Schlagwort: Möglichkeiten

  • Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Dornröschen-Syndrom – Patienten verschlafen den größten Teil ihres Lebens

    Eine seltene Krankheit namens Dornröschen-Syndrom erscheint vielen von uns als Wunschtraum. Ganz besonders in der kalten Jahreszeit wünschen sich viele Menschen, in eine Art Winterschlaf verfallen zu können. Wer am Kleine-Levin-Syndrom – kurz KLS – leidet, kann bis zu 20 Stunden am Tag mit Schlaf verbringen.

     

    Dornröschen-Syndrom – Betroffene mit stets wiederkehrenden Schlafphasen

    Was vielen Menschen in der kalten, dunklen Jahreszeit als Wunschtraum erscheint, ist für Personen mit dem so genannten Dornröschen-Syndrom weniger schön. Bei ihnen kehren langandauernde Schlafphasen immer wieder. Und zwar unabhängig davon, ob das Wetter schön oder schlecht ist.

     

    Personen mit KLS schlafen zuweilen pro Tag bis zu 20 Stunden. Auf Grund der Symptomatik wird das Kleine-Levin-Syndrom oftmals auch als Dornröschen-Syndrom bezeichnet. Dabei halten die Schlafphasen mehrere Wochen an. Im Großen und Ganzen verschwindet diese Krankheit nach einigen Jahren von selbst wieder. Bislang gibt es noch keine Möglichkeiten der Heilung.

     

    Ähnlich des Winterschlafs

    Vom Dornröschen-Syndrom Betroffene werden urplötzlich sehr müde. Anschließend fallen diese in einen sehr langen Schlaf. Derartige Schlafphasen können eine Dauer zwischen zwei und fünf Wochen annehmen.

     

    Beim KLS handelt es sich um eine relativ selten auftretende neurologische Erkrankung. Die Ursachen hierfür sind bislang unbekannt.

     

    Ihren Beginn nimmt die Krankheit meistens im Alter von 15 ½ Jahren. Im Grunde genommen sind hiervon mehr Männer als Frauen betroffen. Experten zufolge machen die Patienten sieben bis 19 neurologische Episoden durch. Diese können jeweils eine Dauer von zehn bis 13 Tagen haben. Dabei treten sie in Abständen von etwa 3,5 Monaten auf. Beginnt das Dornröschen-Syndrom bereits im Kindesalter, verkürzt sich der Abstand. Die Krankheit dauert insgesamt zwischen acht und 14 Jahren.

     

    Während der auftretenden Wachphasen in den Schlafepisoden fühlen sich vom Dornröschen-Syndrom Betroffene benommen. Auffällig ist ferner die fehlende Motivation aktiv zu werden, gefolgt von Frustration und Depressionen.

     

    Etwa 500 Fälle bekannt

    Bislang sind erst etwa 500 Fälle bekannt geworden. Meistens handelt es sich um männliche Jugendliche. Die Ursachen für KLS sind bisher unbekannt. Aber Experten gehen von einem Entzündungsprozess direkt im Gehirn aus.

     

    Zwar gibt es noch keine Heilung, jedoch Medikamente. Mit deren Hilfe können Intensität und Länge der Episoden sowie deren Anzahl vermindert werden.

     

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  • Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Wenn Schnarchen zu einer echten Gefahr wird

    Jeden Tag neben seinem Partner aufwachen ist der Traum vieler Menschen, doch in manchen Fällen kann es auch weniger schöne Effekte haben. Zum Beispiel wenn der Freund/Freundin nachtaktiv oder vom Schnarchen betroffen ist. Letzteres ist nicht nur sehr nervenaufreibend, sondern es kann unter Umständen auch eine reale Gefahr sein. Der Schnarcher selbst bekommt davon in der Regel nichts mit, eventuell fehlt ihm „lediglich“ der Schlaf am nächsten Tag. Das laute Schlafen an sich ist weniger gefährlich, Sorgen muss man sich dann machen, wenn es auch zu Atemaussetzern kommt. In so einem Fall ist der Partner der „Aufpasser“ beziehungsweise der „Arzt“. Aus medizinischer Sicht besteht zumindest keine Gefahr für eine Erstickung. Sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut unter eine bestimmte Grenze, dann springt der Körper als Wecker ein und holt den Betroffenen aus seinem Schlaf.

    Herzinfarkt und Schlaganfall

    Ernster wird es bei den Themen Herzinfarkt und Schlaganfall. Da im Körper ein Unterdruck entsteht (Brustraum) und ein Sauerstoffmangel herrscht, muss das Herz mehr leisten. Dies wiederum lässt das Risiko für die oben aufgezählten Gefahren steigen. Der Grund fürs Schnarchen ist nicht auf eine Sache alleine zurückzuführen, Schuld können unter anderem eine große Zunge, große Mandeln oder auch ein enges Kiefer sein. All diese Punkte führen zu einem instabilen/engen Atemweg. Eine weitere Ursache kann zudem die Atemwegsmuskulatur sein. Sollte sich ein Betroffener tagsüber überdurchschnittlich müde fühlen oder der Partner Atemaussetzer wahrnehmen, dann ist eine Untersuchung im Schlaflabor Pflicht. Dort werden dann verschiedene Messungen durchgeführt.

    Therapiemöglichkeiten

    Je nach Ursache gibt es andere Therapieansätze. Ein Beispiel sind spezielle Schienen, die den Unterkiefer vorverlagern und im Mund getragen werden. Dies soll den Atemweg erweitern. Eine weitere Lösung wäre eine nächtliche Überdruckbeatmung. Der Schnarcher schläft also mit einer Maske, welche einen positiven Luftdruck in einem geringen Ausmaß erzeugt. In manchen Fällen sind auch chirurgische Eingriffe eine Option. Große Mandeln können entfernt werden, bestimmte Weichteile wie der Gaumensegel oder das Zäpfchen lasse sich hingegen straffen. Wesentlich komplizierter und aufwendiger wäre ein Eingriff, der das Kiefer nach vorne verschiebt. Die effektivste Therapie lässt sich freilich nur nach einer genauen Untersuchung bestimmen, es braucht sich auch niemand dafür schämen, ein Schlaflabor aufzusuchen.

    Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen, sie kann schließlich mit keinem Geld der Welt erkauft werden.

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  • Lungenembolie Anzeichen – frühzeitiges Erkennen bedeutsam

    Lungenembolie Anzeichen – frühzeitiges Erkennen bedeutsam

    Auf Lungenembolie Anzeichen müssen diejenigen achten, die viel liegen oder insgesamt bettlägerig sind. Personen mit Krampfadern gehören ebenfalls zur Risikogruppe. Doch auch Menschen, die oft fliegen müssen oder unter einem bösartigen Tumor leiden, sollen Lungenembolie Anzeichen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

     

    Die ersten Symptome sind mannigfaltig. Denn schon Atemnot oder Brustschmerzen sowie Herzrasen können Auslöser sein. Wer eine Embolie bekommt, hat oftmals schon mehrere kleine erlitten. Demzufolge kommen als Lungenembolie Anzeichen Schwindel, Herzrasen oder starke Atemnot in Betracht.

    Es ist jedem anzuraten, bei einer dieser Beschwerden seinen Arzt zu konsultieren.

     

    Wie der Arzt eine Diagnose stellen kann

    Die Krankengeschichte ist ein Faktor. Aber auch andere Dinge erfragt ein Arzt. Jeder Arzt wird feststellen wollen, ob es aktuell irgendwelche Einschränkungen bei der Gesundheit gibt. Vor allen Dingen erkundigt der Arzt sich, ob die Person ein Risikopatient ist.

     

    Natürlich gehören zu einer Untersuchung auch elementare Arzttätigkeiten, wie zum Beispiel das Abhören von Lunge und Herz dazu. Zudem zeigt eine Blutabnahme weitere Anzeichen auf. Dabei spielen in der Regel

    • Gerinnungswerte
    • Blutgase und
    • D-Dimere

    eine Rolle.

     

    Diese zeigen weiter an, ob die Sauerstoffversorgung gewährleistet ist. Ferner erfolgt die Überprüfung des Schweregrades einer möglichen Embolie. Darüber hinaus leitet der Arzt eine Ultraschalluntersuchung ein. Diese zeigt die Belastung des Herzens an. Zudem ist hieraus ersichtlich, wobei es sich um ein größeres Gerinnsel handelt.

     

    Nach der Verabreichung radioaktiv markierter Substanzen kann eine Lungenszintigrafie erfolgen. Dadurch ist die Durchlüftung und Durchblutung der Lunge durchführbar.

     

    Lungenembolie Anzeichen

    Eine Lungenembolie wird durch Blutgerinnsel ausgelöst. Diese stammen meistens aus den Bein- oder auch Beckenvenen. Kann sich jetzt eine Thrombose lösen, und diese gelangt in den rechten Vorhof des menschlichen Herzens, ist eine Embolie zu erwarten.

     

    Lungenembolie Anzeichen sollten ernst genommen werden. Des Öfteren ist mit einer Lungenembolie in einem höheren Lebensalter zu rechnen. Des Weiteren sind Menschen, die Familienangehörige mit einer Lungenembolie haben und Personen, mit starkem Übergewicht oftmals betroffen.

     

    Allerdings sind nicht immer Lungenembolie Anzeichen klar erkennbar. Sie reichen von einem leichten Ziehen in der Brust bis hin zum Kreislaufstillstand. Treten Lungenembolie Anzeichen wie

     

    • einsetzende Atemnot
    • Schmerzen beim Atmen

     

    in Erscheinung, ist ein sofortiger Arztbesuch wichtig.

     

    Während einige Patienten einen blutigen Auswurf haben, registrieren andere Herzrasen. Die typischen Lungenembolie Anzeichen machen ebenfalls einen umgehenden Arztbesuch erforderlich.

     

    Therapiemöglichkeiten bei einer Lungenembolie

    Sofern auch nur der geringste Verdacht auf eine Lungenembolie besteht, sollte nicht gezögert werden, den Notarzt zu rufen. Vermeiden Sie bis zur Ankunft des Arztes Bewegungen!

    Erleidet der Patient einen Herzstillstand, müssen unverzüglich wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet werden. Personen mit starker Atemnot leiden sollten nicht flach gelagert werden. Demzufolge ist Sauerstoff ein weiteres hilfreiches Kriterium.

     

    Nach Eintreffen des Arztes entscheidet dieser darüber, wie sich das weitere Vorgehen gestaltet. In Frage kommen Schmerz-, Beruhigungs- oder Medikamente zur Kreislaufstabilisierung. Zudem verabreichen die meisten Ärzte den Wirkstoff Heparin, der die Blutgerinnung eindämmt. Anschließend folgt die Überführung des Patienten in ein Krankenhaus.

     

    Vorbeugende Maßnahmen

    Sofern sich erste Lungenembolie Anzeichen bemerkbar machen, kann der Arzt reagieren. Denn es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Embolie vorzubeugen. Nach einer Operation können gerinnungshemmende Substanzen helfen. Im Grunde genommen geschieht das nach Gipsbehandlungen.

     

    Sowie Lungenembolie Anzeichen bestätigt wurden, verschreibt der Arzt gerinnungshemmende Medikamente. Diese sind genau nach Dosierung einzunehmen. Übergewichtige Menschen sollten schnellstmöglich abnehmen. Liegt eine Herzerkrankung bereits vor, sollten Medikamente an der Tagesordnung sein.

     

    Weiterhin sollten Venen mit Bewegung fit gehalten werden. Langstreckenflüge sind die meisten Auslöser für Thrombosen und somit auch für Embolien. Personen, die diesem ausgesetzt sind, sollten nicht den gesamten Flug auf den Plätzen bleiben. Sondern umher gehen oder kleine Übungen auf ihrem Sitzplatz machen.

     

    Ständige geknickte Beine beim Sitzen können Venen derart einschnüren, dass es über kurz oder lang zu einer Embolie kommen kann.

     

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  • Aneurysma – krankhafte Aussackungen eines Blutgefäßes

    Aneurysma – krankhafte Aussackungen eines Blutgefäßes

    Ein Aneurysma ist eine Blutgefäß-Erweiterung an einer bestimmten Stelle. Dabei kann diese Erweiterung angeboren oder aber im Laufe des Lebens erworben sein. Die Aussackungen können eine spindel- oder sackähnliche Form aufweisen.

     

    Wo für gewöhnlich ein Aneurysma auftreten kann

    Es ist möglich, dass Aneurysmen an sämtlichen Blutgefäßen im Körper des Menschen auftreten können. Jedoch tritt ein Aneurysma meistens entlang von Arterien auf. Dabei müssen Arterien großen Belastungen standhalten. Denn dort herrscht ein großer Blutdruck vor. Diesen Belastungen können Arterien normalerweise gut standhalten. Ihre Gefäßwand ist kräftiger als die der Venen. Am häufigsten findet sich ein Aneurysma im

    • Bereich des Thorax (Brustkorb)
    • Bauchraum
    • Gehirn
    • Areal der Kniekehle.

     

    Formen von Aneurysmen

    Die Gefäßwandveränderungen können unterschiedliche Formen aufweisen, beispielsweise

    • sackartige Erweiterung der Gefäßwand bei Durchgängigkeit der verschiedenen Schichten in der Blutgefäßwand (Aneurysma verum)
    • eingerissene Schicht der Blutgefäßwand mit Blutfluss zwischen den Gefäßwandschichten (Aneurysma dissecans)
    • Leck in der Gefäßwand mit äußerlicher Abdichtung und Bildung eines Hämatoms um das Blutgefäß herum (Aneurysma spurium).

     

    Symptome eines Aneurysmas

    Wenn das Aneurysma nur sehr klein ist, kann es sein, dass keinerlei Beschwerden auftreten. Je nach Lage und Größe der Erweiterung können aber gravierende Symptome auftauchen.

     

    Aorten-Aneurysma im Brustraum

    • Husten
    • Heiserkeit
    • Schluckstörungen
    • Brustschmerzen
    • krankhafte Atemgeräusche
    • Atemnot
    • Atemwegsentzündungen
    • Lungenentzündungen

     

    Aorten-Aneurysma im Bauchraum

    • Schmerzen im Unterbauch mit Ausstrahlung bis in den unteren Rücken oder den Beinen
    • stechender, dauerhafter Schmerz
    • Verdauungsprobleme
    • bei Ruptur eines Bauch-Aneurysmas – starke, akute Bauchschmerzen und Abfall des Blutdrucks bis hin zum Kreislaufschock und Tod

     

    Aneurysma der Kniekehlen-Arterie

    • Bildung eines Blutgerinnsels
    • keine ausreichende Durchblutung der Unterschenkel
    • Schmerzen in der Wade
    • Kribbeln
    • Taubheitsgefühle
    • Kältegefühle
    • Verschluss eines Gefäßes (Embolie)

     

    Ursachen eines Aneurysmas

    Das Auftreten eines Aneurysmas kann unterschiedliche Ursachen haben. Zu den wichtigsten zählen unter anderem

    • erbliche Vorbelastung
    • Bluthochdruck
    • Arteriosklerose (Gefäßverkalkungen)
    • Nikotinkonsum
    • bakterielle Infektionen mit Entzündung in der Gefäßwand
    • bestimmte Erbkrankheiten
    • Verletzungen der Gefäßwand

     

    Diagnose eines Aneurysmas

    Häufig kommt es vor, dass Aneurysmen keine Beschwerden verursachen. Dann wird so eine Gefäßerweiterung nur zufällig bei einem Arztbesuch entdeckt. Handelt es sich beispielsweise um ein Bauch-Aneurysma, erkennt der Arzt diese Erweiterung meistens nur an einer pulsierenden Schwellung durch die Bauchdecke. Dabei wird der Arzt dann weitergehende Untersuchungen durchführen. Dabei ist es schon mit einer Ultraschalluntersuchung möglich, ein Aneurysma zu erkennen.

