Schlagwort: Magenkrebs

  • Magenkeim – hilft die Brokkoli-Diät?

    Magenkeim – hilft die Brokkoli-Diät?

    Der Magenkeim Helicobacter pylori klingt auf den ersten Blick harmlos. In Wirklichkeit täuscht das aber, denn er kann entweder keine Beschwerden bereiten, zu einer bakteriellen Gastritis führen oder sogar Lymphdrüsenkrebs (eine spezielle Art davon) beziehungsweise Magenkrebs auslösen. Das Bakterium wurde auch schon in Pharaonen-Mumien nachgewiesen, es besteht also schon sehr lange. Und auch heute ist er kein ungeschriebenes Blatt, in Österreich zum Beispiel sollen ihn mindestens 50 Prozent der Bevölkerung in sich tragen. Ganz genau weiß man das aber nicht, da er wie erwähnt oftmals keine Beschwerden verursacht. Die Bekämpfung gegen Helicobacter pylori erfolgt in der Regel mit einer intensiven Antibiotika-Therapie. Das Medikament wird bis zu zehn Tage gemeinsam mit Protonenpumpenhemmer eingenommen. Das Problem daran ist, dass Antibiotika unter Umständen die Darmflora schädigen können. Auch konnte man zum Teil schon Resistenzen nachweisen. Die wesentlich bessere und gesündere Alternative ist Brokkoli. Er soll die Kraft besitzen, den Keim effektiv zu bekämpfen.

    Brokkoli besitzt Sulforaphan

    Die Infektionskrankheit ist hinterhältig und gibt sich oftmals gar nicht zu erkennen. Wer allerdings mehr als sechs Wochen mit Beschwerden wie Magenschmerzen, saures Aufstoßen und Übelkeit zu kämpfen hat, der sollte sich auf den Helicobacter-Keim untersuchen lassen. Am wirkungsvollsten ist eine Gastroskopie, Alternativen wie ein Blut- oder Stuhltest geben weniger Informationen preis. Stellt man anschließend den Keim fest, dann kann statt Antibiotika eine Brokkoli-Diät helfen. Dessen Wirkung ist auch belegt und wird sogar bei Therapien eingesetzt. Einer dieser Nutzer ist der Gastroenterologe und Internist Marcus Franz, er verschreibt seinen Patienten für mindestens sieben Tage ein halbes Kilo vom grünen Gemüse. Und das schon seit sechs Jahren und einer Erfolgsquote von 80 Prozent. Auch in diesem Fall kommen zusätzlich Protonenpumpenhemmer zum Einsatz, noch effektiver wird die Brokkoli-Diät mit Joghurt (man kombiniert also mit Milchsäurebakterien).

    Studien sind nötig

    Studien zu diesem Thema sind leider Mangelware. Die Wirkung von im Brokkoli enthaltenen Sulforaphan gegenüber Helicobacter pylori ist also wissenschaftlich noch nicht in sicherer Hand. Die Pharmafirmen zeigen außerdem auch kein großes Interesse, schließlich wäre es für sie ein Nachteil. Im Ernstfall sollte man aber die Kur mit dem grünen Gemüse auf jeden Fall ausprobieren, schließlich ist es im Vergleich zum Antibiotika wesentlich gesünder.

  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

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  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon

  • Infektionen mit dem Helicobacter Virus immer behandeln lassen

    Infektionen mit dem Helicobacter Virus immer behandeln lassen

    Jeder hat schon einmal Magenschmerzen gehabt, die dann nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Falsches oder verdorbenes Essen kann ebenso auf den Magen schlagen wie auch Stress, Sorgen, Ärger und Kummer. Wenn die Magenprobleme aber nicht nach wenigen Tagen wieder verschwinden, sondern über Wochen andauern, dann ist eine Infektion mit dem Helicobacter Virus nicht auszuschließen, und wenn das der Fall ist, dann sollte etwas gegen dieses Virus unternommen werden. Selbst wenn das Helicobacter Virus an sich harmlos ist, unbehandelt kann es zu einer großen Gefahr werden.

    Helicobacter Virus – Eine Fliege ist der Übeltäter

    Magenschleimhautentzündung und Zwölffingerdarmgeschwüre, Sodbrennen und Magenkrebs – für alle diese Erkrankungen kann das Helicobacter Virus verantwortlich sein. Der Magenkeim wird unter anderem durch harmlose Stubenfliegen oder genauer gesagt durch deren Kot übertragen. Setzt sich die Fliege zum Beispiel auf ein Stück Kuchen und macht dort ihr Geschäft, das mit dem Helicobacter Virus infiziert ist, dann wandert der Virus mit dem Kuchen in den Magen des Menschen und greift dort die Schleimhaut an. Was den Helicobacter Virus so tückisch macht, ist die Tatsache, dass sich eine harmlose Infektion nur sehr schwer von einer gefährlichen Infektion unterscheiden lässt. Wer den Keim in sich trägt und ihn nicht behandeln lässt, der läuft Gefahr, schwer zu erkranken und damit auch andere Menschen anzustecken.

    Jede Infektion muss behandelt werden

    Nach neusten Erkenntnissen waren Ärzte davor, den Magenkeim nicht behandeln zu lassen, aber leider ist eine effektive Behandlung nicht immer ganz so einfach. Es gibt zwar eine sogenannte Triple-Therapie, die aus einem Magensäurehemmer und unterschiedlichen Antibiotika besteht, aber diese Methode wirkt nicht bei jedem Patienten. Neue Studien, die jetzt auf dem Kongress der Viszeralmedizin vorgestellt wurden, zeigen, dass eine Vierfachtherapie effektiver ist als die Triple-Therapie mit den bisher bekannten Mitteln wie Clarithromycin, Amoxicillin und Metronidazol. Mit einer Vierfachtherapie kann der Helicobacter Virus in bis zu 90 % der Fälle erfolgreich behandelt werden. Noch in diesem Jahr wird zudem von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen eine neue Leitlinie zum Thema Helicobacter pylori herausgegeben, an der sich Ärzte über die neuen Therapien informieren können. Dort werden auch die neuen Behandlungsmethoden vorgestellt und zusammengefasst.

    Sofort untersuchen lassen

    Wenn die Magenschmerzen nicht vom falschen Essen kommen und auch wenn mit der Seele alles in Ordnung ist, dann sollte bei länger anhaltenden Schmerzen der Arzt aufgesucht werden. Mithilfe einer Magenspiegelung kann der Arzt das Helicobacter Virus schnell und einfach nachweisen und dann die richtige Therapie sofort einleiten. Bei den meisten Patienten, die unter dem Virus gelitten haben, kommt es zu keiner erneuten Infektion, denn offenbar ist der Körper nach einer erfolgreichen Behandlung immun gegen den Virus. Wird das Virus nicht behandelt, dann kann es im schlimmsten Fall sogar zu Magenkrebs kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / DmytroKozak

  • Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Nicht erst seit heute ist Grapefruitkernextrakt ein gutes Mittel, um alle Arten von Schädlingen wie Bakterien, Viren und Pilzen vom Körper fernzuhalten. Besonders in den Wintermonaten ist das Extrakt, das aus den Kernen der Grapefruit hergestellt wird, eine gute Sache, denn immer, wenn das Infektionsrisiko steigt, dann ist das Extrakt eine natürliche Waffe. Viele trinken einige Tropfen Grapefruitkernextrakt in einem Glas Wasser und kommen so unbeschadet durch die Grippe- und Erkältungszeit. Grapefruitkernextrakt hat sich aber nicht nur bei Infektionen bewährt, auch Ekzeme und Hautpilzerkrankungen können mit diesem natürlichen Mittel effektiv bekämpft werden.

