Schlagwort: Licht

  • Schlafposition: Das sagt sie über unsere Gesundheit aus

    Schlafposition: Das sagt sie über unsere Gesundheit aus

    Abends ins Bett legen, die Nacht durchschlafen und am nächsten Morgen entspannt und mit neuer Energie aufwachen, so sieht ein perfekter Schlaf aus. In der Praxis gelingt das aber nicht immer, dabei ist diese Phase für den Körper besonders wichtig. Er kann sich so regenerieren und neue Kraft sammeln. Doch nicht nur der Schlaf an sich spielt eine Rolle, die Schlafposition soll sogar Auskunft über unseren körperlichen Gesundheitszustand geben. Ausschlaggebend dafür ist die bevorzugte Position. Es heißt auch, dass diese die Gesundheit beeinflusst. Im Folgenden gibt es nun die verschiedenen Möglichkeiten und die dazugehörigen Erklärungen.

    Die Bauchlage

    Wer die Bauchlage bevorzugt, der hat wahrscheinlich mit Schmerzen im unteren Rücken zu kämpfen. Die Position ist besonders schmerzlindernd, da die Bandscheiben weniger Druck aushalten müssen. Doch Experten raten ab: Durch die Bauchlage wird die natürliche Kurve abgeflacht, was letztendlich mehr schaden als helfen kann. Ist dann auch noch der Kopf seitlich gelagert, dann verdreht sich die Verbindung zwischen der Wirbelsäule und dem Hals. Im schlimmsten Fall sind die Schmerzen beim Aufwachen heftiger als beim Schlafen gehen. Außerdem sagt eine US-Studie, dass Menschen mit einem nach unten gerichteten Gesicht überdurchschnittlich viel Alkohol zu sich nehmen.

    Die Rückenlage

    Für die Gesundheit ist die Rückenlage wesentlich besser. Die Organe werden nicht gequetscht und das Blut kann effektiv zirkulieren. Ist der Morgen allerdings nach einer Nacht in dieser Position unangenehm, dann kann es auf Sodbrennen hindeuten. Des Weiteren rückt das Schlafapnoe-Syndrom in den Fokus, was vor allem oft in Zusammenhang mit Tagesmüdigkeit auftritt. Tipp: Schnarcht jemand und schläft auf den Rücken, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Es handelt sich nämlich um eine Atemstörung, die man keinesfalls unterschätzen darf.

    Die Seitenlage

    Die beliebteste Position ist die Seitenlage, etwa 40 Prozent wiegen sich so in den Schlaf. Sie nennt man auch die Fötus-Position und kommt mit angezogenen Beinen zustande. Von der Art her erinnert es an die Zeit im Mutterbrauch, wenig überraschend kommt so auch das Gefühl von Sicherheit beziehungsweise Geborgenheit ans Tageslicht. Es weist darauf hin, dass genaue diese Eigenschaften im zum Teil stressigen Alltag fehlen. Weiter im Verdacht stehen Nackenschmerzen und Rückenprobleme, wobei Letzteres dadurch entspannen kann.

    Der Freestyle

    Schläft jemand so und hat keine favorisierte Schlafposition, dann ist es von allen die beste Lage. Eine Studie besagt, dass solche Menschen immer ausgeschlafen sind und sich der Morgen frisch und erholt anfühlt. Es gibt außerdem keinen Zusammenhang zu gesundheitlichen Problemen, der mehrmalige Wechsel zwischen Bauch, Rücken und Seite ist also ideal.

     

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  • Spielend ein besseres Sehen ermöglichen

    Spielend ein besseres Sehen ermöglichen

    Unser Augenlicht ist extrem wertvoll und die Basis für ein selbstständiges Leben. Schwächen oder Fehler des Auges sind nicht zu unterschätzen, vor allem im Kindesalter. In dieser Zeit entwickelt sich nämlich das Sehvermögen, sodass bei Problemen so schnell wie möglich eingegriffen werden muss. Aufgrund der Gegebenheiten (wie Smartphones oder die Einführung neuer Medien) verwundert es nicht, dass viele Kinder in Deutschland an einer Schwachsichtigkeit leiden. Eines oder beide Augen arbeiten somit nicht optimal und es kommt zu Beeinträchtigungen. Viele Eltern lernen es ihren Kindern schon sehr früh, zum Beispiel wurde das Lesen mit einer Taschenlampe unter der Bettdecke untersagt. Auch Fernsehen oder das Spielen am Computer in der Nacht sind nicht gerne gesehen. In Wahrheit kann es tatsächlich eine Kurzsichtigkeit fördern, die Regel ist das aber nicht. Die Auswirkungen sind demnach von Kind zu Kind verschieden.

    Der Grund für die Amblyopie

    In der Fachsprache wird die kindliche Schwachsichtigkeit als Amblyopie bezeichnet. Die Betroffenen können unter anderem Abstände und Entfernungen sehr schlecht abschätzen. Grund ist das räumliche Sehen, das in diesem Fall einer Beeinträchtigung unterliegt. Das Gehirn bekommt ein scharfes und ein unscharfes Bild zugespielt, wählt am Ende aber nur das bessere Foto aus. Das andere wird ignoriert und die Amblyopie kommt zum Vorschein. Bislang therapieren Ärzte die Schwäche mit einem Pflaster. Das gesunde Auge kleben die Mediziner damit ab, um ein Training der Sehkraft zu erzielen. Dies geschieht täglich und kommt nach dem Einsatz einer Brille zum Einsatz. Für einen Erfolg ist das Alter das A und O, älter als sechs oder sieben Jahre sollte das Kind nicht sein. Derzeit prüft man allerdings, ob die Grenze der Okklusionstherapie nicht doch nach oben geschraubt werden kann.

    Therapie mittels 3D

    Wissenschaftler wollen betroffene Kinder per 3D-Technologie behandeln. Dazu zählen unter anderem moderne Displaytechnologien und Virtual-Reality-Brillen. Es soll das räumliche Sehen fördern und die Augen trainieren. Es gibt auch schon Ergebnisse dazu, die eine positive Zukunft bescheinigen. Demnach konnte man mittels der 3D-Technik tatsächlich die Sehfähigkeit verbessern. Eine Ablöse zum Pflaster befürchtet man allerdings nicht, die „neue“ Therapie bezahlen die Krankenkassen zum Teil nur anteilsmäßig. Des Weiteren ist auch wichtig, dass man die Hilfe konsequent in Anspruch nimmt. Sollte sich dieses Verfahren weiter durchsetzen, dann ist ein weiterer Ausbau denkbar. Bislang steht zumindest alles auf Grün.

  • Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Der Winterschlaf bei Mensch und Tier

    Es könnte so schön sein: Schlafen, aufstehen, essen und danach wieder schlafen. Für uns Menschen ist dieser Prozess undenkbar, bei Lebewesen allerdings ist es oft ganz normal. Ganz vorbei geht das Thema aber auch an uns nicht, zu einem gewissen Teil sollten auch wir uns mit dem Winterschlaf beschäftigen. Natürlich fällt das Ganze nicht so intensiv aus, die Zeitumstellung lässt uns aber keine andere Wahl. Gegen Ende des Jahres (im Oktober) werden die Tage sprichwörtlich kürzer, die Dunkelheit bricht früher herein und man ist in der Regel früher müde. Kurz gesagt: Der Schlaf-Wach-Rhytmus verändert sich. Was aber kann man tun?

    Die Lichtverhältnisse als entscheidender Faktor

    Grundsätzlich ist blaues Licht dafür verantwortlich, dass wir wach werden und bleiben. Wechseln die Farben wiederum gegen Abend zu Rot- und Gelbtönen, dann wird Melatonin ausgeschüttet. Dies macht uns müde, was nach der Zeitumstellung im Oktober viel eher passiert. Bei Tieren setzt in solch einem Szenario (aber auch in anderen) der Winterschlaf ein, manchmal ist zum Beispiel die Temperatur und manchmal das Tageslicht ausschlaggebend. Der Schlaf während der kühlen Phase dient bei den Lebewesen als Schutz, im Winter gibt es weniger Futter und die Tiere sparen Energie. Wir Menschen haben damit zum Glück nicht zu kämpfen, wir haben es meist immer warm und ausreichend zu essen. Aus diesem Grund ist auch kein Winterschlaf nötig, ein paar Vorbereitungen auf die Umstellung sind aber in jedem Fall hilfreich.

    In der Natur aufhalten

    Trotz ausreichend Ressourcen überkommt uns irgendwann die Müdigkeit. Die erste Gegenmaßnahme ist der Aufenthalt im Freien, denn die höhere Lichtintensität hilft beim munter bleiben. Des Weiteren sind auch körperliche Aktivitäten eine gute Option, sie regen den Stoffwechsel und den Kreislauf an. Aber Vorsicht, direkt vor dem Zubettgehen ist Sport nicht zu empfehlen, meist leidet dann nämlich die Schlafqualität darunter.

    Jedes Mal eine Herausforderung

    Die Umstellung der Uhrzeit ist jedes Jahr eine Herausforderung für den Körper. Kein Wunder, dass die meisten Menschen die Maßnahme am liebsten abschaffen würden. Die oben genannten Tipps helfen natürlich, Wundermittel sind aber auch sie nicht. Das heißt, dass sich manche einfacher und manche schwerer damit tun. Eins bleibt aber gleich: Wir alle müssen jährlich an den Rhythmus anpassen, ob wir wollen oder nicht.

  • Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Zahlreiche Brillenträger gehen gern auf Kontaktlinsen über. Denn die kleinen Kunststoffschalen sind nahezu unsichtbar und sind leicht zu handhaben. Doch gerade Kontaktlinsenträger sollten die Hygiene nicht vernachlässigen. Denn dies kann ihr Augenlicht gefährden.

     

    Obwohl Kontaktlinsen oberhalb des Auges schwimmen, stellen sie eine mechanische Belastung für die Hornhautschicht dar. Bei guter Hygiene können Sie das Risiko für Augenerkrankungen reduzieren. Trotzdem bilden die Linsen oftmals die Hauptursache für Entzündungen der Hornhaut. Im Rahmen dieser dringen Viren, Pilze und Bakterien in die Hornhaut ein. Dabei lösen sie die Entzündung aus. Ist das Auge zudem extrem trocken, erfährt dieser Vorgang noch eine Begünstigung. Aus diesem Grunde macht sich ein sofortiger Besuch eines Augenarztes erforderlich.

     

    Richtige Hygiene von Kontaktlinsen

    Allerdings lässt sich dieser Zustand oftmals vermeiden. Und zwar dann, wenn auf eine perfekte Hygiene der Kontaktlinsen Wert gelegt wird. Haftschalen schwimmen für gewöhnlich auf der Tränenflüssigkeit des Auges. Deshalb können weiche Linsen hier Substanzen ablagern. Dazu zählen Kosmetika, Bestandteile des Tränensekrets, aber auch Staub. Dadurch wird das Auge beeinträchtigt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen auf keinen Fall nachts im Auge. Dann ist die Ablagerungsgefahr am größten.

     

    Zur Vermeidung von Keimen in den Augen ist ein stetes Händewaschen essentiell. Und zwar immer dann, wenn Sie die Linsen in oder aus Ihrem Auge befördern. Verwenden Sie stets Wasser sowie Seife. Bedeutsam ist die mechanische Reinigung. Dazu benetzen Sie die Kontaktlinsen mit der Reinigungsflüssigkeit und kreisen vorsichtig mit dem Finger darauf. Anschließend legen Sie diese in die Aufbewahrungsdose. Vergessen Sie die Desinfektionslösung nicht. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall für Reinigungszwecke Leitungswasser oder gar Spucke verwenden. Die sich hierin befindenden Viren, Bakterien und Pilze können das Auge infizieren.

     

    Kontaktlinsen – stets sauber aufbewahren

    Haftschalen sollten optimalerweise bei Nichtverwendung im Kontaktlinsengefäß aufbewahrt werden. Auch zur Aufbewahrung ist eine optimale Hygiene unabdingbar. Denn ansonsten besteht auch hier die Gefahr der Keimvermehrung. Um dies zu verhindern empfehlen Experten einen kompletten Austausch dieser Gefäße in einem Abstand von drei bis sechs Monaten. Weiterhin sollte das Döschen an jedem Morgen ausgewaschen und mit einem Kosmetiktuch ausgewischt werden.

     

     

    Weitere Informationen zum Thema Kontaktlinsenpflege  

  • Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    In den jungen Jahren setzt man sich in der Regel noch nicht so intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander, in dieser Zeit sind andere Faktoren wie Karriere oder Party machen wichtiger. Das liegt allerdings nicht daran, weil man es vergisst, vielmehr vertraut die junge Generation auf die Medizin. Klar, im Vergleich zu früher hat sich tatsächlich eine Menge geändert, doch Wunder können auch Ärzte nicht vollbringen. Vor allem bei Krankheiten wie Krebs oder Herzproblemen ist es der Fall. Dieser Trend geht leider jedes Jahr nach oben, dies zeigt eine jährlich durchgeführte Studie, an der über 1.000 Menschen (zwischen einem Alter von 14 und 34 Jahren) teilnehmen.

    Die Studie in Zahlen

    Die Gesundheitsvorsorge ist ein wichtiges Thema, trotzdem nehmen diese nur wenige in Anspruch. 2017 sind es 38 Prozent, die sich auf die Künste der Medizin/Ärzte verlassen. Bei Krebs zum Beispiel ist das Vertrauen da, dass die Heilungsmöglichkeiten stetig besser werden. Natürlich forscht man tagtäglich an Lösungen, doch diese benötigen meist Jahre, bis sie auf den Markt kommen. Im Jahr zuvor (2016) vertrat lediglich jeder Vierte diese Meinung. Bei 28 Prozent ist es so, dass sie sich wenig um die eigene Gesundheit kümmern. Die Teilnehmer setzen auf medizinische Hilfsmittel, um gesund zu bleiben.

    Besorgniserregende Entwicklung

    Experten halten diesen Trend für gefährlich. Viele legen nämlich schon in jungen Jahren den Grundstein, der später chronische Erkrankungen zur Folge hat. Schuld sind vor allem Übergewicht, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung. Verlässt man sich dann noch auf die Medizin und tut selber nichts mehr für seine Gesundheit, dann kann es unter Umständen katastrophal enden.

    Ein Problem ist auch die Bildungslücke zum Thema gesunde Lebensführung, die in der Schule und zu Hause nicht ausreichend gefüllt wird. Das heißt, dass viele gar nicht das Wissen dazu haben. Einen Lichtblick gibt es allerdings: Die Mehrheit weiß über das Defizit Bescheid. 78 Prozent der Teilnehmer hätten gerne ein entsprechendes Schulfach in der Schule. Ob die Auswertung im nächsten Jahr positiver ausfällt ist fraglich, Fakt ist nur, dass es auch 2018 eine solche Umfrage geben wird. Dann befragt man wieder mehr als 1.000 Menschen, die zwischen 14 und 34 Jahren alt sind.

  • Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Schaden uns die Pommes von McDonalds wirklich?

    Fast-Food ist nicht gesund, bereits im Kindesalter lernen wir das. Solange es aber nur in Maßen und nicht regelmäßig gegessen wird, sind keine negativen Folgen zu erwarten. Einer der bekanntesten Fast-Food-Anbieter ist McDonald´s, der Konzern ist auf der ganzen Welt vertreten und garantiert aufgrund detaillierter Abläufe immer den gleichen Genuss. Und das stimmt auch, egal in welcher Filiale man isst, der Geschmack ist überall identisch. Die Bosse ganz oben können zufrieden sein, wären da nur nicht die negativen Schlagzeilen. Es gab bereits einige davon, nun werden die Pommes ins Kreuzfeuer genommen. Ein US-Journalist sagt nämlich, dass uns diese schaden. Seinen Worten zufolge ist die Produktion sehr fragwürdig und nur auf Profit aus.

    So läuft die (giftige) Herstellung ab

    Im Alltag fällt es uns kaum auf, aber die Pommes von McDonald´s sind stets lang und perfekt. Natürlich kommen diese nicht von Natur aus so daher, es bedarf den Eingriff spezieller Hilfsmittel. Das beginnt bereits bei der Kartoffelsorte, die den Namen Russet Burbank Potato hat. Sie ist genau auf diesen Zweck ausgelegt und wird in Idaho angebaut. Bislang kein Verbrechen, allerdings ist der Anbau dort nicht nur sehr schwierig, sondern die Sorte leidet auch gerne mal unter Netz-Nekrose. Das sind einfach schwarze Flecken auf der Schale, die der Konzern so aber nicht haben möchte. Die Bauern sind aus diesem Grund dazu verpflichtet, pfundweise Pestizide zu versprühen. Das macht die Pommes nicht nur perfekt und goldgelb, sondern lässt zudem die Landwirtschaft leben.

    Das Pflanzenschutzmittel, das auf den Namen Monitor hört, soll angeblich sehr giftig sein. Die Bauern selbst wissen das und wagen sich fünf Tage nach diesem Prozess nicht auf ihre Felder. Die Ernte erfolgt anschließend wie gewöhnlich, direkt weiterverarbeitet werden die Kartoffel aber nicht. Sie müssen erst einmal sechs Wochen zwischenlagern (in Schuppen), um die ganzen Chemikalien loszuwerden. Ansonsten wären sie gar nicht erst essbar.

    Frisch kochen ist immer besser

    Stimmen die Aussagen vom US-Journalist Michael Pollan tatsächlich, dann sind die Pommes von McDonald´s auf jeden Fall nicht so gesund, wie man es eigentlich von Kartoffeln erwarten würde. Der Einsatz von Pestiziden ist aber keine große Überraschung, diese werden auch bei anderen Unternehmen hergenommen. Die klügere Alternative ist freilich selbst zu kochen, dann weiß man nämlich, welche Zutaten wirklich drinnen sind. Bislang gibt es keine Studien dazu, sodass keine Aussagen über die (negativen) Folgen der Pommes vorliegen. Wer aber nicht jeden Tag beim Fast-Food-Riesen isst, der braucht auch keine Sorgen haben.