Schlagwort: Migräne Symptome

  • Wetterwechsel begünstigen Migräne

    Wetterwechsel begünstigen Migräne

    Migräne hat bis heute einen schweren Stand, denn noch immer wird diese Art von Kopfschmerzen vor allem Frauen zugerechnet, die als ein wenig „hysterisch“ gelten. Alle, die das denken, haben in ihrem Leben wahrscheinlich noch nie Migräne gehabt, denn diese starken Kopfschmerzen können das Leben der Betroffenen sehr einschränken. Was eine Migräne auslöst, das ist noch nicht genau erforscht, aber nach einer neuen Studie ist ein Wetterwechsel oft der Grund, warum es zu einer Migräneattacke kommt.

    Das Gewitter im Kopf

    Sieben bis zehn Prozent der Männer und 15 % der Frauen in Deutschland leiden unter jenen pulsierenden Kopfschmerzen, die so typisch für eine Migräne sind. Viele können die Attacken nur in einem abgedunkelten Raum ertragen, andere werden während einer heftigen Schmerzattacke auf einem Auge blind, und oftmals helfen auch die stärksten Kopfschmerztabletten nicht mehr. Migräne ist weitaus mehr als nur Kopfschmerzen, die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt Migräne zu den 20 Leiden, die das Leben der Betroffenen am meisten beeinträchtigt. Eine neue Studie bestätigt jetzt das, was viele Migräne Patienten sagen, dass sie die ersten Anzeichen einer Migräne spüren können, und zwar schon Stunden, bevor das Wetter umschlägt.

    Migräne Patienten sind sensibel

    Die Mehrzahl derjenigen, die regelmäßig unter einer Migräne zu leiden haben, sind besonders sensibel und reagieren auf bestimmte Reize. Kommt es zu einer Überflutung von Reizen, dann werden Botenstoffe in großen Mengen ausgeschüttet, die Gefäße im Kopf verengen sich und es kommt zu einer Kaskade von Schmerzen. Die Ernährung kann ebenso zu einer Reizüberflutung führen wie auch ein gestörter Schlaf- und Wachrhythmus, aber auch ein Wetterwechsel macht den Betroffenen zu schaffen. Sie reagieren darauf, wenn das Wetter umschlägt, viele haben Schwierigkeiten bei Hitze und einem nahenden Gewitter, andere bekommen Kopfschmerzen, wenn das Thermometer sinkt. Eine Untersuchung unter 20.000 Migräne Patienten ergab: Wenn das Thermometer nur um fünf Grad sinkt, dann haben 20 % mehr und vor allem auch stärkere Kopfschmerzen.

    Kopfschmerzen als Wetterradar

    Wissenschaftler an der Hochschule im bayrischen Hof haben zusammen mit der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und der Universität Rostock Fakten und Daten von Migräne Patienten gesammelt, die besonders heftig auf Wetterumschwünge reagieren. Sie fanden heraus, dass einige Patienten besonders heftig reagieren, andere spüren den kommenden Wetterwechsel, aber sie reagieren nur mit leichten Schmerzen. Interessant ist auch, dass diejenigen, denen die Migräne „vererbt“ wurde, es mit besonders starken Kopfschmerzen zu tun haben. Da man das Wetter nicht ändern kann, bleibt den Migräne Patienten nichts anderes übrig, als zu lernen, mit dem Schmerz umzugehen. Entspannungsübungen können helfen, und die Betroffenen sollten mit diesen Übungen beginnen, wenn sie die ersten Anzeichen einer Migräne fühlen, auch Ausdauersport kann hilfreich sein. Die Ärzte raten ihren Patienten in der Regel zu Dunkelheit und Ruhe, wenn die Attacken von Ausfallerscheinungen begleitet werden.

    Bild: © Depositphotos.com / robertprzybysz

  • Migräne mit Aura

    Migräne mit Aura

    Nur wer schon mal eine richtige Migräne hatte, der weiß, wovon die Rede ist. Unerträgliche Kopfschmerzen legen den Patienten komplett flach. Nichts ist mehr möglich. Am allerliebsten würde man sich in ein dunkles Zimmer zurückziehen und einfach gar nichts mehr, um sicher herum mitbekommen zu müssen. Schön wäre es zu schlafen und erst wieder aufzuwachen, wenn, der Schmerz weg ist. Nicht jeder leidet „nur“ unter Migräne, denn viele leiden zusätzlich noch unter den Folgen der Migräne mit Aura. Dabei kann es zu unzählig vielen Symptomen kommen, welche die Kopfschmerzen noch unerträglicher machen. Dabei macht es echt Sinn, einen Arzt oder einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dieser Symptomatik auskennt.

    Was gegen Migräne hilft

    Mutterkraut auch unter dem Namen (Chrysanthemum parthenium) kann die Symptome der Migräne lindern. Versuchen Sie ein paar Wochen lang ob es Ihnen hilft. Das Mutterkraut ist pflanzlich und sie brauchen sich keine Sorgen wegen der Einnahme machen. Was ebenso gut hilft sind sogenannte Kombipräperate diese helfen gegen die Schmerzen und ebenso gegen die Übelkeit. Ihr Arzt kann Ihnen außerdem Triptane verordnen. Dieses Medikament ist derzeit das wirksamste Medikament gegen Migräne. Erhältlich ist dieses Medikament in Form von Tabletten, Nasenspray und Spritzen.

    Was sie außerdem noch tun können ist zum Beispiel:

    • Legen Sie sich in einen dunklen Raum
    • Versuchen Sie etwas zu schlafen
    • Bei hellem Tageslicht setzen sie sich eine Sonnenbrille auf
    • Trinken Sie immer wieder ein Schluck Wasser• Nehmen sie bei den ersten Syptomen Schmerzmittel ein

    Was genau ist denn eigentlich Migräne

    Bei einer Migräne ist es so, dass die Kopfschmerzen in Attacken immer wieder auftreten. Der Kopf beginnt dabei zu bohren und zu hämmern wie verrückt und jede Bewegung macht die Schmerzen nur noch schlimmer. Die Schmerzen können für wenige Stunden, aber auch für mehre Tage anhalten. Auf Licht reagiert der Betroffene sehr empfindlich, denn das Licht ist fast unerträglich. Auch Lärm ist etwas, was fast nicht ertragen werden kann. Viele der Migränepatienten leiden während eines Anfalls auch noch unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder auch Durchfall. Die Symptome sich bei Migräne sehr unterschiedlich. Viele der Patienten leiden auch noch unter einer sogenannten Aura, das bedeutet, dass diese Aurasymptome die Migräne ankündigen. Dabei kommt es ein paar Stunden vor dem eigentlichen Migräneanfall zu eindeutigen Symptomen. Das können zum Beispiel Sehstörungen sein. Die Aura bei einer Migräne lässt ein gestörtes Sinnesempfinden auftreten. Das kann ein sehr starker Schwindel sein, auch geänderte Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen sind vorhanden. Können, muss aber nicht, bei jedem Patienten äußert sich die Aura verschieden. Bei einer Migräne mit Aura handelt es sich immer um eine neurologische Störung.

    Die Auslöser für Migräne mit Aura

    Was die Auslöser für Migräne betrifft, oder die Aura, so gibt es da noch keine handfeste Anhaltspunkte. Alle Theorien, basieren auf Vermutungen. Expertenmeinungen gehen aber dennoch davon aus, dass es sich um eine Fehlfunktion des Gehirnstoffwechsels handelt. Irgendwas läuft da falsch und es werden falsche Informationen im Gehirn weitergeleitet. Was zur Folge haben kann, dass die Schmerzempfindlichkeit in den Blutgefäßen beeinflusst wird. Es wird davon ausgegangen, dass es zu vielen kleinen Entzündungen im Gehirn, oder besser gesagt in dessen Blutgefäßen kommt und diese lösen dann eben die Migräne und die Aura aus.

    Die Ursache der Migräne mit Aura

    Viele wissen leider gar nicht, dass sie unter eine Migräne mit Aura leiden, denn sie sind dann eben der Meinung, dass es zu den normalen Migräne Symptomen gehört. Die Migräne ist ganz eng verwandt mit epileptischen Anfällen. Die Aura beginnt in etwa 60 Minuten vor dem Migräne Anfall. Und es können wirklich die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Wer nun also vor dem Anfall unter Sehstörungen leidet, der wird vermutlich an einer sogenannten Augenmigräne leiden. Personen, die einen Migräneanfall haben, schütten vor dem Anfall extern viele Botenstoffe des Glückshormon Serotonin aus. Das lässt die Adern verengen und löst die Attacken aus. Leider ist dagegen noch nicht wirklich ein Medikament entwickelt worden, welches diesen Vorgang stoppen kann. Mittlerweile werden einige Medikamente, die zufällig entdeckt worden sind, angeboten, aber diese sind eigentlich für andere Erkrankungen gedacht, wie zum Beispiel Betablocker oder auch Tabletten, die Epileptikern verabreicht werden. Die Frage ist da grundsätzlich, wie hoch ist der Preis dafür, um diese Medikamente bei Migräne dauerhaft einzunehmen.

    Die Auslöser der Aura

    Wer nun also unter starken Kopfschmerzen leidet und starke Aurasymptome hat, der hat das bestimmten Teilen im Gehirn zu verdanken. Denn bei einem Anfall ist es so, dass die hintere Gehirnhälfte schlechter durchblutet ist und das sorgt dafür, dass die Aura Symptome überhaupt erst entstehen. Durch die schlechte Durchblutung kommt es soweit, dass dieser hintere Teil mangelversorgt wird. Das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff und führt eben zu diesen unangenehmem Vorboten eines Migräneanfalls. Leider ist es echt so, dass die Migräne mit Aura viel zu wenig erforscht ist.