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  • Weshalb die Low-Carb-Diät die beste Möglichkeit ist, um seinen Bauch weg zu bekommen.

    Weshalb die Low-Carb-Diät die beste Möglichkeit ist, um seinen Bauch weg zu bekommen.

    Diäten sind mittlerweile zum Trend geworden und es gibt so viele Variationen und Möglichkeiten, dass man kaum noch einen Überblick behält. Neben den Oberschenkeln sind Frauen aber auch Männer mit ihrem Bauch ziemlich unglücklich. Wie der Bauchumfang schrumpft, ist immer die wichtigste Frage und mit gezielten Workouts, kann man das Ziel ebenfalls erreichen. Egal ob im Fitness-Center oder von zu Hause aus – Training kann Spaß machen und das Ergebnis kann sich sicherlich sehen lassen.

    Von Volumetrics und Kirsch-Diät bis hin zu Weight Watchers, Schlank im Schlaf, 24-Stunden-Diät, Atkins-Diät oder auch Dukan-Diät.

    Um da durchzublicken, braucht man nicht nur Geduld, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Natürlich versprechen alle Diäten ein positives Ergebnis und das die Pfunde nur so purzeln. Jedoch nicht jede Diät ist für jeden Menschen optimal geeignet.

     

    Die richtige Entscheidung ist der perfekte Weg

    Wichtig ist zu wissen, was man eigentlich vor hat und was das Ziel ist. Menschen, die an Übergewicht leiden, möchten natürlich Gewicht verlieren. Für diese ist es am besten, wenn sie ihre gesamte Ernährung umstellen um nachhaltig ein besseres Ergebnis zu erzielen. Hier wird natürlich eine Menge Disziplin gefordert, die für den Menschen nicht immer einfach ist. Das Umdenken ist dabei der schwierigste Schritt. Statt Chips, Cola & Co. kommen Gemüse-Sticks und gedünsteter Fisch auf den Tisch. Dies allein zu bewältigen ist so gut wie unmöglich und daher ist professioneller Beistand, das A und O.

    Der optimale Weg ist es sich an eine Ernährungsberatung zu wenden, welche einem hilft den gesunden Weg zu begehen, Hürden zu überqueren und trotzdem glücklich zu sein. Der eigene Hausarzt ist die erste Anlaufstelle um sich in ein gesundes Abenteuer zu stürzen. Ebenso ist es wichtig, dass man sich mit der Krankenkasse in Verbindung setzt, damit die größten Kosten übernommen werden.

    Es gibt auch Menschen, welche keine Probleme mit dem Gewicht haben, sich aber gerne bewusst und gesünder ernähren möchten. Hier steht nicht die Gewichtsabnahme im Mittelpunkt. Auch ein schlanker Mensch kann von gesunden Lebensmittel und einer ausgewogenen Ernährung profitieren.

    Von Kokoscreme und Chia-Samen bis hin zu Detox und Vegan – Die Liste ist lang und gesund. Hier sollte man sich ebenfalls einen Ernährungsplan zusammenstellen, welcher auf die eigenen Bedürfnisse individuell erstellt wird. Smoothies sind ebenfalls eine wunderbare Alternative, welche man zur gesunden Ernährung trinken kann. Das Besondere daran ist, dass man nach seinem Geschmack handeln kann und so macht Gesundheit doppelt Spaß.

     

    Nachhaltig und gesund – Low-Carb-Diät im Trend

    Die meisten Menschen welche sich an eine Diät wagen, haben große Angst vor dem Jo-Jo-Effekt. Dieser entsteht meistens dann, wenn man ziemlich schnell viele Pfunde verlieren möchte. Viele unterschätzen das Abnehmen und man ist der Meinung dass es ein Kinderspiel ist. Allerdings muss man sagen, dass die Gewichtsabnahme mehr ist als nur Gewicht verlieren – Es ist eine Lebenseinstellung!

    Menschen, welche den Pfunden den Kampf ansagen möchten, müssen sich im Klaren sein, dass es nicht von heute auf morgen geht. Natürlich sind die Erwartungen gross und man möchte so schnell abnehmen wie es nur möglich ist.

    Damit das Abnehmen auch funktioniert und man schon nächsten Sommer, seinen neuen Bikini präsentieren kann, ist dies ein holpriger Weg, der aber gesund und nachhaltig ist.

    Die weltweit bekannteste Diät ist die Low-Carb-Diät. Diese Diät-Form ist wohl die effektivste, welche man finden kann und das nicht ohne Grund.

    Bei der Low-Carb-Diät geht es darum wenige Kohlenhydrate zu sich zunehmen und somit Gewicht zu verlieren. Natürlich muss der Körper sich dabei komplett umstellen und auf Lebensmitteln und Leckereien wie Kuchen, Gebäck, Nudeln, Brot und auch Kartoffeln verzichten.

    Wer die Low-Carb-Diät allerding diszipliniert durchhält, kann sich auf Gewichtsverlust einstellen und das wichtigste ist, es ist auf Dauer und nachhaltig.

    Wer dazu noch seinen Körper fit hält, der hat wunderbare Chancen, ein Leben mit Normalgewicht zu verbringen – Auch hier ist die Low-Carb-Diät die beste Alternative.

    Im Fitness-Center kann man seine Problemzonen weg trainieren und somit hat man nicht nur Gewicht verloren auch bleibt der Körper vital und gesund.

  • Jod Zentrum der Gesundheit – Die Wirkungen von Jod

    Jod Zentrum der Gesundheit – Die Wirkungen von Jod

    Jod Zentrum der Gesundheit? Bei Jod handelt es sich um ein Element, das so in seiner reinen Form in der Natur nur ganz selten vorkommt. In der Regel wird es in Salz oder in anderen Verbindungen gefunden. Dennoch kann aus Rohstoffen reines Jod gewonnen werden.

    Sozusagen ist Jod das Zentrum der Gesundheit. Hierbei handelt es sich um einen bedeutenden Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Jod spielt schon vor der Geburt eine sehr wichtige Rolle. Denn es ist für die Embryonalentwicklung zuständig. Auch beim Energiestoffwechsel und bei dem Wachstum von Gewebe und Zellen spielt Jod eine sehr wesentliche Rolle. Über die Hälfte des sich im Körper befindenden Jods ist in der Schilddrüse vorhanden. Ein Viertel davon findet sich in der Muskulatur und der Rest wird in Haut, Blut und weiteren Teilen des Körpers wiedergefunden.