     

    Weiterhin gibt es noch andere Möglichkeiten der Diagnostik, zum Beispiel

    • Computertomographie

     

    Behandlung eines Aneurysmas

    Von der Größe und Lage des Aneurysmas hängen auch die Behandlungsmethoden ab. Befindet sich das Aneurysma beispielsweise im Bauchraum und ist kleiner als vier Zentimeter, kann oft erst einmal abgewartet werden. Im Abstand eines Jahres wird der Arzt dann Kontrolluntersuchungen anordnen, die meistens per Ultraschall durchgeführt werden. Vergrößert sich die Gefäßerweiterung, müssen die Kontrolluntersuchungen engmaschiger erfolgen. Dann ist es oftmals erforderlich, jedes halbe Jahr eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu lassen.

     

    Sitzt das Aneurysma im Kopf, kommt häufig nur eine Operation in Frage. Unter Zuhilfenahme des so genannten Clipping- oder Colling-Verfahrens verschließt der Chirurg die Aussackung des Gefäßes.

     

    In anderen Körperregionen kommt bei einer Gefäßerweiterung ebenso nur eine Operation in Frage. Seitens des Gefäßchirurgen kommt es bei dieser Operation zum Ersatz des betroffenen Gefäßabschnitts. Und zwar durch eine Gefäßprothese, oder er bringt einen Stent zur Stabilisierung in das jeweilige Blutgefäß ein.

     

    Sofern sich das Aneurysma in der Kniekehle befindet, erfolgt häufig eine Bypass-Operation. Dabei entnimmt der Chirurg aus einer anderen Körperstelle ein Stück eines Blutgefäßes und transplantiert es. Er schafft damit eine Umgehung des Aneurysmas. Somit lässt sich ein Reißen der Gefäß-Aussackung verhindern. Zur Therapie gehört natürlich auch die Abklärung und Behandlung möglicher Ursachen für eine Gefäßerweiterung.

     

    Demzufolge kann ein Aneurysma nur weiterhin erfolgreich behandelt werden, wenn der Patient

    • den Bluthochdruck durch Medikamente senkt
    • die Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen, verhindert
    • eine gesunde Lebensweise anstrebt (angemessenes Körpergewicht, gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivitäten).

     

    Krankheitsverlauf und Prognose

    Die Prognose ist von der Lage und Größe der Gefäßerweiterung abhängig. Zudem spielt es eine entscheidende Rolle, wie schnell die Gefäß-Aussackung an Größe zunimmt.

     

    Bei einer Ruptur des Aneurysmas kann es sogar vorkommen, dass die Blutungen zum Tod führen können. Soweit sich die Gefäßerweiterung im Bauchraum befindet und es zu einer Ruptur kommt, beträgt die Sterblichkeit über 50 %. Bei einer Ruptur im Brustkorb erhöht sich die Sterblichkeitsrate sogar auf über 75 %. Reißt ein Gefäß im Gehirn, sterben 50 % der Patienten innerhalb der ersten 28 Tage.

     

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  • Gekröse – Wissenschaftler entdecken neues menschliches Organ

    Gekröse – Wissenschaftler entdecken neues menschliches Organ

    Durch das von Wissenschaftlern kürzlich neu entdeckte Organ Gekröse werden im menschlichen Körper sämtliche inneren Organe an der Magenwand gehalten. Das Gekröse ist als eigenständiges Organ erkannt worden.

     

    Bisher unbekanntes menschliches Organ entdeckt – das Gekröse

     

    Im Verdauungstrakt des Menschen fanden Wissenschaftler ein bisher noch nicht bekanntes Organ. Durch diesen Durchbruch in der Medizin können in naher Zukunft wesentliche Veränderungen in Bezug auf Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts eintreten.

     

    Insbesondere im letzten Jahrzehnt brachten Wissenschaftler zahlreiche richtungsweisende Neuerungen an den Tag. Beispielsweise im Bereich der Krebstherapie. Daher galt es als kaum möglich, ein noch unbekanntes Organ im Organismus des Menschen zu finden.

     

    Durchbruch in der Humanmedizin

     

    Doch Calvin Coffey – einem Forscher am irischen Universitäts-Krankenhaus Limerick – ist mit seinen Kollegen das nahezu Unmögliche gelungen. Anhand einer Vielzahl mikroskopischer Beobachtungen des Bauchraums sowie Verdauungstrakts über rund vier Jahre fanden sie ein bislang unbekanntes Organ.

     

    Dabei ist die Rede vom Gekröse. Diese Doppelbauchfalte befestigt innere Organe, wie beispielsweise Darm und Magen direkt an der Bauchwand. Das zwar schon bekannte Gewebe galt mehr als 100 Jahre als eine Anzahl voneinander unabhängiger Strukturen.

     

    Die Forscher aus Irland konnten jedoch nachweisen, dass es sich beim Gekröse um ein Gesamtgewebe handelt. Dabei ist dieses auf den Magen-Darm-Trakt spezialisiert. Das neu entdeckte Organ erfüllt im menschlichen Organismus eigene Funktionen. Die bedeutsamen Erkenntnisse von Coffey können im Fachblatt „The Lancet Gastroenterology & Hepatology“ nachgelesen werden.

     

    Demzufolge lautet es nach Coffey, dass nach Erkennen der Anatomie und Struktur jetzt die Funktionalität des neuen Organs herausgefunden werden muss. Erst nach Verstehen derselben kann herausgefunden werden, wann das Gekröse einmal nicht richtig arbeitet. Dann bestehen Möglichkeiten, neue Erkrankungen im Bereich des Verdauungstrakts zu erkennen.

     

    Neuer Wissenschaftszweig

     

    Deshalb geht Coffey von einer Entwicklung eines komplett neuartigen Wissenschaftszweigs aus. Infolgedessen sollen neben neuen Krankheitsbildern auch neue Diagnose- sowie Therapiemöglichkeiten entstehen.

     

    Erste Abänderungen des bekanntesten medizinischen Lexikons „Gray’s Anatomy“ sind bereits erfolgt. Ferner haben seitens der ersten Universitäten die Neuerungen schon im Lehrplan Berücksichtigung gefunden.

     

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  • Hyperthyreose – wenn die Schilddrüse aus dem Takt gerät

    Hyperthyreose – wenn die Schilddrüse aus dem Takt gerät

    Wenn die Hormone im Körper verrücktspielen, dann könnte dies auch an einer Hyperthyreose liegen. Die Schilddrüse im Bereich des Halses ist vielleicht nicht gerade das größte Organ im menschlichen Körper. Aber sie hat eine enorm große Wirkung. Ob Blutkreislauf, Stoffwechsel oder der Hormonhaushalt – für alle reibungslosen Abläufe dieser Körperfunktionen ist die Schilddrüse verantwortlich.

     

    Die Hyperthyreose – was ist das?

    Bei der Hyperthyreose handelt es sich um eine krankheitsbedingte Störung der Schilddrüse. Dabei kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Hormonen in der Schilddrüse. Dies wiederum sorgt für eine erhöhte Anzahl an Hormonen im Körper, die er gar nicht braucht. Demzufolge können am Ende zahlreiche verschiedene Krankheiten auftreten, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können.

     

    Die häufigsten Ursachen für eine Hyperthyreose

    Wie bereits erwähnt gibt es im Körper bei einer Hyperthyreose ein größeres Angebot an Hormonen, als diese natürlich im menschlichen Organismus vorkommen. Die Ursachen für eine Überfunktion der Schilddrüse können vielschichtiger Natur sein. Relativ häufig tritt sie in Folge des Morbus Basedow Syndroms auf. Auch wenn eine Entzündung der Schilddrüse oder ein Tumor an der Hirnanhangdrüse vorliegt, tritt eine Hyperthyreose in Erscheinung.

