Schlagwort: Müde

  • Wassereinlagerungen im Gewebe – immer ein Fall für den Arzt?

    Wassereinlagerungen im Gewebe – immer ein Fall für den Arzt?

    Fast jeder kennt das, an heißen Sommertagen oder nach einer langen Wanderung bei warmem Wetter schwellen plötzlich die Füße an und sie werden so dick, dass die Sandalen nicht mehr passen. Bei Menschen, die unter Allergien leiden, sind geschwollene Augen keine Seltenheit, aber ganz gleich, ob es sich um Beine, Füße oder Augen handelt, die Schwellungen werden immer von Wassereinlagerungen im Gewebe, sogenannten Ödemen verursacht. Sind diese Ödeme immer ein Fall für den Arzt und müssen behandelt werden oder kann jeder selbst etwas dagegen tun?

    Wie entstehen Wassereinlagerungen im Gewebe?

    Der menschliche Körper besteht zum überwiegenden Teil aus Wasser und der größte Teil der Flüssigkeit wird in den Zellen gespeichert. Aber auch im Bindegewebe zwischen den einzelnen Organen, in der Unterhaut und selbst in den Knochen sind Wasseransammlungen zu finden. Streng genommen ist auch das Blut ein Organ aus unterschiedlichen Zellen, in denen sich Wasser befindet. Um die Flüssigkeit im Gleichgewicht zu halten, gibt es feinste Mechanismen und wenn diese nicht mehr richtig funktionieren, dann bilden sich Wassereinlagerungen im Gewebe. Wenn zum Beispiel der Druck in den feinen Äderchen steigt, dann wird immer mehr Wasser in das umliegende Gewebe gepresst und es entstehen Ödeme. Auch bei einem Mangel an Eiweiß, einer hohen Durchlässigkeit der Zellwände, beispielsweise bei Allergien, oder bei Problemen des Lymphabflusses kann es zu Wassereinlagerungen im Gewebe kommen.

    Die häufigste Form – Lymphödeme

    Der Körper wird von einem feinen Netz von Lymphgefäßen durchzogen, die die Flüssigkeit aus dem Gewebe in alle Teile des Körpers verteilen. Die feinsten Lymphgefäße, die Kapillaren, fließen mit den großen Lymphgefäßen zusammen und münden schließlich in den Venen. Bevor das Wasser aus dem Gewebe in den Blutkreislauf eintritt, müssen mehrere große Lymphknoten passiert werden, die das Wasser reinigen und filtern. Wenn aber mehr Flüssigkeit ins Gewebe ein- als abfließt, dann kommt es zu einem Lymphödem, der häufigsten Form von Wassereinlagerungen im Gewebe. Diese Lymphödeme treten entweder an bestimmten Körperteilen oder am ganzen Körper auf. Vor allem diese generalisierte Form des Lymphödems kann schnell gefährlich werden und muss in jedem Fall von einem Arzt behandelt werden.

    Die Anzeichen eines Ödems

    Wassereinlagerungen im Gewebe sind nicht immer einfach zu erkennen, denn es dauert eine bestimmte Zeit, bis ein Ödem sichtbar wird. Die Betroffenen verspüren verschiedene Symptome, die auf ein Lymphödem hinweisen und anhand der Symptome lässt sich ablesen, wie gefährlich ein Ödem ist. Zu den Symptomen gehören unter anderem:

    • Kribbeln, leichte Stiche und ein Taubheitsgefühl in den betroffenen Körperteilen
    • Spannungs- und Druckgefühl
    • Die betroffenen Körperteile ermüden sehr schnell
    • Es kommt zu Hautverfärbungen
    • Hautfalten an den Fingergelenken und Zehen verbreitern sich
    • Schwellungen fühlen sich fest und prall an und lassen sich auf Druck eindellen

    Die Schweregrade eines Ödems

    Unterteilt werden Wassereinlagerungen im Gewebe in vier Schweregrade. Im Stadium 0 ist noch keine Schwellung zu sehen, im ersten Stadium entsteht bereits eine leichte Schwellung, die auf Druck nachgibt. Die Wassereinlagerungen im Gewebe können in diesem Stadium wieder zurückgehen und es gibt keine Veränderungen des Gewebes. Das zweite Stadium nennen Mediziner eine irreversible Schwellung, die sich im betroffenen Bereich nicht mehr eindrücken lässt und selbst wenn der Fuß oder das Bein hoch gelagert werden, geht die Schwellung nicht mehr zurück. Im dritten und letzten Stadium kommt es zu einer sogenannten Elephantiasis, und wie der Name es schon verrät, können vor allem Beine so unförmig anschwellen, dass sie an die Beine eines Elefanten erinnern. Die Haut fühlt sich derb und hart an, es entstehen Hautwülste und das Risiko, dass sich die Haut entzündet, ist sehr groß. In diesem Fall sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, denn diese Ödeme sind gefährlich und können zu bleibenden Schäden führen.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

  • 9 Fragen, die alle Kontaktlinsenträger stellen

    9 Fragen, die alle Kontaktlinsenträger stellen

    Tragen Sie Kontaktlinsen? Können Sie sich ohne sie Ihr Leben nicht mehr vorstellen? Dann lesen Sie jetzt, was Sie unbedingt über Kontaktlinsen wissen sollten.

    1. Wie oft soll ich meine Kontaktlinsen wechseln?

    Was die Tragezeit der Linsen betrifft, sollten Sie die Einweisungen des Herstellers folgen. Angeboten werden Tages-, Monats- und auch Jahreslinsen. Überschreiten Sie die empfohlene Tragezeit nicht, weil es zu einer Schädigung des Auges kommen kann.

    2. Wie sieht die richtige Hygiene bei der Handhabung mit den Linsen aus?

    Waschen Sie Ihre Hände vor jedem Einsetzen und Herausnehmen der Linsen. Durch schmutzige Hände können Sie leicht eine Infektion ins Auge bringen.

    3. Wie sollte ich den Kontaktlinsenbehälter pflegen?

    Die Linsen bewahren Sie in einem Kontaktlinsenbehälter auf. Den Behälter müssen Sie sauber halten, um der Vermehrung von Bakterien im Behälter vorzubeugen. Spülen Sie ihn mit einer passenden Kontaktlinsenlösung aus und lassen Sie ihn an der Luft trocknen. Alle 3 Monate sollten Sie den Behälter gegen einen Neuen tauschen.

    4. Werde ich die Brille noch brauchen?

    Entsorgen Sie Ihre Brille nicht! Sie hilft Ihnen während Sie krank sind, wenn Ihre Augen zu müde sind und bei einem Kontaktlinsenverlust. Auch bei geröteten Augen ist es besser, die Brille aufzusetzen und die Augen ausruhen zu lassen.

    5. Drohen mir trockene Augen?

    Einige Kontaktlinsenträger beschweren sich ab und zu über trockene Augen. Für diesen Fall gibt es befeuchtende Augentropfen. Falls das Brennen nicht vergeht, suchen Sie Ihren Arzt auf.

    6. Wie oft muss ich meinen Arzt aufsuchen?

    Halten Sie regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Augenarzt und Optiker ein, ca. 2x pro Jahr. Bei der Untersuchung können verdeckte Veränderungen im Auge entdeckt werden.

    7. Wie soll ich die Linsen pflegen?

    Reinigen Sie Ihre Kontaktlinsen regelmäßig mit einer entsprechenden Kontaktlinsenlösung und benutzen Sie nie Leitungswasser. Die Kontaktlinsen könnten durch im Leistungswasser enthaltene Keime verschmutzt werden.

    8. Was soll man bei brennenden Augen tun?

    Nehmen Sie die Linsen heraus, tropfen Sie in die Augen beruhigende Augentropfen und lassen Sie die Augen für eine Weile geschlossen. Wenn das Brennen nicht vergeht, gehen Sie zu Ihrem Augenarzt.

    9. Kann ich mich mit Linsen schminken?

    Natürlich kann man sich mit Kontaktlinsen schminken. Sie müssen nur die Linsen vor dem Schminken einsetzen. Und beim Abschminken ist die Reihenfolge umgekehrt – zuerst nehmen Sie die Linsen heraus und dann schminken Sie sich ab.

    Haben Sie weitere Fragen zum Thema Kontaktlinsen? Kontaktieren Sie die Fachleute von  321linsen.de, die Ihnen gerne zur Verfügung stehen und jede Frage beantworten.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Akute Myokarditis – wenn das Herz entzündet ist

    Akute Myokarditis – wenn das Herz entzündet ist

    Ohne das Herz kann der Körper nicht funktionieren, und wenn sich der Muskel entzündet, der dafür zuständig ist, das Blut durch den Körper zu pumpen, dann kann es schnell lebensgefährlich werden. Die Ärzte nennen das eine akute Myokarditis, eine Herzmuskelentzündung. Eine akute Myokarditis verhält sich sehr unauffällig, was eine exakte Diagnose schwer macht. Wird diese Entzündung jedoch nicht rechtzeitig erkannt, kann kommt es im günstigsten Fall zu einer bleibenden Herzschwäche, im schlimmsten Fall aber kommt es zu Herzversagen.

    Was ist eine akute Myokarditis?

    Eine akute Myokarditis greift nicht nur den Herzmuskel an, von der Entzündung sind auch die Herzkranzgefäße, das umliegende Gewebe und der Herzbeutel betroffen. Da der Herzbeutel und die Haut des Herzmuskels eng zusammenliegen, ist es nicht immer auf den ersten Blick möglich, eine akute Myokarditis sofort zu diagnostizieren. Meist sind bei einer Myokarditis sowohl der Herzmuskel als auch der Herzbeutel betroffen und die Diagnose kann sicher gestellt werden.

    Welche Ursachen gibt es?

    Für eine akute Myokarditis sind in der Hälfte aller Fälle Viren zuständig, meist ist es eine harmlose Erkältung, ein grippaler Infekt oder eine Durchfallerkrankung, die die Entzündung des Herzmuskels auslösen. Der Herpes-Virus oder der Influenza-Virus sind für eine Myokarditis verantwortlich, in der Regel ist es aber der sogenannte Coxsackie B-Virus, der die Entzündung auslöst. Kommt es zu einer Blutvergiftung, dann sind Bakterien wie zum Beispiel Staphylokokken die Ursache einer Myokarditis, möglich ist aber auch eine Infektion mit Streptokokken, wie sie bei einer Mandelentzündung oder bei Scharlach vorkommen. Eher selten sind Pilzinfektionen der Auslöser für eine akute Myokarditis, sie können nur dann eine Entzündung auslösen, wenn das Immunsystem geschwächt ist.

    Dauer und Häufigkeit einer Myokarditis

    Wie lange es dauert, bis die Entzündung des Herzmuskels abgeklungen ist, das hängt zum einen vom Ausmaß der Entzündung und zum anderen vom gesundheitlichen Allgemeinzustand des Patienten ab. Es ist sehr schwer, zu sagen, wann die Myokarditis tatsächlich vollkommen ausgeheilt ist, als Richtwert gilt aber die Dauer von ca. sechs Wochen. Betroffene sollten sich nach einer überstandenen Myokarditis noch einige Wochen schonen und sich nicht übermäßig körperlich anstrengen, damit es nicht zu Folgeerscheinungen kommt. Da viele Herzmuskelentzündungen nur kaum oder gar keine Beschwerden verursachen, lässt sich schwer sagen, wie häufig diese Form der Herzerkrankung auftritt. Geschätzt wird eine Zahl von über 1500 Fällen im Jahr, von denen knapp 140 einen tödlichen Verlauf nehmen.