     

    Worin ist Jod Zentrum der Gesundheit enthalten

    Jod kann im menschlichen Körper nicht produziert werden. Daher bleibt uns nichts Anderes übrig, als Jod über die Nahrung aufzunehmen. Viele Lebensmittel liefern das wertvolle Jod und zudem wird dafür gesorgt, dass es nachhaltig zu keinem Jodmangel kommen kann.

    Jod kommt vor allem in

    • Seefisch und
    • Meerestieren

    vor. Aber auch das tierische Eiweiß darf nicht vergessen werden. Dieses sollte pro Woche mindestens zweimal in Form von Eiern und anderen Milchprodukten gegessen werden. Denn auch sie bieten viel Jod. Als Salz sollte immer nur Jodsalz verwendet werden. Metzgereien arbeiten mittlerweile sehr viel mit Jodsalz. Der Metzger kann auf Anfrage sicher Auskunft über die jeweiligen Jodmengen geben.

     

    Die Wirkungen von Jod

    Jod hat die Eigenschaft antiseptisch zu sein und kann daher keimtötend wirken. Ferner ist Jod schleimlösend und kann daher sehr gut bei Atemwegserkrankungen seinen Einsatz finden. Jod lockert das Bindegewebe auf und besitzt einen positiven Einfluss auf

    • die Wundheilung
    • die Blutgefäße
    • den Knorpel und
    • die Gesundheit der Augen.

     

    Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Jod als Fänger von Radikalen wirkt und sehr gut vor degenerativen Erkrankungen im Alter schützt. Leider ist die Wirkungsweise von Jod noch immer nicht ausreichend erforscht. So bleiben noch viele Fragen bezüglich des Jods und der Gesundheit offen.

    Was ist Jodmangel

    Bei Jod handelt es sich um ein sehr wichtiges Element, das mit den Lebensmitteln aufgenommen werden sollte. Besonders für die Schilddrüse ist Jod wichtig. Denn durch die Einnahme von Jod können sich die Schilddrüsenhormone bilden. Diese Hormone sind dann für die Stoffwechselvorgänge verantwortlich.

    Besonders schwangere Frauen müssen darauf achten, die empfohlene Menge an Jod einzuhalten. Dies ist sehr wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys. Kommt es zu einem Jodmangel, kann eine Überfunktion der Schilddrüse daraus folgen. Und das führt dann in vielen Fällen zur Bildung eines Kropfes. Daraus können sich oftmals bösartige Tumoren bilden.

     

    Jodmangel deuten

    Der Mangel an Jod ist sehr häufig. Geschätzte Zahlen weisen darauf hin, dass mindestens eine Milliarde Menschen hiervon betroffen sind. Ein eindeutiges Zeichen für Jodmangel ist der Kropf. Die Schilddrüse ist vergrößert und eindeutig von außen zu erkennen. Ganz schlimm kann der Mangel bei neugeborenen Babys sein. Denn es können gesundheitliche Störungen auftreten, die nicht rückgängig zu machen sind.

     

    Dem Mangel vorbeugen

    In Deutschland wurde im Jahre 1989 eine Jodsalzverordnung erlassen. Damit soll Jodmangel vorgebeugt werden. Der Arbeitskreis Jodmangel hat Zahlen veröffentlicht, dass bereits 85 % der deutschen Haushalte Jodsalz verwenden. Seither ist der Mangel an Jod in Deutschland nur noch sehr selten.

     

    Überdosierung an Jod

    In seltenen Fällen kann es zu einer Überdosierung an Jod kommen. Wer sich normal ernährt, der muss sich jedoch keine Gedanken über eine Jodvergiftung machen. Laut einem geltenden Gesetz darf einem Kilogramm Salz nicht mehr als 25 Milligramm Jod beigemischt werden.

     

    Liegt eine Überdosierung vor, dann sicherlich durch eine unsachgemäße Einnahme von Jodtabletten. Symptome einer Überdosierung an Jod bestehen aus

    • Kopfschmerzen
    • Bindehautentzündungen
    • Magen-Darm-Problemen oder
    • ein Brennen im Mund

     

    Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, ist also „Jod Zentrum der Gesundheit“. Ohne Jod wäre unsere Gesundheit stark gefährdet.

     

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  • Schwangerschaftscholestase

    Schwangerschaftscholestase

    Bei der Schwangerschaftscholestase dreht es sich um ein relativ selten auftretendes Leberleiden, das während der Schwangerschaft auftritt. Frauen, die hiervon betroffen sind, verspüren einen mitunter heftigen Juckreiz.

     

    Ursachen einer Schwangerschaftscholestase

    Die Auslöser einer Schwangerschaftscholestase sind bislang noch nicht gänzlich erforscht. Außer Frage steht, dass die Cholestase mit der von der Leber produzierten Gallenflüssigkeit in Zusammenhang steht. Der menschliche Organismus benötigt Galle zur Zerlegung von Lebensmitteln im Darm.

     

    Im Normalfall passiert die Galle den Gallengang, bis sie den Darm erreicht. An einer Schwangerschaftscholestase Erkrankte zeigen einen erhöhten Gallensäulenspiegel im Blut. Einigen Experten zufolge kommen als Ursachen der Erkrankung die Hormone Progesteron und Östrogen in Frage. Der Organismus könnte empfindlich auf die hohe Hormonkonzentration reagieren, wodurch die Leberfunktion beeinträchtigt wird.

     

    Allerdings könnte auch ein genetischer Defekt für eine Schwangerschaftscholestase verantwortlich zeichnen. Gehäuft tritt dieses Phänomen bei Frau pakistanisch-asiatischer oder indisch-asiatischer Abstammung auf.

     

    Symptomatik der Schwangerschafts-Cholestase

    Das Hauptsymptom der Schwangerschafts-Cholestase besteht im Juckreiz. Dieser kann jedoch auch eine harmlose Ursache haben. Handelt es sich um eine Cholestase, so ist mit einem erstmaligen Auftreten des Juckreizes im letzten Drittel der Schwangerschaft zu rechnen. Dieser tritt vornehmlich an den Fußsohlen wie in den Handflächen auf. Dabei kann der Juckreiz eine enorme Stärke haben und in der Nacht sich noch verstärken. Ein zusätzlicher Hautausschlag kann nicht beobachtet werden.

     

    Gelegentlich entwickeln Frauen mit einer Schwangerschafts-Cholestase gleichzeitig eine Gelbsucht. Daraus resultieren die Gelbfärbung der Haut und ein allgemeines Unwohlsein. Bei Vorliegen einer Gelbsucht verfärbt sich der Urin dunkler, die Fäkalien werden hingegen blasser.

     

    Stellen Frauen während der Schwangerschaft oben genannte Symptome fest, empfiehlt es sich, mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme darüber zu sprechen. Diese können eventuelle andere Gründe für das Vorliegen des Juckreizes ausschließen. Besteht ein Verdacht auf eine Schwangerschaftscholestase, folgen Blutuntersuchungen.

     

    Bei diesen Untersuchungen wird die Höhe des Anteils der Gallensäuren im Blut festgestellt sowie wie die Leber arbeitet. Gegebenenfalls müssen diese Tests wiederholt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der quälende Juckreiz einige Wochen vorher auftritt und sich im Blut noch keine Gallen- oder Leberprobleme nachweisen lassen.

     

    Auswirkungen einer Schwangerschafts-Cholestase

    Eine Schwangerschafts-Cholestase kann der Frau kaum Schaden zufügen. Allerdings kann der stetige Juckreiz als äußerst unangenehm empfunden werden. In der Nacht ist dieser meist stärker. Mitunter kann der Juckreiz sich so verstärken, dass die betroffenen Frauen um ihren Schlaf gebracht werden.

     

    Relativ selten wird eine Beeinträchtigung der Blutgerinnung auf Grund einer Schwangerschaftscholestase beobachtet. Blutet eine schwangere Frau, so kann es etwas länger dauern, bis die Blutung gestillt ist. Der behandelnde Arzt verordnet unter Umständen Vitamin K.

     

    Liegt eine Schwangerschafts-Cholestase vor, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die behandelnde Ärztin oder den Arzt aufzusuchen. Dieser führt weitere Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests durch. In den meisten Fällen wird zu einer Geburt in einem vollausgestatteten Krankenhaus geraten.

     

    Auswirkungen der Schwangerschafts-Cholestase auf das Neugeborene

    Die meisten Schwangeren haben Sorge, dass es zu einer Frühgeburt auf Grund der Schwangerschaftscholestase kommt. Die Hebamme und die Ärztin überwachen die Schwangerschaft jedoch sehr sorgfältig und führen ergänzende Untersuchungen durch. Zu diesen Untersuchungen zählen unter anderem

     

    • Ultraschalluntersuchungen
    • Analyse der Kindsbewegungen
    • Elektronische Überwachung des Herzschlags des Babys

     

    Unter Umständen müssen die Wehen früher eingeleitet werden. Dies ist abhängig von den Blutwerten und dem Befinden des Babys.

     

    Therapie einer Schwangerschafts-Cholestase

    Die einzige Hilfe besteht in der Geburt. Die behandelnde Ärztin oder der Arzt können betroffenen Frauen durch die Gabe von Antihistamin-Tabletten und Salben den Juckreiz erträglicher machen.

     

    Gegebenenfalls erhält die schwangere Frau Ursodeoxycholsäure. Das Medikament zeigt des Öfteren positive Wirkungen bei einer Schwangerschafts-Cholestase. Nebenwirkungen beim Kind sind bislang nicht bekannt, sofern das Medikament im letzten Drittel der Schwangerschaft Anwendung findet. Ursodeoxycholsäure kann zu einer normalen Leberfunktion verhelfen, die Gallensäure senken sowie zur Linderung des Juckreizes beitragen.

     

    Die Gabe von Vitamin K kann zusätzlich bei der Therapie der Schwangerschafts-Cholestase helfen. Vitamin K hilft bei der Risikosenkung, nach der Geburt zu stark zu bluten.

  • Zucker – die süße Verführung

    Zucker – die süße Verführung

    Woran liegt es, dass uns Zucker so verdammt gut schmeckt? Ist Zucker wirklich so schädlich wie man immer öfter lesen kann? Sind die vorhandenen Alternativen wirklich ein brauchbarer Ersatzstoff für den Zucker?

    Ein kleines Stück Schokolade, ein herrlich knuspriger Keks, ein kleiner Teelöffel voll Marmelade – es braucht nicht viel, um einen kleinen Stimmungskick zu haben. Schade ist, dass dieses Glück dann in der Regel nicht sehr lange anhält, denn das schlechte Gewissen meldet sich zu Wort. Zucker liefert nur leere Kalorien, ist der Kariesverursacher Nummer 1 und Mineralstoffe oder gar Vitamine findet man darin sowieso nicht. Deshalb hat dieser liebgewonnene Süßmacher auch einen überaus schlechten Ruf. Es gibt Artikel, die den Zucker sogar ganz in der Nähe von Drogen und Alkohol verorten, um ihn als die größte Gefahr für die Gesundheit zu verkaufen. Haben solche Artikel denn Recht? In der Tat ist es so, dass sich viele Menschen geradezu „magisch“ von zuckerhalten Speisen und Getränken angezogen fühlen. Laut einer unlängst gemachten Erhebung hat beinahe die Hälfte aller Deutschen eine ausgeprägte Schwäche für Kuchen, Kekse und sonstige süße Sachen, wobei Frauen noch anfälliger sind als ihre männlichen Gattungsvertreter.

     

    Man hat im Zuge diverser Forschungen auch herausgefunden, dass die Lust auf zuckerhaltige Lebensmittel bereits im Mutterleib geweckt wird. Isst die Mutter während der Schwangerschaft zuckerhaltige Lebensmittel, schmeckt das Fruchtwasser ebenfalls süß. Da das ungeborene Kind in dieser Phase regelmäßig wesentlich häufiger Fruchtwasser schluckt als sonst gilt der Beweis, dass das ungeborene Kind diesen Geschmack mag. Süßes spricht außerdem auch das Belohnungssystem im Gehirn an – es zeigt an, dass es uns gut geht. Evolutionär spricht ebenfalls viel für die Süßigkeit: unsere Vorfahren mussten teilweise mit sehr wenig Nahrung auskommen. Süße Speisen sättigten schnell und waren ziemlich sicher nicht vergiftet. Aber was ist mit der heutigen Zeit?

    Die Menge macht das Gift

    Andreas Pfeiffer, ein Potsdamer Ernährungsforscher, meint, dass Zucker an sich nicht schädlich ist. Es sagt, Zucker sei der hauptsächliche Treibstoff des Körpers der erst dann zum Problem wird, wenn der Organismus zu viel davon bekommt. Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es schon die Regel ist, dass der Körper zu viel Zucker bekommt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass rund 10% der täglichen Kalorienmenge in Form von raffiniertem Zucker eingenommen werden kann, ohne gesundheitliche Bedenken haben zu müssen. Für einen erwachsenen Mann bedeutet das pro Tag rund 50g Zucker, für Frauen im Mittel rund 40g. Betrachtet man die realistische Einnahmemenge pro Tag in Deutschland so stellt man fest, dass die regelmäßig zugeführte Menge Zucker bei rund 100g liegt – und damit deutlich zu hoch.

