Schlagwort: Muskeln

  • Reiten ist gesund, weil …

    Reiten ist gesund, weil …

    Das Pferd gehört zu den ältesten Nutztieren des Menschen. Es wird seit Jahrtausenden eingesetzt, um Lasten zu tragen, Menschen und Gegenstände zu transportieren und auch um hungrige Bäuche zu füllen. In der heutigen Zeit sind all diese Aspekte jedoch mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Pferde gelten heute in erster Linie als Haustiere, die von ihren Besitzern jede Menge Liebe erhalten.

    Außerdem sind Pferde ein wichtiger Bestandteil für verschiedene Sportarten wie zum Beispiel Sprung- oder Dressurreiten.

    Reiten als Sportart ist nicht nur bei jungen Mädchen sehr beliebt. Die Aktivität verbindet verschiedene Faktoren miteinander.

    Hierzu gehören:

    • Die Interaktion mit einem Tier
    • Der Aufenthalt in der Natur
    • Die sportliche Aktivierung des gesamten Körper

    Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Reiten gesund ist und sowohl dem Körper als auch der Seele guttut. Vor allem das Reiten in Dänemark ist gerade sehr beliebt.

    Reiten ist gesund, weil der gesamte Körper angespannt wird

    Wer schon mal auf dem Rücken eines Pferdes saß, weiß, dass dort oben Disziplin und Rückgrat gefragt sind. Reiten beansprucht den gesamten Körper und sorgt dafür, dass er gleichmäßig angespannt wird. Das wiederum hat einen positiven Effekt auf verschiedene Muskelpartien. Hierzu gehören auch Muskeln, die im Alltag eher wenig beansprucht werden. Reiten ist also eine abwechslungsreiche Sportart, die den Körper auf besondere Weise fordert und fördert. Durch das permanente An- und Entspannen der Muskel werden diese gestärkt und in Form gebracht.

    Reiten ist gesund, weil neue Bewegungsabläufe erlernt werden

    Mit dem Reiten ist es wie mit dem Fahrradfahren: Wenn man es erst einmal erlernt hat, sitzt man fest im Sattel. Bis es soweit ist und man sich zu 100 % sicher auf dem Pferd fühlt, sind Geduld und Durchhaltekraft gefordert. Beim Reiten gilt es in erster Linie, die Balance auf dem Pferd zu halten. Dafür ist es notwendig, dass der Körper gänzlich neue Bewegungsabläufe erlernt. Das ist nicht nur gut für die Haltung und die Muskulatur, sondern regt auch das Gehirn an. Reiten ist gesund, weil es sowohl den Körper als auch den Geist beansprucht.

    Reiten ist gesund, weil es Stress abbaut

    Pferde genießen allgemein einen äußerst positiven Ruf. Sie gelten als ruhige und ausgeglichene Tiere, die diese positive Kraft auch auf ihre Reiter übertragen können. In der Tat ist Reiten eine tolle Möglichkeit, um Stress abzubauen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Auch dies ist ein Fakt, der bestätigt: Reiten ist gesund!

    [quote]Tipp: Nicht nur das Reiten an sich, sondern auch die Pflege des Pferdes entspannt. Lassen Sie sich daher ruhig Zeit beim Putzen, Striegeln und Füttern des Treuen Vierbeiners.[/quote]

    Reiten ist gesund, weil man an der frischen Luft ist

    Reiten ist, mit Ausnahme von wenigen Disziplinen, ein waschechter Outdoor-Sport. Das bedeutet, dass Sie bei einem ausgedehnten Ausritt jede Menge frische Luft aufnehmen. Darüber hinaus kann der Körper, wenn die Sonne scheint, das lebenswichtige Vitamin D produzieren. Dieses sorgt unter anderem für gute Laune und ein allgemeines Wohlbefinden.

    Wann Reiten nicht geeignet ist

    Es kann an dieser Stelle festgehalten werden: Reiten ist gesund und trainiert den gesamten Körper. Dennoch ist die Sportart nicht für alle geeignet. Das gilt insbesondere für Menschen, die…

    • … eine Pferdehaar-Allergie haben
    • … einen Bandscheiben-Vorfall hatten
    • … eine Verletzung an der Wirbelsäule haben oder hatten

    Vor allem bei einer Schädigung der Wirbelsäule ist Reiten absolut nicht empfehlenswert. Das liegt daran, dass ein Großteil der Bewegungsabläufe auf dem Pferd über die Wirbelsäule stattfindet. Durch das stetige Auf- und Abwippen beim Reiten ist die Wirbelsäule hohen Kräften ausgesetzt, die sie nicht immer einwandfrei abfedern kann.

    [quote]Tipp: Wenn Sie nach mehrmaligem Reiten unter starken Rückenschmerzen leiden, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Wenn die Schmerzen ein Resultat falscher Haltung sind, kann außerdem ein Reitlehrer helfen.[/quote]

    Bild: © Depositphotos.com / pirita

  • Wie gesund ist Kefir?

    Wie gesund ist Kefir?

    Jeder möchte alt werden und dabei gesund bleiben, aber das ist leider nicht ganz so einfach. Wer gesund leben will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn sie ist der Schlüssel für ein langes Leben. Eine große Rolle kann dabei Kefir spielen, denn das Milchgetränk wird in seinem Herkunftsland dem Kaukasus, auch das Getränk der Hundertjährigen genannt. Auch hierzulande ist bekannt, dass Kefir gesund ist, denn Kefir stärkt zum einen das Immunsystem und wirkt sich zum anderen positiv auf die Verdauung aus. Aber was macht Kefir gesund und was ist das Geheimnis dieses leckeren Getränks?

    Was ist Kefir eigentlich?

    Kefir kann man in jedem Supermarkt und auch jedem Discounter finden. Vor allem an heißen Sommertagen ist Kefir sehr beliebt, weil er herrlich erfrischt, den Durst löscht und dazu auch noch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist ein Getränk, das aus sauerer Milch hergestellt wird, die gären muss, damit sich in Verbindung mit der Milch die Kefirpilze entwickeln können. Im Kaukasus wurde und wird bis heute Kefir aus Stutenmilch gewonnen, in Westeuropa wird aber in der Regel Kuhmilch verwendet, um Kefir herzustellen. Kefir ist leicht dickflüssig und erinnert mit seinem säuerlichen Geschmack ein wenig an Buttermilch. Da Kefir aber Kohlensäure enthält, sprudelt das Milchgetränk, wenn es in eine Tasse oder in ein Glas geschüttet wird. Je nach Art der Herstellung hat Kefir einen kleinen Anteil Alkohol, und wer keinen Kefir mit Milch mag oder Milch nicht vertragen kann, der sollte Wasserkefir probieren, das der aus einer zuckerhaltigen Wasserlösung hergestellt wird. Im Geschmack erinnert Wasserkefir übrigens an Kombucha.

    Warum sind Kefirpilze so wichtig?

    Für die Herstellung von Kefir sind die Kefirpilze oder die Kefirknollen unerlässlich. Kefirpilze sind eine Mischung aus Hefen und Bakterien, die für die nötige Gärung des Getränks sorgen, wenn sie sich mit dem Milchzucker, der Laktose in der natürlichen Milchsäure verbinden. Während des Gärungsprozesses wird die Milchsäure zum einen in Alkohol und zum anderen in Kohlensäure umgewandelt. Kefirpilze sind sehr ergiebig und können mehrfach zur Herstellung von Kefir verwendet werden.

    Wie gesund ist Kefir?

    Dass Kefir gesund ist, das ist steht außer Frage. Kefir ist gesund für den Darm, denn er regt die Darmtätigkeit an. Menschen, die mit Verstopfungen zu tun haben, sind daher immer gut beraten, regelmäßig Kefir zu trinken. Kefir enthält viel Eiweiß, die Vitamine A, B und D sowie Folsäure, die vor allem für schwangere Frauen sehr wichtig ist. Aber auch die Knochen, die Muskeln, Nerven und die Zähne profitieren von der im Kefir enthaltenen Folsäure. Auch die probiotische Wirkung macht Kefir gesund, denn im Gegensatz zu anderen Milchprodukten wie Joghurt oder auch Buttermilch, sind in den Milchsäurebakterien im Kefir auch Essigsäurebakterien und Hefe enthalten. Die Mikroorganismen unterstützen die Arbeit des Dickdarms, sie bekämpfen erfolgreich Krebserreger und sie stärken zudem das Immunsystem und damit die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers.

    Perfekt für die Diät

    Wer sich für Magermilchkefir entscheidet, der wählt eine Kefirsorte, die reich an Proteinen ist, die satt macht, wenig Fett und damit auch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist also nicht nur gesund, er ist auch sehr hilfreich, wenn es um eine Diät geht. Wer mag, der kann den Kefir pur trinken, aber auch zu frischem Obst, als leckerer Shake und zu püriertem Gemüse schmeckt Kefir besonders gut. Während einer Diät profitiert die Darmflora vom Kefir, und er wirkt sich auch sehr positiv auf den Energiestoffwechsel aus, was bei einer Diät immer wichtig ist. Kefir kann aber auch für eine schöne Haut sorgen, denn wenn die Darmflora gesund ist, dann haben Hautprobleme wie Mitesser und Pickel keine Chance mehr. Für eine Gesichtsmaske, die reinigt und Feuchtigkeit spenden soll, ist Kefir ebenfalls ein hervorragendes Mittel.

    Bild: © Depositphotos.com / daffodil

  • Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Er verursacht einen stechenden Schmerz, der an einen elektrischen Schlag erinnert und der jeden praktisch aus heiterem Himmel treffen kann – der Ischiasnerv. Ischiasschmerzen oder eine Ischiasneuralgie, wie diese Beschwerden medizinisch korrekt heißen, ziehen sich in der Regel vom Rücken über das Gesäß bis in die Beine, und das unterschiedet den Ischiasschmerz vom bekannten Hexenschuss. Immer dann, wenn die Schmerzen an der Nervenbahn des Ischiasnervs entlangziehen, dann spricht der Arzt von einer Ischialgie oder von radikulären Kreuzschmerzen. Für diejenigen, die betroffen sind, ist dieser Schmerz eine echte Qual.

    Was genau ist der Ischiasnerv?

    Der Ischiasnerv ist der längste Nerv im menschlichen Körper und er besteht unter anderem aus den Nervenfasern des Rückenmarks. Der sehr dicke Nervenstrang beginnt am unteren Teil des Rückens und verläuft dann über die Hüfte, die Rückseite des Oberschenkels durch die Kniekehlen bis hinunter zu den Füßen. Wenn der Ischiasnerv eingeklemmt oder verletzt wird, dann ist praktisch die ganze untere Hälfte des Körpers betroffen, und im schlimmsten Fall dehnen sich die Schmerzen vom Rücken bis in die Fußgelenke aus. Wenn Ischiasschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden, dann strahlen die Schmerzen vom Rücken in das jeweils betroffene Bein aus.

    Welche Ursachen für Ischiasschmerzen gibt es?

    Immer dann, wenn der Ischiasnerv gereizt wird, dann schmerzt er. Das passiert sehr häufig durch Verspannungen der Muskeln, aber auch wenn Wirbelkörper den Ischiasnerv blockieren, dann beginnt er zu schmerzen. Eine Vorwölbung der Bandscheibe ist eine weitere mögliche Ursache für Ischiasschmerzen, eher selten sind hingegen Tumore oder auch Entzündungen der Auslöser für einen schmerzenden Ischiasnerv. Die Schmerzen konzentrieren sich in der Regel auf die Region zwischen dem vierten Lendenwirbel und dem zweiten Kreuzbeinwirbel, denn an dieser Stelle tritt der Ischiasnerv aus dem Rückenmark aus und bildet eine Nervenwurzel. An dieser Position teilt sich der längste Nerv des Körpers und verläuft nach rechts und links, immer in Richtung der beiden Gesäßhälften, über die Beinen bis zu den Füßen.

    Welche Beschwerden löst der Ischiasnerv aus?

    Im Laufe des Lebens verschleißen die unteren Bandscheiben, und das sorgt für eine instabile Lage im Rücken. Der Ischiasnerv ist davon besonders betroffen und sorgt bei einer unbedachten Bewegung für die typischen Beschwerden. Der Schmerz, den der Ischiasnerv auslöst, kann brennend, aber auch stechend, dumpf oder bohrend sein. Wenn die Schmerzen plötzlich und auch sehr heftig auftreten, dann handelt es sich nicht selten um einen Bandscheibenvorfall. Zu den Symptomen, die der Ischiasnerv auslöst, gehören auch ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in einem oder in beiden Beinen, auch wenn Lähmungserscheinungen und eine Kraftminderung in einem Bein auftreten, kann das auf einen beschädigten Ischiasnerv hinweisen.

    Wie werden Ischiasbeschwerden behandelt?

    In der Regel verschwinden die Schmerzen im Ischiasnerv nach wenigen Tagen, höchstens aber nach sechs Wochen wieder von ganz alleine. Wenn die Schmerzen jedoch nach diesem Zeitraum nicht verschwinden, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Das ist auch der Fall, wenn es zu sogenannten „Red Flag“ Symptomen kommt, wenn die Betroffenen zum Ischiasschmerz Probleme mit der Entleerung von Darm und Blase bekommen. Wenn diese Symptome auftreten, dann muss sofort operiert werden, denn sonst kann es passieren, dass die Blase gelähmt bleibt und der Patient sein Leben lang auf einen Blasenkatheter angewiesen ist. Diese „Red Flag“ Symptome zeigen sich vor allem bei älteren Menschen, aber auch dann, wenn es zu einer Fraktur im Bereich der unteren Wirbelknochen gekommen ist. Bei klassischen Ischiasschmerzen hat sich eine Behandlung aus schmerzstillenden Medikamenten und einer gezielten Physiotherapie bewährt. Die Medikamente nehmen aber nicht nur den akuten Schmerz, sie sind auch gleichzeitig entzündungshemmend und verhindern, dass die Schmerzen chronisch werden. Bettruhe, wie sie früher verordnet wurde, wird heute nur noch sehr selten empfohlen, denn Bewegung ist durchaus hilfreicher für die Betroffenen.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Arthrose ist eine Krankheit, die früher oder später fast jeden erwischt. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken, denn die Gelenke halten die ständigen Belastungen nicht mehr aus, sie entzünden sich, verschleißen oder es kommt zu Knochenschwund und damit auch zu einer Arthrose. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die in den meisten Fällen durch die Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht. Bemerkbar macht sich die Arthrose durch Schmerzen in den Gelenken, besonders häufig treten diese Schmerzen an der Hand, der Schulter, an den Füßen und am Knie auf. Aber es gibt Möglichkeiten, einer Arthrose zu entgehen, denn auch die Ernährung und mangelnde Bewegung kann dazu führen, dass es zu einer Arthrose kommt.

    Was führt zu einer Arthrose?

    Arthrose ist nur in den seltensten Fällen erblich bedingt, in der Regel sind das Alter, aber auch die Ernährung und zu wenig Bewegung daran schuld, wenn es zu einer Arthrose kommt. Übergewicht kann zur chronischen Gelenkentzündung ebenso führen wie auch eine ständige Überbelastung der Gelenke. Nach Knochenbrüchen, bei denen Gelenke zu Schaden gekommen sind, ist eine Arthrose keine Seltenheit und auch Schäden am Meniskus und eine Fehlstellung der Beine wie zum Beispiel X-Beine, können die Gelenkentzündungen auslösen oder sie begünstigen.

    Welche Symptome gibt es?

    Arthrose beginnt in der Regel mit ziehenden Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Im Verlauf wird es dann immer schwieriger das Gelenk zu bewegen, und auch Entzündungen mit Wassereinlagerungen, Schwellungen und Rötungen sind bei Arthrose keine Seltenheit. Die Schmerzen entstehen immer dann, wenn ein Gelenk nicht mehr ausreichend geschmiert wird und die Gelenkknorpel zum Teil schon abgebaut werden. Ist das der Fall, dann reiben die Oberflächen der Knorpel aneinander und das verursacht bei jeder Bewegung Schmerzen. Vor allem der sogenannte Startschmerz beim morgendlichen Aufstehen und auch der Anlaufschmerz nach langem Sitzen machen den Betroffenen zu schaffen.

    Wie kann Arthrose behandelt werden?

    Arthrose kann behandelt werden, aber von Medizinern wird immer wieder Bewegung und Abnehmen bei Arthrose empfohlen, denn eine vernünftige Ernährung und viel Sport helfen dabei, die Gelenke zu schützen und zu schonen. Um erst gar nicht an Arthrose zu erkranken, hilft es schon, bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. Alle, die schon einmal mit Arthrose zu tun hatten, sollen diese 5 Lebensmittel meiden:

    • Weißbrot
    • Alles, was frittiert ist
    • Margarine
    • Weißen Reis
    • Weißen Zucker

    Es fällt nicht schwer, auf diese Lebensmittel zu verzichten, denn Vollkornbrot ist deutlich gesünder, Frittiertes kann durch Gegrilltes ersetzt werden und auch Vollkornreis ist eine gesunde und leckere Alternative zum klassischen weißen Reis. Honig kann den weißen Zucker ersetzen und auf Streichfette wie Butter und Margarine sollten alle, die an Arthrose erkrankt sind, nach Möglichkeit ganz verzichten. Natürlich sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt, aber wer die Gefahr an Arthrose zu erkranken, minimieren will, der muss seine Ernährung strikt umstellen.

    Gibt es Medikamente?

    Arthrose kann heute gut medikamentös behandelt werden. So kann zum Beispiel mit der Einnahme von Arthrodent etwas gegen den Abbau des Knorpels getan werden, denn das natürliche Medikament gegen Arthrose wirkt entzündungshemmend und sorgt so dafür, dass sich keine Entzündung bilden kann. Ganz rückgängig machen lässt sich eine Arthrose leider nicht mehr, die Krankheit nimmt immer einen chronischen Verlauf. Das Ziel der Behandlung und der Therapie ist es daher, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern. Dabei hilft eine Gewichtsabnahme, damit die Gelenke nicht mehr so stark belastet werden und auch gezielte Bewegungsübungen können den Patienten die Schmerzen nehmen. Massagen können hilfreich sein und auch Schwimmen wird von den meisten Betroffenen als sehr angenehm empfunden. Auf diese Weise werden Muskeln wieder aufgebaut und die Bewegungen fallen leichter. Eine gesunde Ernährung und viel Sport sind die besten Mittel, um einer Arthrose zu begegnen.

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  • Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Viele Menschen haben schon einmal Sehstörungen gehabt und sich wahrscheinlich gedacht, dass sie ihre Augen einfach nur überanstrengt haben. Wenn die Augen schmerzen, dann kann das ein Zeichen sein, den Augen eine kleine Pause zu gönnen. Wer aber öfter unter Augenschmerzen oder unter Sehstörungen leidet, der sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, denn es kann sein, dass die Nervenkrankheit Multiple Sklerose die Ursache für die Probleme ist.

    Welche Warnzeichen gibt es bei Multiple Sklerose?

    Tatsächlich können Augen schmerzen, wenn sie überanstrengt werden und es kann auch zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Wenn sich aber plötzlich die Farben verändern, wenn sie blasser wirken oder wenn man auf einmal dunkler sieht, dann kann das ein erstes Zeichen für Multiple Sklerose sein. Ein Alarmsignal ist auch, wenn die Augen bei Bewegungen schmerzen, denn auch dann steckt im schlimmsten Fall eine Multiple Sklerose dahinter. Die unheilbare Nervenkrankheit beginnt nämlich mit einer Entzündung des Sehnervs, der das Auge auf direktem Weg mit dem Gehirn verbindet.

    Wie kann der Arzt die Krankheit erkennen?

    Wenn ein Patient mit fortdauernden Sehstörungen oder schmerzenden Augen zum Arzt geht, dann wird dieser als Erstes mit einer Lampe ins Auge leuchten, um festzustellen, ob die Pupille langsam oder schnell reagiert. Schmerzt das Auge, dann reagiert die Pupille auffallend langsam. In der Regel wird der Arzt dann eine Kernspintomografie anordnen, denn es dann besteht der Verdacht, dass es sich tatsächlich um Multiple Sklerose handelt. Sollten im Laufe der Zeit noch andere Entzündungsherde im Gehirn auftreten oder wenn es zu verdächtigen neurologischen Symptomen kommt, dann besteht an der Diagnose Multiple Sklerose kaum noch ein Zweifel.

    Die Krankheit der jungen Erwachsenen

    MS, wie die Multiple Sklerose abgekürzt wird, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, das vor allem junge Menschen betrifft. Im Verlauf der Krankheit werden die schützenden Hüllen zerstört, die die Nerven umgeben, und der Verlauf der MS ist immer chronisch. Über die Ursachen der Multiplen Sklerose wurde lange gerätselt, heute gehen Ärzte davon aus, dass die Ursachen der Krankheit in einer Störung des Autoimmunsystems zu finden sind. Die Abwehr- und Entzündungszellen des Körpers greifen die körpereigene Struktur an und das führt dann zum Abbau der Schutzhüllen, die die Nerven umgeben. Die Fasern der Nerven werden so dauerhaft geschädigt und in der Folge werden Nervenreize schlechter oder überhaupt nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet. Was aber genau diesen Prozess in Gang setzt, das ist bis heute ein Rätsel. Die Symptome der Krankheit sind sehr unterschiedlich und das ist der Grund, warum Multiple Sklerose auch die Krankheit der vielen Gesichter genannt wird. Viele Betroffene verspüren Lähmungserscheinungen und eine erhöhte Spannung in den Muskeln, andere haben plötzlich Gefühlsstörungen in den Extremitäten, und auch Muskelschwäche und plötzliche Sehstörungen können ein Anzeichen für eine Multiple Sklerose sein.

    Bild: © Depositphotos.com / tongdang

  • Stillen hat offenbar einen positiven Einfluss auf die Zähne

    Training für den Mund

    Baierbrunn (ots) – Babys, die gestillt werden, entwickeln seltener Zahnfehlstellungen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine Langzeitstudie der Universität Adelaide mit mehr als 1300 Kindern ergab: Kleine, die drei bis sechs Monate lang gestillt wurden, hatten ein um 33 Prozent niedrigeres Risiko für einen Überbiss und ein um 41 Prozent niedrigeres Risiko für schiefe Zähne. Vermutlich fördere das Stillen die Entwicklung der Muskeln im Mund. Der Grund: Das Kind setzt Kiefer und Zunge kräftiger ein als beim Trinken aus der Flasche. 

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    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3123122