Schlagwort: Muskeln

  • Die Hände – ein Wunderwerk der Anatomie

    Die Hände – ein Wunderwerk der Anatomie

    27 Knochen, drei Nerven, Muskel, Sehnen und Tausende von kleinen Fühlkörperchen, die Hände sind ein echtes Wunderwerk der Anatomie. Sie machen es möglich, dass wir fühlen, tasten, streicheln, schreiben, Klavier spielen oder handwerklich tätig sein können, und obwohl die Hände wahre Alleskönner sind, merken wir erst wie wichtig sie sind, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Hände sind die anspruchsvollsten Körperteile, die der Mensch besitzt, umso wichtiger ist es, sie immer gut zu pflegen und zu schützen.

    Die Hände richtig pflegen

    Eisige Kälte und trockene Heizungsluft in den Wintermonaten, pralle Sonne im Sommer – die Haut der Hände muss viel mitmachen. Dabei ist diese Haut besonders dünn und da sie kaum Talgdrüsen hat, trocknet sie sehr schnell aus. Umso wichtiger ist es, die Haut der Hände gut zu pflegen und das nicht erst dann, wenn die Haut anfängt, Risse zu bekommen. An den Händen lässt sich das Alter ablesen, aber wer die Haut dort immer gut pflegt, der kann dem Alterungsprozess entgegen wirken. Im Alter zeigen sich auf den Händen sogenannte Altersflecken, Pigmentablagerungen in der Haut, die besonders dann sichtbar werden, wenn die Hände viel der Sonne ausgesetzt werden. Diese Flecken können mittels Laser entfernt oder mit speziellen Cremes gebleicht werden.

    Das Karpaltunnelsyndrom

    Wenn die Hände nicht mehr richtig funktionieren, dann kann ein Karpaltunnelsyndrom daran schuld sein. Es ist der sogenannte Medianus-Nerv, im Bereich des Handgelenks, der dieses schmerzhafte Syndrom verursacht. Der Nerv hat eine wichtige Aufgabe, denn er ist dafür zuständig, dass wir mit dem Daumen, dem Zeigefinger und mit Teilen des Mittelfingers fühlen können, außerdem übernimmt er die Steuerung bestimmter Muskeln in der Hand und in den Fingern. Wenn es zu nächtlichem Kribbeln in der Hand kommt oder wenn der Bereich zwischen dem Daumen und dem Mittelfinger taub wird, dann handelt es sich meist um ein Karpaltunnelsyndrom. Das Syndrom tritt meist bei älteren Menschen auf, wobei Frauen deutlich öfter davon betroffen sind als Männer.

    Die Dupuytren-Krankheit

    Während Frauen öfter ein Karpaltunnelsyndrom haben, leiden mehr Männer unter einer anderen Krankheit der Hände, der Dupuytren-Krankheit. Die Krankheit, bei der die Hände das Aussehen von Krallen bekommen, wurde nach dem französischen Arzt Baron Guillaume Dupuytren benannt, der diese Krankheit 1832 zum ersten Mal beschrieben hat. Bei der Dupuytren-Krankheit verändert sich das Bindegewebe der Haut, es bilden sich Knötchen in der Innenfläche der Hand und an der Beugeseiten der Finger. Der Prozess, bis sich die Finger komplett nach innen drehen, dauert nicht selten Jahre, und wenn es sich um eine starke Ausprägung der Krankheit handelt, dann kann der Daumen nicht mehr gestreckt oder abgespreizt werden. Welche Ursache die Dupuytren-Krankheit hat, ist bis heute unbekannt, vermutlich handelt es sich aber um einen genetischen Defekt, der vererbt wird. Heilbar ist die spezielle Krankheit der Hände bis jetzt nicht.

    Was ist ein schnellender Finger?

    Die Hände werden rund 22.000 Mal am Tag bewegt, besonders aktiv dabei sind die Finger, sie werden gebeugt, gestreckt, sie müssen tippen, schneiden, tasten und werden dabei nicht selten überstrapaziert. Immer wenn das der Fall ist, dann kann es zu einem schnellenden Finger kommen. Wenn sich ein Finger nur noch mit Mühe strecken lässt und dann plötzlich nach vorne schnellt, dann sind die Sehnen eindeutig überlastet. Der schnellende Finger ist die Krankheit der Handwerker, die die Hände über Jahre hinweg ständig belasten, auch wer viel im Garten arbeitet, riskiert auf Dauer einen Finger, der sich nicht mehr beherrschen lässt. Behandeln lässt sich der schnellende Finger entweder operativ oder konservativ, wobei der Arzt Kortison in die betroffene Sehne spritzt. Wenn diese Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss ambulant operiert werden, damit der Finger wieder normal bewegt werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / taratata

  • Ist eine Atrophie gefährlich?

    Ist eine Atrophie gefährlich?

    Atrophie ist streng genommen keine Krankheit, sondern vielmehr eine Ansammlung von Beschwerden und Symptomen, die den ganzen Körper betreffen können. Atrophie lässt Gewebe oder auch Organe schrumpfen, die Zellen verkleinern sich und die Ursachen für diesen Vorgang sind sehr vielschichtig. Ist Atrophie gefährlich? Diese Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten, denn es kommt immer auf den jeweiligen Körperteil an, der von den Symptomen betroffen ist.

    Was genau versteht man unter Atrophie?

    Im Grund ist Atrophie nichts anderes als Gewebeschwund, der durch eine Verkleinerung der Zellen in den Organen oder im Gewebe verursacht wird. Durch die verminderten Zellen kommt es dann zu einer Verkleinerung der Gewebeteile oder der Organe. Dieser Vorgang nennt sich Apoptose, was so viel wie Zelltod bedeutet. Dieser Zelltod macht eine Atrophie gefährlich, wenn zum Beispiel ein lebenswichtiges Organ wie die Niere betroffen ist. Eine Atrophie kann sowohl pathologischer als auch physiologischer Natur sein, jedoch ist eine Atrophie nicht in jedem Fall gefährlich. Der menschliche Organismus unterliegt im Laufe eines Lebens vielen Veränderungen und in einigen Phasen ist ein Gewebeschwund sogar erforderlich.

    Die Ursachen einer Atrophie

    Ob eine Atrophie gefährlich ist, das hängt immer von der Ursache ab. Handelt es sich um eine Ursache mit pathologischem und damit einem krankhaften Hintergrund, dann liegt das an einem Ungleichgewicht zwischen dem Aufbau und dem Abbau in der Struktur einer Zelle. Bei einer Altersatrophie sind es genetische Ursachen, die die Zellen im Gewebe oder in den Organen schrumpfen lassen. In diesem Fall haben die Organe und das Gewebe vereinfacht gesagt, ihren Dienst erfüllt und werden nicht mehr in vollem Umfang gebraucht. Andere Organe haben ihren Dienst schon früher getan und können abgebaut werden. Das ist zum Beispiel beim Thymus der Fall, der nach der Geschlechtsreife atrophiert und dann durch Fettgewebe ersetzt wird. Atrophie in den Eierstöcken leitet die Wechseljahre ein und auch die Produktion des Spermas wird mit zunehmendem Alter reduziert, bleibt aber erhalten.

    Wann ist Atrophie gefährlich?

    Kommt es zu einer sogenannten Hungeratrophie, dann wird eine Atrophie gefährlich, denn in diesem Fall wird nicht nur das lebenswichtige Fettgewebe verkleinert, auch die Muskulatur des Skeletts und des Herzens sind vom Schwund betroffen. Bei alten Menschen, die nur noch liegen können, wird ist eine Atrophie gefährlich, weil hier die Muskeln atrophieren und damit das Stehen oder Gehen unmöglich wird. Auch bei einer Inaktivitätsatrophie ist eine Atrophie gefährlich, denn wenn es zu einer verminderten Blut- und Nervenzufuhr kommt, dann sterben die Zellen ab und der Körper verliert die Energie, die er zum Leben braucht. Parkinson, Alzheimer und Demenz sind auf eine Atrophie zurückzuführen, denn mit zunehmendem Alter beginnt das Gehirn damit, Strukturen abzubauen.

