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  • Die 2. SSW – eine spannende Reise beginnt

    Die 2. SSW – eine spannende Reise beginnt

    Schwanger in der 2. Woche – das ist aus rein biologischer Sicht nicht möglich, denn in der 2. Woche ist der Körper erst einmal damit beschäftigt, die Vorbereitung für eine mögliche Schwangerschaft zu schaffen. Der Körper beginnt mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und bereitet zudem den Eisprung, die sogenannte Ovulation vor. Der Eisprung und die Schleimhaut der Gebärmutter spielen im weiblichen Zyklus die Hauptrollen, wenn ein neues Leben entstehen soll. Ungefähr zur Mitte des Zyklus platzt ein reifes Eizellbläschen, das Follikel und katapultiert dann mit großer Geschwindigkeit eine bereits reife Eizelle in den Trichter des Eileiters.

    Die 2. SSW – eine aufregende Woche

    Wenn die Eizelle ihren Weg in den Eileitertrichter gefunden hat, dann bekommt sie tatkräftige Unterstützung durch eine Vielzahl von feinen Flimmerhärchen. Sie sorgen dafür, dass die Eizelle ohne Schwierigkeiten durch den Eileiter zum Uterus wandern kann. Diese „Transporthilfe“ muss reibungslos funktionieren, denn die Eizelle hat es eilig, da die Zelle nach dem Eisprung nur zwölf bis 24 Stunden lebensfähig ist.

    Jetzt heißt es für die Eizelle, sie muss warten und sich in Geduld üben, denn entweder wird befruchtet oder nicht. Bleibt die Befruchtung aus, dann kommt es zur monatlichen Blutung, kommt aber eine Samenzelle vorbei und befruchtet die Eizelle, dann entsteht neues Leben. Schwanger wird eine Frau zwei Wochen nach der Befruchtung, erst dann beginnt die Zellteilung und damit auch das Leben eines neuen Menschen.

    Die Rolle der Samenzellen in der 2. SSW

    Nachdem der Mann zum Orgasmus gekommen ist, beginnen rund 500 Millionen Samenzellen eine Art Wettrennen, bei dem es am Ende wie bei jedem anderen Wettrennen auch, nur einen einzigen Sieger geben kann. Nur ein Spermium wird siegen, aber der Weg zum Sieg ist sehr beschwerlich. Um die Eizelle befruchten zu können, muss die Samenzelle in den Eileiter gelangen, aber da sind die schon erwähnten Flimmerhärchen, die es der Samenzelle schwer machen. Die Zelle muss nämlich gegen die Bewegungen der Flimmerhärchen schwimmen und das kostet richtig Kraft.

    Unter den Samenzellen gibt es gute und weniger gute Schwimmer. Rekordverdächtig sind die Samenzellen, die eine Distanz von 15 bis 18 cm in einer halben Stunden schaffen. Andere Zellen sind weniger gute Schwimmer, sie brauchen für den gleichen Weg einige Tage, einige Zellen machen auf halbem Weg schlapp und kommen gar nicht ans Ziel.

    Kurz vor der Ziellinie wartet dann die äußere Eihülle, die von den Samenzellen durchbohrt werden muss. Zwar schaffen es mehrere Zellen, dieses Hindernis zu überwinden, aber am Ende ist es nur eine Samenzelle, die tatsächlich auch in die innere Membran der Eizelle vordringen kann. Welche der Samenzellen der Sieger ist, der es bis hierher geschafft hat, das entscheidet allein die Eizelle, die biochemische Signale aussendet. Kommt die Samenzelle endlich an ihr ersehntes Ziel, also in das Innere der Eizelle, dann verändert die Eizelle ihre Struktur. Die elektrische Spannung der Zellmembran ändert sich und damit fällt bildlich gesprochen eine Tür zu und bleibt für alle anderen Samenzellen, die vielleicht noch hineinwollen, für immer verschlossen.

    Eizelle und Samenzelle sind jetzt allein und können in aller Ruhe miteinander verschmelzen. Mit dieser Verschmelzung machen sie den ersten Schritt und bereiten so den Weg zu einem neuen Leben.

    Wenn es mit dem Baby nicht klappen will

    Paare, die sich sehnlichst ein Baby wünschen, warten in der 2. Schwangerschaftswoche auf die ersten Anzeichen. Aber selbst Frauen, die eine 2. Schwangerschaft erleben, können zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, ob es mit der Befruchtung geklappt hat oder nicht. Schwanger zu werden, das ist eigentlich ganz einfach, denn die biologischen Abläufe sind nicht allzu kompliziert, trotzdem warten viele Paare vergeblich auf den Nachwuchs. Eine ungewollte Kinderlosigkeit hat jedoch verschiedene Ursachen.

