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  • Lungenentzündung oder Pneumonie

    Lungenentzündung oder Pneumonie

    Eine Lungenentzündung kann jeden Menschen treffen

    Die Lungenentzündung ist eine Krankheit, die heute nach der Art eingeteilt wird, wie sie vom Betroffenen erworben wird. Den größten Schwerpunkt stellt dabei die ambulant erworbene Lungenentzündung dar. Sie wird von den Medizinern als AEP oder CAP bezeichnet. Grippeviren, Chlamydien, Legionellen und Streptokokken werden hier als die am häufigsten vorkommenden Erreger ausgemacht.

    Als nosokomiale Lungenentzündung oder HAP werden die Erkrankungen bezeichnet, bei denen eine Infektion durch Keime in einem Krankenhaus erfolgt ist. Dabei können besonders häufig Serratia, Klebsiella sowie Proteus, Enterobacter und Pseudomonas in den Laboruntersuchungen nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Lungenentzündungen, die Patienten mit einem allgemein geschwächten Immunsystem auftreten können. Sie werden im medizinischen Fachjargon als immunsupprimierte Pneumonien bezeichnet.

    Eine weitere Gruppe der Lungenentzündung stellen die Erkrankungen dar, die durch den Kontakt mit stark reizenden oder giftigen Stoffen verursacht werden. Auch können Pneumonien im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie auftreten. Die Einwirkung von großer Hitze sowie das längerfristige Einatmen eisig-kalter Luft kann Reizungen und in der Folge Entzündungen der Lunge hervor rufen. Bei einigen Formen der Lungenentzündung kann auch das Rippenfell mit beteiligt sein. Dieses heißt auf Lateinisch Pleura, so dass der Mediziner in diesem Fall von einer Pleuropneumonie spricht.

    Bei der Behandlung einer Lungenentzündung kommt es auf die jeweilige Ursache, die Art des nachgewiesenen Erregers sowie auf den Schweregrad an. Beim ambulant erworbenen Lungenentzündungen kommen zumeist Breitbandantbiotika sowie schleimlösende Mittel zum Einsatz. Bei der HAP muss von Beginn an eine aggressive Therapie erfolgen, da hier oft antibiotikaresistente Erreger beteiligt sind. Hier werden häufig auch Gyrasehemmer angewendet. In besonders schweren Fällen ist die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff oder sogar eine unterstützende künstliche Beatmung notwendig.

    Wichtiges über Lungenentzündung:
    Der Gefahr einer möglichen Lungenentzündung ist jeder Mensch ausgesetzt. Das ergibt sich allein schon daraus, dass eine große Palette an Erregern als mögliche Ursache in Frage kommt. Nur gegen einige von ihnen, wie zum Beispiel der Influenza oder Pneumokokken, gibt es einen wirksamen Schutz durch Impfungen. Hinzu kommen thermische und chemische Reizungen der Lunge sowie eine allgemeine Immunschwäche. Die jeweilige Behandlung der Lungenentzündung ist abhängig von den individuellen Ursachen. Dort muss gut abgewogen werden, welcher Schweregrad der Erkrankung welche Maßnahmen als nützlich und angemessen erscheinen lässt. Ein Problem dabei besteht, dass vor allem bei den in Krankenhäusern erworbenen Lungenentzündungen bereits ein erhebliches Potential an Resistenzen gegen pharmakologische Wirkstoffe bei den Erregern besteht. Auch kommen Infektionen mit mehreren Erregern in Frage, bei denen von so genannten Superinfektionen gesprochen wird.

     

    Auf welche Symptome Lungenentzündung sollte man achten?

    Hinsichtlich der Symptome Lungenentzündung wird in die typische und die atypische Pneumonie unterschieden. Die typische Lungenentzündung wird durch einen akuten Beginn gekennzeichnet. Der Patient klagt über Schmerzen in der Brust und weist einen plötzlich auftretenden Husten mit einem von Eiter durchsetzten Schleim auf. Das Atmen fällt ihm schwer. Die Atemfrequenz und der Puls sind signifikant erhöht. Begleitet werden diese Symptome Lungenentzündung von Schüttelfrost, verbunden mit hohem Fieber.

    Die atypische Lungenentzündung beginnt schleichend, was oft dazu führt, dass sie mit einer Virusgrippe, einer Erkältung verwechselt wird. Der Husten wird langsam immer stärker. In gleichem Maße steigert sich die notwendige Anstrengung beim Atmen. Der Auswurf beim Husten ist klar und weist nur ein geringes Volumen auf. Als Begleitsymptome der atypischen Lungenentzündung werden mäßiges Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen festgestellt.

    Mit beiden Formen gehen Symptome Lungenentzündung wie allgemeine Kreislaufschwäche und Blässe einher, die sich vor allem bei Kindern besonders stark zeigen. Kinder mit Lungenentzündung weisen dazu die Besonderheit auf, dass sie einen Dauerhusten haben, der auch durch die Gabe von Hustenstillern nicht gelindert werden kann.

