Schlagwort: Liebe

  • Immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck

    Immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck

    Ähnlich wie das Gewicht, so lässt sich auch der Blutdruck optimieren, und das mit sehr einfachen Mitteln. Wer glaubt, dass ein zu hoher Blutdruck nur ältere Menschen betrifft, der irrt sich gewaltig, denn in Deutschland leiden immer mehr Kinder unter Hypertonie. Schätzungen zufolge sind es aktuell mehr als 650.000 Kinder und Jugendliche, die mit einem viel zu hohen Blutdruck durchs Leben gehen. Geschätzt wird, dass sich mindestens in jeder Schulklasse ein Kind befindet, das unter Bluthochdruck leidet, bei den Kindern, die übergewichtig sind, leiden sogar 26 % unter Hypertonie.

    Viele Ursachen für kindliche Hypertonie

    Warum leiden immer mehr Kinder in Deutschland unter einem viel zu hohen Blutdruck? Zum einen ist es ein eklatanter Mangel an Bewegung, zum anderen ist es die falsche Ernährung, die bei Kindern den Blutdruck permanent nach oben treibt. Auch Medikamente, die die Kinder einnehmen müssen, sind häufig schuld am Bluthochdruck. Eine neue Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) zeigt, dass sich in der Gruppe der Kinder zwischen zwölf und 17 Jahren rund sieben Prozent jeden Tag von Fast Food ernähren. Weniger als die Hälfte der Kinder bewegt sich regelmäßig und treibt Sport, drei Viertel der Kinder, die an der Studie teilgenommen hat, sitzt stattdessen in der Freizeit lieber stundenlang vor dem Fernseher oder am PC.

    Die Kinder merken nichts

    Was den Bluthochdruck bei Kindern so gefährlich macht, ist, dass die Kinder nichts davon merken, wenn der Druck in ihren Adern immer weiter ansteigt. Erste Anzeichen wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Schlafstörungen oder auch Nasenbluten bleiben vielfach unbeachtet, weil viele Eltern und auch viele Ärzte immer noch davon überzeugt sind, dass Bluthochdruck bei Kindern kein Thema ist. Zwar ist Hypertonie auch bei Kindern keine Krankheit, aber es ist der schlechte Wert, der auf eine ernst zu nehmende gesundheitliche Störung hinweist, die sehr gefährlich werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / khosrork

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak

  • Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Rund 50.000 Männer in Deutschland lassen sich jedes Jahr sterilisieren. Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist oder die Partnerin keine klassischen Verhütungsmittel wie die Pille vertragen kann, dann bleibt als einziger Ausweg oft nur die Vasektomie, die aber für die meisten Männer einen schweren Schritt bedeutet. Sie fühlen sich oftmals nicht mehr als „richtiger Mann“ und haben die Angst, ihre Erektionsfähigkeit zu verlieren. Selbst wenn das nicht der Fall ist, eine Sterilisation hat nach wie vor einen faden Beigeschmack. Aber dieser Schritt muss nicht endgültig sein, denn man kann heute eine Sterilisation rückgängig machen.

    Wunschkinder trotz Sterilisation

    Die Familienplanung wurde durch eine Vasektomie abgeschlossen, aber plötzlich gibt es eine neue Liebe und damit vielleicht auch den Wunsch nach einem weiteren Kind. Tatsächlich sind bei 97 % der Männer, die sterilisiert wurden, eine neue Partnerin und damit auch der Kinderwunsch die Gründe, die eine erneute Operation notwendig machen. Diese Männer wollen die Sterilisation rückgängig machen, um wieder Vater werden zu können. Da die OP aber sehr aufwendig ist, sind nur rund 15 % der Männer bereit, die sogenannte Refertilisation auch tatsächlich machen zu lassen, um so die Fruchtbarkeit wieder herzustellen.

    Die Sterilisation rückgängig machen – wie funktioniert das?

    Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt. Um diese Samenleiter wieder zusammenzufügen und durchgängig zu machen, ist eine aufwendige Operation notwendig. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als zwei Stunden, er wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und der Chirurg arbeitet dabei unter anderem auch mit einem OP-Mikroskop. Das Nahtmaterial ist extrem dünn, denn der Samenleiter hat einen Durchmesser von gerade einmal drei Millimetern. Um den Samenkanal wieder durchlässig zu machen, ist zudem Präzision gefordert, denn auch hier liegt der Durchmesser bei 0,3 bis maximal 0,5 Millimetern. Der Arzt kann die Sterilisation nur dann rückgängig machen, wenn eine neue Verbindung die beiden durchtrennten Enden der Samenleiter wieder zusammenführt. Noch während der Operation wird überprüft, ob ein ausreichender Gehalt an Samen nachgewiesen werden kann, das gelingt heute auch dank der modernen Chirurgie, in 80 % aller operierten Männer.

    Wie hoch ist die Erfolgsquote?

    Wenn ein Mann eine Sterilisation rückgängig machen lassen möchte, dann gelingt das nicht immer. Wie erfolgreich die OP ist, das hängt vor allem davon ab, wie lange die Samenleiter durchtrennt waren. Grundsätzlich gilt, je länger die Vasektomie zurückliegt, umso schwieriger wird es, die Samenleiter wieder miteinander zu verbinden. Wer eine Sterilisation rückgängig machen lassen will, der sollte sich in jedem Fall an einen Spezialisten wenden, der den Eingriff schon mindestens 50 Mal durchgeführt hat. In Deutschland gibt es nur ungefähr zehn Urologen, die eine solche Erfahrung haben, um diese sehr filigrane Arbeit mit modernen Instrumenten, einer sehr ruhigen Hand und einem guten Auge durchzuführen.

    Wie wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft?

    Männer, die eine Sterilisation rückgängig machen, bekommen keine Garantie, dass sie noch einmal Vater werden. Daher sollte drei Monate nach der Refertilisierung ein Spermiogramm gemacht werden, um zu überprüfen, ob im Ejakulat auch Samenzellen nachgewiesen werden können. Je nach Verfahren ist das erfreulicherweise bei 70 % bis 90 % der Patienten der Fall. Aber nicht nur die Kunst des Arztes ist dafür verantwortlich, ob es zu einer Schwangerschaft kommt oder nicht, auch das Alter der Frau spielt eine entscheidende Rolle. Wenn ein Mann acht Jahre eine Vasektomie hatte und mit einer Frau ein Kind zeugen möchte, die 32 Jahre alt ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Wunschkind klappt, bei rund 70 %. Ist die Frau aber schon 40 Jahre alt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Voraussetzungen beim Mann bei nur rund 20 %. Wenn jedoch alles stimmt, dann kann der Schwangerschaftstest nach nur acht Wochen positiv sein.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Vater oder nicht – ein Vaterschaftstest sorgt für Gewissheit

    Vater oder nicht – ein Vaterschaftstest sorgt für Gewissheit

    „Pater semper incertus est, Mater certa est“, dieser Spruch stammt aus dem alten Rom, aber er hat bis heute Gültigkeit, denn nur die Mutter kann sicher sein, der Vater ist immer unsicher. Gemeint ist die Vaterschaft oder die Existenz von genannten „Kuckuckskindern“, wie Kinder in früheren Zeiten genannt wurden, bei denen nicht sicher feststand, wer der leibliche Vater ist. Im alten Rom konnten sich die Väter nur darauf verlassen, ihr Kind an der Ähnlichkeit zu erkennen, heute gibt es die Molekularbiologie, die mit einem einfachen Test nachweisen kann, ob Vater und Kind tatsächlich miteinander verwandt sind.

    Die falsche Vaterschaft

    Experten gehen heute davon aus, dass in Europa und den USA zwischen fünf und zehn Prozent Kinder nur mit einem vermeintlichen, aber nicht mit ihrem biologischen Vater in einer Familie leben. In Deutschland trifft das auf bis 800.000 Kinder zu und jedes Jahr kommen zwischen 35.000 und 70.000 Kinder dazu. Viele Väter haben ihre Zweifel, ob der Sohn oder die Tochter tatsächlich ihre Gene haben, aber nur wenige wollen es auch wissen. Meist wollen Männer dann Gewissheit haben, wenn es zur Scheidung von der Mutter kommt und es um Unterhaltszahlungen für das Kind geht. In dieser Situation entscheiden sich Männer dann gerne für einen Vaterschaftstest, um festzustellen, ob es sich auch wirklich um ihr leibliches Kind handelt.

    Das Gutachten für die Anfechtung

    Seit einigen Jahren können Väter, die Zweifel an der Vaterschaft haben, einen Test machen, der Gewissheit darüber bringt, ob Kind und Vater tatsächlich miteinander verwandt sind. Diese Tests, wie sie zum Beispiel auf der Webseite von http://www.vaterschaftstests.de/VT/de/Vaterschaftstest-vor-Gericht.asp angeboten werden, sind auch vor Gericht gültig, wenn es um Unterhaltszahlungen geht. Der Vaterschaftstest wird immer entsprechend der gesetzlichen Vorgaben durchgeführt, alle Informationen, die für einen solchen Test benötigt werden, stehen als Download zur Verfügung. Das Testset selbst wird neutral per Post verschickt, nach dem Test wird es wieder verpackt und zurückgeschickt. Das Ergebnis zeigt dann zuverlässig an, ob eine Vaterschaft vorliegt oder nicht.

    Wie wird der Test durchgeführt?

    Um einen Vaterschaftstest durchzuführen, gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Zum einen kann ein Bluttest gemacht werden, zum anderen gibt es die einfachere Methode, nämlich den Speicheltest. Während der Bluttest von einem Arzt vorgenommen wird, kann der Speicheltest auch zu Hause durchgeführt werden. Dazu wird mit einem Wattestäbchen ein Abstrich aus der Mundhöhle genommen. Männer, die einen Vaterschaftstest machen möchten, können sich das entsprechende Set mit mehreren Wattestäbchen bequem zuschicken lassen und dann die Vergleichsproben bei sich und dem Kind nehmen. Wenn es drei Proben gibt, dann kann eine Vaterschaft zu 99,9 % gesichert oder aber zu 100 % ausgeschlossen werden. Liegen nur zwei Proben vor, dann entstehen ähnlich sichere Ergebnisse.

    Sind die Tests bei Gericht relevant?

    Wenn es ums liebe Geld geht, dann streben die meisten vermeintlichen Väter auch einen Prozess an. Die Richter haben in diesem Fall die Freiheit, das Beweismittel anzuerkennen oder nicht. Häufig lehnen Richter die privat durchgeführten Vaterschaftstests ab und lassen stattdessen einen Vaterschaftstest bei einem Labor ihrer Wahl durchführen. Das Positive an einem privaten Test, der die Vaterschaft klären soll, ist, dass die Chancen auf ein Vaterschaftsgutachten vor Gericht deutlich höher sind. Was unter Juristen noch immer nicht ganz geklärt ist, das ist die Frage, ob ein heimlicher Test, der zum Beispiel ohne das Wissen der Mutter des vermeintlichen „Kuckuckskindes“ durchgeführt wird, vor Gericht verwertbar ist. Darf ein Vater auch ohne die Mutter zu informieren, das für sie eventuell belastende Genmaterial des Kindes nutzen, um vor Gericht zu ziehen? Nach einem Urteil des Landgerichts in München ist es einem ledigen Mann auch ohne das Wissen der Kindsmutter erlaubt, einen Vaterschaftstest von einem Speziallabor durchführen zu lassen.

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  • Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Die einen wünschen sich einen Stammhalter, die anderen wollen lieber ein Mädchen und wieder anderen ist es egal, welches Geschlecht das Baby hat, Hauptsache es kommt gesund und munter zur Welt. Es gibt aber auch Eltern, die wollen tatsächlich nichts dem Zufall überlassen und möchten das Geschlecht des Kindes bestimmen, nur geht das so einfach? Was müssen zukünftige Eltern tun, wenn sie unbedingt einen Jungen oder ein Mädchen haben wollen? Ist die Bestimmung des Geschlechts eine Wissenschaft oder gehören die Tipps und Tricks ins Reich der Mythen und Märchen?

    Storch, Storch bester …

    …bring mir eine Schwester, Storch, Storch guter, bring mir einen Bruder – so lautet ein bekannter Reim, den Kinder aufgesagt haben, wenn ein Geschwisterchen ins Haus stand. Der Spruch war eine Art Beschwörungsformel, denn gleichzeitig musste Zucker aufs Fensterbrett gestreut werden, wenn es ein Mädchen werden sollte, Salz, wenn sich die Kinder einen Bruder gewünscht haben. Heute versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, und zwar über die Nahrung. Wenn die Mutter zum Beispiel viel Müsli isst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Jungen zur Welt bringt. Forscher im englischen Exeter haben herausgefunden, dass eine Ernährung, die auf Kalorien und Nährstoffe setzt, häufig zur Zeugung eines Jungen führt. Ernährt sich die Mutter eher kalorienarm, dann kommt sehr wahrscheinlich ein Mädchen zur Welt. Fundierte Studien zu diesen Beobachtungen gibt es aber bislang leider nicht.

    Können Eltern mit Sex nach Plan das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen wollen, sollten die sogenannte Shettles-Methode studieren. Diese Methode, die von Dr. Landrum Shettles entwickelt wurde, bringt zukünftige Eltern den Traum vom Wunschgeschlecht ihres Babys angeblich etwas näher, aber sie verlangt Sex streng nach Plan. Nach Shettles steigen die Chancen einen Jungen zu bekommen, besonders stark, wenn das Paar entweder kurz nach dem Eisprung oder exakt zum Eisprungtermin Sex hat, den den Spermien muss quasi eine Punktlandung gelingen. Auch die Stellung beim Sex spielt eine entscheidende Rolle, in der „Missionarsstellung“ wird es eher ein Mädchen, Sex im „Doggy-Style“ erhöht die Chancen, dass es ein Junge wird.

    Wer ist der Schnellste?

    Das Geschlecht des Kindes bestimmen – das ist auch von der Schnelligkeit der Spermien abhängig. Die männlichen XY-Spermien sind zwar die Sprinter, aber sie haben eine eher kurze Lebensdauer. Deutlich robuster und auch langlebiger sind die weiblichen XX-Spermien, leider sind sie als Spaziergänger unterwegs. Kommt es zu einer Art Torschlusspanik, sprinten die XY-Spermien an den XX-Spermien vorbei, überholen sie, kommen ins Ziel und es wird ein Junge. Sind aber viele Spermien in der Samenflüssigkeit, dann wird es ein kleines Mädchen. Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen möchten, sollten sich je nach Wunschgeschlecht auch überlegen, wie oft sie Sex haben, denn die Häufigkeit der sexuellen Aktivitäten hat Einfluss auf die Qualität der Spermien. Je öfter ein Paar Sex hat, desto weniger XY-Spermien sind vorhanden und die Chancen, ein Mädchen zu bekommen, steigen an. Paare, die im Bett weniger aktiv sind, können mit einem Jungen rechnen.

    Immer wieder überraschend

    Selbst wenn die Wissenschaft Anhaltspunkte hat, wie Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, durch Studien belegt sind diese Anhaltspunkte nicht. Viele Eltern verlassen sich daher auf die modernen Ultraschallgeräte, aber auch hier kann es Überraschungen geben. Nicht selten gratulieren die Ärzte den stolzen Eltern, dass sie sich auf einen Stammhalter freuen können, im Kreißsaal hält die Hebamme dann aber ein gesundes Mädchen in die Höhe. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn wie sich die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind letztendlich entwickeln wird, das kann keiner vorhersagen und das ist auch gut so.

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  • Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Wenn es um einen verrückten Speiseplan geht, dann sind die Stars aus Hollywood immer vorne mit dabei. So trank Marilyn Monroe jeden Morgen ein Glas warme Milch mit zwei rohen Eiern, das eigentliche Frühstück beschränkte sich auf zwei Vitaminpillen. Jetzt sorgt die Diät von Topmodell Gisele Bündchen für Schlagzeilen, denn die schöne Brasilianerin tut einiges, um die Figur in Topform zu halten. Wer sich jedoch den Speiseplan von Gisele anschaut, der wird sich mit Sicherheit fragen, wie gesund diese Form der Ernährung ist.

    Ein Koch packt aus

    In der US-Zeitschrift Vanity Fair hat der Koch von Gisele Bündchen verraten, was bei dem Modell, ihrem Mann, dem Footballstar Tom Brady und den gemeinsamen Kindern so alles auf den Tisch kommt. Die Reaktionen der Leserinnen reichen von miserabel über unmöglich und jämmerlich bis zu total verrückt, denn die Familie verzichtet unter anderem auf:

    • Kaffee und alle Lebensmittel, die Koffein enthalten
    • Weißes Mehl
    • Zucker in jeglicher Form
    • Milch und alle Milchprodukte
    • Pilze

    Auch Nachtschattengewächse wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen kommen im Haushalt Bündchen/Brady nicht auf den Speiseplan. Tom Brady ist davon überzeugt, dass Tomaten Entzündungen auslösen können, das Gleiche gilt auch für eine der gesündesten Gemüsesorten: Paprika.

    Was darf laut Speiseplan gegessen werden?

    Viel bleibt nicht übrig, was bei Gisele Bündchen und ihrer Familie auf den Tisch kommt. Zu 80 % besteht die Nahrung aus Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Brokkoli, die restlichen 20 % bestehen aus weißem, magerem Fleisch von Huhn und Fisch. Gewürzt wird das Ganze mit Salz aus dem Himalaja, denn nach Ansicht von Gisele Bündchen ist Jodsalz aus dem Supermarkt kaufen sehr schädlich. Auch wenn es ums Öl geht, haben Gisele Bündchen und ihr Ehemann spezielle Vorlieben, denn der Koch darf ausschließlich mit Kokosnussöl kochen. Auch die Kinder des Paares müssen den Speiseplan der Eltern einhalten, Nutella aufs Brot oder mal ein paar Gummibärchen sind streng verboten. Wenn der Nachwuchs mal Appetit auf etwas Süßes hat, dann gibt es lediglich eine Fruchtrolle, die aus getrockneten Algen besteht. Wenn Gisele Bündchen Lust auf etwas Besonderes hat, dann stehen Quinoa mit Grünkohl, gerösteten Mandeln und Knoblauch auf dem Speiseplan, das klingt zwar nahrhafter als das, was Marilyn Monroe aß, aber nicht wirklich gesund.

    Der verrückte Speiseplan der Gwyneth Paltrow

    Gisele Bündchen ist nicht die Einzige, die sich etwas verrückt ernährt, auch andere Stars haben skurril anmutende Speisepläne. So hat die Schauspielerin Gwyneth Paltrow sogar ein Kochbuch über ihre bizarren Essgewohnheiten geschrieben, die von Ernährungswissenschaftlern auch gerne die Armuts-Diät genannt wird. Reis steht bei der Oscar-Preisträgerin ebenso auf dem Speiseplan wie schwarze Bohnen und Erbsen. In Maßen sind Süßkartoffeln, Eier, Auberginen, Tomaten und Avocado erlaubt, und da diese Diät nach Ansicht von Gwyneth Paltrow günstig ist, können sich auch die Bezieher von Lebensmittelkarten diese Ernährung leisten. Experten haben allerdings ausgerechnet, dass die Zutaten zu dieser Diät bei nur einem Einkauf rund 450,- Dollar kosten, und Paltrow musste mit einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken leben.

    Massive Essstörungen

    Jennifer Aniston verzichtet auf die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück und trinkt stattdessen lieber Zitronensaft pur, und wenn sich Victoria Beckham mal was Gutes gönnen will, dann isst sie fünf Hände voll ungesalzene und eiweißreiche Kost. Wird das langweilig, dann steigt Frau Beckham auf die Basen-Diät um und nimmt nur Nahrung zu sich, die nicht sauer ist. Auch Jackie Kennedy hatte ihre spezielle Diät und sie aß, wenn sie abnehmen wollte, nur eine mit Beluga-Kaviar gefüllte Kartoffel am Tag. Alle diese verrückten Diäten sind nach Meinung von Ernährungsexperten die Auslöser von massiven Essstörungen, denn wer wie Liz Hurley sechsmal am Tag Suppen aus Brunnenkresse auf dem Speiseplan stehen hat, der wird garantiert krank.

    Bild: © Depositphotos.com / silatip