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  • Hundefutter: Ist es für den Menschen gefährlich?

    Hundefutter: Ist es für den Menschen gefährlich?

    Hunde sind für den Menschen sehr wichtig geworden, man hat dadurch eine Aufgabe und muss raus in die Natur. Die Beziehung ist zum Teil intensiver als zum Menschen, vor allem allein lebende Personen kennen das. Je nach Rasse sind die Tiere schon mit sehr wenig zufrieden, bestimmte Grundbedürfnisse gibt es aber immer. Dazu zählen vor allem das Gassi gehen und die Ernährung. Letzteres ist eine echte Wissenschaft, denn das Herrchen hat die Qual der Wahl. Angefangen von günstigen Produkten beim Discounter bis hin zum hochwertigen Fleisch vom Metzger. Hunde sind grundsätzlich auch nicht wählerisch, so verputzen manche auch mal eine Banane oder Käse. Doch eine Frage hat sich sicherlich schon mal jeder Besitzer gestellt: Ist Hundefutter für den Menschen gefährlich, wenn er es essen würde?

    Entwarnung vom Experten

    Viele von uns haben als Kind sehr wahrscheinlich auch mal Hundefutter probiert, natürlich aus Neugier und nicht aufgrund von Hunger. Und da wir alle noch immer leben, kann man zumindest schon mal von keiner tödlichen Gefahr ausgehen. Diese Annahme bestätigt nun auch Dr. med. Lutz Lührs, der als Ernährungsmediziner und als Hausarzt tätig ist. Er sagt, dass hierzulande produziertes Hundefutter keine gesundheitliche Gefährdung darstellt. Außerdem wird man die Hundekekse und das Dosenfutter als Erwachsener so oder so nicht genießen, denn der Geschmack ist in erster Linie für die Vierbeiner ein Genuss und nicht für den Menschen. Sollte es aber dennoch mal passieren, muss niemand Angst um seine Gesundheit haben.

    Vorsicht bei der Fütterung des Hundes

    Oftmals vergessen die Herrchen, dass die vielen Leckerlis in der Verpackung mit unseren Fertiggerichten zu vergleichen sind. Das heißt also: Die Hunde bekommen täglich Junkfood zu essen, was auf Dauer nicht gesund ist. Empfehlenswerter ist es qualitativ hochwertige Lebensmittel zu nehmen, die für eine ideale Nährstoffversorgung sorgen. Die Auswahl von Hand dauert zwar länger, doch die Vorteile zu den Fertigprodukten sind zum Teil enorm. Ein striktes Verbot für Leckerlis gibt es aber nicht, ab und an sind Belohnungen überhaupt kein Problem. Es darf nur nicht Überhand nehmen, der Hund sollte in erster Linie gesundes und hochwertiges Futter in die Schüssel bekommen.

  • Medizin kann auch schädlich werden

    Medizin kann auch schädlich werden

    Die moderne Medizin hat unumstritten ihre Vorteile. Durch neue Medikamente oder durch neue Hilfsmittel können Verletzungen immer besser und präziser operiert beziehungsweise behandelt werden. Das Vertrauen der Patienten ist groß, sie verlassen sich meist blind auf die Technologie und auf den Rat der Ärzte. Kommt zum Beispiel ein neues Medikament mit ansprechender Werbung auf den Markt, dann reiht sich das Interesse an der Wirksamkeit hinten ein. Wesentlich reizvoller ist die Probe der neuen Tabletten, ob sie tatsächlich ihr Versprechen halten. Es geht den meisten also nicht um den Inhalt, sondern das es ein vermeintliches Wundermittel in die Apotheken geschafft hat. Dieser Trend hat mit mehreren Faktoren zu tun, so sind zum Beispiel das professionelle Marketing (Werbung, die unsere Kaufentscheidung fördert) und die Neugier an neuen Produkten schuld.

    „Choosing Wisely“

    Die größte Bedrohung für Patienten ist falsche Medizin. Doch leider gibt es heute so viel davon, dass sich keiner mehr so richtig auskennt. Schon 2011 warnten Ärzte vor dieser Situation, heute muss es der Endverbraucher ausbaden. Es gibt aber einige Gegenmaßnahmen wie das Schlagwort „Choosing Wisely“. Es enthält Listen von Empfehlungen, welche Therapien und Tests unterlassen werden sollten. Sie haben für den Patienten keinen Vorteil, es profitieren nur andere davon. Der Rat zu Kann-wegfallen-Empfehlungen ist natürlich nicht aus der Luft gegriffen, es gibt Studien, die den Wegfall sorgfältig begründen und bestätigen. Beispielsweise kommen sehr oft unnötige Bluttests und die Verabreichung von Antibiotika zum Einsatz.

    Es wird lange dauern

    Die Listen mit der überflüssigen Medizin ist nur die Grundlage, nun muss genau das Gegenteil eintreten. Also Aufzählungen, die die guten von den schlechten Lösungen unterscheiden. Ärzte wissen zwar durch „Choosing Wisely“ die Verbote, doch mögliche Alternativen wissen sie nicht. In der Theorie klingt alles logisch, die Praxis allerdings bringt Steine mit sich. Viele Ärzte halten sich nämlich nicht daran, sondern lassen sich von ihrer Gewohnheit überrumpeln. Auch wenn es ihren Patienten schadet, sie halten daran fest. Natürlich sind Veränderungen nur schwer in den Alltag zu integrieren, doch in diesem Fall sollte der Endverbraucher Motivation genug sein. Ein Problem ist auch, dass man Patientenwünsche viel zu oft ignoriert. Nach einer Hüftoperation zum Beispiel wollen manche „nur“ den Weg in den zweiten Stock der Wohnung schaffen, andere wiederum möchte mit dem neu eingesetzten Gelenk einen Marathon bezwingen.

    Fazit

    Moderne Medizin hat ihre Daseinsberechtigung, die Masse an Medikamenten und Therapien überfordert uns aber. Eigentlich sollte dem Endverbraucher dadurch bestmöglich geholfen werden, in Wahrheit kann aber die Medizin für den Menschen auch sehr schnell schädlich sein.

  • Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    In den jungen Jahren setzt man sich in der Regel noch nicht so intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander, in dieser Zeit sind andere Faktoren wie Karriere oder Party machen wichtiger. Das liegt allerdings nicht daran, weil man es vergisst, vielmehr vertraut die junge Generation auf die Medizin. Klar, im Vergleich zu früher hat sich tatsächlich eine Menge geändert, doch Wunder können auch Ärzte nicht vollbringen. Vor allem bei Krankheiten wie Krebs oder Herzproblemen ist es der Fall. Dieser Trend geht leider jedes Jahr nach oben, dies zeigt eine jährlich durchgeführte Studie, an der über 1.000 Menschen (zwischen einem Alter von 14 und 34 Jahren) teilnehmen.

    Die Studie in Zahlen

    Die Gesundheitsvorsorge ist ein wichtiges Thema, trotzdem nehmen diese nur wenige in Anspruch. 2017 sind es 38 Prozent, die sich auf die Künste der Medizin/Ärzte verlassen. Bei Krebs zum Beispiel ist das Vertrauen da, dass die Heilungsmöglichkeiten stetig besser werden. Natürlich forscht man tagtäglich an Lösungen, doch diese benötigen meist Jahre, bis sie auf den Markt kommen. Im Jahr zuvor (2016) vertrat lediglich jeder Vierte diese Meinung. Bei 28 Prozent ist es so, dass sie sich wenig um die eigene Gesundheit kümmern. Die Teilnehmer setzen auf medizinische Hilfsmittel, um gesund zu bleiben.

    Besorgniserregende Entwicklung

    Experten halten diesen Trend für gefährlich. Viele legen nämlich schon in jungen Jahren den Grundstein, der später chronische Erkrankungen zur Folge hat. Schuld sind vor allem Übergewicht, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung. Verlässt man sich dann noch auf die Medizin und tut selber nichts mehr für seine Gesundheit, dann kann es unter Umständen katastrophal enden.

    Ein Problem ist auch die Bildungslücke zum Thema gesunde Lebensführung, die in der Schule und zu Hause nicht ausreichend gefüllt wird. Das heißt, dass viele gar nicht das Wissen dazu haben. Einen Lichtblick gibt es allerdings: Die Mehrheit weiß über das Defizit Bescheid. 78 Prozent der Teilnehmer hätten gerne ein entsprechendes Schulfach in der Schule. Ob die Auswertung im nächsten Jahr positiver ausfällt ist fraglich, Fakt ist nur, dass es auch 2018 eine solche Umfrage geben wird. Dann befragt man wieder mehr als 1.000 Menschen, die zwischen 14 und 34 Jahren alt sind.

  • Transfusionen: Ist Männerblut besser geeignet?

    Transfusionen: Ist Männerblut besser geeignet?

    Ein Mensch besitzt bis zu sieben Liter Blut, die tagtäglich durch den Körper wandern. Wir brauchen die dunkelrote Flüssigkeit aber nicht nur zum Leben, ihr werden auch mythische Eigenschaften nachgesagt. Bereits früher, zum Beispiel zu Goethes Zeiten, war Blut als „ganz besonderer Saft“ bekannt. Aus medizinischer Sicht spielen aber natürlich andere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise, dass man mit Transfusionen anderen Menschen helfen kann. Für diesen Zweck kann auch jeder mit bestimmten Voraussetzungen Blutspenden gehen, wobei das übrigens auch dem Spender bei Bluthochdruck hilft. Eine neue Untersuchung zu diesem Thema besagt nun, dass Männerblut besser für diesen Zweck geeignet ist. Aber warum ist das so und was bedeutet es für die Zukunft?

    31.000 Daten analysiert

    Das Ergebnis stammt von Wissenschaftlern aus den Niederladen, die den Unterschied entdeckt haben. Es wurden 31.000 Patienten analysiert, welche rund 60.000 Blutkonserven erhalten haben. Nach den ganzen Transfusionen kam es zu etwa 4.000 Todesfällen, was sich als eine Sterberate von 13 Prozent erweist. Auf Platz eins der Ursachen lag eine akute Lungeninsuffizienz, die anhand einer Unverträglichkeit ausgelöst worden ist. Bereits innerhalb der ersten sechs Stunden kam es zu einem abfallenden Blutdruck, zu Atemnot und zu einer Wasserbildung in der Lunge.

    Männerblut schnitt besser ab

    Auffallend an der Studie ist, dass das Frauenblut schlechter abgeschnitten hat. Dies ist jedoch nicht grundsätzlich der Fall, nur wenn die Spenderin zuvor mindestens einmal schwanger gewesen ist. In solchen Fällen kam es viel eher zu Komplikationen, wobei es auf 1000 Personenjahre gerechnet 101 Todesfälle waren. Erhielten Männer wiederum Blut vom gleichen Geschlecht, dann sinkt die Zahl auf 80. Kam die dunkelrote Flüssigkeit wiederum von Frauen, die noch nie schwanger waren, sind es sogar nur 78 Todesfälle.

    Bei Frauen ist der Unterschied nicht so gravierend. Stammt das Blut von einem Mann, dann kam es zu 62 Todesfällen. Bei ehemals schwangeren Frauen, die als Spenderin hergehalten haben, sind es 74 des weiblichen Geschlechts, die aufgrund von Folgeerscheinungen gestorben sind.

    Derzeit keine Veränderung geplant

    Die genaue Ursache für dieses Phänomen ist zurzeit nicht bekannt. Man vermutet allerdings, dass zum Beispiel erniedrigte Eisenwerte, die während der Schwangerschaft vorhanden sind, schuld an der schlechteren Verträglichkeit sind. Auch sind im Moment keine Veränderungen in Blutspendeeinrichtungen geplant, die aufgrund der neuen Erkenntnisse eintreten hätten können. Interessant ist die Studie aber natürlich trotzdem.

  • Kommt die Lebensretter-App?

    Kommt die Lebensretter-App?

    Bei einem Herzinfarkt kommt es wortwörtlich auf jede Sekunde an. Je früher man mit den Reanimationsmaßnahmen beginnt, umso höher sind die Überlebenschancen für den Betroffenen. In Städten funktioniert das Prinzip der schnellen Hilfe in der Regel super, in ländlichen Gebieten hingegen kann es schon mal länger dauern. Fatal, aber aufgrund der Gegebenheiten schwierig gegenzusteuern. Ein Versuch ist eine neue Lebensretter-App, die man derzeit in einem Pilotprojekt untersucht. Das Ganze geschieht in Mecklenburg-Vorpommern und könnte sich bei erfolgreichen Abschlüssen ausweiten. Der Fokus der App liegt darin, dass Menschen mit einem Herzinfarkt schneller Hilfe bekommen. Selbst wenn der Rettungsdienst einmal länger braucht, die Maßnahmen für die Reanimation finden schon vorher statt.

    Ersthelfer bekommen eine Nachricht

    Der Plan hinter der App sieht so aus: Erleidet jemand einen Herzinfarkt, dann bekommt man als Ersthelfer eine Nachricht zugesandt. Dies können zum Beispiel Feuerwehrleute, Ärzte oder Krankenschwestern sein. Das Besondere daran: Die Benachrichtigung geht an Personen in der Nähe raus, sodass diese im Ernstfall binnen kürzester Zeit da sind. Die App nutzt dafür die Funkzellen, die alle Handys in der Umgebung registriert. Ohne sie wäre zudem kein Netzempfang möglich. Bestätigt einer der Ersthelfer den Notruf, dann wird ihm der genaue Standort übermittelt.

    Als Ergänzung gedacht

    Aktuell haben sich in Vorpommern-Greifswald etwa 100 Menschen als Helfer angemeldet. Natürlich muss dafür eine entsprechende Qualifizierung vorliegen, schließlich sollen die Maßnahmen helfen und nicht schaden. Es ist außerdem nicht als Ersatz für Rettungskräfte gedacht, man plant vielmehr eine Art Ergänzung zur bestehenden Rettungskette. Und wie wichtig eine frühe Hilfe ist, zeigt eine Studie. Eine schnelle Laienreanimation hebt die Überlebenschance auf das Doppelte an, bei professionellen Ersthelfern vervierfacht sich der Wert sogar. Übrigens: Normalerweise gilt in Mecklenburg-Vorpommern für den Rettungswagen eine Hilfsfrist von zehn Minuten, doch diese Vorgabe ist in manchen Regionen nicht oder nur schwer einzuhalten. Die App soll die Zeit bis zum Eintreffen überbrücken und den Patienten bereits vorab versorgen.

    Ob Theorie und Praxis zusammenpassen, muss sich im Test herausstellen. Die Idee ist definitiv nicht schlecht und könnte in manchen Fällen durchaus über Leben und Tod entscheiden.

     

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  • Zähneknirschen – was ist das?

    Zähneknirschen – was ist das?

    Ohne Zähne könnten wir keine feste Nahrung zu uns nehmen. Es sehe auch etwas gewöhnungsbedürftig aus, sodass uns in der Regel von Kind auf gelernt wird, dass wir auf unsere Beißerchen achten sollen. Tatsächlich gibt es heute viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Zahnzwischenraumbürsten und Zahnseide zeigen. Es kommt aber nicht nur auf die Pflege an, manche haben auch von Haus aus schlechte Zähne. Des Weiteren kann es auch sein, dass man am Zähneknirschen leidet. Laut Zahnärzten handelt es sich dabei um eine neue Volkskrankheit, die in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Aber was ist das überhaupt und was kann man dagegen tun?

    Es passiert meist nachts

    Wenn jemand die Zähne aufeinander presst oder damit mahlt, dann kommt der Begriff Zähneknirschen zum Einsatz. Die meisten Betroffenen werden es gar nicht meckern, da es meist in der Nacht passiert. Erst der nächste Besuch beim Zahnarzt bringt Aufklärung, denn aufgrund dieses Leidens rasiert man sich wortwörtlich die Kanten ab. Und das ist auf gar keinen Fall zu unterschätzen, neue Tests zeigen, dass rund 480 Kilogramm wirken. Natürlich erleiden auch die Zähne auf lange Sicht Schäden, sie können beispielsweise Ausbrechen oder eine andere Form annehmen. Wer die Vermutung bei sich selber hat, der sollte unbedingt einen Check beim Zahnarzt machen lassen.

    Eine Beißschiene schafft Abhilfe

    Man geht davon aus, dass jeder zweite Deutsche irgendwann in seinem Leben davon betroffen ist. Tendenziell sind es mehr Frauen, da Männer den Stress mehr nach außen und nicht nach innen tragen. Im Durchschnitt sind die Patienten zwischen 35 und 45 Jahre alt, diese Phase ist in der Regel die anstrengendste. Das sagen auch die Betroffenen selbst, die Bruxismus (so wird die Krankheit auch genannt) feststellen. Die Lösungsmöglichkeiten sind bisher stark begrenzt, meist verschreibt man nur eine Beißschiene. Sie muss man regelmäßig wechseln und ist für viele Menschen ein jahrelanger Begleiter. Obwohl diese Option hilft, kann es das Problem nicht lösen. Zahnärzte sagen, dass die Wurzeln in der Psyche und im Stress liegen. Man soll also nicht nur einen Psychotherapeuten aufsuchen, sondern zum Beispiel auch die ständige Erreichbarkeit begrenzen. All diese Faktoren führen zum Zähneknirschen. Wie gesagt, man sollte es nicht unterschätzen, unsere echte Zähne haben wir nur einmal.

     

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