    Bei der Untersuchung werden in zwei Dritteln aller Fälle als Symptome Lungenentzündung rasselnde Geräusche festgestellt. Da dies nicht überall der Fall ist, wird die bildgebende Diagnostik in Form des Röntgens eingesetzt. Dort weisen helle Stellen auf entzündliche Prozesse in der Lunge hin. Bei der serologischen Untersuchung fallen erhöhte Leukozytenwerte auf und es können erhöhte Werte beim C-reaktiven Protein festgestellt werden. Um eine gezielte Therapie starten zu können, wird in der Regel zusätzlich ein Nachweis der verursachenden Erreger angestrebt.

    Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung?

    Ob überhaupt eine Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung besteht, das hängt immer von deren Ursachen ab. Wurde diese durch thermische oder chemische Reizungen sowie durch eine Strahlentherapie verursacht, besteht keine Gefahr der Ansteckung. Anders schaut es bei der Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung aus, wenn Bakterien als Ursache ausgemacht worden sind. Und das macht immerhin rund 90 Prozent aller Fälle von Pneumonie aus.

    Die WHO zählt die ambulant erworbene Lungenentzündung zu den Infektionen, die besonders häufig registriert werden. Für die Bundesrepublik Deutschland gibt es keine verlässlichen Statistiken, aber bei Schätzungen geht man davon aus, dass es pro Jahr bis 1,1 Prozent der Bevölkerung mit einer bakteriell verursachten Lungenentzündung treffen kann. In Altenpflegeeinrichtungen ist die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung mit geschätzten elf Prozent pro Jahr noch deutlich höher. Ein Drittel der Betroffenen wird zur Behandlung in eine Klinik eingewiesen und bei jedem zehnten Patienten wird eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.

    In den USA gibt es zur Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündung noch aussagekräftigere Zahlen. Hier ist davon auszugehen, dass sich bis zu drei Prozent der Bevölkerung pro Jahr mit einer Pneumonie anstecken. Bei einem Sechstel davon erreicht die Lungenentzündung einen Schweregrad, bei dem eine vollstationäre Behandlung notwendig wird. Deshalb gehören dort die Pneumokokkenimpfung und die Influenzaimpfung zum Pflichtprogramm.

    Diese Zahlen belegen, dass die Ansteckungsgefahr bei Lungenentzündungen mit bakteriellen Erregern sehr hoch ist. Kontaktinfektionen lassen sich durch das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen bei der Pflege der Patienten vermeiden. Auch ein Mundschutz sollte dort immer mit dazu gehören. Die Wäsche sollte mit Desinfektionsmitteln gewaschen und die Umgebung des Patienten regelmäßig mit einem keimtötenden Mittel gereinigt werden. Um Infektionen über Belüftungsysteme zu vermeiden, sollte die Luft aus dem Patientenzimmer abgesaugt und auf direktem Weg nach draußen geleitet werden. Ansonsten ist der Einsatz spezieller Filter unerlässlich.

    Bronchitis oder Lungenentzündung?

    Ob es eine Unterscheidung zwischen Bronchitis und Lungenentzündung gibt, erklärt sich allein aus anatomischen Gesichtspunkten heraus. Die in der Lunge des Menschen vorhandenen Luftwege werden insgesamt als Bronchialsystem bezeichnet. Dieses wird in einen konduktiven und einen respiratorischen Abschnitt unterteilt. Der konduktive Bereich ist dafür zuständig, dass die Luft in die die Lungenbläschen geleitet wird, wo dann der Sauerstoff an das zirkulierende Blut übergeben wird. Die Lungenbläschen sind ein Bestandteil des respiratorischen Bereichs. Von einer Bronchitis wird dann gesprochen, wenn ausschließlich der konduktive Bereich betroffen ist, während der Begriff Lungenentzündung verwendet wird, wenn auch eine Beteiligung der Lungenbläschen mit vorhanden ist.

    Beim Abhören vernimmt der Arzt ein pfeifendes Geräusch. Bei einer Entzündung der Lungenbläschen ist ein Knistern zu vernehmen. Bei einer Bronchitis ist der Husten trocken. Bei einer Lungenentzündung ist immer ein Auswurf von Schleim mit und ohne Eiter zu beobachten. Ein solcher Auswurf stellt sich bei einer Bronchitis erst später ein. Seine Färbung gibt dem Arzt Auskunft über die Ursachen einer Bronchitis. Ist er Geld bis Grün, kann in den meisten Fällen von einer bakteriellen Infektion ausgegangen werden. Sind Viren die Verursacher ist der Auswurf meistens klar oder weist eine leicht graue Färbung auf. Allerdings kann diese Sichtprüfung einen Erregertest zur gezielten Einleitung einer Therapie nicht ersetzen. Fieber kann, muss aber nicht zwangsläufig, ein Begleitsymptom einer Bronchitis sein.

    Neben den Infektionen mit Bakterien und Viren kommen für die typischen Symptome einer Bronchitis auch Allergien in Betracht. Sie können beispielsweise Asthma verursachen, bei dem die Symptome dauerhaft oder schubweise auftreten können. Auch andere Grunderkrankungen wie Reflux können Symptome hervor rufen, wie sie für eine Bronchitis typisch sind.

  • Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – lästig, aber eine Immunreaktion des Körpers

    Als Schnupfen wird landläufig bezeichnet, wenn die Nase ständig läuft oder verstopft ist. In jedem Fall handelt es sich um eine Reizung der Nasenschleimhäute, die zu einer verstärkten Sekretbildung führt. Im Normalfall dient die Sekretbildung zur Selbstreinigung. Die feinen Nasenhaare dienen als Filter der Atemluft. Sie fangen kleinste Partikel ab, die so nicht mit in die Lunge gelangen können. Ein ständiger Fluss von Nasensekret gehört demnach zu den Schutzmechanismen des menschlichen Körpers.

    Die Ursachen für eine übermäßig tropfende Nase können sehr vielfältig sein. Der Mediziner definiert acht verschiedene Formen von Schnupfen, der auch mit dem griechischen Kunstwort Rhinitis bezeichnet wird. Dabei wird in drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Sie umfassen zum Einen die allergischen Reaktionen, die Infektionen sowie diverse Formen von Reizungen. Im ICD-10-Standard wird der Schnupfen unter den Nummern J00, J30, J31.0 und A36.1 definiert.

    Die größte Palette der Ursachen für Schnupfen Symptome stellen die Infektionen dar. Immerhin haben die Wissenschaftler mehr als 200 unterschiedliche Viren ausfindig machen können, die als Haupt- oder Begleitsymptom einen Schnupfen auslösen. Bei den Allergien ist der klassische Heuschnupfen am weitesten verbreitet. Aber auch Farbstoffe und Duftstoffe gehören zu den typischen Allergenen, die zum Auftreten der Schnupfen Symptome führen.

    Einen Sonderfall beim Schnupfen stellt die Rhinitis vasomotorica dar. Sie gehört zu wenigen Arten von Schnupfen, bei denen organische Fehlfunktionen die Ursache sind. Sie liegen in einer Störung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Die Rhinitis hypertrophica wird durch Veränderungen des Gewebes verursacht, die zu einer Verdickung der Nasenflügel führen. Der Rhinitis pseudomembranica ist eine Begleiterscheinung der Diphtherie, die durch die konsequente Impfung aber kaum noch auftritt.

     

    Wichtiges zu Schnupfen:
    Eigentlich hat der Mensch immer ein wenig Schnupfen, weil die Sekretbildung ein wichtiges Element der Selbstreinigung der Nase ist. Sie ist der „Staubfänger“ der Atmung, der die Lunge schützen soll. Doch es gibt auch viele andere Ursachen für Schnupfen, bei denen Infektionen mit Viren und der Kontakt mit Allergenen die wichtigste Rolle spielen. Nur in den wenigsten Fällen sind organische Veränderungen dafür verantwortlich. Wir erklären Ihnen in allgemein verständlicher Form, wie man welche Art von Schnupfen auseinander halten kann, und stellen Ihnen einige Therapien und Hausmittel vor, mit denen man sich bei einem lästigen Schnupfen Erleichterung verschaffen kann. Und wir zeigen auf, wo man sich mit einem Schnupfen anstecken könnte, und welchen Schutz es dagegen gibt.

    Wenn die Nase läuft…

    … dann kann das viele Ursachen haben. Und genau diese müssen zuerst abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung mit einem Antibiotika oder Antihistaminika eingeleitet wird. Bis dahin kann man sich zuerst einmal mit einem Nasenspray mit Meerwasser oder kräuterhaltigen Nasenölen Erleichterung verschaffen. Auch eine Nasenspülung trägt dazu bei, die Symptomatik ein wenig einzudämmen.

    Wenn ganz plötzlich die Nase läuft, dann kann es sich wohl um eine Allergie als auch eine Infektion handeln. Im einfachsten Fall hat man sich schlicht erkältet, indem man mit ungeeigneter Kleidung bei schlechtem Wetter draußen war und sich unterkühlt hat. Die Inkubationszeiten bei Infektionen mit Viren können zwischen wenigen Stunden und einer Woche liegen.

    Die meisten von ihnen werden über die Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu muss man wissen, dass beim Niesen ein erheblicher Druck erzeugt wird und die winzigen Sekrettröpfchen viele Meter weit fliegen können. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmärkte und Kindereinrichtungen stellen in der „Schnupfenzeit“ also die größten Gefahren dar. Hier sollten die Japaner ein Vorbild sein, die sich in solchen Zeiten mit einem Mundschutz schützen, ohne sich dafür zu schämen.

    Eine Allergie führt ebenfalls dazu, dass einem plötzlich die Nase läuft. Hier sind allerdings häufig auch die Augen mit betroffen. Sie wirken verquollen, sind gerötet und tränen. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Deshalb sollte man beobachten, wann und wo akut die Nase läuft. Die verstärkte Sekretbildung kündigt sich bei einer Allergie häufig mit einer Niesattacke an. Diese tritt allerdings auch dann auf, wenn die Nasenschleimhäute durch trockenen Staub oder durch Dämpfe mit chemischen Stoffen gereizt werden.

    Schnupfen – Was tun?

    Wenn man einen kräftigen Schnupfen hat, dann sind zu einem hohen Prozentsatz Viren schuld. Deshalb besteht die erste Maßnahme darin, seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. In dieser Hinsicht ist die Begrüßung per Handschlag etwas, worauf man in der Schnupfenzeit verzichten sollte. Außerdem sollte regelmäßiges und gründliches Händewaschen zur Pflichtübung werden, wenn man einen Schnupfen hat.