    Grapefruitkernextrakt – Die konzentrierte Natur

    Grapefruitkernextrakt wird, wie der Name es schon vermuten lässt, aus den gemahlenen Kernen und aus der Schale der Südfrucht hergestellt. Wie viele Heilmittel, so verdankt das Grapefruitkernextrakt seine Entdeckung einem puren Zufall. Es war im Jahre 1980, als der Arzt und Immunbiologe Doktor Jacob Harich beobachtete, dass die Kerne der Grapefruit auf dem Komposthaufen im Garten kaum verrotteten. Dr. Harich ging dem Phänomen auf den Grund und fand heraus, dass Grapefruitkerne sogenannte Bioflavonoide enthalten, einen natürlichen Schutzmechanismus, der gegen Fäulnisbakterien, Viren, Schimmelpilze und Parasiten aller Art resistent ist. Nach der Entdeckung des amerikanischen Wissenschaftlers gab es die ersten Studien, die alle zum gleichen Ergebnis kamen: Grapefruitkerne sind tödlich für Schädlinge aller Art, und wenn Menschen ein Extrakt aus Grapefruitkernen einnehmen, dann ist auch ihr Organismus geschützt.

    Ein natürliches Antibiotika

    Chemische Antibiotika sind in den letzten Jahren immer mehr in Verruf gekommen, denn die Ärzte verschreiben diese Mittel gerne, wenn es um Infektionen geht, obwohl es eigentlich gar nicht nötig ist. Im Laufe der Zeit haben viele Menschen deshalb eine Resistenz gegen Antibiotika aufgebaut, und wenn es dann zu einer schwerwiegenden Infektion wie zum Beispiel zu einer echten Grippe kommt, dann sind die klassischen Antibiotika nutzlos. Eine gute Alternative bietet das Grapefruitkernextrakt, das wie ein Antibiotikum wirkt, aber natürlichen Ursprungs ist und deshalb deutlich besser vertragen wird. Selbst wenn das Extrakt aus den Kernen der Grapefruit in einem Verhältnis von 1:1000 verdünnt wird, dann kann es immer noch seine antibakterielle Wirkung entfalten.

    Zwei Bakterien, ein Problem

    Es sind vor allem die Bakterien, die die Ärzte immer schlechter in den Griff bekommen. So haben zum Beispiel in den vergangenen zehn Jahren immer mehr Menschen eine Resistenz gegen das Bakterium Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus und auch gegen die gefährlichen Staphylokokken entwickelt. Beide Bakterienarten kommen aber besonders häufig vor, und nur Menschen, deren Immunsystem wirklich gesund ist, kommen mit diesen Bakterien auch zurecht. Jedoch nicht alle Menschen haben ein so starkes Immunsystem, für ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Schwangere und auch Kinder können die Bakterien sehr gefährlich werden. Die Schulmedizin ist bei Infektionen, die durch diese beiden Bakterienarten verursacht werden, mit ihrem Latein schnell am Ende und das ist auch der Grund, warum bis heute jedes Jahr rund 16 Millionen Menschen an einer Infektion durch eine der Bakterienarten sterben.

    Grapefruitkernextrakt – erfolgreich im Kampf gegen Bakterien

    Um die gefährlichen Bakterien in den Griff zu bekommen, machten englische Wissenschaftler der Manchester Metropolitan University im Rahmen einer Studie Versuche mit Grapefruitkernextrakt. Die Ergebnisse waren verblüffend, denn das Grapefruitextrakt nahm auch den Kampf mit gefährlichen Bakterien auf und gewann am Ende. Eine weitere Studie befasste sich mit dem Thema, was das Grapefruitkernextrakt gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori ausrichten kann, das für Magenschleimhautentzündungen, aber auch für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie für Magenkrebs verantwortlich ist. Helicobacter pylori gilt als ausgesprochen hartnäckig und robust, aber auch in diesem Fall zeigte sich, dass Grapefruitkernextrakt es auch mit diesem Bakterium aufnehmen kann.

    Wer seinen Organismus effektiv vor Pilzen, Viren und Bakterien schützen will, der ist auf jeden Fall gut beraten, regelmäßig das natürliche Antibiotika Grapefruitkernextrakt einzunehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / Kesu01

  • Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Gastralgie lautet der medizinische Fachbegriff für Magenschmerzen und immer dann, wenn ein Patient über Magenschmerzen klagt, dann weiß der Arzt nie so genau, was dem Patienten eigentlich fehlt. Magenschmerzen können ziehend oder stechend sein, sie können krampfartig auftreten, aber sie haben in der Regel eines gemeinsam, sie treten besonders häufig im linksseitigen Bauchbereich auf. Nicht selten hat der Magen als Organ überhaupt nichts mit den Schmerzen zu tun, oft sind es andere Organe im Bauchraum, die für Probleme sorgen. Wenn die Magenschmerzen länger als drei Tage anhalten, dann wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen.

