Schlagwort: Magenschmerz

  • Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Eines der gefährlichsten und extremen Viren im Zusammenhang mit der menschlichen Verdauung ist das Norovirus. Es kommt aus heiterem Himmel, dauert nur ein paar Stunden oder wenige Tage an und verschwindet dann wieder auf hoffentlich „Nimmer-Wiedersehen“. Was die Betroffenen jedoch in dieser Zwischenzeit erleiden müssen, ist äußerst unangenehm. Durchfall und Erbrechen in extremer Form gehören zu den gängigen Symptomen in Bezug auf das Norovirus. In diesem Beitrag helfen wir Ihnen, die ersten Anzeichen folgerichtig zu erkennen, um schnellstmöglich zu handeln und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Die meisten erkennen das Virus erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

     

    Woran das Norovirus erkennen?

    In den meisten Fällen sind vor allen Dingen ältere Menschen und Kinder besonders betroffen. Das Norovirus nimmt keine lebensbedrohlichen Auswirkungen an. Die eigentliche Gefahr geht von einem übermäßigen Flüssigkeitsverlust aus. So ist es wichtig, dass Sie jede Menge trinken und auch den Salzmangel ausgleichen. Im Zusammenhang mit dem Norovirus ist auch von der Magen-Darm-Grippe oder von der Gastroenteritis die Rede.

     

    Nur wenige Stunden nach der Infektion mit diesem Virus kommt es schon zu den ersten

    • Magenschmerzen,
    • Bauchschmerzen,
    • zu auftretender Übelkeit, die sich immer weiter steigert,
    • bis Durchfall und Erbrechen einsetzen.

    Die Mediziner bezeichnen den Zustand als Brechdurchfall, der nur schwerlich kontrolliert werden kann. In eher seltenen Fällen treten die beiden Symptome isoliert voneinander auf.

     

    Was sind die Anzeichen und Symptome des Norovirus?

    Bei den Patienten und Betroffenen können die einzelnen Symptome und Krankheitsanzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie werden im Zuge dieses Virus Flüssigkeit und Salze verlieren, die unbedingt wieder zugeführt werden müssen. Gerade bei Kindern, Babys und älteren Menschen sollte der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Zu einer Verbesserung der Situation führen oftmals

    • sehr dünne Suppen,
    • Kräutertee (ungesüßt) und
    • Mineralwasser.

    Der Körper erhält seine Flüssigkeit zurück und die Elektrolyte werden ausgeglichen. Nehmen Sie auf keinen Fall Saft oder Fetthaltiges während des Brechdurchfalls zu sich, denn das wird den Magen zu sehr reizen und sehr schnell wieder an die Oberfläche gelangen.

     

    Hier die häufigsten Symptome für das Norovirus auf einem Blick:

    • plötzlich einsetzende Übelkeit und Bauchschmerzen,
    • leichtes Fieber,
    • Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit,
    • Gliederschmerzen,
    • einsetzende Kopfschmerzen.

     

    Eines der häufigsten Unterscheidungskriterien zwischen der Magen-Darm-Grippe und dem Norovirus ist zum einen die Dauer und zum anderen eine eher leicht erhöhte Temperatur, aber kein Fieber.

     

    Wie lange dauert das Norovirus?

    Tatsächlich treten diese ersten, oben erwähnten Symptome maximal 50 Stunden nach der Infektion auf. Betroffene haben sich eigentlich Stunden zuvor noch vollkommen gesund und fit gefühlt, auf einmal setzen die ersten Anzeichen ein und schon bald finden sie sich in einem Strudel aus Erbrechen und Durchfall wieder. So schnell und unverhofft wie das Norovirus eintrifft, so schnell kann es auch wieder verschwinden.

