Schlagwort: Medikamente

  • Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Sie sind nur zehn Zentimeter groß und jede wiegt nur knapp 200 g, trotzdem sind sie für den Körper unverzichtbar – die Nieren. Die beiden Nieren, die links und rechts im oberen Bauchraum liegen, sind so etwas wie die Kläranlage für den Organismus, denn sie sorgen dafür, dass alle Gifte und andere Abfallprodukte über den Urin ausgeschieden werden. Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden. Eine Niereninsuffizienz gehört zu den Krankheiten, die gefährlich werden können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

    Was genau ist eine Niereninsuffizienz?

    Wenn das Nierengewebe erkrankt und damit seine Fähigkeit verliert die Schadstoffe zu sammeln und über den Urin auszuscheiden, dann spricht man von einer sogenannten Niereninsuffizienz. Der Körper wird vergiftet und lagert zudem Wasser ein, was schließlich zu einer Überwässerung führt. Wenn die Nierenschmerzen plötzlich auftreten, dann spricht man von einer akuten Niereninsuffizienz. Wenn es über einen längeren Zeitraum Beschwerden gibt und wenn diese Beschwerden sich sogar verschlimmern, dann ist es eine chronische Niereninsuffizienz.

    Es ist möglich, längere Zeit mit einer Niereninsuffizienz zu leben, denn wenn nur eine der Nieren erkrankt ist, dann übernimmt die andere ihre Aufgaben. Das ist auch ein Grund, warum bei vielen Patienten die Niereninsuffizienz relativ spät erkannt wird.

    Was sind die Ursachen für eine Niereninsuffizienz?

    Eine Niereninsuffizienz kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine mangelnde Durchblutung der Nieren ist eine Ursache für ein akutes Nierenversagen. Wenn es zum Beispiel nach einem Unfall zu starken inneren Blutungen kommt oder wenn der Blutdruck plötzlich stark abfällt, dann kann eine Niereninsuffizienz die Folge sein. Häufig sind es aber auch Vergiftungen, die das Gewebe der Nieren schädigen, oder die Nierenkörperchen werden durch einen Pilz, durch Medikamente oder durch ein bei Röntgenaufnahmen gespritztes Kontrastmittel so geschädigt, dass sie versagen.

    Handelt es sich um eine chronische Niereninsuffizienz, dann ist in der Regel eine Entzündung der Nierenkörperchen daran schuld. Auch eine Schädigung der Nieren, zum Beispiel durch Diabetes oder ständigen Bluthochdruck können eine Niereninsuffizienz auslösen. Selten sind Nierensteine, Zysten oder eine Entzündung der Harnwege und des Nierenbeckens schuld, wenn die Nieren auf Dauer versagen.

    Welche Symptome bei Niereninsuffizienz gibt es?

    Welcher Patient welche Beschwerden hat, das ist immer individuell und hängt zum einen vom Stadium und von der Form der Erkrankung ab. Bei einer akuten Niereninsuffizienz vermindert sich der Harndrang oder versiegt ganz. Die Patienten sind müde, sie klagen über Übelkeit und sind kaum noch ansprechbar. Da sich Wasser in großen Mengen im Körper ansammelt, kann es auch zu Herzrhythmusstörungen kommen und der Patient leidet nicht selten unter akuter Atemnot. Die Beschwerden bei einer akuten Niereninsuffizienz müssen schnell erkannt werden, denn sonst besteht Lebensgefahr.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz verläuft die Krankheit in vier Phasen. Zu den ersten Anzeichen gehört ein häufiger Harndrang, der Patient fühlt sich unwohl und kann schlechter schlafen. Da keine Schmerzen auftreten, gehen nur wenige Menschen zum Arzt. Dass mit den Nieren etwas nicht stimmt, kann in dieser Phase nur durch einen Labortest festgestellt werden. In der zweiten Phase werden die Beschwerden stärker, es kommt zu einer leichten Gelbfärbung der Haut und die Haut juckt, da die eingelagerten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert werden können und viele klagen über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In der Folge kann auch der Blutdruck stark schwanken, es treten Probleme mit der Atmung auf und das Herz kommt aus dem Rhythmus.

    Vereinzelt kommt es auch zu einer Blutarmut, die Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu und die Knochen können weicher werden. Im vierten und letzten Stadium kommt es dann zu einer Harnvergiftung und zu schweren Störungen im Nervensystem, was Krampfanfälle, Benommenheit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma auslösen kann. In dieser Phase kann nur eine schnelle Behandlung mit der Dialyse oder aber eine Nierentransplantation das Leben retten.

    Welche Behandlungen bei Niereninsuffizienz gibt es?

    So individuell wie die Niereninsuffizienz, so individuell ist auch die Behandlung. Bei den ersten Anzeichen einer akuten Niereninsuffizienz muss der Patient so schnell wie eben möglich in ein Krankenhaus. Wenn die Prognose der Ärzte günstig ist, was bei Veränderungen im Nierengewebe meist der Fall ist, dann besteht die Möglichkeit, dass die Veränderungen von selbst wieder zurückgehen. Aber auch Behandlungen durch Infusionen, Medikamente und eine Umstellung der Ernährung können hilfreich sein. Nicht selten ist aber auch eine vorübergehende Behandlung an der Dialyse nötig.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz ist das Gewebe der Nieren ein für alle Mal geschädigt. In einem frühen Stadium werden der Zucker und der Blutdruck eingestellt und der Patient muss eine Diät machen. Wenn es Nierensteine gibt, dann müssen diese so schnell wie möglich entfernt werden. Ist eine Blutarmut der Auslöser, dann wird in der Regel das Hormon Erythropoetin gespritzt. Wird die Krankheit erst sehr spät erkannt, dann heißt das entweder eine lebenslange Dialyse oder aber eine neue Niere.

    Wie kann eine Niereninsuffizienz verhindert werden?

    In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 80.000 Menschen an einer akuten oder an einer chronischen Niereninsuffizienz und die Zahlen sind steigend. In der Regel sind mehr Männer als Frauen betroffen und das durchschnittliche Alter liegt bei 64 Jahren. Um einem Nierenversagen vorzubeugen, kann es schon helfen auf die Ernährung zu achten. Die Ernährung sollte wenig Eiweiß, Phosphor und Kalium enthalten, dafür sollte das Essen reich an Kalzium sein. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, der sollte auf jeden Fall mit einem Arzt darüber sprechen, inwiefern diese Medikamente die Funktion der Nieren beeinträchtigen können. Das gilt besonders dann, wenn Medikamente ohne Wissen des Arztes eingenommen werden. Wichtig ist es auch, alle Infektionen so schnell wie möglich völlig auszukurieren.

  • Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen bei Kindern – was sind die möglichen Auslöser?

    Kopfschmerzen treffen in der heutigen Zeit nicht mehr nur erwachsene Menschen, auch immer mehr Kinder und Jugendliche leiden darunter. Aber wie kommt es zu Kopfschmerzen bei Kindern und was können Eltern tun, damit erst gar nicht so weit kommt? Dürfen Kopfschmerzen bei Kindern schon mit Medikamenten behandelt werden oder gibt es eine sanfte Alternative?

    Was kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen?

    Es gibt verschiedene Ursachen, warum Kinder Kopfschmerzen bekommen. Ein Grund ist zu wenig Flüssigkeit. Besonders wenn Kinder im Sommer viel im Freien spielen und toben, dann vergessen sie auch gerne mal ausreichend zu trinken und das kann schnell zu Kopfschmerzen bei Kindern führen. Durch Schwitzen geht viel wertvolle Flüssigkeit verloren, und Eltern sollten vor allem bei kleinen Kindern darauf achten, dass sie zwischendurch immer mal wieder Wasser oder ungesüßten Tee und Fruchtsaft trinken.

    Auch unregelmäßige Mahlzeiten können Kopfschmerzen bei Kindern auslösen. Kinder, die zum Beispiel nicht frühstücken und dann bis zum Mittagessen keine Mahlzeit zu sich nehmen, klagen nicht selten über Kopfschmerzen. Das Gleiche gilt auch dann, wenn Kinder mittags nichts und dann erst am Abend etwas essen, denn auch das stört den Stoffwechsel und führt zu Kopfschmerzen bei Kindern.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Zu wenig Schlaf und zu viel Stress

    Stress ist nicht nur bei Erwachsenen ein Auslöser für Stress, auch Kopfschmerzen bei Kindern entstehen, wenn sie zu stark unter Stress gesetzt werden. Die Anforderungen in der Schule und auch in der Freizeit steigen ständig und nicht wenige Kinder haben bereits einen gut gefüllten Terminkalender. Eltern sollte versuchen die Aktivitäten zu beschränken und zum Beispiel nach einem anstrengenden Vormittag in der Schule nicht auch noch für den Nachmittag ein Programm starten. Viel Ruhe und auch meditative Übungen können bei Kindern helfen, den Stress abzubauen.

    Kinder brauchen acht bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht, um gesund und fit zu bleiben. Wird der Schlafrhythmus unterbrochen, weil das Kind zu spät ins Bett geht oder zu früh aufstehen muss, dann ist das ein Auslöser für Kopfschmerzen bei Kindern. Die Eltern sollten deshalb darauf achten, dass das Kind immer zur gleichen Stunde zu Bett geht und wieder aufsteht.

    Kopfschmerzen bei Kindern – Wird eine Brille gebraucht?

    Bei vielen Kindern fällt es nicht sofort auf, wenn sie eine Sehschwäche haben. Oft tritt diese Sehschwäche schon im Kindergarten auf, sie wird aber erst bei der Einschulung erkannt. Schlechtes Sehen kann Kopfschmerzen bei Kindern auslösen, da sie sich für viele Dinge doppelt so stark konzentrieren müssen als Kinder, die normal sehen können. Besteht der Verdacht, dass das Kind schlechter sehen kann, dann sollten Eltern nicht lange zögern und sofort einen Augenarzt aufsuchen.

    Kopfschmerzen bei Kindern: Sind Tabletten hilfreich ?

    Kopfschmerzen bei Kindern mit den handelsüblichen Medikamenten wie Aspirin oder Ibuprofen zu behandeln, ist nicht zu empfehlen. Besser ist es, zunächst nach den Ursachen zu forschen. In der Regel helfen Ruhe und Ausspannen dabei, die Kopfschmerzen bei Kindern effektiv zu bekämpfen. Wenn die Woche besonders stressig war, dann sollte die Familie sich für das Wochenende einmal nichts vornehmen und entspannen. Bei akuten Kopfschmerzen kann ein kaltes Tuch auf der Stirn oder an den Schläfen für Linderung sorgen. Wenn die Kopfschmerzen beim Kind länger als drei Tage anhalten, dann sollten Eltern auf jeden Fall einen Kinderarzt aufsuchen, der den möglichen Ursachen auf den Grund geht.

  • Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Welche Nahrungsergänzungsmittel

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Sie heute fast überall zu finden, in der Apotheke ebenso wie im Supermarkt und in der Drogerie, und fast jeder hat schon einmal mit dem Gedanken gespielt, solche Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Auch in den bekannten Medien sind Nahrungsergänzungsmittel allgegenwärtig. Bei vielen Menschen entsteht so der Eindruck, dass diese Mittel, die die Nahrung angeblich ergänzen sollen, gesund sind und dabei helfen, körperlich und auch geistig fit zu bleiben.

    Vor allem diejenigen, die wissen, dass sie sich nicht gesund ernähren, sehen in den vielen Nahrungsergänzungsmitteln eine Lösung, frei nach dem Motto: Ich ernähre mich zwar nicht gesund, aber es gibt schließlich Mittel, die diese Lücke schließen können. Hat die Werbung wirklich recht, wenn sie Nahrungsergänzungsmittel als einen wichtigen Teil der Ernährung propagiert oder ist es am Ende doch nur eine weitere Möglichkeit der großen Nahrungsmittelhersteller, um noch mehr Geld zu verdienen?

    Was genau sind Nahrungsergänzungsmittel?

    Nahrungsergänzungsmittel gibt es in vielfältiger Form. Sie werden als Tabletten und Kapseln, als Dragees oder auch in Pulverform angeboten. Aber ganz gleich, welche Form sie auch haben, in Deutschland gehören sie zu den Lebensmitteln und können als Ergänzung zur täglichen Nahrung eingenommen werden. Die Palette ist breit gefächert, es gibt Nahrungsergänzungsmittel die Vitamine und Mineralstoffe enthalten, andere haben Ballaststoffe, Extrakte aus verschiedenen Pflanzen und auch Aminosäuren als Inhalt.

    Welche Inhaltsstoffe aber überhaupt erlaubt sind, das regelt die Nahrungsergänzungsmittelverordnung, und diese Vorschriften gelten nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Wie hoch die Mengen der verschiedenen Stoffe sein dürfen, dafür gibt es aber bislang noch keine Verordnung, die bindend ist. Alle Nahrungsergänzungsmittel müssen aber folgende Angaben haben:

    • Einen Warnhinweis, dass die empfohlene Menge nicht überschritten werden darf
    • Welche tägliche Dosis empfohlen wird
    • Ein Hinweis darauf, dass das Mittel die täglichen Nährwerte nicht ersetzen kann
    • Einen Hinweis, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht in Kinderhände geraten sollten

    Das Mittel darf zudem keine pharmakologische Wirkung haben, sie dürfen also nicht als Ersatz für bestimmte Medikamente angeboten werden. Auf der Verpackung darf auch nicht damit geworben werden, dass das Mittel Krankheiten heilen oder Beschwerden und Schmerzen lindern kann.

    Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

    Wer sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, der braucht in der Regel auch keine nahrungsergänzenden Mittel, für einige Menschen können sie aber durchaus sinnvoll sein. Das ist zum Beispiel bei schwangeren Frauen der Fall, die mehr Nährwerte benötigen und auch ältere Menschen sollten ihre Nahrung gezielt ergänzen. Sie sind nicht selten unterversorgt, weil ihnen das Schlucken und Kauen schwerfällt.

    Auch für Menschen mit chronischen Erkrankungen können Nahrungsergänzungsmittel sehr sinnvoll sein, denn sie brauchen mehr Nährstoffe als gesunde Menschen. In der kalten Jahreszeit werden besonders gerne Vitamine als Ergänzung eingenommen, denn nicht jeder schafft es, am Tag mehrere Portionen frisches Obst zu essen, um den Vitaminbedarf optimal zu decken. Wer keine Milch mag und daher keine Milchprodukte isst, der kann seinen Bedarf an Kalzium durch die entsprechenden Mittel auffüllen. Welche Mittel für wen infrage kommen, das sollte auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Arzt abgeklärt werden.

  • Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose trifft nicht nur alte Menschen

    Arthrose – Was ist das eigentlich?

    In der heutigen Zeit arbeiten immer mehr Menschen am Computer und bewegen sich entsprechend zu wenig. Neben Übergewicht und den daraus folgernden Herz-/Kreislauferkrankungen, ist vor allem die schmerzhafte Arthrose zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Wer meint, dass Arthrose eine Krankheit ist, die nur die ältere Generation trifft, der irrt sich, denn der schleichende Verschleiß der Gelenke betrifft auch immer mehr junge Menschen.

    Wie entsteht Arthrose und was hilft gegen die Schmerzen? Wie kann verhindert werden, dass ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk eingesetzt werden muss?

    Welche Ursachen führen zur Arthrose?

    Arthrose kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen entsteht der Gelenkverschleiß durch eine zu starke Belastung des Gelenkknorpels. Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, dann führt das zu einer Störung des Knorpels, die Gelenkfläche entzündet sich und nutzt sich schließlich ganz ab. Aber auch Frakturen und Bänderverletzungen können zu einer Arthrose führen, und zwar immer dann, wenn das Gelenk instabil wird. Menschen, die stark übergewichtig sind, können leichter an Arthrose erkranken als Menschen, die ein normales Gewicht haben.

    Blutergüsse, wie sie bei einem Sturz entstehen können, sorgen dafür, dass sich Flüssigkeit im Gelenk sammelt und eine Arthrose auslöst, und auch wer unter Gicht leidet, muss mit einem Verschleiß der Gelenke rechnen.

    Welche Symptome bei  Arthrose gibt es?

    Wer nach langem Sitzen beim Aufstehen plötzlich einen scharfen Schmerz in den Knien verspürt, der nach ein paar Schritten wieder verschwindet, der könnte unter Arthrose leiden. Auch Schmerzen beim Treppensteigen und ein stumpfer Schmerz bei kalter und nasser Witterung können Anzeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Auch wer am Morgen ein steifes Gefühl in den Gelenken verspürt, das sich später wieder gibt, kann an Arthrose erkrankt sein.

    Ist die Krankheit fortgeschritten, dann schwellen die Gelenke auch an, weil sich rund um den Gelenkknorpel Wasser ansammelt. Alle, die bereits unter Rheuma leiden, sind besonders gefährdet, denn in diesem Fall sind die Gelenke schon betroffen und die Schmerzen können über Stunden andauern.

    Wie wird Arthrose behandelt?

    Das vorrangige Ziel einer Arthrose Behandlung ist immer, dem Patienten die Schmerzen zu nehmen und ihn wieder beweglicher zu machen. Bei einem Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht hervorgerufen wird, hilft es oftmals abzunehmen, aber auch orthopädische Maßnahmen können hilfreich sein, um die Probleme zu lindern. Es gibt verschiedene Medikamente, die gegen Arthrose zum Einsatz kommen und zu diesen Medikamenten gehören unter anderem:

    • Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol
    • Wirkstoffe wie Chondroitin können die Eigenschaften des Knorpels verbessern und wirken zudem entzündungshemmend
    • Diclofenac und Ibuprofen als Salbe schützen vor Gelenkentzündungen
    • Hyaluronsäure in Form von Injektionen wirkt sich positiv auf die Bewegungsfähigkeit des jeweiligen Gelenks aus
    • Kortison sollte nur in schweren Fällen zum Einsatz kommen.
    • Krankengymnastik
    • Wärmebehandlungen
    • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Wasser und Bäderbehandlungen

    Auch Bandagen und Fersenkissen, gepufferte Absätze in den Schuhen und Sitzerhöhungen in Form von Kissen können hilfreich sein.

    Ist die Krankheit aber zu weit fortgeschritten, dann kann nur noch eine Operation helfen, bei der ein künstliches Gelenk eingesetzt wird.

  • Sodbrennen – Was hilft

    Sodbrennen – Was hilft

    Was hilft gegen Sodbrennen?

    Ein gutes und reichhaltiges Abendessen, zum Nachtisch ein süßes Dessert und zum Abschluss eine Tasse Mokka und ein Schnaps – das alles kann in der Nacht zu einer unangenehmen Überraschung führen, nämlich zu Sodbrennen. Fast jeder zweite Deutsche ab dem 40. Lebensjahr wird in der Nacht wach, weil die Speiseröhre und der Magen wie Feuer brennen. Sodbrennen ist aber nicht nur schmerzhaft, es kann auch chronisch werden und wenn Sodbrennen nicht behandelt wird, dann kann sich sogar ein bösartiger Tumor bilden.

    Aber Sodbrennen muss nicht sein, denn wer sich richtig ernährt, der wird aller Voraussicht nach, damit auch keine Probleme bekommen. Wer aber zu häufigem Sodbrennen neigt, der kann das mit einer Reihe von guten alten Hausmitteln sicher bekämpfen.

    Wie entsteht Sodbrennen?

    Für das unangenehme Brennen ist ein Ringmuskel verantwortlich, der genau zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt. Dieser Muskel schließt nicht mehr so, wie er sollte und der Inhalt des Magens kann dann samt der Magensäure ungehindert in die Speiseröhre laufen. Da die Magensäure zu einem großen Teil aus ätzender Salzsäure besteht, die eigentlich dazu gedacht ist, die Nahrung zu zersetzen und die schädlichen Keime abzutöten, verursacht sie in den Schleimhäuten der Speiseröhre große Schmerzen, die sich wie eine Verbrennung anfühlen. Dem Magen selbst macht die Säure nichts aus, denn er ist auf sie eingerichtet.

    Gegen das schmerzhafte Brennen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die die Salzsäure binden sollen, aber es gibt auch einige sehr gute Hausmittel, die dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu Sodbrennen kommen kann.

    Wirksame Gemüse und Kräuter gegen Sodbrennen

    Bekanntlich ist gegen alles ein passendes Kraut gewachsen und das ist auch der Fall, wenn es ums Sodbrennen geht. Das Kraut, das hier helfen kann, heißt bitteres Tausendguldenkraut. Gekauft werden kann das Kraut, das schon die Oma kannte, als Tee in jeder Apotheke. Ein halber Teelöffel Tausendguldenkraut wird am Abend in ein Glas in ein viertel Liter kaltes Wasser gegeben. Am nächsten Morgen wird das Ganze durch ein Sieb gegossen und dann leicht erwärmt in kleinen Schlucken getrunken. Zwar macht das bittere Kraut seinem Namen alle Ehre, aber es hilft nicht nur bei Sodbrennen, sondern auch bei Blähungen, bei Völlegefühl und auch bei anderen Schwierigkeiten mit der Verdauung.

    Ein anderes wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist Sellerie, und auch hier ist es ein Tee, der für Linderung sorgt. Die frischen grünen Blätter des Sellerie werden gewaschen, klein gehackt und dann in einem Liter Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie fünf Minuten ziehen und werden dann durch ein Sieb geschüttet. Der Saft wird dann lauwarm und ungesüßt am besten nach dem Essen getrunken. So wird verhindert, dass sich zu viel Magensäure bildet. Natürlich ist auch Sellerie als Salat eine gute Sache, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie füllten unter anderem Spanferkel mit Pinienkernen, Datteln und Sellerieblättern.

    Sodbrennen in der Nacht verhindern

    Das schmerzhafte Brennen tritt vor allem nachts auf. Wer es verhindern will, der sollte am Abend weder fettes Fleisch noch Hülsenfrüchte essen und auch auf süße Nachspeisen verzichten. Zucker und Fruchtsäure lösen in den meisten Fällen Sodbrennen aus, aber auch Alkohol und Nikotin sind nichts für Menschen, die mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Während der Nacht sollte der Kopf zudem ein wenig erhöht liegen, denn das verhindert, dass die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen kann.

     

  • Bluthochdruck – Wenn der Blutdruck steigt

    Bluthochdruck – Wenn der Blutdruck steigt

    Immer mehr Menschen leiden unter einer sogenannten Hypertonie, sie haben einen zu hohen Blutdruck. Wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann kann das fatale gesundheitliche Folgen haben. Eine Herzinsuffizienz, Durchblutungsstörungen, Thrombosen und auch der Herzinfarkt und der Schlaganfall gehören zu den Folgeschäden, wenn der Blutdruck permanent zu hoch ist und nicht behandelt wird.

    Was kann man gegen Bluthochdruck unternehmen? Wann sind Hausmittel eine gute Wahl und wann müssen Medikamente eingenommen werden? Fest steht aber, dass etwas gegen den Bluthochdruck unternommen werden muss, denn wer keine Maßnahmen in die Wege leitet, der spielt mit seiner Gesundheit und nicht selten auch mit seinem Leben.

    Wie entsteht Bluthochdruck?

    Es gibt zwei Formen des Bluthochdrucks, zum einen der häufig vorkommende primäre und der eher selten vorkommende sekundäre Bluthochdruck. An der primären Form leidet heute jeder vierte Deutsche, der seltene sekundäre Bluthochdruck kommt zum Beispiel bei schwangeren Frauen vor, er kann aber auch eine Reaktion auf ein bestimmtes Medikament sein. Aber wie kommt es überhaupt zu einem hohen Blutdruck?

    Der Zyklus des Herzens verläuft in zwei Phasen, der Pump-Phase und der Blutfüllung. In den Blutgefäßen bauen sich zwei Druckeinheiten auf, ein höherer Druck, wenn sich das Herz zusammenzieht, weil es mit Blut gefüllt wird und ein niedriger Druck, wenn das Blut die Herzkammern wieder verlässt und das Herz erschlafft. Bei einem gesunden Menschen passt sich der Blutdruck immer flexibel der Herztätigkeit an und so wird eine gute Durchblutung gewährleistet. Wenn sich aber das Herz in einem immer schneller werdenden Rhythmus mit Blut füllt und dann wieder erschlafft, dann spricht der Arzt von einem Bluthochdruck.

    Was kann einen hohen Blutdruck auslösen?

     

    Es gibt unterschiedliche Ursachen für einen Bluthochdruck:

    [list icon=“undefined“ ]Stress,Übergewicht,Rauchen,Zu viel Alkohol,Erbliche Veranlagung,Zunehmendes Alter,Zu viel Salz,Zu wenig Bewegung[/list]

    Was den Bluthochdruck aber gefährlich macht, ist die Tatsache, dass die Betroffenen oftmals gar nicht merken, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Menschen, die einen zu niedrigen Blutdruck haben, merken das meist sehr schnell, wenn ihnen zum Beispiel häufig schwindelig ist. Wenn es eine Veranlagung zum Bluthochdruck gibt, dann sollte regelmäßig der Blutdruck gemessen werden.

    Was hilft bei einem zu hohen Blutdruck?

    Sport und regelmäßige Bewegung helfen dabei den Blutdruck zu senken, und auch wer auf Alkohol verzichtet, kann seinen Blutdruck auf Dauer senken. Mit dem Rauchen aufzuhören kann ein sehr gutes Mittel sein und wenn dann noch die Ernährung umgestellt wird, dann sinkt auch der Blutdruck. Stress vermeiden ist ein effektives Mittel für einen ausgeglichenen Blutdruck und alle, die sich für Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga oder Meditation entscheiden, die können ihren Blutdruck schnell wieder in einen gesunden Bereich bringen.

    Es reicht schon aus, 20 Minuten am Tag spazieren zu gehen, um den Blutdruck zu regulieren, und wer gerne aufs Rad steigt, der sollte dreimal in der Woche fahren und der Blutdruck ist in einem vernünftigen Bereich. Handelt es sich aber um einen sekundären Bluthochdruck, dann können oftmals nur Medikamente helfen, die den Blutdruck senken und dauerhaft niedrig halten.