Schlagwort: Medikament

  • Schwangerschaftscholestase

    Schwangerschaftscholestase

    Bei der Schwangerschaftscholestase dreht es sich um ein relativ selten auftretendes Leberleiden, das während der Schwangerschaft auftritt. Frauen, die hiervon betroffen sind, verspüren einen mitunter heftigen Juckreiz.

     

    Ursachen einer Schwangerschaftscholestase

    Die Auslöser einer Schwangerschaftscholestase sind bislang noch nicht gänzlich erforscht. Außer Frage steht, dass die Cholestase mit der von der Leber produzierten Gallenflüssigkeit in Zusammenhang steht. Der menschliche Organismus benötigt Galle zur Zerlegung von Lebensmitteln im Darm.

     

    Im Normalfall passiert die Galle den Gallengang, bis sie den Darm erreicht. An einer Schwangerschaftscholestase Erkrankte zeigen einen erhöhten Gallensäulenspiegel im Blut. Einigen Experten zufolge kommen als Ursachen der Erkrankung die Hormone Progesteron und Östrogen in Frage. Der Organismus könnte empfindlich auf die hohe Hormonkonzentration reagieren, wodurch die Leberfunktion beeinträchtigt wird.

     

    Allerdings könnte auch ein genetischer Defekt für eine Schwangerschaftscholestase verantwortlich zeichnen. Gehäuft tritt dieses Phänomen bei Frau pakistanisch-asiatischer oder indisch-asiatischer Abstammung auf.

     

    Symptomatik der Schwangerschafts-Cholestase

    Das Hauptsymptom der Schwangerschafts-Cholestase besteht im Juckreiz. Dieser kann jedoch auch eine harmlose Ursache haben. Handelt es sich um eine Cholestase, so ist mit einem erstmaligen Auftreten des Juckreizes im letzten Drittel der Schwangerschaft zu rechnen. Dieser tritt vornehmlich an den Fußsohlen wie in den Handflächen auf. Dabei kann der Juckreiz eine enorme Stärke haben und in der Nacht sich noch verstärken. Ein zusätzlicher Hautausschlag kann nicht beobachtet werden.

     

    Gelegentlich entwickeln Frauen mit einer Schwangerschafts-Cholestase gleichzeitig eine Gelbsucht. Daraus resultieren die Gelbfärbung der Haut und ein allgemeines Unwohlsein. Bei Vorliegen einer Gelbsucht verfärbt sich der Urin dunkler, die Fäkalien werden hingegen blasser.

     

    Stellen Frauen während der Schwangerschaft oben genannte Symptome fest, empfiehlt es sich, mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme darüber zu sprechen. Diese können eventuelle andere Gründe für das Vorliegen des Juckreizes ausschließen. Besteht ein Verdacht auf eine Schwangerschaftscholestase, folgen Blutuntersuchungen.

     

    Bei diesen Untersuchungen wird die Höhe des Anteils der Gallensäuren im Blut festgestellt sowie wie die Leber arbeitet. Gegebenenfalls müssen diese Tests wiederholt werden. Dies ist dann der Fall, wenn der quälende Juckreiz einige Wochen vorher auftritt und sich im Blut noch keine Gallen- oder Leberprobleme nachweisen lassen.

     

    Auswirkungen einer Schwangerschafts-Cholestase

    Eine Schwangerschafts-Cholestase kann der Frau kaum Schaden zufügen. Allerdings kann der stetige Juckreiz als äußerst unangenehm empfunden werden. In der Nacht ist dieser meist stärker. Mitunter kann der Juckreiz sich so verstärken, dass die betroffenen Frauen um ihren Schlaf gebracht werden.

     

    Relativ selten wird eine Beeinträchtigung der Blutgerinnung auf Grund einer Schwangerschaftscholestase beobachtet. Blutet eine schwangere Frau, so kann es etwas länger dauern, bis die Blutung gestillt ist. Der behandelnde Arzt verordnet unter Umständen Vitamin K.

