Schlagwort: Menschen

  • Fieber – eine Krankheit oder nur ein Symptom?

    Fieber – eine Krankheit oder nur ein Symptom?

    Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Zeit der Erkältungen und der grippalen Infekte. Wer sich angesteckt hat, der träumt von einer heißen Dusche, um die eiskalten Glieder wieder zu erwärmen, und kaum liegt man wieder im warmen Bett, da wird es brütend heiß. Schüttelfrost und Fieber gehen bei grippalen Infekten Hand in Hand, aber erst, wenn das Fieber über 39° Grad steigt, dann ist es auch wirklich Fieber. Unter dieser Grenze ist es erhöhte Temperatur, jedoch beides, das Fieber und auch die erhöhte Temperatur sind ein Zeichen des Körpers, dass irgendetwas nicht stimmt.

    Fieber ist immer sinnvoll

    Fieber hat zahlreiche Ursachen, in den meisten Fällen ist es aber ein Infekt, der das Fieber auslöst. Das Immunsystem arbeitet bei einem Infekt auf Hochtouren und bildet eine Menge Abwehrstoffe und einige dieser Abwehrstoffe tragen den Namen Pyrogene und sie erzeugen letztendlich auch das Fieber. Alle wichtigen Reaktionen, die dem Körper zur Verfügung stehen verlaufen in einer rasanten Geschwindigkeit, wenn sich Fieber einstellt. Insofern ist Fieber eine sehr sinnvolle Reaktion des Körpers, allerdings gibt es auch Situationen, in denen es besser ist, das Fieber zu senken, zum Beispiel, wenn es bei einem Kind zu Fieberkrämpfen kommt oder wenn das Fieber dem Betroffenen zu arg zusetzt.

    Fieber mit ungeklärter Ursache

    Wenn die Ärzte nach der Ursache des Fiebers suchen, dann bleibt diese Suche oftmals ohne Ergebnis, denn auch nach einer gründlichen Diagnose bleibt die Ursache vielfach im Dunkeln. Bei einem Viertel aller Fälle mit hohem Fieber steht unter dem Untersuchungsbericht „Fieber mit unklarer Genese“, will heißen, es muss zwar eine Ursache geben, aber wir haben sie leider nicht gefunden. Fieber mit ungeklärter Ursache kommt und geht in der Regel meist ebenso schnell, wie es gekommen ist, trotzdem sollten Betroffene darauf drängen, gründlich untersucht zu werden, ob dahinter nicht doch eine ernsthafte Erkrankung steckt.

    Ab welcher Temperatur wird Fieber gefährlich?

    Die normale Körpertemperatur liegt bei konstant 37° Grad und das auch nur, weil der Körper die Produktion und die Abgabe immer in der richtigen Balance hält. Das Regulierungszentrum für die Balance der Körperwärme ist im Gehirn und es arbeitet rund um die Uhr. Dieser Teil des Gehirns ist mit einem Thermostat zu vergleichen, und wenn bestimmte Faktoren den eigentlichen Sollwert am Thermostat zu hoch stellen, dann passt sich der Körper automatisch der neuen Temperatur an. Temperaturschwankungen sind vollkommen normal und immer abhängig vom Alter, der Tageszeit, auch ob man sich ausruht oder arbeitet, hat Einfluss darauf, wie hoch die Körpertemperatur ist. Steigt die Fieberkurve auf über 39° Grad, dann besteht akute Gefahr, denn dann droht unter anderem eine Austrocknung des Körpers. Besonders bei kleinen Kindern und alten Menschen kann es infolge von hohem Fieber zu massiven Problemen mit dem Kreislauf kommen, aber auch das zentrale Nervensystem kann bei anhaltend hohem Fieber geschädigt werden.

    Was hilft gegen Fieber?

