Schlagwort: Menschen

  • SHRED – was kann die Diät wirklich?

    SHRED – was kann die Diät wirklich?

    Eine neue Trend-Diät aus den USA verspricht viele Kilos ohne zu hungern. Shred ist ihr Name und wurde von Dr. lan K. Smith entwickelt. Er studierte Medizin in Harvard und war im nationalen Gesundheitsrat tätig. Erfolgsversprechend ist aber nicht nur das System, auch sein dazugehöriges Buch „Shred: The Revolutionary Diet“ stelle sich als erfolgreich heraus. Die „New Yorker Times“-Bestsellerliste nahm es innerhalb kürzester Zeit auf. Laut Dr. lan K. Smith können in den insgesamt sechs Wochen bis zu elf Kilogramm verschwinden. Das sind rund zehn Zentimeter Bauchumfang oder zwei Konfektionsgrößen weniger. Klingt gut, aber wo liegt das Geheimnis?

    So funktioniert Shred

    Als erstes hat jede Woche ihr eigenes Motto. Das wären Aufbruch, Herausforderung, Metamorphose, Aufschwung, Befreiung und Triumph. Unter all diesen Zeichen stehen Mahlzeiten, die regelmäßig und geregelt aufgenommen werden. Das A und O ist eine bestimmte Kalorienanzahl, die man nicht überschreiten darf. Genauer gesagt sind es 1.300 Kilokalorien. Hungern, so wie es oft bei Diäten der Fall ist, muss niemand, es sind sieben Mahlzeiten am Tag erlaubt. Davon fallen vier in die Kategorie „richtige Mahlzeiten“ und drei unter „Snacks“ (jeweils 100 bis 150 Kilokalorien). Passende Rezepte zu finden ist nicht schwer, zum Beispiel können es am Abend Möhren- & Selleriechips mit Porree-Dip sein. Auch Gemüse-Dipper mit scharfem Hummus wäre eine Option. Den Gedanken sind keine Grenzen gesetzt.

    Auf die Pausen achten

    Entscheidend sind nicht nur die Lebensmittel, auch ein gewisser Abstand zwischen den Mahlzeiten ist wichtig. Im Idealfall sind es drei Stunden. Der Hintergedanke ist ein stabiles Hormonlevel und ein stabiler Insulinspiegel im Blut. Zudem werden Heißhungerattacken bestmöglich vermieden. Eine gute Diät kommt ohne Sport nicht aus, das gilt auch für Shred. Der Plan gibt vor, fünf Mal in der Woche je 45 Minuten zu trainieren. Das Buch hat auch Tipps auf Lager und verrät, welche Übungen effektiv sind und wie lange diese ausgeübt werden sollen. Für undisziplinierte Menschen gibt es außerdem eine Überraschung. Wird ein Training „vergessen“ oder eine Mahlzeit zu spät eingenommen, dann muss man den ganzen Tag wiederholen.

    Alles in einem ist die Shred-Diät eine Empfehlung. Bei sieben Mahlzeiten am Tag muss niemand hungern, und auch die Sporteinheiten schafft jeder. Kniffliger wird es da schon bei den Getränken. Während pro Tag zwei Tassen Kaffee erlaubt sind, sollte man während den sechs Wochen komplett auf Alkohol verzichten.

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  • Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

    Damit ein Haushalt mit Strom zur Verfügung hat, müssen Hochspannungsleitungen vorhanden sein. Sieht man sich in der Umgebung um, dann ist deren starke Verbreitung nicht zu übersehen. Eine Schönheit sind sie freilich nicht, aber wie sieht es mit der Gesundheit für uns Menschen aus? Sind die Teile tatsächlich ungefährlich oder muss man sich Sorgen machen? Nun, in der Praxis ist es so, dass Personen, bei denen eine Hochspannungsleitung aufgestellt wird, Widerstand leisten. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine typische Reaktion des Körpers, denn unter einem solchen Gerüst summt und knistert es ständig. Das Gehirn nimmt dies als Gefahr auf, wirklich beruhigend ist aber auch der Name (Hochspannungsleitung) nicht. Interessant sind aber letztendlich nicht die theoretischen Meinungen, sondern die messbaren Ergebnisse.

    Mehr Forschungsarbeiten nötig

    Wer nahe an solchen Leitungen aktiv ist (zum Beispiel beruflich oder durch den Wohnort bedingt), der sucht in der Regel im Internet nach Studien und Berichten. Leider sind die Erfolgsaussichten eher schlecht, denn bislang fehlen eindeutige Beweise und Erfahrungen zu diesem Thema. Offiziell gäbe es keinen Grund zur Sorge, denn die gesetzlichen Regelwerke würden eine entsprechende Absicherung garantieren. Laut Inge Paulini (Amtschefin) sind bislang keine Fälle bekannt, die auf negative Folgen zurückzuführen sind. Trotzdem fordert Paulini zu weiteren Forschungen auf, die Kosten sollen dabei rund 18 Millionen Euro betragen. Dahinter steckt allerdings auch ein wirtschaftlicher Aspekt, denn für eine erfolgreiche Energiewende bräuchte Deutschland viele neue Stromleitungen.

    Dieses Risiko könnte bestehen

    Sobald Strom fließt, türmen sich magnetische und elektrische Felder auf. Das gilt aber nicht nur für Dinge wie Hochspannungsleitungen, auch Lebewesen tragen elektrische Ströme in sich (zum Beispiel im Herzen und in den Nerven). Treffen diese auf äußere Magnetfelder, dann können zusätzliche Felder entstehen. Kommt es bei den äußeren Feldern zu einem überhöhten Schwellenwert, dann ist eine Gefährdung der Gesundheit nicht ausgeschlossen. Kammerflimmern wäre beispielsweise eine solche Folge. Damit diese Theorie wirklich nur am Blatt Papier besteht, dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden. Auf diesen Punkt bezieht man sich so stark, dass Folgeschäden ausgeschlossen sind. Wie gesagt, genaue Untersuchungen fehlen bislang.

    Normalerweise sollte man sich auf die Aussagen mit den Grenzwerten verlassen können, unbedingt herausfordern muss man es aber nicht. Besser man hält sich von den Hochspannungsleitungen fern und hält nach einem gemütlicheren Plätzchen Ausschau.

     

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  • Bald neuer Wirkstoff gegen Aids

    Bald neuer Wirkstoff gegen Aids

    Anstelle der Einnahme von Tabletten, könnte es demnächst einen neuen Wirkstoff gegen Aids geben. Neueste Forschungen gehen dahin, einmal eine Spritze im Monat zu verabreichen. Demzufolge kann die Gabe dieser Spritze einer aktuellen Studie zufolge es möglich machen, das HI-Virus im Organismus des Menschen genauso gut unter Kontrolle zu bringen, wie dies bislang über die Tabletteneinnahme möglich ist. Dies geht aus einem Bericht eines internationalen Forscherteams auf einer Pariser HIV-Konferenz hervor.

     

    Momentane Behandlung bei Aids

    Aktuell nehmen Aids-Patienten zur Behandlung pro Tag drei Wirkstoffe in Tablettenform ein. Bei guter Wirksamkeit kann die Dosierung auf eine Tablette reduziert werden. Sobald der neue Wirkstoff gegen Aids zugelassen ist, lässt sich die Therapie vereinfachen. An der Studie, an der auch deutsche Forscher beteiligt waren, nahmen über einen 20-wöchigen Zeitraum 300 Probanden teil. Anschließend nahmen 60 Patienten weiterhin drei Wirkstoffe ein, während 115 Probanden zwei Wirkstoffe injiziert erhielten. Und dies in Abständen von acht und vier Wochen.

     

    Positive Resultate bei neuem Wirkstoff gegen Aids

    Bei der zwei Jahre darauf erfolgten Viruskontrolle der Injektionstherapie ließ sich das Virus bei etwa 90 Prozent der Patienten dauerhaft unterdrücken. Und zwar unabhängig von den Abständen von vier oder acht Wochen der Injektionen. Als Nebenwirkung berichten Probanden von Beschwerden an der Einstichstelle. Allerdings klingen diese nach drei Tagen wieder ab. Demzufolge zeigen diese Resultate, dass der neue Wirkstoff als injizierbare antivirale Behandlung besonders effektiv und gut verträglich sein kann. Erste Zulassungsstudien für die neue Therapie laufen. Jedoch bislang ausschließlich für einen Abstand von vier Wochen beschränkt.

     

    Anstelle von drei nur noch zwei Substanzen im Kampf gegen Aids

    Norbert Brockmeyer – Ruhr-Universität in Bochum – betrachtet diese neue Behandlung vor allem als gute Lösung für all jene Patienten, die mit der täglichen Einnahme von Tabletten Schwierigkeiten haben. Aber auch die Tatsache, dass die neue Therapie nur noch zwei statt bislang drei Substanzen enthält, sieht der Sprecher vom Kompetenznetz HIV/Aids als großen Fortschritt an.

  • Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Bei Schmerzen tut man fast alles, damit diese so schnell wie möglich wieder nachlassen beziehungsweise verschwinden. Medikamente, Spritzen oder Wärme, die Optionen sind vielseitig. Derzeit macht jedoch ein neuer Trend die Runde, welcher sich auf die Kälte bezieht. Das Konzept dahinter ist aber nicht neu, schon seit Tausenden von Jahren werden die kühlen Temperaturen für therapeutische Zwecke genutzt. In Russland sind zum Beispiel Eisbäder ganz oben, unter einer Kneipp-Kur versteht man hingegen Kaltwasser-Treten. Die Kältekammern machen derzeit im Wellness-Bereich und im Leistungssport große Schlagzeilen, die Heilerfolge sollen dabei besonders hoch sein. Doch stimmt das überhaupt und wie verläuft so ein Prozess überhaupt?

    Minus 100 Grad

    Die Ganzkörper-Kältetherapie ist nichts für schwache Nerven. Wer sich dafür entscheidet, der wird für bis zu drei Minuten in eine Kryo-Sauna oder Kältekammer gebeten. Die Lufttemperatur liegt bei rund minus 100 Grad. Für die Hautoberfläche eine ordentliche Abkühlung, nahezu unverändert soll jedoch die Kerntemperatur des Körpers bleiben. Mit dem Frostschock sollen unter anderem Hautkrankheiten, chronische Schmerzen und Rheuma der Vergangenheit angehören (oder zumindest eine deutliche Verbesserung eintreten). Sportler profitieren von mehr Leistung und einer Verhinderung von Muskelkater. So gut die Gesundheits-Wunder in der Theorie auch sein sollen, viele Menschen wollen Fakten und Ergebnisse als Beweis haben.

    Wunderwirkungen sind fraglich

    Es mag sein, dass die Ganzkörper-Kältetherapie hilft, doch Beweise gibt es bislang nicht. Aus medizinischer Sicht ist es also durchaus ein Risiko, wenn man sich dafür entscheidet. Des Weiteren fehlen auch sicherheitsrelevante Informationen/Fakten, die gesundheitliche Schäden ausschließen. Natürlich werden zuvor empfindliche Körperstellen (wie die Brustwarzen, die Ohren und die Zehen) geschützt, eine Garantie für nicht auftretende Nebenwirkungen ist das aber nicht.

    Ganz im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Unterkühlung, Atemnot, Schwindel, Blutdruckanstieg oder Erfrierungen, die Liste ist lang. Außerdem raten viele Hersteller von Kältekammern ab, wenn bestimmte Beschwerden und Krankheiten vorliegen.

    Doch was heißt das jetzt genau? Die Kältetherapie ist bislang nicht erprobt, deshalb sollte man diese höchstens mit einem gesunden Körper machen. Niemand kennt die Gefahren und Risiken, Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Selbstverständlich kann es durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben, aber ohne handfeste Beweise sind die Vor- und Nachteile nicht präzise abzuwiegen. Wer es trotzdem wagen möchte, der tut dies auf eigene Gefahr.

     

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  • Legales Cannabis – was hat sich seit der Einführung getan?

    Legales Cannabis – was hat sich seit der Einführung getan?

    Patienten, denen ausschließlich Cannabis hilft, mussten bislang eine große Hürde nehmen. Das betraf nicht nur bürokratische Wege, auch finanziell stand ihnen keine Unterstützung zu. Berücksichtigt man Kosten von rund 1.800 Euro im Monat, dann kann man völlig zurecht von einem belastbaren Polster sprechen. Es verwundert auch nicht, dass bislang „nur“ 1.000 Patienten eine entsprechende Ausnahmegenehmigung bekommen haben. Seit März 2017 ist es aber anders, die Droge ist für medizinische Zwecke legal. Das Ganze darf man allerdings nicht mit einem Freifahrtsschein für Cannabis verwechseln, man darf es wirklich nur gegen die Schmerzen einsetzen. Weniger übersichtlich ist das Krankheitsbild, es fehlen nämlich genaue Definitionen. Für Borreliose oder Epilepsie gab es zum Beispiel schon Ausnahmegenehmigungen. Was aber hat sich seit diesem Tag genau geändert?

    Cannabis als Rezept

    Seit dem neuen Gesetz kann man sich die Droge per Rezept verschreiben lassen. Das heißt, man geht zum Arzt und schildert zunächst seine Beschwerden. Dieser wird anschließend alternative Therapien vorschlagen, die in der Regel gemacht werden müssen. Dies soll verhindern, dass „falsche“ Menschen Cannabis verschrieben bekommen. Hilft jedoch tatsächlich nichts davon, dann kann der Mediziner seinen Rezeptblock nehmen und die Droge verschreiben. Der Patient geht danach in die Apotheke und holt sich diese ab. Kein umständlicher Weg und keine komplizierten Schritte, es läuft wie bei einem handelsüblichen Rezept ab. Eine nicht so schöne Sache gibt es aber dann doch noch und wird vor allem Datenschützern ein Dorn im Auge sein.

    Pflichtteilnahme an Studie

    Bevor wir zu diesem Thema kommen: Vor dem März 2017 haben nicht nur Betroffene einen Beschluss und eine Ausnahmegenehmigung benötigt, auch die entsprechenden Apotheken wurden dazu verdonnert. Außerdem musste man sich registrieren lassen. Nun aber zur Sache mit der Studie: Damit eine Krankenkasse die Kosten übernimmt, muss der Patient seine Daten zu anonymisierten Forschungszwecken freigeben. Kritiker sagen, dass es gegen das Gesetz verstößt. Die Idee dahinter ist aber nachvollziehbar, denn so sollen bessere Erkenntnisse von Cannabis in Bezug auf Krankheitsbilder entstehen. Eine Ausweichmöglichkeit besteht derzeit nicht, wer die Droge haben möchte, der muss seine Daten zur Auswertung preisgeben.

     

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  • Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    Sommerhitze – so sehr belastet es das Herz

    „Endlich ist der Sommer da“, so in etwa lautet die Aussage vieler Menschen. Sie freuen sich auf ein kühles Eis und auf den See. Wer gesund ist, der kann tatsächlich die Kraft der Sonne problemlos genießen, anders sieht es jedoch bei Problemen mit dem Herz aus. Dann nämlich ist die Sommerhitze eine echte Qual und kann im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Je mehr man schwitzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einen Kreislaufkollaps zu erleiden. Der Flüssigkeitsverlust ist hoch und spült auch Mineralien wie Magnesium und Natrium aus dem Körper. Bei einem zu extremen Abfall reagiert der Körper mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel. Herzpatienten können sogar Herzrhythmusstörungen erleiden. Betroffene müssen sich also besonders schonen und auf einige Tipps achten.

    Ausreichend trinken

    Grundsätzlich meldet sich der Körper, wenn Flüssigkeitsnachschub benötigt wird. Man ist durstig und trinkt zum Beispiel ein Glas Wasser. Dieses Signal ist jedoch meist nur bei gesunden Menschen ausreichend vorhanden, herzkranke oder ältere Personen haben dies in der Regel nur in einer abgeschwächten Form. Die Folge ist ein zu hoher Flüssigkeitsverlust, der nicht ausgeglichen wird. Dadurch wiederum steigt das Risiko eines Kreislaufkollaps. Wer also Schwierigkeiten mit dem Herz hat, der muss unbedingt über den Tag verteilt genug trinken. Auf ein Signal vom Körper darf man in so einem Fall natürlich nicht warten, es würde einfach zu spät kommen.

    Starke Hitze unbedingt meiden

    Bei großer Hitze muss das Herz mehr arbeiten. Das ist nötig, damit die Körpertemperatur stets bei 37 Grad liegt. Ein gesundes Herz kommt mit dieser zusätzlichen Aufgabe problemlos klar, ein krankes Herz jedoch ist damit schnell überfordert. Betroffene Menschen müssen also die pralle Sonne meiden und versuchen stets im Schatten zu sein. Des Weiteren ist eine sommerliche Kleidung Pflicht, um keinen unnötigen Hitzestau zu verursachen. Auch eine Abkühlung im See ist empfehlenswert.

    Medikamente richtig dosieren

    Hohe Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum bestehen, können unter Umständen die Wirksamkeit der Medikamente beeinflussen. Diese wirken dann beispielsweise stärker als normal. Herzpatienten sollten regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren und bei extremen Schwankungen den Hausarzt kontaktieren. Dieser wird dann die Dosierung anpassen.