Schlagwort: Nahrung

  • Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Wenn es um einen verrückten Speiseplan geht, dann sind die Stars aus Hollywood immer vorne mit dabei. So trank Marilyn Monroe jeden Morgen ein Glas warme Milch mit zwei rohen Eiern, das eigentliche Frühstück beschränkte sich auf zwei Vitaminpillen. Jetzt sorgt die Diät von Topmodell Gisele Bündchen für Schlagzeilen, denn die schöne Brasilianerin tut einiges, um die Figur in Topform zu halten. Wer sich jedoch den Speiseplan von Gisele anschaut, der wird sich mit Sicherheit fragen, wie gesund diese Form der Ernährung ist.

    Ein Koch packt aus

    In der US-Zeitschrift Vanity Fair hat der Koch von Gisele Bündchen verraten, was bei dem Modell, ihrem Mann, dem Footballstar Tom Brady und den gemeinsamen Kindern so alles auf den Tisch kommt. Die Reaktionen der Leserinnen reichen von miserabel über unmöglich und jämmerlich bis zu total verrückt, denn die Familie verzichtet unter anderem auf:

    • Kaffee und alle Lebensmittel, die Koffein enthalten
    • Weißes Mehl
    • Zucker in jeglicher Form
    • Milch und alle Milchprodukte
    • Pilze

    Auch Nachtschattengewächse wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen kommen im Haushalt Bündchen/Brady nicht auf den Speiseplan. Tom Brady ist davon überzeugt, dass Tomaten Entzündungen auslösen können, das Gleiche gilt auch für eine der gesündesten Gemüsesorten: Paprika.

    Was darf laut Speiseplan gegessen werden?

    Viel bleibt nicht übrig, was bei Gisele Bündchen und ihrer Familie auf den Tisch kommt. Zu 80 % besteht die Nahrung aus Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Brokkoli, die restlichen 20 % bestehen aus weißem, magerem Fleisch von Huhn und Fisch. Gewürzt wird das Ganze mit Salz aus dem Himalaja, denn nach Ansicht von Gisele Bündchen ist Jodsalz aus dem Supermarkt kaufen sehr schädlich. Auch wenn es ums Öl geht, haben Gisele Bündchen und ihr Ehemann spezielle Vorlieben, denn der Koch darf ausschließlich mit Kokosnussöl kochen. Auch die Kinder des Paares müssen den Speiseplan der Eltern einhalten, Nutella aufs Brot oder mal ein paar Gummibärchen sind streng verboten. Wenn der Nachwuchs mal Appetit auf etwas Süßes hat, dann gibt es lediglich eine Fruchtrolle, die aus getrockneten Algen besteht. Wenn Gisele Bündchen Lust auf etwas Besonderes hat, dann stehen Quinoa mit Grünkohl, gerösteten Mandeln und Knoblauch auf dem Speiseplan, das klingt zwar nahrhafter als das, was Marilyn Monroe aß, aber nicht wirklich gesund.

    Der verrückte Speiseplan der Gwyneth Paltrow

    Gisele Bündchen ist nicht die Einzige, die sich etwas verrückt ernährt, auch andere Stars haben skurril anmutende Speisepläne. So hat die Schauspielerin Gwyneth Paltrow sogar ein Kochbuch über ihre bizarren Essgewohnheiten geschrieben, die von Ernährungswissenschaftlern auch gerne die Armuts-Diät genannt wird. Reis steht bei der Oscar-Preisträgerin ebenso auf dem Speiseplan wie schwarze Bohnen und Erbsen. In Maßen sind Süßkartoffeln, Eier, Auberginen, Tomaten und Avocado erlaubt, und da diese Diät nach Ansicht von Gwyneth Paltrow günstig ist, können sich auch die Bezieher von Lebensmittelkarten diese Ernährung leisten. Experten haben allerdings ausgerechnet, dass die Zutaten zu dieser Diät bei nur einem Einkauf rund 450,- Dollar kosten, und Paltrow musste mit einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken leben.

