Schlagwort: Nieren

  • Diabetiker auf Samtpfoten

    Wollen Katzen nicht mehr fressen, kann Diabetes die Ursache sein

    Baierbrunn (ots) – Schätzungsweise ein bis zwei Prozent der in Deutschland lebenden 11,5 Millionen Katzen erkranken an Diabetes. Die Halter bemerken meistens zuerst einen Appetitverlust. Dann ist die Krankheit aber schon fortgeschritten, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Denn anfangs fressen betroffene Tiere eher mehr als weniger, und sie trinken und urinieren weit mehr als früher. Bei frei laufenden Katzen bemerken die Besitzer dies aber oft nicht. Behandelt wird meistens mit Insulin. Geschieht dies früh genug, können die Katzen sich oft so weit erholen, dass sie keine Behandlung mehr benötigen. Samtpfoten mit Diabetes können behandelt ein normales Katzenalter erreichen.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3102185
  • Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Oberschenkelhalsbruch – die Fraktur der Senioren

    Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen immer älter werden. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch die Gefahr, dass es zu einem Oberschenkelhalsbruch kommt, und Gesundheitsexperten schätzen, dass die sogenannte Schenkelhalsfraktur oder Femurhalsfraktur in Zukunft die am häufigsten vorkommende Fraktur sein wird. Es sind besonders ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr, bei denen der Hals des Oberschenkels bricht, und selbst wenn diese Fraktur heute sehr gut behandelt werden kann, leiden viele Betroffene nicht selten für den Rest ihres Lebens unter dieser Verletzung.

    Wie kommt es zu einem Oberschenkelhalsbruch?

    Jedes Jahr kommt es in Deutschland bei 600 bis 900 von 100.000 Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, wobei besonders Frauen häufig betroffen sind. Bei den Senioren über 65 ist die Schenkelhalsfraktur sogar der häufigste Grund für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus. Die meisten Oberschenkelhalsbrüche entstehen bei Stürzen im häuslichen Bereich. Die Betroffenen fallen entweder auf die Hüfte oder direkt auf den Oberschenkel und da viele ältere Menschen eine zu geringe Knochendichte haben, bricht der Oberschenkelhals besonders leicht. Oft reicht aber auch schon ein Stolpern, zum Beispiel über den Teppichrand oder ein Stoß gegen die Tischkante aus und der Oberschenkelhals wird so verdreht, bis er bricht. Unter Ärzten wird der Oberschenkelhalsbruch auch der „Viertel-vor-Drei-Bruch“ genannt, denn viele Senioren sind schlaftrunken, wenn sie nachts zur Toilette müssen, und damit steigt die Gefahr, zu stürzen.

    Wie werden Oberschenkelhalsbrüche behandelt?

    Kommt es bei älteren Menschen zu einem Oberschenkelhalsbruch, dann ist Eile geboten, denn der Bruch muss so schnell wie möglich stabilisiert werden. Welche Therapie infrage kommt, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Art des Bruchs spielt in diesem Zusammenhang eine ebenso wichtige Rolle wie auch der gesundheitliche Zustand der Patienten. Während früher eine Ruhigstellung die einzige Therapie war, werden die Frakturen heute in der Regel operiert. Die Ärzte können sich dabei für eine hüfterhaltende oder eine hüftkopfersetzende Operation entscheiden. Auch hier spielen der gesundheitliche Zustand, die Form des Bruchs und das Alter des Patienten eine wichtige Rolle. Fällt die Entscheidung für ein hüfterhaltendes Verfahren, dann wird der Oberschenkelhalsbruch mithilfe von Platten und Schrauben fixiert, kommt es zu einer hüftkopfersetzenden Operation, dann bekommt der Patient eine Hüftprothese.

    Die Therapie nach der Operation

    Mit einem operativen Eingriff alleine ist es leider nicht getan, denn die Patienten müssen danach wieder für den Alltag fit gemacht werden. In den meisten Fällen beginnt schon wenige Tage nach der Operation eine gezielte Krankengymnastik, die auch nach dem Aufenthalt im Krankenhaus ambulant fortgesetzt werden muss. Die Anschlussbehandlungen dienen vor allem dazu, dass die Patienten wieder zu Kräften kommen, ihre Beweglichkeit trainieren und besser koordinieren können. Neben der Arbeit mit einem Physiotherapeuten sollten die Senioren die Übungen dann auch zu Hause machen.

    Welche Risiken birgt ein Oberschenkelhalsbruch?