     

    Er dauert in den meisten Fällen nicht länger als 3-5 Tage. Nach mindestens 24 Stunden wiederholtem Erbrechen und Durchfall werden Sie sich äußerst schlapp und krank fühlen. Gönnen Sie sich jede Menge Ruhe und bleiben Sie bei Schonkost. Nur bei extremen Symptomen und Beschwerden ist es notwendig, sich aus Sicherheitsbedenken in die Hände von Ärzten oder ins Krankenhaus zu begeben. In den meisten Fällen wird dies jedoch nicht notwendig sein.

     

    Fazit: Was tun beim Norovirus?

    Eine folgerichtige Behandlung des Virus ist nicht bekannt. Eine ausreichende Wasserzufuhr und Salz-Versorgung geben dem Körper die Inhaltsstoffe zurück, die er massiv verliert. Verschreiben Sie sich selbst eine Zwangsdiät und halten Sie mindestens fünf Tage Schonkost. Hören Sie auf die Reaktionen des Körpers. Sie werden dann schnell die aufgenommenen Nahrungsmittel ins Verhältnis zur Verträglichkeit setzen. An dieser Stelle verweisen wir noch auf eine gute Nachricht: Das Norovirus dauert nur ein paar Tage, dann ist der üble Spuk wieder vorbei!

     

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  • Wunderheilung – perfekte Gesundheit

    Wunderheilung – perfekte Gesundheit

    Eine Wunderheilung kann geschehen, wenn die Erkrankung eines Patienten zum Ende der Austragung kommt. Normalerweise verfügt der Mensch über eine bestimmte Zeit der Abtragung, welche in einer Erkrankung befindlich ist.

     

    Verstehen, was die Krankheit sagen will

    Sofern ein Mensch in der Lage ist zu verstehen, was ihm seine Krankheit sagen will, kann eine Genesung schon vor der Abtragung eintreten. Eine Heilstrahlung kann durchaus eine so genannte Wunderheilung hervorrufen. Dies ist dann der Fall, wenn die betroffene Person verstehen kann, welche Ursachen seiner Erkrankung zugrunde liegen.

     

    Arbeitet die erkrankte Person gleichzeitig an der Thematik, kann die Heilstrahlung direkt in ihren Körper fließen. Bedingt durch diesen Prozess können die von der Krankheit befallenen Zellen befreit werden. Die Heilkraft hat die Chance, direkt eine Heilwirkung hervorzurufen. Derartige spontane Heilungen sind auch unter der Bezeichnung Wunderheilung bekannt.

     

    Tritt eine derartige Wunderheilung in Erscheinung, kann diese unter Umständen sogar langfristig aufrechterhalten werden. Dies bedeutet, dass der Mensch für immer gesund bleiben kann. Bei karmisch bedingten Hintergründen ist dies sogar nicht selten der Fall.

     

    Aber auch bei Erkrankungen, die basierend auf menschlichen Charakterzügen eintreten, kann eine Wunderheilung eintreten. Dies ist unter anderem bei einem eingetretenen Herzinfarkt bei extremer Hartherzigkeit der Fall. Sofern diese Person ihr Verhalten im positiven Sinne ändert und nicht mehr so handelt wie zuvor, tritt diese Erkrankung erst gar nicht oder nicht erneut auf.

     

    Des Weiteren kann die Wunderheilung aufrechterhalten werden, wenn die Person bei zivilisationsbedingten Erkrankungen – beispielsweise Diabetes – ihre Lebens-, Trink- und Essgewohnheiten abändert. Aber auch der Verzicht auf Alkohol, der auf die Dauer für die Leber gefährlich werden kann oder Nikotin, was zu einer Blockierung der Lunge führt ist hilfreich. Drogen verändern Seele und Gemüt. Zahlreiche Getränke, in denen Phosphorsäure enthalten ist, gelten als Verursacher von starken Magenschmerzen.

     

    Wann eine Wunderheilung nicht aufrechterhalten werden kann

    Werden die Charakterzüge, die zur Erkrankung geführt werden, nicht geändert, minimieren sich die Folgen der Wunderheilung erheblich. Es muss in einem solchen Fall mit weiteren Erkrankungen gerechnet werden.

