Schlagwort: Menschen

  • Leiden Sie unter Laktose-Intoleranz?

    Leiden Sie unter Laktose-Intoleranz?

    Eine Laktose-Intoleranz bleibt bei vielen Menschen oftmals über einen langen Zeitraum hinweg unbemerkt. Dies liegt vor allem daran, dass die Anzeichen, die auf diese Erkrankung hindeuten in der Regel auch mit anderen Beschwerden in Verbindung gebracht werden können. Jeder Mensch kennt das Gefühl, einfach zu viel gegessen zu haben oder sich nach einer Mahlzeit nicht gut zu fühlen. Sofern sich hier jedoch eine Regelmäßigkeit einstellt, ist Vorsicht geboten.

    Laktose-Intoleranz bedeutet jedoch bei Weitem nicht, ein Leben in Askese führen zu müssen. Heute werden viele Ersatzprodukte angeboten, die perfekt auf einen individuellen Ernährungsplan abgestimmt sind.

     

    An diesen Anzeichen erkennen Sie eine mögliche Laktose-Intoleranz

    Das Problem besteht darin, dass bei einer Laktose-Intoleranz unter anderem der Milchzucker nicht gespalten werden kann. Die ungespaltenen Moleküle gelangen also direkt in den Dickdarm, wo sie beispielsweise für:

    • Bauchschmerzen
    • einen Blähbauch
    • ein Völlegefühl
    • Übelkeit

    und Durchfall sorgen können. Wichtig ist es daher, zwischen einer „normalen“ Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer „echten“ Laktoseintoleranz zu unterscheiden. Besonders die immer wieder nach dem Konsum von Milchspeisen auftretenden Beschwerden deuten in die Richtung der Intoleranz und sollten entsprechend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

     

    Mögliche Alternativen zu Milch und Co.

    Wer heute über eine Laktose-Intoleranz verfügt, muss sich nicht zwangsläufig stark einschränken. Oftmals hilft es hier, gemeinsam mit dem Arzt, herauszufinden, wann Reaktionen besonders stark sind, um einen individuellen Ernährungsplan ausarbeiten zu können.

    In diesem Zusammenhang zeigt sich oft, dass die Schmerzen bzw. Beschwerden vor allem dann auftreten, wenn besonders schnell oder im Stress gegessen wurde. Zudem kann eine Laktose-Intoleranz in verschiedenen Stärken auftreten. So sind einige Menschen zwar laktose-intolerant, wissen jedoch aufgrund der wenigen Beschwerden nichts davon.

    Alternativen gibt es allemal, um den Alltag bei einer Unverträglichkeit so flexibel wie möglich zu gestalten. So werden Milch, Joghurt und Co. mittlerweile in jedem größeren Supermarkt zu moderaten Preisen angeboten. Im Urlaub lohnt es sich auch immer, im Restaurant nach möglichen Alternativen zur Kuhmilch zu fragen. Dank des vorherrschenden Vegantrends ergeben sich hier nochmals neue Möglichkeiten, die es gilt, auszuschöpfen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Borderline-Persönlichkeitsstörung

    Von einer Borderline-Persönlichkeitsstörung wird bei Menschen mit instabiler Persönlichkeit gesprochen, die innerem Druck verschiedener Ursachen nicht standhalten können. Meist kommt es zur Entladung dieses inneren Drucks bei Selbstverletzungen, wie Schneiden, Ritzen, Verbrennen und mehr. Die Störung umfasst eine Vielzahl psychischer Faktoren.

     

    Borderline-Persönlichkeitsstörung immer ernst nehmen

    Zu den grundlegenden Faktoren der Borderline-Persönlichkeitsstörung gehören eine instabile Persönlichkeit, mangelhafte Fähigkeit mit Emotionen umzugehen, ein gestörtes Selbstbild und eine ganze Reihe von Faktoren, die auch Depressionen zuzuordnen sind. Dazu zählen u. a. Verlassensangst, Selbstmordgedanken, Halluzinationen, Fehlinterpretationen der Realität, manchmal auch Suchtverhalten und mehr. Sichtbares Zeichen ist verbreitet die Selbstverletzung. Besonders bei Jugendlichen und jungen Menschen unter 25 Jahren sollten solche Merkmale immer sehr ernst genommen und mit einem Psychiater oder Jugendpsychologen besprochen werden.