    Kinderlosigkeit kann medizinische Gründe, aber auch seelische Ursachen haben. Defekte oder Veränderungen der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses und auch der Eileiter können eine Schwangerschaft verhindern. Aber auch frühere Eileiterschwangerschaften, Operationen oder Entzündungen gehören zu den Ursachen, die verhindern, dass es zu einer Befruchtung kommt.

    Unfruchtbarkeit bei Männern ist meist auf die Spermien zurückzuführen. Die Samenzellen sind entweder nicht beweglich, sie sind nicht schnell genug oder es gibt zu wenig davon. Wie gut die Qualität der Samenzellen ist, das hängt zum einen mit der Lebensweise zusammen, aber auch Schadstoffe und Krankheiten können die Qualität der Spermien negativ beeinflussen.

    In 10 bis 15 % aller Fälle von Unfruchtbarkeit ist die Seele schuld, wenn es mit dem Baby nicht wie gewünscht klappt. Erschöpfung, Stress, seelische Belastungen oder auch Nervosität verhindern, dass es zu einer erfolgreichen Befruchtung kommt. Nikotin und Alkohol verringern ebenfalls die Chance auf ein Baby, vor allem Nikotin ist gefährlich, denn es verhindert, dass die Geschlechtsorgane ausreichend durchblutet werden.

    Die künstliche Befruchtung

    Wenn es auf natürlichem Weg mit dem Wunschkind nicht so recht klappen will, dann bleibt als Alternative noch die künstliche Befruchtung. Der Prozess der Befruchtung bleibt streng genommen der Gleiche, wenn auch in einem etwas anderen Rahmen. Die Eizelle und die Samenzellen treffen sich bei der künstlichen Befruchtung in einer sogenannten Petrischale und um die Erfolgsaussichten zu erhöhen, werden meist mehrere Eizellen befruchtet. Die Zellen werden der Frau dann eingesetzt, und mit der Hilfe von Hormonen sollen die befruchteten Zellen dann zum Reifen animiert werden.

    Nicht alle eingesetzten Embryonen überleben, aber nicht selten kommt es bei einer künstlichen Befruchtung auch zu einer Mehrlingsschwangerschaft. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wenn es um die künstliche Befruchtung geht, besonders erfolgreich ist aber die In-Vitro-Fertilisation, kurz IVF genannt. Bei dieser Methode muss die Frau zunächst Hormone einnehmen, um möglichst viele Eizellen zum Reifen zu bringen. Die Zellen werden anschließend abgesaugt und mit den männlichen Spermien zusammengeführt. Wenn alles klappt, dann findet eine Befruchtung statt, und wenn sich die Zellen wie geplant teilen, dann steht fest, dass sich ein Embryo gebildet hat. Auch bei der IVF gilt, es gibt in der 2. SSW keine Anzeichen, aber die Eltern erfahren früher als andere Eltern, dass ein Baby unterwegs ist, denn die werdende Mutter wird früher auf eine mögliche Schwangerschaft getestet.

    Die Kosten für eine künstliche Befruchtung übernimmt bei maximal drei Versuchen zur Hälfte die Krankenkasse, ab dem vierten Versuch müssen die Paare die Befruchtung in der Petrischale aus der eigenen Tasche bezahlen.

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  • Gesundheitsbericht 2015 – wie krank ist Deutschland?

    Gesundheitsbericht 2015 – wie krank ist Deutschland?

    War früher nicht alles besser? Der Gesundheitsbericht 2015, den das Robert-Koch-Institut jetzt herausgegeben hat, sagt eindeutig ja. Die Menschen in Deutschland fühlen sich heute besser und gesünder als das noch vor 20 Jahren der Fall war. Drei Viertel der Deutschen gab für den Gesundheitsbericht 2015 an, sie fühlen sich gut oder sogar sehr gut und das hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist. Aber das ist nicht die einzige positive Nachricht aus dem Gesundheitsbericht 2015, auch die Zahl der Neuerkrankungen an Krebs ist weniger geworden.

    Gesundheitsbericht 2015 – die häufigste Todesursache

    Auch im Gesundheitsbericht 2015 stehen Herzinfarkte und Schlaganfälle an erster Stelle, wenn es um die Todesursachen geht. Rund 40 % der Deutschen sterben an einer Herzerkrankung oder an einem Schlaganfall, seit 1998 hat sich die Zahl jedoch erheblich reduziert. Eine bessere Früherkennung und moderne Möglichkeiten der Therapie sorgen dafür, so der Gesundheitsbericht 2015, dass immer mehr Menschen einen Infarkt oder einen Schlaganfall überleben.

    Der Kampf gegen den Krebs

    Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist in einem Zeitraum von 20 Jahren immer weiter zurückgegangen. Die schlechte Nachricht: Da die Gesellschaft immer älter wird, ist die Zahl derjenigen, die unter Krebs leiden, weiter gestiegen. Im Jahr 2011 war eine halbe Million Menschen in Deutschland an Krebs erkrankt, 65.000 mehr als noch zur Jahrtausendwende. Sehr deutlich zugenommen hat die Zahl der Brustkrebserkrankungen, in nur zehn Jahren wurden neun Prozent mehr Erkrankungen diagnostiziert. Beim Lungenkrebs sind die Zahlen vor allem bei den Frauen nicht rückläufig, hier gab es einen Anstieg von 38 %. Die Männer liegen beim Lungenkrebs zwar leicht vorn, aber die Erkrankungsrate sank um 15 %. Der Grund ist einfach, denn in Deutschland rauchen mehr Frauen als Männer. Die Zahl der Kinder, die an Krebs erkranken, lag laut Gesundheitsbericht 2015 bei 1.800 Fällen, aber die Sterblichkeit hat in den letzten 30 Jahren stark abgenommen.

    Diabetes – laut Gesundheitsbericht 2015 die neue Volkskrankheit

    Der Gesundheitsbericht 2015 schlägt beim Thema Diabetes Alarm, denn in Deutschland leben mittlerweile 4,6 Millionen Menschen mit der Zuckerkrankheit. Das sind 7,2 % der erwachsenen Menschen im Alter zwischen 18 und 79 Jahren. Was Diabetes aber zunehmend zu einer großen Gefahr macht, ist die Tatsache, dass die Zahl der Neuerkrankungen jedes Jahr weiter ansteigt. Schuld daran ist unter anderem auch der demografische Wandel. Bei 30 % der Erkrankten ist eine falsche Ernährung schuld an Diabetes, denn ein Viertel der Deutschen ist zu dick, bei Kindern liegt die Quote schon bei sechs Prozent. Vor allem bei Menschen mit einem schlechten sozialen Hintergrund ist Übergewicht ein immer größer werdendes Problem.

    Die sozialen Unterschiede

    Der Gesundheitsbericht 2015 hat sich auch mit den sozialen Unterschieden in Deutschland in Hinsicht auf Gesundheit und Krankheit in Deutschland beschäftigt. Menschen, die einen schlechten sozialen Stand haben, werden häufiger krank und haben zudem eine niedrigere Lebenserwartung. Frauen sterben nach dem Gesundheitsbericht acht Jahre und Männer sogar elf Jahre früher als diejenigen, die einen hohen sozialen Standard haben. Die Ursache führt der Gesundheitsbericht vor allem auf mangelnde Bildung zurück. Menschen, die nur eine geringe Bildung haben, interessieren sich weniger für präventive medizinische Maßnahmen und sie haben deutliche Defizite bei der gesundheitlichen Aufklärung. Auch die finanzielle Lage spielt in diesen Zusammenhang eine entscheidende Rolle. Immer mehr Menschen können sich Untersuchungen nicht mehr leisten, deren Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. So wird zum Beispiel die lokale Narkose bei der Zahnbehandlung von Kindern, wenn die älter als zwölf Jahre sind, nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Viele Familien schicken ihre Kinder deswegen nicht mehr zum Zahnarzt, als Folge werden die Zähne krank und das kann sich auf Dauer auf die Gesundheit auswirken.

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  • Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    In Norddeutschland sind Fälle von Tollwut bei Fledermäusen aufgetreten, im Kreis Stade wurde der Tollwutvirus nachgewiesen. Die Besitzer von Katzen, die viel draußen sind, aber auch die Hundebesitzer sind jetzt zu Recht besorgt, denn das Virus kann sich von der Fledermaus auf den Hund oder die Katze und von dort aus auch auf den Menschen übertragen. Wie gefährlich ist Tollwut, wenn sich ein Mensch damit infiziert und welche Therapiemöglichkeiten gibt es für den Ernstfall?

    Was genau ist Tollwut eigentlich?

    Bei Tollwut handelt es sich um eine Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem zerstören kann. Übertragen wird Rabies, so der medizinische Name der Tollwut, ausschließlich durch direkten Körperkontakt, wenn ein Mensch von einem infizierten Tier gebissen wird oder wenn Speichel eines infizierten Tieres mit einer offenen Wunde in Berührung kommt. Die Tollwut befällt nur Säugetiere und sie ist fast überall auf der Welt zu finden. Die meisten Fälle von Tollwut gibt es in China, Afrika, Indien und auch in Südostasien. Weltweit sterben jedes Jahr ca. 55.000 Menschen an Tollwut, überwiegend sind es Kinder, die in ländlichen Regionen leben. In Europa sind es vor allem Füchse, die die Tollwut übertragen können, jetzt vermehrt sind jetzt auch Tollwutfälle mit Fledermäusen aufgetreten.

    Die Symptome der Tollwut

    Die Inkubationszeit bei Tollwut dauert zwischen 20 und 90 Tagen. Bricht die Krankheit aus, gibt es zwei verschiedene Formen, die enzephalitische wilde Tollwut und die paralytische stille Tollwut. 80 % der mit Tollwut infizierten erkranken an der klassischen wilden Tollwut. Diese Form ist leicht an sehr hohem Fieber, einer panischen Angst vor Wasser und Luftzügen, sowie durch eine Hyperaktivität der Betroffenen zu erkennen. 20 % erkranken an der stillen Tollwut, in deren Verlauf es zu Lähmungserscheinungen der Arme und Beine sowie des Schließmuskels im Magen- und Darmtrakt und der Harnwege kommt. Zudem haben die Infizierten leichtes Fieber, eher selten sind Nervenschmerzen, Krampfanfälle und Zuckungen in den Gliedmaßen, in die gebissen wurde.

    Wie kann Tollwut behandelt werden?

    Bei der Behandlung von Tollwut muss es sehr schnell gehen, denn das Einzige, was helfen kann, ist eine aktive und eine passive Impfung. Der Betroffene muss diese Impfung unmittelbar nach dem Biss oder der Berührung mit einem infizierten Tier bekommen, es zählt buchstäblich jede Sekunde. Bricht die Tollwut aus, dann kommt jede Hilfe zu spät. Es gab zwar zahlreiche Versuche, die Infektionen unter anderem mit einem künstlichen Koma und auch mit Virostatika zu behandeln, aber bislang blieben diese Versuche ohne Erfolg. Bisher ist weltweit nur ein Fall bekannt, bei dem ein Mensch eine bereits manifeste Tollwuterkrankung überlebt hat, normalerweise führt die Tollwut innerhalb von wenigen Tagen zum Tod, wenn sie ausgebrochen ist.

    Nur eine Impfung kann helfen

    Wer von einem Tier gebissen wurde, das mit Tollwut infiziert ist, der muss sofort in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wo die Wunde gründlich ausgespült und gereinigt wird. Auf diese Weise kann schon ein Teil der Tollwutviren entfernt werden. So schnell wie möglich muss dann die aktive Impfung durch unschädlich gemachte Tollwutviren erfolgen, die das Immunsystem aktivieren sollen, die Krankheit selbst aber nicht mehr auslösen können. Nur so baut das Immunsystem einen wirksamen Schutz auf, denn es kann die unschädlichen von den schädlichen Viren nicht unterscheiden. Wer nicht sofort aktiv geimpft werden kann, der muss eine passive Impfung bekommen. In diesen Fall werden den Betroffenen Antikörper, also fertige Abwehrstoffe gespritzt. Besonders wirksam ist die Impfung mit dem sogenannten Rabies Immunoglobulin, wenn entweder direkt oder aber in unmittelbarer Nähe der Bisswunde geimpft wird. Eine aktive Immunisierung muss nach drei, sieben, 14 und noch einmal nach 28 Tagen wiederholt werden. Die passive Impfung darf hingegen nur bis zum siebten Tag nach einer Infektion gegeben werden.

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  • Die 8. SSW – das Baby bekommt Konturen

    Die 8. SSW – das Baby bekommt Konturen

    Die 8. SSW ist für viele Mütter eine anstrengende Woche, für das Baby ist es hingegen eine spannende Woche, denn zum ersten Mal in der noch frühen Schwangerschaft ist auf dem Ultraschallbild in der 8. SSW ein kleiner Mensch zu sehen. Die Entwicklung in der 8. SSW ist beeindruckend, denn in dieser Schwangerschaftswoche unterscheidet sich das Baby erstmals von einem Embryo anderer Säugetiere, es bekommt menschliche Züge. Viele Frauen wissen in der achten Schwangerschaftswoche noch nicht, dass sie schwanger sind, aber sie wundern sich vielleicht, warum ihnen morgens übel ist oder warum sie schnell müde werden.

    So entwickelt sich das Baby in der 8. SSW

    Wenn der Arzt in der 8. SSW Bilder vom Baby macht, dann sieht er einen Embryo, der 15 Millimeter groß ist. Auf dem Ultraschall in der 8. SSW sind neben menschlichen Zügen auch schon die Ansätze der Zehen und Finger gut sichtbar. Der Kopf des Kindes besteht aber noch nicht aus Knochen, sondern aus transparentem Knorpel, durch den die ersten Anlagen des Gehirns zu sehen sind. Diese Anlagen für das Gehirn bestehen in der 8. SSW noch aus Blasen, aus denen sich in den kommenden Schwangerschaftswochen die einzelnen Bereiche des Gehirns entwickeln werden.

    Über den Augen des Babys zeigt sich jetzt die Anlage des Augenlids in Form einer dünnen, durchsichtigen Haut, auch die ersten Anlagen für die Lippen und die Zunge sind schon vorhanden. Mit Beginn der 8. SSW fangen die Knorpel an, sich in stabile Knochen zu verwandeln und auch die Arbeit an den Extremitäten geht zügig voran. So bilden sich die Ellenbogen und die Knie aus und das Baby fängt sehr langsam, aber immer sicherer an, sich zu bewegen.

    Das Baby kann in der 8. SSW bereits den Kopf heben, und wenn es den Körper ein wenig strecken will, dann ist das in der achten Schwangerschaftswoche auch kein Problem mehr. Einige der inneren Organe sind jetzt schon vorhanden und zum Teil aktiv. Zum Beispiel haben der Magen und auch die Nieren schon ihre Tätigkeit aufgenommen.

    Die 8. SSW – eine schwierige Phase für die Mutter

    Während das Baby fleißig wächst, muss sich die werdende Mutter mit allerlei Beschwerden plagen. Der Bauch in der 8. SSW ist noch flach, aber die meisten Frauen sind besonders in der 8. SSW sehr schnell müde und fühlen sich erschöpft, schon geringe Anstrengungen führen zu Kurzatmigkeit. Der Grund für diese Kurzatmigkeit liegt im Sauerstoffmangel, denn einen großen Teil der eingeatmeten Luft bekommt der Embryo und deshalb kommt die Mutter schneller aus der Puste.

    Ein weiteres Problem in der 8. SSW ist die Übelkeit, unter der sehr viele Frauen besonders am Morgen leiden. Meist reicht es aus, die Beine aus dem Bett zu schwingen, und schon ist die Übelkeit wieder da. Einen Keks im Liegen zu essen oder auch ein Teelöffel Honig sind in dieser Situation hilfreich, um die unangenehme Übelkeit am frühen Morgen effektiv zu bekämpfen.

    Auch die Psyche macht vielen Frauen in dieser Phase der Schwangerschaft zu schaffen. Es sind die Schwangerschaftshormone, die jetzt durcheinander wirbeln und für starke Stimmungsschwankungen sorgen. Vor allem Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, machen sich in der Phase viele Sorgen, sie fürchten eine Fehlgeburt in der 8. SSW und sie geraten schnell aus der Fassung. Plötzliche Gefühlsausbrüche sind jetzt an der Tagesordnung und auch bei Frauen, die normalerweise nicht „so nah am Wasser gebaut“ haben, fließen schon aus nichtigen Anlässen die Tränen. Allerdings stabilisiert sich die Gefühlslage schnell wieder und mit Beginn des vierten Monats gehören die Stimmungsschwankungen der Vergangenheit an.

    Die ersten Vorsorgeuntersuchungen in der 8. SSW

    Wenn die Schwangerschaft diagnostiziert wird oder die Vermutung besteht, dass eine Schwangerschaft möglich ist, dann wird es Zeit für die erste umfassende Untersuchung. Im Rahmen dieser Untersuchung wird der Arzt eine Anamnese machen und die werdende Mutter auch zu Krankheiten in der Familie befragen. Das soziale Umfeld spielt im Gespräch ebenso eine Rolle, denn der Arzt möchte sich ein vollständiges Bild machen. Dann folgt die erste gynäkologische Untersuchung und es wird ein Ultraschall gemacht um zu sehen, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

    Zudem gibt es eine genaue Urin- und Blutuntersuchung der werdenden Mutter und auch eine eventuelle Unverträglichkeit des Rhesusfaktors wird untersucht. Der Arzt informiert die Frau darüber, wie eine medizinische Begleitung während der Schwangerschaft aussieht und gibt ihr zudem einen Überblick über die Möglichkeiten der Diagnostik. Viele Frauen wollen sich über zusätzliche Untersuchungen und deren Kosten informieren, denn nicht alle pränatalen Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt.

