Schlagwort: Medikament

  • Zahnbleaching Methoden

    Zahnbleaching Methoden

    Zahnverfärbungen

    Die wenigsten Menschen haben strahlend weiße Zähne. Daran ändert auch regelmäßiges Putzen nichts. Natürliche Zahnfarben variieren von Weiß über Beige bis hin zu leicht gelblich. Der Farbton entsteht durch das Zusammenspiel von Zahnschmelz, Substanz und Zahnhals. Nicht selten kommt es bei belegten Zähnen zu Rissen und Löchern, ein Grund, weshalb Zahnbeläge immer entfernt werden müssen.

    Mittel gegen Zahnverfärbungen

    Es gibt – je nach Ursache – weiße und dunkle Zahnverfärbungen, die außen oder auch innen im Zahn auftreten können. Unsere Zähne sind von Natur aus von einer porösen Hülle umgeben, durch die Fremdkörper eindringen können. So entstehen interne Verfärbungen, die man nicht selbst behandeln kann. Hier kann nur der Zahnarzt mit einem professionellen Bleaching helfen.

    Handelt es sich jedoch um weiße oder bräunliche Flecken und Zahnbeläge, die auf der Oberfläche des Zahnes die Optik stören oder sind die Zähne von Natur aus nicht so schön weiß wie in der Werbung, dann kann Zahnaufhellung helfen. Es muss dazu jedoch gesagt werden, dass es sich beim Bleaching der Zähne nicht um einen dauerhaften Effekt handelt, sondern dass diese Prozedur spätestens nach mehreren Jahren wiederholt werden muss.

    Als Mittel werden Zahnpasten mit abrasiver (abschmirgelnder) Wirkung eingesetzt, die jedoch nur für gesunde Zähne empfohlen werden. Ansonsten wird der Zahnschmelz zu stark angegriffen. Mittel aus Apotheken und Supermärkten sowie Drogeriediscountern schnitten bei Öko-Test eher schlecht ab, sie enthielten zu viel gesundheitsschädliche Stoffe oder eine zu hohe Wasserstoffperoxid-Dosierung. Oft wird auch die Einwirkzeit länger gewählt als vorgeschrieben, was kein besseres Ergebnis bringt, sondern nur kaputte Zähne.

    Die beste Wirksamkeit und das sicherste Ergebnis wurden bei professioneller Anwendung beim Zahnarzt bestätigt. Egal, ob er einen oder mehrere Zähne behandelt, mittels Einlage, Gel in einer Schiene oder schonenden Produkten, die mit Hilfe von Licht einwirken – hier sind die richtige Einwirkdauer und die fachmännische Kontrolle gewährleistet. Allerdings muss vorher die professionelle Reinigung der Zähne erfolgen und sowohl diese als auch das Bleaching sind Privatleistungen, die aus kosmetischen Gründen erfolgen und nicht von der Kasse übernommen werden.

    Ursachen

    Es ist wichtig, die Ursache für die Verfärbung zu kennen. Rauchen, Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee sind Ursachen für dunkle Beläge, Kalkablagerungen oder Medikamente (Antibiotika, Tetracycline) für helle Flecken.

    Wenn die Zähne professionell gebleicht wurden, sollte man nach dem Bleaching auf Kaffee, schwarzen Tee oder Nikotin verzichten, um die erneute Verfärbung möglichst zu vermeiden. Liegt die Ursache in Kalk, defekten Zähnen oder Medikamenten-Nebenwirkungen, ist es schwierig, die Zähne mit längerfristigem Erfolg zu bleichen. Leider muss immer damit gerechnet werden, dass die Verfärbungen wiederkommen.

    Zahnbleaching Methoden

    Der Zahnarzt kann für professionelles Zahnbleaching aus drei Methoden wählen. Je nach Zahngesundheit und Menge der betroffenen Zähne kommt eine der Zahnbleaching Methoden zum Einsatz, welche wir später näher vorstellen werden. Durch die Kontrolle des Ergebnisses und die richtige Einwirkzeit sind die Ergebnisse beim Zahnarzt trotz schonender Mittel deutlich besser als bei der Heimbehandlung.