     

    Sofern karmische Ursachen der Erkrankung zugrunde lagen und mithilfe der Wunderheilung beseitigt, dann jedoch wieder aufgenommen wurden, wird unweigerlich auch die Krankheit wieder zurückkehren. So werden beispielsweise Ischialgien durch Zorn ausgelöst. Ist dieser beseitigt, verschwinden unter Einwirken der Heilstrahlung sehr oft auch die Schmerzen relativ schnell. Wird der Zorn jedoch wieder aufgenommen, kommen die Beschwerden wieder zurück.

     

    Ähnlich verhält es sich bei Zivilisationsschäden. Nimmt der Mensch den schädigenden Stoff weiterhin zu sich, werden die Beschwerden nicht verschwinden respektive treten erneut nach einer erfolgten Wunderheilung wieder auf. So wird unter anderem bei einer Arthrose im Bereich des Knies empfohlen, auf roten Fleischkonsum zu verzichten. Wird der Verzicht nicht ausgeübt, können die Beschwerden wieder zurückkehren.

     

    Wunderheilung mithilfe von Hypnose

    Auch Personen, die nicht an die Wunderheilung glauben, jedoch für die medizinische Hypnose geeignet sind, können sich selbst von den hervorragenden Resultaten einer perfekten Gesundheit überzeugen.

     

    Entsprechende spezielle Hypnoseprogramme gibt es im Fachhandel auf unterschiedlichen Medien zu kaufen. In der Regel sind zahlreiche Programme erhältlich – für nahezu jedes gesundheitliche Problem. Die auf den Medien enthaltenen Suggestionen zeigen unwahrscheinlich positive Wirkungen, wenn die betroffene Person sich voll und ganz darauf einzulassen versteht.

     

    Allgemein bekannt ist das Autogene Training – eine relativ einfach zu erlernende Entspannungsmethode. Ähnlich wie das Autogene Training werden erkrankte Menschen mithilfe der Hypnose zunächst in einen Trance ähnlichen Zustand versetzt, in dem sie sich entspannen und lösen können. Im weiteren Verlauf der Hypnose werden die unterschiedlichsten Beschwerden in Angriff genommen. Durch die zahlreichen, auf die speziellen Beschwerdebilder, abgestimmten Suggestionen besteht für fast jeden Menschen die Möglichkeit, den Weg zu einer perfekten Gesundheit zu finden. Die menschliche Seele kann den Heilungsprozess ideal unterstützen.

     

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  • Die Master Cleanse Diät – Abnehmen für Hardliner

    Die Master Cleanse Diät – Abnehmen für Hardliner

    Überflüssige Babypfunde, die „Altlasten“ nach den Weihnachtsfeiertagen oder einfach nur Kummerspeck – es gibt eine Menge Gründe, um abzunehmen. Viele haben nicht die nötige Geduld für eine gesunde Diät, die auf ausgewogene Ernährung und viel Sport setzt, sie wollen vielmehr so schnell wie möglich die lästigen Pfunde wieder loswerden. Wenn es ums schnelle Abnehmen geht, dann bietet sich die neue Master Cleanse Diät an, aber diese Diät hat es in sich und ist nicht für alle geeignet. Wer sich für diese Diät der Hollywoodstars entscheidet, der muss mehr mitbringen, als nur einen guten Willen.

    Die Master Cleanse Diät – die Radikalkur der Stars

    Demi Moore hat sie schon ausprobiert, ebenso Heidi Klum und auch die Sängerin Beyoncé hat mit der Master Cleanse Diät schon abgenommen. Die Damen sind begeistert, denn in zehn Tagen zehn Kilogramm zu verlieren, das kann sich sehen lassen. Wie gut den Stars die Diät bekommen ist, darüber ist leider wenig bekannt, nur Beyoncé gab an, sie sei während der zehn Tage dauernden Radikalkur ein bisschen launisch gewesen. Wer sich den „Speiseplan“ der Master Cleanse Diät ansieht, der wird sich wahrscheinlich wundern, dass die Sängerin nur schlecht gelaunt war und nicht total ausgerastet ist.

    Mehr als anstrengend

    Vier Kinder hat Topmodel Heidi Klum und viele Frauen haben neidisch auf ihren schlanken „After-Baby-Body“ geschaut und sich gefragt, wie Heidi kurz nach den Entbindungen wieder so rank und schlank werden konnte. Die Antwort lautet Master Cleanse Diät, eine Diät nach der Detox-Methode, die den Körper entgiftet und die Pfunde gleichzeitig zum Schmelzen bringt. Die Diät ist aber alles andere als ein Vergnügen, denn in den zehn Tagen, die die Master Cleanse Diät dauert, gibt es keine feste Nahrung, sondern nur Wasser, frisch gepressten Zitronensaft, Cayennepfeffer und Ahornsirup. Das klingt alles andere als entspannend, und es gehört ein Menge Durchhaltevermögen dazu, sich dieser Tortur auszusetzen.

    Wie wirkt die Diät?

    Im Grunde ist die Master Cleanse Diät eine Crash-Diät, mit der innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums sehr viel an Gewicht verloren wird. Bevor die Diät startet, muss zunächst der Darm entleert werden. Das kann mit medizinischen Mitteln, aber auch mit einer Salzlösung geschehen, und wenn die letzten Schadstoffe aus dem Körper gespült worden sind, dann beginnt die eigentliche Diät. Prominente Frauen wie Heidi Klum, ziehen diese drastische Entschlackung übrigens nicht alleine durch, sie haben einen persönlichen Body-Coach und vor allem einen Leibarzt, der sie während der zehn Tage dauernden Diät überwacht und anleitet.

    Wie gesund ist die Crash-Diät?

    Wer sich zehn Tage nur von Pfeffer, Zitronensaft, Ahornsirup und Wasser ernährt, der sollte sich nicht wundern, wenn der Hunger immer größer wird. Selbst die Aussicht auf eine schlanke Taille macht die Master Cleanse Diät nicht sonderlich attraktiver, und mit den verlorenen Pfunden geht zudem auch jede Menge Muskelmasse verloren, die später mühsam wieder aufgebaut werden muss. Dazu kommen Magenschmerzen, nicht nur vom stetigen Hunger, sondern vor allem von der Zitronensäure kommen, die für unangenehme Schmerzen sorgt, wenn sie dem Magen im Übermaß zugeführt wird. Ärzte raten von dieser besonderen Form des Fastens dringend ab, vor allen Dingen, wenn man sie auf eigene Faust und ohne Beobachtung durch den Arzt durchführt. Die Hollywooddiät hat aber noch eine weitere negative Nebenwirkung, denn der berüchtigte und gefürchtet Jo-Jo-Effekt ist allen sicher, die mit dieser Diät schnell abnehmen wollen.

    Nur für Schauspieler

    Schauspieler schwören auf die neue Detox-Diät, wie zum Beispiel Jared Leto, der die Entschlackungskur machte, um für seinen neuen Film „Chapter 27 – die Ermordung des John Lennon“, richtig schön schlank zu werden. Beyoncé hungerte für ihre Rolle in dem Film „Dreamgirls“ und viele Models nutzen die Radikalkur, um auf dem Laufsteg eine bessere Figur abzugeben.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Infektionen mit dem Helicobacter Virus immer behandeln lassen

    Infektionen mit dem Helicobacter Virus immer behandeln lassen

    Jeder hat schon einmal Magenschmerzen gehabt, die dann nach wenigen Tagen wieder verschwinden. Falsches oder verdorbenes Essen kann ebenso auf den Magen schlagen wie auch Stress, Sorgen, Ärger und Kummer. Wenn die Magenprobleme aber nicht nach wenigen Tagen wieder verschwinden, sondern über Wochen andauern, dann ist eine Infektion mit dem Helicobacter Virus nicht auszuschließen, und wenn das der Fall ist, dann sollte etwas gegen dieses Virus unternommen werden. Selbst wenn das Helicobacter Virus an sich harmlos ist, unbehandelt kann es zu einer großen Gefahr werden.

    Helicobacter Virus – Eine Fliege ist der Übeltäter

    Magenschleimhautentzündung und Zwölffingerdarmgeschwüre, Sodbrennen und Magenkrebs – für alle diese Erkrankungen kann das Helicobacter Virus verantwortlich sein. Der Magenkeim wird unter anderem durch harmlose Stubenfliegen oder genauer gesagt durch deren Kot übertragen. Setzt sich die Fliege zum Beispiel auf ein Stück Kuchen und macht dort ihr Geschäft, das mit dem Helicobacter Virus infiziert ist, dann wandert der Virus mit dem Kuchen in den Magen des Menschen und greift dort die Schleimhaut an. Was den Helicobacter Virus so tückisch macht, ist die Tatsache, dass sich eine harmlose Infektion nur sehr schwer von einer gefährlichen Infektion unterscheiden lässt. Wer den Keim in sich trägt und ihn nicht behandeln lässt, der läuft Gefahr, schwer zu erkranken und damit auch andere Menschen anzustecken.

    Jede Infektion muss behandelt werden

    Nach neusten Erkenntnissen waren Ärzte davor, den Magenkeim nicht behandeln zu lassen, aber leider ist eine effektive Behandlung nicht immer ganz so einfach. Es gibt zwar eine sogenannte Triple-Therapie, die aus einem Magensäurehemmer und unterschiedlichen Antibiotika besteht, aber diese Methode wirkt nicht bei jedem Patienten. Neue Studien, die jetzt auf dem Kongress der Viszeralmedizin vorgestellt wurden, zeigen, dass eine Vierfachtherapie effektiver ist als die Triple-Therapie mit den bisher bekannten Mitteln wie Clarithromycin, Amoxicillin und Metronidazol. Mit einer Vierfachtherapie kann der Helicobacter Virus in bis zu 90 % der Fälle erfolgreich behandelt werden. Noch in diesem Jahr wird zudem von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen eine neue Leitlinie zum Thema Helicobacter pylori herausgegeben, an der sich Ärzte über die neuen Therapien informieren können. Dort werden auch die neuen Behandlungsmethoden vorgestellt und zusammengefasst.

    Sofort untersuchen lassen

    Wenn die Magenschmerzen nicht vom falschen Essen kommen und auch wenn mit der Seele alles in Ordnung ist, dann sollte bei länger anhaltenden Schmerzen der Arzt aufgesucht werden. Mithilfe einer Magenspiegelung kann der Arzt das Helicobacter Virus schnell und einfach nachweisen und dann die richtige Therapie sofort einleiten. Bei den meisten Patienten, die unter dem Virus gelitten haben, kommt es zu keiner erneuten Infektion, denn offenbar ist der Körper nach einer erfolgreichen Behandlung immun gegen den Virus. Wird das Virus nicht behandelt, dann kann es im schlimmsten Fall sogar zu Magenkrebs kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / DmytroKozak

  • Welche Diäten machen krank?

    Welche Diäten machen krank?

    Rank und schlank, aber leider krank? Eine solche Diät sollte keiner machen, denn schließlich sollte eine Diät dabei helfen, sich gesund zu ernähren, wenn eine Diät dann auch noch dafür sorgt, dass die Pfunde purzeln, umso besser. Mediziner haben jetzt eine Art „Hitliste“ aufgestellt, welche Diäten nicht gesund und schlank, sondern nur krank machen und mitnichten dabei helfen, eine schöne Figur zu bekommen.

    Zu viele sind zu dick

    Mittlerweile kämpft jeder sechste Deutsche mit Übergewicht und die Meisten, die zu viel auf die Waage bringen, wollen so schnell wie möglich abnehmen. Dafür nehmen sie auch unsinnige Diäten in Kauf und riskieren dabei im schlimmsten Fall ihre Gesundheit. Dazu kommt, dass rund 90 % derjenigen, die abnehmen wollen, mit der falschen Diät wieder zunehmen, und das viel schneller, als sie abgenommen haben. Nur jeder zehnte Deutsche bleibt mit der passenden Diät auf Dauer schlank und ernährt sich auch weiterhin gesund. Welche Diäten sind besonders ungesund und nicht geeignet, um eine Bikinifigur zu bekommen?

    Apfelessig – viel zu sauer

    Simpel und doch nicht zu empfehlen ist eine Diät mit Apfelessig. Die strenge Diät, die besagt, dass man ein Glas lauwarmes Wasser mit einem Fingerbreit Apfelessig alle zwei Stunden trinken darf, belastet den Kreislauf und das Herz, sie sorgt für Magenschmerzen, Sodbrennen und kann im schlimmsten Fall sogar zu einer Magenschleimhautentzündung führen.

    Die Atkins-Diät – riskant für die Leber

    Der Körper braucht Kohlehydrate, aber er braucht keine Atkins-Diät, bei der auf die wichtigen Kohlehydrate verzichtet wird. Eier, Käse und Fett in Form von Fleisch ist bei dieser Diät in großen Mengen erlaubt, aber wer gerne Brot, Kartoffeln und Reis oder Nudeln isst, hat bei dieser Diät Pech. Der Überschuss an Fett kann schnell Probleme machen, so zum Beispiel Gicht auslösen und für eine Fettleber sorgen.

    Mangelernährung bei der Blutgruppendiät

    Die Blutgruppen sollten über Gesundheit und Krankheit entscheiden, und auch bei der Ernährung spielt die Blutgruppe eine wichtige Rolle. Das sagt zumindest Peter J. D’Adamo, ein Naturheiler aus den USA. Leider vergisst er dabei zu erwähnen, dass diese Diät zu schweren Mangelerscheinungen führen kann. Während die eine Blutgruppe nur Fleisch zu sich nehmen darf, sind bei der anderen Gruppe nur Milchprodukte erlaubt und das sorgt dafür, dass es zu einer Mangelernährung kommt.

    Heilfasten oder das Märchen der Entschlackung

    Nur Getränke, die keine Kalorien haben, also nur Wasser und das über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen – so sieht eine Nulldiät aus, die das Etikett Entschlackung trägt. Mit dieser Diät, die der Arzt Otto Buchinger erfunden hat, sollen nicht nur die Kilos fallen, auch der Darm soll dabei gereinigt und von Schlacken befreit werden. Herz und Nieren werden bei dieser besonderen Diät sehr belastet, und ohne ärztliche Aufsicht ist diese Diät nicht zu empfehlen.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Reizmagen – wenn der Bauch nicht zur Ruhe kommt

    Magenschmerzen, die sich vor allem auf den Oberbauch konzentrieren und andauernd sind, Übelkeit und Sodbrennen. Jedes dieser Symptome ist für den Betroffenen schlimm genug, doch wenn sich alle auf einmal zeigen, wird es richtig ungut. Und wer sich dann vom Arzt eine entsprechende Diagnose und Hilfe erwartet, wird oft enttäuscht. Denn so real und präsent die genannten Beschwerden auch sind, es gibt dafür keine organische Ursache. Also helfen nur die richtige Ernährung und Akutlösungen.

    Nicht nur physisch wahrnehmbare Krankheit

    Wer an chronischem Reizmagen, in der medizinischen Fachsprache auch funktionelle Dyspepsie genannt, leidet, der tut dies nicht nur körperlich, sondern meist auch psychisch. Denn gerade in dieser Form steht der Betroffene extrem unter Druck und muss Einschnitte in seinem alltäglichen Leben in Kauf nehmen. Fragen wie „Wo finde ich die nächste Toilette wenn ich in der Stadt bin“ oder „Was soll ich tun wenn mir im Meeting plötzlich übel wird“ belasten hochgradig und setzen unter Druck. Doch wer sich mit dem Krankheitsbild des Reizmagens näher beschäftigt, wird sich auch mit diesen Fragen und noch anderen unangenehmen auseinander setzen müssen. Es gilt als erwiesen, dass Frauen häufiger vom Reizmagen betroffen sind als Männer – und zwar genau doppelt so oft. Laut einer Statistik der Techniker Krankenkasse sind Reizmagen und das Reizmagensyndrom eine der häufigsten Verdauungsstörungen der Bevölkerung, die immerhin bis zu 20 Prozent betroffen ist. Viele leiden neben dem Reizmagen auch noch an einer Gastritis, einer Magenschleimhautentzündung.

    Genaue Ursache des Krankheitsbildes ist unbekannt

    Auch wenn Betroffene früher oder später von ihrem behandelnden Arzt die Diagnose Reizdarm erhalten, so ist dies meist ein langer und steiniger Weg. Das Tückische an der Krankheit ist nämlich, dass es keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursachen und Auslöser gibt. Der organische Befund der Patienten ist meist komplett unauffällig. Ärzte vermuten daher eher, dass gestörte Bewegungsabläufe, die im Verdauungstrakt stattfinden, die Symptome der Erkrankung auslösen. Wenn dann noch ein überempfindliches Nervensystem in der oberen Magen-Darm-Region dazu kommt, kann die Krankheit ausgelöst werden. Auch eine intensive Schmerzwahrnehmung sowie ein geschwächtes oder gestörtes Immunsystem tun ihr Übriges, um das Reizmagen-Syndrom auszulösen. Es können aber auch psychische Faktoren eine wesentliche Rolle spielen, denn Stress, Angst und Depressionen belasten erwiesenermaßen den Magen-Darm-Trakt.

    Heilung ist nicht möglich

    Neben der schlechten Nachricht, dass ein langer Weg bis zur richtigen Diagnose bevor steht, kommt noch die Tatsache, dass Reizmagen als nicht heilbar eingeschätzt wird. Nach derzeitigem Stand der Forschung ist dies bis dato nicht möglich, weshalb ein Therapieansatz darauf abzielt, zumindest die Beschwerden zu lindern. Im Akutfall können Medikamente wie Säurehemmer oder Krampflöser verabreicht werden. Da dies keine langfristige Lösung ist, wird Betroffenen empfohlen, ihren Lebensstil entsprechend anzupassen. Autogenes Training oder Yoga und progressive Muskelentspannung, aber auch Ausdauersportarten wie Rad fahren, Joggen und Schwimmen helfen, indem sie den Stresspegel entsprechend absenken.

    Essverhalten ändern

    Natürlich hilft auch eine Änderung der Essgewohnheiten, dass sich die Symptome verbessern. Da es keine spezielle Diät zur Linderung der Beschwerden gibt, sollte der Patient einfach ein Ernährungsprotokoll führen. Dies kann dazu beitragen, kritische Lebensmittel, die die Symptome auslösen, zu finden. Experten raten, mehrere kleine Portionen am Tag zu essen und diese ausreichend zu kauen, denn die Verdauung beginnt bekanntermaßen bereits im Mund. Auch beim Trinken kann ein Betroffener des Reizmagens viel richtig machen. Etwa wenn er vorwiegend stilles Wasser trinkt oder aber zu Kräutertee greift, die explizit den Magen schonen. Alles, was Kohlensäure und Säure enthält, ist hingegen schlecht für den Magen. Auch Alkohol, Kaffee und Nikotin setzen dem empfindlichen Organ zu und können die Symptome des Reizmagens verstärken. Zu heiße Getränke oder Mahlzeiten ebenso wie zu scharf gewürztes setzen der Magenschleimhaut stark zu und verstärkt die Symptome des Reizmagens. Damit ist klar, dass eine ausgewogene, durchschnittlich temperierte Ernährung die Lebensqualität der Erkrankten weitgehend stabilisieren kann.

    Bild: © Depositphotos.com / DenisNata