     

    Liegt eine Schwangerschafts-Cholestase vor, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen die behandelnde Ärztin oder den Arzt aufzusuchen. Dieser führt weitere Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests durch. In den meisten Fällen wird zu einer Geburt in einem vollausgestatteten Krankenhaus geraten.

     

    Auswirkungen der Schwangerschafts-Cholestase auf das Neugeborene

    Die meisten Schwangeren haben Sorge, dass es zu einer Frühgeburt auf Grund der Schwangerschaftscholestase kommt. Die Hebamme und die Ärztin überwachen die Schwangerschaft jedoch sehr sorgfältig und führen ergänzende Untersuchungen durch. Zu diesen Untersuchungen zählen unter anderem

     

    • Ultraschalluntersuchungen
    • Analyse der Kindsbewegungen
    • Elektronische Überwachung des Herzschlags des Babys

     

    Unter Umständen müssen die Wehen früher eingeleitet werden. Dies ist abhängig von den Blutwerten und dem Befinden des Babys.

     

    Therapie einer Schwangerschafts-Cholestase

    Die einzige Hilfe besteht in der Geburt. Die behandelnde Ärztin oder der Arzt können betroffenen Frauen durch die Gabe von Antihistamin-Tabletten und Salben den Juckreiz erträglicher machen.

     

    Gegebenenfalls erhält die schwangere Frau Ursodeoxycholsäure. Das Medikament zeigt des Öfteren positive Wirkungen bei einer Schwangerschafts-Cholestase. Nebenwirkungen beim Kind sind bislang nicht bekannt, sofern das Medikament im letzten Drittel der Schwangerschaft Anwendung findet. Ursodeoxycholsäure kann zu einer normalen Leberfunktion verhelfen, die Gallensäure senken sowie zur Linderung des Juckreizes beitragen.

     

    Die Gabe von Vitamin K kann zusätzlich bei der Therapie der Schwangerschafts-Cholestase helfen. Vitamin K hilft bei der Risikosenkung, nach der Geburt zu stark zu bluten.

  • Behandlung einer Sonnenallergie

    Behandlung einer Sonnenallergie

    Eine Sonnenallergie kann zu schweren Schäden an der Haut führen. Um die Symptome zu lindern können betroffene Patienten auf Hausmittel wie beispielsweise Quarkpackungen zurückgreifen. Ist die Allergie hingegen stark ausgeprägt, müssen medizinische Therapien herangezogen werden. In extremen Fällen ist einer Sonnenallergie nur mit einer medikamentösen Behandlung entgegen zu wirken.

     

    Milchprodukte gegen Sonnenallergie

    Wurde die Haut den Sonnenstrahlen zu lange ausgesetzt, kann eine Sonnenallergie die Folge sein. In diesem Fall ist es wichtig, die Haut zu kühlen und ihr ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen. Vor allem Milchprodukte wie Buttermilch, Quark oder Joghurt, die im Kühlschrank gelagert werden, bieten der Haut eine Abkühlung. Dadurch ziehen sich die Gefäße zusammen und die Schwellung geht zurück. Durch die Feuchtigkeit, die in den Milchprodukten vorhanden ist, wird zudem die Regeneration der Haut gefördert.

     

    Behandlung mit Medikamenten

    Ist die Sonnenallergie stark ausgeprägt, sollte in jedem Fall ein Arzt zurate gezogen werden. Dieser kann die passenden Medikamente wie Antihistaminika verschreiben. In Salben- oder Tablettenform soll das Medikament zur Milderung des Juckreizes führen. In extremen Fällen verschreiben Ärzte auch kortisonhaltige Medikamente mit dem Ziel, die Reaktion der Haut auf die Sonne zu verhindern.

     

    Maßnahmen zur Vorbeugung

    Wer sich übermäßig der Sonne aussetzt, sollte auf einen ausreichenden UV-Schutz zurückgreifen. Nicht nur, dass die UV-Strahlen der Sonne das Risiko erhöhen an Krebs zu erkranken, auch können die Strahlen schon deutlich frühere Schäden der Haut in Form einer Sonnenallergie auslösen. Experten empfehlen eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor, der mindestens 30 beträgt. Um sicher zu gehen, dass der Schutz wirkt, sollte die Creme ungefähr 45 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Dies gilt nicht nur im Sommer, wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen. Auch Im Winter können gefahren von den Sonnenstrahlen ausgehen. Besonders weißer Schnee reflektiert die Strahlen und birgt damit ein Risiko für die Haut. Eine Faustformel gibt an, wie lange das Sonnenbad in etwa genossen werden kann, bevor der Sonnenschutz nachlässt:

    Zehn Minuten Eigenschutzfaktor * Lichtschutzfaktor = Zeit zum Sonnenbaden

    Dennoch empfehlen Experten maximal 60 % der berechneten Zeit zu nutzen.

     

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  • Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Bei der diabetischen Retinopathie handelt es sich um eine Folgeerkrankung der so genannten Zuckerkrankheit. Hierbei treten Schädigungen der Netzhaut direkt im Auge auf. Der dadurch entstehende Mangel an Sauerstoff löst ein Absterben der für das Sehen notwendigen Nervenzellen aus. In der Regel bemerken Betroffene die diabetische Retinopathie erst relativ spät. Wird Diabetes mellitus rechtzeitig behandelt, kann diese Folgeerkrankung erfolgreich aufgehalten werden.

     

    Diabetische Retinopathie – häufigste Ursache für Erblindung innerhalb Europas

    Ein zu hoher Blutzuckerspiegel zeichnet für eine Schädigung der kleinen Blutgefäße innerhalb der Netzhaut des Auges verantwortlich. Sie zählt zu den meisten Erblindungsursachen im gesamten europäischen Raum. Rund 30 Prozent aller von Diabetes mellitus betroffenen Erwachsenen erkranken an einer diabetischen Retinopathie.

     

    Die Erkrankung tritt gleichermaßen bei Diabetikern des Typs 1 sowie des Typs 2 auf. Rund 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen des Typs 1 sowie 25 Prozent des Typs 2 erkranken nach circa 15 Jahren nach Beginn ihrer Diabeteserkrankung an der diabetischen Retinopathie. Nahezu jeder dritte Diabetiker leidet schon bei der Feststellung der Zuckerkrankheit an einer Schädigung der Netzhaut. Aus diesem Grunde gehört die Untersuchung des Augenhintergrundes zur Standarddiagnostik.

     

    Diabetische Retinopathie – Symptomatik

    Bedingt durch die Schädigung der Netzhaut-Nervenzellen nimmt die Sehkraft binnen weniger Jahre stetig ab. In den ersten Jahren der Erkrankung macht sich dieser Prozess eher schleichend bemerkbar, so dass betroffene Personen dies zunächst nicht wahrnehmen. Im weiteren Verlauf kann die diabetische Retinopathie jedoch schnell zunehmen.

     

    Allerdings kann sich die diabetische Retinopathie auch in akuten Symptomen äußern. Reißt ein Netzhautgefäß und treten Einblutungen auf, kann dies zur Bildung von dunklen Flecken im Gesichtsfeld führen. Bei starken Einblutungen besteht zudem die Möglichkeit, dass das Blut in den Glaskörper des Auges eindringt. Hier verursacht es eine Glaskörperblutung. Patienten, die davon betroffen sind, nehmen dies durch das Sehen von vorüber fließenden schwarzen Pünktchen wahr.

     

    Darüber hinaus zeichnet eine diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium für eine Ablösung der Netzhaut verantwortlich. Betroffene Personen bemerken diese durch Lichtblitze und plötzlich auftretende Gesichtsfeldausfälle.

     

    Diabetische Retinopathie – Ursachen

    Als Hauptursache der diabetischen Retinopathie kommt ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel in Betracht. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, ergeben sich hieraus Schädigungen im Organismus. Diese werden hervorgerufen durch die sich im Blut in Umlauf befindenden Zuckermoleküle.

     

    Eine ungenügende Durchblutung der Nervenzellen der Netzhaut führt auf Grund der Unterversorgung mit Sauerstoff zum Absterben derselben. Die Kapillaren nehmen an Dichte ab, was ein Austreten von Blut zur Folge haben kann. Dies wiederum führt zu weiteren Schäden an den Nervenzellen.

     

    Neben einem zu hohen Blutzucker liegen einer diabetischen Retinopathie weitere Ursachen zugrunde:

    • zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte
    • Umstellungen hormoneller Art – beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Pubertät
    • Nikotingenuss
    • hoher Blutdruck

     

    Diabetische Retinopathie – Therapiemöglichkeiten

    Das bedeutendste Therapieziel der diabetischen Retinopathie besteht in der bestmöglichen Einstellung des Blutzuckerspiegels. Aber auch die weiteren Risikofaktoren sollten nicht außer Acht gelassen werden. Eine Verlangsamung des Voranschreitens der diabetischen Retinopathie kann ferner durch eine Behandlung beim Augenarzt erreicht werden.

     

    Zur Einstellung des Blutzuckers wird ein aktueller Langzeitwert (HbA1c) empfohlen, der sich zwischen 6,5 bis 7,5 % befinden sollte. Sind die Blutgefäße vorgeschädigt, wird ein HbA1c-Wert von 7,0 bis 7,5 % empfohlen. Liegt zusätzlich eine diabetische Nephropathie – Nierenschädigung auf Grund der Diabetes – vor, sollen Werte < 7,0 % angestrebt werden.

     

    Liegen weitere Risikofaktoren für die diabetische Retinopathie vor, so müssen diese ebenfalls in die Behandlung mit einbezogen werden. Am bedeutsamsten ist hierbei die Einstellung des zu hohen Blutdrucks auf medikamentöser Basis.

     

    Ferner empfiehlt es sich, zu hohe Blutfettwerte durch geeignete diätetische Maßnahmen zu reduzieren. Auf den Genuss von Nikotin und Alkohol ist zu verzichten.

     

    Befindet sich die diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium, kann seitens des Augenarztes eine Medikamenteninjektion in das Auge sowie eine Laserbehandlung erfolgen. Liegen Einblutungen im Glaskörper vor, besteht die Möglichkeit, diesen zu entfernen und einen Ersatz in Form einer klaren Flüssigkeit vorzunehmen.

     

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  • Morbus Parkinson – eine Krankheit auf dem Vormarsch

    Morbus Parkinson – eine Krankheit auf dem Vormarsch

    Allein in Deutschland gibt es mittlerweile rund 350.000 Menschen, die an der Parkinson-Krankheit leiden. Sie zählt somit bereits jetzt zu einer der häufigsten Nervenerkrankungen, die zwar nicht heilbar ist, aber mit der man unter Umständen trotzdem gut leben kann.

    Oft beginnt es mit einem leichten Zittern der Hand oder des Fußes. Manchmal schmerzt auch nur ein bestimmter Muskel, was häufig mit einem Muskelkater falsch interpretiert wird. Die ersten Anzeichen sind meist nicht eindeutig, weshalb die Diagnose Morbus Parkinson in vielen Fällen nicht eindeutig und auch erst sehr spät gestellt werden kann. Welche Ursachen diese Krankheit hat, ist abschließend noch nicht erforscht worden. Bekannt ist bislang nur, dass zahlreiche Nervenzellen im Gehirn absterben.

     

    Nicht nur das Gehirn ist betroffen

    Mittlerweile hat sich bestätigt, dass nicht nur Gehirnzellen absterben, sondern sehr häufig auch andere Teile des Nervensystems betroffen sein können. Hierzu zählt beispielsweise die Schädigung der Nervenzellen im Magen-Darm-System. Diese Schädigung kann in vielen Fällen wesentlich schneller nachgewiesen werden, da hierbei eindeutigere Symptome auftreten, die den Patienten sehr früh bereits beunruhigen können. Hierzu zählen beispielsweise Beeinträchtigungen der Geruchs- oder Geschmacksnerven oder Verdauungsstörungen. Die typischen Bewegungsstörungen treten erst wesentlich später auf.

    Morbus Parkinson macht sich häufig erst dann bemerkbar, wenn rund 80 % der Nervenzellen in der sogenannten schwarzen Gehirnsubstanz zerstört sind. Erst dann treten die Hauptsymtome wie Zittern, Muskelsteifigkeit, Bewegungsarmut oder Gleichgewichtsstörungen verstärkt auf.

     

    Mit der Diagnose Parkinson leben

    Morbus Parkinson ist eine schleichende Krankheit, die über Jahre hinweg fortschreitet. Die jeweiligen Veränderungen bzw. Verschlechterungen kann man als Patient oder Angehöriger nur sehr wage wahrnehmen, was den Umgang durch den Gewöhnungsprozess ein wenig erleichtern kann. Bis sich das vollständige Krankheitsbild entwickelt hat, können unter Umständen durchaus einmal 20 Jahre vergehen. Dann allerdings sind viele Patienten bereits schwer gezeichnet.

    Nicht immer sind nur ältere Menschen betroffen. Ein sehr prominentes Beispiel ist der US-Schauspieler Michael J. Fox, der bereits in jungen Jahren seine Diagnose erhielt. Er setzt sich mittlerweile massiv für die Forschung und für die gesellschaftliche Anerkennung der Parkinson-Krankheit ein.

    Die Bewegungen werden langsamer, die Haltung verändert sich, die Sturzgefahr vergrößert sich und die Mimik erscheint immer häufiger ausdruckslos. Auch die Sprache gerät sehr häufig in Mitleidenschaft. Die Stimme wirkt monoton, verlangsamt und sehr leise. Das typische Zittern erkennt man meist nur, wenn sich der Patient in einer Ruhephase befindet. Trotz allem bedeutet dies, dass der Erkrankte nun pflegebedürftig geworden ist und auf Hilfe angewiesen ist.

     

    Morbus Parkinson ist derzeit noch unheilbar

    Morbus Parkinson ist leider immer noch nicht heilbar. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Krankheit, bei der das Nervensystem gut mittels ausgewählter Medikamente behandelbar ist. Im Übrigen hat die Erkrankung keinen Einfluss auf die Lebenserwartung des betroffenen Patienten.

    Grundsätzlich sollte man wissen, dass die Parkinson-Erkrankung auf einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn zurückzuführen ist.

     

    Medikamentöse Behandlung von Parkinson

    Es gibt im Handel mehrere gut wirkende Medikamente, die diesen Dopamin-Mangel ausgleichen können. Welche Medikamente letztendlich eingesetzt werden können oder müssen, entscheiden hier die behandelnden Ärzte. Man sollte dann als Angehöriger oder Pfleger peinlichst genau darauf achten, dass der Patient die Medikamente auch regelmäßig nimmt und dass dem Körper auch genügend Flüssigkeit zugeführt wird.

     

    Die Alternative zur medikamentösen Behandlung von Morbus Parkinson

    Reicht die medikamentöse Behandlung allein nicht aus, so kann man auch über einen chirurgischen Eingriff nachdenken. Hierfür setzt ein erfahrener Chirurg gezielt an bestimmten Orten Elektroden ein, damit hier mittels Impulse die Bereiche des Gehirns stimuliert bzw. gereizt werden können. So können die bislang aufgetretenen Beschwerden ganz gezielt verbessert werden.

     

     

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  • Osteoporose aufhalten dank Medikamentencheck

    Osteoporose aufhalten dank Medikamentencheck

    An Osteoporose erkranken hauptsächlich Frauen mit zunehmendem Alter. Bei weiblichen Personen über 70 Jahre ist nahezu jede zweite Frau von dieser Erkrankung betroffen. Männer sind hiervon jedoch nicht ausgeschlossen.

     

    Wie die Präsidentin der Landesapothekerkammer des Bundeslandes Hessen, Frau Ursula Funke, zu berichten weiß, spielen neben genetischen Kriterien ferner die

     

    • Einnahme bestimmter Medikamente
    • Ernährungsweise
    • körperliche Fitness

     

    eine entscheidende Rolle beim Fortschreiten der Osteoporose.

     

    Untersuchung auf Osteoporose empfehlenswert

    Personen, die bei sich

     

    • ein Schwinden der Körpergröße
    • Knochenbrüche ohne vorliegende starke Einwirkungen
    • Rückenbeschwerden
    • Veränderungen in der Haltung

     

    feststellen, sollten sich unbedingt einer Untersuchung auf Osteoporose unterziehen. Diese Knochenerkrankung basiert als Folge von körperlichen Umbauprozessen. Bei Frauen kommt neben dem altersbedingten Knochendichte-Abbau zusätzlich die negative Wirkung des sinkenden Blutspiegels des Östrogens nach den Wechseljahren hinzu.

     

    Zu den weiteren Risikofaktoren einer Erkrankung an Osteoporose zählen

     

    • Probleme mit der Schilddrüse
    • hoher Alkohol- sowie Nikotingenuss
    • familiäre Veranlagung
    • geringe körperliche Bewegung

     

    Frühes Eindämmen von Risiken

    Jeder kann eigenständig gegen Osteoporose vorbeugende Maßnahmen einleiten. Wichtig sind eine eiweißreiche Ernährung, Stärkung der Muskeln sowie ausreichend Bewegung. Nicht selten beruht der Knochenabbau auf eine Unterversorgung mit Mineralien. Besonders bedeutsam für gesunde Knochen ist eine ausreichende Gabe von Vitamin D und Calcium.

     

    Genügt eine ausgewogene Ernährung nicht, halten Apotheken verschiedene Nahrungsergänzungsmittel bereit. Eine Beratung beim Hausarzt oder einem Apotheker des Vertrauens ist ratsam.

    Überprüfung der Langzeitmedikation

    Gegebenenfalls tritt eine Osteoporose durch die Einnahme von

     

    • Antidepressiva
    • Medikamente gegen Überfunktionen der Schilddrüse
    • die Magensäureproduktion hemmende Medikamente

     

    auf.

     

    Für den Schutz älterer an Osteoporose erkrankter Patienten macht eine Sturzprophylaxe Sinn, um Knochenbrüchen vorzubeugen. Insbesondere Beruhigungsmittel, die über eine lange Wirkungszeit verfügen, tragen zu einer Beeinträchtigung des Gleichgewichts und der Trittsicherheit bei.

     

    Zudem sollten eventuell vorhandene Stolperfallen in Wohnungen beseitigt werden. Manche Mittel, die den Blutdruck und Blutzuckerspiegel bei Diabetes senken sollen, erhöhen das Sturzrisiko. Patienten, die jeden Tag dauerhaft drei oder mehr Medikamente einnehmen müssen, sollten auf jeden Fall ihre Langzeitmedikation durch einen Apotheker überprüfen lassen. Unter Umständen können diese – in Absprache mit dem behandelnden Arzt – gewechselt werden.

     

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  • Was Sie gegen Schulterknacken und knackende Geräusche tun können

    Was Sie gegen Schulterknacken und knackende Geräusche tun können

    Dringt zum ersten Mal ein deutlich hörbares Knacken aus der Schulter an Ihr Ohr, reagieren die meisten irritiert. Zumeist ist das Knacken auf ganz bestimmte Bewegungsabläufe zurückzuführen, die immer wieder zu unangenehmen Geräuschen führen. Um die Ursachen etwas genauer zu definieren, holen wir weiter aus und liefern im folgenden Beitrag hilfreiche Tipps, was Sie gegen Schulterknacken tun können.

     

    Was ist Schulterknacken?

    Die knackenden Geräusche kommen aus dem oberen Bereich der Schulter, immer wenn Sie bestimmte Bewegungen durchführen. Zu den häufigsten Bewegungen, die zu einem Knacken führen, gehören:

    • Schulterheben,
    • Armkreisen,
    • Schulterkreisen und
    • Bewegungen kopfüber.

     

    Diese alltäglichen Abläufe und die damit verbundenen unangenehmen Geräuschentwicklungen können den Alltag erheblich beeinflussen. Die eigentlichen Beschwerden sind mit einer deutlichen Minderung der persönlichen Bewegungsfreiheit verbunden.

     

    Welche Ursachen hat das Schulterknacken?

    Die ursächlichen Strukturen liegen direkt in den Organen:

    • in den Knochen,
    • Muskeln und
    • Gelenken

     

    So setzen sich Schulterblätter und Schlüsselbeine zum Schultergürtel zusammen und bilden das Schulterblatt. Im Vergleich zu anderen Gelenken sorgen Muskeln für Stabilität und Bewegung. In der Fachsprache werden diese als Rotatorenmanschette bezeichnet, die wiederum das Schultergelenk bedeckt. Die jeweiligen Muskelgruppen ziehen sich bis zum Oberarmknochen hin.

     

    Vergleichen wir Schultergelenke und Bänder miteinander, fällt eine relativ schwache Entwicklung des Bandapparats auf. Folglich sind es die Muskelgruppen, die Ihre Stabilität absichern. Die Ursache ist also genau in diesem Bereich zu suchen. Ein Physiotherapeut oder Arzt sollte herausfinden, wo das Schulterknacken herkommt, denn es kann bis in die tiefen Gelenkknorpel reichen.

     

    Die häufigste Ursache ist in einem Schnappen zu finden, wenn die Geräusche von der Rückseite der Schulter oder von der Seite kommen. Eine weitere Ursache kann die Bizepssehne sein oder aber Verhärtungen in der Muskulatur, die mit gezielten Faszien Übungen eingedämmt werden.

     

    Was macht der Arzt beim Schulterknacken?

    Stellen Sie in häufigen Abständen immer wieder diese knackenden Geräusche in der Schulter fest, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Die oben genannte Liste der möglichen Ursachen bildet nur eine kleine Auswahl der vielseitigen Symptome. Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung kann eine folgerichtige Diagnose getroffen werden, wobei jeder Facharzt zuerst einmal die Krankheitsgeschichte seines Patienten beleuchtet. Es folgen Untersuchungen des kompletten Bewegungsapparates und insbesondere der Schulter. Darüber hinaus sollte der Schmerz konkret lokalisiert werden. In diesem Zusammenhang greifen viele Ärzte auf

    • Röntgenaufnahmen,
    • MRT oder
    • Ultraschalluntersuchungen zurück.

     

    Therapien und Verhandlungen bei knackenden Geräuschen:

    1. Im Prinzip ist eine Behandlung von den Ursachen abhängig. Kommt es zum Beispiel zu erheblichen Einschränkungen im Bewegungsapparat und zu Schmerzen, sollten Betroffene langfristige Dehnungsübungen in den Alltag einbauen.
    2. Sind Venen und Schleimbeutel entzündet, schonen Sie die Schulter.
    3. Die Ärzte verschreiben bei starken Schmerzen entzündungshemmende Medikamente und Antibiotika sowie eine abgestimmte Physiotherapie bei einem Fachmann.

     

    Eine ungünstige Haltung und der überwiegende Teil des Tages, der im Sitzen verbracht wird, bilden die häufigsten Ursachen für Schulterknacken und Rückenschmerzen. In diesem Zusammenhang erzielen Elektrotherapie, Stoßwellentherapie sowie Akupunktur überraschende Erfolge innerhalb kürzester Zeit. Erst wenn nach einem Jahr die Schulterschmerzen und das Schulterknacken nicht abklingen, ist ein operativer Eingriff kaum noch abzuwenden. Die Chirurgen entfernen Kalkdepots in der Schulter sowie die Schleimbeutel. Eventuelle Risse der Sehnen können ebenfalls chirurgisch versorgt werden, damit endlich eine Linderung in greifbare Nähe rückt.