Schlagwort: Nieren

  • Mehr Essen – schlankere Taille

    Mehr Essen – schlankere Taille

    Bei manchen Ernährungsweisen stellt man sich die Frage, wie diese eigentlich funktionieren sollen. Das gilt auch für das folgende Phänomen, denn man soll für eine schlankere Taille einfach mehr essen. Richtig gehört, statt Kalorien zu sparen und die Mahlzeiten zu verringern ist mehr Volumen erlaubt. Viele stellen sich jetzt die Frage, welche Wirkung es hat und ob dies tatsächlich funktionieren kann? Schließlich verbindet man eine schlanke Figur mit einer Diät beziehungsweise einer Kalorienreduktion. Außerdem tritt das Essen in dieser Zeit als Feind und das Fitnessstudio als Freund auf. Doch so unglaublich es klingt, auf den zweiten Blick ist tatsächlich etwas dran und es soll sogar der Grund dafür sein, wieso es bei manchen mit Kilos verlieren nichts wird.

    Körper kommt in einen Schockzustand

    Wer abnehmen möchte, der spart automatisch Kalorien ein und versucht so wenig wie möglich zu essen. Dabei ist aber genau das der Fehler, denn in solch einer Situation verfällt der Körper in einen Schockzustand. Er bekommt also in kürzester Zeit keine oder nur mehr wenig Energie (in Form von Kalorien) zugeführt. Statt die Verbrennung anzuheizen, stoppt der Körper diesen Prozess und versucht so viel Energie wie möglich zu speichern. Schließlich weiß er nicht, wann er wieder zu Kalorien kommt. Für den Abnehmwilligen bedeutet es, dass er fast kein Körpergewicht verlieren wird. Die häufigste Folge: Man isst noch weniger und der Teufelskreis beginnt von vorne.

    Essgewohnheiten anpassen

    Die Kürzung der Kalorien hat aber nicht nur körperliche Auswirkungen, auch mental sind Folgen die Regel. Durch die Misserfolge sinkt die Stimmung, die Motivation geht in den Keller und angefangene Umstellungen/Diäten gibt man auf. Es ist also falsch, dass man die Anzahl der Kalorien um jeden Preis nach unten drückt, wesentlich effektiver ist die Auswahl der Lebensmittel. Jeden Tag nur Salat mit mageren Putenstreifen ist aber ebenfalls nicht optimal, abwechslungsreiche und gesunde Mahlzeiten sollten es sein. Dazu kommen wie immer Sport und Bewegung, mit dem Essen alleine wird es nämlich auf Dauer nichts. Erst eine Kombination beider Welten führt zum Erfolg.

  • Das verrät die Augenpartie

    Das verrät die Augenpartie

    Die Augenpartie ist in erster Linie für unser Sehvermögen verantwortlich, doch in Wahrheit hat sie noch viel mehr drauf. Das betrifft den gesundheitlichen Aspekt, sodass im besten Fall ein Arztbesuch überflüssig ist. Die Hinweise der Augen geben Auskunft über mögliche Mangelerscheinungen oder Krankheiten, man kann sie sozusagen von den Augen ablesen. Natürlich ersetzt dies keine ärztliche Diagnose, doch das eine oder andere Hausmittel kann durchaus helfen. Und dann erspart man sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld für eventuelle Medikamente. Wer sich bei einer Sache völlig unsicher ist, der sollte freilich direkt beim Hausarzt erscheinen.

    Man verliert Augenbrauenhaare oder Wimpern

    Ab und an kann sich schon mal ein Haar verabschieden, wenn es allerdings verstärkt dazu kommt, dann könnte es an einem Nährstoffmangel oder an Stress liegen. Vor allem der berufliche Alltag verlangt einem in der Regel viel ab. Eine zweite Möglichkeit wäre eine Unterfunktion der Schilddrüse, die in so einem Fall zu wenig Hormone produziert.

    Das Augenweiß weißt eine gelbliche Verfärbung auf

    Ein gelblicher Stich im Augenweiß ist ein Anzeichen für eine Lebererkrankung. Darunter fallen unter anderem Leberzirrhose und Hepatitis. Der Körper kann sich nicht mehr richtig entgiften. Findet man hingegen einen um die Regenbogenhaut gebildeten gelben Ring, dann sind meist die Cholesterinwerte zu hoch.

    Starke Tränensäcke

    Bei diesem Phänomen ist Wassereinlagerung die Ursache. Die Nieren haben Probleme und schaffen es nicht mehr, dass der Körper das Wasser „abpumpen“ kann.