    Einlage mit Bleichmittel

    Bei Verfärbung nach einer Wurzelbehandlung hilft eine Einlage mit Bleichmittel in den Zahn. Dies wird gegebenenfalls mehrmals durchgeführt. Die Zahnkrone wurde durch die Wurzelbehandlung bereits geöffnet und in diese Höhle kommt dann die Einlage. Das Aufhellungsmittel bleibt einen oder mehrere Tage im Zahn, der dazu provisorisch verschlossen wird. Diese Behandlung eignet sich bei einzelnen toten Zähnen.

    Medikamentenschiene mit Gel

    Bei gesunden verfärbten Zähnen greift der Zahnarzt zu Medikamententrägern in Form von Schienen. Diese werden individuell an den Patienten angepasst. Das Bleichen erfolgt durch Karbamidperoxid-Gel. Das Tragen der Schienen erfolgt zu bestimmten Zeiten tagsüber über ein bis acht Stunden oder über Nacht. Die maximale Behandlungszeit beträgt insgesamt vier bis sechs Wochen, meist sind fünf bis sieben Behandlungen nötig. Diese Methode eignet sich für das Aufhellen des kompletten Zahnbogens.
    Office-Bleaching

    Beim so genannten office-Bleaching verwendet der Zahnarzt Bleichmittel in hoher Konzentration, das mit Licht oder Wärme einer bestimmten Wellenlänge auf den Zahn aufgebracht wird. Das Zahnfeisch wird dabei durch Gummimanschetten oder andere Abdichtungen geschützt und das Bleichmittel kommt direkt auf die Zahnoberfläche, wo es für einige Zeit unter zahnärztlicher Kontrolle verbleibt, bevor es gründlich wieder entfernt wird. Die Einwirkzeit liegt hier bei etwa fünfzehn bis dreißig Minuten, wobei die Behandlung bei ungenügendem Ergebnis auch wiederholt wird. Diese Behandlung eignet sich für einzelne lebende Zähne und führt recht schnell zum Erfolg.

     

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  • Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter

    Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter

    Alkohol, flackernde Lichter und Stress sind bekannte Auslöser für Epilepsie – doch besteht auch ein Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter? Florian Rakers, Neurologe des Universitätsklinikums Jena, bestätigt eine Risikosteigerung von epileptischen Anfällen bei bevorstehendem Wetterwechsel.

     

    Epilepsie und Wetter – niedriger Luftdruck wirkt sich kritisch aus

    In einer durchgeführten Untersuchung stellten die Jenaer Forscher einen Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter fest. Mit mehr epileptischen Anfällen ist bei hoher Luftfeuchte sowie niedrigem Luftdruck zu rechnen. Dahingegen seltener treten die Anfälle einer Epilepsie bei sommerlich heißen Temperaturen auf. Die Forscher waren vom Resultat überrascht, dass das Epilepsierisiko mit fallendem Luftdruck zunimmt. Besonders der vorangegangene Tag nimmt einen maßgeblichen Einfluss auf das Anfallsrisiko.

     

    Gerade Patienten, die im Normalfall eher selten epileptische Anfälle erleben, reagieren äußerst empfindsam auf den fallenden Luftdruck. In der Regel nehmen diese ausschließlich ein einzelnes Medikament zur Behandlung ihrer Epilepsie ein. Bei diesem Personenkreis ist mit einem Anstieg des Anfallsrisikos um 36 % zu rechnen. Demgemäß lässt sich bei Patienten, die mit zwei oder mehreren Medikamenten pro Tag behandelt werden, ein geringerer Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter feststellen.

     

    Achtung bei hoher Luftfeuchte und Kälteeinfluss

    Außer einem problematischen Luftdruck kann sich aber auch die Luftfeuchtigkeit negativ bei Personen mit Epilepsie auswirken. Immerhin konnten die Forscher der Universitätsklinik Jena bei ihrer Untersuchung eine Zunahme des Risikos epileptischer Anfälle von rund 48 % bei einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 % nachweisen. Jedoch trat dieser negative Einfluss zumeist erst am jeweils dritten Tag auf. Rakers geht davon aus, dass unter Umständen Infekte eine maßgebliche Rolle dabei einnehmen. Dahingegen zeigen die im Sommer herrschenden überwiegend warmen Temperaturen einen positiven Effekt auf. Liegen die sommerlichen Temperaturen über 20 °C, so zeigt sich der Zusammenhang Epilepsie und Wetter als geringer als dies an kalten Tagen der Fall ist. Mit einer Abnahme der Anfallsaktivität von bis zur Hälfte ist zu rechnen.

