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  • Warum das Zählen von Kalorien das Abnehmen einfacher macht.

    Warum das Zählen von Kalorien das Abnehmen einfacher macht.

    Spaß beim Bewussten ernähren

    Im Internet, findet man Unmengen an Tipps, die das Abnehmen leichter machen und viele von Ihnen sind wirklich beeindruckend. Neben der gesunden Ernährung, sind Sport und viel Bewegung ein Muss. Ebenso ist es wichtig, viel zu trinken am besten in Form von Wasser, Tee oder Saft-Schorlen.
    Vitale Smoothies, vegane Lebensmittel, Paleo-Diäten oder Clean-Eat – Die Liste der gesunden Lebensformen sind lang und ein Trend folgt dem anderen. Bewusstes und gesundheitsförderndes Ernähren wird immer mehr zum Hype und viele Menschen, leben nach diversen Philosophien.

     

    Natürlich ist diese Lebensweise nicht ohne Disziplin zu vollbringen und auch Ausdauer wird verlangt. Jedoch gibt es einige Faktoren, die vielen Menschen daran hindert, sich bewusst zu ernähren. Der finanzielle Faktor ist das Stichwort und auch wohl die höchste Brücke, welche die meisten nicht erklimmen können – Zu Recht!

     

    Chia-Samen, Macha-Tee, Bio-Produkte und andere Trendlebensmittel, sind nicht gerade kostengünstig und davor schrecken viele Menschen ab. Allerdings gibt es andere Möglichkeiten, die sowohl effektiver sind als auch schonend zum Geldbeutel.

     

    Es wäre eine fantastische Sache, wenn man bewusst und gesund abnehmen könnte und dabei auf finanzielle Wünsche nicht verzichten müssten. Das Zählen von Kalorien ist wohl der nachhaltigste Weg, um die Pfunde purzeln zu lassen und das Schöne daran ist – Man kann sich trotzdem finanziell entfalten.

     

    Ernährungsplan individuell gestalten

    Möchte man den Pfunden den Kampf ansagen, spielt natürlich der Wille, in erster Linie, eine große Rolle. Viele Menschen halten Diäten nicht durch weil sie, auf kulinarischer Art und Weise, auf vieles verzichten müssen. Allerdings muss dies gar nicht sein, da man sich seinen eigenen und individuellen Ernährungsplan, selbst gestalten kann.

     

    Im Internet, Buchhandlungen aber auch Zeitschriften, kann man sich köstliche Inspirationen holen, die das bewusste Ernähren hervorheben und vor allem schmackhafter machen. Das Besondere daran ist, dass man die Rezepte wählen kann, die einem ansprechen und das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist und der Seele.

     

    Von Smoothies mit Gemüse oder Obst bis hin zu Vollkorn-Produkten und Fisch-Spezialitäten – hier sind keine Grenzen gesetzt und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.

     

    Hat man sich die Lieblingsgericht heraus gesucht, so stellt man sich seinen individuellen Ernährungsplan zusammen. Am Ende des Tages ist man nicht nur gesättigt, auch fühlt sich der Körper wohl und man muss nicht, mit einem knurrenden Magen, ins Bett gehen.

     

     

    Kalorien zählen ist nicht schwer

    Neben dem Ernährungsplan sollte man ebenfalls darauf achten, dass man die Kalorien zählt. Hier hat man das Maximum an Kontrolle erreicht und man kann mit gutem Gewissen zu greifen. Auch hier braucht man Disziplin und Durchhaltevermögen aber wenn man nach und nach das Ergebnis erkennt und auf der Waage sieht, macht es umso mehr Spaß und die Motivation steigt ins Unermessliche.

     

    Jedoch ist das Zählen von Kalorien für viele Menschen erschreckend und auch viele wissen gar nicht, wie dies funktionieren soll. Zum einen kann man sich im Internet, aber auch in diversen Buchhandlungen schlau machen und sich erkundigen, wie das Zählen von Kalorien geht. Hier kann man sich Tabellen ausdrucken oder kaufen, die einen idealen Überblick geben. Zum anderen wäre eine Ernährungsberatung eine wunderbare Alternative, was eine optimale Unterstützung ist.

     

     

    Motivation ist die beste Medizin

    Bewusste Ernährung ist ein hervorragender Weg um auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Hier verliert man nach und nach Gewicht. Ohne das man den Jo-Jo-Effekt befürchten muss. Aber ist das allein der Schlüssel für eine schlanke und gesunde Zukunft? Zusätzlich kann man natürlich noch einiges machen, um noch vitaler und dynamischer zu werden.

    Natürlich kann man sich selbst entscheiden, ob man ins Fitness-Studio geht oder einige Workouts von zu Hause absolvieren möchte. Wie auch bei der Ernährung, kann man sich seinen eignen Workout-Plan selbst erstellen. So steht dem gesunden und bewussten Ziel, nichts mehr im Wege.

  • Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Augenlaser: Methoden, Chancen & Risiken

    Wer vor wenigen Jahren mit einer Fehlsichtigkeit zu kämpfen hatte, für den gab es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Herr zu werden. Entweder er schaffte sich eine Brille an oder er trug fortan Kontaktlinsen. Beide Möglichkeiten bringen jedoch eklatante Nachteile mit sich. Sie sind unkomfortabel, teilweise risikoreich (z. B. Kontaktlinsen beim Sport). Viele Menschen fühlen sich mit einer Brille oder auch mit Kontaktlinsen als unattraktiv.

    Die Medizin hat innerhalb der letzten Jahre große Fortschritte gemacht, insbesondere was der Einsatz der Lasertechnik betrifft. Heute ist es kein Problem mehr, mittels einer Laserbehandlung einer Fehlsichtigkeit wirkungsvoll zu beseitigen. Dabei muss der Betroffene lediglich einen kleinen Eingriff über sich ergehen lassen. Dieser sorgt dafür, dass zukünftig auf das Tragen jeglicher Sehhilfen verzichten werden kann. Mit der modernen Lasertechnik ist es möglich, sowohl die Kurzsichtigkeit als auch eine Weitsichtigkeit erfolgreich zu behandeln.

     

    Verschiedene Verfahren von Augenlaserbehandlungen

    Im Laufe der Jahre haben sich aus der ursprünglichen Idee, einen Laser zur Korrektur der Fehlsichtigkeit einzusetzen, verschiedenste Verfahren herauskristallisiert. Diese basieren jedoch alle auf einem Grundverfahren: der sogenannten Lasik-Methode. Dieses Verfahren gilt also als Standard in der Augenheilkunde bezüglich des Einsatzes der Lasertechnik. Aus dieser Grundmethode haben sich dann im Laufe der Jahre zahlreiche Weiterentwicklungen gebildet. Diese sind heute beispielsweise unter der Bezeichnung Femto-Lasik oder auch Lasek bekannt. Die Weiterentwicklungen dienen sowohl der Sicherheit des Patienten als auch der Möglichkeit, größere Fehlsichtigkeit in kürzerer Zeit zu korrigieren.

    In Deutschland haben sich zahlreiche Kliniken und Augenärzte auf die Korrektur von Fehlsichtigkeit mittels Einsatz eines Lesers spezialisiert. Allerdings muss man ganz klar sagen: Die Behandlung hierzulande ist mitunter sehr teuer. Kosten von bis zu 5.000 Euro pro Auge – teilweise auch mehr – sind nicht selten. Kein Wunder, dass viele Betroffene daher besonders interessiert an Angeboten aus dem Ausland sind. Dort werden Augenlaserbehandlungen teilweise für einen Bruchteil dieser Kosten angeboten.

    Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die aktuellen Methoden zur Fehlsichtigkeitskorrektur mittels Laser geben. Ihnen den genauen Ablauf näher bringen und Sie darüber aufklären, worauf Sie bei der Auswahl des Arztes bzw. der Klinik genau achten sollten. Dabei gehen wir auch konkret auf die Auslandsangebote ein und geben Ihnen hierzu die besten Tipps und Ratschläge an die Hand.

     

    Welche Technologie steckt hinter der Augenkorrektur mittels Laser?

    Grundsätzlich sollte jeder, der an einer Korrektur seiner Fehlsichtigkeit mit einem Laser interessiert ist, zumindest ansatzweise über die dahinter stehende Technologie Bescheid wissen. Dieses Wissen hilft dann, das geeignete Verfahren herauszufinden sowie einen fachkundigen Arzt bzw. eine solche Klinik auszuwählen.

     

    Hier einige grundsätzliche Fakten über die Augenlaserbehandlung:

    Wie der Begriff Augenlaser bereits impliziert, erfolgt die Behandlung hierbei durch ein Lasergerät. Dabei handelt es sich um ein Präzisionswerkzeug, das durch den Einsatz von gebündeltem Licht eine Schneidewirkung erzielen kann. Die Bezeichnung Laser ist hierbei eine Abkürzung. Diese steht für den englischen Begriff „Light Amplification by stimulated Emission of Radiation“. Auf deutschen übersetzt heisst es „Verstärktes Licht durch Strahlung“.

    Die hinter dem Laser stehende Idee ist also, Lichtstrahlen so zu bündeln, dass sich daraus ein extrem starkes und konzentriertes Energiefeld ergibt, mit dem dann in physischer Form geschnitten werden kann. Sie kennen den Effekt vielleicht aus Ihrer Kindheit bzw. aus der Schulzeit, als man Ihnen beigebracht hat, dass Licht, welches mit einer Lupe gebündelt wird, dazu in der Lage ist, Papier, Sägespäne oder Ähnliches zu entzünden. Bündelt man das Licht nun noch stärker, so ergibt sich daraus ein derart präzises und hochwertiges Werkzeug, dass mit dem Lichtstrahl nahezu jedes Material geschnitten werden kann.

     

    Das Licht des Laser

    Natürlich kann hierzu nicht eine beliebige Glühbirne zur Lichterzeugung herangezogen werden. Um den Laser mit dem nötigen Licht zu versorgen, benötigt es eine spezielle Röhre, an die eine sehr hohe Spannung angelegt wird. Die Röhre ist mit einem Gemisch aus verschiedenen Gasen gefüllt. Die Spannung sorgt dann dafür, dass sich das Gasgemisch entlädt und dabei einen besonders starken Lichtstrahl produziert wird. Anschließend muss dieser Lichtstrahl nur noch durch eine geeignete Optik gebündelt werden. Zum Beispiel durch den Einsatz mehrerer Spiegel, die sich einander gegenüberliegen. Diese sind in der angesprochenen Röhre untergebracht, bündeln das Licht und leiten es anschließend nach außen, wo es als Laserstrahl sichtbar wird.

    Damit dieser Laserstrahl kontinuierlich vorhanden ist, muss das Gasgemisch in der Röhre in einer äußerst schnellen Abfolge immer wieder aufgeladen und entladen werden. Mit fortschreitender Technik wurde diese Folge von Aufladungen und Entladungen immer kürzer getaktet, heute schafft ein moderner Laser etwa 500 Vorgänge pro Sekunde. Somit besteht der Laserstrahl aus vielen einzelnen Lichtimpulsen, im letztgenannten Fall aus 500 Einzelimpulsen pro Sekunde. Durch Veränderung der Wellenlänge kann bestimmt werden, wie tief der Laserstrahl in ein zu bearbeitendes Material eindringt.

     

    Nutzung des Laserstrahl

    Zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit im Auge wird der Laserstrahl wie folgt genutzt. Er dient dazu, bei einer falschen Differenz zwischen Hornhaut und Netzhaut entsprechendes Material abzutragen. Dass diese Differenz so reduziert wird und die Entfernung am Ende genau so beschaffen ist, dass sich eine optimale Sehfähigkeit einstellt. Mit mechanischen Werkzeugen ist es jedoch äußerst schwer. Da er äußerst präzise erfolgen muss, diesen Abtrag vorzunehmen. Da der Laser mit jedem Impuls nur etwa ein zweitausendstel Millimeter des zu bearbeiteten Materials abträgt, ist er für diese Aufgabe bestens geeignet. Er bringt die nötige Präzision mit, um auch an einem äußerst empfindlichen Körperteil wie dem Auge mit Erfolg zu arbeiten.

    Moderne Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit durch einen Laser arbeiten mit unterstützender Computertechnik, die selbstständig den korrekten Abstand und somit den optimalen Materialabtrag errechnet, und dies ständig während der gesamten Behandlung. Somit können die Gefahren eines falschen Abtrags verringert werden und die Behandlung wird insgesamt wesentlich sicherer.

     

    Die Lasik-Methode

    Wie bereits angedeutet, gilt das sogenannte Lasik-Verfahren als Standard für alle Korrekturbehandlungen am Auge, bei denen ein Laser zum Einsatz kommt. Auf ihm bauen also alle anderen Verfahren auf, weswegen wir uns die Lasik hier einmal genauer ansehen wollen.

    Auch die Bezeichnung Lasik ist eine Abkürzung und steht für „Laser in Situ Keratomileusis“ Das Lasik-Verfahren existiert in Deutschland seit rund 20 Jahren und gilt als Durchbruch in der Augenheilkunde, insbesondere im Bereich der Korrektur von Fehlsichtigkeiten.

    Beim Lasik-Verfahren wird die Korrektur durch einen Abtrag der Hornhaut erreicht, wodurch sich die Hornhautkrümmung im Auge verändert. Diese Krümmung ist für den richtigen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut zuständig und bestimmt somit über gutes oder schlechtes Sehen. Für den Einsatz des Lasik-Verfahrens wird also die Differenz zwischen dem vorhandenen Abstand zwischen Hornhaut und Netzhaut und dem idealen Abstand errechnet und das übermäßige Material anschließend durch den Laser abgetragen. Dabei sprengt man das überflüssige Material im Auge jedoch nicht einfach weg, denn dies könnte unangenehme Folgen und einen langen Heilungsprozess nach sich ziehen.

     

    Vorgehen Lasik-Methode

    Um das Ganze sanfter vonstatten gehen zu lassen, wird zunächst eine kleine Lamelle in die Hornhaut geschnitten (der sogenannte Flap), diese anschließend aufgeklappt und innerhalb dieser Lamelle das Gewebe abgetragen. Anschließend klappt man die Lamelle wieder zu und der Eingriff ist beendet. Mit diesem Trick vermeidet man, dass nach dem Abtrag des Gewebes im Auge zunächst neues Gewebe nachwachsen muss. Damit sich die gewünschte Korrektur der Sehschärfe einstellt. Vielmehr kann der Patient beim Lasik-Verfahren direkt nach dem Eingriff wieder klar und – bei Erfolg – scharf sehen. Es bleiben somit keine unangenehme Folgen zurück. Lediglich ein leichtes Druckgefühl kann bei einigen Betroffenen in den ersten Tagen nach dem Eingriff bestehen.

    Wichtig zu wissen: Obwohl die genannte Methode als Lasik bezeichnet wird, muss für ihre Durchführung nicht zwangsläufig ein Laser zum Einsatz kommen. In früheren Zeiten und auch heute noch wird teilweise kein Laser, sondern ein sogenanntes Mikrokeratom zur Entfernung des Gewebes eingesetzt. Bei einem Mikrokeratom handelt es sich um ein äußerst feines Schneidewerkzeug, das aus rotierenden Klingen besteht. Das Gewebe wird also mechanisch abgetragen. Allerdings gilt der Einsatz eines Lasers heute als einfacher und sicherer, wodurch Mikrokeratome nur noch relativ selten zum Einsatz kommen

     

    Weiterführende Methoden: Femto-Lasik und Lasek

    Aus dem hier beschriebenen Lasik-Verfahren haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnte zahlreiche weiterführende Behandlungsmethoden entwickelt. Die bekanntesten davon sind die Femto-Lasik und das Lasek-Verfahren. Diese beiden Verfahren möchten wir hier kurz vorstellen:

    Femto-Lasik

    Das Verfahren der Femto-Lasik gleicht im Grunde der Lasik, allerdings kommt hier ein hochmoderner Femtosekundenlaser zum Einsatz, der besonders präzise und sicher arbeitet.

    LASEK

    Bei der LASEK Methode wird die Lamelle auf der Hornhaut mit einer Alkohollösung angelöst und dann zur Seite geschoben. Dann kann das Gewebe mit einem Laser abgetragen werden. Nach der Behandlung wird der Flap einfach wieder über das behandelte Hornhautareal zurück geschoben.

     

    Risiken und Nebenwirkungen einer Augenlaserbehandlung

    Die Lasertechnik ist heute so weit fortgeschritten, dass sich eine Korrektur der Fehlsichtigkeit innerhalb kürzester Zeit durchführen lässt und für den Patienten ein nur noch sehr geringes Sicherheitsrisiko besteht. Trotzdem wollen wir dieser Stelle einen Blick auf die Risiken und Nebenwirkungen werfen, die sich im Zusammenhang mit einer Augenlaserbehandlung ergeben können.

    Wie bei jeder Operation bestehen auch bei einer Augenlaserbehandlung verschiedene Risiken und Nebenwirkungen. Diese sind zum einen durch den Operator selbst bzw. dessen fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten bedingt, andererseits durch die Rahmenbedingungen, insbesondere durch die Hygiene beim Eingriff. In Deutschland sind die Hygienestandards mittlerweile extrem hoch, so dass die Gefahr beispielsweise einer Infektion nur in äußerst seltenen Fällen auftritt. Dies kann allerdings bei der Behandlung im Ausland etwas anders aussehen. Die Hygienestandards sind oft nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, obwohl es heute einzelne Kliniken im Ausland gibt, bei denen dies anders aussieht.

     

    Grundsätzliche Risiken

    Weiterhin gibt es einige grundsätzliche Risiken, die bei jedem Eingriff im Rahmen der Augenchirurgie bestehen. So kann sich beispielsweise ein vermindertes Sehvermögen durch den Eingriff ergeben, oft tritt dies dann in der Dämmerung und insbesondere bei Dunkelheit auf. Auch eine Reduzierung des Kontrastes ergibt sich bei einem kleinen Teil der behandelten Patienten. Zudem wird durch die Behandlung die Hornhaut bzw. deren Gewebe geschwächt. In Einzelfällen kann es so vorkommen, dass sich eine geschwächte Hornhaut durch den Innendruck im Auge selbstständig verformt. Somit nimmt das Sehvermögen des Patienten ab. Allerdings berechnet die Computertechnik heute die problemlos abtragbare Gewebemenge so genau, dass ein Risiko kaum noch vorhanden ist.

    Nach dem Eingriff kann es zudem für einige Tage zu einem leichten Brennen im Auge oder zu einem Trockenheitsgefühl kommen. Dies resultiert daraus, dass beim Schneiden des Flaps in die Hornhaut feinste Nerven durchtrennt werden, durch deren Fehlen sich die Menge der Augen- bzw. Tränenflüssigkeit etwas reduziert. Mit der Zeit übernehmen jedoch andere Nerven deren Aufgabe, so dass dieser Effekt immer nur kurzzeitig auftritt – wenn überhaupt.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass die Augenkorrektur mittels Lasertechnik heute als besonders sicher bezeichnet werden darf, insbesondere bei einer Behandlung in Deutschland bei einem Spezialisten. Die Anzahl der Patienten, bei denen es zu Komplikationen kommt, ist äußerst gering und bewegt sich im kleinen einstelligen Prozentbereich.

     

    Was kostet eine Augenlaserbehandlung?

    Ein pauschaler Preis für die Korrektur einer Fehlsichtigkeit mittels Augenlaserverfahren kann an dieser Stelle nicht genannt werden. Hierbei spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle bezüglich des Preises. So hängt der Preis beispielsweise davon ab, wie stark die Fehlsichtigkeit bei dem Patienten ausgeprägt ist und welches genaue Verfahren zur Korrektur angewendet wird. Als Faustregel gilt: Die Behandlung beginnt in Deutschland in etwa ab einem Betrag von 1.000.- Euro pro Auge, dieser Wert ist jedoch als absolute Untergrenze zu betrachten. Kosten von etwa 2.000.- Euro pro Auge dürften mittlerweile den Standard darstellen, nach oben sind die Grenzen freilich fast offen.

    Die Kosten der Augenlaserbehandlung sind in anderen Ländern wesentlich niedriger. Hier sind insbesondere osteuropäische Länder zu nennen, zum Beispiel Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Polen oder Tschechien. Grund hierfür sind die wesentlich niedrigeren Personalkosten, welche hierbei zum Tragen kommen. Allerdings wird im Ausland oft auch an einer ausreichenden Ausstattung mit modernem Material gespart. Auch verfügen die behandelnden Ärzte häufig nicht über die gleichen hohen fachlichen Qualifikation, wie etwa Spezialisten in Deutschland. Wir möchten hier nicht generell von einer Augenlaserbehandlung im Ausland abraten. Etwas Vorsicht bei der Auswahl der Klinik und des behandelnden Arztes kann jedoch in keinem Fall schaden.

     

    Welche Erfolge sind mit einer Augenlaserbehandlung möglich?

    Jede Augenlaserbehandlung stellt grundsätzlich eine Operation bzw. einen Eingriff in den Körper dar und ist daher mit entsprechenden Nebenwirkungen und Risiken verbunden. Sofern die Operation optimal vorbereitet und durchgeführt wird und dem Patienten dann auch eine fachmännische Nachsorge angedeiht, ergeben sich jedoch Chancen auf einen sehr guten Behandlungserfolg.

    Inzwischen lassen sich in jedem Jahr in Deutschland zwischen 100.000 und 150.000 Menschen ihre Augen lasern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Behandlungserfolg mittlerweile bei mehr als 90 % liegt. Doch was ist unter einem Behandlungserfolg überhaupt zu verstehen?

    Grundsätzlich gilt die Behandlung immer dann als erfolgreich, wenn der Patient nach der Behandlung eine bessere Sehfähigkeit besitzt als zuvor. Ein Behandlungserfolg muss also nicht bedeuten, dass eine hundertprozentige Sehfähigkeit gegeben ist. Dies kann grundsätzlich nicht bei jedem gewährleistet werden, denn die Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Doch würden Sie einen Erfolg verneinen, wenn bei einem Patienten, der zuvor über eine Sehfähigkeit von lediglich um 25 % verfügt hat, sich nach der Behandlung eine Sehfähigkeit einstellt, die plötzlich 75 % beträgt? Sicher nicht!

     

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  • Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Sonnenbrillen: So stellen Sie fest, was Ihre Augen wirklich schützt

    Die Sonnenbrille gilt seit vielen Jahren als ein wichtiges, modisches Accessoire. Dabei sollten Sie nicht nur auf die modischen Aspekte achten, sondern auch darauf, inwieweit die Brille zum Schutz der empfindlichen Augen geeignet ist. Ein einziges, etwas zu lange dauerndes, Sonnenbad kann bereits dafür sorgen, dass Sie sich für einige Zeit mit einer Bindehautentzündung quälen müssen. Daneben tauchen häufig Juckreiz, Rötungen, Schmerzen und gelegentlich sogar eine gewisse Unschärfe in der Sehfähigkeit auf. Langfristig kann das Auge, bei ungenügendem Schutz, sogar ernsthafte Schäden davontragen. Das Risiko, an grauem Star zu erkranken, steigt mit längeren Aufenthalten in der prallen Sonne ohne vernünftigen Schutz deutlich an. Auch kann die Netzhaut durch zu starke Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum hinweg altersbedingte Schädigungen stärker hervortreten lassen. Diesen Effekt wird „Makuladegeneration“ genannt und droht, in einer Erblindung des Auges zu enden.

     

    UV-Schutz ist optisch nicht erkennbar

    Sonnenbrillen, die einen geeigneten UV-Schutz mitbringen, werden mit der Bezeichnung „UV-Schutz 400“ deklariert. Das bedeutet, dass sie das komplette Spektrum der ultravioletten sowie angrenzenden Strahlung herausfiltern. Ob eine Sonnenbrille diesen Wert tatsächlich erreicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen, denn der eigentliche UV-Schutz ist nicht am Tönungsgrad der Gläser festzumachen. Das Problem mit Sonnenbrillen ist, sofern sie keinen UV-Schutz mitbringen, die Absorption der Helligkeit. Dadurch erweitert sich zwangsläufig die Pupille, durch die dann eine deutlich höhere UV-Strahlung ins Auge eindringen kann.

     

    Ob eine Sonnenbrille mit einem UV-Filter ausgestattet ist, kann man unter anderem am CE-Prüfkennzeichen erkennen. Wenn zusätzlich auch noch eine Bezeichnung wie beispielsweise „100 % UV-Schutz“ vorhanden ist. Verlässlich, in Bezug auf den Wirkungsgrad des UV-Filters, sind solche Angaben allerdings ebenfalls nicht, denn eine zuverlässige Überwachung existiert in diesem Bereich schlicht nicht. Klar ist, dass insbesondere billige Sonnenbrillen, wie man sie z. B. an Stränden kaufen kann, eher keinen UV-Schutz bieten – selbst dann nicht, wenn es auf den Brillen steht. Anders sieht es aus, wenn Sie Ihre Sonnenbrille im Fachgeschäft kaufen. Dort können Sie sich zumindest wesentlich sicherer fühlen als beim Kauf bei windigen Straßenhändlern. Viele Optiker bieten sogar an, den UV-Schutz der Brille zu messen, damit Sie Klarheit über die Schutzwirkung der Sonnenbrille haben.

     

    Der Grad der Tönung ist ein Indikator für den Blendschutz

    Der Grad der Lichtabsorption entscheidet darüber, wie hoch der eigentliche Blendschutz einer Sonnenbrille ausfällt. Um den Grad des Blendschutzes zu erkennen, müssen Sie einfach nur auf einen Bügel der Sonnenbrille schauen. Dort finden Sie einen Wert zwischen 0 und 4. Welchen Schutzgrad Sie auswählen, sollten Sie vor allem vom Verwendungszweck abhängig machen, denn nicht jeder Schutzgrad ist für jeden Anlass geeignet.

     

    • Blendschutz Stufe 0
      Blendschutzwirkung 0 entspricht einer Lichtdurchlässigkeit zwischen 80 % und 100 %. Derartige Sonnenbrillen sind eher modisches Accessoire als schützende Brille und sind vor allem für den Abend gut geeignet, um evtl. zu grelles Neonlicht zu dämpfen.

     

    • Blendschutz Stufe 1
      Mit getönten Gläsern dieser Kategorie entspricht die Lichtabsorption einer Stärke zwischen 20% und 57%. Sie sind geeignet für helle Sonnentage, allerdings bei bedecktem Himmel. 
    • Blendschutz Stufe 2
      Mit einer Absorptionsrate zwischen 57 % und 82 % sind getönte Brillengläser der ideale Lichtschutz für mitteleuropäische Sommer. Die Abdunkelung ist alltagstauglich und kann sowohl in der Freizeit als auch beim Autofahren optimale Wirkung zeigen. 
    • Blendschutz Stufe 3
      Mit 82 % bis 92 % Lichtabsorption kommen Sie in einen Blendschutzbereich, wie er für Bergtouren, am hellen Sandstrand und allgemein in südlichen Regionen Europas durchaus brauchbar ist. 
    • Blendschutz Stufe 4
      Brillengläser in diesem Absorptionsbereich filtern zwischen 92 % und 97 % des einfallenden Lichts heraus und sind dementsprechend extrem dunkel. Sie eignen sich besonders gut für Gletschergebiete, weite und sonnenbestrahlte Schneeflächen und Hochgebirgstouren. Aufgrund der extrem starken Absorption sind diese Sonnenbrillen nicht dafür geeignet, im Straßenverkehr genutzt zu werden.

    Bunte Brillengläser können den Kontrast verstärken

    Sonnenbrillen werden mit Gläsern der unterschiedlichsten Farbgebung angeboten. Die Färbung der Gläser hat nicht nur einen modischen Aspekt, sondern auch einen Effekt auf die Art, wie Sie die Umgebung damit sehen. Beim Autofahren beispielsweise zeigen sich braun getönte Gläser als besonders nützlich, weil sie die Umgebungsfarben am besten Wiedergeben können. Folgende Färbungen haben sich besonders für bestimmte Tätigkeiten und Umgebungen bewiesen:

    • Grün, graue und braune Brillengläser
      Brillengläser dieser Färbung eignen sich besonders gut für alltägliche Situationen, denn ihr Effekt auf die natürlichen Farben der Umgebung ist am geringsten, was dem natürlichen Farbsehen sehr zugutekommt. 
    • Gelb- und orangefarbene Brillengläser
      Mit diesen beiden Farben lässt sich besonders die Fähigkeit, Kontraste wahrzunehmen, deutlich verbessern. Häufig sieht man beispielsweise Brillengläser dieser Färbung bei militärischen Einheiten oder auch im Schützenverein – eben überall dort, wo kontrastreiches Sehen von Vorteil ist. Als besonders geeignet hat sich diese Färbung übrigens auch bei Nebel erwiesen, denn auch dort ist die Sicht noch sehr detailgetreu. Es muss aber auch angemerkt werden, dass Brillengläser mit dieser Färbung von einigen Menschen als unangenehm empfunden werden. 
    • Blaue Brillengläser
      Mit blauen Gläsern in der Sonnenbrille erhalten Sie einen schwachen Blendschutz, dafür aber auch eine besonders klare Sicht. 
    • Farblose Gläser / Klarglas
      Farblose Brillengläser sind, sofern sie nicht ohnehin zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit genutzt werden, primär zum Schutz der Augen vor mechanischer Einwirkung (Späne, Funkenflug etc.) da. Sie üben keinerlei Veränderung auf die Art des Sehens aus und werden dementsprechend vor allem für den Indoor-Sportbereich genutzt, da keine Lichtschutzwirkung gegeben ist, wie sie im Außenbereich notwendig wäre. 

    Guter Schutz muss dicht am Auge liegen

    Der beste Schutz und die teuerste Sonnenbrille bringen nur wenig Nutzen, wenn die Gläser zu weit vom Auge entfernt platziert sind. Denn nur dann, wenn die Gläser möglichst dicht an den Augen platziert werden, kann das Licht nicht an den Gläsern vorbei direkt in die Augen gelangen. Eine wirklich gute Sonnenbrille zeichnet sich dementsprechend durch ihre angepasste Formgebung an. Sie sollte im oberen Bereich möglichst dicht am Kopf anliegen und bis zu den Augenbrauen reichen. An den Seiten muss eine gute Sonnenbrille bis an den Gesichtsrand gehen – idealerweise sind die Gläser sogar leicht gewölbt, um ihre Funktion voll erfüllen zu können.

     

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  • Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Schützen Orgasmen gegen Krebs?

    Es klingt eigenartig. Dennoch empfiehlt der staatliche Gesundheitsdienst in Großbritannien den Bürgern, oft Sex zu haben. Der Grund: Orgasmen sollen gegen Krebs und weitere Erkrankungen schützen. Doch stimmt das? Solche (und ähnliche) Theorien sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.

    Der Hintergrund…

    Die zuständigen Wissenschaftler vermuten, dass ein Orgasmus das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, senken und Krebs bekämpft werden könnte. Doch wie begründen die Experten Ihre Theorie?

    Sie erklären, dass beim Sex bzw. beim Höhepunkt nachweislich Endorphine ausgeschüttet würden. Diese wiederum würden die Immunzellen stimulieren und nicht nur Krankheiten, sondern auch Falten verhindern. Doch der Gesundheitsdienst geht noch einen Schritt weiter und erklärt, wer regelmäßig, am besten täglich Sex habe, könne ohne schlechtes Gewissen auf Ausdauersport verzichten. Die Vorteile dieser „Alternativsportart“ seien unter anderem, dass…:

    • natürliche Schmerzmittel abgegeben werden würden
    • es der Psyche besser ginge
    • Haut und Haare durch die erhöhte Endorphin Produktion von Innen gepflegt würden.

    Die Liste an positiven Eigenschaften, die dem Orgasmus von Männern und Frauen zugeschrieben werden, ist lang. Doch was ist dran an den Behauptungen?

     

    Kritische Stimmen zur Theorie

    Melissa Sayer, eine Sexualwissenschaftlerin, steht den Thesen des Gesundheitsdienstes kritisch gegenüber. Es wäre definitiv falsch, beim Sex bzw. den Orgasmen von einer „Wunderwaffe“ im Kampf gegen Krebs auszugehen. Fakt sei, dass sich die vermehrte Endorphin Produktion zwar positiv auf das Wohlbefinden der Menschen auswirke, jedoch nicht davon ausgegangen werden könne, dass diese einen Einfluss auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen habe oder sogar Krebs bekämpft werden könne.

     

    Die Forschung boomt

    Der Forschungsbereich, der sich jedoch besonders mit Hinblick auf die Themen „Sex und Gesundheit“ ergibt, ist groß. So forschen amerikanische Wissenschaftler beispielsweise an einem Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Kopfschmerzen, dem Risiko zu Gefäßverkalkungen und Osteoporose. Auch die mögliche Linderung von Regelschmerzen durch Sex wird immer wieder untersucht.

    Besonders der Mann steht hier im Fokus der Wissenschaft. So gelten für einige Wissenschaftler regelmäßige Orgasmen auch immer noch als eine Möglichkeit, Prostatabeschwerden zu vermeiden.

     

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  • Die passende Ernährung zum Muskelaufbau

    Die passende Ernährung zum Muskelaufbau

    Hobby- und Profisportler wissen, dass ein straff-organisierter Trainingsplan nicht ausreicht, um -vor allem mit Hinblick auf den Muskelaufbau- effektive und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Vielmehr gilt hier auch die Ernährung als ein ausschlaggebender Faktor, wenn es darum geht, beispielsweise den Umfang des Bizepses zu vergrößern. Die „Regeln“ die hier beachtet werden sollten, sind einfach und lassen sich im Normalfall leicht in den Alltag integrieren.

     

    Die Eiweißzufuhr als wichtiger Faktor

    Eiweiß spielt beim Muskelaufbau eine tragende Rolle. Es wäre jedoch definitiv falsch anzunehmen, hierbei wäre ausschließlich die Menge ausschlaggebend. Vielmehr spielt für ein zufriedenstellendes Ergebnis auch die Qualität des Eiweißes eine große Rolle.

    Vor allem…:

    • Milch
    • Fleisch (mager, am besten Geflügel)
    • Fisch

    sind daher besonders beliebt, wenn es um einen an das Training angepassten Ernährungsplan geht. Doch ist es nun sinnvoll, sich ausschließlich fleisch- und fischlastig zu ernähren? Natürlich nicht! Gerade Fleisch beinhaltet nicht nur Eiweiße, sondern auch Cholesterin. Daher sollten Sie in jedem Falle auch Gemüse in unterschiedlichster Form zu sich nehmen. Die fleischfreien Lebensmittel bieten zwar eine niedrigere Wertigkeit, können jedoch auch einen Teil des Proteinbedarfs decken. Mit Hinblick auf einen gesunden Muskelaufbau ist es daher anzuraten, Gemüse und Fleisch miteinander zu kombinieren. Letzten Endes profitiert hiervon auch das Immunsystem.

     

    Proteinshakes als Alternative?

    Besonders vegetarisch-lebende Sportler stellen sich immer wieder die Frage, wie sie Ihren Proteinbedarf entsprechend ohne Fleisch decken können. Auf der Suche nach Alternativen zu Kartoffeln und Hülsenfrüchten empfiehlt es sich auch, auf Proteindrinks zurückzugreifen. Wichtig ist lediglich, hier mit Hinblick auf die Menge nicht zu übertreiben, um die Nieren nicht unnötig zu belasten. Drei Drinks in der Woche sind in der Regel absolut ausreichend, um den erhöhten Bedarf gesund und nachhaltig zu decken. Beachten Sie jedoch auch immer, dass Proteinshakes und Training zusammengehören! Wer lediglich trinkt, ohne seine Übungen zu absolvieren, wird vom Ergebnis enttäuscht sein.

     

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  • Welches Kissen passt zu Ihrer Schlafposition?

    Welches Kissen passt zu Ihrer Schlafposition?

    Wer sich morgens wie gerädert fühlt und kaum in den Tag findet, geschweige denn leistungsfähig und produktiv ist, muss was an seinen Schlafgewohnheiten ändern. Vor allem, wenn psychische Ursachen, wie Stress oder Ärger, ausgeschlossen werden können und die Schmerzen im Nacken und Rücken permanente Gäste im Schlafzimmer sind, sollte ein genauer Blick auf das Bett, genau genommen auf die Matratze und das Kissen, geworfen werden. Dass die Matratze wesentlich zum Wohlergehen während der Nacht beiträgt, hat sich inzwischen herausgestellt. Nicht so bekannt ist hingegen, dass auch das Kopfkissen regelmäßig ausgetauscht werden sollte und zu der Schlafposition passen muss. Passt das Kopfkissen nicht, sind häufige Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und auch Rückenschmerzen die Folge. Dabei ist es wirklich einfach, das passende Kopfkissen zu finden und morgens wieder frisch und munter aus den Federn zu springen.

     

    Wie ist Ihre bevorzugte Schlafstellung?

    Wie schlafen Sie am liebsten? Auf dem Bauch, auf der Seite oder bequem auf dem Rücken? Für jede Schlafposition gibt es das passende Kopfkissen. Dieses hilft, die Wirbelsäule zu entlasten. Das passende Kissen zur Schlafposition verhilft Ihnen zu einer gesunden und geraden Haltung und passt sich Ihren Bedürfnissen im Schlaf an. Deshalb haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Hersteller darauf spezialisiert, ergonomisch geformte Kissen auf den Markt zu bringen. Der Nacken muss während des Tages viel aushalten. Zumindest im Schlaf sollte er die maximale Entlastung erfahren. Welcher Schlaftyp Sie sind, wissen Sie vermutlich selbst. Entsprechend einfach finden Sie das perfekte Kissen für Ihre Schlafposition.

     

    Das Nackenstützkissen oder das Seitenschläferkissen für Seitenschläfer?

    Wer gerne auf der Seite schläft, braucht ein Kissen, dass die Lücke zwischen Kopf und Schultern ausfüllt und den Nacken damit stützt. Orthopäden empfehlen für Seitenschläfer ein Kissen mit den Maßen 40×80 cm, wobei diese Maße natürlich nur auf das Nackenstützkissen anzuwenden sind. Grundsätzlich gilt, das Kissen sollt höher und voluminöser sein, damit der Nacken optimal geschützt ist. Viele Seitenschläfer mögen anstelle des Nackenstützkissens aber auch ein Seitenschläferkissen. Meist wird man auf diese Möglichkeit durch eine Schwangerschaft aufmerksam. Hier liegt der Kopf auf dem einen Ende des Kissens und das andere Ende liegt zwischen den Beinen. Dieses Kissen ist nicht nur ungemein bequem. Es stützt den gesamten Körper und verhindert, dass Sie nachts auf den Bauch kippen. Es entlastet sowohl den Nacken, als auch die Lendenwirbelsäule und die Schultern. Dieses Kissen sorgt nicht nur bei Ihnen für eine gute Nacht. Auch der Partner profitiert von Ihrem Kissen. Denn es kann Schnarchen vorbeugen.

     

    Der Rückenschläfer braucht ein Kissen, das gut stützt.

    Wer auf dem Rücken schläft, muss aufpassen, dass der Nacken nicht überspannt wird und greift daher besser zu einem flachen Nackenstützkissen. Neben einer wenig erholsamen Nacht birgt ein nicht passendes Kissen die Gefahr des Schnarchens. Schnarchen ist zwar nicht per se ein Gesundheitsrisiko. Jedoch ist es in einem gemeinsamen Schlafzimmer nicht sozialverträglich und kann der Gesundheit des Partners schaden, wenn dieser aufgrund Ihres Schnarchens nicht zur Ruhe kommt. Der Vorteil von Nackenkissen, oder auch Daunenkissen liegt in der variablen Höhenverstellbarkeit. So können Sie das Kissen schnell und einfach in die richtige Position bringen.

     

    Das perfekte Kissen für den Bauchschläfer ist flach.

    Der Bauchschläfer braucht kein Kissen, welches den Nacken stützt. Dennoch kann auch dieser Schlaftyp ein falsches Kissen erwischen. Das perfekte Kissen für den Bauchschläfer ist möglichst flach und gleichzeitig formbar. Je höher ein Kissen wäre, desto belastender wäre die Schlafposition für die Wirbelsäule und den Nacken. Außerdem kann eine zu hohe Lagerung des Kopfes bei einem Bauchschläfer dazu führen, dass die Atmung behindert wird. Greifen Sie als Bauschläfer daher zu einem flachen Daunenkissen.

     

    Das richtige Kissen für jeden Schlaftyp

    Mit dem kleinen Einmaleins der Kissen findet jeder Schlaftyp das richtige Kissen.