Schlagwort: Mund

  • Atemwegserkrankungen – Männer gefährdeter als Frauen

    Atemwegserkrankungen – Männer gefährdeter als Frauen

    Dass Männer eine kürzere Lebensdauer haben als Frauen, das ist bekannt, aber Männer sterben auch häufiger an Atemwegserkrankungen als Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der EU, die jetzt vom Statistikamt Eurostat in Luxemburg veröffentlicht wurde. Demnach starben alleine im Jahr 2012 fast 672.000 Menschen in den 28 EU-Ländern an Atemwegserkrankungen. 399.000 davon waren Männer, 273.000 Frauen. Ein Grund für diese Tatsache ist, dass Männer nach wie vor öfter an Lungenkrebs erkranken als Frauen und auch an dieser Krankheit sterben.

    Todesurteil Lungenkrebs

    Der Lungenkrebs ist noch immer der Spitzenreiter, wenn es um Atemwegserkrankungen geht. Bei rund 40 % derjenigen, die an einer Erkrankung der Atemwege leiden, wird der gefährliche Krebs diagnostiziert, dann folgen mit 24 % die Bronchitis oder andere chronische Erkrankungen der Atmungsorgane. Auch die Lungenentzündung nimmt bei den Atemwegserkrankungen mit 19 % einen der vorderen Plätze ein, nur ein Prozent entfällt hingegen auf Asthma. 0,3 % leiden unter Atemwegserkrankungen, die sich während einer Grippe eingestellt haben und 15,7 % haben verschiedene Atemwegserkrankungen, bei denen unter anderem die Luftröhre, die Nasengänge, die Bronchien oder Mund und Rachenraum betroffen sind.

    Welche Länder sind besonders betroffen?

    In den EU-Staaten sind die Atemwegserkrankungen in 13,4 % die Todesursache, Deutschland liegt mit 12,1 % sehr nah am europäischen Durchschnitt. Deutlich darüber liegt Großbritannien mit 20,3 %, und in Lettland sterben mit 5,8 % weitaus weniger Menschen an Atemwegerkrankungen als im EU-Durchschnitt. Rauchen die Deutschen und die Briten mehr als die Menschen in Lettland oder wie lässt sich diese Diskrepanz zwischen den Prozentzahlen sonst erklären? Für die Studie waren nicht nur die Atemwegserkrankungen relevant, die das Rauchen als Ursache haben, wichtig war auch die Umgebung, in der die Menschen leben. Dabei stellte sich heraus, dass diejenigen, die in den Ballungsräumen der großen Städte leben, bei einer Erkrankung der Atmungsorgane deutlich gefährdeter sind als diejenigen, die in ländlichen Regionen leben.

    Atemwegserkrankungen sind vererblich

    Sicher sorgen das Rauchen und die hohe Belastung durch Schmutz und Feinstaubbelastung dafür, dass die Zahl der Atemwegserkrankungen in Europa weiter zunimmt, aber es gibt nach Auffassung von Experten auch eine gewisse Veranlagung. Wer in der Familie Asthmakranke hat, der lebt mit einem hohen Risiko, auch an Asthma zu erkranken. Erkrankungen der Bronchien, die nicht selten chronisch sind, können auch von einer zur anderen Generation vererbt werden, dennoch bekommt nicht jeder Raucher automatisch Lungenkrebs. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die viel Sport treiben, gesund leben und noch nie eine Zigarette angefasst haben, die dennoch an Lungenkrebs erkranken und an dieser Krankheit auch sterben. Unbestritten ist allerdings die Tatsache, dass Raucher mit einem sehr hohen Risiko leben, eine Erkrankung der Atemwege zu bekommen, denn Rauchen ist und bleibt gesundheitsschädlich und zudem auch gefährlich.

    Bild: © Depositphotos.com / AsierRomeroCarballo

  • Keime in Flugzeugen – wenn die Krankheit mitfliegt

    Keime in Flugzeugen – wenn die Krankheit mitfliegt

    Eine Welt ohne Keime und Bakterien gibt es nicht. Die Welt ist voll davon, aber vor allem in geschlossenen Räumen fühlen sich die zahlreichen Keime besonders wohl. Ein Flugzeug ist ein solcher Raum, der Keimen alles bietet, was sie zur Entfaltung brauchen: viele Menschen, abgestandene Luft und keine Möglichkeit, für frische Luft zu sorgen. Aber nicht nur Flugzeuge sind ein idealer Nährboten für Keime aller Art, auch in den Flughäfen fühlen sich die Keime zu Hause. Eine Reiseseite im Internet wollte es jetzt genau wissen und hat Mikrobiologen damit beauftragt, 26 Proben an fünf Flughäfen in den USA und in vier Flugzeugen zu sammeln.

    Die Gefahr liegt auf dem Tisch

    Die meisten Fluggäste begegnen den Keimen in besonders großer Zahl, wenn sie das kleine Tischchen an der Rückseite des Vordersitzes ausklappen, denn dieser Tisch ist nach Auskunft der Mikrobiologen der schmutzigste Ort im ganzen Flugzeug. Auf nur einem dieser kleinen Tische wurden im Schnitt 2155 Einheiten von Keimen und Bakterien auf nur einem Quadratzoll gefunden. Nicht viel besser sind die Knöpfe der Wasserspender an den Flughäfen, auf denen 1240 Einheiten gefunden wurden und auch an den Lüftungsschlitzen in den Flugzeugen fanden die Wissenschaftler 285 Einheiten von unterschiedlichen Keimen. 265 Einheiten waren auf dem Spülknopf der Flugzeugtoilette und auch die Schnallen, mit denen im Flugzeug die Sicherheitsgurte geschlossen werden, sind mit 230 Einheiten auf einen Quadratzoll nicht viel besser.

    Keime – Nicht immer gefährlich

    Die gute Nachricht ist, dass nicht alle Keime und Bakterien die gefunden wurden, auch tatsächlich eine Krankheit auslösen können. Von den 26 Proben, die an den Flughäfen und in den Flugzeugen genommen wurden, war keiner der Keime für Menschen gefährlich. Was allerdings bleibt, ist ein ungutes Gefühl und auch ein Gefühl des Ekels, denn es kann durchaus mal der Fall sein, dass sich unter den Keimen und Bakterien auch infektiöse Darmkeime befinden.

    Wie kann man sich schützen?

    Sich komplett vor Keimen zu schützen, ist nicht möglich. In Japan gehört es mittlerweile zum guten Ton, einen Mundschutz zu tragen, aber auch das kann nicht verhindern, dass ein bestimmter Keim oder eine Bakterie den Weg in den Körper findet. Was allerdings schützen kann, das ist Hygiene und wer nicht krank werden möchte, der sollte sich, wann immer es geht, gründlich die Hände waschen. Das gilt auch nach einer Flugreise, denn wer sich direkt nach dem Flug die Hände mit Seife wäscht, der schützt sich vor Keimen aller Art. Nicht schaden kann auch ein Desinfektionsmittel, das es auch in kleinen Sprühflaschen oder in Form von Einwegtüchern zu kaufen gibt. Wer ein sicheres Gefühl haben möchte, sollte den Tisch im Flugzeug mit einem Desinfektionstuch abwischen und wenn man im Flugzeug zur Toilette gehen muss, sind auch die feuchten Tücher eine gute Idee.

    Bild: © Depositphotos.com / AlexBrylov

  • Allergien – warum Stadtkinder gefährdeter sind als Landkinder

    Allergien – warum Stadtkinder gefährdeter sind als Landkinder

    Immer mehr Menschen leiden unter Allergien und auch vor Kindern macht eine Allergie nicht halt. Während sich die meisten Erwachsenen mit ihrer Allergie engagieren, macht ein Heuschnupfen oder eine Lebensmittelallergie Kindern oft schwer zu schaffen. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass Kinder, die auf dem Land aufwachsen, seltener unter Allergien leiden als ihre Altersgenossen, die in der Stadt zu Hause sind. Wissenschaftler vermuten, dass die Landkinder ein besser trainiertes Immunsystem haben, aber für die Immunität der Landkinder können auch bestimmte Bakterien und ein Enzym verantwortlich sein.