     

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  • Trinkwasserfilter fördern die Gesundheit

    Trinkwasserfilter fördern die Gesundheit

    Ohne Wasser könnte ein Mensch nicht leben. Unser Körper besteht zum größten Teil daraus, wobei die Zahl mit höherem Alter leicht sinkt. Neugeborene haben zum Beispiel einen Wasseranteil von 80 Prozent, bei Kindern liegt der Wert bei 75 Prozent. Erwachsene kommen mit rund zwei Drittel aus. Die Wichtigkeit des Wassers hat mehrere Gründe, denn es transportiert unter anderem Schadstoffe ab. Außerdem versorgt die Flüssigkeit die Zellen mit Nährstoffen. Unser Wasservorrat schwankt täglich und wird durch die Atmung, durch Ausscheidungen und durch Schwitzen gesenkt. Das bedeutet somit, dass regelmäßig nachgefüllt werden muss. Eine genaue Richtlinie gibt es nicht, da es zum Beispiel auf das Gewicht der jeweiligen Person ankommt. Bei 60 Kilogramm wird eine Mindestaufnahme von 1,8 Litern am Tag empfohlen.

    Leitungswasser ist nicht unbedenklich

    Im Vergleich zu anderen Ländern glänzt Deutschland mit bester Trinkwasserqualität. Das klingt beruhigend, doch wirklich „perfekt“ ist auch dieses nicht. Viele Menschen informieren sich daher über Trinkwasserfilter, der die Flüssigkeit von vielen verschiedenen Stoffen befreit. Je nach Methode sind das Bakterien, Viren, Keime, Chlor, Kupfer oder auch Medikamentenreste. Selbst wichtige Spurenelemente wie Fluorid und Eisen werden bei Bedarf gefiltert. Zu viel davon schädigt nämlich den Körper. Die wichtigste Frage ist daher, welche Filtermethoden es eigentlich gibt.

    Hauseingangsfilter und Co.

    Den Anfang macht der Hauseingangsfilter. Er arbeitet wie ein Sieb und fischt sichtbare Verunreinigungen heraus. Die gründlichere Alternative ist der Aktivkohle-Blockfilter, da er beispielsweise auch Bakterien, Chlor und Parasiten filtert. Die Steigerung davon ist die Ultrafiltration, hier presst sich das Wasser gegen eine Membran. So wird nicht nur das Filterergebnis vom Blockfilter erreicht, sondern es haben auch zusätzlich Viren keine Chance. Am Ende der Kette ist der Umkehrosmosefilter zu finden, welcher eine noch feinporigere Membran enthält. Das bedeutet, dass nur mehr H₂O-Moleküle durchgelassen werden. Ein Nachteil dieser Methode sind die fehlenden Mineralien, die ebenfalls zurückbleiben und dem Wasser Geschmack entziehen. Dafür wird aber auch wirklich alles herausgefiltert.

    Eine zu geringe Wasseraufnahme führt übrigens zu tränenden Augen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen und zu trockener Haut. Jeder sollte also aktiv darauf achten, dass er am Tag genug davon zu sich nimmt.

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  • Antibiotika werden oft falsch eingesetzt

    Antibiotika werden oft falsch eingesetzt

    Wer öfters Antibiotika nimmt, der hat ein hohes Risiko für resistente Bakterien. Das heißt, dass Bakterien mit der Zeit immun gegen die Tabletten werden. Dadurch wiederum sind Krankheiten schwerer zu behandeln. Ein Teufelskreis, der zum größten Teil von uns Menschen ausgelöst und betrieben wird. Geht es nach der Arzneimittelplattform „Gute Pillen – Schlechte Pillen“, dann greifen Mediziner viel zu oft zu Antibiotika. Das Problem sind auch die Pharmafirmen, da für sie die Antibiotikaforschung zu wenig lukrativ ist. In diesem Zusammenhang fehlt es an neuen Präparaten. Die Alternativen sind also begrenzt, sodass Ärzte und Krankenhäuser zu dieser Lösung greifen. Freilich nicht immer gerechtfertigt.