    Gerstenkorn

    Hinter dem Begriff versteht man eine Entzündung am Augenlid, die Folge einer verstopften Talgdrüse ist und Schmerzen verursacht. Im Regelfall verschwindet diese innerhalb weniger Tag ganz automatisch wieder. Sollte es aber nicht so sein, dann ist ein Arztbesuch unausweichlich.

    Sehstörungen – Doppelt sehen

    Bei einem plötzlichen Sehverlust ist unverzüglich ein Mediziner aufzusuchen. Sieht man nämlich alles doppelt oder verschwommen, dann könnte es ein Anzeichen eines Schlaganfalls sein. Und damit ist nicht zum Spaßen, deshalb lieber rechtzeitig abchecken lassen.

    Verengte Blutgefäße

    Besteht dieses Symptom, dann deutet es auf eine schlechte Durchblutung hin. Möglicherweise ist man sogar ein Risikopatient, sodass die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes deutlich höher ist. Bei Blutpunkten wieder ist eine Untersuchung auf Diabetes zu machen, sie sind nämlich ein typisches Zeichen dafür.

  • Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Restless Legs Syndrom – Grund für schlaflose Nächte

    Rund jede zehnte Person ist vom so genannten Restless Legs Syndrom betroffen. Insbesondere nachts sorgen die zuckenden Beine oftmals für schlaflose Nächte. Neben den Zuckungen gesellen sich oftmals noch Schmerzen in den Beinen hinzu. Meistens haben die betroffenen Menschen das unmittelbare Bedürfnis, sich zu bewegen. Aus diesem Grund laufen zahlreiche vom Restless Legs Syndrom Betroffene jede Nacht etliche Kilometer. Ausschließlich so lassen sich die Missempfindungen und Schmerzen aushalten. Die daraus resultierenden Schlafstörungen können sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken.

     

    Hauptsächlich Schwangere und ältere Menschen vom Restless Legs Syndrom betroffen

    Häufig sind Schwangere wie auch ältere Menschen von zuckenden, schmerzenden Beinen betroffen. Sehr oft findet sich das Rest Legs Syndrom auch in Kombination mit einer Polyneuropathie. Neueste Forschungen weisen auf eine Störung während der Übertragung von bestimmten Botenstoffen im Rückenmark wie auch im Gehirn hin. Dafür können genetische Ursachen verantwortlich zeichnen. Aber auch Funktionsstörungen im Bereich der Nieren, Eisenmangel und unterschiedliche Medikamente kommen als Auslöser in Betracht.

     

    Behandlungsmöglichkeiten

    Sofern die Ursachen des Syndroms in Medikamenten bedingt sind, geht dieses wieder zurück, sowie diese abgesetzt werden. Alle weiteren Ursachen lassen sich symptomatisch durch die Schulmedizin behandeln. Somit ist es ratsam, bei einer stark beeinträchtigten Lebensqualität durch auftretende Schlafstörungen eine professionelle Behandlung einzuleiten. Bislang existieren noch keine vollständigen Heilungsmöglichkeiten. Allerdings kann eine rechtzeitige Therapie zur wesentlichen Linderung der Symptomatik beitragen. Betroffene Personen können anschließend wieder ein nahezu normales Leben führen.

     

    Seitens der DGSM – Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin – werden Anstrengungen unternommen, stetig bessere Therapiemöglichkeiten zu finden. Dafür ist es notwendig, sämtliche symptomatische Ursachen auszuschließen, ehe mit einer medikamentösen Behandlung begonnen werden kann. Die neurologische Chefärztin Professor Svenja Happe – Klinik Maria Frieden Telgte – äußert sich hierzu insofern, dass es sich lohnt, auch bei keiner vorliegenden Eisenmangelanämie Eisenpräparate zu verabreichen. Denn im weiteren Verlauf von Behandlungen erhalten Patienten mit dem Restless Legs Syndrom den Tipp, auf Alkohol und Kaffee zu verzichten. Stattdessen sollten diese bestimmte Schlafregeln beachten. In Ausnahmefällen können auch Antidepressiva und Neuroleptika zum Einsatz kommen.

     

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  • Hochstapler-Syndrom – Selbstzweifel in Bezug auf erbrachte Leistungen

    Hochstapler-Syndrom – Selbstzweifel in Bezug auf erbrachte Leistungen

    Höchstleistungen in Schule, Universität oder Beruf und ein Lob bringen manche Menschen mit dem Hochstapler-Syndrom zum Zweifeln. Statt sich über eine Beförderung oder ein lobendes Wort zu freuen, fragen sich diese Personen, ob sie dies tatsächlich verdient haben. Einer aktuellen Studie zufolge verschlechtern sich ihre Arbeiten durch diese Selbstzweifel. Leistungen nehmen an Qualität ab, vorwiegend bei Männern lässt sich dieses Phänomen beobachten.

     

    Vom Hochstapler-Syndrom betroffene Personen zeigen unterschiedliche Reaktion auf Kritik

    Es gibt Personen, die sich ständig heimlich als Hochstapler sehen. Und zwar nehmen diese an, die erbrachten Leistungen waren einfach nur Zufall oder Glück. Dadurch können sich mitunter die Leistungen in der Tat verschlechtern. Ganz besonders dann, wenn sich ein negatives Feedback hinzugesellt. Dies hat eine Studienarbeit auf psychologischer Basis eines wissenschaftlichen Teams der Ludwig-Maximilians-Universität München gezeigt. Nachlesbar ist diese im Fachjournal „Personality and Individual Differences“.

     

    Hochstapler-Syndrom einstmals nur auf Frauen projiziert

    Bereits in den 1970er Jahren beschrieben zwei Psychologinnen das Phänomen des Hochstapler-Syndroms. Damals kursierte die Meinung, ausschließlich Frauen sind betroffen. Inzwischen zeigen Studien, dass beide Geschlechter betroffen sind. Und zwar bauen sich besonders bei erfolgreichen Menschen derartige Gefühle auf. Infolge einer aktuellen Studie zeigen die Forscher einen unterschiedlichen Umgang von Frauen und Männern mit dem Hochstapler-Syndrom. Während sich Frauen mit negativen Feedbacks und Kritiken stärker anstrengen, zeigen sich Männer eher resignierend. Deren Leistungen sinken rapide.

     

    Resultate der Studie zum Hochstapler-Syndrom

    Frauen zeigen positive Reaktionen auf negatives Feedback. Wohingegen Männer mehr Ängste bei Leistungsdruck entwickeln. Infolge der Kritik erbringen diese schließlich in der Tat schlechtere Leistungen als Frauen. Demnach geben Männer wesentlich schneller auf als Frauen. Die Studienleiter der Ludwig-Maximilians-Universität der Stadt München begründen die Resultate damit, dass hier die Angaben der so genannten Gendertheorie greifen. Danach orientieren sich Männer mehr an Leistung und Kompetenz. Währenddessen Frauen ihre Bemühungen weiter erhöhen, wenn bekannt ist, dass andere Personen ihr Ergebnis begutachten und bewerten.

     

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  • Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Die physikalische Medizin wird unterschätzt

    Der Weg ins Krankenhaus ist nie schön. Schon gar nicht, wenn man am Ende mit einem Operationstermin aus dem Gebäude kommt. In vielen Fällen führt aber leider kein Weg daran vorbei, oftmals gäbe es aber durchaus eine andere Lösung. Dazu gehört vor allem die „physikalische Medizin“, die im Wesentlichen mehrere Vorteile. Betroffene müssen auf Dauer keine Medikamente schlucken, es gibt keine OP und es ist auch günstiger. Außerdem sind viele Patienten nach ein paar Sitzungen vollkommen schmerzfrei. Es gibt aber leider das Problem, dass die Anzahl der Betroffenen zunimmt, die Anzahl der physikalischen Mediziner jedoch nicht ausreicht. Es kommt also zu langen Wartezeiten.

    Die Wirkung ist faszinierend

    Wie gut es laufen kann, zeigt das Beispiel einer älteren Dame. Sie war gestürzt und erlitt einen Oberschenkelbruch. Dieser wurde zwar perfekt behandelt, doch nach der Operation verspürte sie in der Schulter Schmerzen. Die physikalischen Mediziner gingen auf die Suche und stellten fest, dass ein kleiner Bandscheibenvorfall, der sich in der Halswirbelsäule zugezogen hat, unbehandelt blieb. Dieser war sehr Wahrscheinlichkeit eine weitere Folge des Sturzes. Die Mediziner verloren keine Zeit und fingen für eine Akutmaßnahme mit Medikamenten an. Danach wurde aber direkt eine Kombination aus Elektrosimulation und Wärmebehandlung gestartet. Mit Erfolg, in nur zwei Tagen war die Dame schmerzfrei.

    Wäre es nicht zum raschen Eingreifen gekommen, dann hätte sich der Schmerz mit hoher Wahrscheinlichkeit verselbstständigt. Eine erneute OP sei dann nicht mehr ausgeschlossen.

    Vor dem Operationstermin zum physikalischen Mediziner

    Die physikalische Medizin ist sehr umfangreich. Sie beinhaltet zum Beispiel Massagen, eine Wärmetherapie oder Trainings- und Übungstherapien. Die Maßnahmen sind zum Teil so erfolgreich, dass sie im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates Operationen verhindern können. Chirurgen setzen deshalb nicht sofort einen OP-Termin fest, sondern schicken den Patienten vorher zu einem physikalischen Mediziner.

    Interessant ist auch, dass jeder Euro die Folgekosten um zwei Euro reduziert. Dies kommt unter anderem durch weniger Krankenstände zustande.

    Studien belegen

    Untersuchungen zeigen, dass schon zehn Einheiten eine enorme Wirkung haben können. Die MedUni Wien zum Beispiel hat Folgendes herausgefunden: Gab es Beschwerden im Bewegungsapparat, dann ist das Schmerzempfinden um 41 Prozent zurückgegangen. Bei der Beweglichkeit konnte man eine Verbesserung um 34 Prozent registrieren. Des Weiteren benötigen mehr als die Hälfte keine Tabletten mehr und es gibt in der Regel keine Nebenwirkungen.

    Langfristig gesehen werden es immer mehr Betroffene werden. Die Therapieangebote müssten steigen, ansonsten erhöhen sich die Wartezeiten immer weiter.

     

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  • Blutdruckmessen – so vermeiden Sie Fehler

    Blutdruckmessen – so vermeiden Sie Fehler

    Für Menschen mit Bluthochdruck zählt das regelmäßige Blutdruckmessen zur alltäglichen Routine. Doch nicht selten machen Viele hierbei Fehler.

     

    Fehler beim Blutdruckmessen vermeiden

    Anlässlich des Welt-Hypertonie-Tages am 17. Mai mahnte die Deutsche Hochdruckliga vor Fehlern, die viele Betroffene beim Blutdruckmessen begehen. Der eigenen Kontrolle zu hohen Blutdrucks daheim kommt eine maßgebliche Bedeutung bei. Denn die regelmäßige Überprüfung liefert dem behandelnden Arzt essentielle Informationen zur Therapie. Wenn der Arzt in seiner Praxis den Blutdruck misst, liegen die Werte oftmals höher als zu Hause. Begründet liegt dieses Phänomen offensichtlich in vorhandener Nervosität. Schon wenn wir nur den weißen Arztkittel sehen, erhöht sich der Blutdruck. Bekannt ist jenes auch als so genannter Weißkitteleffekt. Etwa jede fünfte Blutdruckmessung beim Arzt ist hiervon betroffen. Seitens der Hochdruckliga soll es in Zukunft virtuelle Selbsthilfegruppen geben.

     

    Praxisblutdruck kann auch unterhalb realer Werte liegen

    Andererseits gibt es auch das Gegenteil, so dass der in der Praxis gemessene Blutdruck niedriger ist als im Normalfall. In der Regel tritt dieser Effekt auf, wenn der Besuch des Arztes sich entspannend auf den ansonsten stressigen Alltag auswirkt. Bekannt ist dieses gegenteilige Phänomen unter der Bezeichnung maskierte Hypertonie. Demzufolge kann sich jede fünfte Blutdruckmessung in der Arztpraxis als zu niedrig ergeben. Erfolgt keine Messung daheim, kann so ein zu hoher Blutdruck unentdeckt bleiben.

     

    Zehn Tipps zum richtigen Blutdruckmessen

    1. Messen Sie zu Hause Ihren Blutdruck, vermeiden Sie eine halbe Stunde vorher seelische wie auch körperliche Belastungen. Führen Sie die Messung sitzend
    2. Während des Messens den Arm ruhig halten, die Hand nicht bewegen. Lassen Sie sich weder von Geräuschen ablenken, noch sprechen Sie beim Blutdruckmessen.
    3. Verzichten Sie auf das Trinken von schwarzem Tee oder Kaffee unmittelbar vor dem Messen.
    4. Nutzen Sie ausschließlich eine zum Oberarmumfang passende Manschette des Herstellers.
    5. Legen Sie diese weder zu fest noch zu locker an den Oberarm. Und schließen Sie den Klettverschluss richtig. Beachten Sie die Hinweise zur richtigen Position der Manschette.
    6. Falsche Werte werden durch Blutdruckmessen durch dicke Kleidung
    7. Beim Messen am Handgelenk halten Sie den Arm auf Herzhöhe.
    8. Messen Sie nicht zu oft hintereinander. Dies verfälscht Messwerte.
    9. Zeigt das Messgerät öfters ERROR an, können unregelmäßige Herzschläge dem zugrunde liegen.
    10. Nutzen Sie ausschließlich validierte Messgeräte, ausgestattet mit dem Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga e. V.

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