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  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

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  • Zwischenblutung gefährlich?

    Zwischenblutung gefährlich?

    Beinahe jede Frau hat irgendwann mal mit einer Zwischenblutung zu tun, also einer Blutung, die außerhalb der monatlichen Regel auftritt. Ob eine Zwischenblutung gefährlich ist, das hängt immer von der Struktur der Blutung ab. Es gibt Schmierblutungen, die oftmals einen harmlosen Hintergrund haben und es gibt starke Blutungen, die auf einen ernsten Hintergrund hindeuten. Ob eine Zwischenblutung gefährlich ist oder nicht, das sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären, besonders dann, wenn es zu einer Blutung in der Schwangerschaft kommt.

    Welche Ursachen gibt es für Zwischenblutungen?

    Es gibt viele unterschiedliche Ursachen für Zwischenblutungen. Einige der Ursachen sind gefährlich, andere aber nicht. Aber immer dann, wenn die Blutungen plötzlich auftreten und wenn sie heftig sind, dann ist eine Zwischenblutung gefährlich und es muss sofort ein Arzt oder eine Klinik aufgesucht werden. Mögliche Ursachen sind:

    • Hormonelle Störungen, zum Beispiel in den Wechseljahren
    • Verletzte Blutgefäße nach dem Geschlechtsverkehr
    • Entzündungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke
    • Gutartige Gewebeveränderungen am Muttermund
    • Tumore an den inneren oder den äußeren Geschlechtsorganen
    • Myome und Polypen
    • Eileiterschwangerschaften
    • Stoffwechselerkrankenungen der Schilddrüse oder Diabetes mellitus
    • Erkrankungen der Leber und Nieren

    Zwischenblutungen können Frauen in jedem Alter treffen, aber sehr häufig sind davon ältere Frauen in den Wechseljahren betroffen. Auch in diesem Fall kann eine Zwischenblutung gefährlich sein und der Arzt sollte die Ursache abklären.

    Zwischenblutungen durch Hormonstörungen

    Häufig werden Zwischenblutungen von hormonellen Störungen ausgelöst. In der Regel sind es leichte Blutungen oder Schmierblutungen, die bei einer Hormonstörung auftreten können. Bei vielen betroffenen Frauen kommt es während des Eisprungs ungefähr in der Mitte des Zyklus zu Blutungen, die zwei bis drei Tage anhalten und die auch mit leichten Schmerzen verbunden sein können. Schuld daran ist ein Absinken des Östrogenspiegels nach dem Eisprung. Diese Zwischenblutungen sind zwar nicht gefährlich, aber es sollte trotzdem ein Arzt aufgesucht werden.

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    Zwischenblutungen durch Myome und Polypen

    Myome und Polypen gehören zu den harmlosen Geschwulsten, aber sie können Zwischenblutungen auslösen. Vor allem Myome können für länger andauernde Blutungen sorgen, die nicht selten auch von Unterleibskrämpfen begleitet werden. Ob eine solche Zwischenblutung gefährlich ist, das kann nur der Arzt herausfinden, aber nur in seltenen Fällen kommt es zu einem operativen Eingriff, bei dem die Myome entfernt werden müssen. Das Gleiche gilt auch für Polypen, die zwar für Zwischenblutungen sorgen können und beobachtet werden müssen, aber nicht gefährlich sind.

    Zwischenblutungen durch Krebs

    Blut im Ausfluss und auch starke Blutungen außerhalb der Periode können auch ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung wie Krebs sein. Wenn es zu den Blutungen noch Schmerzen im Unterbauch oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist eine solche Zwischenblutung gefährlich und muss sofort von einem Arzt untersucht werden. Für Frauen zwischen 30 und 50 kann eine starke Zwischenblutung gefährlich werden, denn in diesem Zeitraum ist das Risiko besonders groß, dass Zellen mutieren.

    Nicht selten handelt es sich dabei um Gebärmutter- oder einen Gebärmutterhalskrebs. Die sogenannten humanen Papilloma-Viren, auch Warzenviren genannt, können sich schon in jungen Jahren in der Gebärmutter einnisten, ohne dass es zu Beschwerden kommt. Allerdings mutieren nicht alle Viren und werden bösartig, bei vielen Frauen werden die Viren nicht aktiv.

    Ob eine Zwischenblutung gefährlich oder harmlos ist, das kann nur eine ärztliche Untersuchung feststellen. Frauen, die regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen, können die Gefahr minimieren, ernsthaft zu erkranken.

    Zwischenblutung – Was ist zu tun?

    Wohl jede Frau im gebärfähigen Alter kennt das Problem. Kommt sonst die monatliche Regelblutung regelmäßig, tritt plötzlich eine Zwischenblutung auf. Davon spricht man, wenn eine Blutung innerhalb der sonstigen 28 Tage des Regelzyklus auftritt.

    Normalerweise beginnt mit dem 1. Blutungstag der neue Zyklus. Etwa fünf bis sieben Tage dauert eine normale Monatsblutung, bei manchen Frauen auch nur drei. Ungefähr am 10. bis 16. Tag des Zyklus ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft am höchsten, denn während dieser Zeit findet der Eisprung statt und das Ei nistet sich in die Gebärmutter ein. Samenzellen überleben bis zu zwei Tage im Inneren der Frau, weshalb zur Sicherheit nicht der 14. Tag als der letzte Tag der fruchtbaren Zeit zählt, sondern der 16. Am 28. Tag tritt üblicherweise die Monatsblutung wieder ein.

    Eine Zwischenblutung kann nach 14 Tagen auftreten, aber auch an jedem beliebigen anderen Tag außerhalb der eigentlichen Monatsblutung. Entweder ist sie schwächer als eine normale Blutung (Schmierblutung), sie kann aber auch gleich intensiv oder stärker ausfallen. Möglich sind als Auslöser Zysten oder andere krankhafte Veränderungen, aber ebenso Stress, eine unvorhergesehene Belastung, wie beispielsweise ein Verkehrsunfall oder ähnliches. In jedem Fall ist es immer sinnvoll, den Frauenarzt aufzusuchen. Ganz wichtig ist ein Frauenarzt-Besuch, wenn die Zwischenblutung in der Schwangerschaft auftritt. Denn dann kann eine Fehlgeburt drohen!

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  • Myome – Was ist das genau?

    Myome – Was ist das genau?

    Was sind Myome?

    Myome in der weiblichen Gebärmutter kommen bei fast jeder zweiten Frau vor. Es handelt sich hierbei um eine gutartige Tumorerkrankung beziehungsweise Gebärmuttergeschwulst, die, je nach Größe der Myome, bis hin zu Schwierigkeiten in der Schwangerschaft oder gar Unfruchtbarkeit führen kann. Allgemein heißt es in der Gesundheit, dass sie nicht behandelt werden müssen, solange sie keine Schwierigkeiten machen. Diese können dauerhafte und extrem starke Regelblutungen sein mit einhergehenden Schmerzen. Dann sollte unbedingt der Frauenarzt aufgesucht werden für eine genaue Abklärung, wie die weitere Vorgehensweise ist. Die Behandlungsmethoden von Myomen ist mittlerweile vielseitig und individuell auf die Frau abgestimmt.

     Operation bei Myome

    Während früher nur eine Totaloperation in Frage kam, die heute aber längst nicht mehr alle Frauen bevorzugen, sind die Behandlungsmethoden heute vielseitiger geworden. Darunter sind einige neuere Methoden, die zwar nicht für jede Frau durchführbar sind, aber dennoch eine gute Chance bieten. Zum einen gibt es die gebärmuttererhaltenden Behandlungsmethoden. Eine Methode davon ist die Myombehandlung mit fokussiertem Ultraschall, welche im MRT-Gerät durchgeführt wird. Diese ist schmerzfrei, da die Myome mittels Ultraschallstrahlen weggeschmolzen werden. Lediglich eine Rötung im Bauchbereich durch die Wärme kann vorkommen. Bei dieser neuen Methode wird im Vorwege abgeklärt, ob die Frau sich für diese Behandlung eignet. Wichtig dafür ist die Lage des Myoms, denn es dürfen keine anderen Organe wie zum Beispiel der Darm in unmittelbarer Nähe liegen, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Die Untersuchung erfolgt ebenfalls mittels einer Magnetresonanztomographie, mit der die genaue Lage des Myoms ermittelt wird. Der Vorteil der Myombehandlung mit fokussiertem Ultraschall ist die Tatsache, dass die Frau innerhalb weniger Tage wieder komplett einsatzbereit ist und ganz normal ihrem Alltag nachgehen kann.

     Myomentfernung geht auch ohne Operation

    Eine andere Methode der Myomentfernung ohne Operation, ist die Methode der Myomembolisation. Hierbei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, der zumeist ambulant durchgeführt wird. Das Ziel dieser Methode ist die Tatsache, dass die Blutversorgung der Myome unterbunden wird, so dass sie schrumpfen und somit keine Beschwerden verursachen können. Unter lokaler Betäubung wird ein Katheder von der Leiste bis in die blutversorgenden Gefäße der Myome geführt. Dabei werden kleine Kügelchen aus Polyvinyl in die Gefäße eingebracht, die sie verschließen sollen. Diese Methode ist sehr schonend für die Patientin, die Verkleinerung dauert allerdings einige Monate, bis dann eine enorme Verbesserung der Beschwerden sowie eine Steigerung der Lebensqualität spürbar ist. Ob diese Behandlung durchführbar ist, dafür spielt hier auch die Größe sowie die Anzahl der Myome eine Rolle.

    Myomentfernung mit LASH-Methode

    Eine weitere noch recht neue Methode der Myomentfernung ist die sogenannte LASH-Methode (laparoskopische suprazervikale Hysterektomie), bei der zwar die Gebärmutter mit den Myomen entfernt wird, aber die Eierstöcke sowie der Gebärmutterhals erhalten bleiben. Hier kommt es auf die Größe der Myome an, aber mittlerweile ist die Medizin soweit fortgeschritten, auch bei sehr großen Myomen mittels dieser Schlüssellochmethode die Gebärmutter entfernen zu können. Vorraussetzung ist allerdings, dass es bisher keine Unterleibskrebsanzeichen gegeben haben darf, damit der Gebärmutterhals erhalten bleibt. Diese Methode ist sehr schonend, da lediglich drei kleine Bauchschnitte gemacht werden müssen. Die Patientin kann nach wenigen Tagen bereits wieder entlassen werden und ist nach einigen Wochen einsatzbereit