Schlagwort: Medikament

  • Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – das klingt nach Gesundheit, nach Wohlfühlen und nach sanfter Medizin. Dass Ayurveda alles andere als gesund sein kann, das zeigt jetzt der erschreckende Fall einer Frau aus Hamburg, die sich in den Ferien in Sri Lanka nach der indischen Heilslehre behandeln ließ und dann, kurz nachdem sie wieder zu Hause angekommen war, im Krankenhaus um ihr Leben kämpfen musste. Ganz so harmlos und gesund, wie es den Anschein hat, ist Ayurveda offensichtlich doch nicht.

    Ayurveda im Urlaub

    Die 55 Jahre alte Frau hatte sich in den Wellnessferien auf Sri Lanka den klassischen Ayurveda Heilmethoden unterzogen. Sie hatte sich mit speziellen Ölen massieren lassen, Kräuterbäder genommen und auch Schwitzanwendungen gebucht. Ergänzend dazu hatte die Frau aus Hamburg auch noch eine ayurvedische Kost zu sich genommen, die bewirken sollte, dass alle Giftstoffe aus dem Körper gespült werden. Am Ende der Behandlungen hatte sie sich noch Ayurveda-Medikamente für die Zeit nach dem Urlaub geben lassen, und zu diesen Medikamenten gehörten unter anderem auch kleine schwarze Kügelchen, die das Aussehen von Pfefferkörnern hatten.

    Lebensgefährliche Vergiftungen

    Nach dem Urlaub nahm die Hamburgerin jeden Tag sechs von den kleinen Kugeln ein und landete dann in einer Klinik der Hansestadt. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, hatte sie 15 Kilogramm an Gewicht verloren, sie war vollkommen verwirrt und ihre Augenlider sowie die Füße zuckten unkontrolliert. Für die behandelnden Ärzte stand die Diagnose schnell fest: Die Patientin litt unter einer massiven Vergiftung. Eine Blutuntersuchung brachte den Grund der Vergiftung an den Tag, denn durch die 426 Kügelchen hatte die Frau insgesamt 213 Gramm hochgiftiges Quecksilber zu sich genommen, eine Dosis, die einen Menschen ohne Probleme umbringen kann. Der Gehalt an Quecksilber und Blei in den Ayurveda-Medikamenten lang um das 566.110-fache über dem noch zulässigen Wert und wenn man in der Klinik nicht sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet hätte, dann wäre die Patientin gestorben.

    Schwer zu kontrollieren

    Das Analysegerät in Labor der Klinik streikte in Hinsicht auf die gewaltigen Mengen Quecksilber, die die Hamburgerin zu sich genommen hatte und die Ärzte mussten kämpfen, um diese Mengen des giftigen Metalls wieder aus dem Körper der Patientin zu schwemmen. Der Fall der Frau aus Hamburg ist leider kein Einzelfall, denn es ist schon in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Vergiftungen durch Quecksilber gekommen, die in Ayurveda-Medikamenten gefunden wurden. In Deutschland sind diese Mittel nicht verboten, sie werden vielmehr als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, die Inhaltsstoffe hingegen lassen sich so gut wie gar nicht kontrollieren.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier

  • Ausdauertraining lindert Asthma / Regelmäßiger Sport mit moderater Belastung tut der Lunge gut

    Baierbrunn (ots) – Treiben Asthmatiker regelmäßig Sport und belasten sich dabei nicht zu sehr, kann das viele positive Effekte haben, fanden Forscher der Universität São Paulo (Brasilien) heraus. Eine Gruppe ihrer Studie machte zweimal pro Woche 30 Minuten Yoga-Atemübungen, die andere zusätzlich zweimal 35 Minuten Ausdauertraining. Nach zwölf Wochen ging es der Ausdauergruppe deutlich besser, berichtet die „Apotheken Umschau“. Fazit der Forscher: Es lohnt sich bei Asthma, zusätzlich zur medikamentösen Therapie ein Ausdauertraining zu starten.

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3109046
  • Demenz – die neue Volkskrankheit

    Demenz – die neue Volkskrankheit

    Demenz wird langsam aber sicher zu einer Volkskrankheit, denn die Zahl der Erkrankten steigt dramatisch an. Der aktuelle Alzheimer-Bericht legt Zahlen vor, die erschrecken, denn alle 3,2 Sekunden erkrankt irgendwo auf der Welt ein Mensch an Demenz. Aber nicht nur die Anzahl der Kranken steigt drastisch, auch die Kosten, die die Krankheit nach sich zieht, explodieren.

    Demenz vorbeugen und investieren

    Bis zum Jahr 2050, so schätzen Experten, wird sich die Zahl derjenigen, die an Demenz erkrankt sind, verdreifacht haben. Aktuell leben fast 50 Millionen Menschen weltweit mit Demenz, 2030 werden es 74 Millionen sein. 60 % der Erkrankten lebt in armen Ländern und hier wird sich die Lage in den nächsten Jahren drastisch zuspitzen. Die Kosten von 711 Milliarden Euro, die für die Behandlung und die Früherkennung von Demenz jedes Jahr anfallen, werden kaum noch zu stemmen sein. Damit die Sozial- und Gesundheitssysteme nicht an ihre Grenzen stoßen, raten die Experten, die jetzt in London den neuen Alzheimer-Bericht vorgestellt haben, besser vorzubeugen und noch mehr in Präventivmaßnahmen gegen Alzheimer zu investieren.

    Eine Herausforderung auch für Deutschland

    In Deutschland leben momentan über 1,5 Millionen an Demenz erkrankte Menschen. Die meisten der Betroffenen sind an Alzheimer erkrankt und über die Hälfte ist älter als 60 Jahre. Auch wenn es verschiedene Formen der Demenz gibt, alle Erkrankungen haben eines gemeinsam: Die Nervenzellen im Gehirn sterben ab, geistige Fähigkeiten wie Motorik und Sprache lassen immer mehr nach, die Kranken sind bald nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen und ihren Alltag zu bewältigen. In der Folge müssen mehr Heimplätze geschaffen werden und auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte müsste dementsprechend erhöht werden. Da die Ursachen für Demenz nach wie vor noch unbekannt sind, wird es schwer, präventive Maßnahme zu finden, und genau hier sehen Wissenschaftler die größte Herausforderung.

    Hohe Kosten

    Zwar wird es kaum möglich sein, die Zahl der Demenzkranken zu reduzieren, aber die Forschung braucht deutlich mehr Geld, um der immer noch geheimnisvollen Krankheit auf die Spur zu kommen. Es gibt nach wie vor keine Medikamente, die effektiv dabei helfen Demenz zu heilen oder der Krankheit vorzubeugen. Aber nicht nur die Forschung ist gefordert, auch die Gesundheitssysteme werden ihre Schwierigkeiten bekommen, für die an Demenz oder Alzheimer erkrankten Menschen lebenswürdige Bedingungen zu schaffen. Mit dem Bau neuer Heime ist es leider nicht getan, es müssen auch Fachkräfte gefunden werden, die sich um die Erkrankten kümmern.

    Die Folgen der Demenz für die Familien

    Sollte sich der jetzt vorgestellte Alzheimer-Bericht bewahrheiten, dann kommen auch auf immer mehr Familien immer größer werdende Herausforderungen zu. Nicht alle Familien können es sich leisten, die Mutter oder den Vater in ein Heim zu geben, oftmals muss die Pflege eines an Demenz erkrankten Angehörigen von zu Hause aus gemanagt werden. Ob das neue Pflegegesetz, das zum ersten Mal auch die Demenzkranken berücksichtigt, die Familien wirklich entlasten kann, das muss sich zeigen. Es ist für viele Familien nicht nur ein zeitliches und finanzielles Problem einen an Demenz erkrankten Angehörigen zu pflegen, auch die physischen und psychischen Herausforderungen sind enorm groß.

    Bild: © Depositphotos.com / alexraths

  • Bei Hochdruck Hitze meiden / Ärzte sollten bei trockenheißem Klima Hochdrucksenker vorsichtig reduzieren

    Baierbrunn (ots) – Wer blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, bekommt bei hohen Temperaturen häufiger Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps. Die „Apotheken Umschau“ berichtet über eine Studie von Medizinern der Universität Arizona (USA) mit 834 Patienten, die zu der Empfehlung an die Ärzte führte, bei trockenheißem Klima die Blutdrucksenker vorsichtig zu reduzieren. Die Patienten sollten bei Hitze ausreichend trinken und direkte Sonnenstrahlung meiden.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3107841
  • Rauchfrei werden: Mit diesen Tipps klappt es endlich

    Rauchfrei werden: Mit diesen Tipps klappt es endlich

    Rauchen ist eine lästige Angewohnheit, die viele Menschen gern hinter sich lassen wollen. Das Inhalieren von Nikotin, Teer und anderen schädlichen Stoffen ist nicht nur absolut ungesund für den Körper, sondern nervt auch die Mitmenschen. Aus diesen Gründen verfolgen viele Raucher das Ziel, dem Glimmstängel zu entsagen und endlich rauchfrei zu werden. Weil es die wenigsten aus eigener Kraft und ohne Hilfsmittel schaffen, gibt es viele verschiedene Tipps und Methoden, mit denen man die Sucht effektiv und langanhaltend bekämpfen kann.

    Projekt Rauchfrei – So klappt`s

    Jeder, der schon einmal versucht hat, mit dem Rauchen aufzuhören, weiß, wie schwer es ist. Nikotinmangel und die Macht der Gewohnheit sorgen dafür, dass viele rückfällig werden und es nicht dauerhaft schaffen, rauchfrei zu bleiben. Dabei ist das Projekt rauchfrei keinesfalls unmöglich. Hier erfahren Sie ein paar Tipps, die Sie dabei unterstützen, dem Glimmstängel den Kampf anzusagen.

    Methode #1: Nikotinersatztherapie

    Spezielle Nikotinpflaster aus der Apotheke wirken vor allem dann, wenn Sie zu den Rauchern gehören, die das Nikotin im Körper nur langsam abbauen (Quelle: Gesund-Vital-Online.de). Nikotinpflaster sind eine Methode der Nikotinersatztherapie. Hierbei wird dem Körper Nikotin in geringen Mengen durch Medikamente oder eben ein Pflaster zugeführt. Auf diese Weise kann sich der Körper allmählich an den Entzug gewöhnen. Gleichzeitig werden durch Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis und Co. die Entzugserscheinungen minimiert.

    Viele Raucher verwenden Nikotinpflaster deswegen auch auf langen Flügen oder in anderen Situationen, in denen das Rauchen nicht gestattet ist. Viele Ex-Raucher schätzen die rauchfrei Methode Nikotinersatztherapie als sehr wirkungsvoll ein. Die Medikamente und Pflaster können am Anfang dauerhaft und mit der Zeit punktuell eingesetzt werden, wenn das Verlangen nach einer Zigarette größer als sonst ist.

    Methode #2: Verhaltensanalyse

    Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Sie rauchen? Oder warum Sie in bestimmten Situationen vermehrt zur Zigarettenschachtel greifen? Der Sinn der verhaltensbezogenen Methode ist es, diese Muster zu analysieren und daraus resultierend Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem Rauchen aufzuhören. Hierbei ist besonders wichtig, dass Sie den unbedingten Willen haben, rauchfrei zu werden und es nicht etwa tun, weil es andere von Ihnen verlangen.

    Neben dem Erkennen von Gründen für das Rauchen beziehungsweise das Aufhören ist es auch wichtig, dass Sie Strategien zur Bekämpfung der Entzugserscheinungen erarbeiten. Hierzu zählen zum Beispiel Sport, Entspannung und der Verzehr von Kaugummis oder Süßigkeiten.

    Methode #3: Hypnose

    In letzter Zeit hat sich auch die Hypnose immer mehr durchgesetzt, wenn es darum geht, endlich rauchfrei zu werden. Verschiedene Studien aus Tübingen und den USA haben die Wirksamkeit von Hypnose längst bescheinigt und so gilt diese Methode inzwischen als am erfolgversprechendsten (Quelle: hypnose-oldenburg.net). Die Erfolgsquote liegt bei rund 90 %!

    Während einer Hypnose wird Ihr Unterbewusstsein angesprochen und so verändert, dass Sie kein Verlangen mehr nach Nikotin haben. Wichtig ist hierfür, dass Sie sich auf die Methode einlassen können und dem Hypnotiseur voll und ganz vertrauen. Außerdem ist ein entspanntes und ruhiges Umfeld nötig, um eine erfolgreiche Hypnose gegen rauchen durchzuführen. Aus diesem Grund sei Ihnen an dieser Stelle dringlich von Gruppen-Hypnosen abgeraten. Diese Angebote sind zwar günstiger, aber keinesfalls wirkungsvoller.

    Methode #4: Der Einsatz von Tabletten

    Es gibt spezielle Medikamente, die bei der Tabakentwöhnung helfen können. Hierzu gehören Bupropion (Handelsname: Zyban®) und Vareniclin (Handelsname: Champix®). Beide Mittel sind verschreibungspflichtig. Ein Gang zum Arzt und die damit verbundene Beratung sind daher unverzichtbar. Die Wirkung dieser rauchfrei-Medikamente ist wissenschaftlich erwiesen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie die Kosten hierfür selbst übernehmen müssen.

    Endlich rauchfrei – Ein Wunsch, den viele Raucher haben. Verschiedene Methoden können Sie effektiv bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, welche Therapie die passende für Sie ist. Nicht jeder Raucher traut beispielsweise einer Hypnose oder möchte Medikamente einnehmen. Letztendlich ist es am wichtigsten, dass Sie Durchhaltevermögen und einen starken Willen haben.

    Bild: © Depositphotos.com / paulprescott

  • Wespen: So halten Sie sich die stechenden Plagegeister vom Leib (AUDIO)

    Baierbrunn (ots) –

    Anmoderationsvorschlag: Dieses Jahr scheint die Wespenplage besonders schlimm zu sein. Kaum sitzt man draußen, schwirren sie auch schon um einen herum, und nicht jeder bleibt dabei gelassen. Wie man sich die stechenden Plagegeister vom Leib halten kann, weiß Max Zimmermann:

    Sprecher: Ist man mit Kindern unterwegs, kann man gar nicht vorsichtig genug sein und das heißt: Nach allem was gegessen wird immer Gesicht und Hände mit nassem Lappen abwaschen, nichts Süßes draußen essen und Getränke nur aus verschlossenen Flaschen geben, rät das Apothekenmagazin Baby und Familie. Chefredakteurin Stefanie Becker hat für uns Tipps, wie man Wespen vertreiben kann:

    O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

    Für zuhause kann man sich zum Beispiel einen Sud aus 20 Gewürznelken und einem Liter Wasser kochen. Das Ganze dann abkühlen lassen und mit einer Spritzflasche auf wespenreiche Stellen sprühen. Den Geruch von Gewürznelken mögen Wespen nämlich nicht. Und ansonsten gibt es Sprays und Lösungen für Kinder, die die Wespen abwehren sollen. Dieser Abwehrschutz wirkt circa 4 bis 6 Stunden.

    Sprecher: Was muss man tun, wenn eine Wespe doch gestochen hat?

    O-Ton Stefanie Becker: 15 Sekunden

    Man sollte die Einstichstelle kühlen, zum Beispiel mit einem Cool pack oder mit einem nassen Lappen. Und auch Salben und Gele helfen, die man aber sparsam auftragen sollte, und am besten fragt man in der Apotheke nach, welches Medikament sich für Babys oder Kleinkinder eignet.

    Sprecher: Wann sollte man sich nicht zögern und den Notarzt rufen?

    O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

    Bei einer allergischen Reaktion, das heißt die Stelle schwillt übermäßig an, oder wenn die Wespe in Mund-oder Rachenbereich gestochen hat, muss man sofort den Rettungsdienst unter 112 anrufen. Wichtig dann: Ruhe bewahren, und die Einstichstelle bis dahin mit Eiswürfel kühlen. Allergiker sollten auch immer ein Notfall-Kit dabeihaben, das vom Arzt verschrieben wird.

    Abmoderationsvorschlag: Wir drücken Ihnen jetzt fest die Daumen, dass Sie ohne Wespenstiche durch die nächsten Wochen kommen.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.bab-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3095770