Schlagwort: Orange

  • 30. SSW – das Baby wächst fleißig

    30. SSW – das Baby wächst fleißig

    In der 30. SSW sind Mutter und Kind in der Mitte des achten Schwangerschaftsmonats und für die Mutter wird das rasante Wachstum des Kindes immer deutlicher spürbar. Viele Frauen empfinden in der 30. SSW ihre Schwangerschaft zum ersten Mal bewusst als körperlich belastend, sie ermüden schneller und haben immer öfter das Bedürfnis, sich auszuruhen. In der 30. SSW ist die Entwicklung des Babys besonders intensiv, denn es wächst schnell und seine organischen Funktionen sind in dieser Phase der Schwangerschaft fast schon vollständig abgeschlossen. Mutter und Kind werden in der 30. SSW in einem Rhythmus von zwei Wochen untersucht und wenn der Arzt in der 30. SSW Bilder vom Baby macht, dann kann die Mutter ihr Kind in ganzer Schönheit sehen.

    Die Entwicklung des Babys in der 30. SSW

    In der 30. SSW beträgt das Gewicht des Babys im Schnitt 1.400 Gramm und es misst rund 40 cm. Seine Organe sind gut ausgebildet und schon fast voll funktionsfähig. Vor allem die Lungen und die Verdauungsorgane sind ausgebildet und auch die Funktionen und die Strukturen des Gehirns sind schon weit fortgeschritten. Da immer mehr Fettreserven angelegt werden, ist die Haut jetzt glatt und da die Kapillargefäße in der 30. SSW gut durchblutet werden, bekommt die Haut eine rosige und gesunde Farbe. Auch seinen Wärmehaushalt kann das Baby in der 30. SSW bereits selbstständig regulieren.

    Da in der 30. SSW die Gewichtszunahme flott vorangeht, kann das Baby kaum noch ausladende Bewegungen machen und nimmt meist die typische Fötus-Stellung mit angezogenen Knien und vor der Brust verschränkten Armen ein. Das Baby liegt praktisch eingerollt wie ein Igel in der Gebärmutter. Für ein ausgiebiges Bewegungsprogramm ist jetzt kaum noch Platz vorhanden und wenn der Platz immer enger wird, dann sinkt auch allmählich die Menge des Fruchtwassers.

    Die sogenannte Lanugo-Behaarung verschwindet in der 30. SSW fast ganz, bei einigen Kindern ist aber sogar nach der Geburt noch ein leichter zarter Flaum am Rücken und auf den Schultern zu sehen. Das Baby reagiert ab der 30. SSW mehr und mehr auf Geräusche und Berührungen. So sollte sich die Mutter in dieser Phase viel Zeit nehmen, um dem Baby etwas vorzulesen, den Bauch zu streicheln und für den Nachwuchs zu singen. Zum ersten Mal kann das Baby in der 30. SSW auch Schmerzen bewusst wahrnehmen. Noch in den 1970er Jahren sind Mediziner davon ausgegangen, dass Kinder bis zu einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft keine Schmerzen empfinden können, die heutige Kinderheilkunde ist allerdings der Meinung, dass das Kind sehr wohl Schmerzen empfinden kann, die es stark belasten können.

    Das Baby in der 30. SSW hat schon seine Augenbrauen und auch seine Wimpern, und wenn der Arzt beim Ultraschall nachsieht, wie es dem Baby geht, dann kann er mit etwas Glück sogar erkennen, ob das Kind ein Rechts- oder ein Linkshänder wird. Möglich ist das aber nur dann, wenn das Baby bei der Aufnahme gerade den rechten oder den linken Daumen im Mund hat.

    Wie geht es der Mutter in der 30. SSW?