     

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine sehr tief gehende Erkrankung, deren Behandlung und erfolgreiche Heilung teils über mehrere Jahre dauern kann. Vielfach sind Klinikaufenthalte notwendig. Die Ursachen sind immer ganz unterschiedlich. Es können nicht verarbeitete traumatische Kindheitserlebnisse sein, soziale Instabilität, das Fehlen von festen Bezugspersonen in Kindheit und Jugend, Verlusterlebnisse und andere Dinge, die den Menschen einschneidend beeinträchtigt haben. Parallel kann eine Veranlagung zu bipolaren Erkrankungen (manisch-depressiv) vorliegen.

    Behandlung von Borderline durch Fachärzte

    Die genaue Diagnose und Behandlung gehört ausschließlich in die Hände von Fachärzten und von Fachpsychologen. Dabei wird ergründet werden, wo die Anfänge und eventuellen Ursachen der Borderline-Persönlichkeitsstörung individuell zu suchen sind. Dann kann mit einer Behandlung begonnen werden. Wie bei allen psychischen Erkrankungen leiden Angehörige mit. Darum werden Eltern, Geschwister und andere enge Angehörige meist in die Behandlung und Besprechung mit einbezogen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Tödliche Parasiten im menschlichen Gehirn

    Tödliche Parasiten im menschlichen Gehirn

    Kommt es zu einem Überschuss an Acetylcholin, kann dies das Hirngewebe entsprechend auflockern und Amöben tief in das Innere leiten. Erst vor kurzem starben wieder zwei junge Frauen an den Folgen. Die Amöben haben sich so tief in das Hirn gefressen, dass es nicht die geringste Chance auf Heilung gab.

    Neue Erkenntnisse zu Amöben im Gehirn von Menschen

    Forscher haben nun endlich herausgefunden, weshalb es die Parasiten auf das Gehirn abgesehen haben. Vor allem Menschen, die gerne in Seen baden, zählen zur Risikogruppe einer Ansteckung. Die Parasiten, die es auf das Gehirn des Menschen abgesehen haben, lauern in den Gewässern. Es reicht vollkommen aus, wenn nur ein paar Wasserspritzer über die Nase in den Menschen eindringen. Schnell arbeiten sich die Parasiten über das Nervengewebe vor. Ist dies geschehen, werden in wenigen Tagen die Gehirnzellen komplett zersetzt. Dies bringt den Opfern den sicheren Tod.

     

    Geringe Überlebensrate

    Lange war es ungewiss, weshalb sich die Parasiten ausgerechnet das Hirn ausgesucht haben. Aber nun endlich sind Wissenschaftler auf des Rätsels Lösung gekommen. Serotonin, Dopamin und Glutamat sind Botenstoffe, gleichzeitig jedoch auch Lockstoffe der tödlichen Parasiten. Festgestellt wurde, dass das Erbmaterial der Einzeller ähnliche Proteine wie die Struktur des menschlichen Acetylcholins besitzt. Und genau daran orientieren sich die hirnfressenden Amöben. Sie können nach dem Eindringen in den Körper weit in das Hirn vordringen.

    Grundsätzlich könnte hier ein sehr wichtiger Ansatzpunkt gefunden sein. Doch das große Problem liegt darin begründet, dass eine Erkrankung erst sehr spät entdeckt werden kann. Dies geschieht in der Regel erst dann, wenn die Symptome auftreten. Dann ist es in der Regel jedoch schon zu spät für eine rechtzeitige Hilfe. Die Schädlinge sind dann normalerweise bereits zu weit vorgedrungen. Symptome können in

    • starken Kopfschmerzen
    • sehr hohem Fieber

     

    bestehen. Die Klimawandlung könnte dazu führen, dass es bald mehr Erkrankungen geben wird. Die Einzeller lieben das warme Klima und können sich bestens vermehren.

  • Bachblüten bei Depressionen

    Bachblüten bei Depressionen

    Hierzulande leiden viele Betroffene unter Depressionen. Auch die Angehörigen sind in Mitleidenschaft gezogen. Man will dem Depressiven helfen, ist jedoch machtlos gegen plötzlich auftretende Weinkrämpfe, Anfälle von Lustlosigkeit und innerer Unruhe. Depressionen müssen unbedingt behandelt werden, da sie meist gesundheitliche Probleme nach sich ziehen und bestehende Erkrankungen, wie Diabetes, Herzkrankheit, Schlaganfall oder Krebs begünstigen oder verstärken können.

     

    Depressionen – Die Wohlstandskrankheit?

    In unseren zivilisierten Industrienationen ist nahezu jeder mindestens einmal in seinem Leben von einer Depression betroffen. Die Schwere des Leidens kann verschieden sein, manchmal sind es nur leichte Stimmungsschwankungen, die noch nicht wirklich als Depression bezeichnet werden können. Doch tiefe seelische Krisen, wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder eines geliebten Menschen und andere Schicksalsschläge können zu einer hartnäckigen Depression führen, aus der man nicht ohne professionelle Hilfe entfliehen kann.

     

    Vor allem in den Vereinigten Staaten gehört der Besuch beim Psychologen dazu, wie für uns der Besuch eines Physiotherapeuten oder einer Kosmetikerin. 21,3 Prozent aller US-Amerikaner – so eine Studie der Gesundheitskontrollbehörde, entwickeln in ihrem Leben irgendwann einmal eine Depression. Man hat jedoch den Eindruck, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt – und das nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch hierzulande.

     

    Eine echte Depression erkennt man daran, dass bei den neurochemischen Vorgängen eine Disharmonie vorliegt. Aus diesem Teufelskreist kommt man oft nicht aus eigener Kraft wieder heraus, auch wenn man einen sehr starken Willen besitzt. Wird eine Depression nicht behandelt, können sich ernsthafte Gefahren entwickeln.

     

    Anzeichen von negativen Zuständen

    Deutliche Wesenszüge sind Lustlosigkeit, schlechte Laune, Griesgrämigkeit, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Wehmütigkeit, Verzweiflung, Melancholie und Weltschmerz, wobei manche Menschen eine besondere Neigung zu diesen Zuständen haben. Im Extremfall entwickelt sich aus einer solchen Stimmungslage eine Depression. Doch soweit muss es nicht kommen.

     

    Bachblüten helfen

    Dr. Bach hat 39 klassische Blüten beschrieben, die nach ihm benannt wurden und heute fester Bestandteil der Naturmedizin sind. Als Mittel gegen Depressionen beschreibt Dr. Bach die Pflanze Sinapis arvensis, auch als Mustard, Wilder Senf oder Ackersenf bekannt, die als Essenz Nr. 21 bekannt ist. Sie soll gegen Schwermütigkeit, Interessenlosigkeit und tiefe Traurigkeit helfen. Denken und Fühlen werden komplett von tiefer Traurigkeit und Antriebslosigkeit überschattet, ein ansonsten froher und ausgeglichener Mensch ist dieser negativen Stimmung völlig ausgeliefert. Vernünftige Argumente gehen ins Leere. Fühlen sich Erkrankte verzweifelt und melancholisch mit oder ohne Erklärung für diese Stimmungslage, so können die Blüten von Ackersenf Linderungen bringen. Laut Dr. Bach soll die Blüte des Ackersenfs die Trübsal vertreiben und die Freude ins Leben zurückbringen.

     

    Ackersenfblüten helfen bei schlechter Laune, Lustlosigkeit, Freud- und Humorlosigkeit, Depressionen ohne erkennbaren Grund und endogenen Depressionen. Sie erleichtern bei Traurigkeit und Weltschmerz, Schwermut, Verstimmung und Niedergeschlagenheit. Körperliche Anzeichen sind Störungen im Bereich von Leber und Galle, Hormonunterfunktion, Immunschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen sowie Kreislaufschwäche und Antriebslosigkeit.

     

    Weitere Bachblüten gegen Schwermut und eine negative Stimmungslage sind Blüten der wilden Rose, Stern von Behtlehem, Edelkastanie, Herbstenzian, Stechginster und der Waldtrespe.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Die Wirkung von Placebos – wenn der Glaube eine Besserung der Beschwerden hilft

    Die Wirkung von Placebos – wenn der Glaube eine Besserung der Beschwerden hilft

    Vor allem der Bereich der alternativen Medizin muss sich immer wieder gegen Vorwürfe wehren, nicht effektiv gegen Krankheiten eingesetzt werden zu können. Demgegenüber stehen Menschen, die -beispielsweise dann, wenn sie unter Erkältung oder Husten leiden- auf die Einnahme von Globuli und Co. schwören.

    Die Wirkung von Placebos steht jedoch besonders seit einigen Monaten wieder im Fokus der Wissenschaft. Aktuelle Ergebnisse beweisen, dass allein der Glaube an eine Besserung schon zu selbiger beitragen kann. Im Umkehrschluss zeigen einige Medikamente wenig Wirkung, wenn der Patient nicht an deren Heilkraft glaubt. Dieses Phänomen wurde nicht nur im alternativen, sondern auch im schulmedizinischen Bereich beobachtet.

     

    Wirken Placebos auch gegen Depressionen?

    Es wäre eine bahnbrechende Entdeckung: viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass Placebos auch gegen Depressionen eingesetzt werden können. Viele Ergebnisse belegen diese Theorie.