    Beim Niesen sollte man sich von anderen Menschen abwenden, selbst wenn man sich das Taschentuch vor die Nase hält. Die winzigen Sekrettröpfchen werden mit einer enormen Energie aus der Nase geschossen. Tests haben bewiesen, dass sie mehr als zehn Meter weit fliegen können. Um eine Ansteckung zu vermeiden, wäre es auch sinnvoll, sich ausnahmsweise einmal nicht das Bett zu teilen, sondern möglichst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dieser sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden, auch wenn feuchte Luft von den Kranken als angenehmer als trockene Luft empfunden wird. Das kann man zum Beispiel mit Luftbefeuchtern erreichen, wobei allerdings nur Wasser zum Einsatz kommen sollte, weil die ohnehin gestressten Nasenschleimhäute durch chemische Zusätze noch mehr gereizt werden.

    Wer einen Schnupfen hat, der sollte reichlich trinken. Oftmals ist für eine unangenehme Verdickung des Sekrets schlicht Flüssigkeitsmangel im Körper verantwortlich. Schwellen die Wangen neben den Nasenflügeln an oder die Region um die Nasenwurzel wird klopfempfindlich, ist ein Besuch beim Arzt angeraten, denn dann könnte sich der Schnupfen zu einer Sinusitis ausgeweitet haben. Damit bezeichnet der Mediziner es, wenn die Nasennebenhöhlen mit betroffen sind. Weil dann die Gefahr von Komplikationen besteht, wird mit Antibiotika und diversen physikalischen Anwendungen wie Ultraschall oder „Lichtkasten“ gearbeitet.

    Omas Hausmittel bei Schnupfen

    Unsere Ahnen haben den Schnupfen zuallererst mit einem Kräuterdampfbad bekämpft. Dafür muss man heute nicht mehr den ganzen Kopf unter ein großes Handtuch und über einen Topf mit kochendem Wasser stecken. In der Apotheke gibt es dafür Inhalatoren. Auch diverse ätherische Öle sind zu bekommen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich das Sekret verflüssigt, während die Inhaltsstoffe der Kräuter beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu trägt auch die aufgenommene Feuchtigkeit an sich bei. Wer die Wärme als Hausmittel bei Schnupfen nicht verträgt, kann alternativ auch zu Kaltverneblern greifen, die sich sogar schon bei kleinen Kindern anwenden lassen.

    Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch bei einem Kräuterbad, das vorzugsweise unter dem Zusatz von Eukalyptusöl durchgeführt wird. Die wirkstoffhaltige warme Luft kann bis tief in die Atemwege eindringen. Je nach Konstitution kann man dabei mit ansteigenden Wassertemperaturen arbeiten. Sie führen zu einer Durchwärmung des gesamten Körpers. Allerdings sollte man das nicht tun, wenn man ohnehin schon Fieber hat.

    Ebenfalls als sehr wirksames Hausmittel bei Schnupfen zählt echter Bienenhonig. Er kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Der Klassiker ist dabei heiße Milch mit Honig. Aber auch ein Tropfen Flüssighonig mit einem Wattestäbchen in der Nase verteilt, kann die Schleimhäute beruhigen.

    Sitz das Sekret recht fest, weil es sich verdickt hat, helfen feucht-heiße Umschläge auf der Nasenregion. Auch die Rotlichtlampe kann hier kleine Wunder bewirken. Fest sitzendes Sekret sollte man auch nicht mit aller Gewalt ausschnauben, weil dann die Gefahr besteht, dass es in die Nasennebenhöhlen gedrückt wird. So eklig das auch klingt, die HNO-Ärzte empfehlen hier das „Hochziehen“ und Ausspucken als den wesentlich förderlicheren Weg, das Sekret aus der Nase los zu werden.

  • Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Zahnschmerzen sind immer ein Alarmsignal

    Bei Zahn Schmerzen muss den Ursachen auf den Grund gegangen werden

    Zahnschmerzen werden nach dem WHO Standard ICD-10 unter der Kennung K08.8 klassifiziert. Auch wenn man nach dem Äußeren und den sichtbaren Strukturen der Zähne annehmen könnte, dass es sich um lebloses Material handelt, ist das nicht der Fall. Sie besitzen neben dem Hauptnerv viele winzige Nervenstränge, die über feine Kanäle bis an die Oberfläche reichen. Sie bekommt man spätestens dann zu spüren, wenn sie hoch sensibel sind und mit Schmerzen auf den Kontakt mit Kälte uns Hitze reagieren.

    Die Ursachen von Zahnschmerzen können sehr vielfältiger Natur sein. Sie reichen von mechanischen Beschädigungen der Zähne über frei liegende Zahnhälse bis zu Entzündungen im Wurzelbereich. Auch die Nerven selbst können bei Entzündungen heftige Zahnschmerzen verursachen. Deshalb nimmt der Zahnarzt eine Differentialdiagnose einerseits nach der Art der Zahnschmerzen, über eine visuelle Untersuchung und mit Hilfe von bildgebenden Verfahren vor. Kann dabei kein Befund erhoben werden, besteht der nächste Schritt darin, neurologische Faktoren wie zum Beispiel Phantomschmerzen auszuschließen. Bei neurologisch verursachten Zahnschmerzen fehlen auch typische Anzeichen wie Rötungen und Schwellungen.

    Die Zahnschmerzen werden vom Mediziner nach den Ursachen gegliedert. Das kann eine Karies aber auch eine Pulpitis sein. Bei der Karies tritt kein temporärer Spontanschmerz auf. Solche nur zeitweise und vorwiegend nachts auftretenden Zahnschmerzen sind meist ein Anzeichen für Pulpitis. Bei einer apikalen Pulpitis wird der betroffene Zahn noch dazu klopfempfindlich. Ein Gangrän wird durch das Absterben und Verwesen von versorgenden Teilen der Zähne verursacht. Dieses muss nicht zwangsläufig mit Zahnschmerzen verbunden sein. Typisch ist hier ein strenger Mundgeruch, der durch die Verwesung selbst zustande kommt.

    Wichtig:
    Zahn Schmerzen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören Löcher im Zahn, durch die Bakterien in die Nervenkanäle eindringen und dort für Entzündungen sorgen können. Absterbende Nerven sind weitere häufige Ursachen für Zahn Schmerzen. Hinzu kommen entzündliche Vorgänge beim Zahnfleisch und im Kieferknochen. Auch können für Zahn Schmerzen neurologische Ursachen in Frage kommen. Von der jeweiligen Diagnose hängt dann auch die Art der Behandlung ab. Wir erklären einige der Ursachen und zeigen, wie man dagegen vorbeugen kann. Für diejenigen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, gibt es gleich auch noch ein paar Tipps, wie man ihr zu Leibe rücken kann. Doch der beste Weg, um sich mit Zahn Schmerzen gar nicht erst beschäftigen zu müssen, sind eine gute Pflege und die regelmäßige Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen.
    Karies – Vorbeugen, erkennen und heilen

    Die Bezeichnung Karies leitet sich ab von der lateinischen Vokabel „caries“, die als Synonym für Fäulnis und Zerfall benutzt wird. Dieser Zerfall ist ein schleichender Prozess, der vom Zahnarzt in verschiedene Stadien unterteilt wird. Die erste Stufe ist die so genannte Initialkaries. Sie entsteht dadurch, dass den Zähnen der für die Aufrechterhaltung der Stabilität notwendige Kalk fehlt. Der Zahnmediziner erkennt das an kleinen weißen Flecken in der Zahnsubstanz. Diese auch als „,macula alba“ bezeichneten Spots werden in der Folge durch die Anlagerung von Pigmenten dunkel. In diesem Stadium werden sie „macula fusca“ genannt. Hier erfolgt in der Regel eine Behandlung mit Fluorid, um dem Zahn die fehlenden Mineralien gezielt zur Regeneration zuzuführen.

     

    Vergessen zum Zahnarzt zu gehen?

    Wenn man die Behandlung in diesem Stadium verpasst hat, folgt die Dentinkaries. Das Dentin wird auf Deutsch auch als Zahnbein bezeichnet und stellt den größten Anteil der Substanz des Zahns. Reichlich zwei Drittel davon bestehen aus Kalziumhydroxylapatit. Der Rest verteilt sich auf Kollagen und Wasser. Das Zahnbein ist der Schutz des Zahnmarks. Ist es durch eine Karies beschädigt, liegen die Nerven frei und es kommt zu heftigen Zahn Schmerzen.

    Im dritten Stadium einer Karies wird von einer „caries profunda“ gesprochen. Sie beginnt, wenn die Schädigung bereits tief in das Dentin vorgedrungen ist. Als tief werden hier zwei Drittel des Wegs bis zum Zahnmarkt angenommen. Das schlimmste Stadium ist die „caries penetrans“. Sie liegt vor, wenn bereits eine direkte Verbindung zwischen der Mundhöhle und dem Zahnmarkt besteht.

    Aktuelle Studien weisen aus, dass 99 Prozent der Deuten Karies in einem der beschrieben Stadien haben. Das zeigt, wie dringend notwendig die Prävention ist, die einerseits in einer guten Zahnpflege und andererseits in regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und der fachmännischen Behandlung kleinster Schäden besteht.

     

    Wurzelbehandlung – die Chance, einen Zahn zu erhalten

    Eine Wurzelbehandlung kann an einem Zahn mit einem vitalen oder abgestorbenen Zahnmark durchgeführt werden. Am vitalen Zahnmark wird sie meistens dann gemacht, wenn dieses eine Entzündung aufweist, die sich mit Medikamenten oder anderen Therapien nicht eindämmen lässt.

    Die Ursachen für Entzündungen des Zahnmarks als Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung können sehr vielfältig sein. Sie reichen von mechanischen und kariösen Beschädigungen des Zahns bis hin zu Infektionen des Kieferbereichs. Bei Letzterem spricht der Zahnarzt von so genannten Zahntaschen und sie können dafür sorgen, dass die Krankheitserreger über den Wurzelkanal in den Zahn gelangen können. Eine Entzündung des Zahnmarks muss nicht zwangsläufig Zahn Schmerzen als begleitendes Symptom haben, was vor allem dann gilt, wenn sie bereits chronisch geworden ist. Die akute Form dagegen verursacht fast immer Zahnschmerzen oder zumindest dumpfe Schmerzen, die sich im Kiefer ausbreiten und nicht genau lokalisiert werden können.