    Wenn die 30. SSW beginnt, dann hat sich die Gebärmutter schon bis zum Zwerchfell ausgedehnt und das kann bei vielen werdenden Müttern für Kurzatmigkeit, aber auch zu Problemen mit dem Kreislauf sorgen. Sollte es in der 30. SSW zu Beschwerden kommen, dann spürt die Mutter diese Beschwerden intensiver als in den Monaten zuvor. Rückenschmerzen können jetzt sehr belastend sein und wenn Probleme mit dem Magen-Darmtrakt auftreten, dann kann das zusätzlich belasten. Die meisten Frauen nehmen in der 30. SSW zwischen 400 und 500 Gramm zu, und Heißhungerattacken sind keine Seltenheit mehr. Frauen, die in dieser Schwangerschaftswoche einen guten Appetit entwickeln, sollten auf eine immer ausgewogene und vor allem auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Das Kind sammelt diese Nährstoffe, die Vitamine, die wertvollen Spurenelemente und auch die Mineralstoffe, denn sie geben ihm die nötige Kraft, die es für die Geburt dringend braucht.

    Besonders Milch und Milchprodukte spielen in der 30. SSW bei der Ernährung der Mutter eine entscheidende Rolle, denn das Kalzium in der Milch geht ohne Umwege direkt in den Aufbau des kindlichen Skeletts. Außerdem sollte die Mutter in der 30. SSW für eine ausreichende Zufuhr an Proteinen sorgen, denn die Proteine sind für die Entwicklung der kindlichen Zellen wichtig. Um das Blut des Babys mit Eisen zu versorgen, müssen viele Frauen in der 30. SSW zusätzliche Eisenpräparate einnehmen. Weniger Probleme machen in der 30. SSW die Kindsbewegungen, denn das Kind hat zum einen weniger Platz und zum anderen werden seine Schlafphasen immer länger.

    Warum spielt die Gebärmutter in der 30. SSW eine wichtige Rolle?

    In der 30. SSW findet die letzte umfassende Vorsorgeuntersuchung statt. Der Arzt schaut sich nicht nur das Baby sehr genau an, auch die Gebärmutter steht bei dieser Untersuchung im Fokus. Wird eine Plazenta praevia festgestellt, dann muss in der 30. SSW die Geburt mithilfe eines Kaiserschnitts eingeleitet werden. Eine Plazenta praevia ist keine Seltenheit und sie kommt in vier verschiedenen Formen vor:

    • Der Mutterkuchen liegt im unteren Teil der Gebärmutter, aber er berührt den Muttermund nicht. In diesem Fall kann das Baby auf natürliche Weise geboren werden.
    • Die Plazenta berührt mit ihrem unteren Rand den Muttermund, aber sie verdeckt ihn nicht. Auch in diesem Fall ist eine vaginale Geburt möglich.
    • Die Plazenta verdeckt den Muttermund zum Teil. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um eine Plazenta praevia partialis und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
    • Handelt es sich um eine Plazenta praevia totalis, dann verschließt der Mutterkuchen den Muttermund komplett und auch hier ist ein Kaiserschnitt notwendig.

    In nur sechs von 1.000 schwangeren Frauen kommt es zu einer Plazenta praevia. Das Gefährliche daran ist, dass die Diagnose erst relativ spät, also in der 30. SSW diagnostiziert werden kann. Zwar können moderne Ultraschallgeräte eine Plazenta praevia schon eher erkennen, aber der Arzt kann nicht wissen, ob sich die Plazenta noch verschieben wird, wenn sich die Gebärmutter ausdehnt. Aus medizinischer Sicht ist es daher besser, wenn es in der 30. SSW zu einer Frühgeburt kommt als das Risiko einzugehen, dass sich die Plazenta noch weiter über den Muttermund schiebt, was Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / miramiska

  • Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Aromatherapie – der heilende Duft für Körper und Seele

    Wenn die Tage kürzer werden, dann steigt auch der Umsatz an Duftkerzen, Aromalampen und Räucherstäbchen, denn sie sind die Zutaten für eine romantische Stimmung in der dunklen Jahreszeit. Aber wenn die Düfte durch den Raum ziehen, dann sorgen sie nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sie können auch eine heilende Wirkung haben. Immer dann, wenn Düfte gezielt eingesetzt werden, dann spricht man von einer Aromatherapie, einer ganz besonderen Therapie, die auf den Körper, aber vor allen Dingen auf die Seele eine heilsame Wirkung hat.

