Schlagwort: Nahrungsmittel

  • Vorsicht vor Lebensmitteln in Kunststoffverpackungen

    Vorsicht vor Lebensmitteln in Kunststoffverpackungen

    Der Einkauf im Supermarkt kann ein Risiko für die Gesundheit bedeuten, zumindest dann, wenn abgepackte frische Lebensmittel wie Salat, Eier oder Fleisch in Plastikverpackungen erworben werden. Die Kunststoffverpackung enthalten Chemikalien wie Bisphenol A, Pestizide und Weichmacher.

    Es handelt sich dabei um hormonell wirksame Stoffe, die neben Plastikverpackungen auch in Kassenbons und Konservendosen enthalten sind. Befinden sich diese Stoffe im Körper, so beeinflussen sie das Hormonsystem und damit verbunden den gesamten Stoffwechsel. Schon jahrelang gibt es Warnungen seitens der Forschung bezüglich des Zusammenhangs zwischen hormonellen Schadstoffen und dem verstärkten Auftreten zahlreicher Krankheiten.

    Die amerikanische Gesellschaft für Endokrinologie analysierte 1300 Studien und konnte diesen Zusammenhang untermauern. Die künstlichen Chemiekalien sollen sich dem Ergebnis zufolge für Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, Diabetes, Fettleibigkeit und gewisse Krebsarten verantwortlich zeichnen. Einen hohen Bekanntheitsgrad haben die hormonell wirksamen Stoffe Weichmacher, Bisphenol A und Pestizide. In den Körper können sie über die Haut oder Nahrung eindringen. Bei Tierversuchen führte eine Belastung mit Chemikalien wie Bisphenol A im späteren Verlauf zu einer Steigerung des Gewichts und einer gestiegenen Insulinresistenz. Dies sind beides Risikofaktoren für Diabetes Typ 2.

    Auf Grund der Ergebnisse der untersuchten Studien empfehlen Experten auf gefährliche Chemikalien zu verzichten. Sie raten Plastikflaschen durch Glasflaschen zu ersetzen, den Verbrauch plastikverpackter Lebensmittel zu reduzieren und Verbraucher sollten auf Inhaltsstoffe kosmetischer Produkte achten. Auf keinen Fall sollte Geschirr aus Kunststoff weder in der Spülmaschine noch Mikrowelle erwärmt werden. Denn durch die Hitze würden Schadstoffe austreten und die Nahrung infizieren.

    Im Rahmen des wöchentlichen Lebensmitteleinkaufs sollten vorwiegend frische unverpackte Nahrungsmittel gekauft werden. Der Verzicht auf Kunststoffverpackungen und Plastiktüten hat auch positive Auswirkungen auf die Umwelt. Die Anzahl der Supermärkte, die auf Plastiktüten verzichten und stattdessen Tüten aus Recyclingpapier anbieten, nimmt immer weiter zu. Frische Lebensmittel können gekauft und in Rücksprache mit Mitarbeitern des Supermarktes auch in eigene Behältnisse, wie Metalldosen untergebracht werden.

    Der Anbau eigener Lebensmittel ist eine Alternative zum Einkauf im Supermarkt, aber nicht immer ist die Möglichkeit eines Gartens gegeben. Für diesen Fall gibt es Lieferdienste, die sich auf die Lieferung frischer Lebensmittel innerhalb eines bestimmten Umkreises spezialisiert haben. Die Kosten für die Inanspruchnahme eines Frischelieferdienstes sind gegenüber dem Lebensmitteleinkauf im Supermarkt nur minimal höher oder sogar gleich. Die Nahrungsmittel werden online oder telefonisch bestellt und anschließend direkt nach Hause geliefert.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Erbsen, Bohnen und Linsen hatten lange Zeit einen eher schlechten Ruf. Sie waren als Dickmacher verrufen und erst als die Zahl der Vegetarier und Veganer anstieg, bekamen auch die Hülsenfrüchte ein besseres Image. Viele bringen Hülsenfrüchte mit deftigen Eintöpfen aus der gutbürgerlichen Küche in Verbindung, und in diesem Zusammenhang machen Hülsenfrüchte auch tatsächlich dick, aber wenn sie richtig zubereitet werden, dann sind Bohnen, Linsen und auch Erbsen sehr gesunde Fettkiller.

    Viele Ballaststoffe, wenig Fett

    Hülsenfrüchte, zu denen übrigens auch Sojabohnen und Kichererbsen gehören, sind reich an Ballaststoffen und somit perfekt für die gesunde und ausgewogene Ernährung. Was Hülsenfrüchte so besonders macht, das ist aber auch ihr sehr hoher Gehalt an Eiweiß, denn Linsen haben zum Beispiel 23 % Eiweiß, bei den Sojabohnen sind es sogar 34 %. Da Hülsenfrüchte auch reichlich Kohlehydrate haben, machen sie lange satt, und das ist bei einer Diät immer von großem Vorteil.

    Wissenschaftlich belegt

    Dass Hülsenfrüchte in der heutigen Ernährung eine wichtige Rolle spielen, ist kein Zufall, denn es gibt viele Studien die belegen, wie wichtig Erbsen, Bohnen und Co. für die Ernährung sind. Im Vergleich zu Vollkorngetreide, das ebenfalls viele Ballaststoffe hat, haben die Hülsenfrüchte jedoch deutlich mehr Eiweiß. Fleisch, das viel Eiweiß enthält, hat aber nicht so viele Ballaststoffe wie die Hülsenfrüchte. Eine kanadische Studie hat jetzt wieder bewiesen, wie effektiv Hülsenfrüchte bei einer Diät sind, denn die Studienteilnehmer, die viele Hülsenfrüchte gegessen haben, nahmen insgesamt weniger Kalorien zu sich und nach acht Wochen vor allem am Bauch sehr deutlich ab. Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Hülsenfrüchte, die in allen Kulturen zu den Grundnahrungsmitteln gehören, selten zu Übergewicht und zu Diabetes führen.

    Hülsenfrüchte – Es gibt auch Nachteile

    Alles, was Vorteile hat, das hat leider auch Nachteile, die Hülsenfrüchte machen da keine Ausnahme. Die kleinen Powerfrüchte sind nämlich schwer verdaulich und lösen bei vielen Menschen unangenehme Blähungen aus. Wer mit Hülsenfrüchten abnehmen will, der sollte daher seine Ernährung nur sehr langsam umstellen und am Anfang nicht mehr als maximal zwei Esslöffel Erbsen, Bohnen oder Linsen zur Soße oder zur Suppe geben. Der Darm gewöhnt sich mit der Zeit an die ballaststoffreiche Kost und dann dürfen es auch mehr Hülsenfrüchte sein, die in die Nahrung eingebaut werden. So schmeckt zum Beispiel eine Soße zur Pasta mit Linsen wunderbar und auch ein Salat aus Linsen, der mit Balsamico-Essig fein angeschmeckt wird, ist eine echte Köstlichkeit. Im Curry schmecken Linsen fantastisch und wer gerne Erbsen isst, der kann bei Zuckererbsen sogar die Schale mitessen.

    Ideal für die vegetarische Küche

    Vegetariern fehlt es oftmals an Eiweiß. Deshalb sind alle, die ihre Nahrung umstellen wollen, gut beraten, den Mangel an Eiweiß mit Hülsenfrüchten wieder auszugleichen, denn Hülsenfrüchte lassen sich auf viele verschiedene Arten lecker zubereiten.

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  • Kalzium – ein überschätzter Wirkstoff?

    Kalzium – ein überschätzter Wirkstoff?

