Schlagwort: Medikament

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.

  • Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne behandeln

    Die häufigste Erkrankung der heutigen zivilisierten Menschheit sind die Kopfschmerzen, die bis zu einer Migräne ausarten können. Es wird geschätzt, dass etwa siebzig Prozent der deutschen Bevölkerung unter akuten oder chronischen Kopfschmerzen leiden. Die Bandbreite der Schmerzen ist vielfältig, es gibt mehr als zweihundert Arten davon. Dennoch gehen die meisten Patienten nicht zum Arzt, sondern nehmen lieber Tabletten dagegen ein, was für einen akuten Fall, der nicht wiederkehrt, ausreichend sein mag. Anders sieht es aus, wenn die Kopfschmerzen häufig wiederkehren und der Mensch somit zum Schmerzpatienten wird. Hier sollte unbedingt Ursachenforschung betrieben werden, ob möglicherweise eine ernsthaftere Erkrankung dahinterstecken kann. Diese können häufig auch seelische Ursachen haben, wobei der Kopfschmerz lediglich ein Symptom ist.

    Spannungskopfschmerzen

    Die Gesundheit beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema und unterscheidet diverse Formen. Sehr häufig vertreten sind die primären Formen der Spannungskopfschmerzen sowie der Migräne. Weiterhin gibt es die sekundären Kopfschmerzen, die eine Begleiterscheinung einer Krankheit sind wie beispielsweise eine Erkältung. Spannungskopfschmerzen treten häufig als Folge von Überanstrengungen auf, wie sie unter anderem nach einem anstrengenden Tag im Büro vorkommen können. Die harmloseste Form des Kopfschmerzes ist der allen bekannte Kater, der nach einem übermäßigen Alkoholgenuss zum Tragen kommt. Hier hilft sehr schnell Abstinenz sowie absolute Ruhe. Weitere Ursachen können beispielsweise sein: Sonnenstich und Hitzschlag, Bluthochdruck, übermäßige Medikamenteneinnahme, Unterzuckerung, Bluthochdruck, Kopfschmerz durch zu engen Helm oder zu straffen Pferdeschwanz. Bei den meisten Fällen hilft bereits viel Ruhe und Schlaf, eine gewisse Entspannung, möglichst in einem abgedunkelten Raum und Abstinenz von Alkohol sowie Nikotin als Therapie.

    Chronische Kopfschmerzen

    Zu den chronischen Kopfschmerzen gehört ohne Zweifel die Migräne, die plötzlich wie eine Attacke auftritt und dann für längere Zeit anhält. Manche Migränepatienten haben sehr häufig unter dieser Erkrankung zu leiden und können dabei ihrem normalen Alltag nicht nachgehen. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es wichtig, dass sie eine Art Schmerztagebuch führen, in dem genauestens alles aufgeschrieben wird. Umso besser kann der Arzt dann die endgültige Diagnose stellen und Behandlungsformen vorschlagen. Wobei gerade im Bereich der Migräne immer wieder nach neuen Forschungsergebnissen gesucht wird. Häufig werden dazu noch weitere Untersuchungen nötig, um ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen.

    Therapie bei Migräne

    Die Therapie bei einer Migräne ist meist langfristig und wird in der Regel medikamentös vorgenommen, diese Spezialpräparate werden vom Arzt verschrieben. Dennoch kann der Betroffene einige weitere Maßnahmen anwenden, die bei der Genesung sehr hilfreich sind. Dazu gehören beispielsweise Akupunkturen, dieses hat sich im Kampf gegen die Kopfschmerzen als sehr hilfreich herausgestellt. Dies gilt ebenfalls für Massagen oder autogenes Training. Manche Behandlungsformen werden von der Krankenkasse bezahlt, aber leider längst nicht alle. Welche davon bezuschusst werden, bespricht der Patient am besten mit dem Arzt.

    Weiterhin sollte unnötiger Stress vermieden werden, regelmäßige Pausen bei der Arbeit sind einzuhalten. Viel Sport und Spaziergänge in der frischen Luft, ausreichend Schlaf sowie eine geregelte, gesunde Ernährung gehören ebenfalls zu dem Anti-Kopfschmerz-Programm, um den Schmerz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ein weiteres gutes Mittel ist das Trinken von Wasser, dies hat die Fähigkeit, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen und wird daher von den Ärzten empfohlen.

  • Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Zu den heutigen Volkskrankheiten gehört der Bluthochdruck oder auch Hypertonie genannt. Davon ist in Deutschland mittlerweile fast jeder vierte Bürger betroffen, und damit sind ernsthafte Erkrankungen wie Schädigungen der Augen, Nieren, Blutgefässe und weitere verbunden. Diese können dann zu Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen, wenn die Hypertonie nicht schnellstmöglich ärztlich behandelt wird. Bis allerdings der Bluthochdruck erkannt wird, können diverse Jahre vergehen, denn viele Menschen haben jahrelang keinerlei Beschwerden und werden daher auch ihren Lebensstil, mit dem sie den Bluthochdruck im Griff haben oder sogar vermeiden könnten, nicht ändern.

     Gesund leben beugt einen Bluthochdruck vor

    Denn ein gesunder Lebensstil ist die Grundsäule für eine gute und langanhaltende Gesundheit. Dazu gehören Faktoren wie eine salzarme Ernährung, viel Bewegung sowie kein Übergewicht. Wer also an zu vielen Kilos leidet, sollte seiner Gesundheit zuliebe diese abbauen, unter Umständen auch unter ärztlicher Aufsicht. Weitere Faktoren für eine Hypertonie sind das Rauchen, zuviel Stress sowie überhöhter Alkoholkonsum. Auch hier ist anzuraten, dass weniger mehr ist und einige Faktoren davon sollten bestenfalls komplett eingestellt werden, was in diesem Fall speziell für das Rauchen gehört. Stressabbau kann in speziellen Therapien erreicht werden, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, dies aus eigener Kraft zu schaffen. Denn gerade der Stress im Beruf dürfte sich dauerhaft negativ auf den Blutdruck auswirken. Weiterhin hilft eine regelmäßige Bewegung, dem Bluthochdruck vorzubeugen. Hierzu eignet sich besonders der Ausdauersport, welcher den Kreislauf insgesamt positiv beeinflusst. Wenn all diese Faktoren einbezogen werden in einen geänderten Lebensstil, so kann der Blutdruck auf Dauer auf ein normales Level gehalten werden.

     Medikamente bei Hypertonie

    Wer bereits Bluthochdruck-Patient ist, wird Medikamente vom Arzt erhalten, die den Blutdruck wieder auf ein normales Maß zurückbringen, was einen enormen Gewinn an Lebensjahren sowie Lebensqualität für den Patienten einbringt. Dennoch wird die Behandlung durch den Arzt ganz individuell für jeden Patienten durchgeführt, denn selbst hier ist jeder Mensch entsprechend seinen Symptomen anders zu behandeln. Außer den blutdrucksenkenden Medikamenten ist eine Lebensumstellung mit Stressabbau auch hierbei sehr wichtig, damit die Therapie entsprechend gut anschlägt.

     Hypertonie alias Bluthochdruck –  Ursache und Entstehung

    Oftmals hat Bluthochdruck auch eine vererbbare Ursache, denn die erbliche Entstehung bei Kindern, wenn bereits die Eltern unter Hypertonie leiden, wurde bereits anhand von diversen Studien wissenschaftlich belegt. Das Risiko bei den Kindern ist in diesem Fall etwa doppelt bis dreimal so hoch, von daher raten die Ärzte dazu, dass der Blutdruck bei Kindern unbedingt im Auge zu behalten ist.

    Als typische Symptome werden Kopfschmerzen, Ohrensausen, Nasenbluten sowie Schwindel angegeben, vor allem, wenn der Bluthochdruck bereits länger besteht. Als langfristige Schäden sind unter anderem Kurzatmigkeit, Sehstörungen oder Brustschmerzen zu sehen. Dabei ist es sehr einfach, den Blutdruck messen zu lassen, dies geschieht in der Regel schnell und einfach beim Arzt und wird mittlerweile bei allen Standardkrankheiten zusätzlich kontrolliert. Wenn der Verdacht einer Hypertonie vorliegt, kann ebenfalls eine Dauermessung vom Arzt angeordnet werden, die einen Tag dauert. Die Messungen werden hinterher ausgewertet. Je eher die Erkrankung erkannt wird, umso erfolgreicher ist die Therapie, mit denen Folgeschäden umgangen werden können. Dennoch müssen die verordneten Medikamente meist für den Rest des Lebens eingenommen werden, um den Blutdruck somit stabil zu halten.

  • Aids – Allgemeine Informationen

    Aids – Allgemeine Informationen

    Was ist Aids

    Die Immunschwäche Aids ist seit vielen Jahren in aller Munde und wurde vor etwa dreißig Jahren in der Gesundheit als eine eigenständige Krankheit anerkannt. Noch immer wird nach dem idealen Mittel gesucht, die Erkrankung einzudämmen oder sogar dagegen zu impfen. Sie kann übertragen werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit stetig wechselnden Partnern oder sogar durch eine Bluttransfusion, die das Virus in sich trägt. Selbst Ärzte haben sich mit dieser Immunschwäche bereits bei Operationen angesteckt, wenn sie durch eine winzige Verletzung mit dem Blut eines infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind. Grundsätzlich ist die Übertragung durch das Trinken aus einem gleichen Becher beispielsweise nicht möglich, auch wenn es noch immer Menschen geben mag, die allgemeinen Körperkontakt damit verbinden. Aufgrund eines Bluttests wird der Virus innerhalb kurzer Zeit nachgewiesen. Der Krankheitsverlauf ist bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, ebenso wie die Symptome, zu denen unter anderem Muskelschmerzen, Appetitverlust, Fieber und weitere gehören.

     Behandlung bei Aids?

    Der neueste Vorstoß der Medizin ist eine medikamentöse Behandlung des Virus Aids. Diese kann die Erkrankung zwar nicht aufhalten, aber dennoch verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen, so dass die betreffenden Personen ein relativ normales Leben führen können. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung. Bei einer davon muss der Patient täglich bestimmte Medikamente nehmen, damit das Virus sozusagen in Schach gehalten wird, so dass es nicht weiter ausbricht. Der Geschlechtsverkehr hierbei ist allerdings weiterhin geschützt vorzunehmen, um den Partner nicht anzustecken und somit keiner Gefahr auszusetzen.  Eine andere Methode kommt allerdings aus den USA. Hier ist die Einnahme von mehreren Medikamenten nötig, die ebenfalls verhindern, dass das Virus innerhalb kürzester Zeit ausbricht, Mit diesen soll sogar die Erfüllung des Kinderwunsches möglich sein. Hierbei wird mittels der Medikamente eine sehr geringe Viruslast erreicht, so dass HIV nicht mehr ansteckend sein soll. Diese Methode ist allerdings noch sehr neu und es sollte unbedingt der Arzt zu Rate gezogen werden, inwiefern das auf einen selber zutreffend ist.

     Medikamente & Behandlung bei Aids

    Die Vielfalt der Arten von Medikamenten auf dem Markt ist mittlerweile groß und die Forschung bringt stetig weitere Erkenntnisse voran, so dass die Medikamente ständig weiterentwickelt werden können. Dennoch verändert der Virus sich im Laufe der Jahre immer wieder, was einen enormen Rückschlag in der Forschung bringt. Sogenannte Fusionshemmer, die jetzt entwickelt wurden, sind allerdings der Weg in die richtige Richtung, um der Viruserkrankung den allzu großen Schrecken von einem Todesurteil zu nehmen. Diese verhindern eine Verschmelzung des Virus mit einer Zellmembran, so dass die gesunden Zellen nicht angegriffen werden und sich der Virus dort nicht vermehren kann. Dies ist ein Wirkstoff, der direkt unter die Haut gespritzt wird. Des weiteren kann folgendes mittlerweile als sicher angesehen werden: wenn die Medikamentenbehandlung konsequent durchgeführt wird, verbessert sie die Lebensqualität enorm. Wichtig ist allerdings, dass die Behandlung am besten noch vor Auftreten der ersten Symptome begonnen wird.

     

    Weiterhin wird noch nach dem richtigen Impfstoff gegen Aids geforscht. Dadurch, dass der Virus aber in der Lage ist, sich zu verändern, gibt es hier noch keine einschneidenden Erkenntnisse. Es gibt hier bisher allerdings erste Schritte in die richtige Richtung.

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsdiabetes?

    Viele schwangere Frauen leiden unter Schwangerschaftsdiabetes, einer Form der Zuckerkrankheit, die besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft häufig auftritt und die nach der Entbindung wieder verschwindet. Die Schwangerschaftsdiabetes ist die am häufigsten auftretende Erkrankung während der Schwangerschaft und wird bei rund 3 % aller Frauen nach der Geburt nachgewiesen.

    Vielfach sind Frauen mit Übergewicht von einer Schwangerschaftsdiabetes betroffen und bei vielen dieser Frauen wird nach der Geburt auch eine Typ-2 Diabetes diagnostiziert.

    Was sind die Ursachen für Schwangerschaftsdiabetes?

    Während der Schwangerschaft produziert der Körper bestimmte Hormone, die unter anderem die Eigenschaft haben, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Auf der anderen Seite ist da aber das Hormon Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt. So wird in der Schwangerschaft die Balance zwischen den Hormonen gestört und die Bauchspeicheldrüse muss immer mehr Mengen Insulin produzieren. Wenn der erhöhte Bedarf an Insulin in der Schwangerschaft nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse ausgeglichen werden kann, dann kommt es zu einer Schwangerschaftsdiabetes. Nach der Entbindung wird nicht mehr so viel Insulin gebraucht, und die Schwangerschaftsdiabetes verschwindet wieder.

    Welche Symptome deuten auf eine Schwangerschaftsdiabetes hin?

    In der Regel verläuft eine Schwangerschaftsdiabetes ohne große Probleme und viele Frauen erfahren erst bei einem routinemäßigen Bluttest, dass sie an dieser speziellen Form der Diabetes erkrankt sind. Aber nicht nur das Blut gibt Auskunft darüber, ob eine Schwangerschaftsdiabetes vorliegt, auch die Fruchtwassermenge steigt an und das Wachstum des Fötus kann abnormal sein. Nur in sehr seltenen Fällen treten Symptome auf, wie sie für einen Diabetes Typ-1 charakteristisch sind.

    Welche Therapien kommen bei Schwangerschaftsdiabetes infrage?

    Die medizinische Behandlung von schwangeren Frauen ist immer etwas problematisch und das ist im Fall einer Schwangerschaftsdiabetes nicht anders. Zunächst versucht der Arzt die erhöhten Blutzuckerwerte zu senken, was vielfach schon mit einer Umstellung der Ernährung erreicht werden kann. Optimal sind Werte von 95 mg/dl bei einer nüchternen Messung und 120 mg/dl, wenn die Schwangere gegessen hat.

    Um die Schwangerschaftsdiabetes in den Griff zu bekommen, sollten Frauen während der neun Monate nicht mehr als 12 bis 16 Kilogramm zunehmen. Deshalb sollte die Zahl der Kalorien eine Zahl von 1.800 am Tag nicht überschreiten. Es ist falsch, „für zwei“ zu essen, denn das Kind holt sich alle Nährwerte, die es braucht und eine wichtige Ernährung liefert auch die richtigen Nährstoffe. Frisches Obst und Gemüse sind ideal, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern, Fett und Zucker sollte dagegen nur selten auf dem Speiseplan stehen. Fettarme Milchprodukte sind eine gute Wahl, denn Milch und Milchprodukte sorgen für eine ausgeglichene Versorgung mit Kalzium. Mehr Fisch und weniger Fleisch zu essen ist ebenfalls eine gute Maßnahme, um eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern.

    Sehr wichtig ist es auch viel zu trinken, am besten eignen sich Mineralwasser und ungesüßte Fruchtsäfte, aber auch aromatische Tees sind eine gute Idee, um den Durst zu stillen. Wenn die Insulinwerte aber weiterhin hoch sind, dann kann der Arzt im Notfall mit Medikamenten helfen, die für Mutter und Kind unbedenklich sind. Jede werdende Mutter kann aber auch selbst etwas dafür tun, um die Blutzuckerwerte in vernünftigen Grenzen zu halten. Viel Bewegung wie lange Spaziergänge, aber auch Yoga und Schwangerschaftsgymnastik sind eine gute Idee für alle werdenden Mütter, die gesund bleiben wollen.