    Die Aromatherapie – eine alte Naturmedizin

    Aromatische Düfte, die das Leben angenehmer machen, gibt es nicht erst seit gestern, schon in der Antike standen Kräuter und Essenzen aus Blumen hoch im Kurs. So wurde im alten Ägypten Weihrauch verbrannt, um dem Pharao zu huldigen und auch im antiken Rom gehörten aromatische Düfte zum Alltag, unter anderem um die oftmals schlechte Luft in der Millionenstadt Rom zu verbessern. Im Mittelalter wurden exotische Gewürze wie Zimt oder Koriander zu extrem hohen Preisen gehandelt und mit Gold aufgewogen. Im späten Mittelalter wurden aromatische Kräuter zum ersten Mal auch als Heilmittel eingesetzt, den Begriff Aromatherapie gibt es jedoch erst seit 1928. Die Aromatherapie war und ist bis heute ein wichtiger Teil der Naturmedizin. Es war ein französischer Chemiker, der die Heilmethode Aromatherapie „erfunden“ hat, das erste Standardwerk zum Thema Aromatherapie erschien 1964.

    Der Grundgedanke der Aromatherapie

    Schon Anfang der 1930er Jahre entdeckten Forscher, dass zwischen dem Geruchssinn und dem Bereich im Gehirn, der für die Gefühle zuständig ist, ein enger Zusammenhang besteht. Es ist zum Beispiel der Geruch, der darüber entscheidet, ob wir einen Menschen mögen. Ob Sympathie und Antipathie, das liegt nicht selten am Duft und der Spruch „ich kann dich nicht riechen“, bekommt in diesem Zusammenhang eine plausible Erklärung. Düfte können Erinnerungen wecken und ganz bestimmte Düfte haben die Gabe, die Seele zu streicheln und sie zu beruhigen. Auf diesem Wissen wurde die Aromatherapie aufgebaut, denn Wissenschaftler sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass ätherische Öle das Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

    Eine nachweisbare Wirkung

    Dass Blumen und Pflanzen eine heilsame Wirkung haben, das ist längst wissenschaftlich nachgewiesen worden. So zum Beispiel bei der Kamille, die nachweislich eine entzündungshemmende Wirkung hat, aber auch der Duft von Eukalyptus und Pfefferminze ist sehr hilfreich, wenn es darum geht, eine Erkältung oder einen grippalen Infekt zu bekämpfen. Eine Aromatherapie hilft dabei, geschwollene Schleimhäute in Nase und Rachen wieder abschwellen zu lassen, aber da die Wirkstoffe von ätherischen Ölen auch ins Blut gelangen, ist eine Aromatherapie für Kleinkinder nur sehr bedingt zu empfehlen. Thymian und Fenchel helfen dabei, den Husten zu besiegen und Rosmarin als Badezusatz kann die Durchblutung verbessern. Besonders wirksam ist auch der Lavendel mit seinen 160 verschiedenen Substanzen. Dass Lavendel eine heilende Wirkung hat, ist schon sehr lange bekannt, denn Lavendel beruhigt nachweislich und sorgt für ein ausgeglichenes Wesen. Aus der klassischen Aromatherapie ist der Lavendel daher nicht mehr wegzudenken.