    Bei der Wurzelbehandlung wird das komplette Zahnmark nebst alle darin befindlichen Nerven entfernt. Um möglichst alle Restkeime abzutöten, kann es sein, dass dafür mehrere Sitzungen notwendig sind, weil übergangsweise eine Füllung mit antibiotikahaltigen Materialien eingebracht wird. Abschließend werden die Hohlräume mit einer Füllung versehen, die vom menschlichen Stoffwechsel nicht resorbiert werden können.

    Eine Wurzelbehandlung wird immer erst dann durchgeführt, wenn zuvor eine Röntgendiagnostik erfolgt ist. Zusätzlich können die Lage und die Größe des Wurzelkanals manuell mit Messnadeln oder mit Hilfe eines elektronischen Apex-Lokalisators bestimmt werden. Eine Wurzelbehandlung wird immer mit einer Lokalanästhesie durchgeführt. Angstpatienten sollten sich dabei an Praxen wenden, in denen eine vorbereitende Entspannung mit Hypnose oder autogenem Training durchgeführt werden kann.

    Wie kann man Löcher im Zahn wirksam vermeiden?

    Wer keine Löcher im Zahn haben und sein von Mutter Natur gegebenes Gebiss möglichst lange behalten möchte, der sollte so früh wie möglich mit der Zahnpflege anfangen. Selbst Kleinkinder kann man dort bereits auf spielerische Weise heranführen. Auch sollte man den Kindern frühzeitig die Angst vorm Zahnarzt nehmen. Das ist ganz einfach möglich, indem man sie zu den eigenen Vorsorgeuntersuchungen mitnimmt, wo sie dem „Onkel Doktor“ ein wenig über die Schultern schauen können. In den meisten Praxen ist das heute kein Problem. Dort sollte nicht nur eine Sichtkontrolle, sondern auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden. Zahnstein wird nicht umsonst nachgesagt, dass er einerseits den Zahnhals „auslaugt“ und durch seine raue Oberfläche einerseits mechanische Reize auslösen kann und andererseits Bakterien einen optimalen Ort zum Siedeln bietet.

    Um Löcher im Zahn und die damit meist verbundenen Schmerzen zu vermeiden, sollte man kontinuierlich die von den Krankenkassen angebotenen Maßnahmen zur Vorsorge unbedingt wahrnehmen. Das gilt für Eltern und Kinder, denn eine flächendeckende Kontrolle in den Kindergärten und Schulen ist leider nicht überall gegeben und die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können dabei nur offensichtlich bestehende Schädigungen erkennen.

    Bei Kindern, wo gerade die bleibenden Zähne heranwachsen, sollte eine kurztaktige Kontrolle beim Zahnarzt durchgeführt werden. Der Zahnmediziner hat bei ihnen auch die Chance, Löcher im Zahn zum Beispiel durch einen schützenden Überzug der Kaufläche mit gut verträglichem Kunststoff zu verhindern. Das ist vor allem bei den Kids ratsam, die Bonbons gern einmal kauen statt lutschen. Auch sollte man bei seinen Kids darauf achten, ob sie eventuell nachts mit den Zähnen knirschen. Dann bieten Zahnschutzschienen eine gute Möglichkeit der Prävention.

  • Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Besonders Kinder klagen in der kalten Jahreszeit häufig darüber, dass der Hals schmerzt. Schuld an diesen Beschwerden ist meist ein Erreger, der die Rachenmandeln angreift. Das Schlucken fällt schwer, der Hals tut weh und nicht selten kommt es auch zu Fieber, wenn eine akute Entzündung der Mandeln vorliegt. Eine Mandelentzündung lässt sich relativ schnell und einfach behandeln, aber sie sollte behandelt werden, denn sonst kann es passieren, dass die Mandeln dauerhaft und chronisch entzündet bleiben.

    Die Ursachen einer Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung wird in den meisten Fällen von einem Virus oder aber durch Bakterien ausgelöst. Diese als Streptokokken bekannten Erreger dringen durch den Mund ein und setzen sich an den Rachenmandeln fest. Wenn dann auch noch das Immunsystem geschwächt ist und die Abwehr nicht mehr wie gewohnt funktioniert, dann kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung.

    Immer dann, wenn eine Mandelentzündung häufiger auftritt, dann kann es sein, dass sie chronisch geworden und das Gewebe der tiefen Rachenmandeln auf Dauer geschädigt ist. Abgestorbene Zellen und Bakterien lagern sich in den Hautvertiefungen der Schleimhäute ein und sorgen so für eine dauerhafte Entzündung. Anders als bei einer akuten Mandelentzündung ist eine chronische Entzündung kaum noch schmerzhaft, da das Gewebe vernarbt ist.

    Welche Symptome sind typisch für eine Mandelentzündung?

    Wenn sich die ersten Symptome melden, dann ist es meist schon zu spät und die Mandelentzündung ist bereits da. Aber auf welche Symptome sollte man achten?

