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  • Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Neben der Handy-Strahlung gilt auch die Strahlung des WLAN-Routers als gefährlich. Komplett ausschließbar ist dies zwar nicht. Allerdings spricht bislang relativ wenig dafür.

     

    Permanente Sendung sorgt für stetige Strahlung des WLAN-Routers

    Von Hause aus ist WLAN eine Technik, mit deren Hilfe mehrere PCs innerhalb eines Netzwerkes drahtlos miteinander verbunden werden. Jedoch findet sich diese Technik heute in nahezu jedem privaten Haushalt als kabelloser Internetzugang wieder. Aber auch in der Öffentlichkeit sind zahlreiche Menschen der Strahlung von WLAN-Routern ausgesetzt. Beispielsweise an Orten wie

    • Bahnhöfen
    • Campingplätzen
    • Flughäfen
    • Hotels
    • Restaurants

     

    Gerade in den letzten Jahren etablierte sich WLAN als kabelloser Internetzugang. Kaum jemand möchte heute noch seinen PC oder das Notebook mit lästigen Kabeln zum WLAN-Router verbinden.

     

    Dabei besteht ein Problem bereits seit vielen Jahren. Denn in aller Regel ist in sämtlichen Geräten WLAN ab Werk bereits aktiviert. So sind die Nutzer der Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Und zwar unabhängig davon, ob diese es nutzen oder nicht.

     

    Erfolgt keine Deaktivierung, ist der User einer stetigen Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass diese eine Weite von bis zu 300 Metern erreicht. Ferner geht die Strahlung des WLAN-Routers durch sämtliche Wände. Je näher wir uns am Router befinden, umso mehr bekommen wir von der Strahlung ab.

     

    Strahlung des WLAN-Routers: Nur bedingt gefährlich

    Bei der Strahlung des WLAN-Routers handelt es sich um elektromagnetische mit einer hohen Frequenz. Dabei ist diese jedoch weniger gefährlich. Im Großen und Ganzen liegen Router wesentlich unterhalb der weltweit empfohlenen Grenzwerte für eine Strahlenbelastung.

     

    Trotzdem: Je näher wir uns in Router-Nähe befinden, umso höher fällt die Belastung der Strahlung des WLAN-Routers aus. Das heißt aber auch, bei einer Entfernung von etwa einem Meter vom Router nimmt die Strahlung bereits über 80 Prozent ab. Während einer Nichtnutzung des Internets ist die Belastung noch minimaler.

     

    Wenn auch die vom WLAN-Router ausgehende Strahlung eher als ungefährlich angesehen wird, so sollte jedwede Strahlung nicht für unbedenklich dargestellt werden. Übrigens lässt sich das WLAN über Nacht in der Konfiguration abschalten. Auch eine Reduzierung der Sendeleistung ist machbar.

     

    WLAN-Strahlung schwächer als Handy-Strahlung

    Weltweit gehen die Forschungen Richtung Auswirkung von Handy-Strahlung. Allerdings sind bislang noch keine Langzeitschäden auf Grund der starken Strahlungsart eindeutig beweisbar. Ausgehende Strahlenbelastungen elektronischer Geräte werden in SAR angegeben. Aktuell erhältliche WLAN-Router  weisen SAR-Werte von 0,1 bis 0,3 aus. Hierzu im Vergleich liefert das iPhone 6 einen SAR-Wert von 0,97. Somit können wir davon ausgehen, dass es sich bei der ausgehenden Strahlung eines WLAN-Routers um eine relativ geringere handelt.

     

    Allerdings sollte der Nutzer nun seinen Router nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des Kopfendes seines Bettes aufstellen.

     

    Schädlichkeit der WLAN-Strahlung

    Eine von der Bremer Universität durchgeführte Untersuchung betreffend der WLAN-Sendeleistung lieferte das Resultat, dass die ausgehende Strahlung des WLAN-Routers unterhalb jeglicher gesetzlicher Normen liegt. Unter dem Strich kommt es sogar zur Unterschreitung der strengeren Normen von manchen Umweltverbänden. Bisher sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Gefährdungen der Gesundheit bekannt.

     

    Wie der menschliche Organismus die ausgehende Strahlung vom WLAN-Router aufnimmt und dessen Energie verarbeitet, beschreibt die spezifische Absorptionsrate – kurz SAR, die empfangene Leistung in Watt je Kilogramm Körpergewicht.

     

    Durchgeführten Tests zufolge tritt eine Erhöhung der Körperkerntemperatur um ein Grad auf. Und zwar dann, wenn eine Strahlung mit höherer Frequenz für ungefähr eine halbe Stunde mit einem bei 4 W/kg liegenden SAR-Wert auf den gesamten Körper einwirkt. Der empfohlene Schutzpuffer für den Rumpf und den Kopf liegt bei 2 W/kg.

     

    Befindet sich der SAR-Wert unterhalb dieser Grenze, so bestehen keinerlei gesundheitlichen Nachteile auf das menschliche Körpergewebe. Dies erläutert das Bundesamt für Strahlenschutz – BfS.

     

    Sogar die negativen Einwirkungen der Strahlen von einem WLAN-Router in Büros oder privaten Haushalten befinden sich laut Aussagen des BfS meistens unterhalb dieser Grenze.

  • Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017 – Wechsel oder nicht?

    Krankenkassen erhöhen Beiträge 2017. Nahezu jede vierte Krankenkasse für gesetzliche Versicherte hob zum Jahreswechsel ihre Beiträge an. Von insgesamt 113 gesetzlichen Krankenkasse betrifft dies 27. Obwohl eine gute Wirtschaftslage vorherrschte, kam es zum Anstieg der Kassenausgaben. Dies bestätigte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Frau Doris Pfeiffer. Sie geht von einer erheblichen Beitragserhöhung auch über 2017 hinaus aus.

     

    Sämtliche gesetzlichen Krankenkassen verlangen Zusatzbeitrag

    Zum ersten Mal erheben alle gesetzlichen Krankenkasse 2017 höhere Beiträge. Obwohl auch die – auf das Bundesland Baden-Württemberg eingeschränkte – Metzinger BKK ihre Beiträge auf 14,6 Prozent erhöht, liegt diese zusammen mit der AOK aus Sachsen-Anhalt unterhalb der 15 Prozent-Grenze. Die elf weiteren Krankenkassen verlangen ab diesem Jahr 16 Prozent und sogar noch mehr. Letztes Jahr waren dies nur acht Kassen.

     

    Teuerste gesetzliche Krankenkasse wird in diesem Jahr die BKK Vital sein. Diese erhöhte die Beiträge auf 16,4 Prozent. Von den großen Krankenkassen erhöhten einzig die auf die Bundesländer Thüringen und Sachsen eingeschränkten AOK Plus die Beiträge.

    Bundesweite Anbieter wie

    • Barmer
    • DAK Gesundheit
    • Techniker Krankenkasse

     

    halten ihre Kosten stabil wie im vergangenen Jahr.

     

    Krankenkassen erhöhen Beiträge – mehrere hundert Euro je Jahr

    Abhängig davon, wo Personen versichert sind, kann es sich bei der Beitragserhöhung um mehrere hundert Euro pro Jahr handeln. Teilweise lassen sich Unterschiede von bis zu 540 Euro nachweisen. Beispielsweise zahlt ein Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von 3000 Euro im Jahr 2017 zwischen 5364 bis 5904 Euro an Kassenbeiträgen. Zudem haben die Krankenkassen seit 2015 die Möglichkeit Zusatzbeiträge zu verlangen.

     

    Verbraucherschutz warnt vor zu schnellem Wechsel

    Zwar kann durch einen Krankenkassenwechsel zunächst viel Geld eingespart werden. Trotzdem warnt der Verbraucherschutz davor, die Kasse einzig nach der Beitragshöhe auszuwählen. Begründet wird dieser Hinweis darin, dass bei der Qualität der gewährten zusätzlichen Leistungen sowie den Beratungsleistungen teilweise relativ große Unterschiede gibt.

     

    Daher empfiehlt es sich für jeden Versicherten zu prüfen, ob die Angebote der bisherigen Krankenkasse individuell zu Ihren Bedürfnissen passend ist. Neben Direktleistungen geht es hierbei auch um eine 24 Stunden-Erreichbarkeit der Kasse, entweder online oder per Telefon. Insbesondere ältere Personen legen zumeist großen Wert auf eine individuelle Beratung.

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Kind überlebt 41 Minuten unter Wasser – Wunder von Mortezza M.

    Kind überlebt 41 Minuten unter Wasser – Wunder von Mortezza M.

    Mortezza M. hat ein echtes Wunder erlebt. Der 13-jährige Bub hielt sich im Juni beim Neufelder See (liegt in Burgenland in Österreich) auf, da er dort mit seiner Schule einen Schwimmausflug machte. Dann passierte das Unglück, der Bursche ging unter und war 41 Minuten unter Wasser. Ohne Sauerstoff und ohne irgendwelche rettenden Maßnahmen. Erst nach dieser langen Zeit haben Taucher den Jungen aus dem See ziehen und mit Wiederbelebungsaktionen starten können. Die Hoffnung auf einen positiven Ausgang war selbstverständlich gering, trotzdem wurde Mortezza ärztlich versorgt und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte konnten die Dauer von 41 Minuten zuerst gar nicht glauben, aufgrund von Protokollen und Zeugenaussagen gibt es aber keine Zweifel daran. Es klingt auch tatsächlich unglaublich, entspricht aber der Realität.

    Künstlicher Tiefschlaf bei 33 Grad Körpertemperatur

    Das zuständige Ärzteteam (bestehend aus Lothar Mayerhofer und Alexander Rokitansky) gab die Hoffnung nicht auf und versetzte das Kind in einen künstlichen Tiefschlaf. Das Besondere war jedoch, dass der Körper dabei auf 33 Grad heruntergekühlt wurde. Dieser Zustand ging über ca. acht Tage hinaus. Aus Erfahrung weiß man nämlich, dass so die Erfolgschancen, nachdem jemand einen Kreislaufstillstand ohne Sauerstoff erlitten hat, wesentlich höher sind. Und tatsächlich, Mortezza M. überlebte den Unfall nicht nur, sondern es konnten auch keine bleibenden Folgeschäden festgestellt werden. Selbst die kritische beziehungsweise gefährliche Aufwachphase wurde ohne größere Schwierigkeiten gemeistert. Der Bub spielt heute wieder mit voller Leidenschaft Fußball und lernt auch brav für die Schule. Seine Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathematik.

    Der Bub war rund einen Monat auf der Kinderintensivstation, danach erfolgte der Wechsel ins Kaiser-Franz-Josef-Spital. Über das nur schwer zu glaubende Ende sind besonders seine Eltern Sami und Mustafa glücklich, aber auch er selbst und alle Beteiligten können es nach wie vor kaum fassen. Es ist aber ein weiterer Beweis, wie leistungsfähig der menschliche Körper eigentlich ist.

  • Die Menstruationstasse als Alternative zum Tampon?

    Die Menstruationstasse als Alternative zum Tampon?

    Über kaum einen anderen Hygieneartikel wurde im Laufe der letzten Monate so oft geschrieben, wie über die Menstruationstasse. Was sich auf den ersten Blick für viele Frauen und Mädchen merkwürdig anhörte, entwickelte sich schnell zum Kultprodukt. Dabei ist die Funktionsweise einfach: die Tasse, die genaugenommen einem Trichter ohne untere Öffnung ähnelt, wird eingeführt und fängt die Blutung auf.

    Die Vorteile der Menstruationstasse auf einen Blick

    Die Nutzerinnen von Menstruationstassen schwören auf die zahlreichen Vorteile, die sie mit diesem Produkt verbinden. So werden in diesem Zusammenhang immer wieder:

    • die Umweltfreundlichkeit
    • das leichte Handling
    • die Hygiene
    • die Kostenersparnis,

    vor allem im direkten Vergleich zum klassischen Tampon in den Fokus gerückt. Fest steht: bei der Menstruationstasse handelt es sich keineswegs um einen Wegwerfartikel. Vielmehr können die Tassen vollkommen unkompliziert beispielsweise in der Spülmaschine gereinigt oder ausgekocht werden. Zudem versprechen die meisten Hersteller eine jahrelange Haltbarkeit, während viele Frauen zudem der Meinung sind, Ihre Regelschmerzen hätten sich unter der Nutzung der Tassen vermindert.

    Gibt es Nachteile?

    Wie so oft ist es natürlich vom persönlichen Körperempfinden einer jeden Frau abhängig, ob Sie sich für die Menstruationstasse begeistern kann. Oftmals gilt es jedoch lediglich, sich an das neue Handling zu gewöhnen. In der richtigen Größe eingeführt ergeben sich hier keine merklichen Unterschiede zum Tampon. So bemerkt die Nutzerin die Tasse im Körper in der Regel nicht. Das kleine Accessoire bleibt, beispielsweise auch beim Sport und dank Vakuum, sicher an seinem Platz.

    Lediglich mit Hinblick auf das Ausleeren der Tasse haben viele Frauen Hemmungen. Sie fragen sich unter anderem, wie eine Menstruationstasse unterwegs geleert werden könnte. Hier versprechen viele Hersteller hingegen eine mögliche Nutzungsdauer von ca. 12 Stunden am Stück, was bedeuten würde, dass die Trägerin beim Shoppingbummel bzw. nachts nicht zwangsläufig zum Wechsel gezwungen ist.

    Fest steht, dass die Menstruationstasse mittlerweile auch hierzulande ihren Siegeszug angetreten hat. Die verschiedenen Modelle sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und lassen sich damit perfekt an den eigenen Körper anpassen.

    Welche Menstruationstasse passt zu Ihnen?

    Aufgrund der großen Beliebtheit von Menstruationstassen hat sich im Laufe der letzten Monate die Anzahl der entsprechenden Anbieter vervielfacht. Der Menstruationstassenvergleich zeigt, dass viele Modelle angeboten werden, die sich schon lange nicht mehr ausschließlich mit Hinblick auf deren Größe voneinander unterscheiden.

    Doch wie können Sie für sich herausfinden, welche Menstruationstasse am besten für Ihren Bedarf (und Ihren Körper) geeignet ist? Wer die einzelnen Fabrikate einander gegenüberstellt, erhält schnell Klarheit.

    Größe, Inhaltsstoffe und Extras – das sind die gängigsten Entscheidungshilfen

    Wer im Menstruationstassenvergleich von sich überzeugen möchte, muss in vielerlei Hinsicht überzeugen. Vor allem Marken, die unter anderem:

    • mehr als „nur“ zwei Größen anbieten
    • ohne Bleichmittel arbeiten
    • durch einen hohen Nutzerkomfort überzeugen
    • unterschiedliche Weichheitsgrade anbieten,

    können im Test überzeugen. Dennoch gilt natürlich für die Suche nach einer Menstruationstasse, dass es sich hierbei um einen Gegenstand handelt, der individuell an Ihren Körper angepasst sein sollte. Vielleicht benötigen Sie beispielsweise entsprechend keine zwei Größen und müssen auch nicht auf das Angebot verschiedener Weichheitsgrade zurückgreifen? In jedem Falle sollten Sie sich jedoch immer für einen Hersteller entscheiden, der Ihnen einen hohen Komfort und ein ansprechendes Preis-Leistungsverhältnis bietet.

    Viele Hersteller bieten ihren Kunden zudem kleine Extras, die die eigene Menstruationstasse von denen der Mitbewerber abheben und noch attraktiver machen sollen. Unter anderem gehören bei Lunette beispielsweise Reinigungstücher, Stoffbeutel, Sterilisatoren und Waschgel zum Set.

    Die richtige Kaufentscheidung

    Besonders mit Hinblick auf den Kauf von Menstruationstassen hilft letzten Endes nur das Ausprobieren. Wer jedoch „sein Modell“ einmal gefunden hat, möchte dies, laut der Erfahrungen vieler Nutzerinnen, nicht mehr missen.

    Machen Sie Ihre finale Kaufentscheidung daher unter anderem nicht nur von der Marke im Allgemeinen, sondern auch von den Ergebnissen im Test, den mitgelieferten Extras und der Angebotsgestaltung abhängig. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um im Sortiment der bekannten Hersteller zu recherchieren, findet mit Sicherheit schnell einen Favoriten, der sowohl zu seinem persönlichen Anspruch als auch zu seinem Körper passt.

  • Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Fitness-Boom: Jedes Jahr, pünktlich im Januar, freuen sich die Fitnessstudios über wachsende Mitgliederzahlen. Auch die Anzahl der Menschen, die nach Feierabend die Joggingschuhe schnüren, scheint schlichtweg zu implodieren. Der Grund: auch im 21. Jahrhundert gehört der gute Vorsatz, „ab jetzt aber“ mehr Sport zu machen, für viele zum Jahreswechsel dazu. Doch wie sinnvoll ist ein solches Vorhaben eigentlich?

    Weshalb bis zum 1. Januar warten?

    Seien wir doch mal ehrlich: wer Sport treiben möchte, sollte dies doch nicht von einer Zahl im Kalender abhängig machen, oder? Oftmals wirkt der 1. Januar, besonders in der kalorienreichen Weihnachtszeit, noch so weit entfernt, dass eine Umsetzung der sportlichen Vorhaben in jedem Falle realistisch erscheint. Am Neujahrsmorgen hindert jedoch in der Regel nicht nur der Kater der letzten Nacht, sondern auch der Innere Schweinehund an der ersten Ausdauereinheit. Daher gilt es, mit Hinblick auf sportliche, gute Vorsätze unter anderem zu berücksichtigen, dass:

    • Bewegung und Ernährung zusammenhängen
    • es sinnvoll ist, lieber zeitnah zu starten als die erste Joggingrunde auf einen fixen Tag hin zu planen
    • die eigenen Ziele nicht zu hoch gesteckt werden sollten, um das Training nach ein paar Tagen frustriert abzubrechen.

    Nur weil ein neues Jahr geschrieben wird, bedeutet dies nicht, dass es leichter wäre, sich den eigenen Trainingszielen zu widmen. Bleiben Sie daher realistisch!

    Fitness-Boom – Trainieren Sie gemeinsam!

    Um auch im neuen Jahr mit Hinblick auf Ausdauer und Motivation gut vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll, gemeinsam mit dem Partner oder mit Freunden zu trainieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, sich nicht nur besser auf die einzelnen Einheiten vorzubereiten und am Ball zu bleiben, sondern auch, gemeinsam fit und gesund in die kommende Zeit zu starten.

    Ihrem Körper ist es egal, welcher Tag auf dem Kalender steht. Meist ist es ohnehin die Psyche, die sich vom 1.1. als Start begeistern lässt. Danach müssen Ihr Körper und Ihre Motivation ihr Übriges tun und Sie zu sportlichen Leistungen antreiben.