    Kalzium ist das einzig Wahre für die Knochen, denn wer viel Kalzium zu sich nimmt, der muss sich um die Gesundheit seiner Knochen keine Gedanken mehr machen. Aber ist das wirklich der Fall? Ist Kalzium tatsächlich ein wirksames Mittel für die Festigkeit der Knochen, oder will die Industrie damit am Ende nur Kasse machen? 50 Studien zum Thema Kalzium kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis.

    Kalzium auf dem Prüfstand

    Seit über 50 Jahren gibt es viele verschiedene Studien, die sich mit dem Thema Kalzium in Verbindung mit Knochendichte und dem Risiko einer Fraktur beschäftigen. Dieses Jubiläum nahmen Wissenschaftler aus Neuseeland jetzt zum Anlass, sich einmal näher mit den Aussagen dieser Studien zu beschäftigen. Sie haben die Studien gesammelt und dann analysiert und das Ergebnis dann im Fachblatt The British Medical Journal veröffentlicht. Das Resultat dieser Analyse ist mehr als ernüchternd, denn die Forscher kamen zu der Erkenntnis, dass Nahrungsmittel, die Kalzium enthalten, Knochenbrüche weder vorbeugen noch verhindern können. Auch die zahlreichen Kalzium-Präparate, die es in vielfacher Form vor allem im Bereich Nahrungsmittelergänzung gibt, helfen nicht wirklich, denn die neuseeländischen Forscher kamen zu eher schwachen und widersprüchlichen Ergebnissen.

    Es gibt eine Erhöhung

    Viel Kalzium im Essen und auch Kalzium in Tablettenform kann zwar die Dichte der Knochen um bis zu zwei Prozent erhöhen, aber diese Zahl ist einfach zu gering, um tatsächlich einen Knochenbruch effektiv zu verhindern. Besonders für ältere Menschen soll Kalzium angeblich sehr hilfreich sein, denn den Senioren fehlt vielfach die benötigte Knochendichte und sie sind deutlich anfälliger für Frakturen als jüngere Menschen. Aufgrund der genauen Analyse sind die Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass es vollkommen ausreicht, wenn ältere Menschen Kalzium über die normale Nahrung aufnehmen, zusätzliche Präparate sind nicht notwendig, denn sie können nicht vor Knochenbrüchen schützen.

    Die Empfehlungen überdenken

    Nicht nur in Neuseeland wird über die Wirksamkeit von Kalzium diskutiert, auch die Universität im schwedischen Uppsala ist zu einem sehr ähnlichen Ergebnis gekommen. Die schwedischen Forscher um Professor Karl Michaëlsson sind der Meinung, dass man die Empfehlungen, die in den letzten Jahren für Kalzium als Profilaxe ausgesprochen wurden, noch einmal überdenken sollte. Auch in Schweden ist man zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen, welches den Befund der Kollegen aus Neuseeland bestätigt. Die meisten Menschen werden von einer höheren Kalzium Dosis nicht profitieren können, ganz im Gegenteil, sie setzen sich unterschätzten Risiken aus. So kann zu viel Kalzium das Herz- und Kreislaufsystem schwer belasten, unter Umständen steigt sogar die Gefahr eines Herzinfarktes stark an. Zu dieser Erkenntnis kamen die Wissenschaftler nach der Auswertung der Studien, die sich in den vergangenen Jahren für mehr Kalzium ausgesprochen haben. Dazu kommt, dass viele dieser Studien von der Nahrungsmittelindustrie in Auftrag gegeben und auch finanziert wurden, eine neutrale Bewertung ist in diesen Fällen nicht mehr möglich.

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  • Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Fast jeder denkt darüber nach, wie er sich am besten gesund ernähren kann, aber welche Lebensmittel wirklich gesund sind, darüber streiten sich die Ernährungsexperten schon sehr lange. Unstrittig ist jedoch, dass frisches Obst und Gemüse unbedingt zu einer gesunden Ernährung gehören, denn sie bieten alles das, was Körper und Geist brauchen. Frisches Obst und Gemüse sind aber nicht nur gesund, sie bieten auch eine sehr große Vielfalt, denn Obst und Gemüse können auf unzählige Arten zubereitet werden, und schmecken auch roh hervorragend.

    Warum eine ausgewogene und gesunde Ernährung so wichtig ist

    Es sind ganz unterschiedliche Lebens- und Nahrungsmittel, die eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich machen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, die gesunde Ernährung wie eine Pyramide zusammenzustellen. Den Sockel der Pyramide bilden Vollkornprodukte, dann folgen auf der ersten Stufe frisches Obst und Gemüse, gefolgt von Fisch, Milch, Milchprodukten und Käse. Auf der nächsten Stufe sind Fleisch und Wurst zu finden und ganz oben, dort wo die Pyramide spitz zuläuft, da sind alle die Dinge, die ungesund sind. Dazu gehören Fast Food, Süßigkeiten, Salzgebäck und süße Erfrischungsgetränke, aber auch Alkohol. Wer sich nach den Prinzipien dieser Pyramide ernährt, der wird sich immer gesund und ausgewogen ernähren.

    Ohne Hungergefühl gesund essen

    Frisches Gemüse und Obst stellen nicht nur eine gesunde Hauptmahlzeit dar, sie sind auch die perfekten Snacks. Täglich fünf kleine Portionen Obst stillen nicht nur den Hunger, sie machen auch fit für den Tag und da sie wenig Kalorien haben, muss auch die Figur nicht leiden. So kann der Tag mit einem Müsli mit Früchten beginnen, als Zwischenmahlzeit gibt es einen Apfel oder eine Banane und zum Mittagessen dann frisches Gemüse, was ganz nach Geschmack zubereitet wird. Ein bunter Obstsalat kann den Kuchen zum Nachmittagskaffee ersetzen und am Abend gibt es dann wieder frisches Gemüse, vielleicht aus dem Wok oder vom Grill. Statt Chips, Erdnüssen oder Salzstangen werden zum Fernsehen Weintrauben oder Erdbeeren genascht, und wer mag, der kann auch rohe Kohlrabi oder Minikarotten mit einem leckeren Joghurtdip genießen.  Mittlerweile ist es auch möglich sich frisches Obst & Gemüse einfach nach Hause zu bestellen. So lässt sich das gesunde Frühstück, Mittag- oder Abendessen bequem von der Couch aus zusammenstellen und liefern lassen.

    Welches Obst ist besonders gesund?

    Frisches Obst ist immer gesund, aber es gibt einige Obstsorten, die sich besonders positiv auf die Gesundheit auswirken. Dazu gehören unter anderem Bananen, die mit viel Kalzium und Kohlenhydraten das Immunsystem unterstützen. Birnen sind hervorragend geeignet, wenn es um eine gesunde Verdauung geht, und sie sind ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Ein englisches Sprichwort sagt: One apple a day, keeps the doctor away, ein Apfel am Tag und man braucht keinen Arzt mehr – diese Weisheit trifft es auf den Punkt, denn kaum eine Obstsorte ist so gesund wie der Apfel. Äpfel enthalten viel Vitamin C, Eisen und viele Mineralstoffe, von denen die Zähne ebenso wie auch die Blutbildung profitieren. Äpfel entgiften aber auch die Leber und das natürliche Pektin regt den Darm an. Da Äpfel keine Kalorien haben, sind sie auch ideal für jede Diät.

    Gesundes Gemüse

    Frisches Gemüse ist knackig, lecker und vor allen Dingen gesund. Die meisten Gemüsesorten enthalten die Vitamine C und K, Phosphor und Magnesium, Kohlehydrate und viele Mineralstoffe. Dazu kommt, dass man Gemüse auf vielfache Art und Weise zubereiten kann, denn gekocht, geschmort, gegrillt und auch überbacken ist Gemüse einfach köstlich. Auberginen stärken den Kreislauf, Avocados halten jung und Brokkoli beugt gegen Krebs vor. Kartoffeln machen fit und alle Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen, senken dauerhaft den Cholesterinspiegel. Alle Kohlarten wie Rosenkohl, Wirsing oder Rotkohl beruhigen die Nerven, Tomaten enthalten viele Vitamine und bekämpfen die freien Radikalen. Wer unter Vitaminmangel leidet, der sollte Möhren essen und wer gerne Paprika isst, wird kaum Probleme mit Thrombosen haben. Spinat ist blutbildend und gegen Mundgeruch gibt es nichts Besseres als Sellerie.

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  • Immer mehr Kinder leiden unter Alterszucker

    Immer mehr Kinder leiden unter Alterszucker

    Pummelige Kinder sind niedlich, sie sind „gut im Futter“, wie man früher sagte und Kinder, die ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben, die sind gesund, rund und munter. Wer so denkt, der begeht einen folgenschweren Irrtum, denn dicke Kinder sind alles andere als gesund. Immer mehr Kinder unter zehn Jahren sind viel zu dick für ihr Alter und die Folge der falschen Ernährung ist immer häufiger sogenannter Alterszucker, also Diabetes Typ 2.

    Die Patienten werden immer jünger

    Vor allem in den USA gibt es immer mehr Kinder, die unter Alterszucker leiden. Jedes Jahr kommen mehr Eltern mit ihren Kindern zum Arzt, weil sie viel zu dick sind, und immer öfter stellen die Ärzte die verheerende Diagnose. So auch bei einem kleinen Mädchen, das ständig über Durst klagte, ständig auf die Toilette musste und mit seinen Eltern in die Notaufnahme des Gesundheitszentrums in Houston kam. Das kleine Mädchen war drei Jahre alt, es wog aber bereits 35 Kilogramm und die Ärzte stellten die Diagnose Diabetes Typ 2. Das Kind hatte aber keine angeborene Diabetes, sondern eine besondere Variante der Stoffwechselstörung, sie hatte Alterszucker. Das Mädchen war die jüngste Patientin des Gesundheitszentrums, die anderen Kinder, bei denen Alterszucker festgestellt wurde, waren im Schnitt zwischen acht und zehn Jahre alt, also viel zu jung, um an einer Form der Diabetes zu leiden, die sonst nur ältere Menschen trifft.

    Nicht nur die Eltern sind schuld

    Amerikanische Wissenschaftler, die dem Problem Alterszucker bei kleinen Kindern auf den Grund gehen, sehen die Schuld nicht nur bei den Eltern, sondern auch in der Nahrungsmittelindustrie, die nach wie vor fett- und zuckerhaltige Lebensmittel auf den Markt bringt und sie als gesunde Kost für Kinder anpreist. Vor allem in den unteren sozialen Schichten ist starkes Übergewicht bei Kindern keine Seltenheit, denn die Auswahl an ungesunder Nahrung ist günstig und überall zu bekommen. Gesunde Kinder bringen im Alter von drei Jahren normalerweise zwischen 14 und 15 Kilo auf die Waage, die Kinder, die in den Vereinigten Staaten für eine Studie untersucht wurden, hatten im Schnitt 20 Kilogramm zu viel.

    Alterszucker – Bei Kindern heilbar

    Normalerweise ist Diabetes eine chronische Erkrankung, die zwar mit Medikamenten behandelt werden kann, die aber nur dann in Schach gehalten werden kann, wenn die Patienten diese Medikamente einnehmen und ihre Ernährung umstellen. Erkranken Kinder an Alterszucker, dann ist die Krankheit heilbar, aber auch hier führt der Weg zum gesunden Leben nur über die richtigen Medikamente und über eine gesunde Ernährung. Mit dem Medikament Metformin wurden bislang sehr gute Erfolge erzielt, aber Metformin allein kann keine Erfolge erzielen, wenn nicht die Ernährung komplett umgestellt wird und das Kind keinen Sport treibt. Wenn aber alles zusammenpasst, dann ist Alterszucker bei Kindern heilbar und kommt nicht wieder.

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  • Schützt Nervennahrung wirklich vor Stress?

    Schützt Nervennahrung wirklich vor Stress?

    Sahne, Zucker und Butter sind das beste Nervenfutter, sagt der Volksmund, aber stimmt das tatsächlich oder gehören solche Weisheiten eher in das Reich der Mythen? Gibt es Nahrungsmittel, die den Kopf auf Trab bringen und die uns besser denken lassen? Ist eine Tafel Schokolade wirklich Balsam für die Nerven? Viele Fragen, die nach einer Antwort verlangen, ob und wie Nervennahrung in stressigen Lebenslagen helfen kann.

    Fisch – ein wahrer Alleskönner

    Fisch ist eine hervorragende Nervennahrung, denn Fisch enthält viel Eiweiß und vor allem die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. Wer viel Fisch isst, der behält lange ein gutes Gedächtnis und stärkt sein Immunsystem. Zudem ist Fisch gut für Herz und Kreislauf, und auch für die Stimmung kann frischer Fisch Wunder bewirken, und Depressionen sind kein Thema mehr.

    Nervennahrung – Gemüse hält den Kopf fit

    Gemüse ist bekanntlich gesund, aber wer drei Portionen Gemüse wie Spinat, Mangold oder auch Salat zu sich nimmt, der kann seine Gedächtnisleistung um 40 % erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie mit 3000 älteren Probanden am Rush University Media Center in Chicago.

    Erdbeeren und Blaubeeren – perfekt gegen Alzheimer

    Erdbeeren und Blaubeeren gehören ebenfalls zur Nervennahrung und das völlig zu Recht. Erdbeeren sind reich an Fistein, einem effektiven Antioxidans, das die Nervenzellen vor dem Absterben bewahrt. Erdbeeren haben außerdem viel Jod, das die Bildung von Schilddrüsenhormonen anregt. Auch Blaubeeren sind ideal für alle, die viel Nervennahrung brauchen, denn die blauen Beeren schützen das Gehirn vor Alterung, sie sind gut für die Feinmotorik und sie steigern die Leistungsfähigkeit.

    Walnüsse und Kürbiskerne – klein, aber wirksam

    Bei vielen Menschen sinkt am Nachmittag die Leistungskurve steil nach unten. Um wieder fit zu werden, hilft es ein paar Walnüsse oder Kürbiskerne zu knabbern. Walnüsse haben viel B-Lecithin, Cholin, Magnesium und auch Omega-3-Fettsäuren. Allerdings haben Nüsse auch viel Fett, und wer auf seine Figur achtet, der sollte nicht mehr als eine Handvoll am Tag essen. Kürbiskerne enthalten vor allem viel Zink, was sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Die kleinen Kerne steigern das Kurzzeitgedächtnis und wer unter Stress steht und sich konzentrieren muss, der sollte Kürbiskerne als Nervennahrung naschen.

    Olivenöl und Kakao – lecker und wirksam

    Wirklich gutes Olivenöl sollte als Nervennahrung immer in den Speiseplan eingebaut werden, denn auch Olivenöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, wirkt gegen Depressionen, unterstützt die Nerven und hilft dabei, die Zellmembranen wieder aufzubauen. Auch Schokolade ist Nervennahrung pur, aber noch besser ist Kakao. Echter Kakao enthält Flavonoide, die bei der Durchblutung der Zellen im Gehirn behilflich sind. Kakao wie auch Schokolade kurbeln das Glücksgefühl an, sie spenden mentale Kraft und sie wirken ebenfalls Depressionen entgegen. Besonders wirksam ist dunkle bittere Schokolade, weiße Schokolade und Vollmilch schmecken zwar lecker, aber sie machen dick. Wer Kakao als Nervennahrung einsetzen möchte, der sollte deshalb echten Bio-Kakao kaufen.

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