    • Halsschmerzen
    • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
    • Schluckbeschwerden
    • Leichtes Fieber
    • Belegte Stimme
    • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen
    • Vermehrter Speichelfluss

    In einigen Fällen kommt es auch zu Kopfschmerzen und beim Gähnen kann es sein, dass die Schmerzen bis in die Ohren ausstrahlen.

    Nicht alle der genannte Symptome deuten auch auf eine Mandelentzündung hin, es können auch Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber, Scharlach oder Diphtherie sein.

    Welche Therapie bei Mandelentzündung ist die richtige?

    Bei einer normalen Mandelentzündung kann es schon helfen Eis zu lutschen, um den entzündeten Rachenraum zu kühlen. Auch ein Halswickel ist eine gute Idee, denn das sorgt dafür, dass die Mandeln wieder abschwellen. Wer möchte, der kann auch mit Kamille oder Salbei gurgeln, denn sowohl die Kamille als auch der Salbei haben entzündungshemmende Eigenschaften.

    Kommt es zu Fieber, dann sind bei Kindern Wadenwickel zu empfehlen, die das Fieber schnell, sicher und auf natürliche Weise senken. Steigt das Thermometer aber über die kritische 39° Grad Marke, dann sollte ein fiebersenkendes Mittel gegeben werden. Bei hartnäckigen Mandelentzündungen ist Penicillin ein hilfreiches Mittel, denn das Antibiotikum beschleunigt den Heilungsprozess und lässt die Entzündung sicher abklingen. Penicillin wird auch immer dann gegeben, wenn sich die einfache Mandelentzündung in eine eitrige Mandelentzündung verwandelt. Wenn die Mandeln vereitert sind, dann ist eine schnelle effektive Behandlung notwendig, denn der Eiter kann Bakterien enthalten, die für den Körper gefährlich sind.

    Da es bei einer nicht behandelten Mandelentzündung zu Folgeschäden besonders an Herz und Nieren kommen kann, ist es immer wichtig, dass ein Arzt aufgesucht wird, der die richtige Therapie einleitet. Wenn eine Mandelentzündung frühzeitig erkannt und behandelt wird, dann ist sie in der Regel nach maximal zwei Wochen komplett auskuriert.

  • Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Immer mehr Menschen leiden unter Diabetes, aber viele wissen es noch gar nicht. Diabetes im Volksmund auch Zucker genannt, ist eine immer chronisch verlaufende Erkrankung des Stoffwechsels, an der mittlerweile weltweit mehr als 380 Millionen Menschen leiden. Unterschieden wird Diabetes in zwei Typen. Typ 1 ist die eher seltene Form, während Diabetes Typ 2 in 95 von 100 Diabetes Fällen diagnostiziert wird.

    Was genau ist Diabetes und wie müssen Betroffene mit der Krankheit umgehen? Was ist zu tun, wenn es zu einem Zuckerschock kommt und wie kann man erkennen, ob man Zucker hat?

    Diabetes Typ 1

    Diabetes Typ 1 betrifft hauptsächlich Kinder und Jugendliche und ist der Typ der Zuckerkrankheit, der die meisten Beschwerden verursacht. Beim Diabetes Typ 1 werden in der Bauchspeicheldrüse die sogenannten Beta-Zellen zerstört, die eigentlich dafür zuständig sind, das für den Körper wichtige Hormon Insulin zu produzieren. Insulin ist sehr wichtig, denn das Hormon sorgt dafür, dass der Zucker über die Nahrung ins Blut gelangt und von den Zellen verarbeitet werden kann. Fehlt dem Körper das Insulin, dann bleibt der Zucker im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

    Alle, die an Diabetes Typ 1 erkranken, müssen regelmäßig Insulin spritzen, um die mangelhafte Versorgung mit dem Hormon auszugleichen.

    Diabetes Typ 2

    Früher war Diabetes Typ 2 der Zucker der älteren Menschen und wurde deshalb auch Altersdiabetes genannt. Heute stimmt das nicht mehr so ganz, denn es erkranken mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen an dieser Form der Zuckerkrankheit, und auch schon Kinder sind davon betroffen. Bei Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, versorgt die Bauchspeicheldrüse den Körper zwar mit der ausreichenden Menge Insulin, aber die Körperzellen reagieren empfindlich auf das Insulin und werden dagegen resistent. Wenn das der Fall ist, dann steigt der Blutzuckerspiegel.

    Gefährlich an Diabetes Typ 2 ist, dass die Betroffenen lange Zeit keine Symptome verspürten und erst dann, wenn sich Spätfolgen zeigen, wird die Krankheit auch erkannt. Typ 2 Erkrankte müssen zwar kein Insulin spritzen, aber sie müssen auf ihre Lebensweise achten, damit es nicht zu gravierenden Spätfolgen kommt.

    Welche Symptome treten bei Diabetes auf?

