Schlagwort: Medizin

  • Gesund schlafen in heißen Nächten

    Gesund schlafen in heißen Nächten

    Gesund schlafen in heißen Nächten kann für Freunde des Nacktschlafens leicht zum Problem werden. Denn eine Erkältung droht. Grund dafür sind die hohen Temperaturen im Sommer, die auch nachts oftmals die empfohlenen 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer kaum erreichen. Bei sommerlichen Außentemperaturen um 30 Grad kühlt es sich nachts kaum soweit ab. Trotz der höheren Temperatur im Schlafraum ist es nicht empfehlenswert, sich nachts komplett auszuziehen. Gesundheitsexperten raten dringend hiervon ab. Denn selbst in sehr warmen Nächten besteht immer noch die Gefahr, sich eine Erkältung zuzuziehen. Aus diesem Grund geht die Empfehlung dahin, eher auf leichte Schlafkleidung sowie eine dünne Decke zurückzugreifen.

     

    Keine korrekte Regelung der Körpertemperatur im Tiefschlaf

    Professor Thomas Penzel – Berliner Schlafmediziner – erläutert, dass der menschliche Körper nicht in der Lage ist, während des Tiefschlafs die Körpertemperatur richtig zu regeln. Wenn dann nachts auch noch das Fenster offensteht oder eine Klimaanlage angeschaltet ist, besteht die Gefahr einer Unterkühlung. Allerdings ist Nacktschlafen nicht nur wegen drohender Erkältung problembehaftet. Auch hygienische Gründe spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Denn in der Nacht gibt der Mensch bis zu 500 ml Schweiß ab.

     

    Tipps vom Schlafmediziner, wie Sie gesund schlafen in heißen Nächten

    Damit Sie trotz heißer Nächte im Sommer gesund schlafen, empfiehlt der Schlafmediziner Th. Penzel als Decken auf leichte Laken aus Baumwolle umzusteigen. Ebenfalls sollten Sie auf leichte Schlafbekleidung aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel Seide oder auch Leinen, zurückgreifen.

    Ferner erweist sich die Umfunktionierung der Wärmflasche als Kühlflasche als effektives Hilfsmittel in tropisch warmen Nächten. Dafür befüllen Sie die Wärmflasche mit Wasser und legen diese anschließend für rund drei Stunden vor dem Zubettgehen in Ihren Kühlschrank. Schlagen Sie die Kühlflasche bestenfalls in ein dünnes Laken ein und nehmen sie diese mit ins Bett. Den gleichen Effekt können Sie mit einer kurzen Dusche unmittelbar vor dem Schlafengehen erzielen. Dabei sollten Sie lauwarm duschen. Die lauwarme Dusche wirkt sich entspannend aus, und Sie können gesund schlafen in heißen Nächten.

  • Darum gehen Menschen im Alter gebückt

    Darum gehen Menschen im Alter gebückt

    Das maximale Alter eines Menschen kann niemand voraussagen, außerdem verändern sich die Situation und der Körper von Jahr zu Jahr. Am Anfang bauen sich Knochen und Co. auf, im mittleren Alter genießt man meist das Leben und im letzten Abschnitt bildet sich unser Skelett zurück. Natürlich variieren die Auswirkungen bei jeden, der eine hat Probleme mit den Augen, und der andere benötigt ein Hörgerät. Eine Sache fällt dann aber doch auf, sehr viele ältere Menschen gehen gebückt. Aber warum ist das so? Hilft es vielleicht besser zu sehen (die Distanz verringert sich) oder ist die Haltung ganz einfach bequemer? Aus medizinischer Sicht stimmt beides nicht, es kommt auf den Typ und auf die Lebensweise an, ob später jemand gebückt durchs Leben marschiert.

    Die Knochenmasse baut ab

    Der Hauptgrund sind die Knochen. Sie werden mit steigendem Alter porös und tragen zu einer Verformung der Wirbelsäule bei. In erster Linie haben Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte damit zu kämpfen. Schuld ist die in den Wechseljahren hormonelle Umstellung, die den natürlichen Abbau der Knochenmasse dramatisch fördert. Umgangssprachlich nennt man eine solche Krümmung auch Witwenbuckel, dieser tritt häufig nach einer Osteoporose (Knochenschwund) ein.

    Es hat also weder mit dem Sehen, noch mit irgendeiner bequemen Haltung zu tun, es ist einfach die natürliche Folge des Knochenabbaus.

    So kann man sich schützen

    Vollständig lässt sich ein Witwenbuckel nicht verhindern, man kann jedoch vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Der wichtigste Schritt ist für genug Vitamin D zu sorgen. Es ist die Basis und beugt effektiv einer Osteoporose-Prävention vor. Die Vitaminspritze kann man über verschiedene Optionen aufnehmen, Spaziergänge bei Sonnenlicht wären zum Beispiel eine Möglichkeit. Das Licht in der Natur lässt Vitamin D bilden, und zwar in der Haut. So wird die Kalziumeinlagerung gefördert und die Knochen werden gestärkt. Im Winter benötigt der Vitamin-D-Haushalt übrigens mehr Aufmerksamkeit, denn in der kühleren Jahreszeit hat die Sonne weniger Kraft. Dadurch wird weniger erzeugt und es kommt in vielen Fällen zu einem Vitamin-D-Mangel.

    Die Einnahme von „richtigen“ Lebensmitteln wirkt ebenfalls einem krummen Rücken entgegen. Dazu zählen Nüsse, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse und Milch, sie alle gelten als gute Kalziumspender. Vorsicht ist bei phosphatreicher Ernährung (Wurst zum Beispiel) geboten, gemeinsam mit Tabak und Alkohol ist eine Verbannung vom Speiseplan die beste Entscheidung.

  • 24 Stunden Pflege durch polnische Pflegekräfte

    24 Stunden Pflege durch polnische Pflegekräfte

    24 Stunden Pflege daheim ist heute für einen Großteil Pflegebedürftiger die erste Option. Denn in der heutigen Zeit möchten viele ältere, pflegebedürftige Menschen ihre vertraute Umgebung nicht mehr verlassen. Im Raum Deutschland greifen immer mehr Familien auf polnische Pflegekräfte zurück.

     

    Was bedeutet der Begriff „polnische Pflegekräfte“?

    Obwohl die Bezeichnung „polnische Pflegekräfte“ zunächst auf Pflegepersonal auf Polen schließen lässt, handelt es sich bei diesem Personal keinesfalls ausschließlich um Betreuungspersonen aus Polen. Vielmehr hat sich dieser Begriff in Deutschland für die 24 Stunden Pflege für Senioren in Deutschland eingebürgert.

     

    Bei dieser Form der 24 Stunden Pflege wohnen Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren aus osteuropäischen Ländern direkt bei pflegebedürftigen Personen. Dadurch sind die polnischen Pflegekräfte immer dann zur Stelle, wenn die Senioren Hilfe benötigen. Sei es im Bereich der

     

    • allgemeinen Betreuung
    • hauswirtschaftlichen Versorgung
    • Unterhaltung

     

    oder in allen pflegerischen Belangen. Jedoch kommen nicht ausschließlich polnische Staatsbürgerinnen in Frage. Das Pflegepersonal für die 24 Stunden Pflege stammt auch aus Ländern wie beispielsweise Litauen, Rumänien, Tschechien, Ungarn und weiteren zu Osteuropa zählenden Ländern.

     

    Welche Tätigkeiten über polnische Pflegekräfte aus?

    Meistens erfolgt eine falsche Auslegung der Bezeichnung Pflegekraft. Zwar haben Senioren in der Tat Pflegebedarf. Denn oftmals können diese sich nicht mehr allein anziehen, waschen oder die Toilette aufsuchen. Oder sie benötigen Hilfe beim Kochen und Einkaufen. Damit dieser Personenkreis die erforderlichen Hilfen erhält, leisten Pflegekräfte die so bezeichnete Grundpflege.

     

    Derartige Pflegeleistungen können in Deutschland von

     

    • Familienangehörigen
    • Freunden
    • Hauswirtschaftskräften
    • Nachbarn
    • Pflegehilfskräften
    • Verwandten

     

    durchgeführt werden.

     

    Für derartige Grundpflegeleistungen können polnische Pflegekräfte zum Einsatz kommen. Denn eine examinierte Pflegekraft ist hierfür nicht notwendig. Müssen allerdings Leistungen aus der medizinischen Behandlungspflege erbracht werden, ist eine examinierte Pflegekraft unabdinglich. Mit anderen Worten ausgedrückt sind polnische Pflegekräfte in der Regel keine ausgebildeten Pflegekräfte.

     

    Somit benötigen Sie für Ihre pflegebedürftigen Angehörigen zusätzlich für Tätigkeiten wie

     

    • Anlegen und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen
    • Messen des Blutdrucks
    • Spritzen geben

     

    und ähnlichen Leistungen einen ambulanten Pflegedienst.

     

    Vor- und Nachteile der 24 Stunden Pflege durch polnische Pflegekräfte

    Hauptsächlich suchen Familien für ihre pflegebedürftigen Großeltern und Eltern aus finanziellen Gründen polnische Pflegekräfte. Denn Betreuerinnen und Haushaltshilfen aus Deutschland können sie sich für gewöhnlich finanziell nicht leisten.

     

    Neben der allgemeinen Hilfe im Haushalt und der Grundpflege wünschen sich viele Senioren, die oftmals allein leben, auch in der Nacht jemanden in ihrer Nähe. Tagsüber wird eine Pflegekraft zur Beschäftigung und Unterhaltung gesucht. Diese 24 Stunden Betreuung leisten Helferinnen aus Polen und weiteren osteuropäischen Ländern gerne. Denn gerade dieser Personenkreis ist für seine hohe Empathie bekannt. Gern sorgen polnische Pflegekräfte für pflegebedürftige Personen rund um die Uhr.

     

    Nachteilig könnte sich das Zusammenleben auf engem Raum auswirken. Deshalb ist es essentiell, sich vorher gründlich zu überlegen, ob pflegebedürftige Personen tatsächlich dazu bereit sind. Außerdem müssen sich beide menschlich wie auch sprachlich verstehen. Gute Deutschkenntnisse können somit dazu beitragen, dass sich schneller eine freundliche und wertschätzende Beziehung entwickelt.

     

    Aber auch das Alter der Pflegekraft sollte Beachtung finden. So kann beispielsweise eine Frau im Alter von 50 bis 60 Jahren offensichtlich die Lebenserfahrung und Interessen besser teilen, als eine junge Frau von 25 Jahren.

  • Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken = Bauchschmerzen – Mythos oder Wahrheit?

    Kirschen sind ein beliebtes Obst im Sommer. Frisch schmecken sie am besten. Doch nach dem anschließenden Trinken von Wasser sollen Bauchschmerzen drohen. Stimmt dies tatsächlich?

     

    Kirschen – kalorienarme Früchte

    Die runden roten Früchte laden zum Naschen ein. Zudem sind sie äußerst gesund. Dies begründet sich in dem Reichtum an Eisen, Magnesium, Folsäure und Kalium. Aber auch die Vitamine C und B sind reichlich in den Früchten vorhanden. Die in Kirschen vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe sollen für die vorbeugende Wirkung gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems verantwortlich zeichnen. Allerdings sollten keine zu großen Mengen Kirschen verzehrt werden. Ansonsten drohen Bauchschmerzen.

     

    Kein Wasser trinken nach dem Verzehr von Kirschen?

    Einem alten Kinderspruch zufolge sollte nach dem Kirschenverzehr kein Wasser getrunken werden. Anderenfalls drohten Bauchschmerzen. Seitens des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat dieser Spruch keine Gültigkeit mehr. In der damaligen Zeit befanden sich offenbar Keime im Trinkwasser. Demgemäß waren Bauchschmerzen vorprogrammiert.

    Da in einer Tasse Kirschen eine Menge von bis zu drei Gramm Ballaststoffen enthalten sind, kann jedoch das Trinken von Wasser unmittelbar auf den Verzehr ein schnelleres Rutschen in den Darm verursachen. Denn durch die Bakterien, die das Obst im Dickdarm zerlegen, bildet sich binnen 30 Minuten ein Gemisch aus verschiedenen Gasen und Stickstoffverbindungen. Diese dehnen die Darmwand und rufen Schmerzen hervor.

     

    Bakterien im Dickdarm

    Ferner können Magenschmerzen nach dem Verzehr dieser Früchte auftreten, wenn zu viel davon gegessen werden. Ein Pfund Kirschen verträgt der Magen nicht. Denn auf der Fruchtschale befinden sich Keime. Zwar sind diese im Normalfall für den menschlichen Körper harmlos, da die Magensäure sie abtötet. Doch bei einem großen Genuss dieser Obstsorte ist der Magen schnell überfordert. Die im Magen ablaufenden Gärprozesse führen schnell zu Bauchschmerzen.

     

    Christian Sina – Direktor vom Institut für Ernährungsmedizin von der Universität zu Lübeck – weiß zu berichten, dass Bakterien als natürliche Bewohner des Dickdarms eher für Beschwerden verantwortlich sind als die Magensäure.

  • 5 Mythen über die Kuhmilch

    5 Mythen über die Kuhmilch

    Ein frisches Glas Milch ist auch heute noch lecker. Früher war die Bedeutung aber noch größer, denn Eltern haben ihr positive Eigenschaften nachgesagt. So soll viel Kalzium enthalten sein, welches den Knochenaufbau fördert. Mit der Zeit hatte es die Kuhmilch aber immer schwerer, Gründe dafür sind unter anderem in der industriellen Entwicklung zu finden. Echte Kuhmilchprodukte sind immer weniger geworden, dafür haben Milchersatzprodukte die Regale der Supermärkte erobert. Außerdem gibt es viele Mythen rund um die Flüssigkeit, die aber natürlich nicht alle stimmen. Fünf davon werden in den nächsten Zeilen aufgegriffen, selbstverständlich mit Antwort.

    Laktoseintoleranz nimmt zu

    Laktoseintoleranz ist ein Thema, das immer öfters aus den Mündern kommt. Demzufolge müsste auch die Quote der Betroffenen steigen, wenn immer mehr Menschen darüber diskutieren. Dem ist aber nicht so, Studien belegen, dass diese Aussage Quatsch ist. Noch immer beträgt der maximale Wert 15 Prozent, wenn es um Laktoseintoleranz bei Erwachsenen in Deutschland geht. Die Folgen davon sind unter anderem, dass Kuhmilch tabu ist. So zumindest die Vermutung, die jedoch nie medizinisch bestätigt wird. Experten sehen dahinter auch einen psychologischen Grund, der auf die vielfältige Auswahl zurückzuführen ist. Man greift einfach zu laktosefreier Milch. Dabei wird in vielen Fällen durchaus richtige Kuhmilch vertragen, lediglich die Menge ist geringer.

    Gewichtszunahme durch Kuhmilch

    Dieser Mythos stimmt nicht. Milch in ungesüßter Form ist sogar förderlich für die Fettverbrennung, was in US-Studien auch belegt werden konnte. Dabei nahmen fettleibige Teilnehmer mindestens drei Portionen Milchprodukte während des Beobachtungszeitraums ein. Das Ergebnis war ein größerer und schnellerer Abnehmerfolg.

    Stärkt die Knochen

    Das stimmt. Milchprodukte haben enorm viel Kalzium, was sich vor allen in den jungen Jahren positiv auswirkt. Je mehr davon eingelagert wird, umso höher ist später die Knochendichte. Ärzte raten bei Kindern zwischen ein und vier Jahren zu 200 Milliliter Kuhmilch täglich.

    Höheres Risiko für Herzerkrankungen

    Eine aktuelle Untersuchung gibt Entwarnung. Beim Verzehr von überdurchschnittlich viel Milchprodukten/Milch ist nicht mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen. Ein Verzehr von täglich 300 Millilitern ist sogar förderlich.

    Verursacht Akne

    Es stimmt zum Teil. Frischkäse, Magermilch, Quark und Milch sind zwar nicht alleine dafür verantwortlich, tragen aber etwas dazu bei. Die förderliche Wirkung wird den bioaktiven Molekülen und den Hormonen in der Kuhmilch geschuldet.

  • Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Barfußlaufen zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. So wirkt es vorbeugend gegen diverse Fußfehlstellungen wie Senk-, Spreiz- und Knickfüße. Aber auch zur Schulung unserer Sinne, Stärkung der Muskulatur und Anregung der Durchblutung hat sich das Laufen ohne Schuhe bestens bewährt. Experten raten dazu, des Öfteren einmal die Schuhe daheim zu lassen und barfuß zu laufen. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Menschen mit Barfußlaufen sogar schneller unterwegs sind als in Schuhen.

     

    Mehrheit der Bevölkerung leidet an Fußdeformationen

    Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Fußdeformationen. Experten zufolge hängt dies mit dem fehlenden Barfußlaufen zusammen. Durch das Laufen in Schuhen findet kaum noch ein Training der großen und kleinen Fußmuskeln statt. Demzufolge treten Fehlaufstellungen auf. Mediziner empfehlen den Besuch von Barfußparks. Das Laufen auf Glasscherben, Holz, Kies und Lehm trägt zur Stärkung der Fußmuskulatur bei. Ferner werden die Fußreflexzonen sowie der gesamte Organismus angeregt. Darüber hinaus reguliert sich der Blutdruck.

     

    Kinderschuhe schnell zu klein

    Patrik Reize, Ärztlicher Direktor der orthopädischen Klinik Stuttgart weist darauf hin, dass Kinderschuhe bereits kurz nach dem Kauf schon zu klein sind. Dementsprechend kommt es Stauchung des Fußes. Läuft das Kind barfuß, kann daraus ein effektives Entgegenwirken gegen die Rückbildung von Muskeln, Bändern und Sehnen resultieren. Außerdem fördert dies die gesunde Zehenstellung. Ältere Menschen profitieren vom Barfußlaufen durch die Wiederherstellung des Vorfußgangs. Beispielsweise kann hiermit die Sehnenplatte zwischen dem Vor- und Rückfuß trainiert werden. Die Wirbelsäule erfährt Entlastung und die Achillessehne Unterstützung. Beschwerden im Bereich des Rückens lassen sich somit vermeiden. Bedingt durch die Stimulation der Fußsohlen lassen sich positive Wirkungen auf die inneren Organe erzielen.

     

    Barfußlaufen und Diabetes

    Personen, die schon länger nicht mehr barfuß unterwegs waren, sollten langsam mit dem Barfußlaufen beginnen. Ansonsten drohen Überlastungen. Anfangs kann ein Laufen in Socken bereits Entlastung bringen. Patienten mit Diabetes und Polyneuropathie sollten jedoch vorsichtig sein beim Barfußlaufen. Sie verfügen meist über ein gestörtes Schmerzempfinden. Dadurch können Infektionen auftreten.