    Hausärzte sind zu wenig ausgebildet

    Am häufigsten gehen Antibiotika durch den Hausarzt über die Theke. Dabei ist dies aber nicht immer nötig, denn jedes dritte Rezept ist aus medizinischer Sicht unangemessen. Bereits bei harmlosen Erkrankungen, wie einer von Viren ausgelösten Erkrankung, kommt es zur Ausstellung dieses Medikaments. Dabei ist es in so einem Fall machtlos. Es geht sogar so weit, dass viele Patienten gezielt nach Antibiotika fragen. Der Hintergrund dafür liegt in der Hoffnung, schneller gesund zu werden. Auch der Einsatz von Breitbandantibiotika ist ein Problem, denn diese sollten immer nur die letzte Waffe sein. Bei einer Harnwegsinfektion zum Beispiel wäre ein gezielter Einsatz von dafür ausgelegten Antibiotika die richtige und wesentlich bessere Lösung.

    Schuld an dem Ganzen sind auch fehlende Aus- und Fortbildungen, sodass Mediziner nicht immer den richtigen Umgang kennen. Dann wird entweder zu früh zum Rezeptblock gegriffen, oder eine falsche Dosierung ist die Folge. Ärzte müssten demnach viel besser geschult sein, und das auf Dauer.

    Antibiotikaverbrauch im Krankenhaus

    Besonders schlimm ist es im Krankenhaus. Hier wird nämlich noch öfters zu diesen Pillen gegriffen, sodass unnötige Resistenzen entstehen können. Und da Patienten nach einer OP oder aufgrund einer Krankheit so oder so schon geschwächt sind, ist es für resistente Keime wie ein Torschuss ohne Tormann. Auch ernsthafte Folgen, wie eine Blutvergiftung oder eine Lungenentzündung, können die Folge sein. Mangelnde Hygiene ist ein weiterer Faktor, denn bei neun von zehn Infektionen erfolgt die Übertragung über das Personal. Zeitdruck und fehlende Kontrollen sind hier ganz klar zu nennen. Letztendlich ist es daher so, dass auch in Zukunft viel zu oft Antibiotika verschrieben werden.

  • Bei Schwindel unbedingt Hilfe suchen

    Bei Schwindel unbedingt Hilfe suchen

    Wenn es im Kopf schwankt und sich alles dreht, dann ist von Schwindel die Rede. In Deutschland sind es rund 30 Prozent, die unter einem behandlungsbedürftigen Schwindel leiden. Was im ersten Moment harmlos klingt, ist für den Betroffenen eine echte Qual. Es hat auch was mit einem beängstigenden Gefühl zu tun, da viele sich gar nicht zu helfen wissen. Dabei sind die Behandlungsmethoden äußerst vielversprechend, wie ein in München tätiger Oberarzt sagt. Seinen Worten zufolge sind die Erfolgschancen bei rund 95 Prozent der Fälle gegeben. Betroffene dürfen also nicht aufgeben und sollten so lange am Ball bleiben, bis die für ihn richtige Diagnose erstellt wurde. Sie ist die Grundlage für eine wirksame Therapie.

    Die Ursache

    In der Fachmedizin unterscheidet man zwischen Schwank- und Drehschwindel. Letzteres ist mit einem Karussell vergleichbar, das andere mit einem schwankenden Schiff. Wann eine solche Schwindel-Attacke kommt ist völlig unterschiedlich, manche zum Beispiel bekommen morgens beim Umdrehen im Bett einen Schub. In der Regel ist dafür der gutartige Lagerungsschwindel verantwortlich, der für losgelöste Kristallteilchen im Innenohr sorgt. Diese reizen anschließend die Sinneshaarzellen, sobald man bestimmte Bewegungen ausführt. Das Resultat ist Schwindel. Die richtige Hilfe dafür wäre eine Physiotherapie. In diesen Sitzungen lernt der Patient nämlich die korrekten Bewegungen, um die in die falschen Bahnen gekommenen Kristallteilchen wieder zurück zum ursprünglichen Ort zu bringen. Unter Umständen können auch Medikamente zu einer erfolgreichen Behandlung führen.