    Überall lauern die Zuckerfallen

    Das „Zuviel“ an Zucker kommt aber nicht nur aus dem Zuckerstreuer – aus diesem führen wir im Schnitt nur rund ein Sechstel der täglichen Menge zu (in der Regel über Kaffee oder Tee). Den größten Anteil am täglichen Zuckerkonsum haben die kleinen Naschereien. Auch in den Speisen, in denen man nicht zwingend Zucker vermutet, ist dieser in teilweise beträchtlichen Mengen vorhanden. Pizza und Feinkostsalate sind gute Beispiele für Lebensmittel, die Zucker enthalten, ob wohl man es nicht vermutet. Es bleibt aber immer noch die eine Frage: Macht Zucker nun wirklich dick oder nicht? Fachleute wagen es nicht, hier eine konkrete Antwort zu geben. Es gibt aber Studien die belegen, dass zuckerhaltige Getränke dick machen. Die Forscher halten sich ansonsten an das ökonomisch wohl korrekte Prinzip: Zucker macht nur dann dick, wenn die Gesamtbilanz nicht stimmt. Dick wird jeder, der mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht. Es spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, aus welcher Quelle die Kalorien stammen. Kekse und Kuchen sind aber nicht nur zuckerhaltig, sondern bringen auch jede Menge Fett mit – und das macht sie zu echten Kalorienbomben. Bei süßen Lebensmitteln verlieren wir oft auch die Kontrolle über die Menge – Zucker ist nämlich sehr tückisch: hat man einmal damit angefangen, etwas zu Naschen, verlangt das Gehirn ständig Nachschub. Selbst wenn man alt wird und die Geschmacksnerven allmählich ihren Dienst einstellen – intensiv schmecken kann man süße Speisen am längsten.

    Dicker Körper bringt auch dicke Beschwerden

    Je mehr Kilos der Körper stemmen muss, desto fataler wird es auch für den gesundheitlichen Gesamtzustand des Körpers. Es sind nicht nur die Gelenke, die unter dem Übergewicht teilweise massiv zu leiden haben – auch der Blutdruck steigt massiv an und das Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, steigt rapide an. Selbst der Stoffwechsel ist durch Übergewicht häufig angegriffen. Die Zuckerkrankheit beispielsweise wird nicht durch Zucker direkt verursacht – sie ist ein Ergebnis langjährigen Übergewichts. Die Zellen, die eigentlich für die Aufnahme des Zuckers zuständig sind und ihn wieder verbrauchen sollen, stumpfen geradezu ab, wenn die überflüssigen Kilos langfristig bleiben. Damit einher geht auch das Problem, dass das Insulin, welches für die Zellmembran für den Zucker ein- und Auslass zuständig ist, zunehmend schlechter wirkt. Ganz unabhängig davon ist es im Alter so, dass die Produktion von Insulin allmählich nachlässt, wodurch der zugeführte Zucker doppelt schlecht verwertet wird. Man geht davon aus, dass rund 2/3 aller Menschen über 70 mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel zu kämpfen haben, bei rund jedem 3. davon kann man bereits von echter Diabetes sprechen.

     

    Spätestens dann wird der Zucker, der mit der Nahrung aufgenommen wird, wirklich gefährlich. Nicht behandelte Diabetes schädigt langfristig die Gefäße und in der Folge dann auch Augen, Nieren, Kreislauf und das Herz selbst. Früher hat man Menschen, die an Diabetes erkrankt waren, Fruchtzucker als Ausweichmöglichkeit empfohlen, da Fruchtzucker auch dann vom Körper verarbeitet werden kann, wenn kein Insulin vorhanden ist. Fruchtzucker steht allerdings im Verdacht, das Verlangen nach Nahrung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, Fruchtzucker für gesüßte Lebensmittel zu verwenden. Das hat zur Folge, dass es seit dem letzten Quartal 2012 keine speziellen Lebensmittel mehr gibt, die für Diabetiker geeignet sind. Erstaunlicherweise ist der Zucker insgesamt kein Tabu mehr für Diabetes-Kranke: man gesteht Diabetikern rund 30g pro Tag zu – das ist nicht viel weniger als bei gesunden Menschen.

    Der Süßstoff-Markt ist enttäuschend

    Dass Kaugummis und Bonbons in der zuckerfreien Variante in den Regalen bleiben, hängt mit der Zahnfreundlichkeit zusammen. In diesen Produkten wurde der raffinierte und/oder Fruchtzucker durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt – wodurch zwar die Zahnsubstanz tatsächlich geschont wird, aber kaum Kalorien eingespart werden. Kalorien einsparen UND die Zahngesundheit schützen – das geht nur mit Süßstoffen, deren gesundheitliche Unbedenklichkeit unangenehmerweise ebenfalls und in manchen Fällen gerechtfertigt zur Debatte steht. Neben dem rein gesundheitlichen Aspekt ist auch die Psyche mit einem neuen Problem konfrontiert: durch das Wissen, dass es sich bei mit Süßstoff gesüßten Speisen um ebensolche handelt, schlemmt man häufig deutlich mehr. Da stellt sich die Frage, ob Süßstoffe überhaupt geeignet sind, wenn man Gewicht reduzieren möchte. Eine US-Forscherin hat vor kurzem die bisherigen Studien in diesem Zusammenhang ausgewertet und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis: auch die Süßstoffe sind Dickmacher. Das Problem scheint zu sein, dass sie das innere Verlangen nach Süßem nicht stillen können. In verschiedenen Versuchen gierten die Versuchstiere nach der Gabe von Süßstoff geradezu nach besonders süßem, kalorienreichem Futter. Die einzig logische Schlussfolgerung, die daraus erwachsen kann ist, dass die Tendenz zu „weniger süß“ gehen muss.

     

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  • Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir und seine gesunde Wirkung

    Kefir ist nicht nur gesund, dieses joghurtähnliche Lebensmittel stärkt nachhaltig das Immunsystem und die Verdauung. Der eigentliche Ursprung von Kefir liegt im Kaukasus. Hier ist die gesundheitsfördernde Wirkung schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird noch heute regelmäßig angewendet. Machen Sie sich die entscheidenden Vorteile von diesem Sauermilchgetränk zunutze und unterstützen eine Diät oder eine aktive Verdauung. Mit den folgenden Tipps und Hinweisen im Beitrag, werden Sie Kefir fortan mit anderen Augen sehen.