    Aromatherapie und Wellness

    Wellness ist im Trend und schon lange wird eine Aromatherapie aktiv in diverse Wellness-Behandlungen eingebunden. Schon wenige Tropfen Zimt- oder Mandelöl sorgen für eine gelöste Stimmung, sehr beliebt ist auch Orangenöl, denn der Duft von frischen Orangen vermittelt ein herrliches mediterranes Feeling. Mittlerweile ist die Auswahl groß, wenn es um ätherische Öle und Aromastoffe geht und es lohnt es sich, nach dem persönlichen Lieblingsduft zu suchen. Wer frische Düfte mag, der sollte blumige und fruchtige Aromen aussuchen, alle, die den herben Duft von Kräutern lieben, werden ebenfalls den richtigen Duft für die ganz persönliche Aromatherapie finden. Aromen und Düfte während einer Wellness-Behandlung steigern das Wohlbefinden und sie runden den Effekt einer solchen Behandlung perfekt ab.

    Bild: © Depositphotos.com / luminastock

  • Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Die Drachenfrucht – der gesunde Exote

    Sie ist knallig pink, sie sieht sehr hübsch aus und sie kann mit einem frischen, süßen Aroma beeindrucken – die Drachenfrucht. Die Drachenfrucht sieht aber nicht nur gut aus, sie hat auch viele gesunde Eigenschaften. Wer eine Diät machen will und auf der Suche nach einer Frucht ist, die wenig Kalorien hat, der sollte die Drachenfrucht mit in seinen Diätplan aufnehmen, denn die exotische Frucht besteht zu 90 % aus Wasser und ist daher sehr kalorienarm. Die Drachenfrucht ist aber auch eine sehr gute Wahl, wenn es darum geht, mit exotischen und extravaganten Früchten zu kochen.

    Die Drachenfrucht ist in den Tropen zu Hause

    Woher die Drachenfrucht genau kommt, das kann keiner exakt sagen, aber vermutlich stand die Wiege der pinken Frucht im Süden von Mexiko. Heute wächst sie vor allem in den tropischen Klimazonen dieser Welt, kultiviert wird sie seit einigen Jahren vor allem in Asien. Eines der Hauptanbauländer ist China, aber es kommen auch Drachenfrüchte aus Vietnam, aus Israel und auch aus Nicaragua. Besonders teuer, dafür aber qualitativ sehr hochwertig sind Drachenfrüchte aus Sri Lanka, denn dort gibt es nur sehr wenige Bauern, die die exotische Frucht anpflanzen.

    Wunderschöne Blüten

    Drachenfrüchte gehören zur Familie der Kakteen und sind die Früchte des kletternden Kaktus. Dieser außergewöhnliche Kaktus klettert an Mauern hoch und ist mit Vorsicht zu genießen, denn seine Sprossen haben messerscharfe Dornen. Die Hylocereus undatus trägt jedes Jahr zwischen Juni und September Blüten und diese Blüten gehören zu den größten der Welt. Bis zu 30 Zentimeter lang und 25 Zentimeter im Durchmesser erreichen die Blüten des Kaktus, und nur eine Nacht lang öffnen sich die Blüten und verströmen einen betörenden Duft, der an Jasmin erinnert.

    Von der Blüte zur Frucht

    Aus den Blüten des Kaktus wachsen Früchte, die zwischen zehn und 15 Zentimeter groß und bis zu 500 Gramm schwer werden. In ihrer Form erinnern die Früchte an einen Rugbyball, und ihre Schale ist zart rosa bis knallig pink und sehr schuppig. Erstaunlich ist aber auch das Fruchtfleisch der Drachenfrucht, denn das ist weiß oder rot und durchzogen von vielen kleinen schwarzen Kernen, die wie Punkte wirken. Der Geschmack der Drachenfrucht ist süß und sehr frisch, sie schmeckt wie eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Kiwis. Die Drachenfrucht gibt es aber nicht nur in Pink, heute gibt es auch Züchtungen in knalligem Orange und mit schneeweißem Fruchtfleisch.

    Drachenfrucht – Immer verfügbar

    In gut sortierten Supermärkten und auch in Feinkostgeschäften sind Drachenfrüchte das ganze Jahr über, aber immer nur in relativ kleinen Mengen zu haben. Es ist nicht ganz so einfach, vollaromatische Drachenfrüchte zu bekommen, denn sie bleiben nur für eine kurze Zeitspanne frisch, nachdem sie geerntet wurden. Da die Transportwege aus den Herkunftsländern lang sind, wird die Drachenfrucht noch unreif geerntet, und wer die Frucht kauft, der muss den richtigen Zeitpunkt abwarten, um sie zu essen oder zum Kochen zu verwenden. Richtig reif ist eine Drachenfrucht, wenn sie intensiv pink leuchtet und die Schale auf leichten Druck nachgibt, denn erst dann lässt sich die Schale auch ohne Probleme abziehen. Unreif schmeckt eine Drachenfrucht nur nach Wasser, das Aroma entfaltet sich erst, wenn sie wirklich reif ist. Dann kann man sie einfach wie eine Kiwi aufschneiden und das Fruchtfleisch dann mit dem Löffel essen.

    Drachenfrüchte richtig lagern

    Nach dem Kauf sollte die Drachenfrucht möglichst bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die Früchte müssen aufrecht stehen, noch besser ist es, sie aufzuhängen, denn auf diese Weise bilden sich keine Druckstellen. Wird die Drachenfrucht zu trocken gelagert, dann wird die Schale schnell schrumpelig. Wer eine Drachenfrucht als dekoratives Element, zum Beispiel auf einem festlich gedeckten Tisch oder auf einem Büfett aufstellen will, der sollte sie mehrmals am Tag befeuchten.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Lipödem – die unschönen Reiterhosen

    Lipödem – die unschönen Reiterhosen

    Es gibt Figurprobleme, über die sich Männer keine Gedanken machen müssen. Zu diesen Problemen gehört auch das sogenannte Lipödem, eine Fettablagerung, die nur Frauen betrifft. Vielen kennen das Lipödem unter seinem umgangssprachlichen Namen Reiterhosen oder auch Säulenbeine, denn ein Lipödem betrifft in den meisten Fällen nur die untere Körperhälfte. Wenn die Beine am Abend anschwellen, dann ist das noch kein Grund zur Besorgnis, aber wenn die Schwellung auch nach Tagen nicht zurückgeht, dann kann es sich um ein Lipödem handeln. In diesem Fall ist es immer eine gute Idee, einen Arzt aufzusuchen.

    Was genau ist ein Lipödem?

    Lipödeme entstehen immer dann, wenn es zu einer Störung im Fetthaushalt des Körpers kommt. Das Fett sammelt sich im Unterhautgewebe und bringt die Beine dazu, anzuschwellen. Ist die Krankheit schon in einem fortgeschrittenen Stadium, dann weitet sich das Fettgewebe unter der Haut immer mehr aus und die Schwellungen nehmen zu. In der Regel sind die Oberschenkel, aber auch die Hüften, der Po und auch die Innenseiten der Knie betroffen. Später können auch die Unterschenkel und die Fußgelenke dazu kommen, und die Beine erinnern in ihrer Form an Säulen. Ist ein Lipödem sehr ausgeprägt, dann zeigen sich unschönen Schwellungen auch an den Oberarmen und an den Handrücken. Typisch für ein Lipödem ist ein schlanker Oberkörper, der die Beine optisch noch unförmiger macht.

    Die Ursachen für Lipödeme

    Warum es genau zu Lipödemen kommt, das ist bis heute nicht restlos geklärt. Eine Ursache kann eine genetische Veranlagung sein, aber auch hormonelle Auslöser sind möglich. Die Vermutung, dass es sich um eine Veränderung im Hormonhaushalt handeln könnte, liegt nahe, denn es sind viel Frauen in den Wechseljahren, in der Pubertät oder auch nach einer Schwangerschaft betroffen. Selbst wenn sich die Behauptung hartnäckig hält, dass Lipödeme durch Übergewicht entstehen, Übergewicht gehört definitiv nicht zu den Verursachern. Es stimmt jedoch, dass die Krankheit durch ein zu hohes Gewicht negativ beeinflusst wird. Auch wenn Männer sehr selten mit einem Lipödem zu kämpfen haben, durch eine Hormontherapie oder wenn es zu einer Schädigung der Leber kommt, dann kann es passieren, dass sich Reiterhosen auch bei Männern bilden.

    Die Diagnose Lipödem

    Der Arzt kann die Diagnose Lipödem relativ schnell anhand eines Tast- und Sichtbefundes stellen, auch die Krankengeschichte des Patienten gibt darüber Auskunft. Um festzustellen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, kann ein Ultraschall sehr hilfreich sein. Auch wenn die Symptome meist gut sichtbar sind, hinter einem vermeintlichen Lipödem kann auch eine andere Krankheit stecken, zum Beispiel Adipositas (Fettleibigkeit), ein Lymphödem (Wassereinlagerung) oder eine vergleichsweise harmlose Fettansammlung, eine Lipohypertrophie.

    Ist ein Lipödem heilbar?

    Lipödeme sind nicht heilbar, im Verlauf kann die Krankheit sich aber deutlich verschlimmern. Das ist häufig der Fall, wenn das Ödem nicht behandelt wird. Im ersten Stadium bilden sich die Fettpolster besonders an den Hüften, an den Oberschenkeln und auch an der Innenseite des Knies. Die Haut wird dann feinknotig und es entsteht eine Orangenhaut. Im nächsten Stadium wird die Haut dann grobknotig, es bilden sich Dellen und es kommt zum sogenannten „Matratzenphänomen“. Im dritten Stadium zeigen sich schließlich große Hautlappen und Hautwülste. In diesem Stadium kann ein Lipödem auch bis zu den Fußknöcheln reichen und diese sogar überlappen, es entsteht das Säulenbein.

    Wie wird ein Lipödem behandelt?

    Um ein Lipödem behandelt zu können, muss die Krankheit früh erkannt werden. Ein bewährtes Mittel ist die Entstauungstherapie und auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen und Verbänden kann eine Erleichterung bringen. Auf diese Weise lässt sich das Ödem reduzieren, ganz verschwinden wird es aber nicht. Gute Erfolge können auch mit einer manuellen Lymphdrainage erzielt werden, denn durch diese gezielte Massage wird das Ödem verkleinert und die überschüssigen Fettzellen werden praktisch abtransportiert.

    Bild: © Depositphotos.com / vschlichting

  • Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete – die gesunde Rübe

    Rote Beete oder auch Rote Rübe wird schon seit Jahrhunderten als Gemüse kultiviert und gegessen. Schon die alten Römer wussten um die gesunde Wirkung der Roten Beete und haben sie auch in West- und Osteuropa bekannt gemacht. Da die Rote Beete jedoch nicht in wilder Form vorkommt, muss sie angebaut werden. Sie gehört heute zu den beliebtesten Gemüsearten, die in vielen Gärten angebaut wird, auch weil sie sehr gesund ist. Rote Beete zeichnet sich aber auch durch ihre Vielseitigkeit aus, denn sie schmeckt als Zutat im Heringssalat ebenso lecker wie auch als Beilage zu Königsberger Klopsen.

    Ideal bei Eisenmangel

    In früheren Zeiten ging man davon aus, dass der blutrote Saft der Roten Beete blutbildend ist. Aber es ist nicht der intensiv rote Farbstoff Betanin, der die Rote Beete so gesund macht, es sind vielmehr das Vitamin-B, die Folsäure und das für den menschlichen Körper so wichtige Spurenelement Eisen, das für die Blutbildung zuständig ist. Wer unter Eisenmangel leidet, der sollte viel Rote Beete essen und auch schwangere Frauen, die häufig zu wenig Eisen haben, sollten die Rote Beete in ihren Speiseplan aufnehmen. Alle, die vegetarisch oder vegan leben, bekommen durch Rote Beete viel Vitamin-C, und daher sollte die Rote Rübe fester Bestandteil der Nahrung sein. Rote Beete entfaltet aber nur dann ihre positiven Eigenschaften, wenn sie roh gegessen wird, denn wenn Rote Beete gekocht wird, dann verliert sie einen großen Teil ihrer gesunden Inhaltsstoffe.

    Rote Beete senkt den Blutdruck

    In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass Rote Beete schnell und auch dauerhaft den Blutdruck senken kann. Diese Wirkung verdankt die Rübe mit der dunkelroten Farbe dem Inhaltsstoff Nitrat. Menschen, die unter einem zu hohen Bluthochdruck leiden, sollten täglich einen halben Liter Rote-Beete-Saft trinken, denn schon nach einer Stunde ist eine Besserung feststellbar. Nach drei bis vier Stunden pendelt sich der Blutdruck ein und dieser positive Effekt hält bis zu 23 Stunden an. Wer unter arterieller Hypertonie leidet, der kann mit nur zwei Gläsern Roter Beete am Tag seinen Blutdruck auf Dauer senken.

    Wann ist Rote Beete schädlich?

    Bekanntlich hat alles, was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung und die Rote Beete macht da leider keine Ausnahme. Da Rote Beete viel Oxalsäure enthält, können sich schmerzhafte Nierensteine bilden. Wer also zu Nierensteinen neigt, der ist gut beraten, nicht allzu viel Rote Beete zu essen oder den Saft zu trinken.

    Mit Roter Beete vielseitig kochen

    Rote Beete ist kein klassisches Gemüse, das zu Kartoffeln und Fleisch gegessen wird, Rote Beete ist perfekt, wenn es zum Beispiel um leichte, leckere und gesunde Sommersalate geht. Wie wäre es mit einem Salat aus Ziegenkäse, Feldsalat oder Rucola und geraspelten Äpfeln, der mit Rote Beete verfeinert wird und so ein unwiderstehlich leicht säuerliches Aroma bekommt? Für kalte Tage ist diese Suppe mit Roter Beete ein ganz heißer Tipp:

    • Ein Glas Rote Beete
    • Zwei Teelöffel großblättrige Petersilie
    • Zwei Esslöffel Sahne
    • Salz, Pfeffer und nach Geschmack auch ein Gemüsebrühwürfel
    • Etwas Zucker

    Die Rote Beete wird im eigenen Saft nur kurz aufgekocht und mit den Gewürzen nach Geschmack abgeschmeckt. Anschließend das Gemüse durch ein feines Sieb pürieren, in tiefe Teller füllen, die Sahne dazugeben und das Ganze dann mit der klein gehackten Petersilie bestreuen. Exotisch wird die Suppe, wenn zur Suppe eine Messerspitze mit Ingwer und ein halber Liter Orangensaft gegeben werden. Wer ein feineres Aroma möchte, der sollte ein Glas Sherry dazugeben. Auch Crème fraîche statt Sahne und Schnittlauch statt Petersilie, sind perfekt für eine wohlschmeckende Suppe. Als Carpaccio ist Rote Beete übrigens eine tolle Vorspeise.

    Rote Beete im heimischen Gemüsegarten anzupflanzen, ist immer eine sehr gute Idee, denn Rote Beete lässt sich auch wunderbar einkochen.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Der Greenis Slow-Juicer – immer frische gesunde Säfte

    Der Greenis Slow-Juicer – immer frische gesunde Säfte

    Immer mehr Menschen essen bewusst gesund, sie bewegen sich viel und achten auf ihre Figur. Sie leben bewusst vegetarisch oder sogar vegan und legen großen Wert auf Bioprodukte. Mit dem Slow-Juicer von Greenis wird gesunde Ernährung alltagstauglich, denn es wird mit den Entsaftern von Greenis einfach, sich gesund zu ernähren. Ein leckeres Apfelmus zum Mittagessen, der frisch gepresste Orangensaft zum Frühstück oder auch der köstliche, eisgekühlte Tomatensaft an einem heißen Sommerabend – das alles und noch viel mehr ist mit dem Slow-Juicer von Greenis machbar. Wer sich gesund ernähren will, der kann auf stets frisch gepresste Gemüse- und Obstsäfte einfach nicht mehr verzichten.

    Wie funktioniert der Greenis Slow-Juicer?

    Wenn moderne Technik mit einem ansprechenden Design verbunden wird, dann ist es der Greenis Entsafter Slow-Juicer F-9010. Bei diesem Entsafter handelt es sich um einen sogenannten Vertikalentsafter, der den großen Vorteil hat, dass dem Obst, das gepresst werden soll, kein großer Druck zugefügt wird. Jeder Entsafter von Greenie verfügt über einen hochwertigen AC-Motor, der bei einer kleinen Drehzahl von nur 65 UpM mit einem hohen Kraftpotenzial presst. Diese Besonderheit ermöglicht auch das Pressen von harten Früchten wie Nüssen, und Gemüsen wie zum Beispiel Möhren.

    Die großen Vorteile des Slow-Juicer von Greenis

    Neben einem effizienten und schonenden Pressen bietet der Slow-Juicer von Greenis aber noch andere Vorteile. So wird beim Pressen Energie gespart, denn das Gerät arbeitet mit einem 150 Watt Motor. Da es mehrere Siebe gibt, können mit dem Slow-Juicer nicht nur immer frische Obst- und Gemüsesäfte gepresst werden, es ist auch ohne Probleme möglich, köstliche Sorbets, Pestos und Pürees sowie Tofu und Nussbutter herzustellen. Wer möchte, der kann mit dem Slow-Juicer auch eigene Kindernahrung zubereiten, die den Kleinen mit Sicherheit gut schmecken wird. Auch wenn Weizengras gepresst werden soll, dann ist das ohne Probleme möglich. Dazu kommt, dass der Slow-Juicer von Greenis kein BPA, also kein Bisphenol A enthält. Dieser Kunststoff steht im Verdacht, den Hormonhaushalt zum Negativen zu verändern sowie nervenschädigend und auch krebserregend zu sein.

    Leicht sauber zu halten

    Viele lehnen einen elektrischen Entsafter ab, da es zu umständlich ist, ihn sauber zu machen. Auch hier kann der Slow-Juicer aus dem Hause Greenis punkten, denn dieser Entsafter reinigt sich größtenteils von selbst. Der Behälter muss nur mit Wasser gefüllt werden und dann kann der Reinigungsdurchlauf auch schon starten. Die glatte Oberfläche ermöglicht zudem ein einfaches Ausspülen der Teile und nach dem Reinigen kann der Entsafter sofort wieder zum Einsatz kommen.

    Gesund im Trend

    Obst ist bekanntlich sehr gesund und Ernährungsexperten raten dazu, pro Tag mindestens fünf Portionen Obst zu essen oder als konzentrierten Saft zu trinken. Für immer mehr Menschen gehört ein frisch gepresster Orangensaft zu einem gesunden Start in den Tag, und für alle, die bewusst gesund frühstücken möchten, ist der Slow-Juicer von Greenis perfekt. Orangen oder auch Grapefruit, die mit dem Slow-Juicer von Greenis zu köstlichem Saft gepresst werden, verlieren keine wertvollen Vitamine, da die Früchte kalt und ohne Sauerstoff gepresst werden. Das unterscheidet den Slow-Juicer aus dem Hause Greenis von einem klassischen Mixer.

    Bild: © Depositphotos.com / Tolikoff