    Wie kann eine Atrophie therapiert werden?

    Eine Behandlung oder Therapie ist nicht bei allen Varianten einer Atrophie möglich, in einigen Fällen, wie zum Beispiel bei einer Hirnatrophie, kann der Verlauf nur verlangsamt, aber nicht vollständig gestoppt werden. Es kommt auf die Form und die Ursache der Atrophie an, ob ein Abbau des Gewebes verhindert und der Stoffwechsel angeregt werden kann, sind beispielsweise die Muskeln betroffen, dann ist es möglich, die betroffenen Stellen physiotherapeutisch behandeln zu lassen. Helfen kann auch eine gezielte Bewegungstherapie, oftmals auch eine richtige Lagerung und Kühlung der betroffenen Körperpartien. Bei einer medikamentösen Therapie kommen in der Hauptsache schmerzstillende oder blutfördernde Medikamente zum Einsatz, denn vielfach ist auch eine schlechte Durchblutung der Auslöser für eine Atrophie. Bei Patienten, die unter Parkinson leiden, kommen sogenannte Dopaminergika zum Einsatz, denn diese Medikamente verhindern den Abbau von Dopamin im Gehirn. Aber auch in diesem Fall kann der Verlauf der Krankheit lediglich verlangsamt werden, ein vollständiges Verschwinden der Symptome oder eine Heilung gibt es bis heute leider noch nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / kchungtw

  • Ziehen im Unterleib – ein Symptom und viele Ursachen

    Ziehen im Unterleib – ein Symptom und viele Ursachen

    Schmerzen oder ein Ziehen im Unterleib, dieses Symptom wird in der Regel Frauen zugeschrieben. Unterleibsschmerzen sind jedoch nicht gleichbedeutend mit einem typischen Frauenleiden, denn auch bei Männern können Schmerzen im Unterleib auftreten. Die Ursachen für diese speziellen Beschwerden sind vielfältig, sie konzentrieren sich aber meist auf die Organe im unteren Drittel des Bauchbereichs. Die Harnblase kann ebenso wie die Harnröhre der Auslöser für die Schmerzen sein, der Blinddarm ist ein weiterer Faktor, aber auch die Geschlechtsorgane, die Nerven, die Lymphknoten und die Gefäße können für ein Ziehen im Unterleib sorgen.

    Ziehen im Unterleib bei Frauen

    Würden sich Schmerzen streng an die anatomischen Grenzen halten, dann wäre es für Ärzte einfacher, die Ursachen für Unterleibsbeschwerden zu finden, leider ist das nicht so und das kann die Suche schwierig machen. Wenn Frauen über ein Ziehen im Unterleib klagen, dann handelt es sich sehr häufig um Regelschmerzen, unter denen viele Frauen vor oder auch während der Periode leiden. Diese Schmerzen sind harmlos, sie sind von Frau zu Frau verschieden und sie verändern sich in der Intensität je nach Lebensalter. Konzentrieren sich die Schmerzen auf den Schamhaarbereich, dann markieren sie einen Eisprung, die Ursache könnte aber auch auf eine Infektion der Harnwege hindeuten. Wenn zu den Schmerzen Schmierblutungen kommen und die Regel ausbleibt, dann besteht die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft.

    Akute Beschwerden im Unterleib

    Alarmzeichen oder harmlos? Wenn starke Schmerzen im Unterleib akut auftreten, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt besonders dann, wenn es zu weiteren Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung kommt. In diesem Fall kann es sich um eine akute Blinddarmentzündung, eine Entzündung der Eierstöcke oder der Eileiter handeln. Plötzliches Ziehen im Unterleib kann ebenso auf einen Durchbruch von Geschwüren hindeuten, und wenn es starke Schmerzen sind, dann ist nicht selten eine Entzündung der Harnwege die Ursache.

    Chronische Schmerzen im Unterleib

    Wenn es immer wieder zu einem schmerzhaften Ziehen im Unterleib kommt und die Beschwerden länger als sechs Monate anhalten, dann sprechen die Mediziner von einem chronischen Leiden. Häufig handelt es sich bei diesen Beschwerden um eine chronische Entzündung der Geschlechtsorgane oder des Darms, aber auch ein Tumor kann der Auslöser sein. Störungen der Nerven, der Muskeln oder auch Probleme mit der Wirbelsäule, die bis in den Unterleib ausstrahlen, können schnell chronisch werden. Kommt es nach einer Operation zu Vernarbungen, dann können die ebenfalls Schmerzen im Unterleib auslösen. Der Rücken kann ebenfalls chronische Unterleibsschmerzen auslösen, oft sind es Verspannungen oder Probleme, mit der Wirbelsäule, die Symptome im Bereich des Unterleibs auslösen.

    Auch psychische Leiden können die Ursache sein

    Stress bis hin zum Burn-out macht sich nicht nur im Kopf bemerkbar, er kann auch körperliche Symptome auslösen. Das Gleiche gilt für anhaltende Erschöpfung, sowie für sexuelle Probleme. Menschen mit Angststörungen, Depressionen oder depressiven Verstimmungen verspüren oftmals ein Ziehen im Unterleib, für das es keine organische Ursache gibt. Wenn ein Facharzt nichts finden konnte, die Schmerzen aber anhalten, dann ist es immer ratsam, einen Psychologen aufzusuchen und mit ihm über die Probleme zu sprechen.

    Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

    Ein Ziehen im Unterleib muss nicht zwingend einen ernsten Hintergrund haben, trotzdem sollten immer wiederkommende Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, von einem Arzt untersucht werden. Vor allem wenn die Schmerzen plötzlich und sehr stark auftreten, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig. Frauen sollten sich an einen Gynäkologen, Männer an einen Urologen wenden, auch ein Facharzt für Magen-Darmerkrankungen, ein Gastroenterologe kann der richtige Ansprechpartner sein, wenn es zu Schmerzen im unteren Bereich des Bauches kommt. Keine gute Idee ist es, Tabletten zu kaufen und zu versuchen, die Beschwerden selbst zu kurieren, denn das kann die Probleme nur vergrößern.

    Bild: © Depositphotos.com / imagepointfr

  • Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Durch natürliches Mundspray befreit durchatmen

    Wenn nach langem reden die Stimme müde wird, wenn sich ein Gefühl der Trockenheit im Rachen einstellt, wenn Heiserkeit nur noch ein Flüstern möglich macht oder der ständige Drang besteht, sich räuspern zu müssen, dann kann ein Mundspray hilfreich sein. Das gilt auch beim berühmten Frosch im Hals, wenn man das Gefühl verspürt, als würde im Hals ein Fremdkörper sitzen. Ein Mundspray kann diese Probleme schnell und einfach beheben. Es sollte aber ein natürliches Mundspray sein, denn dieses Spray ist gut verträglich und sorgt für ein befreites Durchatmen.

    Was führt eigentlich zum Frosch im Hals?

    Jeder kennt das Gefühl einen sinnbildlichen Frosch im Hals zu haben, aber kaum jemand weiß, wie dieses Gefühl entsteht. Wenn die Stimme plötzlich weg ist und Schleim den Hals verschließt, dann versuchen wir, dieses Problem mit räuspern zu bekämpfen. Das gelingt manchmal, wenn ein Schluck Wasser getrunken wird, aber oftmals bleibt die Stimme einfach weg, und das ist besonders unangenehm, wenn man ein Telefonat führen oder eine Rede halten muss. Sich zu räuspern, ist nicht die richtige Wahl, denn beim Räuspern spannen sich die Bauchmuskeln und im Bauchraum entsteht ein Überdruck. Die Stimmlippen sind diesem Druck ebenso ausgesetzt, aber sie geben ihm kaum nach, sondern reiben sich aneinander. Wer sich dann räuspert, der greift die empfindliche Schleimhaut der Stimmlippen an und falls das öfter geschieht, dann nehmen die Stimmlippen sogar dauerhaft Schaden. Besser ist es zu schlucken, leicht zu husten oder auch zu gähnen.

    Das Räuspern natürlich bekämpfen

    Um die gestressten Stimmbänder nicht noch mehr zu reizen, sollte man in Räumen mit trockener Heizungsluft für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Viel Wasser und Kräutertee zu trinken kann ebenfalls hilfreich sein, und wenn das Räuspern besonders lästig wird, dann hilft es, mit Kamille oder mit Salbei zu inhalieren. Rauchen verstärkt die Beschwerden und das gilt auch für Nüsse und Schokolade, die die Schleimhäute reizen, sowie für Milch und Käse, die die Stimmbänder verschleimen. Für Abhilfe kann ein natürliches Mundspray sorgen.

    Die Inhalte eines natürlichen Mundsprays

    In der Natur wachsen viele Pflanzen, die eine echte Wohltat für die Gesundheit sind. Dazu gehört unter anderem die Kamille, die so herrlich aromatisch riecht und de mit ihrer antibakteriellen Wirkung auch für Mund und Rachen gesund ist. Auch die Pfefferminze ist ein bekanntes Heilkraut, das im natürlichen Mundspray Verwendung findet, denn die Arzneipflanze des Jahres 2004 erfrischt nicht nur Mund und Rachenraum, sie wirkt auch beruhigend auf die Schleimhäute und die oberen Atemwege. In die Liste der Heilpflanzen für ein natürliches Mundspray reihen sich auch der blaue Eukalyptus und der griechische Salbei ein. Der Eukalyptus überzeugt durch seinen angenehm frischen Geschmack und durch seine Fähigkeit, die Bronchien von Schleim zu befreien. Der Salbei ist ein hervorragendes Mittel gegen Halsschmerzen und hat zudem eine desinfizierende Wirkung. Menthol und Kampfer runden die Palette der Heilkräuter, die in einem natürlichen Mundspray zu finden sind, perfekt ab.

    Wie wirkt natürliches Mundspray?

    Ein natürliches Mundspray wie das Spray von Doclue enthält viele ätherische Öle, die den Mund und den Rachenraum auf natürliche Art beruhigen und für eine frische Brise sorgen. Da das Spray aus dem Hause Doclue einen sehr langen Sprüher hat, wirkt das Mundspray auch im hinteren Rachenraum und der Frosch im Hals ist schnell wieder verschwunden. Das natürliche Mundspray kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Stimme besonders beansprucht wird oder wenn sich das Gefühl einstellt, sich ständig räuspern zu müssen. Alle, die viel reden müssen, wie zum Beispiel Schauspieler oder Berufssprecher, aber auch Sänger, die immer bei Stimme sein müssen, können mit der Hilfe des natürlichen Mundsprays von Doclue ihrer Stimme etwas Gutes tun.

    Bild: © Depositphotos.com / XiXinXing

  • Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Das menschliche Auge – sehen und gesehen werden

    Kein Sinnesorgan hat eine so große Bedeutung wie das menschliche Auge, denn nur mit den Augen können wir die Welt sehen und erkennen. Das Auge nimmt alle visuellen Reize wahr, die von außen kommen und verwandelt sie in elektrische Impulse. Die so gewonnenen Informationen werden dann über den Sehnerv direkt an das Gehirn weiter gegeben. Das menschliche Auge ist ein Wunderwerk aus vielen verschiedenen Bausteinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Der Augapfel, die Augenmuskeln, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen – das sind grob gesagt die wichtigen Bausteine, die uns das Sehen ermöglichen.

    Das menschliche Auge und seine Bausteine

    Der Bulbus oculi, der Augapfel, ist das, was vom Auge außen zu sehen ist, alle anderen Bausteine spielen ihre Rollen von der Außenwelt versteckt. Da ist der Bewegungsapparat mit den Augenmuskeln und die Tenon-Kapsel, der Sehnerv und die Schutzvorrichtungen, zu denen die Bindehaut, die Augenhöhle, die Augenlider und der Tränenapparat gehören. Der Augapfel ist dafür zuständig, die Lichtreize, wahrzunehmen, die von außen kommen. Er ist rund und etwas kleiner als ein Tischtennisball, und im Inneren des Augapfels verbergen sich der Glaskörper, die Linse und die Augenkammern. Der Augapfel selbst besteht aus drei Schichten, der äußeren, der mittleren und der inneren Augenhaut.

