Schlagwort: Natürlich

  • 76 Tage küssen

    So viel Zeit verbringt der Mensch in seinem Leben durchschnittlich mit küssen

    Baierbrunn (ots) – Küss mal wieder, denn es macht glücklich und gesund, fasst die „Apotheken Umschau“ die Erkenntnisse über das Küssen zusammen – natürlich streng wissenschaftlich gesehen. Dafür gibt es die Philematologen, die Kussforscher. Von ihnen stammt die Erkenntnis, dass wir durchschnittlich 76 Tage unseres Lebens mit Küssen verbringen – nur zu unserem Nutzen: Glückshormone fluten den Körper, Blutdruck und Körpertemperatur steigen, Schmerzen verblassen vorübergehend. 80 Millionen Keime tauschen wir zwar bei einem 10 Sekunden langen Kuss aus, aber das sei wie eine Schluckimpfung, erklärt das Gesundheitsmagazin. Der Kontakt mit fremden Mikroben aktiviere das Immunsystem. Es sollten nur nicht gerade aktive Herpes-Viren sein. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3120832
  • Natürlich heilen – wie wirksam ist Globuli?

    Natürlich heilen – wie wirksam ist Globuli?

    Schulmedizin oder Naturheilkunde? Für immer mehr Menschen stellt sich diese Frage nicht mehr, sie greifen gleich zu vermeintlich gesunden und sanften Naturheilmitteln. Homöopathie heißt das Zauberwort, denn nur was natürlich ist, das kann dem Körper auch nicht schaden. Vor allem Globuli, die kleinen Kügelchen aus Zucker erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und das, obwohl nicht erst seit heute eine kontroverse Diskussion um Globuli entbrannt ist. Viele halten Globuli für das Allheilmittel schlechthin, für andere ist es schlicht Hokuspokus, um gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was ist dran an den Kügelchen und haben sie überhaupt eine Wirkung?

    Was ist Globuli?

    Globuli hat weder einen Wirkstoff, noch ist es eine Arznei, es ist vielmehr eine Art Sammelbegriff für eine Form der Darreichung. In Globuli können Wirkstoffe enthalten sein, aber eben auch nicht. Aus dem Lateinischen übersetzt heißt Globuli Kügelchen, was sich auf die Größe von 0,5 bis 1,5 Millimetern bezieht, der Inhalt besteht in der Regel mehr oder weniger aus reinem Rohrzucker. Wenn sich in Globuli ein Wirkstoff befindet, dann ist er oftmals so verdünnt, dass er sich kaum noch nachweisen lässt. Für die Kritiker ist damit der Placebo-Effekt erfüllt, die Globuli Befürworter sehen darin die hohe Wirksamkeit der kleinen Kugeln, denn je geringer die Dosierung, desto höher die Wirkung. Das klingt ein bisschen verrückt, denn schließlich ist es die Dosierung eines Wirkstoffs, die die Heilung letztendlich ausmacht.

    Das Gedächtnis des Wassers

    Globuli kommt vor allem bei chronischen, aber auch bei psychosomatischen Erkrankungen zum Einsatz und wird gerne bei Schmerzen, Asthma, Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen, aber auch bei Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Depressionen und Angstzuständen eingenommen. Dabei vertrauen diejenigen, die Globuli einnehmen, dem Wasser, was angeblich ein gutes Gedächtnis hat und mit dessen Mitwirkung sich Globuli im Körper entfalten soll. Bei denjenigen, die Globuli für blanken Unsinn halten, sorgen diese verwirrenden Thesen für Kopfschütteln.

    Globuli wird immer beliebter

    Auch wenn bekannt ist, dass Globuli nur aus Zucker besteht, jeder vierte Deutsche nimmt die kleinen Kügelchen und ist von seiner Wirkung überzeugt. Mehr als die Hälfte der Deutschen gab im Rahmen einer Befragung an, schon einmal ein homöopathisches Mittel wie Globuli ausprobiert zu haben. Aus klinischer Sicht hat Globuli keinerlei Wirkung und trotzdem übernehmen mittlerweile sogar einige Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung mit Globuli. Wenn Globuli tatsächlich eine Wirkung hat, dann beruht diese lediglich auf dem Zufallsprinzip, auf Spontanheilung oder auf Geduld. Auch der Placebo-Effekt hilft dabei, das Phänomen Globuli zu erklären, denn ob eine Arznei wirkt oder nicht, das hängt auch mit der psychischen Verfassung des Kranken zusammen. Die Selbstheilungskräfte spielen ebenfalls eine große Rolle, denn wer fest an etwas glaubt, in diesem Fall an die Wirkung von Globuli, der wird keine Beschwerden mehr haben.

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  • Häufiges Duschen schadet der Haut

    Häufiges Duschen schadet der Haut

    Jeder zweite Deutsche steht morgens rund elf Minuten unter der Dusche und ahnt wahrscheinlich nicht, wie sehr seine Haut darunter leidet. Die tägliche Dusche ist wohltuend, aus hygienischer Sicht ist sie aber nicht notwendig, denn Haut und Haar brauchen im Grunde weder Shampoo noch Duschgel oder parfümierte Seife. Bei jeder Dusche verliert die Haut nämlich ein kleines bisschen von ihrer schützenden Fettschicht, die sie von Natur aus samtig weich und geschmeidig hält. Wird zu häufig geduscht, dann reagiert die Haut, sie wird spröde, rau und fühlt sich eines Tages wie knittriges Papier an.

    Beim Duschen wird der Schutzschild zerstört

    Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und auf ihrer Oberfläche leben unzählige Bakterien und Keime. Diese „gesunden“ Keime bilden so etwas wie einen natürlichen Schutzschild, denn sie wehren die krankheitserregenden Keime ab. Wird zu oft und vor allem auch zu heiß geduscht, dann kommen die Keime aus ihrem natürlichen Rhythmus, die Krankheitserreger haben leichtes Spiel und können sich auf der Hautoberfläche nach Belieben ausbreiten. So wird zum Beispiel das Wachstum von Warzen und Ekzemen begünstigt.

    Jeder Haut ist anders

    Haut ist wie der Charakter eines Menschen, immer individuell und nicht allen schadet das häufige Duschen. Alle, die eine eher fettige Haut haben, wird die morgendliche Dusche wahrscheinlich weniger schaden als denjenigen, die eine dünne trockene Haut haben. Um der Haut unter der Dusche nicht übermäßig zu schaden, raten Dermatologen dazu, immer eine milde Seife zu wählen und die Dusche nicht über Gebühr auszudehnen. Auch sollte das Wasser nicht allzu heiß sein, denn Duschgel und aggressive Seife sind zusammen mit zu heißem Wasser eine ungünstige Kombination.

    Duschöl – eine gute Alternative

    Die Wassertemperatur sollte im Idealfall die 37° Grad nicht übersteigen und die empfindlichen Stellen, wie beispielsweise der Intimbereich, sollten generell nur mit lauwarmem Wasser abgebraust werden. Eine gute Alternative zum herkömmlichen Duschgel sind Duschöle, denn ein Öl trocknet die Haut nicht aus und es legt einen Schutzfilm auf die Haut. Nach dem Duschen eine Bodylotion oder eine fetthaltige Creme zu benutzen, ist ebenfalls eine gute Idee, denn dann bekommt die Haut noch eine Extraportion Fett. Wer aber zu fettiger Haut neigt, der sollte nur eine leichte Lotion nehmen, denn sonst wird die Haut überfordert.

    Kinder nicht zu oft baden

    Dermatologen raten Eltern davon ab, ihre Kinder jeden Tag zu baden, denn die kindliche Haut muss Gelegenheit haben, einen natürlichen Schutzfilm aus Keimen aufzubauen. Wird die Haut zu oft mit Seife gewaschen, dann geht die Schutzschicht zu schnell verloren und die Kinder werden später anfälliger für Allergien und Infektionen. Babys sollten nur in lauwarmem Wasser mit einem weichen Waschlappen gewaschen werden, Badezusätze und Seifen sind noch nicht erforderlich. Nach dem Baden ist eine milde Lotion eine gute Wahl, die die Haut mit Nährstoffe versorgt.

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  • Macht Butter wirklich dick?

    Macht Butter wirklich dick?

    Wer abnehmen will, der lebt nach dem Motto: Fett ist dein Feind, tierisches Fett sogar dein Todfeind. Zu den tierischen Fetten gehört auch die gute Butter und sie wird deshalb von allen, die ein paar Kilo verlieren wollen, gänzlich von der Speisekarte gestrichen. Leider ist Butter wie alle Fette, ein Geschmacksträger und wer schon einmal Weihnachtsplätzchen mit Butter und einmal mit Margarine gebacken hat, der kennt den Unterschied. Aber macht Butter wirklich dick oder ist das nur ein Mythos der Margarinehersteller?

    Fakten über Butter

    Wer 100 Gramm Butter isst, der nimmt 741 Kalorien zu sich. Die gleiche Menge Margarine liefert 704 Kalorien, aber kaum Energie. Butter enthält zudem die Vitamine A, E, D und K, diese Vitamine sind antioxidativ und schützen die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen, die Krebs auslösen können. Butter hat aber leider auch eine Menge Cholesterin, etwa 200 Milligramm pro 100 Gramm, das bis heute für den schlechten Ruf der Butter sorgt, denn Butter gilt als Risikofaktor für Herzerkrankungen, wie den Herzinfarkt. Das stimmt so allerdings nicht, denn bei einem gesunden Menschen mit einem normalen Blutfettspiegel kann nicht viel passieren, wenn er Butter isst.

    Es kommt auf die Menge an

    Wie bei allen Lebensmitteln, so kommt es auch bei der Butter auf die Menge an, die gegessen wird. Wer abnehmen will, der sollte sich die Butter nicht gleich fingerdick aufs Brot schmieren, aber hin und wieder eine Scheibe frisches Brot mit Butter ist erlaubt und macht auf Dauer nicht dick. Selbst zum Spargel oder zum Backen muss auf Butter nicht verzichtet werden, aber auch hier gilt, es kommt auf die Menge an.

    Butter gab es immer schon

    Wie lange essen Menschen schon Butter? Seit über 1.000 Jahren, denn seit Menschen Kühe, Ziegen und Schafe als Nutztiere halten, melken sie diese Tiere auch und machen aus der Milch Butter. Im antiken Rom und auch in Griechenland diente Butter aber nicht nur als Nahrungsmittel, sie wurde auch zu medizinischen Zwecken verwendet. Die Germanen waren fest davon überzeugt, dass Butter die Haare gesund erhält und dass Fett die Kopfhaut wärmt.

    Butter oder Margarine?

    Butter oder Margarine – das ist natürlich auch eine Geschmacksfrage, wer aber konsequent abnehmen möchte, der sollte sich an die Margarine halten. Das gilt auch für Menschen, die einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, denn auch dann ist Margarine immer die bessere Wahl. Butter ist aber nicht schädlich, und in vernünftigen Mengen genossen, treibt Butter auch nicht den Zeiger der Waage nach oben. Bei einer Diät kann Butter dabei helfen, einem kalorienarmen Essen mehr Geschmack zu verleihen, und das macht es einfacher, eine Diät auch durchzuhalten. Wer also eine Soße mit einem Stück Butter verfeinern möchte, der kann das tun, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

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  • Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitnessarmbänder – teure Spielerei oder wirklich sinnvoll?

    Fitness ist im Trend und wenn man der Werbung glauben darf, dann sind nur denjenigen gesund und leistungsfähig, die auch körperlich fit sind. Um die Fitness perfekt in den Alltag einbauen zu können, gibt es Fitnessarmbänder, die dabei helfen sollen, den optimalen Trainingsplan zu finden, diesen Plan auch einzuhalten und sich ganz nebenbei auch noch darüber informieren zu lassen, ob Herz und Kreislauf im gesunden Bereich sind. Es gibt Fitnessarmbänder, die den Puls messen, die Schritte zählen und über den Kalorienverbrauch informieren, natürlich haben sie auch eine Stoppuhrfunktion.

    Fitnessarmbänder – Vielseitig einsetzbar

    Die modernen Fitnessarmbänder, die jetzt auch wieder auf der IFA, der internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt wurden, sind kleine Alleskönner, die sich Fitness-Begeisterte einfach nur ums Handgelenk binden. Durch Apps werden diese Fitnessarmbänder mit dem Smartphone, dem Tablet oder auch mit dem heimischen Computer verbunden, auf dem später zum Beispiel Statistiken über das Fitnessprogramm erstellt werden. Wer möchte, der kann auch seinen Schlafrhythmus von einem Fitnessarmband überwachen lassen oder das Armband auf Weckfunktion stellen, um am Morgen leichter aus dem Bett zu kommen. Die Auswahl der Apps ist groß und so wird es sogar möglich, Lebensmittel im Supermarkt einzuscannen, um zu sehen, welche Nährwerte sie haben.

    Für Sportler interessant

    Sportler, die ihr Trainingsprogramm ernst nehmen, können von einem Fitnessarmband profitieren. Sie können die zahlreichen Apps nutzen, um ihre Werte zu messen, sie später am Computer auszuwerten und später die einzelnen Trainingseinheiten miteinander zu vergleichen. Auch wer Übergewicht hat und mit Sport ein paar überflüssige Kilos verlieren möchte, der kann Fitnessarmbänder für die tägliche Motivation nutzen. Beim täglichen Joggen werden zum Beispiel die Schritte gemessen und die Zeit, die für eine bestimmte Strecke gebraucht wird. Am Tablet oder PC kann man dann genau sehen, ob sich die Fitness verbessert hat oder ob das Trainingsprogramm eventuell umgestellt werden muss.

    Gut für die Gesundheit?

    Mediziner sind sich einig, dass Fitnessarmbänder das Leben nicht unbedingt gesünder machen, sie warnen vielmehr davor, sich von diesen Armbändern beherrschen zu lassen. So ist es nach der Ansicht von Ärzten nicht erforderlich, einen perfekten Schlagrhythmus zu finden, denn jeder Mensch hat einen eigenen Rhythmus, der sich im Laufe des Lebens immer wieder verändert. Im Grunde sind Fitnessarmbänder, auch wenn sie technisch noch so ausgereift sind, nichts weiter als eine Spielerei. Damit diese Armbänder einen wirklichen Nutzen für die Gesundheit darstellen, müssten sie noch ausgereifter sein und noch mehr Funktionen bieten. Als Wecker, als Schrittzähler und auch als schicke Armbanduhr sind Fitnessarmbänder eine gute Sache, aber keiner lebt gesünder, nur weil er ein solches Armband trägt. Alle, die nach einer günstigen Variante suchen, um fitter oder schlanker zu werden, die sollten mit einem Arzt ein Trainingsprogramm erarbeiten und einfach ihre Ernährung auf gesunde Lebensmittel umstellen.

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  • Zöliakie – gibt es bald eine Immuntherapie?

    Zöliakie – gibt es bald eine Immuntherapie?

    Es ist heute fast schon ein Trend, die Ernährung umzustellen und es gehört beinahe schon zum guten Ton, an einer Unverträglichkeit zu leiden. Gluten oder Lactose sind die Unverträglichkeiten, unter denen anscheinend immer mehr Menschen leiden. Diejenigen, die tatsächlich eine Zöliakie, also eine Unverträglichkeit gegen Gluten haben, sind hingegen nicht zu beneiden. Wird eine Zöliakie festgestellt, dann heißt das für die Betroffenen, sie müssen ihr bisheriges Leben komplett umkrempeln, denn schon kleinste Mengen Gluten aus Getreide können dem Dünndarm schaden. Eine neue Studie sorgt aber jetzt für Hoffnung.

    Gluten sind überall

    Zöliakie kann denjenigen, die davon betroffen sind, das Leben sehr schwer machen. Das Klebereiweiß, das in den Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Gerste, Roggen oder in Dinkel, also im noch jungen Weizen enthalten ist, stellt bei einer Unverträglichkeit nicht die Hauptursache dar, es sind vielmehr viele Lebensmittel, die ebenfalls das Klebereiweiß enthalten. Dazu gehören unter anderem Tomatenketchup, Senf, Würstchen und Schokolade, sogar im Eis sind Gluten zu finden. Das macht es natürlich nicht leicht, die passende Ernährung zu finden. Vor allem Kinder leider darunter, wenn bei ihnen eine Unverträglichkeit festgestellt wird. Wie sollen Eltern einem kleinen Kind erklären, dass es keinen Keks und keinen Kuchen auf dem Kindergeburtstag des besten Freundes essen darf? Mittlerweile haben viele Lebensmittelhersteller reagiert und bringen immer mehr Produkte auf den Markt, die keine Gluten enthalten. Das macht es zwar für die Betroffenen ein wenig einfacher, aber es geht doch eine Menge Lebensqualität und Lebensfreude verloren.

    Zöliakie – Keine Binsenweisheit

    Wissenschaftler aus Australien haben jetzt durch Blutuntersuchungen beweisen konnten, dass Kinder, die unter Zöliakie leiden, auf die gleichen giftigen Eiweißstoffe im Klebereiweiß Gluten reagieren, wie sie auch die Ursache für die Erkrankung bei erwachsenen Menschen sind. Das hört sich wie eine Binsenweisheit an, war aber für die australischen Forscher eine echte Überraschung. Diese Entdeckung widerlegt die bisherige Theorie, nach der sich die Zöliakie bei Kindern und bei Erwachsenen grundlegend voneinander unterscheidet. Bisher wurde auch in zwei Richtungen nach einem Heilmittel oder nach einer Therapie gesucht, um zum einen den Erwachsenen und zum anderen den Kindern helfen zu können. Das scheint nach der Entdeckung der Australier jetzt wohl überflüssig zu sein.

    Hilfe durch eine Immuntherapie

    Die Hoffnung der Wissenschaftler und Ärzte, den Menschen helfen zu können, die unter einer Zöliakie leiden, konzentriert sich jetzt auf eine Immuntherapie, die schon bald mit klinischen Phase-2-Studien getestet werden soll. Mit dieser Therapie soll das Immunsystem lernen, die Gluten zu tolerieren und sie nicht mehr anzugreifen. Wenn diese Therapie wie gewünscht erfolgreich verläuft, dann können diejenigen, die jetzt noch unter Zöliakie leiden, endlich wieder normal essen und müssten keine Zwangsdiät machen. Besonders Eltern, deren Kinder unter einer Zöliakie leiden, müssten nicht mehr ständig auf das achten, was ihre Kinder essen.

    Bild: © Depositphotos.com / zimmytws