    Genaue Angaben sind wichtig

    Damit der Betroffene die optimale Hilfe erhält, müssen vor allem die Angaben umfangreich und so präzise wie möglich sein. Experten zufolge führen folgende vier Aspekte zum Ziel: Der zeitliche Verlauf (wann und wie lange der Schwindel anhält), die Art, eventuell infrage kommende Auslöser/Verstärker und Begleiterscheinungen. Jede weitere Information hilft natürlich zusätzlich, doch bereits damit kann der Arzt arbeiten. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, anschließend folgt der Hals-Nasen-Ohrenarzt beziehungsweise der Neurologe. Den Schwindel gibt es übrigens auch in einer Sonderform, welcher als Reisekrankheit bezeichnet wird. Dann wird einem zum Beispiel auf einem Schiff schwindelig. Der Grund sind das Gleichgewichtsorgan und die Wahrnehmung der Augen, die einfach nicht übereinstimmen. Ein solcher Vorfall ist grundsätzlich harmlos und normalisiert sich von selbst wieder. In allen anderen Fällen sollten sich Patienten von den Schwindel-Attacken nicht ihr Leben einschränken lassen, sondern Hilfe suchen.

     

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  • Dank Gentest die richtige Medizin finden

    Dank Gentest die richtige Medizin finden

    Leidet jemand an einer Krankheit, dann werden ihm in der Regel vom Arzt Medikamente verschrieben. Das ist aber nicht nur bei lang anhaltenden Beschwerden so, auch bei Grippe oder einem Infekt gibt es Tabletten. Die Auswahl dieser Arzneimittel ist nahezu unendlich, dafür haben alle gemeinsam ein einziges Problem. In der Theorie soll ein Medikament Ursachen gezielt bekämpfen, in der Praxis ist die Wirkung allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Hilft also zum Beispiel der besten Freundin eine bestimmte Tablette, dann muss diese nicht automatisch bei einem selbst die gleiche Wirkung haben. Verantwortlich dafür sind gewisse Erbanlagen, die von Geburt an bestehen und sich nie verändern. Um nun dieses Problem zu umgehen, kann man einen Gentest machen. Damit findet man die passende Medizin und reduziert zusätzlich die Nebenwirkungen.

    Schnell und unkompliziert

    Der Ablauf eines solchen Gentests ist einfach und sicher. Keine Operation und keine fachchinesischen Behandlungen, man muss dem Patienten lediglich eine Probe der Mundschleimhaut entnehmen. Ist dies geschehen, dann folgt die Auswertung nach zehn Tagen. Während dieser Zeit untersuchen Experten die Mutationen der Keimbahn, was quasi die immer geichbleibenden menschlichen Eigenschaften sind. Liegt das Ergebnis vor, dann kommen Studienergebnisse zum Einsatz, die man miteinander verknüpft. Dadurch wiederum kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen, welche Medikamente jemand verträgt beziehungsweise welche unwirksam sind. Außerdem können Nebenwirkungen eingegrenzt und eine deutlich präzisere Dosierung erfolgen.

    Vollständige Behandlung des Patienten

    Der größte Vorteil an dem Gentest ist, dass damit nicht nur die Krankheit, sondern der Patient im Gesamten behandelt werden kann. Wichtig während des gesamten Ablaufs ist ein qualifizierter Arzt/Apotheker, der korrekt mit den Ergebnissen umgehen kann und bei Bedarf Fragen beantwortet. Wenn man einen Nachteil sucht, dann sind es eindeutig die Kosten. Ein solcher Test wird nicht von der Kasse bezahlt, er muss selbst finanziert werden. In Zahlen ausgedrückt sind es ca. 200 Euro, allerdings gibt es auch eine Option für 550 Euro. Dann gilt die Überprüfung bei allen Medikamenten und ein Leben lang.

     

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