet, ist das Prinzip der Resonanz. Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren.

    Der Tiefpunkt im Leben kann auch der Anstoß sein, den man braucht, um sich selbst Wünsche und Träume zu erfüllen, die bisher womöglich auf der Strecke geblieben sind. Schließt sich eine Tür, tut sich bekanntlich eine andere auf.

    Das wichtigste im Leben ist jedoch ein soziales Umfeld, eine Gruppe, in der man sich geborgen fühlt und in der Menschen füreinander einstehen. In Zeiten der Depression bedeutet das Gefühl, nicht alleine zu sein, Hoffnung. Viele Menschen finden diese Verbundenheit in religiösen Gemeinschaften wie der Gralsbewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / ikurucan

  • Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen

    Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen

    Immer mehr Kinder in Deutschland leiden unter Kopfschmerzen. Die Zahl der Betroffenen zwischen elf und 17 Jahren ist auf 78 % gestiegen und dieser drastische Anstieg hat die Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen ins Leben gerufen. In elf Bundesländern haben 17 Krankenkassen die Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen gestartet, um den Kindern und Jugendlichen, die unter Kopfschmerzen leiden, effektiv zu helfen.

    Große Probleme

    Die Krankenkassen schätzen, dass 90 % der Kinder über zwölf Jahre schon einmal mit Kopfschmerzen zu tun hatten. Die Bandbreite der Kopfschmerzen bei Kindern reicht vom typischen Spannungskopfschmerz bis hin zur Migräne, und diese Kopfschmerzen sorgen für viele Probleme. So bekommen von den 75 % der Kinder, die ständig unter Kopfschmerzen leiden, rund 60 % von ihren Eltern handelsübliche Kopfschmerztabletten. Damit steigt die Gefahr der Sucht und der Abhängigkeit und nicht selten nehmen die Kinder von heute auch als Erwachsene weiter Kopfschmerztabletten. Da viele Kopfschmerztabletten im Verdacht stehen, selbst Kopfschmerzen auszulösen, beginnt ein wahrer Teufelskreis, der nur schwer durchbrochen werden kann.

    Was kann die Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfschmerzen tun?

    Die Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen läuft bereits seit 2014, aber erst in diesem Jahr gibt es erste Resultate. Im Rahmen der Aktion wurden unter anderem an die Schüler der siebten Klassen Materialien für den Unterricht verteilt, die darüber aufklären, welche Maßnahmen gegen Kopfschmerzen besonders wirkungsvoll sind. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch die Eltern und Lehrer werden umfassend über das Thema Kopfschmerzen bei Kindern informiert. Der unreflektierte Umgang mit Medikamenten ist einer der Schwerpunkte, aber vor allem die präventiven Maßnahmen stehen im Mittelpunkt der Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen.

    Die Ursachen bekämpfen

    Wenn Kinder und Jugendliche unter Kopfschmerzen leiden, dann hat das immer ganz unterschiedliche Ursachen. Vielfach sind Stress in der Schule und ein zu volles Freizeitprogramm daran schuld, dass Kinder unter Kopfschmerzen leiden. Viele Kinder klagen aber auch über den zunehmenden Druck im Unterricht, zudem kann eine falsche Ernährung der Auslöser sein, dass Kinder Kopfschmerzen bekommen. An diesen Punkten setzt die bundesweite Aktion an. Zusammen mit den Lehrern und den Eltern werden Maßnahmen erarbeitet, die den Kindern dabei helfen, den Alltag besser zu bewältigen. In den Arbeitsheften gibt es für die Kinder, Eltern und Lehrer neben Ernährungstipps auch Anleitungen, wie Schule, Familie und Freizeit besser koordiniert werden können.

    Bei den Krankenkassen erhältlich

    Die Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen läuft noch bis zum nächsten Jahr und folgende Bundesländer haben sich daran beteiligt:

    • Thüringen
    • Schleswig-Holstein
    • Sachsen
    • Rheinland-Pfalz
    • Mecklenburg-Vorpommern
    • Hamburg
    • Hessen
    • Brandenburg
    • Bremen
    • Berlin

    An diese Bundesländer wurden bereits die passenden Unterlagen ausgeliefert, aber auch die anderen Bundesländer werden sich mit Sicherheit an der Aktion beteiligen. Lehrer und Eltern, die sich für die Aktion interessieren und Unterlagen haben möchten, müssen sich nur an eine der teilnehmenden Krankenkassen wenden, die die Arbeitshefte und Informationsunterlagen kostenlos versenden. Die Schmerzklinik in Kiel ist ebenfalls an der Aktion beteiligt und auch dort können sich Kinder, Eltern und Lehrer informieren. Auf der Internetseite der Kieler Schmerzklinik können zudem viele interessante Details zur Aktion eingesehen und auch heruntergeladen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / AlphaBaby

  • #zukon15: Politik, Gesundheitswesen und Digitalszene diskutieren über Gesundheit in der digitalen Welt

    Berlin (ots) – Telemedizin, Netzsprechstunde, Gesundheitsapps, Fitnesstracker – das Gesundheitswesen verändert sich rasant. Die Digitalisierung beeinflusst zwar alle Lebensbereiche, beim besonders sensiblen Thema Gesundheit geht es jedoch nicht nur um das technisch Machbare, sondern auch um Ethik, Wirtschaftlichkeit und Verbraucherschutz. Auf Einladung der Techniker Krankenkasse (TK) diskutieren kurz vor der internationalen Funkausstellung (IFA) in der Hauptstadt über 300 Experten aus Politik, Gesundheitswesen und digitaler Szene darüber, wie die digitale Gesellschaft gesund gestaltet werden kann.

    Den Anfang machte der Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums Lutz Stroppe. Er wies in seiner Rede darauf hin, dass die Teilhabe am technologischen Fortschritt in der Medizin eine Gemeinschaftsaufgabe aller Partner im Gesundheitswesen sei. „Neue Technologien können uns helfen, unser gutes Gesundheitssystem noch besser zu machen. Sie tragen dazu bei, die demographischen Herausforderungen erfolgreicher anzugehen und eine flächendeckende medizinische Versorgung auf hohem Niveau dauerhaft sicherzustellen. Das setzt aber die Bereitschaft voraus, sich konsequent mit den Möglichkeiten neuer Technologien auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, dass Patientinnen und Patienten, aber auch Ärztinnen und Ärzte vom medizinischen Fortschritt profitieren, und zwar unabhängig von ihrem Wohnort. Mit dem E-Health-Gesetz haben wir daher die notwendigen Rahmenbedingungen gesetzt, um den Aufbau einer sicheren Telematikinfrastruktur endlich zu ermöglichen und Telemedizin in die Regelversorgung aufzunehmen.“

    Gastgeber und TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas über die Veranstaltung: „Mit dem Kongress möchten wir ein Forum bieten, um das Gesundheitswesen und die digitale Szene zusammenzubringen, um gemeinsam zu diskutieren, wie wir die digitale Gesellschaft gesund gestalten können. Es ist zwar schwer in die Zukunft zu blicken – schließlich ging man auch mal davon aus, dass sich Telefon und Internet nicht durchsetzen werden – wir wollen es heute aber trotzdem versuchen.“

    In fünf jeweils 90-minütigen Panels geht es um die Zukunft von Gesundheitsförderung und medizinischer Versorgung in der digitalen Welt. Die 30 Referenten widmen sich, moderiert von Jeannine Michaelsen und Jens de Buhr unter anderem folgenden Fragen: Sorgen Politik und Krankenkassen für gläserne Patienten oder erledigen die Menschen dies mit digitaler Selbstvermessung und sozialen Netzwerken selbst? Was ist gesunder Medienkonsum? Wo fängt der Spaß an, wo hört er auf und ab wann wird es krank? Wie nutzen wir Telemedizin sinnvoll? Welche Auswirkungen hat das Netz der Dinge auf unser Ernährungs- und Bewegungsverhalten?

    „Wir wünschen uns, dass nicht nur wir, sondern auch alle Teilnehmer heute Abend viele Eindrücke und Ideen mitnehmen, wie wir das Gesundheitswesen und die digitale Szene enger zusammenbringen können, um für ein patienten-orientiertes, leistungsfähiges und bezahlbares Gesundheitswesen zu sorgen,“ so der TK-Chef.

    Der Kongress läuft heute noch bis 18 Uhr im Kongresszentrum Axica (Pariser Platz 3, 10117 Berlin). Informationen zum Programm gibt es auf der Internetseite www.tk.de/zukunftskongress.

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Für Rückfragen: Michaela Hombrecher, Tel. 040-6909 2223 E-Mail michaela.hombrecher@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3111975