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  • Früherer Tod durchs Putzen

    Früherer Tod durchs Putzen

    Viele Menschen sind als Reinigungskraft tätig oder halten ihre Wohnung überdurchschnittlich sauber. Sie putzen also täglich und kommen dabei mit den unterschiedlichsten Produkten in Verbindung. An sich nicht schlimm, denn ein gereinigtes Umfeld kommt immer besser als ein vermülltes zu Hause an. Eine neue Studie zum Thema Putzen hat aber nun schlechte Neuigkeiten, denn wer viel putzt, der soll angeblich früher sterben. Und nein, dabei handelt es sich um keinen Scherz. Das Ergebnis stellt das Reinigungsgewerbe in ein ganz neues Licht. Doch wieso besteht dieses Risiko überhaupt und kann man selbst dagegen etwas tun?

    Männer sind eher betroffen

    Zunächst einmal zu den Zahlen: Männliche Reinigungskräfte sind dem Tod um 45 Prozent eher gefährdet (verglichen mit Büroangestellten), bei den Frauen ist der Wert mit 16 Prozent bedeutend geringer. Der Grund ist ganz einfach, denn die weiblichen Reinigungskräfte achten in der Regel besser auf Schutzmaßnahmen. Schuld ist demnach nicht die Arbeit selbst, sondern wie man mit den gefährlichen Produkten umgeht. Es muss jetzt also niemand seinen Job künden, es muss einfach mehr auf die Sicherheit geachtet werden. Vor allem Privathaushalte sind gefährdet, da viele keine Handschuhe oder Masken verwenden. Dabei ist das Risiko nicht zu unterschätzen, angefangen von Lungenkrankheiten bis hin zu Krebs kann alles entstehen.

    Die Mischung machts

    Der Rat ist ganz klar: Putzen sollte man nur mit Schutzbrille, Maske und Handschuhen. Die Ausrüstung variiert natürlich je nach Gefahrstoff-Symbole und Reiniger, doch diese drei Komponenten sollten zumindest immer zu Hause bereitstehen. Backofenreiniger ist beispielsweise Gift für die Fettpartikel, die in der menschlichen Hornhautschicht sitzen.

    Bei der Verwendung mehrerer Produkte steigt die Gefahr deutlich an. Während einzelne Mittel oft ungefährlich sind, kommt es bei Kombinationen zu echten Risiken. Ein Entkalker (für Kacheln) und ein Chlorreiniger (fürs WC) können zum Beispiel für Chlorgas sorgen, welches die Lungenbläschen verklebt. Die Möglichkeiten für solche Szenarien sind quasi endlos, der Markt gibt schließlich 60.000 offizielle Haushaltsreiniger her. Wahrscheinlich ist auch das der Hauptgrund, wieso die Prozentsätze zum Teil so weit oben sind. Als Privatanwender und als Reinigungskraft bleibt nur der verstärkte Blick auf ordentliche Schutzmaßnahmen.

  • Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Weniger Frühgeburten durch besseren Schlaf

    Schwanger zu sein bedeutet der Beginn eines ganz neuen Lebensabschnitts. Der Alltag läuft erst mal aus dem Ruder und die Freude aufs Baby steht über allem. In vielen Fällen verläuft die Schwangerschaft ohne Probleme, doch leider kommt es immer wieder zu Frühgeburten. In Zahlen ausgedrückt sind es weltweit etwa 15 Millionen. Eine erschreckende Zahl, die Risiken fürs Neugeborene birgt. Es kann also durchaus Folgen haben, sodass die Suche nach der Ursache extrem wichtig ist. Eine davon ist wenig überraschend Stress. Der mütterliche Organismus kommt über seine Grenzen hinaus und kann so für eine verkürzte Schwangerschaft sorgen. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Punkt ist der Schlaf. Dieser ist natürlich auch bei nicht schwangeren Frauen sehr wichtig, doch in den rund 9 Monaten spielt er eine noch größere Rolle. Gibt es nämlich Störungen oder Probleme damit, dann wirkt sich das auch auf das noch nicht geborene Kind aus.

    Eine Studie beweist

    Ein gesunder Schlaf ist unverzichtbar, das beweist eine Studie aus San Francisco. Dabei haben Mediziner rund drei Millionen Daten analysiert, die von Schwangeren stammen. Das Ergebnis, welches übrigens im Fachblatt Obstetrics and Gynecology erschienen ist, ist eindeutig: Leidet eine schwangere Frau unter Schlafstörungen beziehungsweise unter Schlaflosigkeit, dann ist das Risiko einer Frühgeburt doppelt so hoch. Im Vergleich dazu standen natürlich Schwangere, die eine solche Diagnose nicht erhalten haben. Es ist erstaunlich, welche Auswirkungen ein „falscher“ Schlaf hat und wie es unter Umständen das ganze Leben des Babys beeinflusst.

    Ärzte sollen mehr darauf achten

    Wird eine schwangere Frau von einem Arzt betreut, dann sollte sich dieser mehr auf eventuelle Schlafprobleme konzentrieren. Im Moment ist es nämlich viel zu selten der Fall und wird von Medizinern kritisiert. Nur wenn das Problem ans Tageslicht kommt, kann man auch Hilfe leisten. Der reduzierte Stress kommt dann nicht nur der werdenden Mutter, sondern auch dem Ungeborenen zugute. Dadurch wiederum erhofft man sich eine Senkung der Zahl an Frühgeburten. Gefragt sind wie gesagt die Ärzte, die mehr auf dieses Thema eingehen müssen.

     

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  • So schadet uns die Luftverschmutzung

    So schadet uns die Luftverschmutzung

    So schadet uns die LuftverschmutzungDie frische Luft im Wald oder auf einer Almhütte ist einfach traumhaft, in Städten beziehungsweise an Orten mit vielen Fahrzeugen kann man das so nicht sagen. Im Gegenteil, die Schadstoffe wirken sich negativ auf die Erde aus und zerstören auch den Wohnraum vieler Tiere. Aus diesem Grund setzt man auch immer mehr auf elektrischen Antrieb, der allerdings bei der großen Masse noch nicht angekommen ist. Unsere Gesundheit freut sich natürlich auch nicht unbedingt über die Abgase aus dem Auspuff, das zeigt eine Studie aus China mehr als deutlich. Einen positiven Punkt gibt es dann aber doch: Anscheinend lässt sich der Nachteil mit einem ganz einfachen Hilfsmittel ausgleichen.

    Negative Veränderungen im Stoffwechsel

    Studienteilnehmer, die einer überdurchschnittlich hohen Luftverschmutzung ausgesetzt waren, hatten mit einer erhöhten Konzentration von Stresshormonen im Blut zu kämpfen. Außerdem konnte man negative Veränderungen im Stoffwechsel feststellen. Die Probanden, 55 an der Zahl, waren ansonsten gesund und fit. Zu diesem Ergebnis kam man aufgrund einer Forschungsarbeit in China, die auch noch weitere Folgen ans Tageslicht gebracht hat. So wurden unter anderem aufgrund des Feinstaubs Fettsäuren, Glucose, Lipide und Aminosäuren beeinflusst. Bei insgesamt 97 Stoffwechselprodukten im Blutserum kam es zu Veränderungen. Auch höhere Entzündungswerte beziehungsweise ein hoher Blutdruck stehen damit im Zusammenhang. Ein negativer Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System ist sehr wahrscheinlich. Dabei kommt es

    Der Einsatz von Luftfilter

    Fakt ist, dass verschmutze Luft unsere Gesundheit negativ beeinflusst. Aufgrund dessen wurden Luftfilter getestet und Tests gemacht, ob diese eventuell etwas ausrichten können. Und tatsächlich, nach dem Einsatz von Luftreiniger konnte man die Feinstaubmenge in Räumen um 82 Prozent reduzieren. Die Studienteilnehmer hatten außerdem weniger Stresshormone und einen geringeren systolischen Blutdruck. Der Einsatz im realen Leben beziehungsweise im Alltag wurde jedoch noch nicht getestet, man weiß also ohne weitere Studien nicht, ob dieses Hilfsmittel tatsächlich eine Hilfe ist. Zumindest aber sind die Aussichten gut und geben Mut, dass es tatsächlich eine Wirkung hat. Wünschenswert wäre es, denn gefühlt kommen jeden Tag mehr Autos auf die Straße. Und mit ihnen die schädlichen Abgase.

     


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  • Schlafen – das sind die Irrtümer

    Schlafen – das sind die Irrtümer

    Eine Nacht ohne Schlaf ist schlimm, noch extremer fällt jedoch der Tag danach aus. Dieses Szenario haben wir in der Regel alle schon mal erlebt und möchten es freiwillig nicht wieder tun. Abgeschlagen und müde, das sind nur zwei der Folgen. Die Stunden sind schwer wie Stein und die Lust auf jegliche Aktivitäten fehlt. Wer dann auch noch Arbeiten muss, der hat es besonders schwer. Aber warum ist das so? Der Körper muss tagsüber Höchstleistungen bringen und braucht irgendwann seine eigene Auszeit. Dies ist eben die Nacht, die für jeden von uns unverzichtbar ist. Fehlt diese aber, dann konnte der Körper keine Kraft tanken und ist schlapp und kraftlos. Außerdem gibt es rund um den Schlaf viele Mythen, die sich jedoch zum Teil völlig unberechtigt verbreitet haben.

    Diese Legenden gibt es

    Man behauptet, dass der Mensch rund acht Stunden Schlaf benötigt. So ganz richtig ist das aber nicht, denn die optimale Zeit variiert von Person zu Person. Wichtig ist es deshalb nicht auf diese acht Stunden zu kommen, sondern dass zwischen fünf und achten Stunden geschlafen wird. Alles in diesem Durchschnitt ist normal und führt zu einer ausgewogenen Nachtruhe. Übrigens ist es auch völlig im grünen Bereich, wenn man mehrmals aufwacht. 28 Mal sind dabei keine Seltenheit.

    Kühl und hart schlafen, diese Aussage findet man sehr oft. Doch auch hier ist es von Fall zu Fall unterschiedlich, denn eine zu harte Matratze verursacht Schmerzen und ein zu weiches Modell bietet zu wenig Unterstützung. Die empfohlene Zimmertemperatur liegt bei 16 bis 20 Grad, außerdem sollte das Bett an der wärmsten Wand im Raum stehen.

    Vor dem Einschlafen ein Glas Wein, mit diesem Tipp soll es einfacher gehen. Grundsätzlich stimmt das auch, allerdings gilt das nur für die Einschlafphase. Man schläft also wirklich schneller ein, hat aber in den Tief- und Traumphasen Störungen. Der natürliche Ablauf wird gestört und es kommt zu lautem Schnarchen und zur Behinderung der Atmung.

    Angeblich soll ein Mittagsschlaf helfen, um Schlafstörungen zu unterbinden. Leider falsch, denn der Tag ist dafür da, um sich ordentlich auszupowern. Der Körper wird müde und die Chancen auf eine angenehme Nacht steigen. Ein Mittagsschlaf hingegen zieht den Schlaf vor, die Konsequenzen sind denkbar.

  • Erfolg: Organe vom Schwein in den Menschen transplantieren

    Erfolg: Organe vom Schwein in den Menschen transplantieren

    Schweine haben in Bezug auf den Menschen einen großen Vorteil, ihre Organe sind in etwa gleich groß und verfügen über sehr ähnliche Eigenschaften. Einen wirklichen Nutzen konnte man aber bislang noch nicht vorweisen, denn trotz dieser positiven Grundvoraussetzung gibt es zum Beispiel bei der Transplantation von Organgen Schwierigkeiten. Das betrifft in erster Linie die Viren, die eine Akzeptanz vom menschlichen Körper nicht zulassen. Es würde also abgestoßen werden. Nun könnte es aber erstmals in der Geschichte einen Wendepunkt geben, denn Wissenschaftlern von verschiedenen Universitäten ist jetzt genau für dieses Problem eine Lösung eingefallen. Natürlich hat man diese auch in der Praxis erprobt und kam dabei zu folgendem Ergebnis.

    Mission (zum Teil) erfolgreich

    Damit Organe von Schweinen in den Menschen verpflanzt werden können, muss man die DNA verändern. Dies ist jedoch eine enorme Herausforderung und stellt die Forscher vor einigen Problemen. Eine Untersuchung der Hautzellen an den Tieren brachte beispielsweise 25 Porcine endogene Retroviren (abgekürzt PERV) ans Tageslicht. Sie wurden in einem Experiment mit menschlichen Zellen vermischt und führten am Ende zur Infizierung des menschlichen Gewebes. Aus diesem Grund kam anschließend die Gen-Editing-Technologie zum Einsatz, die die Retroviren entfernt. Im nächsten Schritt wurde dieser Erfolg gleich umgesetzt.

    37 Schweine erfolgreich gezüchtet

    Man hatte also jetzt eine DNA ohne PERV. Ohne groß zu überlegen kam nun eine Klon-Technologie zum Einsatz, die Schweine ohne die schädlichen Viren erschaffen sollte. Und das klappte sogar, zu einem späteren Zeitpunkt konnte man 37 völlig gesunde Ferkel verzeichnen. Dabei handelt es sich um die am meisten genetischen Veränderungen an einem Tier, welche bislang durchgeführt wurden. Marktreif ist das Ganze leider noch nicht, es wird noch weitere Experimente und Forschungen benötigen. Der erste Schritt ist jedoch gesetzt und stellt gute Aussichten für die Zukunft bereit.

    Über eine solche Erfolgsmeldung freuen sich vor allem die Betroffenen. Es könnte nämlich die Wartezeit für eine Organtransplantation erheblich senken und für viele ein neues Leben bedeuten. Alleine in den USA warten zum Beispiel über 100.000 Menschen auf ein passendes Organ. Ein weiterer Vorteil an der ganzen Sache ist, dass man Schweine bei Bedarf in großer Zahl züchten kann.

     


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  • EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    EU-Regel: Gefährliches Acrylamid wird eingegrenzt

    Knusprige Pommes mit Ketchup oder Mayonnaise, zu solch einem Snack können wohl nur die wenigsten Nein sagen. In solch einem Moment genießt man in erster Linie den Geschmack der Kartoffelstäbe, die Gedanken über die Inhaltsstoffe sind weit entfernt. Aber eigentlich müssen diese ja auch gar nicht da sein oder? Schließlich handelt es sich ja „nur“ um gesunde Kartoffel. Klingt zwar logisch, doch aufgrund des Frittiervorgangs ändert sich das Ganze. Leider nicht immer positiv, es entsteht zum Beispiel Acrylamid. Es besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen, die beim Braten, Backen oder Frittieren das Licht der Welt erblicken. Und damit ist nicht zu spaßen, in Tierversuchen konnte eine krebserzeugende Wirkung nachgewiesen werden. Der Stoff kommt sowohl bei Lebensmittelproduzenten als auch in privaten Haushalten vor. Damit sich dessen Verzehr großflächig mindert, tritt mit 2019 eine neue EU-Regel in Kraft.

    Besonders in stärkehaltigen Lebensmitteln vorhanden

    Sobald starke Hitze ins Spiel kommt, kommt in der Regel auch Acrylamid zum Vorschein. Egal ob beim Braten, Backen oder Rösten. Am liebsten versteckt sich der Stoff in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Mehl, Kaffee oder Kartoffeln. Das meiste davon nehmen wir täglich zu uns, somit niemand davor geschützt ist. Die EU will dem einen Riegel vorschieben und ein Gesetz für Lebensmittelhersteller, Backstuben und Restaurants einführen. Die Verordnung soll den Acrylamid-Gehalt senken und gleichzeitig eine Informationsquelle für den Verbraucher sein. Schließlich können auch wir selbst etwas dagegen tun.

    Präzise Vorgaben sollen den erhofften Effekt bringen

    Von dem neuen Beschluss sind vor allem Lebensmittelhersteller und -verarbeiter betroffen. Sie werden ab 2019 bestimmte Regeln einhalten müssen, die zum Beispiel zur Verwendung von Kartoffelsorten mit wenig Stärke verpflichten. Außerdem sind Pommes einzuweichen, bevor der Gang ins heiße Fett erfolgt. Dadurch soll die enthaltene Stärke ins Freie gelangen und weggespült werden. Auch eine Art Bräunungstabelle ist geplant, die einen Anhaltspunkt für den perfekten Garpunkt geben soll. Je bräunlicher nämlich ein Lebensmittel erhitzt wird, umso mehr Acrylamid ist vorhanden.

    Die Meinungen zum neuen Gesetz sind gespalten. Findet allerdings kein Einspruch mehr gegen diesen Entwurf statt, dann kommt die Regel 2019 tatsächlich in dieser Form zu uns.

     


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