    Fieber lässt sich in der Regel gut in den Griff bekommen. Da Kinder schnell und auch hoch fiebern, sollten immer fiebersenkende Mittel wie zum Beispiel Zäpfchen im Haus sein. Sehr hilfreich können auch Wadenwickel sein. Für Wadenwickel werden Geschirrhandtücher in kaltes Wasser getaucht, ausgewrungen und dann um die Waden gewickelt. Darüber kommen trockene Frotteehandtücher und schließlich eine warme Decke, und nach zehn Minuten wird der Wickel gewechselt. Meist sinkt das Fieber schon nach zweimaligem Wickeln wieder unter die gefährliche Grenze von 39° Grad. Wird das Fieber von einem Infekt ausgelöst, dann helfen auch Antibiotika dabei, das Fieber schnell wieder zu senken. Als Grundregel gilt: Wenn das Fieber mehr als einen Tag konstant hoch ist und auch durch Medikamente nur kurzfristig gesenkt werden kann, dann muss ein Arzt aufgesucht werden, der nach der genauen Ursache forscht.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Die 27. SSW – wichtige Entwicklungssprünge

    Die 27. SSW – wichtige Entwicklungssprünge

    Die 27. SSW ist welcher Monat? In der 27. SSW endet das zweite Trimester der Schwangerschaft und damit auch der siebte Monat. In der 27. SSW spielen die Gewichtszunahme des Babys und der Gebärmutter eine große Rolle, denn sie sorgen bei der Mutter zunehmend für Beschwerden der unterschiedlichsten Art. Diese Beschwerden sind aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Mutter in den kommenden drei Monaten der Schwangerschaft erwartet. Das Baby macht in der 27. SSW einen großen Sprung in seiner Entwicklung und das gilt vor allem für sein Gehirn, aber auch für die Lungen.

    Die Entwicklung des Babys in der 27. SSW

    Wenn der Arzt Bilder in der 27. SSW macht, dann kann die Mutter erkennen, dass sich die Proportionen des Babys verändert haben. Das Wachstum des Kopfes hat sich im Vergleich zum Rumpf verlangsamt und die körperlichen Proportionen ergeben jetzt ein einheitliches Bild. In der 27. SSW wiegt das Baby etwa 1.000 Gramm und es hat eine Körperlänge von durchschnittlich von 36 cm. Zwar ist die Haut noch ein wenig runzelig, aber die Fettreserven, die das Kind in den noch verbleibenden Wochen ansammelt, werden die Haut glätten.

    Das Baby hat in der 27. SSW einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, leider stimmt er aber nicht immer mit dem der Mutter überein. Da das Kind noch relativ viel Platz in der Gebärmutter hat, können seine Turnübungen die Mutter nachts wachhalten, während es am Tag gerne mal eine Ruhepause einlegt. Schuld an den nächtlichen Aktivitäten sind die Wehen-Hormone, die der Körper der Mutter jetzt vermehrt und vor allem in der Nacht ausschüttet. Zwar wird der Platz in der Gebärmutter immer kleiner, aber es reicht immer noch, um Purzelbäume zu machen. Da das Baby erst später die Geburtsposition, die Beckenendlage einnimmt, dreht es sich in der 27. SSW mal nach oben und mal nach unten.

    Die Ausbildung der Gehirnstruktur ist in der 27. SSW die wichtigste Entwicklung. Bis zur 27. SSW hat die Oberfläche des Gehirns eine glatte Struktur, in der 27. SSW bilden sich jetzt die Furchen, und das Gehirn des Kindes ähnelt dem eines erwachsenen Menschen. Dieser Prozess wird von sehr intensiven Gehirnaktivitäten des Babys begleitet und Wissenschaftler vermuten, dass das Baby in dieser Schwangerschaftswoche auch zum ersten Mal träumt. Die Sinneswahrnehmungen werden in der 27. SSW immer stärker ausgeprägt. Das Baby nimmt grelles Licht ebenso wahr wie laute Geräusche und es ist in der Lage, zu tasten. Wenn die Mutter sehr hellem Licht ausgesetzt ist, zum Beispiel, wenn sie ihr Gesicht in die Sonne hält, dann wird das Baby die Hand vor die Augen legen oder sich einfach wegdrehen. Zwar wird das Licht gefiltert und das Baby sieht nur einen sanften Rot-Ton, aber das Kind empfindet das trotzdem als störend.