    Es gibt einige deutliche Hinweise darauf, dass eine Diabetes Erkrankung vorliegt. Zu den typischen Symptomen gehören:

    • Starker Durst
    • Vermehrter Harndrang
    • Heißhunger
    • Starker Juckreiz, besonders im Intimbereich
    • Abgeschlagenheit
    • Müdigkeit

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart2″ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und einen schnellen, aber sicheren Zuckertest machen zu lassen. Sollten die Symptome aber nicht beachtet werden, dann kann das schwerwiegende Folgen haben, denn zu den Folgeerkrankungen gehören:

    • Schlaganfall
    • Herzinfarkt
    • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, die nicht selten in einer Amputation enden
    • Veränderungen der Netzhaut, die zur Erblindung führen können
    • Störungen der Nierenfunktion
    • Erektionsstörungen

    Wie kann man Diabetes vorbeugen?

    Um Diabetes gezielt vorzubeugen, ist vor allem eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig, aber auch Sport kann effektiv dabei helfen, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Übergewicht ist vielfach ein Auslöser von Diabetes und bei vielen reicht schon eine gezielte Diät, um den Zucker im Schach zu halten. Je eher Diabetes bekämpft wird, umso geringer sind die Risiken für Spätfolgen.

  • Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten erkennen und behandeln

    Kinderkrankheiten – Welche Kinderkrankheiten gibt es?

    Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, dann sind auch die ersten Kinderkrankheiten nicht mehr fern. Masern, Mumps und die Röteln gehören ebenso zu den Kinderkrankheiten, wie auch die Wind- und Wasserpocken.

    Auch wenn Scharlach und Keuchhusten heute nicht mehr so häufig vorkommen, so gehören sie auch heute noch zu den Krankheiten, die Kinder bekommen können. Sicherlich gibt es noch mehr der Kinderkrankheiten, aber die genannten sind die häufigsten Kinderkrankheiten.

    Masern und Mumps

    Die Masern sind so etwas wie ein Klassiker unter den Kinderkrankheiten und hoch ansteckend. Die Krankheit verläuft in zwei Stadien. In der ersten Phase treten Symptome auf, die einem grippalen Infekt ähneln, in der zweiten Phase kommen dann die für Masern typischen dunkelroten und großförmigen Flecken, die zuerst hinter den Ohren zu sehen sind und die sich dann über den gesamten Oberkörper ausbreiten. Auch wenn sich weißliche Flecken im Mund zeigen und gleichzeitig hohes Fieber einsetzt, dann sind das Zeichen für eine Masernerkrankung. Wer einmal an Masern erkrankt ist, der ist für das ganze Leben dagegen immun.

    Wie die Masern, so wird auch Mumps durch Tröpfchen übertragen. Ein Anhusten oder Anniesen reicht und das Kind hat sich mit der im Volksmund auch Ziegenpeter genannten Kinderkrankheit angesteckt. Die ersten Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine deutliche Vergrößerung der Ohrspeicheldrüsen, die wie Hamsterbacken aussehen. Mumps verursacht keine Schmerzen und den meisten Kindern geht es während der Erkrankung gut.

    Röteln und Windpocken

    Röteln oder Rubella gehört zwar zu den klassischen Kinderkrankheiten, aber diese Viruserkrankung ist meldepflichtig, da sie sehr ansteckend ist. Nicht selten verlaufen die Röteln unbemerkt, es kann aber auch zu leichtem Fieber, geschwollenen Lymphknoten und zu den typischen roten Flecken kommen. In der Regel verkraften Kinder die Röteln ohne Probleme, für Erwachsene ist die an sich harmlose Kinderkrankheit aber sehr gefährlich. Besonders schwerwiegende Folgen können die Röteln bei schwangeren Frauen haben, denn die Viren, die die Krankheit auslösen, können dem Embryo schaden und zu Missbildungen führen.

    Harmloser sind da die Windpocken, die besonders bei Kleinkindern sehr häufig auftreten. Wie die Masern, so verlaufen auch die Windpocken in zwei Phasen. In der ersten Phase erinnern die Symptome an eine Erkältung, erst in der zweiten Phase kommen dann die Flecken und kleinen Bläschen dazu, die einen unangenehmen Juckreiz auslösen. Im Schnitt dauert es bis zu zehn Tage, bis die Bläschen wieder verschwunden sind. Ist die Krankheit überstanden, dann nisten sich die Viren in den Enden der Nervenzellen ein und können jederzeit wieder ausbrechen, aber dann in Form einer schmerzhaften Gürtelrose.

    Impfen oder nicht impfen?

    Da Windpocken sehr ansteckend sind, aber nur eine kurze Inkubationszeit von zwei bis drei Tagen haben, kann sowohl vorbeugend am besten zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr geimpft werden, als auch aktiv, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Die aktive Impfung schwächt die Symptome ab, aber sie macht immun. Gegen Röteln sollten vor allem Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren zum ersten Mal geimpft werden, denn dann besteht keine Gefahr mehr, an den Röteln in der Schwangerschaft zu erkranken. Die zweite Impfung sollte dann bis zum 18. Lebensjahr erfolgen oder dann, wenn ein Kinderwunsch besteht.

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-checkmark2″ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn gegen die hochansteckenden Masern geimpft wird, dann empfiehlt sich eine Kombiimpfung, denn es reicht ein Impfstoff, um auch gleichzeitig gegen Mumps und Röteln zu impfen. Eine Masernimpfung ist immer sinnvoll, denn auch wenn es sich „nur“ um eine Kinderkrankheit handelt, Masern können schlimme Folgen haben, wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung.