Schlagwort: Narkose

  • Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Definition und Beschreibung

    unter Darmkrebs werden im allgemeinen alle Erkrankungen an Krebs des Dickdarms und des so genannten Mastdarms bezeichnet. Der Begriff Darmkrebs kennzeichnet somit alle Krebserkrankungen, die von der Schleimhaut oder vom Deckgewebe der jeweiligen Haut ausgehen. Im Falle der Schleimhaut des Dickdarms spricht man von einem Dickdarmkrebs.

    Ursachen und Symptome

    Der Darmkrebs entwickelt sich vor allem in den Abschnitten des Dickdarms und des Mastdarms. Schwerpunktmäßig findet sich der Krebs in den untersten Zentimetern des Dickdarms. Dieser entsteht, wie jeder andere bösartige Tumor, durch Zellbefall. Dabei wird die Zelle von dem jeweiligen Bakterium befallen. Dieses Bakterium lässt die entsprechende Zelle mutieren. Durch die Veränderung der Zelle, kann diese nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Stattdessen vernichtet sie sich durch die vom Bakterium verursachten Vorgänge selbst.

    Die tatsächlichen Ursachen für den Darmkrebs sind bis heute noch nicht vollständig erforscht. Inzwischen weiß man jedoch, dass verschiedene Ursachen für den Darmkrebs verantwortlich sind. Wenn das Wachstum der Zellen durch Mutation außer Kontrolle gerät, entsteht Krebs. Pilzähnliche Vorwölbungen der Darmschleimhaut, lassen den Krebs sichtbar werden. Normale, gesunde Zellen werden auf diese Weise beschädigt.

    In seltenen Fällen kann der Darmkrebs auf die bereits bei Geburt vorhandenen Erbgutveränderungen zurückgeführt werden. Diese Ursache für die Entstehung des Darmkrebs ist nur bei etwa 10 % aller Betroffenen der Fall.

    Vor allem Menschen die an einer chronischen Entzündung der Schleimhaut des Darms leiden, sind häufig von dem Darmkrebs betroffen. Aber auch Menschen, welche Fälle von Darmkrebs in der Familie haben, erkranken öfter an Darmkrebs. Das bedeutet, dass diese Krebsart vererbt werden kann.

    Allgemeine Behandlungsmethoden

    Aufgrund der intensiven Forschung bei Krebsarten, stehen heute mittlerweile sehr viele Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sehr bedeutend sind vor allem die Operation, die  Chemotherapie, die Strahlentherapie, aber auch diverse Kombinationen verschiedener Therapiearten. So existiert zum Beispiel die so genannte Radio-Chemotherapie. Diese stellt auf dem Fundament der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eine sehr zielgerichtete Therapie mit hoher Erfolgsquote dar. Aber auch die Immuntherapie ist in den letzten Jahren weiterentwickelt geworden. Letztlich gibt es auch einige physikalische Verfahren zur Behandlung von bösartigen Tumoren, speziell des Darmkrebses.

    Trotz jeglicher Behandlungsmethoden kann es passieren, dass sich so genannte Tochtergeschwülste bilden. Diese können an anderen Organen auftreten. Vor allem bei Patienten, bei welchem das Tumorgewebe genetisch bedingt ist, ist eine wiederholte Behandlung des Tumors zu einem späteren Zeitpunkt notwendig. D.h., auch wenn alle sichtbaren Tumorgewebe entfernt wurden, kann es durchaus sein, dass auch noch nach Jahren sich ein Tumor fortbildet. Deshalb sind nach der Darmkrebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Form einer Koloskopie oder Rektoskopie notwendig. In diesem Zusammenhang wird auch meistens eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs angefertigt. So kann zum Beispiel beurteilt werden, ob in der Lunge Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, entstanden sind. Je nachdem, wie die Ausgangsdiagnose bei der Kontrolle lautet, können auch noch weitere diagnostische Untersuchungen notwendig sein.

    Manchmal muss ein Stück Darm entfernt werden. Dann wird ein künstlicher Darmausgang gelegt. Meist müssen die Menschen dann nach der Uhr auf Toilette gehen. Um Passagehindernisse im Magen-Darm-Trakt zu umgehen, kann es notwendig sein, einen Bypass zu legen. Diese Operation wird in der Fachsprache Gastroenterostomie genannt.

    Wie geht eine Gastroenterostomie vonstatten?

    Zunächst wird dem Patienten eine Intubationsnarkose verabreicht. Ein zusätzlicher Rückenmarkskatheter spart Schmerzmittel während des Eingriffs und erleichtert die Behandlung nach der Bypass-Operation. Anschließend wird beim Patienten mittels Bauchschnitt (Laparotomie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie) der Bauch eröffnet bzw. bei der Laparoskopie ein winziger Schnitt am Bauchnabel gesetzt. Der Operateur führt ein optisches Gerät mit Videokamera (Laparoskop) in den Bauchraum ein.

    Das Bauchgewölbe wird mithilfe von CO2-Gas aufgespannt, der Operateur setzt weitere Schnitte und führt die Instrumente in den Bauchraum ein. Das Operationsgebiet wird durch Monitoring überwacht. Zwischen dem Magen und dem Leerdarm (Jejunum) legt der Arzt eine Anastomose, indem er die oberste Jejunumschlinge seitlich an den Magen näht oder klammert. Magensaft und Nahrung fließen nun an der Engstelle vorbei und gelangen vom Magen unmittelbar in den Dünndarm. Den Pylorus (Magenpförtner) sowie den Zwölffingerdarm umgeht der Bypass.

    Bild: © Depositphotos.com / stevanovicigor

  • Die Brust für die Krebsfrüherkennung richtig abtasten

    Die Brust für die Krebsfrüherkennung richtig abtasten

    Brustkrebs ist die am häufigsten vorkommende Krebsart bei Frauen und es gibt wohl kaum eine Frau, die die Diagnose Brustkrebs nicht fürchtet. Vor allem Frauen, die in der Familie schon Fälle von Brustkrebserkrankungen hatten, sollten sich regelmäßig untersuchen lassen und auch die Brust alle vier Wochen selbst abtasten. Nur wenn der Krebs frühzeitig erkannt wird, dann sind auch die Chancen auf Heilung groß, und deshalb sollte das Abtasten der Brust eine Selbstverständlichkeit sein.

    Wie erkennt man eine Verhärtung in der Brust?brust-richtig-abtasten-brustkrebs

    Frauenärzte raten besonders Frauen zwischen 25 und 30 Jahren, ihre Brust alle vier Wochen selbst abzutasten, um nach möglichen Verhärtungen zu suchen. Unter einer Verhärtung verstehen Mediziner eine harte Stelle, die sich wie eine Kirsche oder wie die Oberfläche eines Golfballs anfühlt und die sich nicht bewegen lässt. Um diese Verhärtungen zu ertasten, gibt es eine besondere Technik, die schnell zu erlernen ist.

    Richtig abtasten

    Wird die linke Brust untersucht, dann sollte man dazu die rechte Hand benutzen und für die rechte Brust die linke Hand. Zunächst tastet die Hand den oberen äußeren Bereich der Brust ab. Mit mehreren Fingern und mit leicht kreisenden Bewegungen geht es dann langsam in Richtung der Brustwarze. Diese Untersuchung sollte nach Möglichkeit im Stehen gemacht werden, wenn der untere Teil der Brust abgetastet wird, dann sollte man sich allerdings entspannt hinlegen.

    Auch der untere Teil der Brust wird mit leicht kreisenden Bewegungen und sanftem Tasten mit mehreren Fingern untersucht. Hier ist es aber auch sehr wichtig, dass auch die Achselhöhlen mit untersucht werden, denn wenn es nach der Statistik geht, dann sind die meisten sogenannten Mammakarzinome in den Achselhöhlen zu finden. Werden die Achselhöhlen abgetastet, dann ist es wichtig, dass man darauf achtet, ob eventuell die Lymphknoten größer sind oder sich hart anfühlen.

    brust-richtig-abtasten-brustkrebsWoman examining her breastWoman examining her breast

    Woman placing her arms on her head while standing in front of a machine in an examination roomWann sollte die Brust abgetastet werden?

    Die Brust kann natürlich zu jeder beliebigen Zeit abgetastet werden, aber am besten eignet sich die Zeit kurz nach der Menstruation, denn dann ist die Brust besonders weich. Viele Frauen benutzen nach dem Baden eine Körperlotion und das macht das Abtasten noch einfacher. Wenn eine Verhärtung ertastet wird, dann sollte man keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen. Viele Frauen zögern in dieser Situation, weil sie panische Angst davor haben, dass sie an Brustkrebs erkrankt sind. Diese Haltung ist gefährlich, denn wenn die Behandlung früh beginnen kann, dann steigen die Chancen, dass der Krebs auch erfolgreich behandelt werden kann.

    Welche Untersuchungsmethoden gibt es?

    Der Frauenarzt wird zunächst die Brust gründlich und fachkundig abtasten und dann vielleicht auch einen ersten Ultraschall machen. Für weitere Untersuchungen geht es dann in die Klinik oder in ein Mammografiezentrum, wo ein Scan der betroffenen Brust gemacht wird. Ist das Ergebnis einer Mammografie nicht eindeutig, dann wird in den meisten Fällen eine Kernspintomografie gemacht und um ganz sicher zu gehen, kann die Klinik auch eine Biopsie durchführen.

    Bei dieser Untersuchung werden der Patientin unter Narkose Gewebeproben aus der Brust entnommen, die dann sofort untersucht werden. An diesen Gewebeproben können die Ärzte sehen, wie groß der Tumor ist und wie weit er sich schon ausgebreitet hat. In seltenen Fällen wird dann direkt operiert und die befallene Brust wird abgenommen.

    Woman undergoing mammography scan assisted by male doctor

    Keine Panik

    Ein Knoten in der Brust muss nicht zwangsläufig auch Krebs sein, in den meisten Fällen haben die Verhärtungen eine harmlose Ursache. So können zum Beispiel verhärtete Milchdrüsen schuld daran sein, dass eine Verhärtung in der Brust tastbar ist. Frauen, die eine harte Stelle an ihrer Brust ertasten, sollten deshalb auch nicht gleich panisch werden, sondern ihren Arzt anrufen, die Situation schildern und dann sofort in die Praxis fahren, um sich ausführlich untersuchen zu lassen.

    Bildquelle © jovannig, malyuginphoto, Wavebreakmedia, gbh007, malyuginphoto

     

     

  • Fruchtbarkeitstest Mann

    Fruchtbarkeitstest Mann

    Möglichkeiten für den Fruchtbarkeitstest Mann

    Immer dann, wenn ein Paar ungewollt kinderlos ist, dann wird das Problem zuerst bei der Frau gesucht, aber nur in knapp 50 % der Fälle liegt die Ursache auch tatsächlich bei der Frau. Wer schuld an der Kinderlosigkeit ist, das lässt sich durch einen Fruchtbarkeitstest Mann schnell und einfach nachweisen, aber leider gibt es immer noch Männer, die den Fruchtbarkeitstest Mann ablehnen. Dabei gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann viele Möglichkeiten und keine dieser Möglichkeit ist unangenehm oder schmerzhaft.

    Welche Untersuchungsmethoden gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann?

    Der Fruchtbarkeitstest Mann wird entweder bei einem Facharzt für Urologie oder Andrologie durchgeführt auch gibt es Online sogenannte Schnelltests. Vor dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann steht ein ausführliches Gespräch, bei dem auch die Anamnese aufgenommen wird. Welche Krankheiten gab es in der Vergangenheit, liegt zurzeit eine akute Erkrankung vor und gibt es in der Familie schon Fälle von Unfruchtbarkeit auf der männlichen Seite? Diese Dinge stehen vor dem Fruchtbarkeitstest Mann im Vordergrund und machen es dem Arzt einfacher, den Grund für die Unfruchtbarkeit zu finden. Eine mögliche Erkrankung kann zum Beispiel ein Hodenhochstand sein, aber auch eine Entzündung der Becken- und Geschlechtsorgane, eine Operation, Bluthochdruck oder Diabetes kann dazu führen, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann.

    Vor dem Fruchtbarkeitstest Mann fragt der Arzt auch, ob vielleicht Medikamente eingenommen werden, die den hormonellen Haushalt des Mannes durcheinanderbringen. Alkohol und Nikotin können ebenso schuld an der Unfruchtbarkeit sein, wie auch Umweltbelastungen und Stress zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit dem hat man aber auch relativ schnell das Ergebnis. Zu jedem Fruchtbarkeitstest Mann gehört auch eine gründliche Untersuchung, bei der der Arzt die Hoden, die Nebenhoden und die Samenleiter anschaut, und er wird als erweiterte Untersuchung auch den Ultraschall nutzen, um sich die Harnwege und die Prostata genau anzusehen. Erst wenn diese Untersuchungen abgeschlossen sind, dann folgt der eigentliche Fruchtbarkeitstest Mann.

    Der Samen muss untersucht werden

    In der Regel ist eine Untersuchung des Samens erforderlich, um der Ursache der Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen. Für diesen Fruchtbarkeitstest Mann muss der Arzt eine Samenprobe abgeben. Damit ein Fruchtbarkeitstest durch die Samenprobe ein Erfolg werden kann, muss der Mann allerdings für die Dauer von maximal sieben Tagen enthaltsam leben und es darf in dieser Zeit nicht ejakuliert werden. Die Samenprobe für den Fruchtbarkeitstest Mann wird durch Masturbation gewonnen, und zwar entweder in der Praxis des Arztes oder wenn der Arzt keine Einwände hat, auch zu Hause.

    Für den Fruchtbarkeitstest Mann wird in einem Labor die Samenflüssigkeit untersucht und die Zahl der Spermien pro Milliliter wird gezählt. Damit kann die Gesamtzahl der Spermien im Samen bestimmt werden. Aber bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden nicht nur die so wichtigen Spermien gezählt, bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden die Spermien auch auf ihre Beweglichkeit und auf ihre Form untersucht. Zudem wird bei einem Fruchtbarkeitstest Mann auch der pH-Wert der Samenflüssigkeit überprüft, denn auch dieser Wert spielt eine entscheidende Rolle. Wenn beim Fruchtbarkeitstest Mann alle Werte ermittelt wurden, dann wird das Ganze schließlich in einem sogenannten Spermiogramm dokumentiert.

    Bei einem Fruchtbarkeitstest Mann wird in der Regel eine Gesamtzahl von 39 Millionen Spermien ermittelt, was einer Konzentration von etwa 15 Millionen Spermien pro einem Milliliter Ejakulat entspricht. 32 % dieser Spermien bewegen sich in der Regel vorwärts und mindestens 4 % der Spermien sind vollkommen normal geformt. Im Durchschnitt liegt die Menge der Flüssigkeit bei einem Samenerguss bei 1,5 Milliliter.

    Wenn sich bei einem Fruchtbarkeitstest Mann abweichende Werte zeigen, dann wird dieser Fruchtbarkeitstest Mann nach acht bis zehn Wochen noch einmal wiederholt. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann werden dann auch die Hoden mit Ultraschall untersucht, denn Männer die eine gestörte Zeugungsfähigkeit haben, weisen oft eine krankhafte Veränderung der Hoden auf. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann wird der Arzt eventuell auch eine Analyse der Hormone machen, um eine Störung im Hormonhaushalt ausschließen zu können. Es gibt auch die Möglichkeit, neben dem Fruchtbarkeitstest Mann eine genaue Blutuntersuchung machen zu lassen, denn im Blut kann sich zeigen, ob vielleicht eine erblich bedingte Störung vorliegt oder ob es eine Entzündung gibt.

    Der Fruchtbarkeitstest Mann mit dem Ultraschallgerät

    Das Ultraschallgerät ist eines der wichtigsten Helfer des Arztes, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht. Mit dem Ultraschallgerät wird unter anderem die Gewebestruktur des Hodens und des Nebenhodens untersucht. Diese Untersuchung ist nicht nur für den Fruchtbarkeitstest Mann von Interesse, auch ein Hodentumor kann auf diese Weise schnell und sicher erkannt werden. Bei vielen Männern, die unfruchtbar sind, besteht ein erhöhtes Risiko, an einem Tumor am Hoden oder Nebenhoden zu erkranken. Aus diesem Grund machen die Ärzte neben dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann auch immer eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät.

    Die Untersuchung gibt aber auch Auskunft über die Größe des Hodens, denn die Größe kann einen Einfluss auf die Fähigkeit haben, Spermien zu produzieren. Bei einem Hodenvolumen das unter zwölf Millilitern liegt, kann eine Hormonstörung vorliegen, aber auch eine angeborene Störung in der Entwicklung des Hodens kann ein Auslöser für die Unfruchtbarkeit beim Mann sein.

    Beim Fruchtbarkeitstest Mann bekommt der Arzt durch Ultraschall aber auch Hinweise auf den Zustand der Gefäße des Hodens. Wenn es zum Beispiel eine Krampfader im Hoden gibt, was übrigens bei jedem fünften Mann der Fall ist, dann kann sich das negativ auf die Zeugungsfähigkeit auswirken. Aber erst der vollständige Fruchtbarkeitstest Mann mit einer Hormon- und Samenuntersuchung zeigt, ob es sinnvoll ist, die Krampfader zu behandeln.

    Was ist eine Hodenbiopsie?

    Immer dann, wenn sich im Ejakulat nur sehr wenige oder gar keine Samenzellen finden, dann kann eine Gewebeprobe oder Biopsie Gewissheit darüber geben, ob die Hoden überhaupt in der Lage sind, Spermien zu produzieren. Wenn das der Fall ist, dann können die in der Probe enthaltenen Samenzellen tiefgefroren werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt für eine künstliche Befruchtung zu nutzen. Die Hodenbiopsie ist ein wichtiger Teil der Diagnostik bei einem Fruchtbarkeitstest Mann, und oftmals werden die Biopsie und die Entnahme der Samenzellen in einem Eingriff kombiniert, damit der Patient nicht zweimal operiert werden muss.

    In der Regel werden die Biopsie und auch die Entnahme der Samenzellen für einen Fruchtbarkeitstest Mann ambulant beim Arzt vorgenommen, aber sie sind trotzdem mit den üblichen Risiken verbunden, die Operationen mit sich bringen. Dazu gehört auch eine Unverträglichkeit der Narkose, es kann zu Nachblutungen und in seltenen Fällen auch zu Infektionen nach dem Eingriff kommen. Auch andauernde Schmerzen gehören zu den eher seltenen Begleiterscheinungen einer Biopsie. Es ist aber auch möglich, dass die Entnahme des Gewebes im Hoden zu einer Verkleinerung von einem oder sogar beiden Hoden führen kann. In sehr seltenen Ausnahmefällen kommt es aber auch zum Absterben des Hodens.

    Die Nebenwirkungen einer Biopsie bei einem Fruchtbarkeitstest Mann kommen allerdings kaum vor, aber wenn schon vor dem Eingriff die hormonelle Produktion des Hodens vorliegt, dann kann der Arzt eine Therapie mit Testosteron einleiten.

    Die Hormonuntersuchung

    Für einen Fruchtbarkeitstest Mann kann auch eine Hormonuntersuchung sinnvoll sein, denn nicht selten sind die Hormone schuld daran, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann. In den meisten Fällen entscheiden sich die Ärzte bei einem Fruchtbarkeitstest Mann für eine ausführliche Hormonuntersuchung, wenn in der Samenflüssigkeit nur wenige Spermien vorhanden sind, die in der Lage sind, ein Ei zu befruchten.

    Die Hoden haben viele sehr komplexe Funktionen, die sich nicht nur auf die Produktion von Samenzellen beschränkt. Die Hoden sind auch für den Hormonhaushalt beim Mann zuständig, und zu diesen Hormonen gehören unter anderem das Follikelstimulierende Hormon FSH, das bekannte Testosteron und das sogenannte Luteinisierende Hormon LH. Wenn sich nur bei einem der Hormone eine erhöhte Konzentration zeigt, dann kann das zum Beispiel auf eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse hinweisen, aber auch die Funktion der Hoden kann gestört sein. In diesem Fall kann der Arzt nach dem Fruchtbarkeitstest Mann entsprechende Medikamente verschreiben, die den Hormonhaushalt wieder in Ordnung bringen.

    Wenn sich beim Fruchtbarkeitstest Mann aber zeigt, dass der Körper zu wenig der Steuerungshormone LH und FSH produziert, dann muss der Arzt der Ursache auf den Grund gehen. Aber auch in diesem Fall können Medikamente hilfreich sein, und bei rund 80 % der behandelten Männer wird die Funktion der Hoden dann wieder normal.

    Den Traum vom eigenen Kind erfüllen

    Wenn es mit dem Kinder kriegen nicht so klappt wie gewünscht, dann sollte sich nicht nur die Frau, sondern beide Partner untersuchen lassen. Viele Männer haben aber eine gewissen Schwellenangst, wenn es um einen Fruchtbarkeitstest Mann geht. Sie fühlen sich nicht selten in ihrer Männlichkeit gekränkt und wollen nicht wahrhaben, dass auch sie der Grund für die unfreiwillige Kinderlosigkeit sind. Zwar sind die Männer von heute besser aufgeklärt, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht, aber nur selten gehen Männer sofort zu einen Urologen, um sich untersuchen zu lassen.

    Zum einen haben viele Männer Angst vor der Untersuchung, zum anderen wollen sie sich nicht so gerne eingestehen, dass sie vielleicht unfruchtbar sind. Aber nur ein Fruchtbarkeitstest Mann kann darüber Gewissheit bringen, ob die Kinderlosigkeit am Mann oder an der Frau liegt. Wer eigene Kinder haben will, der kommt um den Fruchtbarkeitstest Mann nicht herum, wenn bei der Frau alles in Ordnung ist. Ein Fruchtbarkeitstest Mann ist relativ schnell gemacht und in den meisten Fällen können Medikamente dabei helfen, dass es mit der Gründung einer Familie doch noch nach Wunsch klappt.

    Bildquelle: Depositphotos.com / photographyMK

  • Stillen – das Beste für Mutter und Kind

    Stillen – das Beste für Mutter und Kind

    Nichts ist für ein Kind so wichtig wie Muttermilch, denn nur mit der Muttermilch bekommt es alle wichtigen Nährstoffe, und das Immunsystem kann sich auf natürliche Art und Weise aufbauen. Aber nicht nur Kinder profitieren vom Stillen, auch für die Mutter ist es eine tolle Sache, denn die Gebärmutter bildet sich schneller zurück und das sorgt für eine schlanke Figur nach der Entbindung. Nicht zuletzt wird durch das Stillen eine enge Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut.

    Mütter, die ihre Kinder nicht stillen können, sollten sich aber keine allzu großen Sorgen machen, denn Flaschenkinder werden schließlich auch groß. Wenn es aber mit dem Stillen klappt, dann ist es umso besser.

    Stillen nach der Geburt

    Unmittelbar nach der Geburt werden Babys den Müttern bereits an die Brust gelegt, aber Milch gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Diese schießt erst zwei bis drei Tage nach der Entbindung in die Brust ein, was viele Frauen als schmerzhaft empfinden. Frauen, die in einer Klinik entbinden, genießen den großen Vorteil, sich nach den Anstrengungen der Geburt in aller Ruhe erholen zu können und sie sind nicht alleine, wenn das Kind zum ersten Mal gestillt werden soll. Die meisten Kliniken haben heute ein sogenanntes Stillzimmer, wohin sich Mutter und Kind zurückziehen und ganz auf den Stillvorgang konzentrieren können.

    Frauen, die Stillen können und wollen, sollten schon wenn sie die Tasche für die Klinik packen, Still-BHs und auch Stilleinlagen einpacken, damit es später keine Probleme gibt. Während des Aufenthalts im Krankenhaus stellt sich schon ein bestimmter Rhythmus ein, der es einfacher macht, das Kind auch zu Hause zu stillen.

    Stillen nach einem Kaiserschnitt

    Auch wenn eine Frau einen Kaiserschnitt hatte, dann kann das Kind ohne Probleme gestillt werden. Wenn der Arzt zustimmt, dann ist eine periduale Anästhesie eine gute Sache, denn so kann die Mutter ihr Kind sofort sehen, in den Arm nehmen und auch anlegen. Ist eine Vollnarkose notwendig, dann genießen die meisten Mütter das erste Stillen ganz besonders. So kann jede Mutter ihr Baby in aller Ruhe kennenlernen und ihm nah sein.

    Auch bei einem Kaiserschnitt gilt: Bei Frauen, die Stillen, bildet sich die Gebärmutter deutlich schneller zurück und das Immunsystem der Kinder wird optimal gestärkt.

    Stillen will geübt werden

    Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber auch das Stillen muss geübt werden. Zunächst ist es für Mutter und Kind besonders wichtig, die richtige Lage zu finden. Für alle Frauen, die noch nie gestillt haben, ist die Bauch an Bauch Position ideal. Dabei wird das Bett flach gestellt, die Mutter liegt auf der Seite und das Baby ihr gegenüber. Bequem und praktisch ist auch ein sogenanntes Stillkissen, denn dieses Kissen sorgt dafür, dass sich die Mutter entspannen kann, wenn sie ihr Kind stillt. Das Stillkissen ist wie ein Hufeisen geformt, das Baby liegt sicher und die Mutter kann im Sitzen ebenso einfach stillen wie auch im Liegen. Nach der Stillzeit kann das Baby in diesem praktischen Kissen auch die ersten Sitzversuche machen.

    Es gibt verschiedene Ausführungen, wenn es ums Stillkissen geht. Bevor das falsche Kissen gekauft wird, lohnt es sich, eine erfahrene Hebamme zu fragen, die sich mit dem Thema stillen und Stillkissen auskennt.

  • Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Viele Frauen bluten auch außerhalb der Periode und diese Kontaktblutung sorgt für Ängste. Wenn es zu einer Kontaktblutung zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber sie ist störend. Wenn es häufiger zu Kontaktblutungen kommt, dann sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der nach den genauen Ursachen forscht. In seltenen Fällen ist ein Eingriff notwendig, um die Kontaktblutungen auf Dauer zu stillen.

    Welche Ursachen kann eine Kontaktblutung haben?

    Die häufigste Ursache für eine Kontaktblutung ist eine zu große Beanspruchung, wie sie bei besonderen Positionen beim Verkehr oder aber durch die Penisgröße des Partners entsteht. Wenn es zu einer Kontaktblutung nach GV kommt, dann kann es schon hilfreich sein, beim nächsten Sex vorsichtiger und behutsamer zu sein. Auch bei einer gynäkologischen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung am Muttermund kommen, und auch in diesem Fall ist es der Gebärmutterhals, der empfindlich reagiert. Das Gewebe in der Gebärmutter und der Scheide neigt dazu schnell mal zu bluten, aber diese Blutung ist schnell wieder behoben, wenn das Gewebe geschont wird.

    Wenn das Blut bei einer Kontaktblutung allerdings trüb ist oder wenn die Blutung sehr heftig, länger andauernd oder aber sehr schmerzhaft ist, dann sollte sich der Frauenarzt darum kümmern. Es kann vorkommen, dass das Gewebe am Hals der Gebärmutter sich in den Muttermund verlagert, und wenn es sich um eine sogenannte Ektopie handelt, dann kann eine Kontaktblutung auch ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. Um Gewissheit zu bekommen, sollte der Arzt in diesem Fall eine genaue Untersuchung machen.

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    Welche Behandlung kommt bei einer Kontaktblutung infrage?

    Wenn die Diagnose des Frauenarztes auf Ektopie lautet, dann kann dieses Problem meist mit einer Verödung behoben werden. Bei dieser Therapie wird das Gewebe mit der Hilfe eines Lasers verätzt. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und er wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Bei den meisten Frauen, die unter einer Kontaktblutung leiden, ist eine Verödung erfolgreich, denn es treten dann über einen längeren Zeitraum keine Blutungen mehr auf.

    Wird das Gewebe verödet, um eine weitere Kontaktblutung zu vermeiden, dann darf die betroffene Frau für die Dauer von sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten sind in diesem Zeitraum verboten.

    Das Veröden mittels Laser ist aber keine Garantie dafür, dass es nie wieder zu einer Kontaktblutung kommt. Nicht selten treten die Probleme nach einigen Jahren wieder auf. Eine Kontaktblutung und auch eine Verödung des Gewebes haben keinerlei Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau, aber trotzdem ist eine ausführliche Beratung vor einem Eingriff immer eine gute Sache.

    Wo ist der Unterschied zwischen einer Kontaktblutung und einer Zwischenblutung?

    Beide, die Kontaktblutung und auch die Zwischenblutung können eine harmlose Ursache haben, aber beide müssen von einem Arzt untersucht werden. Bei einer Zwischenblutung kann eine Entzündung der Eileiter eine der möglichen Ursachen sein, aber auch eine Entzündung der Scheide ist ein Grund, warum es zu einer Zwischenblutung kommt.

    Rein äußerlich unterscheiden sich die Kontaktblutung und die Zwischenblutung an der Farbe und der Konsistenz des Blutes. Während das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und flüssig ist, ist es bei einer Zwischenblutung zäh fließend, dunkelrot und wird nicht selten auch von einem gelblichen Schleim begleitet. Kontaktblutungen verschwinden in den meisten Fällen von alleine wieder, Zwischenblutungen können dagegen hartnäckig sein.

    Vor allem Frauen, die gerade ein Kind geboren haben, klagen häufig über Zwischenblutungen. Vielfach sind Infektionen die Ursache, wie zum Beispiel Clamydien, Trichomonaden und Mykoplasmen. Nach Eingriffen an der Gebärmutter und nach einer Geburt können sich die Erreger der Infektionen schneller und leichter ausbreiten und dann auch zu Zwischenblutungen führen.

    Bei Kontaktblutungen und besonders bei Zwischenblutungen, die öfter auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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    Wie gefährlich sind Kontaktblutungen?

    Es gibt viele Frauen, die nicht nur während der Regel bluten, auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach dem Besuch beim Frauenarzt kann es zu sogenannten Kontaktblutungen kommen. Wenn es zu Kontaktblutungen kommt, dann ist das kein Grund, panisch zu werden, denn in den meisten Fällen sind Kontaktblutungen nicht schlimm und auch nicht gefährlich. Allerdings sind diese Blutungen störend, besonders dann, wenn sie unmittelbar nach dem Sex auftreten. Frauen, die öfter mit dem Problem Kontaktblutung zu tun haben, können einen Eingriff vornehmen lassen, aber dieser Eingriff sollte sehr gut überdacht werden.

    Wie entstehen Kontaktblutungen?

    Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn es zu Kontaktblutungen kommt. Beim Sex kommt es häufig zu Blutung Beim GV und damit verbunden Blutung Muttermund, und zwar immer dann, wenn der Sex ein wenig heftig wird. Auch die Penisgröße des Partners und ungewöhnliche Stellungen können dafür sorgen, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. In den meisten Fällen hilft es, beim Sex vorsichtiger zu sein, und wenn es zu Kontaktblutungen gekommen ist, dann sollte der Beischlaf sanfter vollzogen werden. Treten dann trotzdem noch Kontaktblutungen auf, ist es immer richtig, wenn die Frau sich gründlich untersuchen lässt.

    KontaktblutungAuch eine gynäkologische Untersuchung kann eine Kontaktblutung auslösen. Vor allem wenn der Frauenarzt die Gebärmutter untersuchen muss, dann kann es passieren, dass es zu Rissen im Gewebe des Muttermunds oder der Scheide kommt und der Muttermund blutet , aber diese Blutungen klingen in der Regel schnell und ohne Probleme wieder ab. Ein Grund zur Sorge besteht in diesem Fall aber eher selten, denn der Arzt wird versuchen, die Blutung an Ort und Stellen wieder zu stillen.

    Wann sind Kontaktblutungen gefährlich?

    In den meisten Fällen ist das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und dünnflüssig. Wenn das Blut aber zäh oder dickflüssig ist und eine dunkelrote Farbe hat, dann ist das ein Alarmsignal, was jede Frau ernst nehmen sollte. Auch wenn die Blutungen länger andauern und stärker werden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Blutungen dieser Art können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. Das Gleiche gilt, wenn die Blutungen von heftigen Schmerzen begleitet werden, auch das kann ein Anzeichen für eine Unterleibserkrankung sein.

    Kontaktblutungen können ein Zeichen für eine Veränderung des Zellgewebes sein und auch wenn es eine Entzündung in der Scheide gibt, dann ist es möglich, dass sich diese Entzündung durch eine Kontaktblutung bemerkbar macht. In diesen Fällen kann es ebenfalls sein, dass die Blutungen länger anhalten, und wenn das so ist, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig.

    Kontaktblutung Schwangerschaft

    Besonders in der Schwangerschaft sind Kontaktblutungen keine Seltenheit. Der Muttermund ist während der neun Monate sehr empfindlich und wenn es zu kleinen Verletzungen an den Blutgefäßen kommt, dann tritt eine Kontaktblutung auf. In der Schwangerschaft kann die Farbe des Blutes ein dunkles Rot annehmen, und selbst wenn die Konsistenz leicht schleimig ist, dann ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Oft treten Kontaktblutungen in der Schwangerschaft auch verzögert auf, das heißt, die eigentliche Verletzung kann schon einige Tage vorher passiert sein.

    Frauen, die in der Schwangerschaft plötzlich bluten, sollten sich nicht allzu viele Sorgen machen und am besten einen Arzt kontaktieren, der den Ursachen für die Blutungen wahrscheinlich schnell auf die Spur kommt.

    Mögliche Hilfe bei Kontaktblutungen

    Wenn der Arzt eine Ektopie untersucht, wie die Kontaktblutung medizinisch korrekt heißt, dann wird er Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Blutungen effektiv unterbunden werden können. Vor allem bei Frauen, die häufiger unter Kontaktblutungen leiden, ist es eine Überlegung wert, die Ursachen zu bekämpfen. Wenn der Arzt der Ansicht ist, dass die Blutung auf jeden Fall behandelt werden muss, dann kommt als Therapie eine Verödung infrage. Bei diesem Verfahren wird das Gewebe, das für die Kontaktblutung sorgt, mit einem Laser verödet, und danach treten zumindest für einen bestimmten Zeitraum, keine neuen Kontaktblutungen mehr auf.

    Der Eingriff mit dem Laser wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und es gibt nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen. Nach dem Eingriff sollten Frauen aber für mindestens sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen, reiten oder auch Rad fahren und Joggen sollten für eine Zeit lang ruhen. Die Behandlung mit dem Laserstrahl ist aber keine Garantie dafür, dass die Kontaktblutungen nicht mehr auftreten, denn auch wenn das Gewebe mittels Laser verödet wird, kann es auch nach einigen Jahren wieder zu Blutungen kommen.

    Kontaktblutungen durch Infektionen

    Auch Infektionen können die Ursache dafür sein, dass es zu Kontaktblutungen kommt. Chlamydien, Trichomonaden und auch Mykoplasmen treten vor allem häufig bei Frauen auf, die schon ein Kind geboren haben und Frauen, die schon einmal an der Gebärmutter operiert wurden, sind anfällig für Infektionen und damit auch für Kontaktblutungen. Nach operativen Eingriffen und nach der Entbindung können die Krankheitserreger schneller eindringen und sich dann ausbreiten. Wenn der Arzt die Diagnose Infektion stellt, dann ist die Behandlung in der Regel kein Problem, denn Infektionen werden heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

    Zwischenblutung oder Kontaktblutung – wo ist der Unterschied?

    Immer wenn Blutungen außerhalb der monatlichen Regel auftreten, dann kann es sich entweder um eine Kontaktblutung oder aber um eine sogenannte Zwischenblutung handeln. Unterschieden werden die Zwischenblutung und die Kontaktblutung in der Farbe und in der Konsistenz. Während das Blut bei einer Zwischenblutung dunkel gefärbt und eher zäh fließend ist, ist das Blut bei einer Kontaktblutung hell und dünnflüssig. Auch wenn ein gelblicher Schleim eine Zwischenblutung begleitet, dann ist das keine Seltenheit. Die Dauer der Blutungen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es eine Zwischen- oder eine Kontaktblutung ist. Eine Kontaktblutung dauert nicht so lange, eine Zwischenblutung aber kann sehr hartnäckig sein und über Tage dauern.

    Zwischenblutungen werden nicht durch zu leidenschaftlichen Sex ausgelöst, hier sind oftmals Entzündungen der Eileiter daran schuld, wenn es zu Blutungen kommt. Sollte eine Blutung länger dauern, schmerzhaft sein und immer wenn das Blut dunkelrot und zäh fließend ist, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Zwischenblutungen können unter Umständen gefährlich sein.

    Wenn Blutungen außerhalb der Regel auf die leichte Schulter genommen werden, dann kann das im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden, denn Blutungen sind auch ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs. Vor allem wenn die Blutungen zusammen mit Schwellungen an den Beinen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Hirn-Aneurysma

    Hirn-Aneurysma

    Was ist Hirn-Aneurysma

    Als ein Aneurysma wird eine Aussackung einer Schlagader bezeichnet, oftmals ist dabei das Gehirn betroffen. Je nach Größe des Aneurysmas kann es zu einem Platzen kommen, was von dem Patienten kaum wahrgenommen wird und dann kann jede Hilfe zu spät sein. Manche Aneurysmen sind bereits viele Jahre vorhanden und werden kaum bemerkt. Ein Hirn-Aneurysma geht häufig mit Kopfschmerzen einher, welche zwar als lästig und störend betrachtet werden, aber da es viele hundert Arten von Kopfschmerzen gibt, denkt sich der Patient oftmals nichts dabei. Wenn die Kopfschmerzen allerdings stetig zunehmen und sich häufen, dann ist eine Abklärung unabdingbar. Manche Hirn-Aneruysmen sind im Laufe der Jahre so groß geworden, dass sie sogar Gehirnwassergänge abdrücken, so dass sich ein enormer Druck im Kopf aufbaut, der die Beschwerden verursacht. Je nach Lage können weitere Beschwerden außer Kopfschmerzen hinzukommen.

    Operatiuon bei Hirn-Aneurysma

    Ein Hirn-Aneurysma ist selten operativ entfernbar, aber dennoch gibt es verschiedene, noch relativ neue, operative  Behandlungsmethoden, so dass der betroffene Patient gut damit leben kann, auch wenn es ein paar Einschränkungen für das weitere Leben gibt. Zu den Einschränkungen gehören beispielsweise Überkopfarbeiten, die nicht mehr ausgeführt werden sollten. Weitere Einschränkungen sind ebenfalls das Heben von schweren Gegenständen.

    Wenn das Aneurysma bereits Gehirnwassergänge verschließt, muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser entsteht durch die Lage eines Shunts, der direkt unter die Haut und durch das Gehirn zu den betreffenden Kammern mittels eines Schlauchs (Ventrikel-Katheder) gelegt wird. Der Shunt regelt dann die Stärke des Gehirnwasserdrucks, was bedeutet, er öffnet und schließt je nach Anstieg oder Abfall des Drucks. Daher berichten manche Patienten davon, dass sie Wetterumschwünge mit Luftdruckschwankungen vermehrt spüren. Früher wurde das zuviel vorhandene Gehirnwasser über die Nase ausgeleitet, mittlerweile ist man dort aber weiter, das Wasser wird in den Bauchraum geführt, wo es aufbereitet wird und über das Rückenmark wieder in den Kopf zurücktransportiert wird.

     Behandlung von Hirn-Aneurysma

    Bei der Behandlung des Aneurysmas gibt es zwei Verfahrensmethoden. Ist die Aussackung nicht sehr groß, kann mittels einer OP eine Klammer um das Aneurysma gelegt werden. Diese Klammer (meist aus Platin) verschließt es denn, so dass es nicht weiter wachsen kann. Ist dies aufgrund der Größe beispielsweise nicht möglich, dann gibt es eine andere, noch recht neue Methode. Hierbei wird durch die Leiste mittels einer Angiographie ein Schlauch zu dem Aneurysma hochgeführt, durch den dann die Aussackung mit kleinsten Platinspiralen gefüllt wird, um die Blutzirkulation zu unterbinden. Ist diese dann ausreichend gefüllt, wird der Schlauch wieder entfernt. Dieser Eingriff kann einige Stunden dauern und wird unter Vollnarkose durchgeführt, da der Patient absolut ruhig liegen muss. Danach ist es nötig, dass er vierundzwanzig Stunden liegen bleibt, die Wunde in der Leiste wird mittels eines Druckverbandes mit einem Sichtglas verschlossen und nach und nach wird der Druck vermindert. Danach kann der Patient wieder aufstehen und nach einigen Tagen entlassen werden.

    Eine alljährliche Kontrolluntersuchung des Shunts sowie des Aneurysmas mittels einer Magnetresonanztomographie (MRT) ist besonders wichtig, um beurteilen zu können, inwiefern sich das Aneurysma verkleinert hat und ob der Shunt noch einwandfrei funktioniert. Sollten keine Komplikationen aufgetreten sein, dann wird der jährliche Abstand entsprechend verlängert.