    Wenn sich die Mutter bewegt, dann wird das Baby durch das Fruchtwasser sanft hin und her geschaukelt. Viele werdende Eltern empfinden es als sehr berührend, wenn sie sanft über den Bauch der Mutter streicheln, denn dann passiert es nicht selten, dass das Baby sich in Richtung der streichelnden Hand bewegt.

    Wie gefährlich ist eine Geburt in der 27. SSW?

    In der 27. SSW wird das Blut des Kindes direkt aus dem Knochenmark gebildet und das Baby ist jetzt in der Lage, seine Körpertemperatur selbstständig zu steuern. Eine Frühgeburt in der 27. SSW kann kritisch werden, denn es gibt zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft noch eine Schwachstelle, und zwar die Lungen. Die organische Entwicklung ist in der 27. SSW zwar schon fast abgeschlossen, aber es fehlt das sogenannte Surfactant, ein Oberflächenprotein, das die Bronchien schützt und reinigt, aber auch dafür sorgt, dass sich Lungenbläschen beim Atmen nicht verkleben können. Kommt es zu einer Geburt in der 27. SSW, dann muss das Baby nicht nur in den Brutkasten, es wird auch an die künstliche Beatmung angeschlossen. Erst wenn ausreichend Surfactant produziert wird, dann ist das Baby auch in der Lage, selbstständig zu atmen. Um die selbsttätige Atmung und die Produktion des Proteins anzuregen, bekommen Kinder in der 27. SSW ein Medikament.

    Wenn in der 27. SSW Schmerzen auftreten, dann müssen das nicht zwingend auch Wehen sein. Wenn es aber Wehen sind, dann werden die Ärzte versuchen, diese frühen Wehen mit den entsprechenden Medikamenten zu hemmen. So kann unter anderem auch Cortison gespritzt werden, denn das umstrittene Medikament regt das Wachstum der Lungen des Babys an.

    Warum Mütter in der 27. SSW so intensiv träumen

    Frauen, die in der 27. SSW schwanger sind, erleben in dieser Phase der Schwangerschaft einige merkwürdige Dinge und haben zudem mit vielen körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Der obere Rand der Gebärmutter ist in der 27. SSW oberhalb des Bauchnabels ertastbar und da die Organe jetzt vom Bauch aus in Richtung Brust geschoben werden, fühlen sich viele Frauen zunehmend unwohl. Auch Beinkrämpfe, Hämorrhoiden und Krampfadern treten in der 27. SSW häufig auf. Um die beanspruchten Beine zu entlasten, kann es helfen, Kompressionsstrümpfe zu tragen. Wenn sich die Krampfadern aber im Schambereich bilden, dann sind Kompressionsstrümpfe nicht zu empfehlen, denn sie können die Beschwerden noch schlimmer machen.

    In der 27. SSW tritt ein Phänomen auf, für das Wissenschaftler bis heute keine schlüssige Erklärung haben: Die werdenden Mütter träumen sehr intensiv. Diese Träume in der 27. SSW sind sehr plastisch, oftmals auch dramatisch und nicht selten sogar bizarr. Es wird vermutet, dass diese lebhaften Träume etwas mit den hormonellen Einflüssen in der 27. Schwangerschaftswoche zu tun haben und dass sich die werdenden Mütter auf diese Weise mit der Schwangerschaft und der Geburt auseinandersetzen.

    Das Gewicht des Kindes drückt in der 27. SSW mehr und mehr auf die Vena Cava, und das macht den Rückfluss des Blutes durch die größte Vene des Körpers immer schwerer. Viele Schwangere müssen dann die Erfahrung machen, dass sie nicht mehr auf dem Rücken liegen können, weil ihnen sonst übel wird. Gesünder und bequemer für Mutter und Kind ist es, ab der 27. SSW vermehrt auf der linken Körperseite zu liegen, denn dann werden die Organe entlastet.

    Um Wassereinlagerungen vorzubeugen, hilft es, sich eiweißreich zu ernähren. Fisch, Fleisch, Milch und Milchprodukte sollten in der 27. SSW auf der Speisekarte stehen.

    Bild: © Depositphotos.com / michaeljung

  • So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    So helfen Antitranspirante gegen das Schwitzen

    Schwitzen ist es etwas ganz Natürliches, denn mit der Hilfe dieses Stoffwechselprozesses reguliert der Körper seine Temperatur. Aber auch wenn Schwitzen vollkommen normal ist, für viele Menschen ist es unangenehm, wenn die Haut anfängt zu glänzen, und wenn sich auf dem T-Shirt große Flecken unter den Achseln zeigen. Aber nicht nur die Flecken sind unangenehm, der Geruch ist es auch. Schweiß besteht zu 99 % aus Wasser und riecht nach gar nichts, aber die Bakterien, die sich im Schweiß befinden, sorgen für den typischen Schweißgeruch. Um die sichtbaren Zeichen des Schwitzens und auch den lästigen Geruch zu vermeiden, gibt es Antitranspirante.

    Was tun bei übermäßigem Schwitzen?

    Die meisten schwitzen wenig und haben daher auch nicht unter den negativen Aspekten des Schwitzens zu leiden. Rund zwei Prozent der Bevölkerung leidet aber an zu starkem Schwitzen, und zwar nicht nur in den heißen Sommermonaten. Starkes Schwitzen ist von der Temperatur und auch von der jeweiligen Jahreszeit unabhängig und in diesem Fall ist guter Rat teuer. Plötzliche Schweißausbrüche sind für die meisten Betroffenen eine starke physische Belastung, vor allem dann, wenn nicht nur die Achselhöhlen, sondern auch die Hände und die Füße betroffen sind. In einigen Fällen werden bei einem Schweißausbruch in nur wenigen Sekunden bis zu 100 mg Schweiß produziert und das bedeutet für die Betroffenen nicht selten das soziale Abseits. Um das Schweißproblem in den Griff zu bekommen, hilft in der Regel ein gutes Antitranspirant. Wer mehr zum Thema Schwitzen erfahren möchte, der kann sich auf der Seite https://www.odaban.de/ ausführlich informieren.

    Hilfe durch ein Antitranspirant

    Starkes Schwitzen hat nichts mit mangelnder Körperhygiene zu tun, denn wer stark schwitzt, der kann sich noch so oft waschen, das Problem wird trotzdem bleiben. Effektive Hilfe bietet nur ein gutes und möglichst sanftes Antitranspirant, das die Haut nicht allzu sehr reizt. Um einen effektiven Schutz zu gewährleisten, sollte das Antitranspirant Aluminiumchlorid enthalten, einen Wirkstoff, der in der letzten Zeit mehr und mehr ins Gerede gekommen ist. In der richtigen Konzentration sorgt Aluminiumchlorid im Antitranspirant dafür, dass sich die Ausgänge der Schweißkanäle verengen und das ein Komplex gebildet wird, der wie eine Art Korken die Ausgänge verschließt. Auf diese Weise kann das Schwitzen dann reguliert werden.

    Wie gefährlich ist Aluminiumchlorid?

    Aluminiumchlorid ist schädlich und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen – diese Schlagzeilen kann man immer wieder lesen, aber stimmt das tatsächlich, was man dem Aluminiumchlorid im Antitranspirant nachsagt? Es kommt wie bei vielen anderen Dingen des täglichen Lebens auch, beim Antitranspirant auf die richtige Dosis an. Ein gutes Antitranspirant wie das Odaban Antitranspirant wird nur sehr sparsam eingesetzt, denn ein bis zwei Sprühstöße ein- bis zweimal pro Woche reichen aus, um auch ein starkes Schwitzen in den Griff zu bekommen. Damit liegt die Menge an Aluminium im Antitranspirant von Odaban weit unter der Menge, die vom Bundesamt für Risikobewertung angegeben wird.

    Präventiv schützen

    Kann man Schwitzen präventiv begegnen? Mit dem Antitranspirant von Odaban ist das möglich. Das Spray muss nur minimal dosiert werden und wird am Abend auf die betreffenden Hautstellen aufgetragen. Schon nach einmaliger Anwendung baut das Antitranspirant von Odaban einen wirksamen Schutz auf und das Schwitzen wird effektiv reguliert. Durch die sehr fein abgestimmte Rezeptur wird die empfindliche Haut unter den Achseln optimal geschützt und das unangenehme Brennen und Jucken, das es bei vielen Deodorants leider noch gibt, ist beim Antitranspirant von Odaban kein Thema mehr. Nach dreimaliger Anwendung baut dieses Antitranspirant einen sicheren Schutz auf und der Schweißfluss geht bis zu 90 % zurück. In dermatologischen Tests zeigte sich, dass die Reduktion des Schweißes mit einem anderen Antitranspirant nur um 71 % zurückging.

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  • Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Wie gefährlich ist das Raynaud-Syndrom?

    Den meisten wird der Begriff Raynaud-Syndrom wenig sagen, aber viele haben mit der Krankheit, die auch unter den Namen Leichenfinger-Syndrom bekannt ist, schon unwissentlich Erfahrungen gemacht. Das Raynaud-Syndrom ist meist in der kalten Jahreszeit aktiv, wenn die Hände schnell kalt werden und dann ein wenig blass aussehen. Ganz ähnlich sehen die Finger auch aus, wenn es zum Raynaud-Syndrom kommt, allerdings mit dem Unterschied, dass beim Leichenfinger-Syndrom die Finger nicht nur blass und kalt, sondern auch noch taub und gefühllos werden.

    Wie kommt es zum Raynaud-Syndrom?

    Laut einer neuen Studie sind in Europa ca. 20 % der Bevölkerung vom Raynaud-Syndrom betroffen, davon sind 90 % Frauen. Der Auslöser für das Raynaud-Syndrom ist die Kälte, und damit sind neben eisigem Wind auch sehr kaltes Wasser oder einfach nur Minustemperaturen gemeint, wie sie im Winter normal sind. Der Kältereiz führt dazu, dass sich die Blutgefäße in den Fingern zusammenziehen und so die Zirkulation des Blutes stoppen. Seinen Namen verdankt das Raynaud-Syndrom dem französischen Arzt Maurice Raynaud, der die Erkrankung im 19. Jahrhundert zum ersten Mal genau beschrieben hat. In vielen Fällen sind nur die Fingerkuppen vom Raynaud-Syndrom betroffen, aber auch ganze Finger können sich verfärben, der Daumen und auch die Handflächen sind allerdings nicht betroffen. Ein Gefäßkrampf kann wenige Minuten, aber auch mehrere Stunden dauern, dass Gewebe wird aber auch bei einem längeren Zeitraum nicht geschädigt.

    Raynaud-Syndrom – der Verlauf

    Das Raynaud-Syndrom tritt immer nur dann massiv auf, wenn die Hände längere Zeit ungeschützt kaltem Wasser oder kalter Luft ausgesetzt sind. Die Begleiterscheinungen sind für die Betroffenen alles andere als angenehm, denn die Finger oder nur die Fingerkuppen färben sich zunächst weiß, dann bläulich und sie werden langsam taub. Wenn das Blut wieder in die Gefäße läuft, dann verfärben sich die Finger rot, sie fangen an zu kribbeln, und nicht selten treten dann auch Schmerzen auf. Laut der neuen Studie gibt es zwei verschiedene Formen des Syndroms. Zum einen gibt es die primäre, also die direkte Form und zum anderen die sekundäre Form, die in Folge einer anderen Krankheit auftritt. Häufiger ist es die primäre Form, von der vor allem junge Frauen vor oder nach der Pubertät betroffen sind. Da mit zunehmendem Alter der Blutdruck steigt, lassen die Beschwerden immer mehr nach und verschwinden schließlich ganz.

    Die sekundäre Form des Raynaud-Symdroms

    Tritt das Raynaud-Syndrom in der sekundären Form auf, dann sind in der Regel Menschen betroffen, die älter als 40 Jahre sind. Es gibt mehrere vermutliche Auslöser, zu denen unter anderem Arthritis oder andere rheumatische Erkrankungen gehören. Steckt eine entzündliche Autoimmunerkrankung wie zum Beispiel eine Sklerodermie dahinter, dann kann das Raynaud-Syndrom zu Verhärtungen der Haut führen oder die inneren Organe angreifen. Wenn die Finger in einem relativ kurzen Zeitraum immer wieder blass, kalt und taub werden, dann kann das ein Zeichen für eine der Krankheiten sein und es sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

    Wie wird das Raynaud-Syndrom behandelt?

    Es hat sich gezeigt, dass das Leichenfinger-Syndrom sehr gut mit Medikamenten behandelt werden kann. Unter anderem kann der Arzt ein Mittel verschreiben, was den Blutdruck reguliert, aber auch Antidepressiva sorgen beim Raynaud-Syndrom für Linderung. Ganz geheilt werden kann das Raynaud-Syndrom leider nicht, aber die Betroffenen können die Beschwerden selbst lindern. So sollten die Hände vor Kälte und auch vor Feuchtigkeit geschützt werden und es ist sinnvoll, schon bei relativ milden Temperaturen Handschuhe zu tragen. Ideal sind Fausthandschuhe, denn anders als bei Fingerhandschuhen, können sich die Finger in Fäustlingen gegenseitig wärmen. Beim Kauf der Handschuhe sollte darauf geachtet werden, dass die Nähte gut verarbeitet sind, damit keine Kälte eindringen kann. Um den Effekt zu erhöhen, sollten die Handschuhe auf der Heizung angewärmt werden, bevor es nach draußen geht.

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  • Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Volksmund, aber viele Frauen leiden nicht nur, wenn es um ihre Schönheit geht, sie setzen sich nicht selten auch großen Risiken aus. Das gilt auch für eine Bauchstraffung, eine der beliebtesten Operationen in der ästhetischen Chirurgie. Wenn die Bauchdecke nach einer erfolgreichen Diät oder nach einer Schwangerschaft nicht mehr allzu gut aussieht, dann entschließen sich viele Frauen die Bauchdecke operativ straffen zu lassen, um wieder eine Bikinifigur zu bekommen. Eine neue Studie zeigt aber, wie gefährlich eine solche OP sein kann.

    Jede Bauchstraffung birgt Risiken

    Auch eine Bauchstraffung ist eine Operation und daher auch mit bestimmten Risiken verbunden. In der neuen US-Studie wird deutlich, warum viele Frauen die Gefahren und Risiken einer Bauchstraffung gerne ausblenden. Die Kliniken und Praxen für ästhetische Chirurgie erinnern nur noch entfernt an einen normalen Klinikalltag. Sie sind in der Regel elegant und geschmackvoll eingerichtet, das Personal und die Ärzte verzichten auf den weißen Kittel und nicht selten wird den Patienten ein Gläschen Champagner angeboten. Natürlich klärt auch ein plastischer Chirurg seine Patienten vor der Operation über die möglichen Gefahren auf und auch hier müssen die entsprechenden Dokumente unterschrieben werden, aber die Mehrzahl der Frauen und Männer, die sich die Bauchdecke straffen lassen, sehen nur den Erfolg der OP und dass sie anschließend besser und attraktiver aussehen.

    Welche Probleme können bei einer Bauchstraffung auftreten?

    Ein Problem, das bei jeder Operation, also auch bei einer Bauchstraffung auftreten kann, ist eine Thrombose. Um ein solches Blutgerinnsel zu vermeiden, wird den Patienten vor der OP ein gerinnungshemmendes Mittel gespritzt, aber dieses Mittel kann die Neigung zu Blutungen erhöhen und die Gerinnung des Blutes stören. Theoretisch ist es zudem auch möglich, dass es zu Schäden im Gewebe oder zu einer Infektion kommt und selbst wenn die Bauchstraffung mit großer Sorgfalt ausgeführt wird, Blutungen lassen sich leider nie komplett verhindern. Im günstigsten Fall kann eine Blutung noch im Operationssaal gestillt werden, im schlimmsten Fall muss der Patient eine Bluttransfusion bekommen. Kommt es nach einer Bauchstraffung zu einer örtlichen Infektion, dann kann diese in den meisten Fällen mit Antibiotika behandelt werden.

    Seltene Komplikationen bei einer Bauchstraffung

    Die US-Studie nennt auch eher seltene Risiken bei einer Bauchstraffung, die aber durchaus gefährlich werden können. Dazu gehören unter anderem Entzündungen und sogar Blutvergiftungen der Unterhaut. Bei einigen Patienten stellt sich nach der Bauchstraffung auch ein Gefühl der Taubheit in der Bauchregion ein, das in den meisten Fällen aber wieder von selbst verschwindet. Das Taubheitsgefühl entsteht, weil bei der Operation einige der Hauptnerven durchtrennt werden. In seltenen Fällen hält dieses unangenehme Gefühl länger an. Bei jeder Bauchstraffung entstehen zudem Narben, die bleiben. Einen erfahrenen plastischen Chirurgen, der sehr sorgfältig arbeitet, kann man an den feinen, kaum sichtbaren Narben erkennen, die sogar nicht zu sehen sind, wenn ein Bikini getragen wird.

    Wie gefährlich sind Allergien?

    Mögliche Allergien sind ebenfalls ein Risiko bei Operationen, das nicht unterschätzt werden sollte. Nach der neuen Studie aus den USA leiden immer mehr Menschen unter Allergien, was auch eine Bauchstraffung zu einer gefährlichen Operation machen kann. Es sind vor allem allergische Reaktionen auf verschiedene Medikamente, die für Probleme sorgen, aber auch eine Allergie gegen Latex oder Desinfektionsmittel kann dazu führen, dass es nach einer Bauchstraffung zu Schwellungen der Narbe, zu starkem Juckreiz und zu Übelkeit kommen kann. Eher selten sind laut der Studie schwere Komplikationen, in deren Folge es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem, zu Schädigungen der Organe, zu Lähmungen oder sogar zu einem lebensbedrohlichen Schock kommt.

    Alle, die eine Bauchstraffung vornehmen lassen möchten, sollten vorher ausführlich mit ihren Arzt sprechen und die möglichen Gefahren und Risiken nicht ausblenden, die es bei diesem operativen Eingriff gibt.

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  • Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Kaum ein anderer medizinischer Fachbereich verzeichnet so hohe Zuwachsraten wie die ästhetische Chirurgie. Schön sein um jeden Preis – so könnte das Motto der heutigen Zeit lauten und wer nicht von Natur aus schön ist, der lässt bei einem Arzt nachhelfen. Die perfekte Figur ist das Ziel vieler, die zu einem ästhetischen Chirurgen gehen und auch die optimale Gesichtsform ohne einen Makel ist heute mehr denn je im Trend. Die ästhetische Chirurgie wird in der Hauptsache mit Brustvergrößerungen, mit Fettabsaugungen, Bauchstraffungen und Faceliftings in Verbindung gebracht, aber ästhetische Chirurgie kann noch weitaus mehr als nur das Schönheitsideal erfüllen.

    Frauen und die ästhetische Chirurgie

    Es sind überwiegend Frauen, die sich dem Skalpell eines ästhetischen Chirurgen anvertrauen. Sie wollen hübscher oder jünger aussehen und versprechen sich von einer Korrektur ein besseres Leben. Falten sind ein natürliches Phänomen, mit einer Faltenunterspritzung oder einer Gesichtsstraffung gehören selbst tiefe Falten heute der Vergangenheit an. Auch Schlupflider müssen heute nicht mehr als gottgewollt hingenommen werden, ein ästhetischer Chirurg kann dieses Schönheitsproblem heute mit nur wenigen Schnitten aus der Welt schaffen. Wenn die Lippen zu schmal sind, dann ist das auch kein Thema mehr, denn auch in diesem Fall kann die ästhetische Chirurgie schnell und einfach helfen. Wer keine Lust hat, eine Diät zu machen, der lässt das Fett am Bauch, an den Oberschenkeln oder am Po beim ästhetischen Chirurgen absaugen, und die Fettzellen, die auf diese Weise verschwinden, kommen nie mehr wieder. Mehr zu diesem Thema und viele interessante Informationen gibt es hier: WWW.SCHOENHEITSBEWUSST.DE

    Was sind die beliebtesten Operationen bei Frauen und Männern?

    Nach einer Studie der VDÄPC (http://www.vdaepc.de) sind das die beliebtesten OPs bei Frauen:

    1. Brustvergrößerung
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Bauchstraffung

     

    Bei Männer sind das:

    1. Gynäkomastie
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Unterlidstraffung

    Die andere Seite der ästhetischen Chirurgie

    Die ästhetische Chirurgie hat auch noch eine andere Seite. Diese Seite befasst sich nicht damit ein gängiges Schönheitsideal zu bedienen, sie kümmert sich vielmehr darum, dass Menschen, die von Geburt an mit einem Makel leben müssen, ein anderes Aussehen bekommen. So hilft der ästhetische Chirurg zum Beispiel denjenigen, die vielleicht durch Brandnarben entstellt sind und auch wer sich für seine überdimensionale Nase schämt, der kann durch einen plastischen Chirurgen ein neue wohlgeformte Nase bekommen. Menschen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden, können sich von einem ästhetischen Chirurgen die Schweißdrüsen veröden lassen. Auch zu große Brüste, die für Rückenschmerzen sorgen und die Psyche der betroffenen Frauen belasten, können dank der ästhetischen Chirurgie verkleinert werden.

    Immer mehr Männer

    Die plastische oder ästhetische Chirurgie ist schon lange nicht mehr den Frauen vorbehalten, auch immer mehr Männer legen sich unters Messer. Eitelkeit nur mit dem Wort Frau zu assoziieren, wäre falsch, denn auch die Herren der Schöpfung sind eitel und haben die Möglichkeiten der ästhetischen Chirurgie für sich entdeckt. Die ersten Falten rund um die Augen werden gerne mit Botulinumtoxin weg gespritzt, und auch wenn es um die tiefen Dackelfalten auf der Stirn geht, dann entscheiden sich immer mehr Männer, die Hilfe der ästhetischen Chirurgie in Anspruch zu nehmen. Der Bauch wird vom Fett befreit, der Po wirkt in der engen Jeans wieder knackig und selbst wenn die Brust nicht mehr die gewohnt muskulöse Form hat, dann kann der plastische Chirurg helfen.

    Was zahlen die Krankenkassen?

    Operative Eingriffe, die nur der Ästhetik dienen und für die keine medizinische Notwendigkeit besteht, werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen. Wenn allerdings nachgewiesen werden kann, dass die Probleme mit der Figur das Leben entweder auf psychische oder auf physische Art nachhaltig beeinträchtigen, dann kommen die Krankenkassen für die Kosten einer Operation auf. Wer sich einer Operation bei einem ästhetischen Chirurgen unterziehen will, der sollte im Vorfeld ein Gespräch mit dem Arzt und auch mit der jeweiligen Krankenkasse führen. Wenn der Arzt ein Gutachten vorlegen kann, was die Kassen überzeugt, dann ist es möglich, dass die OP und auch die Folgekosten komplett von der Krankenkassen bezahlt werden.

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