Schlagwort: Magengeschwür

  • Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Manuka Honig – das Heilmittel der Maori

    Schon in der Antike wurde Honig zum Süßen von Speisen oder auch bei der Herstellung von Wein und Bier benutzt. Honig war aber auch immer ein Heilmittel, dessen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten noch heute bekannt sind. Die meisten kennen den normalen Honig, den die Bienen auf dem Rapsfeld, auf der Sommerwiese oder auch in Akazienbäumen sammeln, aber von Manuka Honig haben nur die wenigsten etwas gehört. Dabei handelt es sich bei diesem Honig um eine ganz besondere Sorte, die durch ihre einzigartige Heilkraft überzeugen kann.

    Ein Honig mit Geschichte

    Es gibt Heilmittel, die haben eine sehr lange Geschichte, aber sie wurden erst vor wenigen Jahren wieder neu entdeckt. Zu diesen Heilmitteln gehört auch der Manuka Honig, dessen vielfältige Anwendungsgebiete bei den Maori schon sehr lange bekannt sind. Aber erst vor gut 30 Jahren wurden Wissenschaftler auf den besonderen Honig aufmerksam, den die Bienen in der Südseemyrte finden. Den Ureinwohnern Neuseelands war die Wirkung des Manuka Honigs schon sehr lange bekannt, sie nutzen den Honig unter anderem auch, um die Verletzung ihrer Krieger zu versorgen. Produziert wird der Honig in Neuseeland jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert, als Missionare aus Europa ins Land kamen und Honigbienen mitbrachten, die man bis dahin in Neuseeland noch nicht kannte. Heute belegen mehrere klinische Studien die antibakterielle Wirkung des Honigs, der ein natürliches Antibiotikum ist.

    Welche Anwendungsgebiete gibt es?

    Die Technische Universität Dresden hat im Manuka Honig unter anderem Methylglyoxal nachgewiesen, und dieser Inhaltsstoff hat eine entzündungshemmende und vor allen Dingen eine antibakterielle Wirkung. So kann der Honig der Maori gegen Helicobacter pylori helfen, den Erreger, der eine Magenschleimhautentzündung und sogar Magengeschwüre auslöst, aber auch Erreger, die gegen Antibiotika resistent sind, haben gegen den speziellen Honig keine Chance. Manuka Honig hilft bei der Desinfektion von Wunden und bekämpft Infektionen sowohl auf der Haut als auch bei inneren Organen. Wunden und Insektenstiche heilen schneller, wenn sie mit dem antibakteriellen Honig bestrichen werden, rissige, trockene Haut wird wieder glatt und auch bei der Behandlung von Schuppenflechte hat sich der Honig bewährt.

    Wirksam auch bei der inneren Anwendung

    Manuka Honig ist nicht nur bei äußerlichen Erkrankungen und Wunden eine sehr gute Wahl, der besondere Honig kann auch bei Erkrankungen der inneren Organe helfen.

    Unter anderem wirkt der Honig bei:

    • Blasenentzündungen
    • Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen
    • Magenschleimhautentzündungen
    • Darmerkrankungen wie Reizdarm und Durchfall
    • Zahnfleischentzündungen

    Kommt der Honig bei Wunden oder Verbrennungen zum Einsatz, dann werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen desinfiziert der Honig die Wunde und zum anderem entzieht er möglichen Krankheitserregern wie Keimen oder Bakterien den Nährboden, die Wunde kann in aller Ruhe ausheilen. Größere Wunden werden zunächst gereinigt und dann mit einer Schicht Honig bestrichen, die nicht breiter als ein Messerrücken sein muss. Anschließend wird die Wunde mit einem sauberen Mulltuch oder einem Leinentuch abgedeckt und dann verbunden. Der Verband sollte jeden Tag erneuert werden, damit die Wunde optimal ausheilen kann.

    Eine nützliche Köstlichkeit

    Der Honig stärkt auch das Immunsystem und schmeckt wunderbar in einer heißen Tasse Tee und das nicht nur in der Erkältungszeit. Alle Naschkatzen, die einen sogenannten „süßen Zahn“ haben, können Manuka Honig auf einer frischen Scheibe Brot oder auf einem knusprigen Brötchen essen. Wenn sich die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigen, dann wird einfach ein Teelöffel Honig in die warme Milch gerührt. Bei Halsentzündungen oder Halsschmerzen darf ruhig ein Löffel des Honigs einfach so genascht werden und wer möchte, der kann mit dem besonderen Honig aus Neuseeland auch köstliche Kuchen und Weihnachtsplätzchen backen. Erhältlich ist der echte Manuka Honig in vielen Apotheken und in gut sortierten Reformhäusern sowie in Bioläden.

    Bild: © Depositphotos.com / anchan_uk

  • Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal eine Aspirin genommen. Aspirin ist längst nicht mehr nur ein Mittel gegen Kopfschmerzen, viele nehmen das Mittel unter anderem auch, wenn es um Rücken- oder Gelenkschmerzen geht. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass Aspirin auch ein einfaches Mittel gegen Krebs sein kann. Die Forscher aus England sind davon überzeugt, dass Aspirin in Zukunft eine Präventivmaßnahme gegen Krebs darstellt, denn die kleine Tablette hat bislang unbekannte Fähigkeiten.

    Für alle über 50

    Muss man in Zukunft nur eine Aspirin am Tag nehmen und der Krebs ist dann kein Thema mehr? Was wie ein Wunschdenken klingt, ist so weit nicht von der Wirklichkeit entfernt. Die neue Studie aus Großbritannien zeigt, dass Aspirin vor allem bei einer Krebsart sehr effektiv sein kann, nämlich bei Dickdarmkrebs. Eine andere Studie aus den USA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem Menschen zwischen 50 und 59 Jahren von Aspirin profitieren können, denn in dieser Altersgruppe sank die Zahl der Todesfälle um 33 % und die Zahl der Erkrankungen sank sogar um 40 %. Für diese Studie hatten die Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren regelmäßig eine Tablette Aspirin am Tag eingenommen.

    Positive Wirkung schon länger bekannt

    Dass Aspirin ein wirksames Vorsorgemittel gegen Krebs sein kann, das belegen auch frühere Studien. Eine Studie des University College London hat nachgewiesen, dass jeder, der zwischen 50 und 65 Jahre alt ist und zehn Jahre lang jeden Tag 75 Milligramm Aspirin zu sich nimmt, das Risiko an Krebs zu erkranken, deutlich senken kann.  Dieses Risiko sinkt bei Frauen, die regelmäßig Aspirin nehmen, um sieben Prozent und bei Männern um neun Prozent. Aber nicht nur gegen Krebs ist Aspirin ein effektives Mittel, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle kann durch das Medikament gesenkt werden.

    Was macht Aspirin so wirkungsvoll?

    Es ist die im Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure, die Aspirin so wirkungsvoll macht, denn dieser Wirkstoff hat die gute Eigenschaft, Entzündungen entgegenzuwirken, denn Entzündungen im Körper fördern die Bildung von Krebsgeschwüren. Das gilt nicht nur für den Dickdarm, sondern auch für andere gefährliche Krebsarten wie Magen- und Speiseröhrenkrebs. Leider ist die Vorsorge durch Aspirin nicht für alle Menschen geeignet, denn vor allem viele ältere Menschen leiden unter den Nebenwirkungen von Aspirin. Das Medikament kann unter anderem Magenprobleme verursachen, wie zum Beispiel für Magenblutungen sorgen, und das kann in der Folge Magengeschwüre oder eine chronisch entzündete Magenschleimhaut verursachen. Allerdings sind von diesen Nebenwirkungen in der Regel nur Menschen über 70 Jahre betroffen, die Altersgruppe unter 70 Jahre hat kaum unter Nebenwirkungen zu leiden.

    Aspirin alleine kann das Risiko an Krebs zu erkranken, nicht senken, dazu gehört auch neben einem gesunden Lebensstil auch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Wie gefährlich ist Eisenmangel?

    Wie gefährlich ist Eisenmangel?

    Immer müde, schlecht konzentriert und ohne Appetit? Alle, die diese Symptome haben, sollten durch eine Blutuntersuchung feststellen lassen, ob sie vielleicht unter Eisenmangel leiden. Der Mangel an Eisen hat vielfältige Symptome und gehört zu den am häufigsten auftretenden Mangelerscheinungen weltweit, denn von Eisenmangel sind rund zwei Milliarden Menschen überall auf der Welt betroffen. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte damit nicht allzu unbesorgt umgehen, denn wenn eine unzureichende Versorgung mit Eisen nicht behandelt wird, dann kann das unter Umständen schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

    Der Körper braucht Eisen

    Damit der Stoffwechsel in Schwung bleibt, braucht der Körper Eisen, denn das Eisen ist dafür zuständig, den Sauerstoff aus den Lungen in die einzelnen Zellen zu transportieren. Auch wenn es darum geht, dass mit der Bildung des roten Farbstoffs Hämoglobin alles klappt, dann ist Eisen unerlässlich. Ohne Eisen können die sogenannten Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen den Sauerstoff nicht dorthin bringen, wo er gebraucht wird. Der Körper braucht ständig Eisen, und weil jeden Tag Nachschub gebraucht wird, muss die tägliche Ernährung ausreichend Eisen enthalten.

    Wie viel Eisen braucht der Körper?

    Wie viel Eisen der Körper braucht, das ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Das Alter spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle, denn ältere Menschen brauchen ebenso wie Kinder deutlich mehr Eisen, um gesund zu bleiben. Aber auch Leistungssportler benötigen eine Menge Eisen, da sie durch ihren Sport stark schwitzen und dabei wertvolle Mineralstoffe verlieren. Frauen, die im gebärfähigen Alter sind, brauchen ebenfalls mehr Eisen, da sie durch die monatliche Periode Eisen verlieren, das durch die Nahrung wieder aufgefüllt werden muss. Männer haben einen geringeren Eisenbedarf und leiden daher auch weniger unter Eisenmangel als das bei Frauen der Fall ist. Durchschnittlich braucht ein erwachsener Mensch rund 1,5 Milligramm Eisen, um gesund zu bleiben.

    Welche Ursachen kann Eisenmangel haben?

    Es gibt viele Gründe, warum es zu einem Mangel an Eisen kommt. Hoher Blutverlust ist ein Grund, aber auch Geschwüre und chronische Entzündungen sind dafür verantwortlich, dass der Körper nicht genug Eisen bekommt. Viele Menschen, die unter Hämorrhoiden leiden, haben nicht selten einen Eisenmangel und auch bei Magengeschwüren oder bei Geschwüren des Darmtrakts kommt es häufig zu Eisenmangel. Der Mangel an Eisen kann aber auch erblich bedingt sein und wenn Kinder zu Jugendlichen werden, dann kommt es zu einem Eisenmangel in der Pubertät. Das Gleiche gilt auch für schwangere Frauen, denn auch ihr Organismus muss sich umstellen und das führt dann zu einem Mangel an Eisen.

    Welche Symptome bei Eisenmangel?

    Herrscht im Körper Eisenmangel, dann wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Diese Mangelerscheinung macht sich unter anderem durch eine beständige Müdigkeit bemerkbar, aber auch eine blasse oftmals auch sehr trockene Haut und starke Kopfschmerzen können ein Zeichen für Eisenmangel sein. Wer oft ohne Antrieb ist, wem öfter schwindelig wird und wer beim Treppensteigen schnell aus der Puste kommt, der sollte sein Blut untersuchen lassen und sich dann nicht wundern, wenn der Arzt Eisenmangel feststellt. Rein äußerlich ist der Mangel an Eisen durch rissige Fingernägel und durch häufig eingerissene Mundwinkel zu erkennen. Bei einigen Menschen kommt es aber auch zu Muskelzuckungen und Muskelkrämpfen.

    Was hilft bei Eisenmangel?

    Zu Eisenmangel kommt es nur, weil der Körper nicht in der Lage ist, selbst Eisen zu produzieren. Den Eisenmangel zu beheben, ist nicht allzu schwer, denn der Eisenvorrat kann einfach durch die Nahrung wieder aufgefüllt werden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass der Körper nur ein Zehntel des zugeführten Eisens verarbeiten kann, außer das Eisen wird zusammen mit Vitamin C dem Körper zugeführt, denn das Vitamin unterstützt das Eisen. Wer unter einem Mangel an Eisen leidet, der sollte daher immer auf seine Ernährung achten.

    Bild: © Depositphotos.com / straga

  • Gastritis – Chronische Magenschleimhautentzündung

    Gastritis – Chronische Magenschleimhautentzündung

    Unter einer chronischen Magenschleimhautentzündung, medizinisch auch chronische Gastritis genannt, versteht man eine Entzündung der Magenschleimhäute, die teils Jahre dauern kann, dabei aber über weite Strecken beschwerdefrei verläuft. Gastritis betrifft vor allem Erwachsene und hier ältere Menschen.

    Normalerweise ist die Magenschleimhaut gut durchblutet und wird durch einen Schutzfilm vor aggressiven Stoffen, darunter die Magensäure, aber auch über die Nahrung Aufgenommenes geschützt. Ihrerseits ist sie der Schutzfilm der Magenwand. Kommt es jedoch zu einer Schädigung dieser schützenden Schleimschicht, kann die darunterliegende Magenschleimhaut verletzt werden. Dann sind auch Säureattacken auf die Magenwand möglich. In der Folge kommt es zu einer Magenschleimhautentzündung, deren Symptome ähnlich deren eines nervösen Magens sind.

    Ursachen für eine Gastritis

    Die Ursachen für eine Erkrankung an Gastritis können unterschiedlicher Natur sein. Man geht davon aus, dass sie vor allem eine Folge des körperlichen Alterns ist, etwa durch veränderte Durchblutung oder einen Reflux, der auch muskuläre, nicht nur operative Gründe haben kann. Als externe Auslöser von Magenschleimhautentzündungen gelten beispielsweise übermäßiger Alkoholgenuss (kann auch für Kaffee, Tee und Nikotin gelten), Medikamente wie Kortison, Rheuma- oder Schmerzmittel sowie psychische Belastungen (Stress) und Operationen oder Verletzungen.

    Unterschieden werden, je nach Ursache und auch je nach betroffenem Magenteil, vor allem drei verschiedene Gastritis-Typen: Typ A ist eine Autoimmunerkrankung, was heißt, der Körper selbst greift die Schleimhaut des Magens an. Dies birgt, da die Zellstruktur betroffen ist, ein erhöhtes Krebsrisiko in sich. Bakterien dagegen, in den meisten Fällen der Helicobacter pylori, verursachen den Typ B. Rückfluss von Galle aus dem Zwölffingerdarm oder aber Medikamente gehören zu den Verursachern des Typs C.

    Symptomatik und Diagnostik

    Die Symptome einer chronischen Magenschleimhautentzündung treten dabei meist nur nach den Mahlzeiten auf und variieren, je nachdem wie stark die Magenwände schon angegriffen sind. Oft sind sie unspezifisch, da nicht immer gleichartig auftretend: Dazu gehören Druck- oder Völlegefühl (Blähungen), aber auch Magenschmerzen oder -krämpfe sind möglich. Unangenehmes Aufstoßen, plötzliche Übelkeit oder Erbrechen werden ebenfalls genannt.

    Eine belegte Zunge und etwaiger Mundgeruch sind ebenfalls denkbar. Je nach Schwere der vorgenannten Symptome sind auch Appetitlosigkeit und damit eine allgemeine Schwäche möglich. Zu Komplikationen kann es kommen, wenn sich aus der andauernden Magenschleimhautentzündung ein Magengeschwür entwickelt: Magenblutungen oder gar ein Magendurchbruch sind dann körperliche Alarmsignale, die durchaus auch plötzlich auftreten können.

    Die meisten Betroffenen mit chronischer Gastritis merken nämlich über lange Zeit nichts von ihrer Erkrankung, sie wird oft nur zufällig diagnostiziert. Probate Mittel sind die Magenspiegelung (Gastrokopie) und die Untersuchung (Biopsie) von Gewebeproben. Zellveränderungen oder der Nachweis des Helicobacter pylori sind so etwa möglich. Auch das Blutbild kann auf eine Magenschleimhautentzündung schließen lassen. Etwa, wenn eine durch Vitamin B12-Mangel verursachte Blutarmut festgestellt wird, die z. B. ein Zeichen für eine Gastritis Typ A sein kann.

    Therapie der Gastritis

    Therapeutische Ansätze zur Beschwerden-Linderung sind wie bei einer akuten Gastritis auch Schonkost, Wärme sowie der Verzicht auf Kaffee, Nikotin und Alkohol. Achtung bei verdorbenen Lebensmitteln. Auch Entspannungstechniken können helfen. Medikamentengaben sind jedoch abhängig vom Gastritis-Typ; bei Typ B etwa ist eine meist antibakterielle Therapie sinnvoll, bei Typ C kann die zusätzliche Einnahme eines pflanzlichen Arzneimittels die Nebenwirkungen eines die Magenschleimhaut angreifendes Medikamentes lindern.

    Die Behandlung einer chronischen Magenschleimhautentzündung bedarf einer ärztlichen Überwachung, meist mit Medikamenten sowie eventueller Nahrungsumstellung. Oft bleibt sie aber erst länger unbemerkt, da sie sich meist durch leichtere Beschwerden, wie Blähungen und Völlegefühl bemerkbar macht.
    Wärme oder Kälte bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung – was hilft besser?

    Neben den ärztlichen Empfehlungen können auch nicht-medikamentöse Behandlungen helfen eine Heilung zu unterstützen, wie z. B. eine Wärme- oder Kältetherapie. Doch welche ist bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung die richtige Maßnahme?

    Bei einer Kältebehandlung ziehen sich die Blutgefäße zusammen, sie fungiert abschwellend und lindert Entzündungen. Allerdings bleibt in diesem Falle die erwünschte krampflösende Wirkung aus. Weiterhin empfinden die Betroffenen in ihrer Situation eine Kühlung als unangenehm.

    Wird der obere Magenbereich von außen mit Wärme versorgt, erweitern sich die lokalen Blutgefäße und die Durchblutung verbessert sich. Neben dem Wohlfühleffekt einer Entkrampfung sowie einer Entspannung, wird der Stoffwechsel angeregt und die Bildung der Magenschleimhaut angetrieben. Der Verdauungstrakt wird aktiviert und Blähungen können entweichen. Auch Völlegefühl und Übelkeit lassen folglich nach.

    Wie man sich letztendlich mit Wärme behandelt, ob mit Bestrahlung durch Rotlicht, feucht-warmen Umschlägen, einer Wärmeflasche oder mit einem warmen Bad liegt ganz an den Bedürfnissen des Betroffenen.

    Bild: © Depositphotos.com / lofilolo

  • Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss

    Bauchschmerzen nach Alkoholgenuss – was sind die Gründe?

    Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen, die sehr viele Ursachen haben können. Wenn Kinder Schmerzen haben, dann zeigen sie fast immer auf den Bauch, da sie den Schmerz nur selten richtig lokalisieren können. Bauchschmerzen bei Erwachsenen können zwar richtig gedeutet werden, aber woher die Schmerzen kommen, das kann unterschiedliche Ursache haben. Alkoholgenuss Bauchschmerzen treten nicht nur zusammen mit einem Kater am Morgen nach einer Party auf, Alkoholgenuss Bauchschmerzen können auch dann auftreten, wenn am Abend vorher gar kein Alkohol getrunken wurde.

    Wenn das der Fall ist, dann verbergen sich hinter den Bauchschmerzen nicht selten Erkrankungen, die mit einem regelmäßigen Alkoholgenuss zu tun haben, und diesen Alkoholgenuss Bauchschmerzen sollte ein Arzt auf den Grund gehen.

    Nicht immer ist der Magen schuld

    Wer an Bauchschmerzen denkt, der meint den Magen, aber der Magen ist nicht immer der Schuldige, auch andere Organe in der Bauchhöhle können dafür sorgen, dass es zu Schmerzen kommt. Die Galle kann ebenso wie die Leber und der Darm für Schmerzen sorgen, und besonders wenn Alkohol im Spiel ist, dann lässt sich relativ schnell ermitteln, welches Organ betroffen ist und die Schmerzen ausgelöst hat. Bauchschmerzen können stechend sein, aber auch ziehend, sie können als Krämpfe auftreten oder ein brennendes Gefühl verursachen. Mithilfe einer Magenspiegelung kann der Arzt schnell herausfinden, ob es sich um Alkoholgenuss Bauchschmerzen handelt, oder ob ein Organ unmittelbar betroffen ist und für Schmerzen sorgt.

    Alkohol stimuliert den Magen

    Alkohol ist eine Möglichkeit, warum es zu Magenschmerzen kommen kann. Der Grund für die Alkoholgenuss Bauchschmerzen ist, dass Alkohol die Magensäure stimuliert. Magensäure ist zum einen ätzend und zum anderen auch eine aggressive Flüssigkeit, ohne die aber die Nahrung nicht in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten werden kann. Da Magensäure ätzend und aggressiv, trotzdem aber unverzichtbar ist, muss der Magen diese Säure nicht nur selbst herstellen, er muss sich gleichzeitig auch vor ihr schützen. Das geschieht durch den Magenschleim, der ebenfalls vom Magen selbst produziert wird. Der schützende Magenschleim liegt über der Magenwand und verhindert, dass Magensäure in den Magen einfließen kann. Es ist daher immer sehr wichtig, dass es ein gesundes Gleichgewicht zwischen Magensäure und Magenschleim gibt.

    Dieses Gleichgewicht kann empfindlich gestört werden, zum Beispiel durch den Genuss von zu viel Alkohol. Alkohol sorgt zwar dafür, dass die Produktion der Magensäure ansteigt, aber er ist nicht in der Lage, das Gleiche auch mit dem Magenschleim zu tun. Auf diese Weise kommt es zu einem Überschuss der aggressiven Magensäure und das sorgt dafür, dass der Magen geschädigt wird. Die Folge sind Alkoholgenuss Bauchschmerzen, und wer diese Schmerzen auf die leichte Schulter nimmt, der riskiert ein Magen- oder auch ein Darmgeschwür.

    Die Gefahr von Geschwüren

    Wer häufig unter Alkoholgenuss Bauchschmerzen leidet, der muss damit rechnen, dass sich ein Magengeschwür gebildet hat und dieses Geschwür macht sich dann nicht nur durch Alkoholgenuss Bauchschmerzen bemerkbar, sondern auch wenn bestimmte Nahrungsmittel gegessen werden, die zum Beispiel scharf gewürzt sind. Kommt es durch übermäßigen Alkoholgenuss aber zu einem Geschwür am Darm, dann verhält es sich umgekehrt, es treten immer dann Schmerzen auf, wenn der Magen nicht gefüllt wird und der Darm damit nichts zu tun bekommt. Die Alkoholgenuss Bauchschmerzen werden immer wieder verstärkt, wenn Alkohol getrunken wird, denn dann wird der Magen immer wieder mit einer Überproduktion von aggressiver Magensäure reagieren.

    In vernünftigen Mengen trinken

    Alkoholgenuss Bauchschmerzen bedeuten nicht zwangsläufig, dass man auf Alkohol verzichten muss, es kommt immer auf die Menge an, ob es zu Schmerzen kommt oder nicht. Ärzte empfehlen, dass Frauen nicht mehr als 20 Gramm und Männer nicht mehr als 30 Gramm Alkohol am Tag trinken, denn diese Menge wird keine Probleme mit Alkoholgenuss Bauchschmerzen verursachen.

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  • Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Warum der Griff zur Schmerztablette nicht immer gut ist

    Die Schmerztablette wird genau wie die Tropfen und die Infusionen zur Unterdrückung von Schmerzen eingesetzt. Der Mediziner fasst diese Präparate unter dem aus dem Griechischen angeleiteten Begriff Analgetika zusammen. Früher war auch die Bezeichnung Anodyna üblich. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Anästhetika, die einen ganz anderen Wirkmechanismus haben.

    Eine Schmerztablette sollte nur die Wahrnehmung des Schmerzes selbst unterdrücken. Eine Einschränkung des Bewusstseins sowie der Sensorik sollte von ihnen nicht ausgehen. Auch das Zentralnervensystem sollte von den Wirkstoffen der Schmerztablette in seiner Funktion nicht eingeschränkt werden.

    Eine grobe Einteilung der Wirkstoffe einer Schmerztablette wird in Nicht-Opioide und Opioide vorgenommen. Hinzu kommt die Gruppe der Cannabinoide. Weitere Unterscheidungsmerkmale gibt es in Bezug auf den Ort der entfalteten Wirkung sowie der Dauer und der Intensität der Wirkung. Auch ist eine Gliederung nach der Art der damit beeinflussbaren Schmerzen in der Pharmazie und der Medizin üblich.

    Eine weitere Differenzierung wird bei der Schmerztablette dahingehend vorgenommen, ob sie nur die Schmerzen bekämpft oder gleichzeitig andere Wirkungen entfaltet. Einige der in Analgetika verwendeten Wirkstoffe können gleichzeitig das Fieber bekämpfen oder werden mit Wirkstoffen kombiniert, durch die gleichzeitig ein positiver Einfluss auf entzündliche Prozesse genommen werden kann. Zur Gruppe der Kombipräparate zählen beispielsweise viele der üblichen Grippemittel und Rheumamedikamente. Auch einige der Migränemittel sind der Kategorie Kombipräparate zuzuordnen.

    Die Schmerztablette kann man sich mit verschiedenen Arten von Wirkstoffen und Dosierungen ohne Rezept kaufen. Dazu sollte man wissen, dass bei der Schmerztablette ein Abhängigkeitspotential besteht. Sie kann sogar selbst wieder Schmerzen auslösen oder die Wahrnehmung bestehender Schmerzen nach dem Abklingen der Wirkung verstärken. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass durch das Einnehmen einer Schmerztablette Symptome verschleiert werden können, die für eine zutreffende Diagnostik durch den Arzt wichtig sein könnten. Das liegt vor allem daran, dass durch die Schmerztablette nicht nur eine konkrete Art von Schmerzen, sondern pauschal sämtliche Schmerzen unterdrückt werden.

    Wichtes zur Schmerztablette:
    Das Ziel der Einnahme einer Schmerztablette besteht darin, dass die bewusste Wahrnehmung der Schmerzen unterdrückt wird. Wichtig ist, dass man daran denkt, dass die Wirkstoffe der Schmerztablette abhängig machen können, denn viele von ihnen gehören zu den Opioiden. Sorgsam sollte auch die Entscheidung zwischen der reinen Schmerztablette und den Kombipräparaten getroffen werden. Sie sind sowohl als Migränepräparate, als kombiniertes Schmerz- und Fiebermittel als auch in Kombination mit Entzündungen hemmenden Stoffen oder mit Muskelrelaxans zu bekommen. Auch ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Wirkstoff der Schmerztablette bei allen Arten von Schmerzen wirkt. Deshalb ist gründliche Beratung vor der Anwendung einer Schmerztablette wichtig. Für die Daueranwendung von Schmerzmitteln sind von der WHO detaillierte Richtlinien entwickelt worden über die man sich im Interesse der eigenen Gesundheit auch nicht hinweg setzen sollte.

    Die Wirkungsweise von Schmerztabletten

    Der wohl bekannteste Wirkstoff von Analgetika ist Acetylsalicylsäure, der unter Markennamen wie Aspirin vertrieben wird. Die Wirkungsweise von Schmerztabletten dieser Art beruht auf der Hemmung von COX-1 und COX-2. Die Cyclooxygenasen finden sich an Zellen im entzündeten Gewebe. Das heißt, dass Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure gezielt am Ort der Entstehung der Schmerzen angreifen. Die auch unter dem Namen ASS bekannten Medikamente bewirken allerdings als Nebenwirkung eine Hemmung der Blutgerinnung. Bekannte Störungen der Blutgerinnung, vorhandene Magengeschwüren oder eine verstärkte Neigung dazu ist also immer eine Kontraindikation. ACC-Anlagetika sind fast durchweg rezeptfrei erhältlich.

    Ein weiterer bekannter und gern eingesetzter Wirkstoff ist Ibuprofen. Es gehört zu den Arylpropionsäuren und wirkt auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Es schließt sich bei der Wirkungsweise von Schmerztabletten dem ASS an und wird unter verschiedenen Markennamen wie zum Beispiel Neuralgin, Eudorlin, Spalt und Ibuprofen gehandelt. Tabletten mit dem Zusatzstoff Lysin entfalten durch die Verbesserung der Löslichkeit des Wirkstoffs eine schnellere Wirkung. Schmerztabletten mit Ibuprofen sind in niedrigen Dosierunge rezeptfrei und in höheren Dosierungen rezeptpflichtig erhältlich.

    Dilclofenac als Wirkstoff wird bevorzugt bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt. Der Wirkstoff trägt die vollständige Bezeichnung Dichlorphenylaminophenylacetat und gehört zu den Nichtopioiden. Er hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die zu den Gewebshormonen gerechnet werden. Dort sind es vor allem die Arachidonsäure und die Eicosapentaensäure, die beeinflusst werden. Außerdem gehen die Forscher aktuell davon aus, dass Diclofenac über den Lipoxygenase-Stoffwechsel die Bildung von Leukotrienen unterdrücken kann. Sie sind ein Bestandteil der weißen Blutkörperchen. Bei Diclofenac sind zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt, so dass es nur nach einer gründlichen Abwägung von Nutzen und Risiko zur Anwendung kommen sollte.

    Was sollte man zur Herstellung von Schmerztabletten wissen?

    Wer Informationen zu den geschichtlichen Ursprüngen der Herstellung von Schmerztabletten haben möchte, der sollte den Begriff Anodynum kennen. Damit wurden früher die schmerzstillenden Präparate bezeichnet. Heute ist dieser Begriff gegen die Bezeichnung Analgetikum ausgetauscht worden.

    Als einer der ersten hoch wirksamen Stoffe bei der Herstellung von Schmerztabletten kam das Morphin zum Einsatz. Es ist einer der stärksten Wirkstoffe, den die Menschen bei der Bekämpfung von Schmerzen kennen und macht rund zehn Prozent der Bestandteile von Opium aus. Dass es heute in der Medizin verwendet werden kann, ist Friedrich Sertürner zu verdanken. Dem Apotheker gelang es im Jahr 1804, den Wirkstoff gezielt zu isolieren. Auch das Codein, das zur Bekämpfung von Reizhusten eingesetzt wird, stammt vom Schlafmohn.

    Bei der Herstellung von Schmerztabletten werden die natürlichen Wirkstoffe aus Pflanzen wie dem Gift-Lattich, dem Bilsenkraut, dem Stachapfel oder dem Nieswurz und Hanf extrahiert und konzentriert. Dabei werden Technologien wie Kochen, Dämpfen, Trocken und Auspressen angewendet. In der Pharmazie werden die so gewonnen Wirkstoffe anschließend noch mehrfach gereinigt. Inzwischen kommen auch chemisch hergestellte Ersatzverbindungen zum Einsatz.

    Wissen sollte man, dass bei der Herstellung von Schmerztabletten nicht nur die Wirkstoffe selbst, sondern auch zahlreiche Hilfs- und Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Sie müssen auf den Verpackungen und Beipackzettel mit ausgewiesen werden. Sie sollten vor allem bei bekannten Allergien auf Emulgatoren und Stabilisatoren besonders gründlich geprüft werden. Bevor es zur Herstellung von Schmerztabletten mit einer neuen Zusammensetzung kommen kann, muss ein spezielles Prüfungsverfahren durchlaufen werden, in dem Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen und eine eventuelle Schädigung des Organismus durch unerwünschte Nebenwirkungen mit geprüft werden.

    Die Vor- und Nachteile von Schmerztabletten

    Entscheidende Nachteile von Schmerztabletten bestehen darin, dass sie je nach Wirkstoff schnell abhängig machen können. Dazu gehören vor allem die Präparate, in denenals Wirkstoff Opioide zum Einsatz kommen. Einige Wirkstoffe können sogar selbst Schmerzen auslösen. Der zweite Nachteil von Schmerztabletten findet sich bei den Möglichkeiten der Diagnose. Leider ist mit dem Großteil der Analgetika keine selektive Unterdrückung von Schmerzen möglich. Das heißt, es werden alle Schmerzen unabhängig von Art und Ort der Entstehung unterdrückt. Bei einer permanenten Einnahme von Analgetika kann es demnach dazu kommen, dass Schmerzen als wichtige Symptome der meisten beginnenden Erkrankungen übersehen werden können.

    Dass Vor- und Nachteile von Schmerztabletten bei einzelnen Wirkstoffen auch zusammen kommen können, zeigen die Präparate mit Acetylsalicylsäure. Bei einem Einsatz als reines Schmerzmittel kann sich die Tatsache als Nachteil auswirken, dass dieser Wirkstoff auch die Blutgerinnung hemmt. Andererseits macht es das aber möglich, dieses Schmerzmittel als einziges Dauerpräparat bei Patienten zu verwenden, bei denen gezielt die Blutgerinnung zum Beispiel zur Prävention gegen einen Herzinfarkt verzögert und auftretende Schmerzen durch die aus Herzschwächen resultierende Mangeldurchblutung der Extremitäten bekämpft werden müssen.

    Ein weiterer Vorteil von Schmerztabletten zeigt sich bei Wirkstoffen wie Ibuprofen. Er wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Durch den Einsatz solcher multifunktionaler Wirkstoffe kann die Gabe von verschiedenen Präparaten eingespart werden. Hier muss man immer mit im Auge behalten, dass ein Medikament nicht nur den Wirkstoff selbst, sondern auch zahlreiche Zusatzstoffe enthält. Und viele dieser Hilfsstoffe der Arzneimittelherstellung gehören leider zu den Stoffen, auf die einige Menschen allergisch reagieren.