Schlagwort: Nahrungsergänzung

  • Gelee Royal – ein königliches Heilmittel

    Gelee Royal – ein königliches Heilmittel

    Die Bienen sind ein sehr fleißiges Völkchen und jede Biene hat eine bestimmte Aufgabe. Die Arbeiterbienen fliegen aus, um Nektar zu sammeln, die Drohnen sind für den Nachwuchs im Bienenstock zuständig und die Königinnen haben eine Schlüsselrolle, denn sie legen bis zu 2000 Eier jeden Tag. Die Königin eines Bienenvolks unterscheidet sich von den Arbeitern und den Drohnen nicht nur durch ihre Größe und ihre längere Lebensdauer, die Königinnen werden auch besser ernährt als das gemeine Bienenvolk. Nur die Königin bekommt das Gelee Royal, das königliche Gelee, und wenn man sich die Inhaltsstoffe dieses besonderen Gelees anschaut, dann kann man auch verstehen, warum die Königinnen eine Sonderrolle im Bienenstock einnehmen.

    Unverzichtbar für das Bienenvolk

    Die Larven der Bienen müssen eine besondere Nahrung bekommen, damit sie zügig wachsen können. Das passiert nicht, wenn die Larven nur den einfachen Honig bekommen, denn dieser hat zu wenig Eiweiß. Anders sieht das beim Gelee Royal aus, denn in diesem Gelee ist eine Menge Eiweiß zu finden, und auch ein bestimmtes Protein, das den Namen Royalactin trägt, sorgt dafür, dass die Larven schnell wachsen können. Das Protein lässt aber nicht nur die Larven schneller wachsen, es ist auch für den großen körperlichen Unterschied zwischen den Arbeiterbienen und ihrer Königin verantwortlich. Es sind die Arbeiterbienen, die das Gelee für ihre Königin herstellen, und zwar während des Stoffwechsels. Die Bienen sammeln das Gelee Royal in den Schlunddrüsen, sie scheiden das Gelee aus und verfüttern es drei Tage lang an die Larven. Der Rest dieser kostbaren Flüssigkeit ist für die Königin bestimmt und es hilft ihr dabei, über viele Jahre für den Nachwuchs im Bienenstock zu sorgen.

    Woraus besteht das königliche Gelee?

    Die genaue Zusammensetzung des Gelees ist bis heute wissenschaftlich noch nicht restlos geklärt, einige Inhaltsstoffe konnten aber identifiziert werden. Dazu gehören Vitamin E, Carotinoide, Nitratkonzentration sowie Malz, Pollen und Hefe, auch Kohlehydrate in Form von Fructose, Glucose und Saccharose konnten ebenso wie Eiweiß nachgewiesen werden. Über die Hälfte des Gelees für die Bienenkönigin besteht aus Wasser, rund ein Viertel aus Zucker und weitere 20 % sind Proteine und Aminosäuren.

    Wie wird Gelee Royal gewonnen?

    Die Gewinnung von Gelee Royal ist unter Imkern höchst umstritten, und einige Imker lehnen es generell ab, das Gelee zu „ernten“. Um das Gelee zu gewinnen, muss der Imker nicht nur die entsprechende Geräte, sondern auch sehr viel Erfahrung haben. Die Königin wird von ihrem Volk getrennt, daraufhin geraten die Arbeiterbienen unter großen Stress und beginnen damit, viel mehr Gelee Royal zu produzieren, als normalerweise notwendig ist. Viele Imker sehen das als Tierquälerei an und lehnen es ab, die Tiere auf diese Weise auszubeuten. Das besondere Gelee wird entweder in Ampullen, in kleinen Trinkfläschen, als Kapseln oder als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und in Reformhäusern, Kosmetikstudios oder in der Apotheke angeboten. Während einer Saison können nur 500 Gramm Gelee gewonnen werden. Unmittelbar nach der Entnahme ist es weißlich-gelb und hat einen leicht säuerlichen bis bitteren oder auch pikanten Geschmack.

    Wie wirkt das Gelee der Königin?

    Dass Gelee Royal dem Bienenvolk gesunden Nachwuchs beschert, ist bekannt, aber welche Wirkung hat das Gelee auf den Menschen? Die königliche Nahrung kann helfen, Stress besser zu bewältigen, oder bei der Nikotinentwöhnung behilflich sein. Auch Kinder, die keinen Appetit haben, sollen besser essen, wenn sie das Gelee der Königin als Nahrungsergänzungsmittel bekommen. Das Gelee hat sich vor allem im Kosmetikbereich einen guten Namen gemacht, denn es kann der Hautalterung vorbeugen, die freien Radikalen bekämpfen und die Körperzellen effektiv schützen. Es soll die Stimmung aufhellen und für ein ausgeglichenes Wesen sorgen und auch den Cholesterinspiegel senken können. Wissenschaftlich erwiesen ist das aber leider noch nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / Dessie_bg

  • Gesunde Ernährung kann so einfach sein

    Gesunde Ernährung kann so einfach sein

    Es ist nicht immer einfach, sich gesund zu ernähren, denn die Verlockungen und Versuchungen der Lebensmittelindustrie sind groß. Viele Menschen nehmen sich vor, gesund zu leben, schaffen es aber dann doch nicht, weil sie oftmals nicht wissen, was für sie gesund ist. Zu einer gesunden Lebensweise gehören viele Bausteine, und einer der wichtigsten Bausteine ist eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung. Obst und Gemüse stehen ganz oben auf der Liste der gesunden Lebensmittel, aber auch Fisch, gute Pflanzenöle und Geflügelfleisch sorgen dafür, dass der Körper die Nährstoffe und Vitamine bekommt, die er braucht, um perfekt zu funktionieren.

    Gesundes Essen schützt vor Krebs

    Gefahren für die Gesundheit lauern praktisch überall, und um den Körper effektiv vor schädlichen Einflüssen zu schützen, muss die Ernährung stimmen. So ist es zum Beispiel wichtig, die sogenannten freien Radikalen in Schach zu halten, denn diese freien Radikalen befallen die Körperzellen und können so Krebs oder Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes auslösen. Um den Körper zu schützen, sind Antioxidantien sehr wichtig. Zu diesen Antioxidantien gehören unter anderem Beta-Karotine, aber auch die Vitamine C und E, die in den meisten Gemüse- und Obstsorten zu finden sind. Sie bauen dauerhaft einen wirksamen Schutz auf. Um den Körper vor schweren Krankheiten zu bewahren, sollten Obst und Gemüse immer in den Ernährungsplan eingebaut werden, aber das ist nicht immer ganz so einfach.

    Juice Plus+ – die einfache Art gesund zu bleiben

    Frisches Obst kann heute praktisch zu jeder Jahreszeit gekauft werden. Es ist allerdings eine Preisfrage, denn Himbeeren und Erdbeeren kosten im Winter oft dreimal so viel wie in den Sommermonaten. Fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag empfehlen Mediziner und Ernährungswissenschaftler, und wer sich jedoch das ganze Jahr hindurch gesund ernähren möchte, der kann das zum Beispiel mit den Produkten von Juice PLUS+. Juice PLUS+ ist eine Nahrungsergänzung, in der 30 Gemüse-, Obst- und Beerensorten stecken und die es einfach machen, dem Körper alle Vitamine und Nährstoffe zu geben, die er benötigt, um gesund zu bleiben.

    Eine breite Produktpalette

    Wer auf die Seite von Juice PLUS+ klickt, der kann sich nicht nur über gesunde Ernährung informieren, sondern findet auch viele leckere Möglichkeiten, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. So bietet Juice PLUS+ Shakes in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die vor allen diejenigen interessieren werden, die auch im hektischen Alltag nicht auf eine gesunde Ernährung verzichten wollen. Der Onlineshop bietet aber auch leckere Fruchtgummis zum gesunden Naschen sowie Müsliriegel und Gemüsesuppen, die nicht nur an kalten Tagen besonders gut schmecken. Auch bei der Nahrungsergänzung bietet Juice PLUS+ ein breit gefächertes Angebot, und die Auswahl umfasst Frucht-, Beeren- und Gemüsekapseln. So wird es unkompliziert, sich wirklich gesund und ausgewogen zu ernähren.

    Gesunde Ernährung schon von Anfang an

    Kinder, die von Anfang an gesund ernährt wurden, haben als Erwachsene weniger Probleme mit Krankheiten, das ist wissenschaftlich bewiesen. Eltern, die ihre Kinder ausgewogen ernähren möchten, müssen so früh wie möglich damit anfangen, denn wer als Kind schon viel und gerne Obst gegessen hat, der wird das auch später noch tun. Statt Süßigkeiten einen Apfel oder eine frische Möhre essen, das schmeckt ebenso gut wie ein Dauerlutscher. Wenn die Zähne kommen, dann ist frisches Gemüse besonders gefragt, denn auf diese Weise bekommen die Kleinen nicht nur etwas zum Knabbern, was den schmerzenden Kiefer beruhigt, sie bekommen auch einen gesunden Snack. Vollkornbrot statt Weißbrot sollte als Pausenmahlzeit mit in die Schule genommen werden und wenn es im Sommer heiß wird, dann schmecken knackige Gurkenscheiben auf dem Brot noch mal so gut. Verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte sind eine tolle Alternative zur übersüßen Limonade, und wenn es ums Naschen geht, dann schmecken Kirschen, Beeren und Melonen weitaus besser als Chips und Salzstangen.

    Bild: © Depositphotos.com / magone

  • Wie gefährlich sind Red-Rice-Kapseln?

    Wie gefährlich sind Red-Rice-Kapseln?

    Rotschimmelreis, besser bekannt unter dem Namen Red-Rice, hat sich als Nahrungsergänzungsmittel einen Namen gemacht. Viele sehen im Rotschimmelreis, der über das Internet in Form von Kapseln angeboten wird, ein gutes Mittel, um zum Beispiel den Cholesterinspiegel zu senken und den Fettstoffwechsel zu stabilisieren. Ärzte warnen aber vor der Einnahme der Kapseln, denn sie können sehr gefährliche Nebenwirkungen haben.

    Wie entsteht Rotschimmel?

    Rotschimmel ist ein Produkt, das durch Fermentierung von normalem Reis und einem bestimmten Schimmelpilz entsteht. Durch die Fermentierung bekommt der Reis eine rote Farbe und entwickelt einen Wirkstoff, der aus pharmakologischer toxisch, also giftig ist. In Asien genießt der rote Reis einen sehr guten Ruf und wird vor allem zur Behandlung von Krankheiten des Magen-Darm-Trakts und bei Herz-Kreislauf Beschwerden genutzt. Ebenfalls werden viele Lebensmittel in Asien mit dem Farbstoff aus dem roten Reis gefärbt.

    Der gefährliche Wirkstoff

    Der wohl wichtigste Inhaltsstoff von Red-Rice-Kapseln ist Monacolin K und dieser Wirkstoff ist, was die chemische Zusammensetzung angeht, mit dem Wirkstoff Lovastatin identisch. Lovastatin ist alles andere als harmlos, sondern ein Arzneistoff, der von den jeweiligen Behörden zugelassen werden muss. Medikamente, die den Wirkstoff enthalten, sind zudem verschreibungspflichtig, ohne das passende Rezept von einem Arzt ist Lovastatin in Deutschland also nicht erhältlich.

    Schon bei niedrigen Dosierungen riskant

    Wie gefährlich Red-Rice für die Gesundheit ist, das zeigt sich schon in der Dosierung. Schon ab einer Menge von fünf Milligramm am Tag entfaltet der Wirkstoff Monacolin K seine Wirkung, die Red-Rice-Kapseln, die im Internet als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden, haben die 66-fache Wirkung und das ist auf Dauer für die Gesundheit mehr als riskant. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt jetzt ausdrücklich vor den Kapseln, die die Muskeln wie auch die Leber schädigen können. Besonders kritisch wird es jedoch immer dann, wenn die Reis-Kapsel zusammen mit einem Medikament gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel eingenommen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / AndriiGorulko

  • Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Wäre Abnehmen so leicht wie Zunehmen, dann müsste sich niemand mehr über Diäten Gedanken machen und alle hätten ihre Traumfigur. Leider ist es nicht so, denn das, was gegessen wird, aber nicht vom Körper verwertet werden kann, wird in den Fettzellen gespeichert und die geben das Fett so schnell nicht wieder her. Diäten gibt es viele und jede verspricht einen schnellen und dauerhaften Erfolg, leider kann nicht jede Diät halten, was sie vollmundig verspricht. Aber wie sollte die Ernährung aussehen, damit es mit der Traumfigur klappt? Können Schlankheitsmittel helfen und wie wichtig sind sportliche Aktivitäten?

    Erfolgreich abnehmen – richtig essen

    Zeigt die Waage in die falsche Richtung, dann reagieren die meisten Menschen ebenfalls falsch und essen einfach weniger. Wenn der Körper nicht mehr die Nährstoffe bekommt, die er braucht, dann greift er seine Fettreserven an, aber leider auch die Muskulatur. Wenn die Muskulatur schwindet, dann kann sie nicht mehr ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen, nämlich das Fett zu verbrennen. Einfach nichts Fettiges mehr zu essen, ist auch keine brauchbare Lösung, da der Organismus Fett ebenso wie Zucker braucht, um daraus Energie gewinnen zu können. Deutlich effektiver ist es, die Fettmenge zu reduzieren und dem Körper genau so viel zu geben, wie er auch verarbeiten kann.

    Dick ist nicht schick

    Es gab in der Vergangenheit Schönheitsideale, die in der heutigen Zeit keine Vorbildfunktion mehr haben. So ließ zum Beispiel August der Starke sein Körpergewicht in Gold aufwiegen und er war stolz darauf, wenn er wieder zugenommen hatte. Was im Barock als schick galt, ist heute nur noch ungesund, denn zu viel Gewicht schadet dem Körper auf vielfältige Weise. Die Gelenke leiden ebenso wie das Herz und der Kreislauf, und mit jedem Kilo steigt die Gefahr gesundheitlicher Schäden. Mit jedem weiteren Kilo wird es aber auch immer schwieriger abzunehmen, deshalb ist es immer ratsam, frühzeitig die Notbremse zu ziehen und gezielt an Gewicht zu verlieren.

    Die richtige Mischung finden

    Wer erfolgreich abnehmen möchte, sollte auf eine bewährte Mischung aus einer ausgewogenen Ernährung und sportlichen Aktivitäten setzen. Sinnvoll kann es auch sein, spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder ein Schlankheitsmittel wie zum Beispiel formoline L112 in die Ernährung einzubauen. Jeder dieser Bausteine kann für sich alleine wenig ausrichten, denn ohne sportliche Betätigung bringt auch eine gesunde Ernährung wenig, umgekehrt gilt das Gleiche. Schlankmacher in Pulverform können ebenfalls keine Wunder bewirken, aber sie können als Ergänzung während einer Diät eine Hilfe sein. So kann beispielsweise eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden, während die anderen Mahlzeiten gesunde Komponenten enthalten, die satt, aber nicht dick machen.

    Mit Sport gegen die Pfunde

    Sport ist unverzichtbar, um das Körpergewicht auf Dauer zu reduzieren. Schwimmen, Laufen oder Radfahren sind ideale Sportarten, bei denen jede Menge Kalorien verbrannt werden, und es reicht schon aus, zweimal in der Woche aufs Rad zu steigen, die Laufschuhe anzuziehen oder ins Schwimmbad zu gehen. Wer gerne spazieren geht, der sollte ruhig bei jedem Wetter eine halbe Stunde zügig gehen, denn das ist nicht nur gesund, es lässt auch nach und nach die lästigen Kilos verschwinden. Ergänzt wird das Sport- und Ernährungsprogramm vielleicht auch von Nahrungsergänzungsmitteln wie formoline L112, die dafür sorgen, dass der Körper keine Fettreserven mehr einlagern kann. Wer sich für eine ausgewogene Ernährung sowie für ein sportliches Programm entscheidet und sich konsequent daran hält, braucht auch auf gelegentliche „Dickmacher“ wie ein Stück Torte nicht verzichten.

    Abnehmen funktioniert leider nicht von heute auf morgen, aber mit der richtigen Mischung wird es einfach, Kilos zu verlieren und sich trotzdem gesund und fit zu fühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Folsäure kann das Leben von Babys retten

    Folsäure kann das Leben von Babys retten

    Viele werdende Mütter wissen nicht, wie wichtig Folsäure für ihr ungeborenes Kind ist. Dieser Mangel an Wissen führt in Deutschland noch immer zu rund 1.000 Kindern, die mit einem sogenannten Neuralrohrdefekt geboren werden und meist nur wenige Stunden zu leben haben. Diesen Kindern kann ein Teil des Kopfes oder des Gehirns fehlen und auch Babys, die mit einem offenen Rücken geboren werden, sind nicht lebensfähig. Diese schrecklichen Diagnosen sind leider keine Seltenheit, aber die Schädigungen lassen sich auf eine ganz einfache Art vermeiden, nämlich durch Folsäure.

    Das Risiko sinkt um die Hälfte

    Seit mehr als vier Jahrzehnten weiß die Medizin um die Verbindung zwischen Folsäure und der Vermeidung von Neuralrohrdefekten. Mehr als die Hälfte dieser Fehlbildungen lässt sich vermeiden, wenn die werdenden Mütter Folat, ein Präparat aus Folsäure zu sich nehmen. Auch wenn das bekannt ist, die Zahl der Kinder, die mit Fehlbildungen wie einer Lippen-Kieferspaltung oder einem Herzfehler zur Welt kommen, steigt in Europa und auch in Deutschland immer wieder leicht an. Anders sieht es in den USA aus, denn dort werden weitaus weniger Kinder mit schweren Missbildungen geboren, weil die Mütter Nahrungsmittelergänzungen zu sich nehmen, die mit Folsäure angereichert werden.

    Folsäure in der Nahrung

    Auch wenn die Zahlen für sich sprechen und die Erfolge in den USA wissenschaftlich durch Studien belegt werden können, deutsche Ernährungswissenschaftler wollen von Folsäure im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln nichts hören. Eine etwas seltsame und vor allem auch eine gefährliche Haltung, wenn man bedenkt, wie einfach die Vorsorge für das Kind sein kann. Folat gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist an der Zellteilung im menschlichen Körper beteiligt. Unterschieden werden die Folat-Präparate in diejenigen, die mit der Nahrung aufgenommen werden oder die künstlich hergestellte Folsäure. Schwangere Frauen sollten nach Ansicht von amerikanischen Medizinern 500 Mikrogramm Folat zu sich nehmen. Das kann zum Beispiel mit zwei Portionen Obst, drei Portionen Gemüse und Vollkornprodukten am Tag erreicht werden. Wenn diese Vorgaben nicht erreicht werden können, dann ist Folsäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlenswert.

    So wichtig ist Folsäure in der Schwangerschaft

    Zwischen dem 22. und der 28. Schwangerschaftstag schließt sich beim ungeborenen Kind die sogenannte Neuralplatte und wird zum Neuralrohr. Wenn das aber nicht nach Plan funktioniert, dann wird es für das Gehirn und das Rückenmark unmöglich, sich normal zu entwickeln. Das große Problem liegt darin, dass viele Frauen zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wissen, dass sie in anderen Umständen sind. Daher plädieren die Ärzte in den USA dafür, dass alle Frauen, die im gebärfähigen Alter und fruchtbar sind, Folsäure einnehmen sollten.
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    In Deutschland nehmen gerade einmal fünf Prozent der Frauen vor und auch nach der Befruchtung Folsäure. Deutsche Ärzte möchten, dass die Frauen wie in den USA, über die große Bedeutung der Folsäure im Zusammenhang mit der Gesundheit des ungeborenen Kindes aufgeklärt werden. In Amerika gibt es bereits seit 1996 viele Nahrungsmittel wie zum Beispiel Mehl oder auch Salz, die mit Folsäure angereichert werden und seitdem ist die Zahl der Kinder, die mit einem Defekt geboren werden, sehr stark zurückgegangen.

    In Europa gescheitert?

    Europa ist, was die Prophylaxe mit Folsäure angeht, gescheitert. Das ist die Aussage von französischen Forschern, die Daten aus 19 europäischen Staaten gesammelt haben. Sie begründen ihre Aussage mit fragwürdigen Studien, wonach zwischen 1991 und 2011 die Zahl der nicht genetisch bedingten Neuraldefekte nicht sonderlich gestiegen ist. Bei deutschen Wissenschaftlern steht Folsäure immer noch unter Verdacht, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken zu erhöhen, obwohl diese These schon lange durch Studien aus den USA und aus Norwegen widerlegt wurden. In den USA gibt es sogar noch einen positiven Effekt, denn dort ist die Zahl der Schlaganfälle zurückgegangen, seitdem die Nahrung mit Folsäure angereichert wurde.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Die 11. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die 11. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    In der 11. SSW haben Mutter und Kind die ersten nicht selten schwierigen Wochen der Schwangerschaft hinter sich gelassen und befinden sich jetzt in der Mitte des dritten Monats. Für das Baby ist die 11. Schwangerschaftswoche eine bedeutende Zeit, denn es lässt die embryonale Phase hinter sich, und wenn ein Ultraschallbild in der 11. SSW gemacht wird, dann sind bereits deutliche Konturen zu erkennen. Die Mutter kann in der 11. SSW aufatmen, denn die Beschwerden und auch die Belastungen, die die ersten zweieinhalb Monate mit sich bringen, sind vorbei und das Fehlgeburtsrisiko in der 11. SSW ist deutlich kleiner als in den vergangenen Wochen.

    Wie sieht das Baby in der 11. SSW aus?

    Ungefähr vier bis sechs cm ist das Baby jetzt groß und es bringt zwischen elf und 15 Gramm auf die Waage. Die Gesichtskonturen des Kindes werden in der 11. SSW immer menschlicher, aber immer noch ist der Kopf deutlich größer als der Körper. Arme und Beine sind jetzt auch auf dem Ultraschall in ihren Ansätzen zu sehen und so ganz allmählich werden die Proportionen immer deutlicher. Jeder Mensch hat aus der Evolution die Anlage eines Schwanzes „mitgenommen“, aber diese Anlage verschwindet in der 11. SSW komplett.

    Das Kind erlebt in der 11. Schwangerschaftswoche eine sehr intensive Phase des Wachstums und wird in den kommenden drei Wochen seine Körpergröße verdoppeln. Die wichtigen Organe sind bereits angelegt worden und auch die Zehen und Finger sind in der 11. SSW schon sehr klar voneinander getrennt. Die sogenannten Zahnknospen und auch die Anlagen für die Geschlechtsorgane sind schon vorhanden. Die 11. SSW gehört der Feinarbeit, denn die Ohren bekommen nun ihren endgültigen Platz und an den Zehen sowie den Fingern beginnen die Nägel zu wachsen. Die ersten Milchzähnchen sind schon unter dem Zahnfleisch vorhanden, der kindliche Brustkorb schließt sich in der 11. SSW und aus der knorpeligen Struktur des Skeletts werden langsam Knochen.

    Da sich neue Hautschichten gebildet haben, wirkt das Baby in der 11. SSW nicht mehr ganz so durchsichtig wie in den Wochen zuvor. Die ersten feinen Härchen zeigen sich und es dauert nicht mehr lange, und der ganze Körper des Kindes wird mit einem weichen Flaum bedeckt sein. Die Lider der Augen sind voll ausgebildet und noch geschlossen, öffnen wird das Baby seine Augen erst im sechsten Monat der Schwangerschaft.

    Wichtige Entwicklungsschritte in der 11. SSW

    Zwar bildet sich bei Jungen in der 11. SSW schon der Penis aus, aber eine genaue Bestimmung des Geschlechts mittels Ultraschall ist erst in den nächsten Wochen möglich. In der 11. SSW wächst aber das Darmsystem, das in dieser Phase der Schwangerschaft noch bis zur Nabelschnur reichen kann, in den nächsten zwei Wochen finden die Därme jedoch ihre richtige Position. Das Rückenmark und das Gehirn haben sich in der 11. SSW aus dem sogenannten embryonalen Neuralrohr gebildet und damit besteht auch keine Gefahr mehr, dass es durch einen Mangel an Folsäure zu einer Spina bifida, zu einem offenen Rücken kommen kann. Trotzdem sollte die Mutter bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels weiter Folsäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

    Auch wenn das Baby noch sehr klein ist, es ist in der 11. SSW schon sehr aktiv. Zielgerecht kann das Kind schon seine Bewegungen steuern, es ist in der Lage zu schlucken und es kann die Hand bereits zu einer Faust ballen. Spüren kann die Mutter ihr Baby aber noch nicht, die ersten deutlichen Kindsbewegungen sind erst zwischen der 16. und der 20. SSW möglich.

    So fühlt sich die Mutter in der 11. SSW

    Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit und das unangenehme morgendliche Erbrechen – diese Beschwerden haben die Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft begleitet. In der 11. SSW gehören diese Beschwerden der Vergangenheit an. In der 11. SSW wird der Bauch vor allem bei sehr schlanken Frauen sichtbar, aber in der 11. SSW ist die Gewichtszunahme nicht allzu groß. Einige Frauen leiden in dieser Phase unter Kreislaufproblemen und auch unter einem erhöhten Puls.

    Der Körper beginnt in der 11. SSW mehr und mehr Blut zu produzieren, um das Baby und die Gebärmutter mit allem zu versorgen, was sie brauchen. Wenn die Schwangerschaft zu Ende geht, dann wird die Mutter ihr Blutvolumen fast verdoppelt haben. Die Probleme mit dem Kreislauf lassen in der Regel nach kurzer Zeit wieder nach, sollte das nicht der Fall sein, dann muss die Mutter unbedingt einen Arzt aufsuchen. Das vergrößerte Blutvolumen hat aber auch einen Vorteil, vor allem für Frauen, die oft kalte Hände und Füße haben, denn die vermehrte Blutmenge sorgt für eine sehr gute Durchblutung in den Extremitäten und das sorgt für wohlige Wärme in den Füßen und Händen.

    Viel Blut heißt auch viel trinken und am Tag dürfen es in der 11. SSW schon mal bis zu drei Litern sein. Viel trinken ist aber nicht nur in der 11. Schwangerschaftswochen wichtig, in der gesamten Schwangerschaft ist ein ausreichendes Flüssigkeitsvolumen unbedingt erforderlich. In den ersten Schwangerschaftswochen leiden viele Frauen bedingt durch die hormonellen Veränderungen unter Verstopfung, in der 11. SSW klingt auch dieses Problem ab. Auch wenn es in der 11. SSW zu einem Ziehen im Unterleib kommt, dann ist das kein Warnzeichen, es zeigt vielmehr, dass die Mutterbänder zunehmend durch die immer größer werdende Gebärmutter beansprucht werden.

    Die Risiken in der 11. SSW

    Bei Frauen, die 35 oder älter sind, wenn sie ihr erstes Kind zur Welt bringen, handelt es sich nicht selten um eine Risikoschwangerschaft. Zu den Risiken einer späten Erstgebärenden gehört auch eine Plazenta praevia, eine Fehllage des Mutterkuchens. Wenn der Arzt eine Plazenta praevia in der ersten Hälfte der Schwangerschaft feststellt, dann ist das kein Grund zur Besorgnis, denn zu diesem Zeitpunkt kann die Plazenta noch nach oben und weg vom Muttermund wandern. Wenn das allerdings nicht passiert, dann muss das Kind mit einem Kaiserschnitt entbunden werden, da durch die viel zu tief liegende Plazenta keine natürliche Geburt mehr möglich ist.

    Sollten in der 11. SSW Blutungen auftreten, dann kann eine Plazenta praevia die Ursache sein. In diesem Fall muss die Mutter auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus gebracht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / tiplyashin