    Landleben ist gesund

    Kinder, die in ländlichen Regionen oder auf einem Bauernhof aufwachsen, haben nicht nur eine unbeschwerte Kindheit, sie bekommen auch deutlich seltener Allergien. Forscher haben diese Tatsache jetzt einmal näher betrachtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass die sogenannten Endotoxine dabei eine wichtige Rolle spielen. Bei Endotoxinen handelt es sich um von Bakterien freigesetzte Verbindungen, die vom Menschen immer über die Schleimhäute, zum Beispiel im Mund, aufgenommen werden. Es wurden zahlreiche Versuche mit Mäusen gemacht und diese Versuche haben gezeigt, dass wenn die entsprechenden Substanzen täglich aufgenommen werden, sie weniger auf allergieauslösende Stoffe reagieren. Zuständig für den schützenden Effekt ist das Enzym A20, das unter anderem auch die Entzündungsreaktionen im Körper maßgeblich beeinflusst. Kinder, die auf dem Land mit Tieren leben, atmen automatisch über den Staub im Stall oder auf dem Hof viel mehr Bakterien- und Pilzpartikel ein, die allergiemindernd sind. Das trifft besonders auf die Mikroben zu, die Kühe ausatmen.

    Wie eine Impfung

    Aber nicht nur Staubpartikel in der Landluft machen Kinder immun gegen Allergien, auch andere Endotoxine helfen aktiv dabei, die Auslöser einer Allergie abzuwehren. Versuche mit Mäusen haben gezeigt, dass schon kleine Dosen ausreichen, um das Immunsystem auf Trab zu bringen und allergieauslösende Eindringlinge erfolgreich zu bekämpfen. Die Landluft wirkt praktisch wie eine Impfung für den Körper, denn Studien haben jetzt gezeigt, dass die Wirkung der Enzyme auch dann noch anhält, wenn aus den Kindern erwachsene Menschen geworden sind.

    Ein ausgeglichenes Immunsystem

    Nur ein wirklich ausgeglichenes Immunsystem ist ein Garant dafür, dass es nicht zu Allergien kommt. Kinder, die in einer Großstadt wohnen, leben damit, dass ihr Immunsystem ständig auf Hochtouren läuft. Es gibt Unmengen von schädlichen Stoffen in der Luft, mit denen das Immunsystem immer wieder aufs Neue fertig werden muss. Das führt früher oder später dazu, dass das Immunsystem kapituliert und es zu einer Allergie kommt, also zu einer Erkrankung, mit der der Körper nicht mehr fertig wird und gegen die er nicht mehr ankämpfen kann. Kinder, die auf dem Land leben, sind weitaus weniger schädlichen Stoffen in der Luft ausgesetzt, die Luftqualität ist deutlich besser und das wirkt sich auch auf das Immunsystem aus. Es kann sich auf Dauer stabilisieren, wird ausgeglichen und die Gefahr, an Allergien zu erkranken, nimmt immer weiter ab. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die unter einer Allergie leiden und dann einen Urlaub auf dem Land machen, mit weniger heftigen Allergieattacken zu kämpfen haben. Auch wenn die Allergie nicht ganz verschwindet, auf dem Land können Kinder damit besser leben.

    Bild: © Depositphotos.com / imagepointfr

  • Zähne in Reih` und Glied / Wann der beste Zeitpunkt ist, bei Kindern die Zahnstellung zu korrigieren

    Baierbrunn (ots) – Fast jedes zweite Kind trägt eine Zeit lang eine Zahnspange, um Fehlstellungen zu korrigieren. Wann das beste Alter dafür ist, erklärt die Hamburger Professorin Dr. med. dent. Bärbel Kahl-Nieke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Sie rät, bereits im Vorschulalter einmal mit dem Kind zum Kieferorthopäden zu gehen. Spätestens aber mit dem frühen Wechselgebiss um das achte Lebensjahr herum sollte man ihn einen Blick auf die Zähne werfen lassen. Der optimale Zeitpunkt für kieferorthopädische Korrekturen, speziell Klammerbehandlungen, liege normalerweise im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3107840
  • Wespen: So halten Sie sich die stechenden Plagegeister vom Leib (AUDIO)

    Baierbrunn (ots) –

    Anmoderationsvorschlag: Dieses Jahr scheint die Wespenplage besonders schlimm zu sein. Kaum sitzt man draußen, schwirren sie auch schon um einen herum, und nicht jeder bleibt dabei gelassen. Wie man sich die stechenden Plagegeister vom Leib halten kann, weiß Max Zimmermann:

    Sprecher: Ist man mit Kindern unterwegs, kann man gar nicht vorsichtig genug sein und das heißt: Nach allem was gegessen wird immer Gesicht und Hände mit nassem Lappen abwaschen, nichts Süßes draußen essen und Getränke nur aus verschlossenen Flaschen geben, rät das Apothekenmagazin Baby und Familie. Chefredakteurin Stefanie Becker hat für uns Tipps, wie man Wespen vertreiben kann:

    O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

    Für zuhause kann man sich zum Beispiel einen Sud aus 20 Gewürznelken und einem Liter Wasser kochen. Das Ganze dann abkühlen lassen und mit einer Spritzflasche auf wespenreiche Stellen sprühen. Den Geruch von Gewürznelken mögen Wespen nämlich nicht. Und ansonsten gibt es Sprays und Lösungen für Kinder, die die Wespen abwehren sollen. Dieser Abwehrschutz wirkt circa 4 bis 6 Stunden.

    Sprecher: Was muss man tun, wenn eine Wespe doch gestochen hat?

    O-Ton Stefanie Becker: 15 Sekunden

    Man sollte die Einstichstelle kühlen, zum Beispiel mit einem Cool pack oder mit einem nassen Lappen. Und auch Salben und Gele helfen, die man aber sparsam auftragen sollte, und am besten fragt man in der Apotheke nach, welches Medikament sich für Babys oder Kleinkinder eignet.

    Sprecher: Wann sollte man sich nicht zögern und den Notarzt rufen?

    O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

    Bei einer allergischen Reaktion, das heißt die Stelle schwillt übermäßig an, oder wenn die Wespe in Mund-oder Rachenbereich gestochen hat, muss man sofort den Rettungsdienst unter 112 anrufen. Wichtig dann: Ruhe bewahren, und die Einstichstelle bis dahin mit Eiswürfel kühlen. Allergiker sollten auch immer ein Notfall-Kit dabeihaben, das vom Arzt verschrieben wird.

    Abmoderationsvorschlag: Wir drücken Ihnen jetzt fest die Daumen, dass Sie ohne Wespenstiche durch die nächsten Wochen kommen.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.bab-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3095770
  • Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Perfekte Zahnpflege dank Munddusche

    Wenn die Reinigung mit einer üblichen Handzahnbürste nicht mehr ausreichend ist, sollte stets auch Zahnseide zum Standard der Zahnpflege gehören. Eine noch bessere Handhabung bietet jedoch eine zusätzliche Munddusche. Diese sollte allerdings nicht als Ersatz für die Zahnbürste gesehen werden.

    Vorteile einer Munddusche im Rahmen der Zahnpflege

    Personen, die zum Reinigen der Zahnzwischenräume keine Zahnseide verwenden, können wahlweise auf eine Munddusche zurückgreifen. Eine vollwertige Alternativlösung zur täglichen Zahnreinigung stellt eine Munddusche jedoch nicht dar. Sie kann als Ergänzung zum täglichen Zähneputzen zum Einsatz kommen. Im besten Fall werden Munddusche und Zahnseide abwechselnd benutzt, um so eine effektive Reinigung der Zahnzwischenräume erreichen zu können. Einzig Personen, welche meinen, sich nun ausschließlich auf eine Munddusche verlassen und völlig auf ihre Zahnbürste verzichten zu können, sind im Irrtum.

    Hauptsächlich für die Entfernung von Plaque und Speiseresten aus den Zahnzwischenräumen und weiteren schwer erreichbaren Stellen im Mundraum, die mit einer handelsüblichen Handzahnbürste meist nicht erreicht werden können, macht eine Munddusche durchaus Sinn. Basierend auf deren rotierendem Wasserstrahl und der daraus resultierenden hohen Säuberungswirkung ist eine perfekte Pflege des kompletten Mundraums gegeben. Aber auch für Personen, welche unter Parodontose zu leiden haben, ist die Anschaffung einer elektrischen Munddusche sinnvoll. Die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen sind mit Bakterien besiedelt. Hieraus können sich bei ungenügender Pflege und Reinigung schnell Eiterablagerungen und schwerwiegende Entzündungen bilden. Mithilfe einer Munddusche kann diesen Problemen effektiv entgegen gewirkt werden.

    Welche Hersteller von Mundduschen sind für eine perfekte Zahnpflege geeignet?

    Am bekanntesten sind Mundduschen namhafter Hersteller unter den Bezeichnungen

    • Braun Oral-B Professional Care Oxy Jet
    • Panasonic EW1211
    • Philips Sonicare Air Floss
    • Waterpick

    Diese und ähnliche gute Mundduschen für die perfekte Zahnpflege können guten Gewissens als ergänzende Maßnahme zum alltäglichen Zähneputzen empfohlen werden.

    Beachtenswerte Eigenschaften einer guten Munddusche

    Menschen, die sich für eine gute Munddusche zur ergänzenden Zahnpflege interessieren, sollten darauf achten, dass diese über nachfolgende Eigenschaften verfügen:

    • Akku sollte unbedingt austauschbar sein und für mehrere Verwendungen ausreichen
    • Beim stärksten Wasserstrahl muss der Wassertank wenigstens eine halbe Minute halten
    • Wasserdruck sollte verstellbar sein, um auch sensibles Zahnfleisch nicht zu schädigen

    Tipp: Wer auf die lange Sicht eine gute Munddusche besitzen möchte, sollte auf eine sehr gute Verarbeitung des Produktes beim Kauf achten.

    Lohnt sich die Anschaffung einer Munddusche zur Zahnpflege?

    Wie der Verbrauch von etwa 2 cm Zahnseide im Jahr innerhalb Deutschland offenlegt, ist der Einsatz von Mundduschen durchaus lohnenswert. Eine Munddusche muss auf jeden Fall eine hohe Qualität im Rahmen der Zahnreinigung gewährleisten. Eine Vielzahl der getesteten Mundduschen weisen keinen ausreichend starken Druck beim Wasserstrahl auf, so dass dieser eher als Erfrischung als zur Reinigung des Zahnraumes geeignet ist. Hierbei ist den Geräten der Vorzug zu geben, deren Wasserstrahl stufenlos verstellt werden kann.

    Entscheidend für eine gute Munddusche ist auch ein Akku von guter Qualität. Dieser sollte eine gewisse Weile halten. Des Weiteren spielt der Wassertank keine unwesentliche Rolle. Für eine intensive Verwendung der Munddusche sollte der Wassertank nicht zu schnell entleerbar sein. Empfehlenswert sind Mundduschen, deren Wassertank eine halbe bis im besten Fall eine ganze Minute lang durchhalten.

    Wie bei Ultraschallgeräten oder anderen Schallzahnbürsten macht es sich auch bei einer Munddusche erforderlich, nach einer bestimmten Zeit den Bürstenkopf auszutauschen. Empfohlen wird dieser Wechsel spätestens nach einem halben Jahr.

    Fernerhin spielt eine hervorragende Verarbeitung und Qualität eine maßgebliche Rolle bei einer Munddusche. In aller Regel besteht zwar eine Gewährleistungsgarantie von zwei Jahren. Dennoch ist es unschön, sich mit eventuellen Reklamationen ärgern zu müssen. Noch mehr Probleme und Ärger verursachen Mundduschen, die kurz vor dem Ablauf der Garantieansprüche kaputt gehen.

    Wer seine Zahnreinigung maximieren will, dem kann durchaus der Kauf einer qualitativ hochwertigen Munddusche empfohlen werden. Allerdings sollte stets bedacht werden: eine Munddusche stellt niemals einen Ersatz für die Zahnbürste dar! Eine ausschließlich Zahnpflege nur anhand einer Munddusche lässt sich auf keinen Fall effektiv durchführen. Wer Probleme beim Umgang mit einer herkömmlichen Handzahnbürste hat, der kann gegebenenfalls auf eine elektrische Zahnbürste zur Säuberung von Zahnfleisch und der Zähne zurückgreifen. Des Weiteren wird eine Nutzung von Zahnseide von wenigstens zweimal in der Woche zur Kontrolle der Leistung der Munddusche empfohlen. Gröbere Verunreinigungen lassen sich mittels Zahnseide am besten beseitigen.

    Bild: © Depositphotos.com / Garry518