    Alle Untersuchungsergebnisse werden dann in den Mutterpass eingetragen und auch alle weiteren Termine im Mutterpass notiert. Bei einem normalen Verlauf der Schwangerschaft werden Mutter und Kind alle vier Wochen untersucht, ab der 32. SSW dann alle 14 Tage. Pro Trimester ist eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät vorgesehen, die Mutter und auch der werdende Vater können also alle drei Monate ihren Nachwuchs auf dem Bildschirm betrachten und dem Herzschlag des Babys lauschen.

    Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt in der 8. SSW?

    Mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft sinkt auch das Risiko einer Fehlgeburt. Das Fehlgeburtsrisiko in der 8. SSW liegt bei rund 18 %, im Vergleich dazu liegt das Risiko in der 17. SSW nur noch bei 3 %. Die größte Gefahr bestehen in den ersten 12. SSW, in diesen 12 Wochen passieren rund 80 % aller Fehlgeburten.

    Eine Fehlgeburt ist so etwas wie ein Schutzmechanismus des Körpers, denn die Ursache für den vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft liegt darin, dass das Kind nicht lebensfähig wäre. Auch das Alter der Mutter spielt im Zusammenhang mit einer Fehlgeburt eine entscheidende Rolle. Bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem frühzeitigen Abort kommt, zwischen 9 und 17 %. Bei Frauen, die zwischen 30 und 35 Jahren alt sind, steigt das Risiko auf 23 %, und rund 45 % der Frauen, die zwischen 35 und 40 Jahren schwanger werden, müssen mit einer Fehlgeburt rechnen. Bei Frauen, die 42 Jahre alt sind, erleiden 54 % eine Fehlgeburt und ab dem 48. Lebensjahr werden rund 80 % der Schwangerschaften durch einen Abort beendet.

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  • Ritalin – immer mehr Zweifel am ADHS-Medikament

    Ritalin – immer mehr Zweifel am ADHS-Medikament

    ADHS – diese vier Buchstaben stehen für die sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, vereinfacht auch die Zappelphilipp-Krankheit genannt. Meist sind es Kinder, die unter ADHS leiden und für die kleinen Patienten gibt es eine Art Wundermittel: Ritalin. Das beliebte ADHS-Medikament soll den Kindern zu mehr Ausdauer verhelfen und ihren ausgeprägten Bewegungsdrang eindämmen, ihr zuweilen impulsives Verhalten stoppen und sie emotional wieder stabilisieren. Ritalin ist ein echter Kassenschlager, aber es gibt einen Haken, da die eigentlichen Ursachen von ADHS bis heute unbekannt sind, kann Ritalin nur die Symptome behandeln, aber nicht den Ursprung, was für eine erfolgreiche Therapie aber zwingend notwendig wäre.

    Ritalin verliert an Glanz

    Ritalin oder genauer gesagt der Wirkstoff Methylphenidat geraten immer mehr in die Kritik, und eine neue Studie aus Dänemark trägt nicht eben dazu bei, den ohnehin schon zweifelhaften Ruf von Ritalin wieder aufzupeppen. Der Leiter der Studie, Professor Ole Jakob Storebo bestätigt Ritalin zwar, dass es zu einer wenn auch nur geringen Verbesserung der Symptome führt, aber auf der anderen Seite müssen die Patienten auch mit massiven Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Schlafstörungen rechnen. Wissenschaftler raten dazu, Ritalin mit Vorsicht zu genießen und die möglichen Risiken gegen den Nutzen abzuwägen.

    Ärzte verschreiben immer weniger Ritalin

    Seit Jahren steht Ritalin ganz weit oben auf der Liste der am meisten verschriebenen Medikamente. Es war fast schon ein Trend, Ritalin einzunehmen, aber mit diesem Trend ist es jetzt offenbar vorbei, denn die Ärzte verschreiben immer weniger Ritalin. Der Rückgang lässt sich schon seit zwei Jahren beobachten, denn wurden 2013 pro Jahr in Deutschland noch 1803 Kilogramm verordnet, so waren es im folgenden Jahr nur noch 1716 Kilogramm. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent und der Trend geht weiter nach unten. Als Grund für den Rückgang nennt Karl Broich, der Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, die schon vor einigen Jahren beschlossenen Beschränkungen bei der Verschreibung des ADHS-Medikamentes. Die strengen Vorgaben für die Verschreibung von Ritalin gibt es seit 2010, und damals zeigte sich, dass der Hype um Ritalin sehr schnell nachließ.

    Nach wie vor umstritten

    Immer mehr Ärzte stehen Ritalin kritisch gegenüber. Sie bemängeln unter anderem, dass eine ADHS Störung immer noch viel zu schnell und zu häufig diagnostiziert wird. So wird die Diagnose ADHS zum Beispiel sehr oft bei Kindern gestellt, die zu früh eingeschult wurden und daher zwangsläufig durch ein unreifes Verhalten auffallen. Ein Kritikpunkt ist auch, dass Eltern zu schnell zu Ritalin greifen, ohne vorher auch andere Therapiemöglichkeiten auszuloten. Aktuell sind 250.000 Kinder in Deutschland von ADHS betroffen, Jungen viermal so oft wie Mädchen. Ob die Zahl steigt oder vielleicht sogar fällt, darüber gibt es keine gesicherten Angaben. Experten vermuten, dass die Zahl der ADHS Diagnosen eher steigen wird, auch weil es ein Medikament wie Ritalin gibt, das den Eltern suggeriert, alle Probleme schnell und einfach lösen zu können.

    Welche Alternativen zu Ritalin gibt es?

    Nicht nur viele Eltern, auch Lehrer und Erzieher sehen in Ritalin eine Art Allheilmittel, denn es macht aus verhaltensauffälligen Kindern angepasste Kinder. Ritalin als Lifestyle Medikament zu bezeichnen, würde vielleicht etwas zu weit führen, aber die Tatsache, dass alternative ADHS Therapien relativ selten genutzt werden, legt diese Vermutung nahe. Dabei gibt es einige sehr effektive Therapien für ADHS Kinder, wie zum Beispiel diverse Verhaltenstherapien oder auch das sogenannte Neurofeedback. Viele Kinder- und Jugendpsychiatrien bieten heute das Neurofeedback als ADHS Therapie an und die Erfolge können sich sehen lassen. Die betroffenen Kinder lernen am Computerbildschirm, ihre Gedanken zu fokussieren, ihre Erregung unter Kontrolle zu bekommen und sich auf den Punkt zu konzentrieren. Die Helfer der Kinder sind Autos oder Flugzeuge, die über Messelektroden am Kopf befestigt und nur mit den Hirnströmen bewegt werden.

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  • Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 21. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Viele Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, wissen nicht, wenn sie in der 21. SSW sind, welcher Monat das eigentlich ist. Die 21. SSW ist so etwas wie ein Übergang in die zweite Hälfte der Schwangerschaft und für die Ärzte beginnt mit der 21. SSW die sogenannte Konkretisierungsphase. Die werdende Mutter ist jetzt am Anfang des sechsten Monats und in der 21. SSW wird das Baby sehr aktiv. Es hat jetzt noch ausreichend Platz in der Gebärmutter, um zu turnen. Deshalb sind die Kindsbewegungen besonders in der 21. SSW sehr deutlich spürbar. Für die meisten Frauen wird die Schwangerschaft in dieser Phase sehr plastisch, denn aus dem anfänglichen Bäuchlein wird langsam aber sicher ein Schwangerschaftsbauch.

    Wie geht es dem Baby in der 21. SSW?

    26 bis 27 cm groß ist das Baby in der 22. Schwangerschaftswoche und im Durchschnitt hat das Kind in der 21. SSW ein Gewicht von 350 Gramm. Es ist sehr aktiv und kann seine Bewegungen jetzt auch schon recht gut koordinieren. Der Schlaf-Wachrhythmus ist schon gut ausgeprägt, allerdings stimmt er nicht immer mit dem Rhythmus der Mutter überein. Wird in der 21. SSW ein Ultraschall gemacht, dann kann die Mutter die bevorzugte Schlafhaltung ihres Babys erkennen. Einige Kinder ziehen ihr Kinn während des Schlafes auf die Brust, einige lassen den Kopf entspannt nach hinten fallen und wieder andere falten die Hände unter dem Kinn.

    Das Verhalten der Mutter im Bezug auf Geräusche, helles Licht und auch ihre Essgewohnheiten haben jetzt verstärkt Einfluss darauf, wie gut das Kind schläft. Wenn der Arzt in der 21. Schwangerschaftswoche Bilder macht, dann kann die Mutter schon sehr gut das Gesicht und die Mimik ihres Kindes sehen und auch die Wimpern und die Augenbrauen sind bereits sichtbar. Die Zehen und Fingernägel sind ausgebildet und müssen in den kommenden Wochen und Monaten nur noch härter werden. Das Verdauungssystem arbeitet schon und die Därme werden in der 21. SSW zum ersten Mal in der Lage sein, dass Fruchtwasser richtig zu verdauen.

    In der 21. SSW stehen aber auch das Wachstum des Gehirns und die sensorischen Fähigkeiten im Fokus. Die ersten Furchen im Gehirn sind nun sichtbar und auch die ersten Anlagen für die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack werden in der 21. SSW gebildet.

    Die 21. SSW – die Sinne bilden sich aus

    Was die Sinneswahrnehmungen angeht, so macht das Baby in der 21. SSW einen wahren Quantensprung. Es atmet Fruchtwasser ein und kann herausschmecken, was die Mutter gegessen hat. Diese Eindrücke bleiben übrigens in der Erinnerung des Kindes gespeichert und die kulinarischen Vorlieben sind auch nach der Geburt noch präsent. Auch in der Muttermilch kann das Baby später erkennen, was die Mutter isst und ob ihm diese Speisen schmecken oder nicht.

    Das Gehör ist in der 21. SSW schon bestens entwickelt. Das Baby hört die Stimmen der Eltern und Geschwister und nimmt sie als angenehm, als beruhigend oder auch als vertraut wahr. Die Mutter sollte in dieser Phase der Schwangerschaft ihrem Kind wann immer es geht, etwas vorlesen, mit ihm sprechen oder auch Musik auflegen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder nach der Geburt besser und intensiver trinken, wenn sie dabei Musik oder Geschichten hören, die ihnen noch aus dem Mutterleib bekannt sind. Väter machen später die faszinierende Feststellung, dass sich das Baby sofort beruhigt, wenn sie es in den Arm nehmen und mit ihm sprechen.

    Der Blutkreislauf und auch das Herz des Kindes arbeiten in der 21. SSW schon sehr gut, und das Herz schlägt zwischen 110 und 150 mal in der Minute. Damit hat das Baby einen doppelt so schnellen Herzschlag wie ein Erwachsener und bei der Vorsorgeuntersuchung klingt das Herz eines Babys wie galoppierende Pferdehufe.

    Für die Mutter beginnt in der 21. SSW die Kugelzeit

    In der 21. SSW steht der obere Rand der Gebärmutter ungefähr einen Zentimeter über dem Nabel und der Bauch der werdenden Mutter nimmt jetzt immer mehr die Form einer Kugel an. Da sich in der 21. SSW die Gewichtszunahme des Babys erstmals richtig bemerkbar macht, fällt vielen Frauen langes Gehen und Stehen zunehmend schwerer. Das Baby belastet den Rücken und auch den Beckenboden immer stärker und um für eine Erleichterung zu sorgen, sollte die Mutter sich in der 21. SSW zur Beckenbodengymnastik bei einer Hebamme anmelden.

    Die Muskulatur des Beckenbodens besteht aus zwei eng miteinander verbundenen Muskelringen, die vom Schambein bis zum Ende der Wirbelsäule reichen. Die Beckenbodenmuskeln helfen effektiv dabei, die Blase, den Enddarm und auch die Gebärmutter zu kontrollieren und da eine Schwangerschaft die Muskeln besonders beansprucht, ist eine Beckenbodengymnastik immer hilfreich, auch wenn es um die Geburt geht. Vor allem bei der Vermeidung von Dammrissen kann eine gezielte Gymnastik der Beckenbodenmuskeln helfen.

    Bequeme Schuhe und lockere Kleidung sind in der 21. SSW angesagt und wenn sich jetzt zunehmend die ersten Fettpölsterchen zeigen, dann ist das nicht weiter schlimm, denn diese Polster werden nach der Geburt von ganz alleine wieder verschwinden. Nach der Entbindung hat der Körper mit den leeren Fettdepots zu kämpfen, denn die Nährstoffe wurden verbraucht und so lange keinen neuen Depots angelegt werden, behält die Mutter ihre schlanke Figur. Wichtig ist es aber, in der 21. SSW gesund und ausgewogen zu essen, denn ab der 21. SSW werden 500 Kalorien mehr verbraucht als in nicht schwangeren Zeiten.

    Kann das Baby eine Geburt in der 21. SSW überleben?

    Eine Frühgeburt in der 21. SSW ist in den meisten Fällen eine stille Geburt, denn das Kind kommt nicht lebensfähig auf die Welt. Hebammen und Ärzte nennen diese viel zu früh geborenen Kinder auch Sternenkinder, und in den Geburtshäusern, aber auch in den Kliniken bekommen die Eltern Zeit, sich von ihren Kindern zu verabschieden. Wer möchte, der kann sein Baby noch taufen lassen, denn Sternenkinder sind keine Totgeburten, diese Kinder leben bei der Geburt, aber trotz großer medizinischer Möglichkeiten, ist das Geburtsgewicht der Kinder und auch die Ausbildung der lebenswichtigen Organe zu gering, um zu überleben.

    Die meisten Kinder, die in der 21. SSW geboren werden, überleben nur wenige Stunden, und in Absprache mit den Eltern werden keine Maßnahmen für eine Wiederbelebung unternommen.

    Bild: © Depositphotos.com / d.aniel