    Wenn der Magen nach dem Essen schmerzt

    Wenn zu fett oder zu viel gegessen wird, dann kann das für Magenschmerzen sorgen. Auch wenn zusammen mit den Magenschmerzen Sodbrennen auftritt, dann ist der überlastete Magen selbst betroffen und die Schmerzen verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden wieder. Kommt es zu Blähungen in Verbindung mit Magenschmerzen, dann liegt das in den meisten Fällen ebenfalls an der Nahrung, denn Kohl und Zwiebeln sind schwer verdaulich und der Magen hat viel zu tun, um diese Speisen zu verdauen.

    Ernster sollte man Magenschmerzen nehmen, wenn es zu einem ständigen Völlegefühl und zu Brechreiz kommt. Ist das der Fall, dann kann eine Gastritis, also eine entzündete Magenschleimhaut der Verursacher sein. Wird eine Gastritis nicht rechtzeitig behandelt, dann kommt es nicht selten zu Magenblutungen und zu Blut im Stuhlgang. Handelt es sich um eine Magenschleimhautentzündung, dann treten die Magenschmerzen meist nach 20 Minuten bis zwei Stunden nach dem Essen auf. Diese Schmerzen sollte man auf jeden Fall ernst nehmen und sofort einen Arzt aufsuchen.

    Wer häufig starke Magenschmerzen hat, der sollte sich auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse untersuchen lassen. Eine Pankreatitis kann sehr gefährlich werden, denn wenn die Entzündung chronisch wird, dann kann sich daraus Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln, der meist zu spät erkannt wird und daher häufig zum Tode führt. Starker Gewichtsverlust, ständige Magenschmerzen und Appetitlosigkeit können auch ein Zeichen für Magenkrebs sein, und wer diese Symptome hat, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

    Grippe, Psyche oder Allergien

    Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und heftige Magenschmerzen können Anzeichen für eine Magen- und Darmgrippe sein, die ebenfalls medizinisch behandelt werden muss. Gesellen sich zu den Magenschmerzen Müdigkeit, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen, dann ist eine Laktoseintoleranz eine mögliche Ursache, aber auch eine allergische Reaktion auf Fruchtzucker kommt bei diesen Symptomen infrage. Ist die Unverträglichkeit sehr ausgeprägt, dann empfiehlt es sich, auf Fruchtzucker oder Milch und Milchprodukte komplett zu verzichten, dann verschwinden die Magenschmerzen schnell von selbst wieder.

    Nicht umsonst heißt es, mir ist etwas auf den Magen geschlagen, denn Magenschmerzen müssen nicht immer körperliche Ursachen haben, auch der Kopf ist schuld daran, wenn der Magen Probleme macht. Stress, Kummer, Nervosität, aber auch Ängste und Sorgen machen dem Magen zu schaffen, und das äußert sich durch Schmerzen, saures Aufstoßen und auch durch Übelkeit. Wer schon einmal unter Prüfungsstress stand, der kennt das Gefühl, wenn es etwas flau im Magen wird, ist der Stress vorbei, dann verschwinden auch die Magenschmerzen wieder.

    Wann sind Magenschmerzen gefährlich?

    Wenn der Schmerz unterhalb des rechten Rippenbogens sehr stark zu spüren ist, dann ist meist die Leber die Ursache. Hepatitis oder Gallensteine sorgen ebenfalls für Magenschmerzen, ohne dass der Magen daran schuld ist. Plötzlich auftretende sehr starke Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch und das Erbrechen von Galle und Kot sind ein Zeichen für einen Darmverschluss. In diesem Fall darf keine Zeit verloren werden, denn ein Darmverschluss kann schnell lebensgefährlich werden.

    Das Gleiche gilt auch für eine Bauchfellentzündung, die ebenfalls mit starken Magenschmerzen beginnt, denn auch eine Entzündung des Bauchfells muss sofort und ohne jede Verzögerung in einem Krankenhaus behandelt werden.