Schlagwort: Medizin

  • Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Neue Wunderpille gegen Grippe in Anmarsch

    Viele starten ein neues Jahr mit einer Grippe. Sie hat in dieser Zeit Hochsaison und macht vor niemandem Halt. Egal, ob jung oder alt. Freiwillig tut sich freilich niemand die Sache mit den Viren an, schließlich ist man dadurch für längere Zeit ans Bett gefesselt und muss sich außerdem mit den Begleiterscheinungen auseinandersetzen. Dazu zählen in erster Linie Husten, Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Hausmittel oder Medikamente aus der Apotheke können die Auswirkungen zwar lindern, doch ein Freifahrtschein für einen „normalen“ Alltag sind auch sie nicht. Man muss sich trotzdem ausruhen und viel trinken. Viele Pillen muss man außerdem mehrmals einnehmen, zumindest bis jetzt. Es gibt nämlich in Japan ein Pharmaunternehmen, welches eine Art Wunderpille verspricht. Sie soll aber nicht nur binnen 24 Stunden helfen, sondern es soll auch die Einnahme einer einzigen Dosis ausreichen.

    So arbeitet das Medikament

    Derzeit erhältliche Grippemittel können lediglich verhindern, dass das Grippevirus nicht mehr aus den bereits eingenommenen Zellen ausbrechen kann. Die noch nicht erhältliche japanische Pille hingegen geht die Sache wesentlich effektiver an, so verhindert das Mittel, dass die Bakterien gesunde Zellen erst gar nicht einnehmen können. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Zellsystem des Körpers nicht angegriffen werden kann.

    24 Stunden und nur eine Dosis

    Der Virus im Körper soll durch die neue Wunderpille in nur 24 Stunden eliminiert werden. Dies wäre eine echte Revolution, denn bislang ist der Zeitraum ca. dreimal länger. Außerdem reduziert sich die Einnahme auf eine einzige Dosis, auch dies ist derzeit mit zwei Dosen an fünf Tagen noch etwas anders. Die neue Medizin wäre also unterm Strich nicht nur effektiver, sondern sie würde auch schneller wirken.

    Dem Marktstart steht nichts im Wege

    Laut vorliegenden Informationen ist das Medikament im Moment in der Testphase. Es gibt allerdings so viele positive Ergebnisse, dass das Pharmaunternehmen noch im März 2018 mit einer Zulassung in Japan rechnet. In den USA hingegen könnte es erst 2019 so weit sein, ein Start in Deutschland ist ebenfalls wahrscheinlich, aber derzeit noch völlig ungewiss (vom Zeitrahmen her). Am Ende ist es also nur eine Frage der Zeit, wann der Endverbraucher Zugriff auf die Wunderpille hat.

  • Warum die Kindheit ausschlaggebend für die spätere Gesundheit ist

    Warum die Kindheit ausschlaggebend für die spätere Gesundheit ist

    Jeder Mensch erlebt eine andere Kindheit. Im besten Fall fällt die Zeit positiv aus und man kann auf glückliche Jahre zurückblicken. Über die zweite Lebenshälfte denkt man als Kind natürlich noch nicht nach, dabei soll diese aber durch die Kindheit geprägt sein. Dies betrifft den gesundheitlichen Aspekt und ist durch eine neue Studie belegbar. Genauer gesagt heißt es: Bei einer beschwerdefreien Zeit als Baby/Kind ist die Gesundheit später besser, bei Ungleichheiten wiederum fällt es auf die negative Seite. Die entsprechende Untersuchung fand an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf statt, verantwortlich dafür waren in erster Linie Stephane Cullati und Boris Cheval.

    Landesweite Auswertung von Daten

    Die Studie fiel mit Daten von mehr als 24.000 Menschen sehr umfangreich aus. Sie stammen aus insgesamt 14 europäischen Ländern und waren zwischen 50 und 96 Jahre alt. Ausschlaggebend für die Messung des Gesundheitszustands ist die Muskelstärke gewesen (konkreter ausgedrückt dessen Greifstärke). Das Ergebnis hat man anschließend mit den verschiedensten sozio-ökonomischen Variablen verglichen (aus der Vergangenheit), so spielte unter anderem die Qualität und die Größe der Wohnung eine Rolle. Allerdings nicht in der sie aktuell lebten, sondern in welcher sie im Alter von zehn Jahren waren. Weitere Einflüsse waren der Beruf des Haupternährers und welche Anzahl an Büchern es zu Hause gab.

    Das Ergebnis

    Sind Personen unter schlechteren sozio-ökonomischen Bedingungen erwachsen geworden, dann wurde im Alter eine geringere Anzahl an Muskelstärke gemessen. Die Auswertung erfolgte freilich zu Menschen, die es in der Kindheit besser hatten. Eine Änderung am Ergebnis gab es auch dann nicht, wenn weitere gesundheitliche Einflüsse (wie sportliche Aktivitäten und der Konsum von Alkohol/Tabak) berücksichtigt worden sind. Der Effekt tritt vor allem bei Frauen auf, die auf der sozialen Leiter des Lebens nicht so weit gekommen sind (verglichen mit dem männlichen Geschlecht).

    Stress als Faktor

    Schuld an den negativen Folgen im Erwachsenenalter ist unter anderem Stress. Wer bereits früh damit in Berührung kommt, der muss mit einer schlechteren Gesundheit im höheren Alter rechnen. Sowohl das Immunsystem als auch der gesamte Gesundheitszustand sind davon betroffen. Aufgrund der Studie kann man also mit gutem Recht sagen, dass die Kindheit fürs spätere Leben eine entscheidende Rolle spielt. Da ist es dann auch egal, ob man später erfolgreich ist oder nicht.

  • Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Restless Legs – wenn die Beine in der Nacht zappeln

    Nach einem anstrengenden Tag möchte man sich nur mehr auf die Couch begeben und die Beine hochlegen. Mit der anschließenden Ruhe kann der Körper wieder Kraft tanken und man ist am nächsten Tag fit. In den meisten Fällen funktioniert der Plan, manchmal klappt es aber aufgrund von unruhigen Beinen nicht. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dann um das sogenannte Restless-Legs-Syndrom, welches man abgekürzt auch als RLS bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein Bewegungsdrang, der in erster Linie in der Nacht und in Ruhephasen auftritt. Je nach Stärke der Beschwerden beziehungsweise Schmerzen können auch Folgeerscheinungen auftreten, dazu zählen vor allem Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Dies wiederum führt am nächsten Tag zu einer chronischen Müdigkeit.

    Beeinflusst den Alltag

    RLS hat viele Betroffene fest im Griff. Damit sind aber nicht die Beschwerden, sondern die sozialen Schwierigkeiten gemeint. Ein längerer Aufenthalt in einem Restaurant oder in einem Flugzeug gestaltet sich zum Beispiel als schwierig, schließlich können die Patienten nicht still sitzen (über einen längeren Zeitraum). Aus diesem Grund kommt es bei vielen zu einem Vermeidungsverhalten. Fakt ist übrigens auch, dass das weibliche Geschlecht eher davon betroffen ist. Allgemein geht man von rund zehn Prozent der Bevölkerung aus, die mit dem Restless-Legs-Syndrom zu kämpfen haben. In Wahrheit sind es aber wahrscheinlich noch sehr viel mehr, denn viele gehen erst gar nicht zum Arzt damit oder geben Schlafstörungen als Ursache an (also eine falsche Angabe). Deshalb liegt die Dunkelziffer wohl noch deutlich höher.

    Ursache nicht bekannt

    Derzeit gibt es keine handfesten Beweise, was der Auslöser für RLS ist. Man vermutet lediglich, dass in der Nacht und in den Ruhephasen nicht genügend Dopamin freigesetzt wird (im Rückenmark und/oder im Gehirn). Somit kommt es im zentralen Nervensystem zu einem Mangel des Botenstoffs. Ebenfalls eine entscheidende Rolle könnten der unregelmäßige Hormonhaushalt bei Frauen und eine zu geringe Eisenspeicherung in den Gehirnzellen sein. Oftmals ist das Restless-Legs-Syndrom aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung. Dies kann unter anderem Diabetes, Eisenmangel und Rheuma sein. Behandelt man eine solche Grunderkrankung, dann reduzieren beziehungsweise verschwinden auch die unruhigen Beine.

    RLS-Patienten haben verschiedene Möglichkeiten, um Abhilfe zu schaffen. So kann zum Beispiel eine Massage, Bewegung oder auch eine kalte Dusche helfen. Des Weiteren ist auch eine medikamentöse Behandlung möglich, wobei es diesbezüglich aber leider noch keine Studien gibt. Trotzdem berichten Einzelfälle von Erfolgen, sodass dies ebenfalls eine Option ist. Der wohl wichtigste Aspekt ist aber der Gang zum Arzt.

     

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  • Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Knochenschädigung durch Alkoholkonsum in jungen Jahren

    Österreichische Forscher wiesen in einer Studie nach, dass Alkoholkonsum in jungen Jahren zur Knochenschädigung führen kann.

     

    Erheblicher Alkoholkonsum für Knochenschädigung verantwortlich

    Wenn Sie als junger Mensch in regelmäßigen Abständen Alkohol zu sich nehmen, seien Sie gewarnt. Denn dies kann neben einer Organ- und Nervenschädigung auch eine beeinträchtigte Muskelleistung herbeiführen. Ferner können Krebserkrankungen, psychische Krankheiten wie auch Adipositas entstehen. Ein Zuviel an Alkohol lässt außerdem die Gefahr an einer Gastritis wie Fettleber zu erkranken steigern. Zudem erhöht sich durch den Alkoholgenuss ein mögliches Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Nicht selten tritt ein Herzinfarkt auf. Trinken Sie darüber hinaus über eine längere Zeitspanne Alkohol, so kann zusätzlich eine Knochenschädigung in Erscheinung treten.

     

    Dazu führt jugendliches Komasaufen

    Exzessiver Alkoholgenuss ist auch unter der Bezeichnung Komasaufen bekannt. Dieses, besonders bei Jugendlichen, auftretende Phänomen wirkt sich bereits in jungen Jahren negativ auf die Knochen aus. Demzufolge nimmt die Knochenmasse stetig ab. Zusätzlich verschlechtert sich der Knochenstoffwechsel. Wenn Sie nicht an Osteoporose erkranken wollen, ist es ratsam, auf Wein, Schnaps und Bier weitgehend zu verzichten.

     

    Langzeitfolgen vom Komatrinken

    Basierend auf den Resultaten der durchgeführten Studie aus Österreich liegt es nahe, davon auszugehen, dass Komatrinken beim Menschen auch langfristig sich negativ auf die Knochenfunktion auswirkt. Fachleuten zufolge ist hiermit besonders bei Jugendlichen unter 20 Jahren zu rechnen. Denn bei diesen jungen Menschen können sich die Knochen noch nicht vollständig entwickeln.

     

    Frühzeitiger Alkoholgenuss vermindert Knochenaufbau

    Als Kooperationspartner der Studie wurden an der Wiener Veterinärmedizinischen Universität junge Schweine über acht Wochen mit einer Alkohol-Apfelsaft-Mischung gefüttert. Wissenschaftler entnahmen von den Tieren Serumproben. Hiervon sind unterschiedliche Marker des Muskel- und Knochenstoffwechsels bestimmt worden. Ferner kam es zur Begutachtung der Knochen acht Wochen nach Studienende.

    Im Rahmen dieser Kontrolluntersuchungen stellten Wissenschaftler Knochenschädigungen fest. Neben Veränderungen in den Knochen ergaben sich aus den entnommenen Blutproben reduzierte Kalzium- wie auch Phosphorspiegel. Normalerweise ist dies auch bei Menschen ein typisches Kennzeichen, das auf Veränderungen durch den regelmäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen ist.

  • Oxytocin – Studien beweisen: Mit Kuscheln lassen sich psychische Störungen heilen

    Oxytocin – Studien beweisen: Mit Kuscheln lassen sich psychische Störungen heilen

    Oxytocin kann unterstützend bei der Behandlung ganz unterschiedlicher psychischer Störungen seine Wirkung entfalten.

     

    Psychische Erkrankungen lassen sich nicht selten äußerst schwierig therapieren. Dabei könnte künftig das als Kuschelhormon bezeichnete Oxytocin eine wesentliche Besserung herbeiführen. Hierzu erläutert Prof. Dr. Dr. med. René Hurlemann, Universitätsklinikum Bonn, in einer Pressemitteilung, dass das Hormon unterschiedliche psychische Störungen lindern kann. Somit bestehen gute Chancen für Menschen, die an Angst-, Borderline- oder autistischen Störungen leiden.

     

    Angststörungen sehr weit verbreitet

    Im gesamten europäischen Raum zählen Angststörungen zu den am weitesten verbreiteten Erkrankungen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. hin. Im Allgemeinen erfolgt die Therapie mittels kognitiver Verhaltenstherapie. Zusätzlich können auch Medikamente zum Einsatz kommen. Da die Behandlung mit Medikamenten in der letzten Zeit jedoch stagniert, setzen Experten jetzt auf Oxytocin.

     

    Oxytocin kann sozialen Stress mindern

    Bereits früheren Studien zufolge wissen Forscher von der lindernden Wirkung des Hormons Oxytocin. Es kann unter anderem soziale Kompetenzen und Vertrauen aufbauen. Wenn zum Beispiel eine Mutter Probleme hat, eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen, kann das Hormon hierbei behilflich sein. Aber auch durchgeführte Untersuchungen bei Tieren ergaben eine angstreduzierende Wirkung. Neu entdeckt wurde indes die therapeutische Nützlichkeit in der Behandlung psychischer Störungen beim Menschen.

    Ferner trägt das Hormon zur Reduzierung des so genannten Mandelkernkomplexes bei. Dieser zeichnet für Wut und Angst verantwortlich. Das Hormon stellt der eigene Organismus her. Beispielsweise in Form von Nasenspray kann dies das Gehirn erreichen und hier die Furcht mindern. So die Überlegungen von Prof. Dr. Dr. med. Hurlemann.

     

    Hormon eignet sich allerdings nur als Therapieergänzung

    Jedoch kann Oxytocin ausschließlich ergänzend zu einer Behandlung seinen Einsatz finden. Somit ist das Hormon nur für eine unterstützende Therapie zu einer Psychotherapie für Patienten mit psychischen Erkrankungen geeignet. Professor Dr. med. Matthias M. Weber von der DGE – Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie – rät ebenfalls zu einer kombinierten Therapie des Hormons.

  • Cholesterin lässt Tumor deutlich schneller wachsen

    Cholesterin lässt Tumor deutlich schneller wachsen

    In Los Angeles wurde von der University of California eine neue Studie veröffentlicht. Sie besagt, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem zu hohen Cholesterinspiegel und dem Wachstum eines Tumors gibt. Besser gesagt ist dessen Geschwindigkeit gemeint, die dadurch bis zu 100-fach nach oben gehen kann. Das Ergebnis der Forscher ist auf der einen Seite erschreckend, allerdings kann man so zum Beispiel gegensteuern und genau das Gegenteil erreichen. Alle Versuche liefen unter den Augen von Labormediziner Peter Tontonoz ab. Das Ziel war es herauszufinden, ob beziehungsweise welchen Zusammenhang es zwischen cholesterinreicher Ernährung und der Erkrankung an Darmkrebs gibt. Die Studie sollte außerdem eine frühere Erkennung fördern, sodass man wesentlich früher und besser behandeln kann.

    Cholesterinreiches Futter hatte Folgen

    Eine Bindung zwischen Cholesterin und einem erhöhten Risiko an Krebs zu erkranken, ist bereits lange bestätigt, allerdings kannte man die Ursache nicht. Nach Tierversuchen mit Mäusen sieht es nun anders aus, die Tiere bekamen zunächst cholesterinreiches Futter verabreicht. Diese Maßnahme führte zu einer erhöhten Cholesterinproduktion, dessen Folge war wiederum ein schnellerer Wachstum des Tumors.

    Fakt ist auch, dass nicht nur der Cholesterinspiegel nach oben ging, auch die Stammzellen vermehrten sich in ihrer Anzahl. Somit kam es zu einer Ausdehnung des Dickdarms und der Eingeweide, die Entstehung von Tumoren war geboren (im Dickdarm).

    Den Cholesterin-Effekt umdrehen

    Tontonoz, der Leiter der Studie, ist von den entdeckten Fortschritten begeistert. Jetzt weiß man, dass durch zu viel Cholesterin die Stammzellen wachsen und sich die Tumorentstehung so auf das Hundertfache beschleunigt (auch Werte darüber sind nicht ausgeschlossen). Es handelt sich um den Cholesterin-Effekt, der nun einen neuen Schritt ins Leben ruft. Man sucht jetzt also eine Methode, welche diesem Einhalt gebieten kann.

    Sind die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar, dann lassen sich neue Heilungschancen entwickeln. Den Wachstum der Tumore kann man zum Beispiel durch eine umgekehrt angewandte Methode in die andere Richtung leiten. Natürlich sind dafür weitere Forschungsarbeiten nötig, doch dank der erkenntnisreichen Studie stehen diesen nichts mehr im Wege. Für Betroffene wäre es eine echte Revolution, sie könnte man wesentlich früher und besser behandeln.

     

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