     

    Das Morbus Basedow Syndrom

    Eine recht häufige Erkrankung ist die Morbus Basedow-Krankheit. Dabei handelt es sich um eine Nebenfolge der Hyperthyreose. Diese wurde in Deutschland nach ihrem Entdecker Carl von Basedow benannt. In England wurde Morbus Basedow erstmals von Robert Graves entdeckt. Auf Grund dessen ist sie auch unter dem Namen Graves Disease bekannt.

     

    Carl von Basedow, der als Arzt in Merseburg praktizierte, entdeckte die Krankheit erstmals im Jahre 1840. Hier traten vor allem Beschwerden an den Augen, am Herzen und eine Kropfbildung auf. Während Basedow eine falsche Zusammensetzung des Blutes dafür verantwortlich machte, beschrieb Robert Graves die Krankheit 1835 als Erkrankung des Herzens. Es dauerte bis ins Jahr 1886, bevor Paul Möbius die bis heute bekannte Fehlfunktion der Schilddrüse durch Morbus Basedow entdeckte.

     

    Symptome einer Hyperthyreose

    Die Symptome einer Hyperthyreose können recht unterschiedlich sein. Dies hängt vor allem vom Alter der Betroffenen ab.

     

    Jüngere Betroffene weisen folgende Beschwerden auf:

    • Störungen des Herz-Kreislauf-Systems
    • Hoher Puls
    • Herzrhythmusstörungen
    • Bluthochdruck
    • Überempfindlich gegen Wärme
    • Schweißausbrüche
    • Gewichtsverlust
    • Krämpfe und Zittern der Muskeln
    • Durchfall
    • Brüchige Fingernägel
    • Haarbruch
    • Zyklusstörungen
    • Schwankungen der Stimmung
    • Nervosität
    • Schlafstörungen
    • Aggressionen

     

    Dahingegen zeigen ältere Personen Symptome wie:

    • erhöhte Herzfrequenz
    • Herzrhythmusstörungen
    • Morbus Basedow mit Kropfbildung, hervorgetretenen Augen und Herzstörungen

     

    Des Weiteren können in abgeschwächter Form auch alle Symptome auftreten, die sonst nur bei jüngeren Patienten der Fall sind.

     

    So lässt sich eine Hyperthyreose behandeln

    Um eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich zu behandeln, gibt es mehrere Möglichkeiten. Welche am Ende die beste Therapie ist, ist von Fall zu Fall verschieden. Denn hier spielt neben dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand auch der Grad der Ausbreitung der Hyperthyreose eine wichtige Rolle.

     

    Behandlung mit Medikamenten

    In den meisten Fällen wird eine Hyperthyreose mit Hilfe von Medikamenten behandelt. Diese gehören zur Gruppe der Thyreostatika und haben meist drei wirksame Funktionen. Demgemäß gibt es Medikamente wie Jodid oder Perchlorat. Diese sollen in erster Linie die Jodaufnahme in den Schilddrüsenzellen hemmen.

     

    Darüber hinaus existieren Medikamente, welche die Bildung von Schilddrüsenhormonen verringern. Ferner gibt es Medikamente, die dahingehend wirken, dass weniger Hormone in den Blutkreislauf gelangen. Hierzu zählen vor allem Präparate wie Carbimazol oder Thiamazol.

     

    Therapiemöglichkeit Radio-Jod-Behandlung

    Wenn die Medikamente nur eine bedingte Besserung bringen, kann es sein, dass eine Radio-Jod-Therapie empfohlen wird. Diese findet im Krankenhaus statt. Dabei kommen radioaktive Mittel zum Einsatz. Bei der Therapie selbst werden entweder Kapseln oder Spritzen mit radioaktivem Jod-131 verabreicht. Dabei reichert sich das Jod im Gewebe der Schilddrüse an und zerstört dieses mit seiner radioaktiven Strahlung.

     

    Die Schilddrüsen Operation

    Ist die Ausbreitung der Hyperthyreose besonders hoch, bleibt meist nur eine Operation als beste Therapiemöglichkeit. Hierbei wird dann die Schilddrüse ganz oder zu einem Teil entnommen.

     

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