    Die Symptome einer Herzmuskelentzündung

    Es gibt bei einer Myokarditis keine typischen Symptome, wie das zum Beispiel bei einem Herzinfarkt der Fall ist. Die meisten Betroffenen fühlen sich aber schnell müde, die Leistungsfähigkeit lässt spürbar nach und es kommt zu starkem Herzklopfen. Manche haben auch das Gefühl, dass ihr Herz stolpert oder sie verspüren ein Enge-Gefühl in der Brust. Handelt es sich um eine schwere Entzündung, dann können sich auch Ödeme, also Wassereinlagerungen, in den Beinen oder in der Lunge bilden. Es kommt zu starker Atemnot, die Halsvenen treten deutlich hervor und im schlimmsten Fall brechen die Patienten zusammen, es kommt zu einem Herz- und Kreislaufzustand und schließlich zum Tod.

    Wie wird eine Myokarditis behandelt?

    Welche Behandlung infrage kommt, das hängt vom Auslöser der Entzündung und von der Schwere der Symptome ab. Die Säulen einer Therapie bilden aber Schonung und die Behandlung der Krankheit, die die Myokarditis ausgelöst hat. Besonders wichtig ist es außerdem, dass sich die Patienten schonen und körperliche Anstrengungen vermeiden, geschieht das nicht, dann droht eine chronische Myokarditis und es bleibt eine lebenslange Herzschwäche zurück. Wenn es sich um eine bakterielle Myokarditis handelt, dann wird mit Antibiotika behandelt, für die virale Herzmuskelentzündung gibt es bis heute leider keine speziellen Medikamente, es laufen aber Studien für eine Behandlung mit Kortison.

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  • Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Frühschwangerschaft – zwölf Wochen Freude, Furcht und Glück

    Die Frühschwangerschaft ist der gefährlichste Teil der Schwangerschaft, in den ersten Wochen ist das Risiko besonders groß, eine Fehlgeburt zu erleiden und in der frühen Schwangerschaft sind die Beschwerden sehr stark – diese Aussagen bestimmen noch heute das Bild, wenn es um die ersten zwölf Wochen einer Schwangerschaft geht. Diese Aussagen stammen aber noch aus Großmutters Zeiten, denn die Frauen von heute genießen diese ersten Wochen und sie verschwenden wenig Gedanken an das, was eventuell passieren könnte. Aber wie gefährlich ist die Zeit der Frühschwangerschaft wirklich und wie stark sind die Beschwerden während dieser so aufregenden und spannenden Zeit?

    Die ersten Anzeichen einer Frühschwangerschaft

    Jede Schwangerschaft wird in drei Abschnitte unterteilt, das sogenannte Trimenon, und das erste dieser Drittel wird als Frühschwangerschaft bezeichnet. In diesen zwölf Wochen muss der Körper der Frau Höchstleistungen vollbringen und das erste Anzeichen ist in den meisten Fällen das Ausbleiben der Regel. Wenn die Periode ausbleibt, dann wird es Zeit, in der Apotheke einen Schwangerschaftstest zu kaufen oder zum Frauenarzt zu gehen, der dann einen entsprechenden Test macht. Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, merken meist sehr früh, dass sich der Körper verändert. In der Frühschwangerschaft spannen plötzlich die Brüste, die Haut sieht anders aus und viele Frauen sind in dieser Phase besonders häufig sehr müde.

    Das Baby meldet sich

    Bei den meisten Frauen wird die Schwangerschaft zwischen der sechsten und der siebten Schwangerschaftswoche festgestellt. Durch Blut- und Urintests wird die Schwangerschaft dann quasi amtlich und der Arzt wird eine erste Ultraschalluntersuchung machen, um genau sagen zu können, wann der Geburtstermin sein wird. In der Frühschwangerschaft erlebt nicht nur die werdende Mutter viele Veränderungen, auch das Kind entwickelt sich in einem fast schon rasanten Tempo. Die Organe wachsen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft und da das Herz recht früh mit seiner Entwicklung beginnt, sind bei einem Ultraschall zum ersten Mal auch die Herztöne des Babys deutlich zu hören.

    Die Symptome im ersten Drittel

    Im Körper einer werdenden Mutter tobt im ersten Drittel der Schwangerschaft ein wahres Chaos. Wie aus heiterem Himmel treten plötzlich Symptome auf, die bislang vollkommen unbekannt waren. Viele Frauen sind einfach nur müde, andere sind unglaublich erschöpft. Das Kind entzieht der Mutter all ihre Energie und in diesem Zustand ist es immer eine gute Idee, sich auszuruhen und zu entspannen. Übelkeit gehört ebenso zu den Beschwerden in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft, und diese Übelkeit beschränkt sich nicht nur auf den Morgen, auch mittags und sogar nachts kann es passieren, dass die Schwangere sich erbrechen muss. Melissen- und Kamillentee kann eine gute Waffe im Kampf gegen die Übelkeit sein, die meistens im zweiten Drittel ganz verschwindet.

    Gerüche und Genüsse

    Heißhunger auf Speisen, die man sonst nicht anrühren würde und Speisen, die überhaupt nicht zueinander passen – in der Frühschwangerschaft ist es vollkommen normal, wenn der saure Hering mit dem Schokoladeneis kombiniert wird. Frauen, die ständig Appetit auf Rote Bete haben, sollten einen Bluttest machen lassen, denn dieser Heißhunger kann ein Anzeichen für Eisenmangel sein. Ansonsten sollten schwangere Frauen einfach das essen, was ihnen besonders gut schmeckt. Wenn der Duft des Lieblingsparfüms plötzlich Übelkeit auslöst, dann ist das in der Frühschwangerschaft ganz normal und kein Grund zur Sorge. Auch eine Abneigung gegen Fleisch gehört zu den Dingen, die in der frühen Schwangerschaft vorkommen können, denn die Sinne, in diesem Fall der Geruchssinn, sind in den ersten Wochen einer Schwangerschaft besonders geschärft. Sollte es im ersten Drittel der Schwangerschaft jedoch zu Blutungen kommen, dann muss sofort der Arzt aufgesucht werden. Zwar bedeutet nicht jede Blutung auch eine Fehlgeburt, aber in dieser sensiblen Zeit der Schwangerschaft sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

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  • Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Nächtelang durchtanzen, ohne müde zu werden oder Hunger zu verspüren – möglich wird das durch Amphetamine als Partydroge. Speed oder Ecstasy nennen es diejenigen, die zu dieser illegalen Droge greifen, um „gut drauf zu sein“, um abschalten oder einfach nur high zu werden. Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese synthetischen Drogen zum einen unter das Betäubungsmittel fallen und dass der „Genuss“ dieser Drogen zum anderen das Leben kosten kann.

    Die Hits der Drogenszene

    Amphetamine als Partydroge und auch Methamphetamine sind synthetisch hergestellte Drogen, die in der Drogenszene bekannt und auch beliebt sind. Amphetamine werden in der Szene als Speed angeboten und sie enthalten neben Methamphetamin auch Ephedrin, ein sehr gefährliches Alkaloid, Koffein und sogenannte Verschnittstoffe wie Waschpulver oder Milchpulver. Nicht weniger beliebt sind auch Ecstasy, ebenfalls ein Amphetamin und Crystal, ein weißliches, transparentes Pulver, das auch zur Familie der Methamphetamin gehört. Amphetamine als Partydroge werden wahlweise als feines Pulver geschnupft, in Form von Kapseln geschluckt, geraucht oder wie Heroin gespritzt.

    Wie wirken Amphetamine als Partydroge?

    Wie viele andere Drogen, so setzen auch Speed, Crystal oder Ecstasy bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin im Gehirn frei, und das steigert die mentale und auch körperliche Leistungsfähigkeit. Wer die Droge nimmt, der fühlt sich stark, voller Energie und hat das Gefühl, glasklar denken zu können. Dazu kommt eine starke Euphorie, die auch Halluzinationen auslösen kann. Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf werden ausgeschaltet, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz steigen an, und schon zehn Milligramm der Droge reichen, um bis zu zehn Stunden Höchstleistungen zu bringen. Wer pures Methamphetamin schon in kleinen Dosen einnimmt, der kann seinen Rausch sogar noch verlängern.

    Welche Folgen hat der Drogenkonsum?

    Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der wird immer mehr konsumieren müssen, denn die Wirkdauer wird bei längerem Konsum immer kürzer. Das führt schließlich dazu, dass die Konsumenten die Dosis langsam aber sicher immer weiter erhöhen und dann in eine starke psychische Abhängigkeit abrutschen. Das Verhalten ändert sich, die Betroffenen entwickeln nicht selten Zwangsneurosen und mit zunehmendem Konsum kann es zu einer sogenannten Amphetaminpsychose kommen. Diese Form der Psychose kann in einer Paranoia oder auch in Schizophrenie enden. Aber auch für den Körper sind Amphetamine als Partydroge sehr gefährlich, denn das Herz-/Kreislaufsystem und auch die Nerven können schwer geschädigt werden. Obwohl Methamphetamine ein starkes Nervengift sind, nehmen die meisten Abhängigen die Droge trotzdem nicht alleine ein, da sie der Ansicht sind, dass sie die Nebenwirkungen des Gifts neutralisieren können, wenn sie zusätzlich noch Cannabis rauchen oder LSD nehmen.

    Welche Entzugssymptome gibt es?

    Da Amphetamine schnell abhängig machen und die Betroffenen immer größere Mengen einnehmen, sind die Entzugserscheinungen besonders stark. Neben Depressionen gehören auch Angstzustände zu diesen Symptomen, zudem bekommen die Betroffenen Panikattacken und sie leiden unter paranoiden Zuständen. Körperlich treten Entzugssymptome wie starkes Zittern, übermäßiges Schwitzen und auch Sehstörungen auf.

    Die weitverbreitete Partydroge

    Amphetamine als Partydroge sind in ganz Europa auf dem Vormarsch und haben in vielen EU-Staaten bereits den zweiten Platz in der Beliebtheitsliste hinter Cannabis erobert. Amphetamine werden auch gerne als Partydroge der Intellektuellen bezeichnet, denn die Konsumenten können klarer denken und da die Droge auch als Aufputschmittel dient, kennt die Leistungsfähigkeit kaum Grenzen. Jüngere Konsumenten nehmen Amphetamine meist als Stimmungsmacher, um nächtelang durchtanzen zu können, ohne müde zu werden. Amphetamine sind aber nicht nur eine beliebte Partydroge, auch Sportler schätzen die synthetische Droge als Dopingmittel.

    Amphetamine sind und bleiben eine gefährliche Droge, die sehr schnell in die körperliche und psychische Abhängigkeit führen kann. Schon wenige Milligramm reichen aus, um süchtig zu werden und die Folgen dieser Sucht sind in jedem Fall verheerend.

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  • Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Wenn nach langem reden die Stimme müde wird, wenn sich ein Gefühl der Trockenheit im Rachen einstellt, wenn Heiserkeit nur noch ein Flüstern möglich macht oder der ständige Drang besteht, sich räuspern zu müssen, dann kann ein Mundspray hilfreich sein. Das gilt auch beim berühmten Frosch im Hals, wenn man das Gefühl verspürt, als würde im Hals ein Fremdkörper sitzen. Ein Mundspray kann diese Probleme schnell und einfach beheben. Es sollte aber ein natürliches Mundspray sein, denn dieses Spray ist gut verträglich und sorgt für ein befreites Durchatmen.

    Was führt eigentlich zum Frosch im Hals?

    Jeder kennt das Gefühl einen sinnbildlichen Frosch im Hals zu haben, aber kaum jemand weiß, wie dieses Gefühl entsteht. Wenn die Stimme plötzlich weg ist und Schleim den Hals verschließt, dann versuchen wir, dieses Problem mit räuspern zu bekämpfen. Das gelingt manchmal, wenn ein Schluck Wasser getrunken wird, aber oftmals bleibt die Stimme einfach weg, und das ist besonders unangenehm, wenn man ein Telefonat führen oder eine Rede halten muss. Sich zu räuspern, ist nicht die richtige Wahl, denn beim Räuspern spannen sich die Bauchmuskeln und im Bauchraum entsteht ein Überdruck. Die Stimmlippen sind diesem Druck ebenso ausgesetzt, aber sie geben ihm kaum nach, sondern reiben sich aneinander. Wer sich dann räuspert, der greift die empfindliche Schleimhaut der Stimmlippen an und falls das öfter geschieht, dann nehmen die Stimmlippen sogar dauerhaft Schaden. Besser ist es zu schlucken, leicht zu husten oder auch zu gähnen.

    Das Räuspern natürlich bekämpfen

    Um die gestressten Stimmbänder nicht noch mehr zu reizen, sollte man in Räumen mit trockener Heizungsluft für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Viel Wasser und Kräutertee zu trinken kann ebenfalls hilfreich sein, und wenn das Räuspern besonders lästig wird, dann hilft es, mit Kamille oder mit Salbei zu inhalieren. Rauchen verstärkt die Beschwerden und das gilt auch für Nüsse und Schokolade, die die Schleimhäute reizen, sowie für Milch und Käse, die die Stimmbänder verschleimen. Für Abhilfe kann ein natürliches Mundspray sorgen.

    Die Inhalte eines natürlichen Mundsprays

    In der Natur wachsen viele Pflanzen, die eine echte Wohltat für die Gesundheit sind. Dazu gehört unter anderem die Kamille, die so herrlich aromatisch riecht und de mit ihrer antibakteriellen Wirkung auch für Mund und Rachen gesund ist. Auch die Pfefferminze ist ein bekanntes Heilkraut, das im natürlichen Mundspray Verwendung findet, denn die Arzneipflanze des Jahres 2004 erfrischt nicht nur Mund und Rachenraum, sie wirkt auch beruhigend auf die Schleimhäute und die oberen Atemwege. In die Liste der Heilpflanzen für ein natürliches Mundspray reihen sich auch der blaue Eukalyptus und der griechische Salbei ein. Der Eukalyptus überzeugt durch seinen angenehm frischen Geschmack und durch seine Fähigkeit, die Bronchien von Schleim zu befreien. Der Salbei ist ein hervorragendes Mittel gegen Halsschmerzen und hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Menthol und Kampfer runden die Palette der Heilkräuter, die in einem natürlichen Mundspray zu finden sind, perfekt ab.

    Wie wirkt natürliches Mundspray?

    Ein natürliches Mundspray wie das Spray von Doclue enthält viele ätherische Öle, die den Mund und den Rachenraum auf natürliche Art beruhigen und für eine frische Brise sorgen. Da das Spray aus dem Hause Doclue einen sehr langen Sprüher hat, wirkt das Mundspray auch im hinteren Rachenraum und der Frosch im Hals ist schnell wieder verschwunden. Das natürliche Mundspray kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Stimme besonders beansprucht wird oder wenn sich das Gefühl einstellt, sich ständig räuspern zu müssen. Alle, die viel reden müssen, wie zum Beispiel Schauspieler oder Berufssprecher, aber auch Sänger, die immer bei Stimme sein müssen, können mit der Hilfe des natürlichen Mundsprays von Doclue ihrer Stimme etwas Gutes tun.

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