Schlagwort: Mutter

  • Down-Syndrom – Trisomie 21

    Down-Syndrom – Trisomie 21

    Beim Down-Syndrom, auch Trisomie 21, tritt eine menschliche Genommutation auf. Dabei ist das 21. Chromosom ganz oder teils verdreifacht vorzufinden. Es handelt sich nicht um eine Erbkrankheit, sofern nicht die Mutter das Down-Syndrom hat. Merkmale sind individuell verschieden ausgeprägt.
     
     

    Verschiedene Formen beim Down-Syndrom

    Das Down-Syndrom hat verschiedene Erscheinungsformen. Die häufigste stellt sich so dar, dass bei allen Zellen eine Verdreifachung vom Chromosom 21 vorliegt. In wenigen Fällen hat sich eine Verdreifachung an ein anderes Chromosom angedockt. Bei der dritten, ganz seltenen Form, liegt die normale eine 21-Verdoppelung vor, jedoch ist ein Chromosom länger, was ebenfalls eine Verdreifachung ist. Menschen mit Down-Syndrom zeigen mehr oder weniger ausgebildete Merkmale. Zum Beispiel ein rundes Gesicht mit flachem Profil, Schrägaugen, schmaler, hoher Gaumen, breite kurze Hände mit Vierfingerfurche, gedrungene Füße mit Abstand zwischen großer und zweiter Zehe, kleinere Gestalt. Es müssen nicht alle Merkmale auftreten und nicht gleich stark. Menschen mit Trisomie 21 sind so unterschiedlich wie andere auch. Ebenfalls betrifft das die geistige Entwicklung, die von starker Verlangsamung bis zu normaler Intelligenz reichen kann.
     
     

    Diagnostik und Entwicklung

    Die Diagnose kann bereits im Mutterleib durch Fruchtwasserspiegelung gestellt werden. Das Risiko erhöht sich mit dem Alter der Mutter. Nach der Geburt wird anhand der Merkmale diagnostiziert. Kinder mit Down-Syndrom entwickeln sich meist in den ersten Jahren langsamer, können eher sprechen als sich sicher bewegen. Ihnen sollte jede erdenkliche Förderung zuteilwerden, da die Chancen auf ein selbstständiges Leben dann sehr gut sind. Kein Down-Syndrom gleicht dem anderen. Verallgemeinerungen für Verhalten und Entwicklung sind nicht zu stellen.

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  • Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Eine Durchführung des Ultraschalls steht immer wieder in der Kritik. Denen, die die Vorteile der Untersuchung zur Früherkennung von Risiken und Krankheiten zu schätzen wissen, stehen massive Kritiker entgehen. In deren Augen sei die Technik zur Geburtshilfe und – vorbereitung überzogen. Auch werfen Skeptiker der Untersuchungsmethode vor, Panik zu verbreiten. Forschungen haben gezeigt, dass Babys schon im Mutterleib von Ängsten, Gefühlen und Vorlieben geprägt werden. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, inwiefern sich das Geräusch der Ultraschalluntersuchung auf das Ungeborene auswirken kann.

     

    Vorteile einer Ultraschalluntersuchung

    Ultraschallbilder wecken nicht nur Emotionen bei den werdenden Eltern, auch öffnen sie die Möglichkeit, Erkrankungen sowie Auffälligkeiten zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Zwar sollten die Untersuchungen nicht zu oft durchgeführt werden. Jedoch äußern Experten, zu der die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall gehört, dass eine etwaige Untersuchung für die Ungeborenen keine gesundheitlichen Gefahren berge. Die DEGUM fügt nichts desto trotz hinzu: „Dennoch sollten sie ausschließlich von Experten und zur medizinischen Diagnostik durchgeführt werden – nicht zum sogenannten ‚Babyfernsehen’“.

    Häufigkeit von Ultraschalluntersuchungen

    Während einer Schwangerschaft haben werdende Eltern die Möglichkeit, bis zu drei Untersuchungen via Sonografie durchführen zu lassen. Dank dieser Technologie können Krankheiten und Fehlbildungen immer früher festgestellt werden. Zudem können Ärzte sowie die werdenden Eltern im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge auf die Diagnose reagieren. Dennoch befürchten die Betroffenen, dass die Untersuchung dem Nachwuchs schaden könnte. Ihre Sorge besteht darin, dass das Baby den Ultraschall hören, spüren oder gar geschädigt werden könnte. In der Fachzeitschrift „Ultraschall in der Medizin“ gibt die DEGUM jedoch Entwarnung. Sonografien seien nach aktuellen Kenntnissen nicht spürbar. Somit würden sie auch keine Schäden verursachen.

     

    Wie funktioniert eine Ultraschalluntersuchung?

    Professor Eberhard Merz, der Chefarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Nordwest Frankfurt ist, äußert: „Ultraschall ist eine Schallwelle, die mechanische Wirkungen und Temperaturerhöhungen in den von ihr durchlaufenen Geweben hervorruft“. Allerdings höre das Kind die Schallwellen im Mutterleib nicht. Merz fügt hinzu: „Die Frequenzen beim diagnostischen Ultraschall betragen in etwa fünf bis zehn Megahertz. Das sind fünf bis zehn Millionen Schwingungen pro Sekunde“. Damit das menschliche Gehör die Schwingungen wahrnehmen könne, müssten zwanzigtausend Schwingungen in der Sekunde erreicht werden. Somit könne das Ungeborene die Ultraschalluntersuchung nicht hören.

     

    Keine Erwärmung bei Ungeborenen durch kurze Ultraschalluntersuchung

    In Anbetracht dessen überwiegen also die Vorteile der Untersuchung, bei der Vorerkrankungen sowie Fehlbildungen erkannt werden können. Darüber hinaus sei eine gesundheitsgefährdende Erwärmung des Fötus unwahrscheinlich. Eine Ausnahme bestehe darin, wenn die werdende Mutter Fieber habe. Forscher bestätigten jedoch, bei einer Untersuchung, die über mehrere Minuten andauert, dass der Temperaturanstieg bei Ungeborenen bis zu vier Grad Celsius betragen kann. Da die Ultraschalluntersuchung aber nur wenige Sekunden andauert, äußert Merz: „Dass es dabei zu einer relevanten lokalen Temperaturerhöhung kommt, ist sehr unwahrscheinlich.“

     

    Hinterlässt eine Ultraschalluntersuchung Schäden bei Ungeborenen?

    Obwohl es bisher keine Hinweise gibt, dass die Vorsorgeuntersuchung Schäden bei dem ungeborenen Nachwuchs hinterlässt, warnt Merz vor Vorsicht. Die Untersuchung solle nur so oft wie nötig durchgeführt werden. Ebenso ist es wichtig, dass die Ultraschalluntersuchung nur Ärzte, die über entsprechende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen verfügen, ausgeführt wird. Zudem steht eine solche Untersuchung zum Zwecke des Babyfernsehens bei der DEGUM in ausdrücklicher Kritik. Die Ultraschalluntersuchung solle nur zur Vorsorge vollzogen werden. Das bedeutet für werdende Eltern, die Untersuchung während der Schwangerschaft dreimal durchführen zu können, damit Vorerkrankungen oder Fehlbildungen frühzeitig erkannt werden können.

  • Schmetterlinge im Bauch

    Schmetterlinge im Bauch

    Kindsbewegung – ab wann erste Kindheitsbewegungen: Schmetterlinge im Bauch

    Nicht nur Schwangere erfreuen sich an den ersten Bewegungen des Nachwuchses, auch der werdende Vater bekommt bei den ersten Aktivitäten zum ersten Mal ein Gespür für das Ungeborene. Gerade in der ersten Schwangerschaft kann es jedoch sein, dass sich die künftige Mutter unsicher ist, ob es sich um Kindsbewegungen handelt. Alternativ könne die vermeintliche Bewegung auch ein aktiver Darm sein. Aus diesem Grund sind nachfolgend alle wichtigen Informationen, wie sich erste Kindsbewegungen bestimmen lassen, zu finden.

     

    Zeitpunkt der ersten Bewegung des Kindes

    Ungeborene bewegen sich in der Regel ab der 8 SSW. Allerdings sind diese Bewegungen aufgrund der Größe des Fötus noch nicht bemerkbar, da die Bauchdecke nicht erreicht wird. Ein genauer Zeitpunkt, wann der Nachwuchs die Bauchdecke berührt, ist nicht bekannt. Eine Faustregel besagt jedoch, dass werdende Mütter die Kindsbewegungen ab der 20. SSW spüren können. Abhängig ist der Zeitpunkt, wann die ersten Bewegungen, die sich wie Schmetterlinge anfühlen, zu spüren sind, von folgenden Aspekten:

    • Richtet sich die Plazenta gen Bauchdecke aus, wird die Bewegung des Nachwuchses vom Mutterkuchen abgefangen. Somit kann es sein, dass die ersten Kindsbewegungen erst später spürbar sind.
    • Molligere Frauen haben eine gut gepolsterte Bauchdecke. Mit dieser werden ebenfalls die Bewegungen gedämmt, so dass es zu einer verspäteten Wahrnehmung kommen kann.