    Das größte Risiko bei einem Oberschenkelhalsbruch ist das oftmals hohe Alter der Patienten. Auch der oft schlechte Gesundheitszustand macht es nicht immer einfach einen Oberschenkelhalsbruch so zu therapieren, wie es eigentlich notwendig wäre. Wird der Patient mit einer konservativen Therapie, also ohne OP behandelt, dann besteht die große Gefahr, dass das Knochenende verrutscht und letztendlich doch eine Operation durchgeführt werden muss. Ein anderes Risiko ist, dass der Hüftkopf abstirbt und im Rahmen einer OP durch eine Prothese ersetzt werden muss. Wird der Hüftkopf ersetzt, dann besteht die Gefahr, dass es zu einem Riss oder zu einem Bruch des Oberschenkel-Knochenschafts kommt, wenn die Prothese verrutscht oder sich lockern sollte, dann kann das für ältere Patienten schmerzhaft werden und zu einer langen Bettlägerigkeit führen. Dazu kommen Risiken wie Blutergüsse, Verletzungen der Nerven, Infektionen und Nachblutungen oder auch gefährliche Thrombosen. Diese Risiken gibt es zwar bei jedem operativen Eingriff, aber bei älteren Patienten können sie besonders gravierend sein.

    Bild: © Depositphotos.com / stockdevil_666

  • Depressionen begegnen

    Depressionen begegnen

    Hunderttausende Menschen in Deutschland verlieren jedes Jahr einen geliebten Menschen. Urplötzlich ist nichts mehr so, wie es einst war. Der gesamte Alltag gerät aus den Fugen. Zahlreiche Hinterbliebene werden von Angst und Verzweiflung überwältigt. Wer nicht gut mit dieser Situation zurechtkommt, läuft Gefahr, in eine Depression zu verfallen. Aus dieser führt in der Regel allein und ohne fremde Hilfe kaum ein Weg heraus.

    Diese Hilfe sollte also bewusst in Anspruch genommen werden. Dazu zählen ärztliche Behandlungen genauso wie Lebenshilfegruppen. In diesen Gruppengesprächen machen Betroffene die Erfahrung, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind, tauschen sich über ihre Probleme aus und machen sich gegenseitig Mut. Gemeinsam lässt sich ein Weg aus der Krise finden.

    Bevor hier mögliche Gesprächspartner genannt werden, sollte zuerst geklärt werden, wie Depressionen erkannt werden können, denn die Erkenntnis und Akzeptanz der Erkrankung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Hilfe und Heilung.

    Wie kann eine Depression erkannt werden?

    Depressionen gehen in der Regel mit bestimmten Symptomen einher, die sich relativ klar von einer einfachen Niedergeschlagenheit abgrenzen lassen. Im Allgemeinen klagen Patienten bei einem Arztbesuch nicht über depressive Verstimmungen, sondern über körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Schlaf- und Appetitlosigkeit. Daher wünschen sich die Patienten von ihrem Arzt des Öfteren auch Schmerz- oder Schlafmittel.

    Neben körperlicher Veränderungen können bei Personen mit einer Depression auch Verhaltensveränderungen festgestellt werden. Nicht selten nehmen diese Menschen Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere, Schuldgefühle und Verzweiflung wahr. Negative Denkmuster und eine pessimistische Lebenseinstellung beherrschen den Alltag.

    Bedingt durch das veränderte Verhalten werden Hobbys eingestellt und soziale Kontakte vernachlässigt. Einer beruflichen Tätigkeit kann im Allgemeinen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgegangen werden. In den meisten Fällen ziehen sich von Depressionen betroffene Menschen in ihr Bett zurück. Beim Sprechen ist eine leise, monotone Stimmlage auffällig. Mimik und Gestik wirken wie erstarrt.

    Die Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen

    In der Schulmedizin werden Depressionen mithilfe von Medikamenten durch die Gabe von Antidepressiva und einer ergänzenden Psychotherapie behandelt. Hier wird insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie mit Erfolg eingesetzt. Nicht selten werden beide Therapieformen auch miteinander kombiniert.

    Ein weiteres erfolgsversprechendes Verfahren in der Behandlung von Depressionen besteht in der Lichttherapie. Diese Therapieform kommt überwiegend bei so genannten Winterdepressionen zum Einsatz. Durch eine starke Lichtquelle soll der Melatoninhaushalt ausgeglichen werden.

    Mit Glück gegen negative Gedanken

    Was viele Menschen nicht wissen: Glück kann man sich antrainieren. Es sind die vielen kleinen Dinge im Leben, die einander Freude bereiten und in der Summe jeden Tag mit Farbe füllen. Eines der Hauptgesetze, das sich in beinahe allen Weltreligionen findet, ist das Prinzip der Resonanz. Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren.

    Der Tiefpunkt im Leben kann auch der Anstoß sein, den man braucht, um sich selbst Wünsche und Träume zu erfüllen, die bisher womöglich auf der Strecke geblieben sind. Schließt sich eine Tür, tut sich bekanntlich eine andere auf.

    Das wichtigste im Leben ist jedoch ein soziales Umfeld, eine Gruppe, in der man sich geborgen fühlt und in der Menschen füreinander einstehen. In Zeiten der Depression bedeutet das Gefühl, nicht alleine zu sein, Hoffnung. Viele Menschen finden diese Verbundenheit in religiösen Gemeinschaften wie der Gralsbewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / ikurucan

  • Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen ist sehr gesund

    Trampolinspringen: Warum es nicht nur Spaß macht sondern auch gesund ist

    Viele kennen es vielleicht noch aus der Kindheit, manche aus dem Sportunterricht und wieder andere haben damit ihren Kindern und Enkelkindern eine Freude gemacht: Ein Trampolin ist eine tolle Möglichkeit, um sich richtig auszupowern und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Trampolinspringen ist das beste Beispiel dafür, dass Sport nicht gleich Mord ist, sondern durchaus auch eine Extra-Portion Fun mit sich bringen kann.

    Das Tolle am Trampolinspringen ist seine Vielseitigkeit. Wer denkt, dass man auf einem Trampolin nur stupide auf und ab springen kann, der irrt sich. Tatsächlich bietet das Sportgerät viele Variationsmöglichkeiten und wer seiner Kreativität freien Lauf lässt, kann das tägliche Trainingsprogramm sehr abwechslungsreich gestalten. Wir verraten Ihnen, warum Trampolinspringen gesund ist, worauf Sie beim Kauf achten müssen und wie Sie Ihren Körper effektiv mit einem Trampolin trainieren können

    Trampolinspringen ist gesund

    Trampolinspringen ist die perfekte Gelegenheit, um Ihren ganzen Körper in Schwung zu bringen. Das Springen auf dem elastischen Untergrund bringt den Körper in Bewegung und sorgt damit für beste Trainings-Ergebnisse.

    Wussten Sie beispielsweise, dass 10 Minuten auf dem Trampolin springen den gleichen Effekt haben wie 30 Minuten Joggen?

    Hinzu kommt, dass der Sport auf dem Trampolin sehr gelenkschonend ist. Trampolinspringen ist also auch eine gute Alternative für übergewichtige Menschen, die mit Spaß Gewicht verlieren und nicht im Fitness-Studio schwitzen wollen. Übungen, die mit Hanteln oder elastischen Bändern kombiniert werden, verbessern nicht nur die Kondition, sondern helfen auch beim Muskelaufbau.

    Das Springen auf dem Trampolin lässt jedoch nicht nur die Pfunde purzeln. Auf dem Trampolin springen ist gesund, weil es unseren Körper in vielfältiger Weise schult. Es hilft dabei, Arme und Beine zu koordinieren und das Gleichgewicht zu halten. Deswegen ist ein Trampolin auch das perfekte Geschenk für ein Kind. Doch auch Erwachsene können auf dem Trampolin noch einiges dazu lernen und ihren Körper spielerisch disziplinieren. Außerdem kann ein Trampolin Ihnen dabei helfen, Verspannungen zu lockern und Rückenschmerzen vorzubeugen.

    Last but not least ist auch der Spaß-Faktor mit dafür verantwortlich, dass Trampolinspringen gesund ist. Die ausgeschütteten Glückshormone tun unserem Körper gut und helfen beispielsweise dabei, Anspannungen, Stress oder Depressionen abzubauen.

    Warum Trampolinspringen gesund ist:

    • Effektives Ganzkörpertraining um Gewichtsverlust
    • Muskelaufbau
    • Konditionstraining
    • Training von Koordination und Gleichgewicht
    • Hilft gegen Verspannungen
    • Beugt Rückenschmerzen vor
    • Macht glücklich

    So finden Sie das perfekte Trampolin

    Wenn Sie auf der Suche nach einem Trampolin sind, ist es immer hilfreich, wenn Sie im Vorfeld mehrere Modelle miteinander vergleichen. Ein Trampolin Test kann außerdem Auskünfte über Vor- und Nachteile einzelner Trampoline geben. Wenn Sie wollen, dass auch Ihr Kind oder Enkelkind auf dem Trampolin hüpft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Modell eine Abgrenzung besitzt. Diese verhindert, dass das Kind vom Trampolin fallen kann.

    Trotzdem sollten Sie ein Kind niemals ohne Aufsicht auf einem Trampolin springen lassen. Vor allem die Federn am Rand des Trampolins stellen eine potentielle Gefahrenquelle dar, die auch nicht durch eine Abgrenzung beseitigt wird.

    Neben den herkömmlichen Trampolinen, die auch für Kinder geeignet sind, gibt es auch spezielle Sport-Trampoline. Diese sind noch besser auf die Bedürfnisse von Sportlern abgestimmt und überstützen Sie noch mehr bei Ihrem Training.

    Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Trampolin auch für Ihr Gewicht zugelassen ist. Hochwertige Trampoline halten durchaus auch Belastungen über 100 kg aus. Dies trifft jedoch nicht auf jedes Modell zu.

    Das perfekte Bauch-Beine-Po-Training

    Zu guter Letzt können Sie hier noch zwei ebenso einfache wie effektive Übungen auf dem Trampolin nachlesen, die Ihnen dabei helfen, Beine und Po zu formen.

    Die Fuß-Po-Übung Die Sitz-Übung
    Versuchen Sie, Ihre Füße während eines Sprungs so nah wie möglich an den Po zu ziehen. Dies gelingt am besten, wenn Sie richtig hoch springen und genügend Schwung haben. Lassen Sie sich nach einem hohen Sprung auf den Po fallen. Nutzen Sie den Schwung, um aus dem Stand wieder auf die Beine zu kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / viki2win

  • Kinder lernen im Alltag / Warum Äpfel zählen mehr bringen kann als eine raffinierte Mathe-Lern-DVD

    Baierbrunn (ots) – Kinder lernen im Spiel, nicht zielgerichtet und absichtsvoll. „Lernen findet in Alltagssituationen statt“, sagt der Münchner Pädagoge Professor Rolf Oerter im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eltern, die ihren Kleinen gern die faszinierende Welt von Zahlen und Mengen näher bringen möchten, brauchen dafür keine raffinierten Hilfsmittel. Den Alltag der Kleinen beobachten und ihre Neugier nutzen, ist oft der bessere Weg. Probiert der Vierjährige vielleicht gerade aus, wie weit er schon zählen kann? Dann könnte er ja mal den Tisch für vier Personen decken oder beim nächsten Einkauf sechs Äpfel in den Korb legen. Interessiert er sich dafür, wie schwer etwas ist und wie groß bestimmte Mengen sind, könnte er beim Kuchenbacken Mehl und Zucker abwiegen. Kinder helfen gerne. Es dauert dann vielleicht länger, bis man die Dinge erledigt – hat aber gleichzeitig eine kleine Mathe-Einheit eingeschoben.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3101290
  • Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Was hilft gegen Wadenkrämpfe?

    Wer häufig unter Wadenkrämpfen leidet, weiß, wie unangenehm und schmerzvoll diese sein können. Besonders tückisch: Krämpfe in den Waden kommen meist ohne jede Vorwarnung und besonders gern in der Nacht, wenn Sie entspannt im Bett liegen und fest schlafen. Doch auch Sportler leiden häufig unter Wadenkrämpfen, wenn sie gerade trainieren. Woher die Wadenkrämpfe kommen, wieso Sie sie besonders in der Nacht und beim Sport bekommen und was Sie gegen die Wadenkrämpfe unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

    Die gute Nachricht vorweg: Wadenkrämpfe sind meist harmlos. Sie tun zwar höllisch weh, sind jedoch in der Regel kein Anzeichen für eine ernstzunehmende Erkrankung. Es handelt sich bei einem Wadenkrampf lediglich um ein plötzliches Zusammenziehen des Muskels in der Wade, der sich dann für einige Sekunden oder gar Minuten verhärtet. Nachdem der Wadenkrampf verschwunden ist, bleibt manchmal ein drückendes Gefühl zurück, das stark an Muskelkater erinnert. Andere (ernstzunehmende) Folgen von Wadenkrämpfen sind nicht bekannt.

    Wadenkrämpfe: Dadurch werden sie verursacht

    Die Ursachen für Wadenkrämpfe sind vielseitig und nicht selten kommt es vor, dass Menschen scheinbar ohne erkennbaren Grund unter Wadenkrämpfen leiden. Man spricht in diesem Fall von sogenannten idiopathischen Wadenkrämpfen. Treten diese nur selten auf und legen sich schnell wieder, besteht kein Grund zur Sorge. In der Regel sind die Wadenkrämpfe dann familiär bedingt und harmlos.

    Darüber hinaus gibt es verschiedene Ursachen für Wadenkrämpfe, die sich bestimmen und dadurch auch behandeln lassen. Hierzu zählen:

    • Überanstrengung der Muskulatur (beim Sport)
    • Unterforderung der Muskulatur (und daraus resultierende Verkürzung der Muskeln)
    • Geringe Flüssigkeitszufuhr
    • Geringe Mineralstoffzufuhr
    • Unbequemes Schuhwerk
    • Alter
    • Schwangerschaft

    Der Grund, aus dem Sportler häufig Wadenkrämpfe haben, ist eindeutig: Sie überanstrengen ihre Muskeln und gönnen ihnen keine Ruhephasen. Die Quittung kommt meist flott und ohne Ankündigung: Besonders Jogger, Marathonläufer und andere Sportler, die vorrangig ihre Beine belasten, leiden häufig unter Wadenkrämpfen. Unter Schwimmern sind die Wadenkrämpfe, die durch meist kaltes Wasser begünstigt werden, gefürchtet, da sie zu schweren Unfällen führen können.

    Zu der Überbelastung beim Sport gesellen sich auch häufig noch eine Unterversorgung mit Wasser und Mineralien. Wer sportlich aktiv ist, muss viel trinken, um nicht zu dehydrieren. Andernfalls drohen Wadenkrämpfe und wesentlich ernstere Folgen.

    Besonders betroffen: Sportler, Schwangere und alte Menschen

    Ein Mangel an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium tritt nicht nur bei Sportlern auf. Jeder Mensch muss darum bemüht sein, sich ausgewogen zu ernähren, um seinen Körper mit allen Stoffen zu versorgen, die dieser braucht. Ein Symptom der Mineralstoff-Unterversorgung sind schmerzhafte Wadenkrämpfe.

    Ein besonders hohes Risiko der Wadenkrämpfe besteht bei Menschen, die einen erhöhten Mineralstoff-Bedarf haben. Hierzu gehören vor allem schwangere Frauen und alte Menschen. Frauen, die ein Kind erwarten, leiden besonders in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft unter vermehrten Wadenkrämpfen. Bei alten Menschen kommt hinzu, dass diese meist zu wenig trinken. Das verstärkt das Risiko von Wadenkrämpfen zusätzlich.

    Eine andere, ganz profane Ursache für Wadenkrämpfe sind unbequeme Schuhe – allen voran die bei Frauen sehr beliebten High Heels. Durch die unnatürliche Stellung der Füße werden die Muskeln der  Wade sehr beansprucht. Wadenkrämpfe sind dann eine häufige, jedoch keinesfalls gefährliche Folge.

    Was tun gegen Wadenkrämpfe?

    Die meisten Menschen reagieren instinktiv, wenn sie ein Wadenkrampf überkommt. Sie überdehnen die Wadenmuskulatur, indem sie die Ferse nach vorn und die Fußspitzen nach oben ziehen. Wer nachts von einem Wadenkrampf überrascht wird, sollte aufstehen, um das betroffene Bein durchzustrecken.

    Wer sich langfristig vor Wadenkrämpfen schützen will, sollte darauf achten, seine Muskulatur weder zu unter- noch zu überfordern. Auch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffen trägt maßgeblich dazu bei, Wadenkrämpfe zu verhindern.

    Mineralstoffreiche Lebensmittel sind unter anderem:

    • Quinoa
    • Haferflocken
    • Hülsenfrüchte, z.B. Kidneybohnen
    • Vollkornprodukte
    • Nüsse
    • Trockenfrüchte, z.B. Bananen
    • Zartbitterschokolade

    Auch wenn Wadenkrämpfe zum Teil sehr wehtun können und Ihnen den Schlaf rauben, sind sie in der Regel ungefährlich. Dennoch sollten Sie genau beobachten, wie oft Sie Wadenkrämpfe haben und wie lang diese anhalten. Wenn Sie dabei verschiedene Auffälligkeiten feststellen, ist es ratsam, sich an einen Arzt zu wenden.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike