Schlagwort: Nikotin

  • Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden auch ohne Gewichtszunahme

    Viele wollen Nichtraucher werden, viele müssen mit dem Rauchen aufhören, aber nicht alle schaffen es auch, dem Rauchen ein für alle Mal abzuschwören. Diejenigen, die es geschafft haben mit dem Laster Rauchen aufzuhören, haben ein anderes Problem – sie nehmen zu und das nicht zu knapp. Gibt es einen Weg mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dass die Figur darunter leiden muss? Nichtraucher werden ohne an Gewicht zuzulegen ist möglich, denn es gibt einige gute Tricks.

    Warum kommt es überhaupt zur Gewichtszunahme?

    Allen, die Nichtraucher werden wollen, die dann aufhören zu rauchen und an Gewicht zulegen, spielt das Gehirn einen Streich. Immer dann, wenn der Raucher an einer Zigarette zieht, dann fühlt er sich wohl und das Belohnungsfeld im Gehirn wird aktiv. Fällt diese „Belohnung“ aus, dann möchte der Körper gerne etwas Anderes haben, um sich wohlzufühlen, und diese Aufgabe wird dann von Lebensmitteln übernommen. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum Ex-Raucher zu viel essen. Alle die rauchen, haben einen eher gedämpften Appetit, denn der Schadstoff Nikotin, der in allen Zigaretten enthalten ist, bindet ca. 200 Kalorien am Tag und sorgt so dafür, dass der Stoffwechsel erhöht wird.

    Wer aufhört zu rauchen, der aktiviert auch wieder seinen Appetit, er isst mehr und nimmt zwangsläufig auch zu. Dazu kommt, dass Zeit totgeschlagen werden muss, denn es fehlt die Zigarette zwischen den Fingern, mit der man sich bislang beschäftigt hat. Statt der Zigarette sind es jetzt kleine Snacks wie zum Beispiel Schokolade und Chips, die die Lücke ausfüllen. Da Raucher bestimmte Rituale haben, müssen diese Rituale ersetzt werden und Essen übernimmt dabei die Rolle, die vorher die Zigarette hatte.

    Wer Nichtraucher werden will, sollte neue Rituale erfinden, denn das macht es einfacher, der Zigarette auf Dauer zu widerstehen. Man kann beispielsweise nach dem Essen statt zum Glimmstängel zu einem zuckerfreien Kaugummi oder Bonbon greifen.

    Wird die Gewichtszunahme überschätzt?

    Ist eine starke Gewichtzunahme wirklich ein Thema oder wird das Ganze nur aufgebauscht? Das Deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg sieht das Problem kritisch und die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Angst vor der Waage für viele, die Nichtraucher werden wollen, nur eine Ausrede ist, nicht mit dem Rauchen aufhören zu müssen. Die Gewichtszunahme wird schlicht überschätzt, denn ehemalige Raucher nehmen im Schnitt nicht mehr als 4,5 kg zu und nicht etwa zehn oder mehr Kilo, wie viele immer noch annehmen. Viele Raucher halten sogar ihr ursprüngliches Gewicht, andere nehmen sogar ab, wenn sie nicht mehr rauchen. Nur 10 % der früheren Raucher legen 13 oder mehr Kilo zu.

    Nichtraucher werden – warum Sport hilfreich ist

    Alle, die Nichtraucher werden möchten, aber dann nicht zunehmen wollen, die sollten sich nach Möglichkeit viel bewegen. Zum einen verhindern Sport und Bewegung eine Gewichtszunahme, zum anderen lenken sportliche Aktivitäten von der Lust ab, sich eine Zigarette anzuzünden. Alle, die sich in frischer Luft bewegen, mit dem Rad fahren, viel wandern, spazieren gehen oder joggen, sorgen dafür, dass die Giftstoffe schneller den Körper verlassen. Der Kopf wird wieder frei, der Stoffwechsel kommt schneller wieder in Schwung und mit jedem Schritt, der gemacht wird, schwindet die Sucht ein bisschen mehr, bis sie eines schönen Tages ganz verschwunden ist. Nichtraucher werden ist ein wenig einfacher, wenn man eine Aufgabe hat, und wer vielleicht als Raucher kein Hobby hatte, der sollte sich ein Hobby suchen. Nichtraucher werden lohnt sich, denn die Gewichtszunahme ist nicht das Problem, die Sucht nach Nikotin ist deutlich schädlicher für die Gesundheit.

  • Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne

    Kopfschmerzen und Migräne behandeln

    Die häufigste Erkrankung der heutigen zivilisierten Menschheit sind die Kopfschmerzen, die bis zu einer Migräne ausarten können. Es wird geschätzt, dass etwa siebzig Prozent der deutschen Bevölkerung unter akuten oder chronischen Kopfschmerzen leiden. Die Bandbreite der Schmerzen ist vielfältig, es gibt mehr als zweihundert Arten davon. Dennoch gehen die meisten Patienten nicht zum Arzt, sondern nehmen lieber Tabletten dagegen ein, was für einen akuten Fall, der nicht wiederkehrt, ausreichend sein mag. Anders sieht es aus, wenn die Kopfschmerzen häufig wiederkehren und der Mensch somit zum Schmerzpatienten wird. Hier sollte unbedingt Ursachenforschung betrieben werden, ob möglicherweise eine ernsthaftere Erkrankung dahinterstecken kann. Diese können häufig auch seelische Ursachen haben, wobei der Kopfschmerz lediglich ein Symptom ist.

    Spannungskopfschmerzen

    Die Gesundheit beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema und unterscheidet diverse Formen. Sehr häufig vertreten sind die primären Formen der Spannungskopfschmerzen sowie der Migräne. Weiterhin gibt es die sekundären Kopfschmerzen, die eine Begleiterscheinung einer Krankheit sind wie beispielsweise eine Erkältung. Spannungskopfschmerzen treten häufig als Folge von Überanstrengungen auf, wie sie unter anderem nach einem anstrengenden Tag im Büro vorkommen können. Die harmloseste Form des Kopfschmerzes ist der allen bekannte Kater, der nach einem übermäßigen Alkoholgenuss zum Tragen kommt. Hier hilft sehr schnell Abstinenz sowie absolute Ruhe. Weitere Ursachen können beispielsweise sein: Sonnenstich und Hitzschlag, Bluthochdruck, übermäßige Medikamenteneinnahme, Unterzuckerung, Bluthochdruck, Kopfschmerz durch zu engen Helm oder zu straffen Pferdeschwanz. Bei den meisten Fällen hilft bereits viel Ruhe und Schlaf, eine gewisse Entspannung, möglichst in einem abgedunkelten Raum und Abstinenz von Alkohol sowie Nikotin als Therapie.

    Chronische Kopfschmerzen

    Zu den chronischen Kopfschmerzen gehört ohne Zweifel die Migräne, die plötzlich wie eine Attacke auftritt und dann für längere Zeit anhält. Manche Migränepatienten haben sehr häufig unter dieser Erkrankung zu leiden und können dabei ihrem normalen Alltag nicht nachgehen. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es wichtig, dass sie eine Art Schmerztagebuch führen, in dem genauestens alles aufgeschrieben wird. Umso besser kann der Arzt dann die endgültige Diagnose stellen und Behandlungsformen vorschlagen. Wobei gerade im Bereich der Migräne immer wieder nach neuen Forschungsergebnissen gesucht wird. Häufig werden dazu noch weitere Untersuchungen nötig, um ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen.

    Therapie bei Migräne

    Die Therapie bei einer Migräne ist meist langfristig und wird in der Regel medikamentös vorgenommen, diese Spezialpräparate werden vom Arzt verschrieben. Dennoch kann der Betroffene einige weitere Maßnahmen anwenden, die bei der Genesung sehr hilfreich sind. Dazu gehören beispielsweise Akupunkturen, dieses hat sich im Kampf gegen die Kopfschmerzen als sehr hilfreich herausgestellt. Dies gilt ebenfalls für Massagen oder autogenes Training. Manche Behandlungsformen werden von der Krankenkasse bezahlt, aber leider längst nicht alle. Welche davon bezuschusst werden, bespricht der Patient am besten mit dem Arzt.

    Weiterhin sollte unnötiger Stress vermieden werden, regelmäßige Pausen bei der Arbeit sind einzuhalten. Viel Sport und Spaziergänge in der frischen Luft, ausreichend Schlaf sowie eine geregelte, gesunde Ernährung gehören ebenfalls zu dem Anti-Kopfschmerz-Programm, um den Schmerz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ein weiteres gutes Mittel ist das Trinken von Wasser, dies hat die Fähigkeit, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen und wird daher von den Ärzten empfohlen.

  • Sodbrennen – Was hilft

    Sodbrennen – Was hilft

    Was hilft gegen Sodbrennen?

    Ein gutes und reichhaltiges Abendessen, zum Nachtisch ein süßes Dessert und zum Abschluss eine Tasse Mokka und ein Schnaps – das alles kann in der Nacht zu einer unangenehmen Überraschung führen, nämlich zu Sodbrennen. Fast jeder zweite Deutsche ab dem 40. Lebensjahr wird in der Nacht wach, weil die Speiseröhre und der Magen wie Feuer brennen. Sodbrennen ist aber nicht nur schmerzhaft, es kann auch chronisch werden und wenn Sodbrennen nicht behandelt wird, dann kann sich sogar ein bösartiger Tumor bilden.

    Aber Sodbrennen muss nicht sein, denn wer sich richtig ernährt, der wird aller Voraussicht nach, damit auch keine Probleme bekommen. Wer aber zu häufigem Sodbrennen neigt, der kann das mit einer Reihe von guten alten Hausmitteln sicher bekämpfen.

    Wie entsteht Sodbrennen?

    Für das unangenehme Brennen ist ein Ringmuskel verantwortlich, der genau zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt. Dieser Muskel schließt nicht mehr so, wie er sollte und der Inhalt des Magens kann dann samt der Magensäure ungehindert in die Speiseröhre laufen. Da die Magensäure zu einem großen Teil aus ätzender Salzsäure besteht, die eigentlich dazu gedacht ist, die Nahrung zu zersetzen und die schädlichen Keime abzutöten, verursacht sie in den Schleimhäuten der Speiseröhre große Schmerzen, die sich wie eine Verbrennung anfühlen. Dem Magen selbst macht die Säure nichts aus, denn er ist auf sie eingerichtet.

    Gegen das schmerzhafte Brennen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die die Salzsäure binden sollen, aber es gibt auch einige sehr gute Hausmittel, die dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu Sodbrennen kommen kann.

    Wirksame Gemüse und Kräuter gegen Sodbrennen

    Bekanntlich ist gegen alles ein passendes Kraut gewachsen und das ist auch der Fall, wenn es ums Sodbrennen geht. Das Kraut, das hier helfen kann, heißt bitteres Tausendguldenkraut. Gekauft werden kann das Kraut, das schon die Oma kannte, als Tee in jeder Apotheke. Ein halber Teelöffel Tausendguldenkraut wird am Abend in ein Glas in ein viertel Liter kaltes Wasser gegeben. Am nächsten Morgen wird das Ganze durch ein Sieb gegossen und dann leicht erwärmt in kleinen Schlucken getrunken. Zwar macht das bittere Kraut seinem Namen alle Ehre, aber es hilft nicht nur bei Sodbrennen, sondern auch bei Blähungen, bei Völlegefühl und auch bei anderen Schwierigkeiten mit der Verdauung.

    Ein anderes wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist Sellerie, und auch hier ist es ein Tee, der für Linderung sorgt. Die frischen grünen Blätter des Sellerie werden gewaschen, klein gehackt und dann in einem Liter Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie fünf Minuten ziehen und werden dann durch ein Sieb geschüttet. Der Saft wird dann lauwarm und ungesüßt am besten nach dem Essen getrunken. So wird verhindert, dass sich zu viel Magensäure bildet. Natürlich ist auch Sellerie als Salat eine gute Sache, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie füllten unter anderem Spanferkel mit Pinienkernen, Datteln und Sellerieblättern.

    Sodbrennen in der Nacht verhindern

    Das schmerzhafte Brennen tritt vor allem nachts auf. Wer es verhindern will, der sollte am Abend weder fettes Fleisch noch Hülsenfrüchte essen und auch auf süße Nachspeisen verzichten. Zucker und Fruchtsäure lösen in den meisten Fällen Sodbrennen aus, aber auch Alkohol und Nikotin sind nichts für Menschen, die mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Während der Nacht sollte der Kopf zudem ein wenig erhöht liegen, denn das verhindert, dass die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen kann.

     

  • Diagnose Magengeschwür

    Diagnose Magengeschwür

    Bedeutet die Diagnose Magengeschwür, dass man Krebs hat?

    Nein, bedeutet es nicht. Als Geschwür werden in der Medizin sämtliche Veränderungen im Bewebe bezeichnet, egal ob sie gut- oder bösartig sind. Nach aktuellen Statistiken geht man davon aus, dass von 100.000 Menschen fünf im Laufe des Lebens ein Magengeschwür entwickeln. Das Risiko für ein Geschwür im sich an den Magen anschließenden Zwölffingerdarm liegt drei Mal höher.

    Allerdings muss man dazu sagen, dass es eine ganze Reihe von Risikofaktoren gibt. Wer regelmäßig Alkohol oder Nikotin konsumiert, setzt sich einem höheren Risiko für ein Magengeschwür aus. Auch die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen Diclofenac sowie Acetylsalicylsäure steigert das Risiko. Ein genetisch erhöhtes Risiko zum Magengeschwür konnte bei Menschen mit der Blutgruppe „0“ nachgewiesen werden. Auch Stress muss zu den Risikofaktoren für das Magengeschwür gerechnet werden.

    Die häufigsten Ursachen für ein Magengeschwür sind rezidivierende und chronische Magenschleimhautentzündungen, wie sie zum Beispiel beim Befall mit Helicobacter pylori auftreten. Zur Prävention gegen ein Magengeschwür wäre es hier die erste Maßnahme, das Bakterium zu bekämpfen. Liegt allerdings ein permanenter Überschuss an Magensäure zugrunde, werden Magensäureblocker zum Einsatz gebracht, die unter Umständen lebenslang eingenommen werden müssen. Liegt als Ursache ein Dauerreiz durch eine Hernie zugrunde, muss über eine operative Stabilisierung nachgedacht werden.

    Eine gesicherte Diagnose darüber, ob ein Magengeschwür gut- oder bösartig ist, kann nur über eine Magenspiegelung mit der Entnahme einer Gewebsprobe gestellt werden. Diese Untersuchung wird ambulant durchgeführt und ist zwar unangenehm aber schmerzfrei. Während dieser Untersuchung kann gleichzeitig ein Abstrich vorgenommen werden, über den Helicobacter pylori nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann.