Schlagwort: Medikamente

  • Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Leider zählt AIDS nach wie vor zu den Krankheiten, die einen chronischen Verlauf haben und zurzeit nicht heilbar sind. Es gibt jedoch einige Medikamente, welche die Vermehrung von HI-Viren im Körper hemmen und die Erkrankung hinauszögern können. AIDS und HIV werden oft verwechselt. Doch bei HIV handelt es sich um die Infektion mit einem humanen Immundefekt-Virus, während AIDS die Erkrankung des erworbenen Immundefekt-Syndroms bezeichnet.

     

    AIDS-Erkrankung

    Voraussetzung für den Ausbruch von AIDS ist also eine Infektion mit dem HI-Virus. Es kann Tage bis hin zu Monate dauern, bis eine akute Erkrankung auftritt. Ähnlich eines grippalen Infektes erscheinen die Symptome, die nacheinigen Tagen bis Wochen wieder verschwunden sind. Es folgt eine Zeit, in der der Betroffene jahre- oder jahrzehntelang keine Beschwerden hat.

     

    Schreitet die Krankheit fort, so führt sie zum Ausbruch der Immunschwäche-Krankheit (Acquired Immune Deficiency Syndrome). Diese geht mit einer Gewichtsabnahme und schweren Infektionskrankheiten einher. Auch das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, ist bei diesen Patienten wesentlich höher.

     

    AIDS feststellen

    Ob sich jemand mit HI-Viren infiziert hat, muss durch einen entsprechenden Antikörper-Test nachgewiesen werden. Wenn Antikörper gegen das Virus im Blut gefunden werden, so sind sie auch im Körper, das bedeutet dann einen positiven HIV-Test.

    Drei Monate nach der möglichen Ansteckung sollten bis zu einem Test vergehen, weil der Körper diese Zeit für die Bildung nachweisbarer Antikörper benötigt. Erst dann erhält man ein wirklich sicheres Ergebnis. Oft wird zur Sicherheit noch ein weiterer Test gemacht, um die Diagnose endgültig zu bestätigen oder im günstigeren Fall zu widerlegen.

     

    Safer Sex: So schützen Sie sich vor HIV

    • Wenn Sie miteinander schlafen verwenden Sie immer ein Präservativ oder ein Femidom
    • Achten Sie darauf, dass kein Sperma oder Menstruationsblut in den Mund und somit kein Sperma oder Blut schlucken.
    • Sollten Sie ein Jucken, Schmerzen oder einen Ausfluss im Genitalbereich feststellen, oder Grippesymptome in folge des ungeschützten Geschlechtsverkehrs feststellen, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

     

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    Quellen und weiterführende Links:

    AIDS-HILFE SCHWEIZ
    Deutsche AIDS-Hilfe

     

  • Was geschieht beim Fieber?

    Was geschieht beim Fieber?

    Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers gegen infektiöse Erkrankungen. Dabei sorgt der Hypothalamus, der im Gehirn auch die Körpertemperatur regelt, für einen Temperaturanstieg, um die körperlichen Kraftreserven zu aktivieren. Medizinisches Eingreifen ist beim Fieberanstieg von über 40 Grad unbedingt erforderlich.

     

    Was geschieht beim Fieber?

    Mit der drastischen Erhöhung der Körpertemperatur, die im Idealfall um die 36 Grad beträgt, versucht der Körper seine eigenen Abwehrmechanismen um ein Vielfaches zu aktivieren. Jedoch ist die hohe Körpertemperatur ist für eine Reihe von Krankheitskeimen nicht bekömmlich. Gleichzeitig werden zahlreiche biochemische Vorgänge im Körper dadurch enorm beschleunigt. Der auf Hochtouren arbeitende Organismus baut schneller Nährstoffe, Proteine und andere Reserven ab, um das Abwehrsystem damit zu stärken. Damit einhergehen Müdigkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, andere Schmerzbilder, die zur Ruhe animieren. Obenrein werden bei steigendem Fieber Hirnfunktionen beeinträchtigt. Dabei kommt es zu Fieber-Halluzinationen, bei kleinen Kindern auch zu Fieberkrämpfen, die einem epileptischen Anfall vergleichbar sind.

     

    Wann den Arzt bei Fieber befragen?

    Von leichtem Fieber spricht man bei um die 38 Grad. Bei kleinen Kindern kann eine solche Temperatur auch einmal ohne Krankheitsbild erreicht werden. Nicht immer sind fiebersenkende Medikamente angesagt. Jedoch können Wadenwickel und andere Hausmittel Linderung bringen. Der Verlauf soll kontrolliert werden. Auf jeden Fall ist viel Flüssigkeit bei Fieber die Hauptsache. Bei 39 Grad sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Untersuchung ergibt, ob vielleicht ein Antibiotikum und andere Medikamente eingesetzt werden. 40 Grad und darüber sind bedenkliche Fieberwerte, die unbedingt den Arzt erforderlich machen. Bei 41 Grad und mehr soll der Notarzt gerufen werden.

     

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  • Depression – was muss ich wissen?

    Depression – was muss ich wissen?

    Die Depression gehört in den Bereich der affektiven Störungen. Dabei handelt es sich in jedem Fall um eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Depressionen haben individuell verschiedene Ursachen und Verläufe. Ferner können sie einmalig oder wiederkehrend auftreten. Im Folgenden werden schwere Verläufe klinisch behandelt.

     

    Depression ist keine Stimmungslage

    Auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch in Zusammenhang mit Depressionen von Stimmungen gesprochen wird, hat eine Depression mit einer normalen Stimmungsschwankung nichts gemein. Bei Depressionen handelt es sich immer um bedenkliche psychische Erkrankungen, deren der Betroffene in der Regel ohne Hilfe nicht Herr werden kann. Dabei kann die Depression schleichend oder akut einsetzen. Ebenfalls unterscheiden verschiedene Formen der Depression, die jeweils individuell diagnostiziert werden müssen.

     

    Am Anfang der Depression stellen sich meist schwere Stimmungsbilder, Verlust jeder positiven Wahrnehmung, Realitätsverkennung und die soziale und gefühlsmäßige Abkapselung ein. Dabei ist der Betroffene schwer ansprechbar, öffnet sich nicht, zeigt ein völlig anderes Persönlichkeitsbild. Oft gelingt es Erkrankten, dies lange zu verstecken. Schwere Depressionen gehen häufig mit Selbstmordideen einher. Ein Übergang zur Psychose kann fließend sein. Eine besondere Form ist die bipolare Erkrankung, Wechsel von Manie und Depression, bei der Zeiten der Überaktivität und Überschätzung mit schweren depressiven Abstürzen wechseln.

     

    Behandlung der Depression

    Die Depression sollte als normale Krankheit, die des Arztes bedarf, betrachtet werden. Sie ist weder Schwäche noch Geisteskrankheit. Bei schweren Verläufen werden Antidepressiva und andere Medikamente eingesetzt. Manchmal ist eine klinische Betreuung notwendig. Im Anschluss erfolgt zumeist eine Psychotherapie. Wiederkehrende Depressionen und chronische Verläufe müssen oft ständig medikamentös behandelt werden.

     

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  • Brüchige Nägel – Was steckt dahinter?

    Brüchige Nägel – Was steckt dahinter?

    In der Gesellschaft gelten die Fingernägel als bedeutendes Schönheitsattribut. Ganz besonders Frauen achten sorgfältig auf die Pflege ihrer Nägel. Jedoch gibt es gelegentlich ein kleines Problem: brüchige Nägel.

     

    Frauen doppelt so oft von brüchigen Nägeln betroffen als Männer

    Brüchige Nägel treten gar nicht so selten auf. Rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung sind von diesem Phänomen betroffen. Frauen sogar doppelt so oft wie die Männer. Jedoch weisen Fingernägel unterschiedliche Eigenschaften auf, die teilweise erblich bedingt sind.

     

    Unsere Nägel sind täglichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sie können quer und längs splittern. Einerseits kommen Seifen und Kosmetika dafür in Betracht, andererseits zeichnen eine Unterversorgung an Biotin, Folsäure, Vitamin C und B für brüchige Nägel verantwortlich. Wird Vitamin A überdosiert, kann dies ebenfalls Nagelveränderungen herbeiführen.

     

    Liegt ein Mangel an Mineralstoffen vor, können Nägel ebenfalls brüchig werden. Ferner sind brüchige Nägel als Begleiterscheinung unterschiedlicher Hauterkrankungen, wie beispielsweise Ekzemen, Knötchenflechte, Nagelpilz oder Schuppenflechte bekannt.

     

    Erkrankungen verantwortlich für brüchige Nägel

    Eine Unter- und Überfunktion der Schilddrüse kann zur Erhöhung brüchiger Nägel beitragen. Personen, die unter allgemeinem Unwohlsein, Hauttrockenheit, Herzrasen, sprödem Haar und Schwitzen leiden, sind besonders gefährdet.

     

    Als eventuelle Folge einer rheumatoiden Arthritis kommen kleinere Einblutungen sowie glanzlose, brüchige Nägel im Zusammenhang mit Wachstumsstörungen in Frage. Medikamente, die im Kampf gegen Krebszellen ihren Einsatz finden, blockieren das Wachstum. Das Wachstum der Nägel kann dadurch geschädigt werden. Das Resultat kann sich in brüchigen Nägeln äußern.

     

    Brüchige Nägel – Arztbesuch erforderlich?

    Da brüchige Nägel bei einer Vielzahl von Menschen vorkommen, geben diese nicht zwingend ein Grund zur Sorge. Je älter wir werden, umso häufiger treten Längsriffelungen auf. Auch mit einer Erhöhung der Spaltung und Brüchigkeit der Nägel ist zu rechnen.

     

    Wer trotzdem Bedenken hat, kann sich an einen Arzt wenden. Dieser wird Patienten nach ihren Essgewohnheiten befragen. Ferner möchte der Arzt wissen, seit wann das Phänomen der brüchigen Nägel aufgetreten ist. Mithilfe einer Blutuntersuchung lässt sich feststellen, ob beispielsweise ein Eisenmangel vorliegt.

     

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  • Epilepsie

    Epilepsie

    Epilepsie ist ein Anfallsleiden, das bereits im 16. Jahrhundert nachweisbar war. Beim epileptischen Anfall entladen sich unkontrolliert chemische und elektrische Hirnsignale, was die typischen Symptome auslöst. Epileptische Anfälle können einzeln und vermehrt auftreten. Dabei wird nach zwei Anfällen von Epilepsie wird gesprochen.

     

    Ursachen und Symptome der Epilepsie

    Einzelne epileptische Anfälle können durch Kopfverletzungen, Alkoholentzug, Sauerstoffmangel und mehr ausgelöst werden. Hingegen wird das Krankheitsbild Epilepsie durch Erbanlagen, Hirnschäden, oder beides gefördert. Die Epilepsie ist keine akute oder fortschreitende Gehirnerkrankung, lange zurückliegende Verletzungen und Schäden können ursächlich sein. Dabei bleibt bei einem Großteil der Epilepsie-Diagnosen der Auslöser unbekannt. Sichtbare Symptome eines akuten epileptischen Anfalls sind unkontrolliertes Zittern, starrer Blick, Verhärtung der Muskulatur. Bei solchen Anzeichen sind Ersthelfer-Kenntnisse der stabilen Seitenlage, Sicherung der Zunge, sowie sofortiger Arztruf notwendig. Epilepsie ist noch immer mit zahlreichen Vorurteilen behaftet. Es handelt sich hier nicht um eine Geisteskrankheit Beeinträchtigung der Intelligenz. Der Erkrankte verliert lediglich beim Anfall die Kontrolle.

     

    Behandlung und Beachtenswertes bei Epilepsie

    Zur Diagnose der Epilepsie wird vordringlich das EEG herangezogen, zur Feststellung von Hirnschäden darüber hinaus CT und MRT. Zur Behandlung stehen zahlreiche Medikamenten zur Verfügung. Sowohl die älteren wie auch die neuen Medikamente sind durchweg bei unterschiedlichen Formen der Epilepsie wirksam. Allerdings können alle Medikamente zu starken Nebenwirkungen führen. Die ärztliche Dosierung ist unbedingt zu befolgen. Schliesslich müssen gerade kindliche Epileptiker ständig beobachtet und beaufsichtigt werden. Bei Sport und Spiel empfiehlt sich bei Anfallsgefährdung ein Helm. Überdies sind Epileptiker eingeschränkt beim Autofahren, dem Führen von Maschinen und bestimmten Sportarten.

     

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  • Die WHO spricht Empfehlungen für Operationen aus

    Die WHO spricht Empfehlungen für Operationen aus

    Nicht selten kommt es nach operativen Eingriffen zu Infektionen an offenen Wunden. Bakterien können eintreten und den Körper enorm belasten. Eine etwaige Infektion kann sogar zu einer weiteren Operation führen. Aus diesem Grund setzt sich die Who nun für einen verbesserten Infektionsschutz ein. Mit den empfohlenen Maßnahmen, die nicht nur für Operationssäle gelten, sondern ebenso on chirurgischen Praxen angewendet werden soll, stellt die WHO Forderungen zum Schutz der Patienten.

     

    Was fordert die WHO?

    Mit den neuen Maßnahmen gehen seitens der WHO Forderungen zur Vorbereitung der Patienten einher. Beispielsweise sollen Patienten vor einer Operation nicht mehr rasiert, sondern gebadet oder geduscht werden. Darüber hinaus sollen Antibiotika nur noch vor bzw. während eines Eingriffes verabreicht werden. Nach einer Operation fordert die WHO den Verzicht auf das Medikament. Das Ziel solcher Maßnahme besteht darin, lebensbedrohliche Infektionen im Krankenhaus nach einer Operation zu vermeiden. Ebenso solle die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen vermieden werden, so die WHO.

     

    Maßnahmen gegen Infektionen

    Um mehr Sicherheit vor lebensbedrohlichen Infektionen zu bieten, entwickelte die WHO einen Katalog mit 29 Maßnahmen zur Vorkehrung. Nachdem die Chirurgie diesen erhalten hatte, wurde der Katalog im Magazin „The Lancet Infectious Diseases“ veröffentlicht. Während der Entwicklung hat die WHO 26 Fallstudien herangezogen, um beispielsweise Hinweise auf gewisse Desinfektionsmittel zu geben. 20 von diesen Studien wurden letztlich von Experten ausgewertet. Werden die Hinweise befolgt, könnten nicht nur Menschenleben gerettet werden. Ebenso sollen sich damit die Behandlungskosten senken lassen und eine Eindämmung von Antibiotikaresistenzen erfolgen, so Marie-Paule Kieny, welche stellvertretende Direktorin bei der WHO ist. Im Fokus steht also die Verringerung des Infektionsrisikos nach einer Operation. Damit sollen unnötige Medikamentenvergaben wie Antibiotika und nachfolgende Behandlungen vermieden werden. Nicht zuletzt werden dadurch auch die Krankheitskosten gesenkt werden.