    Nachdem Sie nun erfahren haben, wann sich Ihr Ungeborenes zum ersten Mal bemerkbar macht, besteht die Frage darin, wie Kindsbewegungen erkannt werden können.

     

    Schmetterlinge durch den ungeborenen Nachwuchs

    Viele Schwangere erwarten Tritte des Nachwuchses. Jedoch bleiben diese gerade in den ersten SSW aus. Ebenso sind äußerlich erst in dem späteren Verlauf der Schwangerschaft Bewegungen erkennbar. Dennoch lassen sich die ersten Kindsbewegungen zumindest seitens der Mutter spüren. Während Schwangere die ersten Aktivitäten des Ungeborenen wie ein zartes Flattern des Schmetterlings beschreiben oder äußern, dass sich der Nachwuchs wie ein Fisch, der von innen stupst, anfühlt, müssen werdende Väter bis zum Zeitpunkt der Tritte warten.

     

    Möglichkeiten, Kindsbewegungen früher zu spüren

    Für ungeduldige Schwangere gibt es natürliche Methoden, mit denen die flatternden Schmetterlinge im Bauch früher erkannt werden können. Da sich die ersten Kindsbewegungen nur selten im Alltag ergeben, sondern Zeit, Ruhe und vor allem Aufmerksamkeit erfordern, können künftige Mütter wie folgt verfahren, um den Nachwuchs zu ersten Bewegungen zu animieren:

     

    Entspannen als Dreh- und Angelpunkt

    Auf dem Rücken liegend sollte der höchste Punkt der Gebärmutter gesucht werden. Sind Sie sich unsicher, können Sie die Hand einfach zwischen das Schambein und den Bauchnabel legen. Die Hand sollte dabei flach und entspannt positioniert werden. Der Atem sollte normal fließen und nicht angespannt sein. Mit etwas Geduld zeigt das Ungeborene Bewegungen, die sonst nicht gespürt werden. Jedoch sollten Sie nicht enttäuscht sein, wenn der Nachwuchs nicht reagiert. Eine fordernde Erwartung führt nur selten zum Erfolg. Auch kann es sein, dass das Baby in diesem Moment schläft. Ein späterer Versuch kann durchaus erfolgreich sein und Glücksgefühle auslösen. Mit einer täglichen Kontaktaufnahme erhöhen sich zudem die Chancen, das Baby zu spüren. Auch gibt es dem Nachwuchs Aufmerksamkeit und ein Gefühl von Liebe. Das Verfahren lässt sich ebenso während Meditationsphasen anwenden. Bei Glück reagiert das Baby sogar regelmäßig und freut sich auf eine gemeinsame Zeit der Entspannung.

     

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  • Zehn Methoden gegen Regelschmerzen

    Zehn Methoden gegen Regelschmerzen

    Regelschmerzen

    Viele Frauen leiden monatlich an dem gleichen Problem: Menstruationsschmerzen. Einige sind vor Schmerzen nicht mehr in der Lage, den Alltag zu bewältigen. Um die Beschwerden, die aufgrund der Regel entstehen, zu mildern, gibt es dennoch einige Methoden.

     

    Zehn Methoden gegen Regelschmerzen

    Nachfolgend finden Sie zehn Tipps, mit denen Menstruationsbeschwerden gelindert werden können:

    Äußere Einflüsse

    • Sport: Eine effektive Methode, um Regelschmerzen zu lindern, besteht darin Sport zu betreiben. Ausreichend Bewegung soll vor allem während der Menstruation die Beschwerden mildern. Der Grund hierfür ist, dass Sport die Durchblutung anregt. Während der Menstruation setzt der Körper jedoch den Botenstoff Prostaglandin frei. Die Folge davon besteht darin, dass sich die Gebärmutter-Muskulatur zusammenzieht und die Durchblutung beeinträchtigt wird. Vor allem Radfahren oder Nordic Walking sollen die Blutzirkulation wieder anregen und damit gegen die Beschwerden wirken.
    • Akupunktur: Ebenso wirksam soll das Akupunktieren sein. Dazu müssen Daumen und Zeigefinger auf die Stelle der Unterschenkelseite, welche etwa eine Hand unterhalb des Knies liegt, gedrückt werden. Eine Stimulation von fünf Minuten soll bereits Abhilfe schaffen.
    • Ätherische Öle: Aromaöle wie Kamille, Fenchel oder Wacholder sind bekannt für ihre Anwendung bei Massagen. Um die Krämpfe lösen zu können, reichen schon einige Tropfen der Öle in herkömmlichen Massageöl aus, um eine Bauchmassage durchzuführen. Experten empfehlen, die Massage im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum auszuführen. Auf Druck soll dabei verzichtet werden. Ein bis zwei Massagen zu je zwei bis fünf Minuten sollen bereits ausreichen, um qualvolle Regelschmerzen zu lindern.
    • Wärme: Gerade Wärme ist ein beliebtes Mittel, um den Schmerzen entgegenzuwirken. Dazu kann beispielsweise ein Kirschkernkissen oder eine herkömmliche Wärmflasche verwendet werden. Ebenso hilfreich kann ein warmes Bad sein. Durch die Wärme wird die Durchblutung angeregt und die Gebärmutter kann sich entspannen.
    • Massagen: Regelschmerzen machen sich oft nicht nur im Unterleib bemerkbar, auch beeinträchtigen sie das gesamte Wohlbefinden. Gerade der Rückenbereich wird in der Regel von den Krämpfen zunehmend belastet. Eine herkömmliche Massage kann unter Umständen wahre Wunder wirken.

    Konsum von Haushaltsmitteln

    • Tee: Das warme Getränk wirkt nicht nur beruhigend, sondern kann sich auch positiv auf die Beschwerden während der Menstruation auswirken. Vor allem Johanniskraut, Kamillenblüten oder Melisse sollen zur Entspannung der Gebärmutter beitragen.

    Chemische Mittel gegen Regelschmerzen

    • Pille: Die Pille ist nicht nur eine Verhütungsmethode, auch trägt sie zu einem beschwerdefreien Zyklus bei. Die Hormone, die in dem Medikament enthalten sind, fördern eine regelmäßige Durchblutung. Sind die Menstruationsbeschwerden dennoch nicht gelindert, hilft es oftmals ein anderes Präparat auszuprobieren. Beispielsweise soll Kontrazeptiva die Bildung der Prostaglandine, welche hauptsächlich für die Schmerzen verantwortlich sind, verhindern. Der Rat eines Gynäkologen kann durchaus hilfreich sein.

     

    Lebensstil beachten

    • Ernährung: Neben ausreichender Bewegung führt auch ein gesunder Lebensstil zur Linderung von Regelschmerzen. Frauen, die auf die Ernährung achten, können sich unter Umständen qualvolle Schmerzen während der Menstruation ersparen. Beispielsweise kann der Verzicht auf koffeinhaltige Getränke Abhilfe schaffen. Es gibt sogar Berichte von Frauen, die auf den Verzicht von Milchprodukten schwören. Die Empfehlung bei regelmäßigen Menstruationsschmerzen liegt seitens von Medizinern in einer magnesium- sowie kalziumreicher Kost. Vor allem Nüsse, Weizenkeime sowie getrocknete Hülsenfrüchte sind für diese Inhaltsstoffe bekannt.
    • Entspannung: Menstruationsbeschwerden können auch durch die Psyche ausgelöst werden. Vor allem Stress kann sich schmerzverstärkend auswirken. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte bei regelmäßigen Beschwerden, ein Anti-Stress-Programm zu vollziehen. Hilfreich können zum Beispiel autogene Trainingseinheiten oder Methoden zur progressiven Muskelentspannung sein.
    • Kein Nikotin und Alkohol: Rauchen beeinträchtigt die Durchblutung und verstärkt damit die Krämpfe in Verbindung mit Regelschmerzen. Aus diesem Grund sind rauchende Frauen von den Schmerzen öfter geplagt. Auch der Konsum von Alkohol kann Menstruationsbeschwerden fördern. Der Verzicht auf solche Laster kann sich somit lindernd auf die Beschwerden auswirken.

     

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  • Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Ein Parasitenbefall lässt sich schwer erkennen, da die Symptome unterschiedlich und unspezifisch sind. Sehr wenige Ärzte können den Befall von Parasiten erkennen. Schliesslich werden des Öfteren die Symptome mit denen von anderen Erkrankungen verwechselt und eine falsche Therapie eingeleitet. Parasiten ernähren sich immer von einem Wirt. Dabei kann es sich um einen Menschen, ein Tier oder auch eine Pflanze handeln. Daher wird sich über kurz oder lang auch immer ein Vitamin- und Nähstoffmangel einstellen. Hieraus können sich viele Krankheiten entwickeln. Wobei es sich auch zum Teil um sehr ernsthafte Erkrankungen handeln kann.

     

    Wie gelangen Parasiten in den Körper?

    Parasiten nisten sich ein, indem sie über den Blutkreislauf oder über die Lymphe in den Körper eindringen. Von dort aus befallen sie die Organe und das Gewebe. Dadurch können Entzündungen entstehen. Das befallene Organ kann ernsthaft erkranken.

    Kommt es zu einer chronischen Erkrankung, kann im schlimmsten Fall das komplette Organ zerstört werden. Ferner leidet das Immunsystem enorm unter dem Zustand. Infolgedessen erfährt dieses eine komplette Überlastung.

    In diesem Zustand treten unterschiedliche Symptome auf, die jedoch nicht mit dem Befall von Parasiten in Verbindung gebracht werden. Auf die Symptome abgestimmte Therapien bringen selten eine Besserung, da nicht gegen den Auslöser vorgegangen wird. Daraus resultiert ein ungehemmtes Ausbreiten der Parasiten.

    Parasiten können im ganzen Körper Schaden anrichten

    Parasiten können sich im gesamten Körper ausbreiten. Sie befallen Organe und sorgen dafür, dass diese ihre Aufgabe nicht mehr übernehmen können. Ferner befallen sie

    • das Blut
    • die Muskeln
    • das Gewebe
    • die Bauchspeicheldrüse
    • die Augen
    • die Gebärmutter und
    • das Hirn.

    Durch diese Problematik gestaltet es sich äußerst schwierig, vorhandene Parasiten zu erkenne und zu diagnostizieren. Therapeut und Patienten stehen nicht selten vor einem Rätsel. Besteht der Verdacht auf Parasitenbefall, kann es sinnvoll sein, einen Arzt aufzusuchen. Dieser sollte sich insbesondere im Bereich der Parasitore spezialisiert haben.

    Die Symptome der Parasiten

    Zur Diagnostizierung von Parasiten erfolgt in der Regel erfolgt seitens des Arztes eine Stuhluntersuchung. Allerdings ist diese Diagnostik nicht sehr zuverlässig. Würmer lassen sich meistens nur dann erkennen, wenn eine Eiablage erfolgt ist. Da Würmer in den Schleimhäutet versteckt und verankert sind, können diese nicht hundertprozentig anhand einer Stuhlprobe erkannt werden.

     

    Erfolgt eine Stuhlprobe, sollte diese stets in unterschiedlichen Abständen erfolgen. Jedoch zeigen nicht alle Patienten Symptome bei einem Befall. Sichere Symptome für einen Befall von Parasiten können sein

    • Lebensmittelallergien
    • Mangel an roten Blutkörperchen
    • Völlegefühl
    • Blutablagerungen im Stuhl
    • Durchfall oder Verstopfung
    • Blähungen
    • Abgehende Winde
    • Juckreiz am After
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Chronisch Müde/Schlafstörungen

     

    Dies ist nur eine kleine Auswahl davon, wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen können. Überdies können sich zahlreiche weitere Symptome einstellen und den Patienten das Leben so richtig schwermachen.

    Hygiene ist das A & O

    Um eine Ansteckung zu verhindern, ist Hygiene extrem wichtig. Nach jedem Gang auf die Toilette ist es unbedingt notwendig, sich gründlich die Hände zu waschen. Wer Hund oder Katze besitzt, muss regelmäßig dafür sorgen, dass die Tiere auf einen Wurmbefall untersucht und entsprechend behandelt werden.

     

    Leider können diese Parasiten sich vom Tier auf den Menschen übertragen. Obst und Gemüse sollten niemals ungewaschen verzehrt werden. Sie bieten den perfekten Nährboden für Parasiten. Ferner wird empfohlen, auf den rohen Verzehr von Fleisch, Fisch, Rohmilch und Eier zu verzichten. Hier besteht die Gefahr der Übertragung von Parasiten.

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  • Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Die Schwangerschaft ist eine sehr schöne Zeit im Leben einer Frau. Der Körper der Frau muss in dieser Zeit eine Menge Arbeit leisten. Dabei ist die Schwangerschaft eine große Belastung für den menschlichen Organismus, denn dieser muss nun zwei Menschen mit den nötigsten Nährstoffen versorgen. Außerdem verschieben sich die Organe der Frau und der Druck im Bauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft immer größer. Daher kann es in der Schwangerschaft zu einigen Nebenerscheinungen kommen, welche die Frau als unangenehm oder schmerzhaft empfindet. Ein Symptom in etwa sind die Krampfadern auf der Schamlippe.

     

    Wie entstehen Krampfadern auf der Schamlippe?

    Während der Schwangerschaft lockert sich das Gewebe im Intimbereich auf. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Geburt zu ermöglichen. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso weicher wird das Gewebe rund um die Scheide. Außerdem wird der Körper während der Schwangerschaft besser durchblutet.

     

    Gerade die Scheide muss in dieser Zeit vermehrt durchblutet werden, denn das Baby im Bauch der Mutter muss bestens versorgt werden. Gleichzeitig wächst der Bauch der Frau und der Abfluss des Blutes wird gehemmt. Es fließt also viel Blut in die untere Körperpartie der Mutter.

     

    Aber auf Grund der großen Gebärmutter kann dieses nur langsam wieder zurückfließen. Das Blut staut sich in den Gefäßen und es kommt zu so genannten Krampfadern. Diese treten oft in den Beinen auf, aber auch als Hämorrhoiden am Anus der Frau oder eben auf den Schamlippen. Meist sind diese in der Früh etwas kleiner und werden im Laufe des Tages größer. Dem kann die Frau entgegenwirken, indem sie öfter am Tag den Po und die Beine hochlegt, so dass das Blut leichter zurückfließen kann.

     

    Verschwinden Krampfadern auf der Schamlippe wieder?

    Da der Körper der Frau in der Schwangerschaft Höchstleistungen erbringen muss, kann es nach der Geburt einige Zeit dauern, bis der Körper sich wieder vollständig zurückbildet. Im Normalfall, wird gesagt, dass es doppelt so lange dauert, bis der Körper wieder seine ursprüngliche Form annimmt – 18 Monate also.

     

    Da sich die Blutzirkulation nach der Schwangerschaft wieder normalisiert, sollten auch die Aussackungen des Gewebes und damit die Krampfadern zurückgehen. In den meisten Fällen verschwinden diese kurz nach der Geburt wieder vollständig.

     

    Eine natürliche Geburt trotz Krampfadern?

    Viele Frauen stellen sich die Frage, ob eine vaginale Geburt trotz großer Krampfadern möglich ist. Die Antwort hierfür lautet ganz deutlich JA. Die Krampfadern auf der Schamlippe stören bei einer vaginalen Geburt gar nicht. Die Hebamme wird die Krampfadern während der gesamten Geburt im Auge behalten. Laut mehreren Fachbüchern können diese zwar während der Geburt platzen, dies ist jedoch sehr selten der Fall. Sollten die Krampfadern doch platzen, so werden diese mit ein paar Stichen genäht und es ist nicht weiter schlimm.

     

    Was tun gegen die Krampfadern auf der Schamlippe?

    Die Krampfadern sehen nicht schön aus und fühlen sich oft unangenehm an. Dennoch sei gesagt, dass diese absolut ungefährlich sind. Leider kann auch nicht viel dagegen getan werden. Die Beckenbodengymnastik hilft, die Durchblutung im Schambereich zu fördern. Ob diese Übungen auch gegen die Krampfadern helfen, ist eine bisher umstrittene Frage.

     

    Sollten die Krampfadern Schmerzen verursachen, so kann die Frau versuchen, diese zu kühlen. Ein Eiswürfel in einem Waschlappen in etwa kann wahre Wunder wirken. In der Apotheke gibt es auch einige Salben, welche aufgetragen werden können. Oft hilft es auch, die Beine und den Po hochzulegen. Dies fördert den Rückfluss des Blutes, wodurch die Krampfadern etwas kleiner werden können.

     

    Sollten die Schmerzen sehr stark sein, empfiehlt es sich einen Facharzt aufzusuchen. Das Aufschneiden der Krampfadern durch einen Chirurgen ist meist nicht notwendig. Diese Prozedur wird sehr ungern durchgeführt, denn eine offene Wunde birgt immer das Risiko einer Infektion.

     

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