Schlagwort: Menschen

  • Glutenfreie Ernährung kann gefährlich sein

    Glutenfreie Ernährung kann gefährlich sein

    Im Supermarkt sind glutenfreie Lebensmittel gar nicht mehr wegzudenken, sind sie doch wesentlich gesünder und helfen beim Abnehmen. So lautet zumindest die Devise vieler Menschen, die sich auf diese Art und Weise ernähren. Hintergrund spielt jedoch nicht immer eine Gluten-Unverträglichkeit (auch Zöliakie genannt), die Mehrheit folgt einfach dem Lifestyle. Einer Studie aus dem Jahre 2015 zufolge setzen rund neun Prozent auf eine glutenfreie Ernährung. Sie meinen, dass Getreide beziehungsweise Gluten zu viele Kohlenhydrate mit sich herumschleppen. Es wird nicht selten von einer „Weizenwampe“ gesprochen, die ernährungstechnisch als „No Go“ gilt. Doch ganz so risikofreie/positiv ist die alternative Ernährung nicht, deshalb sollte man sich den Umstieg genau überlegen.

     

    Reisprodukte als Gefahr

    Wenn jemand auf Gluten verzichtet, dann greift er in der Regel zu Reisprodukten. Reisflocken, Brot, Reiswaffeln und zum Reis selbst, das sind nur einige Beispiele. Das Problem daran ist, dass Reis meistens mit Arsen belastet ist. Es kommt dann über die Nahrung in den Körper und fördert diverse Erkrankungen. Die Reispflanze nimmt außerdem nicht nur das natürliche Arsen auf, auch über das stehende Wasser, in dem die Pflanze wächst, kommt noch mehr dazu. Leider sind ein paar Reisanbauregionen stark damit belastet, was sich im Endeffekt auf die Pflanze überträgt. Bekommt der Körper am Ende überdurchschnittlich viel davon ab, dann sind die Risiken für negative Auswirkungen relativ hoch.

     

    Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Anorganisches Arsen wird als Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Krebs eingestuft. Es gibt belegbare Zusammenhänge, die diese Vermutung bestätigt. Ein Test mit 73 Probanden ergab, dass alle eine erhöhte Konzentration im Urin hatten. Sie ernährten sich alle glutenfrei, wobei die Arsenwerte am Ende rund doppelt so hoch waren. Es sind zwar noch weitere Studien nötig, doch bereits jetzt ist eine reale Gefahr da.

    Das bedeutet natürlich nicht, dass Reis ab sofort schlecht ist. Die Hauptrolle spielt wie immer die Menge. Außerdem sollte man bei einer glutenfreien Ernährung auf Abwechslung achten, neben Reis sind Amarant, Hirse, Quinoa und Mais zu empfehlen. Auch kann Reis mit einem reduzierten Arsengehalt zubereitet werden. Am Ende ist also das Engagement das A und O.

     

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  • Avocado – gesundes Superfood kann auch Risiko bergen

    Avocado – gesundes Superfood kann auch Risiko bergen

    Bis vor einigen Jahren war die Avocado zahlreichen Bürgern ausschließlich von Urlaubsreisen in fernen Ländern bekannt. Doch heute lassen sich diese gesunden Früchte in nahezu jedem Supermarkt finden. Zwar gelten die Früchte als äußerst gesund. Allerdings können diese auch ein gewisses Risiko für die Gesundheit des Menschen bergen. Und zwar dann, wenn nicht richtig mit dem Superfood umgegangen wird.

     

    Avocado – schmackhafte und gesunde Frucht

    Das köstliche Superfood findet immer mehr Freunde auch in unseren Landen. Auf Grund ihres hohen Fettgehalts lässt sich die Avocado sehr gut in Smoothies oder aufs Brot verzehren. Allerdings macht sie auch in Guacamole als Hauptzutat eine gute Figur. Frisch verzehrt sind die Früchte nicht nur sehr schmackhaft. Sie tragen auch sehr viel zur Gesundheit des Menschen bei.

     

    Neben gesunden Fetten pflanzlichen Ursprungs sind in der Frucht eine reichhaltige Menge an Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen sowie Vitaminen enthalten. Untersuchungen bestätigen, dass Avocados sich gut auf die Blutbildung auswirken. Darüber hinaus kann das Superfood zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

     

    Gesundheitsrisiken drohen durch falschen Umgang

    Ergänzend zu den Vorteilen für die Gesundheit drohen bei einem falschen Umgang mit der Frucht auch Gesundheitsrisiken. Und zwar bei einer falschen Zubereitung. Den meisten Menschen ist es nicht fremd, Gemüse und Obst vor dem Verzehr stets gründlich zu waschen. Allerdings hält sich bei der Avocado nur selten jemand hieran. Aus diesem Grund steigt das Gesundheitsrisiko.

     

    Experten vom Institut für Landwirtschaft und Natürliche Ressourcen von der Universität Nebraska-Lincoln bestätigen, dass auch das Superfood immer vor dem Zubereiten gewaschen werden muss. Gut beraten ist jeder, der die Frucht mit lauwarmem oder kaltem Wasser reinigt. Dabei darf auch leicht geschrubbt werden. Auf der rauen Schale setzen sich gern Pestizide und Bakterien fest. Während des Aufschneidens können diese ansonsten in das Fruchtfleisch eindringen.

     

    Nach erfolgter Zubereitung ist es essentiell sich erneut die Hände zu waschen, um möglichen Schadstoffen keine Chance der Übertragung zu geben.

     

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  • Ist Zucker unsere neue Droge?

    Ist Zucker unsere neue Droge?

    Damit unsere Lebensmittel süß sind, kommt (fast) überall Zucker zum Einsatz. Das ist auch gut so, denn der Körper braucht den weißen Stoff. Problematisch wird es aber dann, wenn die Menge drastisch überstiegen wird. Und das muss gar nicht bewusst passieren, über den Tag verteilt lauert der Zucker „in jeder Ecke“. Die Haupttäter sind Getränke und Fertiggerichte, die ohne dem Süßungsmittel nicht auskommen. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass heute alles schnell gehen und das Essen zügig auf dem Teller sein muss. Da bleibt dann keine Zeit für aufwendiges Kochen. Dieses Problem kennen vor allem berufstätige Menschen, die am späten Nachmittag erschöpft von ihrer Arbeit nach Hause kommen. Die Folgen des hohen Zuckerkonsums sind den meisten nicht bekannt, wäre es so, dann würden viele sicherlich intensiver auf die Ernährung achten.

     

    Die Folgen sind nicht zu unterschätzen

    Experten sagen, dass zu viel des weißen Stoffs für Übergewicht, Karies und für Diabetes sorgen kann. Nichts davon ist wirklich angenehm, sodass die rund 90 Gramm Zucker am Tag, die im Durchschnitt jeder von uns einnimmt, schnellstens reduziert werden sollten. Laut Weltgesundheitsorganisation handelt es sich um den dreieinhalbfachen Wert, der normalerweise empfohlen wird. Mit weniger Fertiggerichten oder mehr Fruchtjoghurts ist es leider nicht getan, nahezu jedes Lebensmittel enthält Zucker. Bei Limos oder Schokolade ist es nachvollziehbar, beim Ketchup, bei Dosensuppen oder bei Frühstücks-Cerealien hingegen ist durchaus Kopfschütteln angebracht. Auch Light-Produkte sind nicht die beste Entscheidung, denn hier ist zwar der Fett-Anteil geringer, doch dafür wird dieser Verlust mit Zucker kompensiert.

     

    Studien bestätigen die Schnelligkeit

    In einer Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sagen 55 Prozent, dass ihnen eine schnelle und einfache Zubereitung sehr wichtig sind. 41 Prozent greifen öfters zu Fertigprodukten und lediglich 39 Prozent stehen noch selber am Herd. Dieser Trend verwundert nicht, denn in der heutigen Zeit muss alles flott und unkompliziert über die Bühne gehen. Für den Endverbraucher schwierig, da sich so Zucker als unsere neue Droge im Alltag etabliert. Leise schleicht sie sich an und kann nur durchs selber kochen besiegt werden. Außerdem weiß man dadurch auch, welche Zutaten tatsächlich im Gericht enthalten sind.

     

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  • Forscher entdecken uralte DNA

    Forscher entdecken uralte DNA

    Der Fund von Fledermaus DNA ist ein großer Durchbruch. Denn die gefundenen Viren scheinen zwischen 20 und 45 Millionen Jahre alt zu sein. Sollte das der Wahrheit entsprechen, liegt der Ursprung für Leukämie in der DNA der Säugetiere.

     

    Weltweit sind rund 15 bis 20 Millionen Menschen infiziert

    Allerdings wird Experten zufolge die Krankheit bei ihnen nie ausbrechen. Lange Zeit wurde schon vermutet, dass es nun bittere Wahrheit ist. Die Deltaretroviren haben die Menschen bereits in prähistorischen Zeiten infiziert. Jedoch existierten darüber bisher keine relevanten Aufzeichnungen.

     

    Für die Weiterentwicklung kann das Wissen von heute allerdings bahnbrechend sein. Denn jetzt kann herausgefunden werden, wie die entsprechenden Viren Menschen und Tiere beeinflussen können.

     

    Neue Wege in der Krebsforschung

    Auf Grund des neuen Wissens können Krebsforschungen ganz anders angegangen werden. Wissenschaftler der University of Glasgow sowie der Czech Academy of Sciences gaben bekannt, dass bei Untersuchungen DNA Spuren gefunden wurden. Selbige könnten unter Umständen auf eine seltene Form von Leukämie hinweisen.

     

    Folglich können sich Wissenschaftler nun an die Ergründung machen, wie sich Tiere damals und in der Zukunft von Viren beeinflussen lassen. Studien hierüber können unter Umständen dazu führen, dass in naher Zukunft der Blutkrebs ATLL bekämpfbar sein kann.

     

    Besondere Studienergebnisse bezüglich Fledermaus DNA

    Der Durchbruch ist deshalb so besonders, da bisher kaum Beweise für die Infizierung von Menschen durch Deltaretroviren vorliegen. Zudem ist die Forschung nun dahingehend erweiterbar herauszufinden, ob sich Säugetiere auf bestimmte Arten entwickelt haben.

     

    Im Fokus steht jedoch hierbei die Leukämie. Denn nicht nur nicht ausbrechende Formen können weiter untersucht werden. Auch besteht die Möglichkeit der nachhaltigen Erforschung von zahlreichen Fällen tödlich verlaufenden Blutkrebses.

     

    Schließlich kann es in geraumer Zeit dazu kommen, dass Wirkstoffe entdeckt oder sich künstlich herstellen lassen, denen Leukämiepatienten ihr Leben zu verdanken haben. Fakt ist, die Leukämie Spuren in der Fledermaus DNA sind ein großer Fund und lassen sich weiterhin verwerten.

  • Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Extreme Ausnahmefälle rechtfertigen passive Sterbehilfe

    Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Extreme Ausnahmefälle rechtfertigen passive Sterbehilfe

    Der GrundEinem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 02. März 2017 zufolge gibt es künftig eine Möglichkeit der passiven Sterbehilfe. Diese Ausnahmeregelung gilt für alle Schwerkranken, die beispielsweise auf ständige Pflege angewiesen sind.

     

    Bisherige Urteile gegen Selbsttötungsrecht bei Schwerkranken aufgehoben

    Obwohl zahlreiche Menschen in Patientenverfügungen ihren Wunsch äußerten, bei bestimmten Erkrankungen nicht künstlich am Leben erhalten zu werden, hielt sich bislang kein Arzt daran. Gestellte Anträge von Familienmitglieder an zuständige Gerichte führten unweigerlich zu Ablehnungen. Der Grund dafür liegt darin, dass Betäubungsmittel ausschließlich aus medizinischen Gründen zum Einsatz kommen dürfen. Demzufolge gehört eine Selbsttötung nicht dazu.

     

    Kürzlich hat das Bundesverwaltungsgericht derartige Entscheidungen aus der Vergangenheit aufgehoben. Infolgedessen können künftig schwerkranke Patienten darauf hoffen, in Ausnahmefällen einen Ausspruch auf ein tödliches Medikament zu haben.

     

    Prüfung von Ausnahmefällen zur passiven Sterbehilfe

    Per Gesetz sind derartige Ausnahmefälle zur passiven Sterbehilfe nicht vorgesehen. Allerdings steht diesem das allgemeine Persönlichkeitsrecht entgegen. In diesem ist das Recht von schwer und unheilbar erkrankten Personen geregelt. Demnach dürfen diese selbst entscheiden, wann und wie das eigene Leben beendet werden kann. Dies legten die Leipziger Richter fest. Als einzige Voraussetzung ist vorgesehen, dass die betroffene Person in der Lage ist, ihren Willen frei bilden kann. Außerdem muss sie in der Lage sein, entsprechend zu handeln.

     

    Infolge des Leipziger Urteils ist das BfArM in der Pflicht, Anträge auf Zugang zu tödlich wirkenden Medikamenten in Zukunft dahingehend zu überprüfen, ob es Ausnahmefall vorliegt. Befindet sich der Patient in einer für ihn nicht mehr erträglichen Lebenssituation, ist dem Antrag stattzugeben. Sofern dieser sich ernsthaft zu diesem Schritt entschieden hat, hierdurch sein Leben zu beenden.

     

    Ferner muss diese Überprüfung zu dem Ergebnis führen, dass eine palliativmedizinische Versorgung zu keiner Perspektive mehr führt, die eine Beendigung der leidvollen Situation lindern kann. Liegt ein derartiger Fall vor, darf laut aktuellem Gerichtsbeschluss der Zugang zu einem Betäubungsmittel der passiven Sterbehilfe nicht mehr verwehrt werden.

     

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  • Stimmt das – schwitzen Männer mehr als Frauen?

    Stimmt das – schwitzen Männer mehr als Frauen?

    Eine völlig natürliche Funktion des menschlichen Körpers ist das Schwitzen. Hierdurch kommt es zur Regulation der Körpertemperatur. Dabei ist der Mensch mit rund vier Millionen Schweißdrüsen ausgestattet. Männer sollen angeblich mehr schwitzen als Frauen. Ist dem wirklich so?

     

    Warum wir schwitzen

    Durch dasTranspirieren findet die Temperaturregelung statt. Zudem kommt es zur Abgabe überschüssiger Wärme. Andererseits bewirkt Schweiß über den menschlichen Geruchssinn eine Signalwirkung. Laut einer Studie eines internationalen Forscherteams kann der Geruch von Schweiß einerseits für ein Glücksgefühl anderer Menschen sorgen. Auf der anderen Seite jedoch kann Schweiß auch unangenehm riechen.

     

    Unterschiedliche Ursachen für das Schwitzen

    Eine Vielzahl von Schweißdrüsen befinden sich beim Menschen in den Bereichen der

    • Achselhöhle
    • Fußsohlen
    • Handflächen

     

    Daraus ist bereits ersichtlich, weshalb manche Menschen feuchte Hände oder Schweißfüße haben.

     

    Ferner schwitzen wir bei auftretenden Ängsten, Lampenfieber und wenn wir nervös sind. Aber auch verschiedene Erkrankungen, Essgewohnheiten oder hormonelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Nicht selten steht die Behauptung im Raum, Männer transpirieren stärker als Frauen.

     

    Männer transpirieren nicht stärker als Frauen

    Forscher der University of Wollongong – Australien und des Mie Prefectural College of Nursing aus Japan fanden in einer Studie heraus, dass Männer wie Frauen gleich viel schwitzen.

    Eine Studie von Forschern der „University of Wollongong“ (UOW) in Australien und Kollegen des „Mie Prefectural College of Nursing“ in Japan hat gezeigt, dass Frauen genauso viel transpirieren wie Männer.

     

    Menschen kleineren Wuchses verfügen über mehr Oberfläche je Kilogramm Körpergewicht als größere Personen. Aus diesem Grund kühlen diese sich effizienter ab. Dahingegen müssen größere Menschen für den gleichen Effekt mehr schwitzen. Da Frauen im Durchschnitt kleinwüchsiger als Männer sind, schwitzt eine Frau gleicher Größe vermutlich weniger als ein Mann.

     

    Somit zeigt sich, dass Frauen wie auch Männer gleichermaßen ihre Körperwärme regulieren. Zwischen beiden Geschlechtern bestehen kaum Unterschiede der Transpiration betreffend. Nicht das Geschlecht ist entscheidend, sondern die Körpergröße.

     

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