    Wie können wir sehen?

    Die Arbeit des Auges ist ein sehr komplexer Vorgang, der nur durch das enge Teamwork zwischen den Augen und dem Gehirn funktioniert. Um überhaupt sehen zu können, bedarf es einer Lichtquelle, und das kann zum Beispiel die Sonne oder eine Lampe sein. Wenn das Licht auf das menschliche Auge fällt, dann trifft es zunächst einmal auf die Hornhaut, dann auf die Pupille, dann die Linse und den Glaskörper und landet schließlich bei der Netzhaut. Die erste Station, die Hornhaut ist transparent und hat keine Gefäße, die Hornhaut ist das Fenster des Auges. Die zweite Station ist die Pupille, sie reguliert, wie viel des Lichts tatsächlich auf die Netzhaut kommt. Ist es dunkel, dann wird die Pupille größer, damit möglichst viel Licht hereinkommt, ist es hell, dann zieht sie sich zusammen und wird klein.

    Durch die Regenbogenhaut, die die Pupille umschließt, trifft das Licht dann auf die Linse und da diese gewölbt ist, werden die Lichtstrahlen hinter der Linse gebündelt und laufen dann auf der Netzhaut zusammen. Da die Linse ihre Form verändern kann, ist das menschliche Auge in der Lage, Dinge aus der Nähe und aus der Entfernung zu fokussieren. Das Bild, das schließlich auf der Netzhaut abgebildet wird, steht auf dem Kopf, aber über den Sehnerv kommen die Impulse der Nerven zur Sehrinde im Gehirn. Das Gehirn muss dann nur noch die gesendeten Signale auswerten und das Bild um 180° Grad drehen.

    So wird das Auge optimal geschützt

    Das menschliche Auge ist sehr empfindlich und muss entsprechend geschützt werden. Dazu hat die Natur verschiedene Schutzvorrichtungen eingebaut, die das Auge vor Schweiß, Staub, Schmutz, Nässe, Trockenheit und auch vor Bakterien schützt. Damit die Augen nicht so schnell verletzt werden können, liegen sie in knöchernen Augenhöhlen, einer Art Mulde im Gesichtsschädel, die den Augapfel umschließt. Die Augenhöhle, die sogenannte Orbita, setzt sich aus sieben Schädelknochen zusammen, die aneinandergrenzen. In der Augenhöhle sind Öffnungen, durch die sich die Gefäße ziehen und an zwei Stellen ist die Augenhöhle sehr zerbrechlich. Der Orbita-Boden und die seitliche Innenwand können zum Beispiel bei einem Faustschlag auf das Auge sofort brechen. Das menschliche Auge wird aber auch durch, zwei bewegliche Hautfalten geschützt, die Augenlider, die die vordere Seite des Auges bedecken und den Augapfel vor Druck von außen absichern. Zudem können Fremdkörper wie Staub oder Schweiß so nicht an den Augapfel dringen, und die Augen werden auch vor dem Austrocknen geschützt.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph

  • Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Darf man Spinat aufwärmen oder nicht?

    Viele Hausfrauen haben von ihren Müttern gelernt, dass Spinat und Pilze nicht aufgewärmt werden dürfen, denn dann sind sie giftig. So alt wie diese Weisheit, ist auch die Frage: Stimmt es, dass man Spinat nicht aufwärmen soll, oder ist es völlig ungefährlich, wenn das Gemüse am nächsten Tag noch mal aufgewärmt wird? Schuld an dieser kontroversen Diskussion ist das im Spinat enthaltene Nitrat, denn das soll richtig giftig sein, wenn der Spinat aufgewärmt wird.

    Auf die Lagerung kommt es an

    Im Spinat wie auch in vielen anderen Blattgemüsesorten, ist Nitrat enthalten. Nitrat ist eine harmlose Stickstoffverbindung, die die Pflanzen brauchen, um zu wachsen. Wird der Spinat falsch oder auch zu lange gelagert, dann verwandelt sich das an sich harmlose Nitrat in giftiges Nitrat und das kann unter Umständen gefährlich werden. Nur den Spinat aufwärmen und die falsche Lagerung reichen jedoch nicht aus, um aus Nitrat gefährliches Nitrat zu machen. Trotzdem heißt das nicht, dass man niemals Spinat aufwärmen sollte, für Erwachsene besteht nämlich keine Gefahr, sich am aufgewärmten Gemüse zu vergiften. Was man allerdings nicht tun sollte, ist, den Spinat nicht zu lange warm halten, er sollte schnell abkühlen und dann nicht länger als einen Tag und dann auch nur im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Spinat aufwärmen – eine Gefahr für den Magen?

    Spinat aufwärmen kann eine Gefahr für den Magen darstellen, denn wenn das Nitrat auf Magensäure oder auf durch den Mund aufgenommene Bakterien trifft, dann verwandelt sich die harmlose Stickstoffverbindung in Nitrosamine, die nicht ganz ungefährlich sind. Um diese Gefahr zu bannen, ist Vitamin C ein bewährtes Mittel, denn Vitamin C hilft dabei, diesen Prozess der Umwandlung von Nitrat in Nitrosamine zu stoppen. Es kann also hilfreich sein, zu einem Teller aufgewärmten Spinat ein Glas Orangensaft zu trinken oder vielleicht auch einen Salat mit einem Zitronensaftdressing zu essen.

    Gefährlich für Kinder

    Wenn man Spinat aufwärmen will, dann sollte das Gemüse nur von erwachsenen Menschen gegessen werden, denn bei Kindern ist Vorsicht geboten. Besonders kleine Kinder sollten keinen Spinat essen, der aufgewärmt wurde, denn Kindermägen reagieren sehr empfindlich auf Nitrat. Für Säuglinge kann das Nitrat im aufgewärmten Spinat sogar lebensgefährlich werden, denn das Nitrat kann den Sauerstofftransport im Blut blockieren, was dann letztendlich zur Blausucht führt. Kinder, die unter drei Jahren sind, sollten nur Spinat essen, der frisch zubereitet wurde oder der aus einem Gläschen kommt. Außerdem ist es wichtig, den Spinat vor dem Kochen sehr gründlich zu waschen und dann zu blanchieren, denn diese Maßnahmen helfen dabei, den Nitratgehalt deutlich zu senken.

    Warum Nitrat nicht nur gefährlich ist

    Spinat aufwärmen ist gefährlich – diese alte Küchenregel ist bis heute aktuell und noch immer wird das Nitrat als gefährlich eingestuft. Ernährungswissenschaftler sehen das aber ein bisschen anders, denn sie sehen Nitrat weniger kritisch und zeigen die Vorteile auf, die die Stickstoffverbindung hat. Es gibt einige Studien, die belegen, dass Nitrat die Blutgefäße weitet und damit für einen niedrigen Blutdruck sorgt, zudem wirkt sich das Nitrat positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Nahrungsmittel, die Nitrat enthalten, sind bei vielen Sportlern sehr beliebt, denn sie liefern viel Energie und fördern außerdem das Wachstum der Muskeln.

    Früher riskant

    Pilze und Spinat aufwärmen war in früheren Zeiten vielleicht ein Risiko, weil die hygienischen Zustände damals nicht perfekt waren. So wurden Lebensmittel vielfach auf der Kellertreppe gelagert, da es noch keine Kühlschränke gab. Auch der Spinat wurde so aufbewahrt und war entsprechend mit Bakterien belastet, die im Zusammenhang mit Nitrat sehr gefährlich werden konnten. Heute gibt es Kühlketten, die verhindern, dass das Blattgemüse bakteriell belastet wird. Wer also Spinat aufwärmen möchte, der kann das tun, frisch zubereitet schmeckt er aber wesentlich besser.

    Bild: © Depositphotos.com / pitrs10