    Die Mediziner fragten sich, weshalb viele klassische Antidepressiva bei den Menschen nicht anschlagen würden. Sie entschieden sich, den Betroffenen über einen Zeitraum von mehreren Wochen ein Placebo zu verabreichen, das sie den Patienten als ein neues Antidepressivum vorstellten. Erst deutlich später erhielten die Menschen das klassische Mittel erneut. Das Ergebnis: das echte Medikament wirkte bei vielen der Betroffenen besser. Doch wie ist das überhaupt möglich?

     

    Wie funktioniert’s?

    Weitere Forschungen haben ergeben, dass das Gehirn derjenigen, die eine deutliche Besserung ihres Zustandes feststellten, über eine andere Gehirnaktivität verfügten. Der Bereich, der hier für die Entstehung von Gefühlen zuständig ist, reagierte anders.

    Diese Veränderung sei laut der zuständigen Wissenschaftler auf die Erwartung der Probanden zurückzuführen. Aufgrund der vielversprechenden Erfolgsaussichten ist daher davon auszugehen, dass die Depressionsforschung auch in Zukunft stark von der Nutzung von Placebos beeinflusst werden wird. Der Glaube daran, dass ein Mittel wirklich helfen kann, ist damit weitaus ausschlaggebender als von vielen Menschen bisher angenommen.

    Der Effekt von Placebos lässt sich jedoch nicht nur in psychischer Hinsicht feststellen. Eines der beeindruckendsten Erlebnisse zeigte sich beispielsweise insofern, als dass ein Mann mit Knieschmerzen in Narkose gelegt wurde, ihm äußerliche OP-Male zugefügt wurden und er sich nach dem Aufwachen über seine Schmerzfreiheit freute. Eine Operation und die damit verbundene medizinische Beseitigung seiner Beschwerden hatte jedoch nie stattgefunden.

  • Konkrete Formulierung bei Patientenverfügung notwendig

    Konkrete Formulierung bei Patientenverfügung notwendig

    Schwerkranke Menschen können oft keine Entscheidungen selbst treffen. Damit Angehörige im Interesse der Patienten handeln, ist es unabdingbar eine Patientenverfügung zu erstellen. Diese muss nicht nur schon vor der Erkrankung erstellt worden sein, auch erfordern die Formulierungen in den Verfügungen eine gewisse Präzision. Vor allem das jüngste Urteil lässt an dieser Notwendigkeit keine Zweifel mehr. Aus diesem Grund will nun die Ärzteschaft Bayerns zunehmend aktiv werden, so Max Kaplan, welcher Präsident der Landesärztekammer ist.

     

    Funktion von Patientenverfügungen

    In erster Linie sollen Patientenverfügungen regeln, inwieweit schwer erkrankte Patienten medizinisch und pflegerisch behandelt werden dürfen. Dazu formulieren Menschen vor ihrer Erkrankung ihren Willen, falls sie diesen nicht mehr äußern können. Allerdings werden Menschen trotz ausreichender Beratungsstellen zunehmend verunsichert. Es entstehen immer mehr Fragen hinsichtlich konkreter Formulierungen.

     

    Patienten informieren

    Um Menschen dennoch ausreichend zu informieren, will May Kaplan dieses heikle Thema auf dem 75. Bayrischen Ärztetag thematisieren. Dieser findet am Freitag in Schweinfurt statt. Seine Empfehlung lautet, bei dem Formulieren von Patientenverfügungen einen medizinischen Rat einzuholen. Kaplan äußert: „Es genügt nicht, so vage Vorgaben wie etwa, keine lebenserhaltenden Maßnahmen‘ zu formulieren“. Diese Aussage wird auch von der aktuellen Rechtsprechung unterstützt. Die meisten Formulierungen seien zu ungenau. Der Wille, wenn es um die medizinische Behandlung bei schweren Erkrankungen geht, sei oft nicht erkennbar. Gerade der Zeitpunkt, ab wann Maßnahmen wie künstliche Beatmung oder Ernährung eingestellt werden sollen, ist oftmals unklar.

     

    Soziale Hintergründe beachten

    Neben dem Willen sollte eine Patientenverfügung auch auf religiöse und ethische Belange der Patienten eingehen, so Kaplan. Zudem bestehe eine Frage darin, ob der Patient bei einer Erkrankung noch alles miterleben möchte. Dies sei beispielsweise wichtig, um herauszufinden, welche Schmerzmittel eingesetzt werden können. Diese Punkte sollen beim 75. Ärztetag in Schweinfurt ebenfalls thematisiert werden. Weiterhin ist eine Frage, mit der sich die Ärzte befassen sollten, ob bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Demenz für Medikamentenversuche im Interesse der Allgemeinheit ausgeführt werden sollte.

    Patientenverfügung zum Ausdrucken (PDF)