     

    Was ist Kefir?

     

    Im Prinzip handelt es sich um ein Sauermilchgetränk. Es entsteht in Verbindung mit Kefirpilzen bei der Vergärung von Milch. Heute wird für die Zubereitung zumeist auf Kuhmilch zurückgegriffen, wobei im Ursprung Stutenmilch die Basis darstellte. Geschmacklich erinnert Kefir an Buttermilch, in der Kohlensäure aufsteigt. Es ist nicht zuletzt auf den Gärungsprozess zurückzuführen, dass Kefir auch einen geringen Alkoholgehalt aufweisen kann. Im Russischen wird Kefir als Кефи́р und im Türkischen wiederum als Köpürmek bezeichnet. Doch alle Getränke haben eines gemeinsam: eine dickflüssige, sehmige Konsistenz. Erst 1908 gelangte die heilsame, gesundheitsfördernde Wirkung bis nach Russland und wurde dort zum ersten Mal von den Ärzten eingesetzt, insbesondere wenn die Patienten unter langanhaltenden Darmbeschwerden litten.

     

    Die Eigenschaften von Kefir auf einen Blick

     

    Kefir regt die Darmtätigkeit an, was auf die zahlreichen gesundheitsfördernden Nährstoffe zurückzuführen ist. Neben Eiweiß sind Vitamin A, B und D enthalten sowie Folsäure. Hinzu kommen Inhaltsstoffe, wie

    • Calcium,
    • Eisen,
    • Jod und Magnesium,

    die direkt in die Muskeln, die Nerven und die Schilddrüse sowie in die Zähne und die Knochen wandern. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis für den Körper bilden Probiotika, die zu Milchsäurebakterien und Essigsäurebakterien hinzukommen und direkt im Dickdarm ihre innovative Wirkung entfalten. Sie unterstützen die Bildung der natürlichen Mikroorganismen, die wiederum dafür verantwortlich sind, dass alle Abwehrkräfte des Körpers auf Hochtouren arbeiten.

     

    Möchten Sie abnehmen, empfiehlt sich Magermilchkefir. Hier hat man die Fette und die Kalorien heruntergefahren, liefert dennoch jede Menge Proteine. Werfen Sie einen Blick auf die Inhaltsstoffe der meisten Diät-Shakes, so werden Sie die typischen Inhaltsstoffe des Kefirs auf dem Beipackzettel entdecken. Auch bei dem Kampf gegen Pickel und Akne sowie Hautunebenheiten können Gesichtsmasken mit Kefir helfen und eine lang anhaltende Verbesserung erzielen. Alle Schwangeren sollten auf den Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 % achten. Wir bewegen uns zwar immer noch in einem unkritischen Bereich, dennoch gilt es, Kefir nur in Maßen zu sich zu nehmen. Schwangere mit einem zu intensiven Folsäuregehalt können über ein Glas mit Kefir die Produktion der Vitamine und die Zellentwicklung ankurbeln.

     

    8 Dinge, die sie unbedingt über Kefirpilze wissen sollten

     

    Es handelt sich bei Kefirpilzen um eine Kombination aus Bakterien und Hefen, die auch als Knollen bezeichnet werden. Sie setzen die eigentliche Gerinnung in Kraft.

    1. Milchzucker wird in Milchsäure umgewandelt, dabei entstehen Kohlensäure und Alkohol.
    2. Tatsächlich erhalten Sie Kefirpilze direkt im Reformhaus und haben damit die Gelegenheit, Kefir selbst herzustellen.
    3. Der Kefirpilz wird auch als Kefirkörner, Kefirknollen oder als tibetanischer Pilz bezeichnet,
    4. er nimmt die Größe einer Walnuss an und kann bis hin zu einer menschlichen Faust groß werden. Wobei dies eher ungewöhnlich ist.
    5. In ihrer Konsistenz erinnern die Pilze an Gummi, sie setzen sich aus Lipiden Polisacharriide und Hefen sowie Eiweißen zusammen.
    6. Im Laufe der Gärung können sich die Knollen immer weiter vergrößern, sie werden wieder auseinanderfallen und verdoppeln ihr Volumen innerhalb von 14 Tagen.
    7. Bewahren Sie die Kefirpilze vor allen Dingen trocken auf oder geben sie in das Gefrierfach.
    8. Alternativ zu den Knollen gibt es in den Apotheken auch Kefirferment. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das sich besonders einfach einsetzen lässt. Sie können es bis zu 50 Mal verlängern und auf diese Weise ohne Kefirpilze das schmackhafte Milchgetränk herstellen.

     

    Tipps zum Umgang mit Kefir

     

    Im Prinzip ist Kefir in der Lage, pathogene Mikroorganismen zu reduzieren. Diese Lebensmittel lassen sich mit jedem handelsüblichen Käse, Joghurt und Quark vergleichen, der aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung einfach nicht mehr wegzudenken ist.

     

    Wo ist Kefir erhältlich?

     

    Industriell gefertigten Kefir bekommen Sie in jedem Supermarkt und in den Drogerien. Möchten Sie das Milchgetränk selbst herstellen, besorgen Sie sich Kefirpilze aus dem Reformhaus oder aus der Apotheke und kombinieren diese mit Milch vom Bauern, vom Markt oder aus dem Supermarkt. Die Verfügbarkeit der einzelnen Zutaten und Produkte vereinfacht nicht nur die Zubereitung, sondern hilft vielen Menschen, die Darmtätigkeit anzuregen und eine Diät voranzutreiben.

     

    Milchkefir vs. Wasserkefir

     

    Eine der grundlegenden Unterscheidungen fällt zwischen Wasserkefir und Milchkefir. Die Ungleichheit geht auf die Zubereitung und die Basiskomponenten zurück, sodass sich Wasserkefir aus Obst und Trockenfrüchten sowie Wasser zusammensetzt.

     

    Lecker und exotisch! Ein besonders leckeres und exotisches Extra bildet in diesem Zusammenhang der asiatische Teepilz Kombucha, der wiederum aus Bakterien und Hefen. Diese fermentieren aus einem anfänglich normalen Tee und reichhaltiges Fitnessgetränk.

     

    Ob auf Milch oder Wasserbasis: In beiden Varianten setzen Sie Knoblauch und frische Kräuter sowie Honig und Ingwer ein, um ein besonders leckeres Geschmackserlebnis zu kreieren. Biomilch bringt zudem einen besonders hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in das Kefirgetränk. In diesem Milchprodukt sind die meisten Fettsäuren und Nährstoffe enthalten.

     

    Schritt für Schritt: Kefir selber machen

     

    1. Belassen Sie die Kefirknollen für mindestens zwei Tage in der Milch bei Temperaturen von 10-25 °C. Infolgedessen setzt ein Prozess der Fermentierung ein.
    2. Bewegen sich die Temperaturen im unteren Bereich, wird noch mehr Kohlendioxid gebildet und im Gegenzug weniger Milchsäure.
    3. Wohingegen bei hohen Temperaturen die Milchsäuregärung überwiegt und der Gehalt an Ethanol vergleichsweise gering ausfällt.
    4. Der jeweilige Kalorien- und Fettgehalt orientiert sich immer an den Inhaltsstoffen der Milch. So können Sie mit H-Milch und einem geringeren Fett-Gehalt von 1,5 % auch einen kalorienarmen Kefir für eine Diät herstellen.

     

    Achtung bei säurehaltigen Kefir: In Verbindung mit Metallflächen können sicher winzige Bestandteile des Bleis lösen und gelangen so in das Milchgetränk, was bei intensiven Konsum zu leichten Bleivergiftungen führt.

     

    Kefir selber herstellen oder kaufen?

     

    Ohne Mühe haben Sie die Gelegenheit, kostengünstig Kefir selber herzustellen. Sie müssen nichts weiter machen, als Kefirpilze aus dem Reformhaus und Milch in ein Gefäß zu geben und dann luftdicht bei Zimmertemperatur gären zu lassen. Im Nachgang können Sie mit einem Schaumbesen den Kefirpilz als sehmige Masse herausnehmen. Je nach Geschmack können Sie Kuhmilch, Schafsmilch oder Ziegenmilch verwenden. Mit steigendem Fettgehalt der Milch wird auch der Geschmack angenehm sahnig. Dennoch sollten Sie die Milchprodukte vorher abkochen, andernfalls könnten Keime und Bakterien in den Körper gelangen.

     

    Aus wirtschaftlichen Gründen setzt die Industrie zumeist industriell hergestellten Kefir ein und versetzt diesen nicht mit Kefirpilzen, sondern mit künstlichen Hefen und Bakterien. Dies führt zu einer Veränderung des natürlichen Geschmacks, anstelle von Alkohol ist Milchzucker im Getränk enthalten. Die traditionellen Milchgetränke enthalten Alkohol, sind aber im Gegenzug laktosefrei und für Menschen mit einer Laktoseintoleranz vollkommen unbedenklich.

     

    Über die Wirkung des Kefirs

     

    Weltweit wird Kefir als Erfrischungsgetränk eingesetzt, das die Darmtätigkeit und den Stoffwechsel anregt. Zudem haben Sie die Gelegenheit, Kefir auch in vielen Rezepten einzusetzen, um diesen einen gesundheitsfördernden Schub zu geben. Sie sollten jedoch vor einer zu intensiven und lang anhaltenden Einnahme von Milchsäurebakterien absehen, denn mit einer Übertreibung können Sie das Gleichgewicht in der Darmflora leicht aus den Angeln heben. Übersteigen Sie die Einnahme von 1 l Kefir am Tag nicht, sind auch keinerlei Problem für das Immunsystem zu erwarten.

     

    Gesundheitliche Wirkung von Kefir und Milchprodukten

     

    Gerade in den letzten Jahren hat die Auswahl der Milchgetränke in den Kühlregalen der Supermärkte zugenommen. Der aktive und biologisch frische Joghurt bildet eine gesunde und gesundheitsfördernde Alternative zu künstlich gewürztem Joghurt. Wobei Sie wahrhaftig echten Kefir nicht im Handel bekommen, sondern nur selber herstellen können. Man verzichtet auf die alkoholische Gärung in der industriellen Produktion, denn diese würde sich in einer unschönen Wölbung im Becherdeckel bemerkbar machen.

     

    Eigentlich müssen die Sauermilchprodukte nicht zwangsläufig in einen hart umkämpften Konkurrenzkampf treten. Futtermilch, Käse und Joghurt gelten gleichsam als gesundheitsfördernd, anregend für die Funktionen der Darmflora und das Immunsystem. Im Vergleich zur Kuhmilch vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz vor allen Dingen Kefir. Für Joghurt verwendet man die pasteurisierte Milch und für den Kefir wiederum die Milch mit Kefirknollen.

     

    Erfolgreich Abnehmen mit Kefir

     

    Tatsächlich hilft dieses probiotische Getränk auch beim Abnehmen. Seit vielen Jahrhunderten schreibt man den Zusätzen natürliche Heilwirkungen zu, sodass die Funktionen der Darmflora optimiert werden.

    • Bazillen,
    • Hefen und
    • Streptokokken sowie
    • Bakterien bekämpfen

    die schadhafte Flora im Körper und dem Immunsystem. So wirken Sie gerade Problemen und Darminfekten durch die Einnahme von Kefir entgegen. Mittlerweile ist es auch erwiesen, dass Kefir bei den folgenden gesundheitlichen Problemen hilft:

    • Schlafstörungen und Müdigkeit,
    • Erkrankungen der Leber,
    • Herzerkrankungen und Magengeschwüren,
    • Darmkrämpfen und Gallenblasenerkrankungen,

     

    Die entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung von Kefir kontrolliert auch den Blutdruck und setzt diesen in ein gesundes Gleichgewicht mit dem gesamten Organismus. Infolge einer Diät sollten Sie auf Magermilchkefir setzen, denn dieser sättigt und kommt mit nahezu Null Kalorien aus. Genießen Sie Kefir in Shakes, kombinieren diesen mit frischem und püriertem Obst, um die Verdauung anzuregen.

     

    Kefir als Pflegeprodukt

     

    Kefir ist nicht nur ein äußerst nahrhaftes und gesundheitsförderndes Getränk. Es kann auch in der Pflege von Haut und Haar eingesetzt werden, um vor allen Dingen Hautuntereinheiten Abhilfe zu schaffen. Leiden Sie zum Beispiel unter juckender Haut und Schuppen, werden Sie bereits nach der ersten Anwendung einen lindernden Effekt feststellen.

    1. Dabei sollte 50 ml frisches Kefir mit jeweils zwei Esslöffel zart schmelzenden Haferflocken vermischt und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle gegeben werden und dort eintrocknen.
    2. Lassen Sie Kefir und Haferflocken vorab aufquellen, das Volumen wird sich erhöhen.
    3. Auf der Haut soll diese Pflegemaske für 30 Minuten verbleiben und kann im Anschluss gründlich mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden.

     

     

    Beauty Geheimtipp: Honig und Kefir

     

    Führen Sie diese Behandlung regelmäßig durch, profitieren Sie schon bald von einem ebenmäßigeren Hautbild. Auch bei Hautreizungen empfiehlt sich eine Kombination aus Kefir, Haferflocken und einem Teelöffel Honig. Die medizinische und gesundheitsfördernde Wirkung von Honig ist seit vielen Jahrhunderten bekannt und anerkannt. Setzen Sie diese Maske so lange ein, bis die anfänglichen Beschwerden abgeklungen sind. Alternativ dazu bieten sich Handmasken und Gesichtsmasken an. Gerade bei stark beanspruchter Haut erfolgt eine natürliche Straffung und ein zartes Hautgefühl, das einzig und allein auf naturbelassene Komponenten zurückführt.

     

    Achtung: Sie sollten die Haferflocken Kefir Maske womöglich erst in den Abendstunden anwenden oder immer dann, wenn Sie danach nicht noch einen Termin haben. Kefir regt auch die Durchblutung der Haut an. Dies macht sich in einem leicht geröteten Hautbild bemerkbar, das ca. 60 Minuten anhält, danach wirkt die Haut frischer und praller denn je. Tatsächlich hat Kefir eine vergleichbare Wirkung wie zum Beispiel hochkonzentrierte Haut-Tropfen und Lotionen und ist noch dazu um ein Vielfaches günstiger zu haben.

     

    Kefir als Beautyprodukt

     

    Doch nicht nur in Russland und im Kaukasus verwendet man schon seit vielen Jahrhunderten Kefir. Auch in den Arabischen Emiraten besinnt man sich auf die heilsamen Wirkungen von Buttermilch, die zu einem strafferen und ebenmäßigerem Hautbild führen. Vor dem Waschen und Duschen sollten Sie etwas Kefir auftragen, reiben Sie es in die Haarwurzeln ein. Im Anschluss sollte der Kopf komplett mit etwas Folie abgedeckt werden, so kann die Maske besonders gut einwirken. Im Anschluss spülen Sie es nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit vollständig und gründlich aus dem Haar heraus. Die heilsamen Substanzen machen sich in einem glänzenden und ausdrucksstarken Haarbild bemerkbar, selbst Schuppen und stumpfe Spitzen verschwinden dank dieser Haarmaske. Auch Patienten mit Neurodermitis und Hauterkrankungen berichten von der heilsamen Wirkung bei der Verwendung von Kefir und Milchkefir.

     

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    Kefir zum Kochen und Backen

     

    Kefir kann nicht nur als Getränk in den täglichen Speiseplan integriert werden. Auch beim Kochen und Backen kommen diese Milchprodukte zum Einsatz. Die folgenden Rezepte bilden eine schmackhafte Kombination von Kefir und gesunden Lebensmitteln, die wiederum die Verdauung, den Fettstoffwechsel und die Darmtätigkeit anregen:

    • Hähnchengemüsespieße mit Kefir,
    • Kokos-Kefir Quark,
    • Tomaten Gurken Smoothie,
    • Avocado Smoothie,
    • Kokos Kefir Creme,
    • geeiste Melone und Gurken-Suppe,
    • Geeiste Kefir-Suppe und
    • Rote Beete Kefir Suppe.

     

    Doch auch ein leckeres Früchtemüsli und Cerealien zum Frühstück können mit Kefir aufgewertet werden. Kombinieren Sie Haferflocken und eine handelsübliche Müslimischung mit Sonnenblumenkernen und etwas Zitronensaft sowie Ahornsirup. Geben Sie dazu Kefir und klein geschnittenes Obst. Dieses Frühstück wird über den gesamten Vormittag hinweg sättigen und liefert reichhaltige hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette, die dem Körper einen gehörigen Energiekick verleihen – ohne dabei zu beschweren und mit zusätzlichen Kalorien zu Buche zu schlagen. Schlussendlich bietet sich auch eine Kombination von Kefir und Früchten als Alternative zu Joghurt und Quark. Sie können so auf ganz eigene Art und Weise einen darmaktivierenden Joghurt herstellen, der nach den eigenen Vorstellungen mit süßem Gewürzen, Honig oder Agaviendicksaft kalorienarm gesüßt wird. Hier entscheidet einzig und allein Ihr persönlicher Geschmack über die Beigabe von Süßungsmitteln, die jedoch in Maßen eingesetzt werden sollten, um die Kalorien nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

     

    Kefir Kruste – mit diesem Brot abnehmen

     

    Für dieses Rezept benötigen Sie die folgenden Zutaten:

    • Sauerteig,
    • Roggenschrot und Sonnenblumenkerne,
    • Kefir Leinsamen,
    • Weizenmehl und Roggenmehl sowie
    • Hefe, Wasser und Salz.

     

    Die Zubereitung dieses außergewöhnlichen Brotes nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Vor der eigentlichen Herstellung sollten Sie den Ofen anheizen, sodass Sie den Brotaib direkt zum Backen für 55 Minuten in die Ofenröhre schieben können. Nach dem eigentlichen Backen sollte das Brot ca. 2 Stunden vollständig auskühlen, dann lässt es sich mühelos schneiden.

     

    Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag,

    1. Sonnenblumenkerne und Leinsamen sollte mit erhitztem Kefir und Roggenschrot vermischt werden.
    2. Diese Mischung quellt nun abgedeckt 15 Stunden.
    3. Diese Masse und die anderen Zutaten wandern dann in eine Küchenmaschine und werden für ca. 3 Minuten auf leichter Stufe und dann für 4 Minuten auf höchster Stufe vermengt.
    4. Würzen Sie nach eigenem Geschmack und schmecken den Teig ab. Er sollte vor dem Backen nochmals in einem der Körbchen für ca. 80 Minuten ruhen und erst dann bei 200 Grad in den Backofen gehen.

     

    Der Vorteil dieses Brotes: Es ist kalorienarm, proteinreich, schmackhaft und regt die Verdauung an. Kombinieren Sie eine Scheibe mit Kräuterquark, Gemüse oder Hähnchenbrust sowie Käse: So legen Sie eine Grundlage für eine kalorienarme und reichhaltige Mahlzeit, die Ihnen die notwendige Energie für die nächsten Herausforderungen liefert.

     

    Fazit: Warum jeder Kefir in seine Ernährung integrieren sollte!

     

    Kefir ist ein traditionelles, jahrhundertealtes Mischgetränk, das auf einen Gärungsprozess von Kefirknollen und Milch zurückgeht. In nahezu jedem Lebensabschnitt findet dieses gesunde Getränk Einsatz: Es fördert in Form von Haar- und Hautmasken die Durchblutung und verleiht einen erfrischenden und jugendlichen Glanz. Möchten Sie Kefir selbst herstellen, benötigen Sie die Kefirknollen aus dem Reformerhaus oder der Apotheke sowie fetthaltige Milch. Bereits innerhalb weniger Stunden wird sich dieses sehmige Milchgetränk herausbilden und kann ideal in die Ernährung kombiniert werden.

     

    Über einen hohen Proteingehalt und wenig Kalorien bei Magermilch oder Wasserkefir bietet sich eine Kombination mit Diäten an, denn die Darmtätigkeit und Verdauung wird durch die gesunden Mikroorganismen angekurbelt. Versuchen Sie eines der schmackhaften Kefirrezepte und profitieren von der heilsamen und gesundheitsfördernden Wirkung eines der traditionellen Mischgetränke der ganzen Welt.

     

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  • MSM – mit Schwefel schmerzhafte Gelenkbeschwerden lindern!

    MSM – mit Schwefel schmerzhafte Gelenkbeschwerden lindern!

    Mittlerweile leiden 5 Millionen Deutsche unter Arthrose, die den gesamten Alltag für sich vereinnahmen kann. Schmerzmittel bieten in diesem Zusammenhang nur eine akute Hilfe und gehen dabei risikoreiche Nebenwirkungen ein, denen sich kaum ein Patient auf Dauer entziehen kann. Eine alternative Methode diesen unangenehmen Beschwerden entgegenzuwirken, bieten ganz bestimmte Schwefelverbindungen. Was sich hinter Methylsulfonylmethan verbirgt und wie es für Betroffene zu einer spürbaren Erleichterung führen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

     

    Was bewirkt Schwefel im menschlichen Körper?

     

    Unter Methylsulfonylmethan ist eine organische Schwefelverbindung zu verstehen, die oftmals mit der Abkürzung MSM bezeichnet wird. Tatsächlich ist diese Verbindung in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden wie zum Beispiel in Kaffee und Kuhmilch. Doch nur wenige ahnen, dass der menschliche Körper jede Menge Schwefel bereits mitbringt, vor allen Dingen Knochen, Haut und Muskeln weisen eine hohe Konzentration auf. Der menschliche Körper benötigt Schwefel, um beschwerdefrei zu funktionieren, schließlich ist es an der Produktion von Kollagen für Bindegewebe, Haut und Knorpel beteiligt.

     

    Orthopäden und Fachärzte verweisen in diesem Zusammenhang auf die schmerzstillende Wirkung der Schwefelverbindungen, die bei Arthrose erstaunliche Ergebnisse erzielen. So haben medizinische Erfahrungsstudien ergeben, dass Patienten, die während der Therapie über Nahrungsergänzungsmittel MSM einnahmen, die eigentlichen Beschwerden erfolgreicher bekämpfen konnten. Doch mit einer schnellen Hilfe ist es zumeist nicht getan, denn es stellen sich merkliche Verbesserungen des allgemeinen Wohlbefindens meist erst nach drei Monaten ein, bleiben dann aber dauerhaft.

     

    Die Basis der schmerzstillenden MSM Therapie geht auf eine Entspannung in den Muskeln zurück. Freie Radikale werden direkt im Gelenk abgefangen, was aufkommende Entzündungen reduziert und im gleichen Zug zu einer Förderung der Durchblutung führt. In diesem Zusammenhang kommt es zu einer angenehmen Linderung auftretender Rötungen und Schmerzen sowie Schwellungen. Selbst bei Rheuma wurde bereits erfolgreich MSM eingesetzt.

     

    Schulmedizin versus Methylsulfonylmethan

     

    Im direkten Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten kommt es bei Tabellen zu Nebenwirkungen. Schwefel hingegen gilt als bekömmlicher und auch weniger giftig für den Körper. Fachärzte empfehlen eine tägliche Einnahme von ca. 5 g und das regelmäßig über das Jahr hinweg. Bei dieser Menge sind keine Nebenwirkungen bekannt. Einzig und allein Patienten, die unter einer Funktionsstörung der Leber leiden, sollten vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und diesen Inhaltsstoffen mit Ihrem Arzt sprechen. Eine unangenehme Nebenwirkung hat Schwefel: Es führt zu Blähungen, die aber mit der Zeit nachlassen. Hier meldet sich der Anteil des Schwefels, der vom Körper nicht verarbeitet wurde. Noch ein Grund mehr, auf eine dosierte Einnahme zu achten.

     

    Wie viel MSM bei Fingerarthrose?

     

    Jeder, der unter schmerzhafter Arthrose am Finger leidet, sollte 4 g über Nahrungsergänzungsmittel am Tag einnehmen. Diese Menge entspricht jeweils einer Teelöffelspitze. Auch im Zusammenhang mit Traubenzucker, dem Glucosaminsulfat, ist von erheblichen Verbesserungen die Rede. Da Traubenzucker die Festigung der Schwefelverbindung vor allen Dingen in den Gelenken vorantreibt und manifestiert. Es handelt sich hierbei um eine vollkommen natürliche Beigabe und Substanz, auf der kein Pharmakonzern ein Patent hat. Diese natürlichen Nahrungsergänzungsmittel sind zum Teil äußerst günstig zu bekommen und bieten eine echte Alternative zu gewöhnlichen Tabletten.

     

    Fazit

     

    MSM – Methylsulfonylmethan – ist eine Schwefelverbindung, die gerade Patienten, die unter unangenehmen Gelenkbeschwerden und Arthrose leiden, auf lange Sicht eine Verbesserung verspricht. In jedem Fall ist es sinnvoll, vor der Medikation und Einnahme über Nahrungsergänzungsmittel mit dem Facharzt über die Beschwerden zu reden. Die natürliche Beigabe von Schwefel wird über Traubenzucker intensiviert und sollte ein Leben lang tagtäglich eingenommen werden. Von möglichen Nebenwirkungen ist im Zusammenhang mit der Einnahme nicht die Rede.