Schlagwort: Leben

  • Lachen für die Gesundheit?

    Lachen für die Gesundheit?

     

    Lachen kann viele Gründe haben. Entweder ist ein Witz lustig, man versucht mit dem Lachen eine peinliche Situation zu überspielen oder unterliegt einfach einem lustigen Gefühlsausbruch, der keine weitere Ursache hat. Oftmals werden die Lachenden rot und schämen sich für ihren Ausbruch. Die Reaktion darauf erfolgt meistens mit dem Spruch, man müsse sich nicht schämen, lachen sei schließlich gesund. Doch stimmt diese These überhaupt und kann ein Lachkrampf nicht gefährlich sein?

     

    Experten empfehlen das Lachen

    Prof. Carsten Niemitz, welcher Humanbiologe an der FU Berlin ist, äußert eine klare Stellungnahme. Er sagt, Lachen sei gesund. Zwar sei keine messbare Reaktion des Körpers möglich, allerdings ließen sich die positiven Auswirkungen des Lachens einfach erklären. Die Ausschüttung von Endorphinen, welche Experten annehmen, löse in Menschen Glückgefühle aus und führe zum Stressabbau.

     

    Lachen als Therapieform

    Aufgrund der Funktion, Glückgefühle auszulösen und Stress abzubauen, wird Lachen auch als Therapieform genutzt. Auch zu diesem Aspekt des Lachens äußert sich Niemitz positiv. „Das scheint erstmal aufgesetzt, künstlich und für Neueinsteiger etwas komisch“, doch mit der Zeit würde die therapeutische Maßnahme wirken. Gerade bei Depressionen könne diese Form der Therapie durchaus Erfolg haben und die Stimmung der Patienten heben, um so ein positives Lebensgefühl aauszulösen.

     

    Wie wird Lachen ausgelöst?

    In der Regel sind Kontrastreize der Auslöser für Lachen. Meistens lösen Witze diese Reize aus, aber auch lustige Situationen im Alltag, die unerwartet kommen, können zum Lachen führen. Ebenso führen körperliche Reize wie das Kitzeln zum Lachen. Niemitz, der Humanbiologe an der FU Berlin, geht sogar weiter und erklärt, dass gemeinsames Lachen die Bindung zwischen Menschen fördern könnte. Außerdem verneint er die Frage, ob man zu viel lachen könne. Auch Lachkrämpfe seien ungefährlich und unbedenklich. Üblich ist jedoch ein Intervall von sechs bis acht Sekunden.

  • Atopisches Ekzem

    Atopisches Ekzem

    Unter einem atopischen Ekzem versteht man eine Hautkrankheit, die auch als Neurodermitis bezeichnet wird. Jedoch ist Sie nicht klar zuzuordnen, beruht aber nachweislich auf erblichen Anlagen. Ein solches Ekzem ist nicht ansteckend, nicht heilbar, kann heute jedoch erfolgreich behandelt werden.

     

    Symptome und Behandlung atopisches Ekzem

    Ein solches Ekzem kann in jedem Lebensalter, gemeinsam mit Allergien oder ohne Nebenerscheinung derselben, auftreten. Der früheste Zeitpunkt ist meist der 3. Lebensmonat mit Auftreten eines so genannten Milchschorfs. Erwiesen ist, dass Kinder von Eltern mit diesem Krankheitsbild ein höheres Risiko haben. Demzufolge liegt die Erkrankungsmöglichkeit bei einem betroffenen Elternteil bei 30 %, bei beiden Elternteilen bei 60 %.

     

    Die Krankheit zeigt sich durch extrem trockene Haut, auf der sich juckende, teils nässende, Rötungen zeigen. Ein atopisches Ekzem tritt in Schüben unterschiedlicher Heftigkeit auf. Es kann bestimmte Körperteile oder den ganzen Körper befallen. Die Behandlung erfolgt bei akuten Schüben meist mit Kortison, ansonsten mit Salben und rückfettenden Cremes und Lotionen. Besonders bei Kindern muss das Kratzen verhindert werden, weil es zu Infektionen und damit bleibenden Hautschäden führen kann.

     

    Atopisches Ekzem und Allergie

    Es gibt zwischen Allergenen und dem atopischen Ekzem keine unbedingten Zusammenhänge. Allerdings können bestimmte Reizstoffe zusätzlich negativ wirken, und Atopiker sind anfälliger für Reaktionen auf Allergene. Daher sollten bestimmte Allergieauslöser, wie Schafwolle, Gegenstände, die viel Hausstaub verursachen, Federn, Haustiere und mehr, vermieden werden. Verzichten sollte man auch auf sehr starke chemische Waschmittel, Weichspüler, überheizte und zu trockene Räume.

    Allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel müssen beobachtet werden.

     

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  • Welchen Stellenwert hat B12 in der veganen Ernährung?

    Welchen Stellenwert hat B12 in der veganen Ernährung?

    Seit einigen Jahren kann die vegane Ernährung als mehr als „nur Trend“ angesehen werden. Immer mehr Menschen entscheiden sich für diesen Lebensstil, der nicht nur als „hip“, sondern auch „ethisch korrekt“ angesehen wird. Doch wie gesund ist eigentlich vegan? Stimmt es, dass Veganer Massen an Nahrungsergänzungsmittel konsumieren müssen, um sich halbwegs gesund durch den Alltag zu bewegen?

    Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Fakt ist, dass es durchaus möglich ist, auch und gerade als Veganer fit und leistungsfähig zu sein, sofern einige „Grundregeln“ beachtet werden.

    Fleischersatzprodukte gleichen dem omnivoren Fast Food

    Jeder Veganer kennt sie, mancher hasst sie: die Fleischersatzprodukte. Besonders zu Beginn der veganen Ernährung scheint es verführerisch, den Burger oder das Hacksteak nicht komplett missen zu müssen. Hier ist es wertvoll auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen zu können. Überwiegend tappen hier viele Neu-Veganer jedoch in eine Falle: oft sind es gerade die ungesunden Zusätze, die dafür sorgen, dass es sich bei einem klassischen Fleischersatzprodukt um eine eher ungesunde Mahlzeit handelt. In erster Linie dann also, wenn Sie bewusst auf tierische Produkte aller Art verzichten möchten, sollten Sie darauf achten, dass ihr Vitamin- bzw. Nährstoffbedarf in vollem Umfang gedeckt wird.

     

    Einfacher als gedacht

    Fakt ist, dass Sie sich über eine ausgewogene Ernährung nahezu alle Vitamine und lebenswichtigen Stoffe über pflanzliche Produkte holen können. Ausreichend Obst, Getreide und Gemüse hilft Ihnen dabei, Ihren Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Leider gilt es jedoch auch als erwiesen, dass pflanzliche Lebensmittel eben kein Vitamin B12 enthalten zumindest nicht so, als dass es vom menschlichen Körper verwertet werden könnte. Auch Ihr Organismus kann dieses nicht selbstständig produzieren.

    Somit ist es dringend zu empfehlen, genau dieses Vitamin mit Hilfe speziell hergestellter Präparate zuzusetzen. Ein Blick auf die Zutatenliste der Lebensmittel beim Einkauf lohnt sich dennoch. Mittlerweile enthalten viele Soja-Drinks B12. Gefährlich wird der Veganismus damit nur dann, wenn Sie dazu übergehen, zu einem so genannten Süßigkeiten-Veganer zu werden. Wer jedoch die Regeln einer ausgewogenen Ernährung beachtet, Vitamin B12 zuführt und sich ab und an eine kleine Nascherei gönnt, muss in der Regel keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen fürchten.

     

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  • Aminosäuren

    Aminosäuren

    Als Aminosäuren wird eine Gruppe organischer Verbindungen bezeichnet, von denen ein Teil – proteinogene Aminosäuren – für den Bau von Proteinen verantwortlich ist, der andere Teil – nicht proteinogene Aminosäuren – für zahlreiche biologische Vorgänge. Zu diesen natürlichen Aminosäuren kommen noch die synthetisch erzeugten hinzu.

     

    Bedeutung der Aminosäuren im menschlichen Körper

    Im menschlichen Körper erfüllen die Aminosäuren eine Reihe von wichtigen Funktionen. Da der Körper aus 20 % Proteinen besteht, die von der ersten Gruppe dieser Säuren gebildet werden, sind sie für jeden Menschen lebenswichtig. Diese speziellen Aminosäuren nehmen Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel, sämtliche Wachstumsprozesse und die Fähigkeit, Krankheiten abzuwehren, sowie Giftstoffe abzubauen. Grundlage für das Entstehen der Aminosäuren ist die Aufnahme von Eiweiß durch die Nahrung, welches anschließend im Organismus in diese Aminosäuren zerlegt wird. Nach dem Transport durch die Blutbahn übernimmt die Leber die Funktion, sie wieder zu Proteinen zusammenzubauen. Die nicht proteinogenen Aminosäuren dagegen bilden unter anderem Zucker.

     

    Mangel von Aminosäuren und seine Behebung

    Ein Mangel an Aminosäuren kann zu geschwächter Herzleistung, zu Mattigkeit, Mangel an Konzentrationsfähigkeit und schlimmstenfalls zu Depressionen führen. Dem kann häufig schon mit einer sehr ausgewogenen, vollwertigen Ernährung entgegengewirkt werden. Häufig ist das aber nicht ausreichend. Je nach körperlicher und geistiger Belastung hat jeder Mensch einen ganz individuellen Bedarf an Aminosäuren, zumal diese sich noch in viele einzelne Bestandteile gliedern. Ein schlechtes körperliches und seelisches Allgemeingefühl kann auf einen Mangel hinweisen. Hier gibt es auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die einen hinreichenden Ausgleich der Aminosäuren bewirken können.

     

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  • Haarausfall- und nun?

    Haarausfall- und nun?

    Viele Frauen blicken am frühen Morgen auf ihre Bürste und fragen sich, wie lange es noch dauern mag, bis Sie eine Glatze haben. Oftmals ist die Lage jedoch nicht so dramatisch wie eingeschätzt. Wer am Tag 100 bis 120 Haare verliert, bewegt sich hier noch durchaus im „normalen“ Bereich. Haarausfall bei Fragen kann viele verschiedene Ursachen haben und bedeutet nicht immer, dass ein Nährstoffmangel vorliegen muss. Wer jedoch weiß, wie er sich gegen dieses Phänomen zur Wehr setzen kann, muss sich weniger ärgern. Oftmals dauert es nur ein paar Wochen bis sich die Haarsituation wieder regeneriert hat.

     

    Die verschiedenen Gründe für verstärkten Haarausfall

    In den meisten Fällen weist Haarausfall nicht auf eine ernstzunehmende Krankheit hin, sondern findet ihren Ursprung beispielsweise in:

    • einer bestehenden Schwangerschaft
    • erblichen Faktoren
    • einer falschen Pflegeroutine
    • den Wechseljahren.

    Oftmals kann auch Stress der Grund sein, weshalb sich die Haare ein wenig lichten. Ist wiederrum ein wenig mehr Ruhe in den Alltag eingekehrt, dürfte sich die Situation auch auf dem Kopf normalisieren. Vor allem dann jedoch, wenn der Haarausfall über einen längeren Zeitraum hinweg bestehen bleibt, sollte der Hausarzt konsultiert werden. Dieser hilft nicht nur gern bei der Suche nach möglichen Ursachen, sondern kann in der Regel auch insofern beruhigen, als dass die jeweiligen Gründe meist vollkommen harmlos sind.

     

    Die besten Mittel gegen Haarausfall

    Generell gilt natürlich, dass Sie die Therapie an die jeweilige Ursache anpassen und nicht „mit Kanonen auf Spatzen“ schießen sollten. Oftmals reicht es schon, ein wenig mehr Sport in den Alltag zu integrieren. Die Bewegung regt die Blutzirkulation an und auch das Haarwachstum wird somit unterstützt. Parallel dazu kann es sinnvoll sein, auf Haarwuchsmittel für Frauen zurückzugreifen oder eine Ölbehandlung auszuprobieren.

    Chirurgische Eingriffe stellen hier in der Regel die letzte Alternative dar und sind nur in den seltensten Fällen wirklich notwendig. Normalerweise reicht es entsprechend, die eigenen Lebensgewohnheiten zu überdenken, sich zu bewegen und gesünder zu essen. Haarausfall ist damit schon lange kein unlösbares Problem mehr.

     

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  • Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Damit Kinder sorgenlos im Sandkasten spielen können ist ein Tetanusschutz essentiell. Ohne diesen Schutz kann die kleinste Verletzung schon tödlich sein. Tetanus ist vielen auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt. Der Erreger ist auf der ganzen Welt verbreitet. Dank zahlreicher Impfmöglichkeiten sind Erkrankungen in Deutschland selten. Zur Erreichung des Schutzes bei Kindern müssen immer drei Impfungen in gewissen Zeitabständen erfolgen.

    Tetanus alle zehn Jahre auffrischen

    Nach der dritten Impfung muss immer nach zehn Jahren eine Auffrischung erfolgen. Im Laufe der Jahre nehmen die wichtigen Antikörper ab, wodurch kein Schutz mehr besteht. Grundsätzlich ist es von Mensch zu Mensch verschieden, wie lange die Antikörper vorhanden sind. Experten raten jedoch dazu, jeweils nach zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung zu machen. Ein Verzicht auf die Auffrischungsimpfung kann lebensgefährlich werden. Dann genügen bereits Bagatellverletzungen, den Erreger in den Körper eindringen zu lassen. Die tödlichen Giftstoffe entwickeln sich relativ schnell.

    Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus

    Tetanus Erreger befinden sich im Boden. Aus diesem Grund sollten Kinder so früh wie möglich gegen Tetanus geimpft werden. Bei Kindern und Babys empfiehlt ständige Impfkommission, folgendermaßen zu impfen:

     

    • Ab dem zweiten Monat erfolgt die erste Impfung
    • Nach dem dritten Monat erfolgt die zweite Impfung
    • Und die Dritte Impfung erfolgt nach dem vierten Monat
    • Die letzte der Impfungen erfolgt dann zwischen dem 11. und 14. Monat.

    Die nächste Impfung wird im Alter von sechs Jahren gemacht, dann mit 17 Jahren. Anschließend macht sich eine Auffrischung der Tetanus Impfung in einem Rhythmus von zehn Jahren erforderlich. Säuglinge werden in der Regel grundimmunisiert, und das mit einer Impfung, die gegen sechs Erkrankungen immun macht. Zu der Sechsfachimpfung gehören

    • Tetanus
    • Diphtherie
    • Pertussis
    • Plio
    • Hib und
    • Hepatitis B.

     

    Nebenwirkung der Impfung

    Grundsätzlich sind die Impfungen von heute sehr gut verträglich. Dennoch kann es immer wieder zu Reaktionen kommen. Sehr oft kommt es zu Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle. Dies hat einen ganz simplen Grund. Denn es kommt zu der Anregung der körpereigenen Abwehr.

     

    Ferner kann es vorkommen, dass Lymphknoten anschwellen. Dies ist jedoch vollkommen unbedenklich. Immer wieder sind allgemeine Krankheitsgefühle mit Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen möglich. Auch Fieber kann nach der Impfung auftreten, ebenso wie Magen-Darm-Beschwerden.

     

    Symptome wie bei einer Erkältung sind keine Seltenheit. Aber bereits nach drei Tagen sollten alle Reaktionen auf die Impfung wieder abgeklungen sein. Es kann allerdings gegebenenfalls auch eine allergische Reaktion auf den Impfstoff vorkommen, was aber sehr selten ist.

     

    Tetanus – die große Gefahr

    Der Erreger wird immer über eine Wunde in den Körper und somit eben in den Kreislauf gelangen. Dabei kann es sich auch wirklich nur um ganz kleine Verletzungen handeln.

     

    Zu den ersten Symptomen kommt es nach etwa drei Tagen, die bis hin zu drei Wochen andauern können. Anfängliche Symptome äußern sich in Krämpfen in der Gesichtsmuskulatur, der Patient hat die Gesichtsmuskeln einfach nicht mehr im Griff. Der Mund scheint immer zu grinsen.

     

    Anschließend kann dies auf alle anderen Muskelgruppen übergehen. Besonders die Muskulatur des Kehlkopfes und der Brustmuskulatur sind betroffen. Genau das kann zu einem qualvollen Erstickungstod führen.

     

    Auch heute noch sind es fast 20 % der Erkrankten, die an Herzversagen oder Ersticken sterben. In Ländern mit schlechtem hygienischen Standard und ohne Impfungen sterben viele Frauen und Säuglinge an Wundstarrkrampf. Es sind nicht die Bakterien, welche die Todesgefahr darstellen, sondern die Gifte, die als Abfallprodukt von den Bakterien ausgeschieden werden.

     

    Wer nicht geimpft ist und an Tetanus erkrankt, muss mit einem langen Leidensweg rechnen. Die Wunden werden oft in aufwendigen OPs gesäubert und der Wirkstoff einer Auffrischimpfung gespritzt. Daher kann eine Tetanusimpfung Leben retten. Aber spätestens nach 10 Jahren muss die Impfung immer wieder aufgefrischt werden.