    Massive Essstörungen

    Jennifer Aniston verzichtet auf die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück und trinkt stattdessen lieber Zitronensaft pur, und wenn sich Victoria Beckham mal was Gutes gönnen will, dann isst sie fünf Hände voll ungesalzene und eiweißreiche Kost. Wird das langweilig, dann steigt Frau Beckham auf die Basen-Diät um und nimmt nur Nahrung zu sich, die nicht sauer ist. Auch Jackie Kennedy hatte ihre spezielle Diät und sie aß, wenn sie abnehmen wollte, nur eine mit Beluga-Kaviar gefüllte Kartoffel am Tag. Alle diese verrückten Diäten sind nach Meinung von Ernährungsexperten die Auslöser von massiven Essstörungen, denn wer wie Liz Hurley sechsmal am Tag Suppen aus Brunnenkresse auf dem Speiseplan stehen hat, der wird garantiert krank.

    Bild: © Depositphotos.com / silatip

  • Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Wie lang sollte die Stillzeit dauern?

    Muttermilch ist die gesündeste und natürlichste Nahrung, die es gibt und die meisten Frauen möchten ihr Kind gerne stillen. Immer wieder sehr kontrovers diskutiert wird aber die Frage, wie lange die Stillzeit sein soll? Wie lange soll das Kind an der Brust der Mutter trinken und wann ist der Zeitpunkt erreicht, wo die Muttermilch für das Kind keine positiven Effekte mehr hat? Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Stillzeit von mindestens sechs Monaten, danach sollte das Kind zusätzlich zur Muttermilch mit dem ersten Brei Bekanntschaft machen, aber nicht alle Mütter sind mit der Empfehlung der WHO auch einverstanden.

    Vier Monate Stillzeit reichen aus

    Die Muttermilch liefert dem Kind alles, was es braucht, um gesund groß zu werden. Sie ist zudem leicht verdaulich und während des Stillens genießt das Baby die Nähe und die Geborgenheit der Mutter. Die Nationale Stillkommission bestärkt daher alle Mütter darin, ihre Kinder zu stillen, wie lange die Stillzeit aber dauern soll, darüber ist man sich uneinig. Während die WHO sechs Monate voll zu stillen und danach bis 2 Jahre oder länger unter Hinzunahme von Folgenahrung für optimal hält, empfehlen viele Kinderärzte, schon Kinder ab dem vierten Lebensmonat zusätzlich mit Brei zu füttern. Vier Monate ausschließlich Muttermilch reichen aus, um das kindliche Immunsystem perfekt zu stabilisieren und um einen effektiven Schutz vor möglichen Allergien aufzubauen. Wird das Kind länger als vier Monate gestillt, dann wird dieser Effekt nicht verbessert, sogar das Gegenteil kann der Fall sein. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass Kinder, die länger als vier Monate voll gestillt werden, ein höheres Risiko haben, an einer Allergie zu erkranken, auch Eisenmangel kann die Folge einer zu langen Stillzeit sein.

    Frühe Beikost schützt das Immunsystem

    Um das Risiko einer späteren Allergie zu minimieren, hat Professor Klaus Vetter bei einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe dazu geraten, Kinder ab dem vierten Monat mit fester Nahrung wie zum Beispiel Babybrei zu füttern. Damit folgt Professor Vetter einer Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie. Die Fütterung von Beikost ab dem vollendenden vierten Lebensmonat ist für das kindliche Immunsystem optimal, denn ob eine Stillzeit, die darüber hinaus geht, tatsächlich eine präventive Wirkung hat, darüber gibt es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse. Diese Empfehlung gilt allerdings nur für die Kinder, die den westlichen Industriestaaten wie Deutschland geboren werden und nicht für Kinder aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen die Gesundheitsstandards und die hygienischen Verhältnisse nur unzureichend oder gar nicht vorhanden sind.

    Unverständnis für Frauen, die lange stillen

    Für Neugeborene, die gestillt werden, haben alle Verständnis, wenn das Kind aber bereits laufen kann, dann hört das Verständnis auf. Mütter, die ihre Kinder bis ins Kindergartenalter oder sogar darüber hinaus stillen, sind zwar außerhalb der empfohlenen Norm, aber die meisten stehen zu dieser langen Stillzeit. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Kinder nicht so schnell krank werden wie die Kinder, die nach vier oder sechs Monaten abgestillt werden. Auch die innige Bindung zwischen Mutter und Kind spielt bei einer überlangen Stillzeit eine wichtige Rolle, obwohl Kinderpsychologen das etwas anders sehen. Sie sind der Meinung, dass übermäßig langes Stillen die Kinder unselbstständig macht und sie verweichlicht. Es gibt allerdings keine beweiskräftigen Studien zu dieser These, denn spätestens wenn das Kind in einem Kindergarten kommt, dann werden auch die starken Bindungen zur Mutter gelockert.

    Wenn die Stillzeit stressig wird

    Das Stillen von Neugeborenen ist für die Mütter eine große Erleichterung im Alltag. Sie müssen in der Nacht keine Fläschen warm machen und wenn es mit dem Baby auf Reisen geht, dann reist der Proviant einfach mit. Werden die Kinder aber älter, dann kann Stillen stressig sein, denn die Mutter muss für einen langen Zeitraum zum Beispiel auf Alkohol verzichten, und auch mit dem Beruf ist das Stillen nicht so einfach zu vereinbaren.

    Bild: © Depositphotos.com / chesterf

  • Mandeln – das neu entdeckte Superfood

    Mandeln – das neu entdeckte Superfood

    In der weihnachtlichen Bäckerei dürfen Mandeln nicht fehlen, auch mit Zucker glasiert und gebrannt schmecken die kleinen Kerne einfach wunderbar. Viele wissen aber nicht, dass sich hinter der Nascherei und der beliebten Backzutat ein Superfood verbirgt, denn die Mandel hat erstaunliche Fähigkeiten, wenn es um die Gesundheit geht. Wer täglich nur 60 Gramm Mandeln isst, der beugt Diabetes wie auch Herz-Kreislauferkrankungen vor, zudem wird die Knochendichte verbessert und das alles, ohne dass es zu einer Gewichtszunahme kommt.

    Mandeln – ein sehr gesundes Steinobst

    Mandeln gehören nicht zur Familie der Nüsse, sie zählen vielmehr zum Steinobst, wie Aprikosen und Pfirsiche auch. Mandelbäume wurden schon vor rund 4000 Jahren kultiviert, da die Früchte der Bäume schon sehr früh zu einer Art Grundnahrungsmittel gehörten. Die Menschen in der Antike schätzen die süßen Kerne aufgrund ihres hohen Gehalts an Proteinen, denn nur eine einzige Mandel enthält 19 Gramm Eiweiß. Auch die Tatsache, dass Mandeln sättigen, dabei aber nicht dick machen, verhalf dem Steinobst schon früh zu seinem Status als Superfood. Besonders gut gedeihen Mandelbäume in der Mittelmeerregion, aber auch Nordafrika, Israel, Vorder- und Zentralasien sowie Kalifornien sind heute die Hauptanbauländer für Mandelbäume. In Deutschland werden die Bäume vor allen Dingen für ihre prachtvollen rosafarbenen oder weißen Blüten geschätzt, die jeden Garten zieren.

    Das Superfood als Vitaminbombe

    Mandeln schmecken nicht nur sehr gut, sie sind auch ein hervorragender Lieferant für Vitamine und Nährstoffe. Die hellbraunen Kerne sind reich an ungesättigten Fettsäuren, sie enthalten viel Magnesium, Calcium, Kupfer und vor allem viel Vitamin B und E. Vitamin E gilt als Antioxidans, das die Krebs auslösenden freien Radikalen erfolgreich in Schach hält, Vitamin B schützt die Nerven und sorgt zudem dafür, dass die Zellen immer genug Energie bekommen. Den Beinamen Superfood verdankt die Mandel aber auch der Tatsache, dass sie sich sehr vorteilhaft auf den Stoffwechsel auswirkt. So wird zum Beispiel die Insulinsensitivität verbessert und der Diabetes wird effektiv vorgebeugt. In Studien wurde nachgewiesen, dass Mandeln den Cholesterinspiegel dauerhaft senken können und dass sich bei einem regelmäßigen Verzehr der Kerne die Dichte der Knochen verbessert, was unter anderem Osteoporose vorbeugt.

    Mandeln sind keine Dickmacher

    Nüsse sind ein beliebter und auch sehr gesunder Snack, aber Nüsse haben einen Nachteil – sie machen dick. Anders sieht das bei Mandeln aus, denn obwohl die leckeren Kerne 500 Kalorien auf 100 Gramm haben, machen sie nicht dick. Was noch besser ist, Mandel helfen nicht nur das Wunschgewicht zu halten, sie sind auch sehr hilfreich, um abzunehmen. Dieser besondere Effekt wird bei der Mandel-Diät sehr deutlich. Für eine Studie machten 65 übergewichtige Probanden zwischen 27 und 79 Jahren für die Dauer von 24 Wochen eine niederkalorische Diät. Eine Gruppe der Studienteilnehmer bekam im Rahmen dieser Diät jeden Tag 84 Gramm Mandeln, während die zweite Gruppe anstatt der Mandel Kohlehydrate in kompakter Form aß. Nach einem halben Jahr wurden die Studienteilnehmer untersucht und gewogen. In der Gruppe, die die Mandeln gegessen hatten, verloren 62 % mehr Probanden an Gewicht, als das in der Kontrollgruppe der Fall war. Vor allem der Umfang der Taille und die Fettmasse waren deutlich verringert worden.

    Das vielseitige Superfood

    Die meisten kennen Mandeln in Blättchenform als Zierde für die Torte, als gebrannte Mandeln oder in gemahlener Form in Kuchen und Keksen. Wer Mandeln ganz gezielt als Superfood einsetzen will, der sollte Mandelmilch trinken oder Mandelmus essen, denn auch in diesen Varianten schmecken die Kerne köstlich und entfalten ihre gesunden Eigenschaften. Mandeln als Superfood machen jeden Fruchtsalat zu einer Köstlichkeit, sie können in Suppen, Soßen und auch in Dressings Verwendung finden und alle, die ohne Reue naschen wollen, sollten dem Superfood Mandeln den Vorzug vor Nüssen oder Chips geben.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise

  • Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Abnehmen ohne Stress – diese Fehler vermeiden

    Weihnachten gehört der Vergangenheit an, aktuell sind nur die Pfunde, die viele jetzt auf den Hüften, am Bauch oder am Po haben. Gänsebraten mit Rotkohl, Plätzchen, Marzipan, Stollen, Lebkuchen und jede Menge Alkohol fordern ihren Tribut und bei den meisten Deutschen macht sich Frust breit. Wie die Feiertagspfunde wieder loswerden? Die einen setzen auf Sport, schwingen sich aufs Rad oder schnüren die Laufschuhe, die anderen setzen auf eine strenge Diät. Gemeinsam haben alle nur ein Ziel – möglichst schnell, möglichst viel abnehmen. Aber immer wenn es schnell gehen soll, werden viele Fehler gemacht und das ist beim Abnehmen nicht anders.

    Die Ernährung muss nicht gesund sein

    Ernährungssünden waren gestern, ab heute wird nur noch gesund gegessen, denn schließlich ist nur gesundes Essen der Schlüssel zum Erfolg. Es klingt vielleicht komisch, aber wer nach der Weihnachtsvöllerei jetzt nur noch an Salat knabbert, der wird beim Abnehmen kaum Erfolge erzielen, denn der Körper ist schnell gelangweilt, er kann mit der kalorienarmen Kost nicht viel anfangen, schaltet auf stur und verbrennt keine Energiereserven mehr. Das Fett bleibt so wie es ist und der Abnehmerfolg ist gleich Null.

    Einfach weniger essen

    Das FdH-Prinzip klingt verlockend einfach, ist aber ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bekommt der Stoffwechsel weniger als 1000 Kalorien am Tag, dann geht der Organismus davon aus, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist, und er wird versuchen, seine Reserven zu schützen. Die Fettdepots werden nicht angerührt, stattdessen verbrennt der Körper lieber wichtiges Eiweiß mit dem zweifelhaften Erfolg, dass Muskelmasse verloren geht. Es sollten schon mindestens 1200 Kalorien am Tag sein, um den Körper vor einer Unterzuckerung zu schützen und Heißhungerattacken zu vermeiden.

    Bitte keine Crash-Diäten

    In einer Crash-Diät sehen viele den Schlüssel zum Erfolg, wenn sie abnehmen wollen, aber leider ist das Gegenteil der Fall. Dem Körper werden bei dieser einseitigen Diät viele wichtige Nährstoffe entzogen und der Jo-Jo-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. Der Körper schaltet einfach in den Ruhemodus und irgendwann sind die Abnehmwilligen so erschöpft, dass sie nur noch eins wollen, nämlich endlich mal wieder etwas Vernünftiges essen.

    Den Gewöhnungseffekt vermeiden

    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und der Körper hat die lästige Fähigkeit, alles was oft passiert, zur Routine werden zu lassen. Das gilt bei einer einseitigen Mono-Diät ebenso wie bei einem immer wiederkehrenden Sportprogramm. Wer sich jeden Tag durch das gleiche langweilige Work-out-Programm quält, der sollte sich nicht wundern, wenn die Waage sich nicht mehr bewegt. Das gilt zum Beispiel für eine Diät, die nur aus Kohl, aus Ananas oder aus hart gekochten Eiern besteht. Der Körper gewöhnt sich schnell an die immer gleiche Nahrung und denkt überhaupt nicht daran, nennenswert abzunehmen.

    Stress ist schädlich

    Abnehmen kann Stress pur bedeuten, und immer wenn der Körper unter Stress kommt, dann beginnt er damit, viel Cortisol zu produzieren, sein Allheilmittel gegen stressige Situationen. Zudem liefert Cortisol viel Energie, der Nachteil bei diesem Hormon ist allerdings, dass in den Depots noch mehr Fett eingelagert wird. Während das Fett bleibt, wo es ist, schwinden die Reserven an Eiweiß und die Muskelmasse schmilzt wie Eis in der heißen Mittagssonne. Wer sich selbst unter Stress setzt, der wird scheitern und sich zudem auch noch krank, müde und erschöpft fühlen.

    Einfach entspannt abnehmen

    Alle, die die Feiertagspfunde wieder loswerden möchten, sollten entspannt abnehmen, viel Wasser trinken, es mit dem Sport nicht übertreiben und die Ernährung ausgewogen gestalten. Zwei Liter Wasser am Tag sollte es sein, um den Stoffwechsel anzukurbeln und den Körper von den vielen Ernährungssünden der Weihnachtsfeier zu entgiften. Zweimal die Woche Sport treiben, mit Yoga zur Ruhe kommen und zuversichtlich in die Zukunft schauen, das sind bewährte Mittel, um abzunehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / viperagp

  • Wie gefährlich ist veganes Essen für Kinder?

    Wie gefährlich ist veganes Essen für Kinder?

    Veganes Essen ist im Trend, immer mehr Menschen verzichten komplett auf tierische Produkte und ernähren sich rein pflanzlich. In vielen Familien wird das auch von Kindern und Jugendlichen verlangt, aber hier kann der Trend gefährlich werden. Nicht nur der Bundesgesundheitsminister Christian Schmidt (CSU), sondern auch viele Gesundheitsexperten warnen davor, Kinder vegan zu ernähren, denn das kann nicht nur zu Mangelerscheinungen, sondern sogar zu Schäden im Gehirn führen. Der Bund der Vegetarier ist anderer Meinung.

    Gefährliche Mangelerscheinungen durch veganes Essen

    Christian Schmidt betont, dass er gegen jede Art von Verboten ist und dass jeder das essen soll, was ihm persönlich am Besten schmeckt. Aber wenn es um die Ernährung von Kindern und Jugendlichen geht, dann mischt sich der Minister ein, denn seiner Meinung nach stehen Kinder unter einem besonderen Schutz. Dieser Ansicht ist auch Professor Berthold Koletzko von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, denn er sieht eine große Gefahr für Kinder, die nur veganes Essen zu sich nehmen. Vor allem bei kleineren Kindern kann sich schnell ein Mangel an Vitamin B-12 einstellen, was zur Folge hat, dass auch das Gehirn schwer geschädigt werden kann. Veganes Essen führt nach Meinung von Professor Koletzko zu neurologischen Schäden, bis hin zu einer bleibenden Behinderung.

    Vegetarisch oder vegan?

    Während Vegetarier nur auf Fleisch und Wurst verzichten, sieht veganes Essen auch den vollständigen Verzicht auf alle tierischen Nahrungsmittel vor. Veganer essen keinen Honig, keine Eier, keinen Käse, keinen Joghurt und sie trinken auch keine Milch. Aus diesem Grund raten Ernährungswissenschaftler und Kinderärzte davon ab, Kinder vegan zu ernähren. Kinder, die in der Wachstumsphase sind, aber auch Teenager, die in die Pubertät kommen, brauchen vor allen Dingen eine eisenreiche Ernährung, die veganes Essen so nicht bieten kann. Die Nahrung sollte zudem viel Eiweiß haben, und diese Versorgung mit Vitaminen, Eisen und Eiweiß kann eine vegane Ernährung nicht garantieren. Dazu kommt, dass die Mischung aus Getreide und Hülsenfrüchten in der europäischen Ernährung nicht üblich ist, und auch Soja kommt in den Küchen Europas so gut wie gar nicht vor. Wer sich vegan ernähren will, der muss ein fundiertes Wissen über die genaue Zusammenstellung der Nahrung haben, denn nur dann können Mangelerscheinungen vermieden werden. Da nach Ansicht vieler Ernährungsexperten vegane Ernährung eine Trenderscheinung ist, sind viele Eltern nicht ausreichend informiert, welche Zusammenstellung die Nahrung haben muss, damit ihre Kinder gesund und ausgewogen ernährt werden.

    Das sagt der Vegetarierbund Deutschland

    Sebastian Joy, der Vorsitzende des Deutschen Vegetarierbundes kann die Sorge des Ministers nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach ist ein ausgewogenes und vielseitiges veganes Essen für alle Generationen geeignet, denn auch durch vegetarisches und veganes Essen bekommt der Körper alle nötigen Nährstoffe und alle Vitamine, die er braucht, um gesund zu bleiben. So sollten Kinder und Jugendliche, die vegan leben, zum Beispiel eine Zahncreme mit B-12-Vitaminen benutzen, denn auch das trägt zu einer gesunden veganen Ernährung bei. Experten raten Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren wollen, zunächst einen Arzt aufzusuchen, um über einen Ernährungsplan zu sprechen. Der Arzt kann am besten beurteilen, ob es ratsam ist, ein Kind konsequent vegan zu ernähren. In der Regel schlagen Kinderärzte jedoch eine Mischernährung vor, in der neben vielen pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, Fisch und Fleisch zu finden sind.

    Ernährung soll ein Schulfach werden

    Der Bundesgesundheitsminister sieht Ernährungslehre als mögliches Schulfach für die Zukunft. In diesem speziellen Schulfach sollen Kindern lernen, was alles zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört. Nach Ansicht des Ministers gehört auch das kleine Einmaleins in jedes Klassenzimmer, denn die Kinder sollten wissen, woher ihre Nahrung kommt und wie Lebensmittel hergestellt werden. Ob der Unterricht auch Ratschläge für eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch und Wurst enthält, das ließ der Minister noch offen.

    Bild: © Depositphotos.com / leporiniumberto

  • Was ändert sich 2016 durch die neue Lebensmittelverordnung?

    Was ändert sich 2016 durch die neue Lebensmittelverordnung?

    Wer sich gesund ernähren oder abnehmen will, der erlebt bei der Wahl seiner Lebensmittel nicht selten eine große Enttäuschung, denn nicht alles, was als vermeintlich gesund oder kalorienarm verkauft wird, ist es in Wirklichkeit auch. Die Hersteller nutzen jeden Trick, um die wahre Anzahl an Kalorien geschickt zu verschleiern oder gleich ganz zu verschweigen, und lassen den Verbraucher im Dunkeln tappen. Sie appellieren an den guten Glauben der Kunden und nutzen diese Gutgläubigkeit aus, aber das soll ab 2016 anders werden, denn es tritt eine neue Lebensmittelverordnung in Kraft.

    Verwirrende Angaben

    Wer sich über die Kalorien auf den Verpackungen von Lebensmitteln informieren möchte, der ist schnell verwirrt. So hat zum Beispiel eine Portion Kartoffelchips 162 Kalorien, eine Portion Nüsse 177 Kalorien. Aber wie viel Gramm umfasst eine Portion? Durch die neue Lebensmittelverordnung werden die Hersteller jetzt gezwungen, die Zahl der Kalorien auf 100 Gramm oder auch 100 Milliliter anzugeben. Einige Hersteller haben diesen Teil der Lebensmittelverordnung schon umgesetzt, aber für den Verbraucher bleibt es trotzdem verwirrend. Nach wie vor ist es nämlich erlaubt, dass eine zweite Tabelle auf der Vorderseite des Produkts platziert werden kann und dort ist noch immer von Portionen die Rede. Die Größe der Portion wird hier absichtlich klein gehalten, um die Kalorienzahl bewusst zu verringern.

    Sorgt die neue Lebensmittelverordnung für Klarheit?

    Wer groß auf der Packung lesen kann, dass eine Portion Keks nur 53 Kalorien hat, der wird diese Kekse in dem guten Glauben kaufen, dass es sich hier um ein „schlankes“ Produkt handelt. Leider haben die Hersteller „vergessen“ zu erwähnen, dass sich die 53 Kalorien auf nur einen einzigen Keks beziehen. Die Hersteller gehen einfach davon aus, dass sich kaum jemand auf nur einen Keks beschränkt, sondern dass die Verbraucher mit ruhigem Gewissen mehrere Kekse essen, da sie nicht wissen, wie groß die Portion ist. Die neue Lebensmittelverordnung will für mehr Klarheit sorgen, denn anhand der Angaben in Gramm oder Milliliter kann der Verbraucher auf einen Blick erkennen, wie viele Kalorien und Nährwerte Lebensmittel haben. Dazu müssen die Kunden in den Supermärkten aber das Kleingedruckte hinten auf der Packung lesen.

    Diese Angabe wird 2016 Pflicht

    Nach der Lebensmittelverordnung, die 2016 in Kraft tritt, müssen die Hersteller wenn sie mit einem bestimmten Inhaltsstoff werben, diesen auch in der Nährstofftabelle angeben. Für die Hersteller von Bonbons heißt das, wenn sie mit einer Extraportion Vitamine werben, dann muss auf der Packung exakt die Menge an Vitaminen angegeben werden, die auch in den Bonbons zu finden ist. Auf diese Weise wird es durch die Lebensmittelverordnung für den Kunden einfach zu sehen, in welchem Verhältnis zum Beispiel Zucker zu der Menge an Vitaminen steht. Auch der Vergleich zu ähnlichen Produkten soll auf diese Weise leichter werden, denn wenn die Menge der Vitamine in einem ganz ähnlichen Produkt verglichen wird, dann zeigt sich schnell, ob es sich tatsächlich um eine Extraportion handelt oder nicht.

    Die neuen Verpackungen

    Die neue Lebensmittelverordnung sieht neben genaueren Angaben über die Inhaltsstoffe auch eine verbraucherfreundliche Verpackung vor. Verbraucherschützer und Ernährungsexperten plädieren schon lange dafür, dass auf die Verpackungen neben einer genauen Nährstoffangabe auch eine Nährwertampel gedruckt wird. In Großbritannien gibt es diese besondere Ampel bereits, und das macht es einfacher, Nahrungsmittel mit einem geringen, einem mittleren und einem hohen Anteil an Nährwerten zu vergleichen. In Deutschland müssen die Kunden noch auf die Nährwertampel warten, denn die zuständige Europäische Kommission will bis Ende des Jahres 2017 warten, wie die bisherigen Änderungen zu bewerten sind. Dann will man eventuell noch einmal über sogenannte alternative Darstellungsformen diskutieren.

    Wer sind gesund ernähren möchte, oder auf Dauer abnehmen will, der ist gut beraten, vor allem das Kleingedruckte auf den Verpackungen genau zu studieren.

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